Das Sehvermögen der Panda-Babys wird in den kommenden Tagen und Wochen stetig wachsen.

Video: Zoo und Tierpark Berlin

BerlinGuck mal, wer da blinzelt: Zaghaft öffnet sich das kleine Äuglein einen winzigen Spalt und der Zweitgeborene der beiden Panda-Jungtiere im Berliner Zoo lugt vorsichtig unter Mamas großer Tatze hervor. Kurz darauf zwinkert auch das andere Auge und das Panda-Baby blickt zum ersten Mal neugierig hoch zu seiner Mutter Meng Meng. Einige Stunden später beginnt das größere der beiden Jungtiere vorsichtig zu blinzeln. Sechs Wochen nach der Geburt hat der Panda-Nachwuchs im Berliner Zoo in dieser Woche erstmals richtig das Licht der Welt.

Gute 30 cm sind die Bärchen jetzt lang.
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Was genau die beiden Bären mit ihren Knopfaugen wahrnehmen können, ist allerdings schwer zu beurteilen. Fest steht, dass ihr Sehvermögen in den kommenden Tagen und Wochen stetig wachsen wird, bis die beiden schon bald zielstrebig umherlaufen und ihr Ziel sicher anvisieren werden.

Kuscheln mit Mama Meng Meng.
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„Wir freuen uns sehr, dass sich die beiden so hervorragend entwickeln“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Bisher haben wir die beiden immer ‚den Großen‘ und ‚den Kleinen‘ genannt, aber inzwischen sind die Geschwister in Größe und Gewicht fast gleichauf. Dank Meng Mengs nahrhafter Milch bringen beide nun rund zwei Kilo auf die Waage und sind inzwischen etwa 30 Zentimeter lang.“ (BLZ)