Dennis Buchner (SPD), neuer Präsident des Abgeordnetenhauses, hat am Donnerstag das Gelände an der Westfälischen Straße besucht, wo neben den Gebäuden und der Synagoge der Chabad-Lubawitsch-Gemeinde der „Pears Jüdischer Campus“ (PJC) entsteht. Der  Campus soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Junge Menschen und Jugendliche aus der ganzen Welt sollen dort eine geistige Heimat finden.

In dem rund 8000 Quadratmeter großen Gebäude gibt es eine Kita, eine Grundschule und ein Gymnasium. Eine Kinderkrippe, ein Hort sowie ein Familienzentrum befinden sich in der Planung.

Ein Co-Working-Space soll jungen Erwachsenen sowie Studenten einen perfekten Ort zum Arbeiten und Networken bieten. Der Co-Working-Space bietet Raum für ein flexibles Büro, welches man gerne für einige Stunden, Tage oder gleich für mehrere Monate nutzen kann.

Der Eventbereich im Campus umfasst Räumlichkeiten unterschiedlichster Größen. Die Räumlichkeiten eignen sich laut Aussagen der Chabad-Bauherren für private Feierlichkeiten sowie als Tagungsstätte für Konferenzen oder Seminare.

Buchner kam auf Einladung von Rabbiner Yehuda Teichtal von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. „Der Jüdische Campus ist ein religionsübergreifender Ort für alle Berliner“, sagte Rabbiner Teichtal.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, für den der Besuch bei Rabbiner Teichtal einer der ersten offiziellen Termine nach der Amtsübernahme war, sagte nach der Führung durch das im Bau befindliche Haus: „Es ist ein beeindruckendes Projekt und offenes Haus für die gesamte Gesellschaft. Das ist ein großer Gewinn für die Stadt Berlin.“