Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Gesobau und Howoge haben am Montag den Bau von 926 Wohnungen gestartet. Die Gesobau errichtet 351 Wohnungen an der Mendelstraße 6–22 in Pankow. Die Howoge baut 575 Wohnungen an der Gotlindestraße 12–20 in Lichtenberg. Beide Projekte sollen bis Ende 2018 fertig werden.

30 Prozent Sozialwohnungen

„Die Mendelstraße ist unser bisher größtes Bauvorhaben“, sagte Gesobau-Chef Jörg Franzen. Auf dem 14.000 Quadratmeter großen Grundstück in Pankow entstehen nach Plänen des Architekturbüros be Berlin in einer fünf- bis sechsgeschossigen Blockrandbebauung Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern. Sie haben eine Größe von 37 bis 120 Quadratmeter.

Etwa 30 Prozent der Wohnungen werden mit Förderung als Sozialwohnungen errichtet. Sie werden zu Anfangsmieten von 6,50 Euro je Quadratmeter kalt vermietet. Die übrigen Wohnungen sollen weniger als zehn Euro je Quadratmeter kalt kosten, sagte Gesobau-Chef Franzen.

Die 575 Wohnungen der Howoge entstehen auf einem 70.000 Quadratmeter großen Areal des früheren Kinderkrankenhauses Lindenhof – angrenzend an den Landschaftspark Herzberge. Nach Entwürfen der Architekten KSP Jürgen Engel und Max Dudler sind mehrere U-förmige Gebäude geplant, die bis zu sechs Geschosse in die Höhe ragen.

1500 Voranmeldungen

Die Wohnungen haben ein bis fünf Räume und sind zwischen 25 und 117 Quadratmeter groß. Nach jetziger Planungen erhalten rund 140 Wohnungen eine Förderung, wodurch sie zu Mieten von 6,50 Euro je Quadratmeter kalt angeboten werden. Die übrigen Wohnungen sollen im Schnitt unter zehn Euro je Quadratmeter kalt kosten, kündigte Howoge-Chefin Stefanie Frensch an. 1500 Voranmeldungen für die Wohnungen gebe es bereits, sagte Frensch. Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) sagte: „Jede neue Wohnung, die in Landesbesitz kommt, ist eine gute Nachricht für die Wohnungssuchenden in unserer Stadt.“