Berlin - Sie wollen raus der Käseglocke des Parlaments und ran an ihre Wähler. Fast alle Berliner Abgeordneten suchen mit Elan ein Büro in ihrem Wahlkreis, um künftig näher an den Bürgern zu sein, deren Interessen sie vertreten sollen. Nach nur sechs Wochen ist offenbar ein Viertel der 149 Berliner Volksvertreter schon fündig geworden, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

37 Abgeordnete haben bereits einen Antrag auf Übernahme der Mietkosten gestellt, wie ein Sprecher des Abgeordnetenhauses auf Anfrage mitteilte. Den Schritt raus in die Wählerschaft ermöglicht die Parlamentsreform, deren ersten Teil am 12. Dezember eine große Mehrheit aus SPD, CDU, Linke und Piraten gebilligt hatte. Die Grünen enthielten sich.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.