Berlin - Der Bericht der Berliner Zeitung über die geplanten Sicherheitsvorkehrungen am Reichstag hat ein lebhaftes Echo in der Politik ausgelöst. Während sich Liberale und Konservative zustimmend zur geplanten Errichtung eines Grabens und eines Sicherheitszauns auf der Westseite des Parlamentsgebäudes äußern, kommt Kritik von der Linken.

„Ich kann mich gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Graben zwischen Volksvertretern und der Bevölkerung gezogen werden soll“, sagt die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Linke). „Als ich 2002 in den Bundestag direkt gewählt wurde, gab es weder Zäune noch Gräben vor dem Bundestag.“ Der Kampf gegen den Terror habe immer mehr Terror hervorgerufen. „Die Bundesregierung muss ihre Politik ändern, dann braucht sich der Bundestag auch nicht hinter Zäunen zu verstecken“, so Lötzsch.

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