Berlin - Heiko Copius ist vieles noch vertraut: Das Pfeifen der Dampfloks, der Geruch nach Schmieröl und die Kinder in Eisenbahn-Uniformen. Es ist rund 30 Jahre her, seit er regelmäßig in die Wuhlheide kam. Damals, zwischen 1975 und 1984, hat Heiko Copius dort als Pioniereisenbahner Fahrkarten geknipst und die Minizüge mit der Trillerpfeife auf die Schmalspur-Strecke geschickt.

Als 49-Jähriger kehrte er in die Wuhlheide zurück. Heiko Copius ist einer von drei neuen Geschäftsführern der Berliner Parkeisenbahn in Köpenick. Der Ruf der Kleinbahn, bei der seit ihrer Gründung vor 57 Jahren unzählige Kinder ihre Freizeit verbrachten, war zuletzt denkbar schlecht. Über Jahre hinweg hatten Pädophile, die als ehrenamtliche Eisenbahner arbeiteten, Jungen sexuell missbraucht. Fünf Männer sind inzwischen rechtskräftig verurteilt, zwei Prozesse dauern noch an.

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