Berlin - Hass bringe ich nur für ganz wenige Dinge im Leben auf. Denn Hass ist ein sehr sehr starkes Gefühl, und für die allermeisten negativen Dinge sind mir meine schönen Gefühle viel zu schade. Ich will sie einfach nicht verschwenden. Es gibt aber einige Ausdrücke, die ich – aufgrund meiner regionalen Sozialisation – zwar nicht gleich hasse, die ich aber einfach nicht mag. Zum Beispiel die Formulierung „an“ Weihnachten oder den Satz: Ich gehe „in“ die Arbeit. Auch „zwischen den Jahren“ schmerzt ein wenig im Ohr oder besser gesagt im Sprachverarbeitungszentrum im Kopf.

Doch nun plötzlich mag ich die Formulierung. Es ist nicht gleich Liebe geworden, aber ich halte sie inzwischen für eine ziemlich perfekte Beschreibung für etwas, was damit gar nicht gemeint ist.

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