Berlin - Eigentlich ist in einer der kleinsten Schulen Berlins längst alles bereit, damit dort wie in den übrigen Grundschulen Berlins der Unterricht wieder beginnen kann. Die Schwedische Schule in der Landhausstraße in Wilmersdorf hat ein Hygienekonzept, die 33 Schüler warten darauf, zumindest wechselweise wieder ihre Schule zu besuchen. Doch sie müssen weiter warten, denn Schulleiter Jonas Höglund hat keine Genehmigung bekommen, wieder zu öffnen. Schon beim Unterrichtsbeginn für die Klassen 1 bis 3 am 22. Februar blieb die Schwedische Schule außen vor. Und auch am nächsten Dienstag, wenn in anderen Schulen der Wechselunterricht für die Klassen 4 bis 6 wieder beginnt, müssen Höglund und seine Kollegen weiter Distanzunterricht anbieten.

„Wir haben etliche Schüler, für die es sehr wichtig ist, dass sie wieder am Präsenzunterricht teilnehmen können“, klagt Schulleiter Jonas Höglund im Gespräch mit der Berliner Zeitung. „Der Senat macht hier einen Unterschied, der sich nicht nachvollziehen lässt.“ Neben seiner Schule seien auch die Japanische Schule und die Berlin Britisch School betroffen.

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