Potsdam. Parteiübergreifend haben die Jugendverbände der im märkischen Parlament vertretenden Parteien ein Umdenken in der Hochschulpolitik gefordert. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung verlangten sie mehr Geld für das «dramatisch unterfinanzierte brandenburgische Hochschulwesen». Außerdem müsse es «mehr Respekt vor der Hochschulautonomie» bei der Umsetzung von Reformen geben, hieß es. Sie verlangten Zusammenarbeit anstatt Zwangsmaßnahmen.

Kein Land gebe im Bundesvergleich pro Kopf so wenig für seine Hochschulen aus wie Brandenburg. Auch die Haushaltspläne der jetzigen Landesregierung änderten daran nichts. «Wir brauchen eine bessere und gesicherte Hochschulfinanzierung, die das Niveau des Länderdurchschnitts erreicht», heißt es in der Erklärung. Unterzeichner des Papiers sind Jusos, Junge Union, Linksjugend Lausitz, Junge Liberale und Grüne Jugend. Auch die Piratenpartei Südbrandenburg stimmte den Forderungen zu. (dpa/bb)