Berlin - Das knapp 20-köpfige Gremium soll festlegen, wie die UN-Konvention der Inklusion an Berliner Schulen umgesetzt werden dann. Denn behinderten Kindern soll künftig der Besuch einer Regelschule ermöglicht werden. Das aber erfordert vielerorts ein neues pädagogisches Konzept, und es stellt sich die Frage, ob an den Regelschulen ausreichend Betreuungsmöglichkeiten für behinderte Schüler vorhanden sind.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) missfiel das alte, noch unter ihrem Vorgänger Jürgen Zöllner (SPD) erarbeitete Konzept so sehr, dass sie es umgehend stoppte. Der neue Beirat, dem Eltern genauso angehören wie Vertreter von Senat, Bezirken, Wirtschaft und Wissenschaft soll nun ein neues Konzept entwickeln. „Ich will pragmatisch vorgehen“, sagte Volkholz der Berliner Zeitung. Sie wolle immer wieder Foren anbieten, um Zwischenergebnisse zur Diskussion zu stellen. Bis zum Frühjahr 2013 soll der Beirat ein Konzept erarbeitet haben, sagte Scheeres. Dabei ist zu klären, wie viele Förderzentren erhalten bleiben, wie und zu welcher Zeit der Förderbedarf bei Kindern festgestellt wird. Und wie Sekundarschule und Gymnasien mit behinderten Kindern umgehen sollen. Auch die Rolle der Schulhelfer wird diskutiert werden.