Zum Jahresende bricht ja auch zumeist die Zeit der Besinnlichkeit über uns herein, und es sind dann diese speziellen Momente, die uns an das endende Jahr erinnern. In der Regel fallen uns dann Sachen ein, die wir schnell wieder vergessen wollen. Peinliches, Beschämendes, Missglücktes. Und in der Regel gelingt uns das Vergessen zum Jahreswechsel, frei nach dem Motto: „Neues Spiel, neues Glück“.

Das tip-Magazin hat jedoch die ultimative Masche gefunden, um gegen das Vergessen anzugehen. Zu jedem Jahresende kürt es die 100 peinlichsten Berliner. Die Gekürten leuchteten über die Jahre nicht immer ein, aber dieses Mal haben es alle verdient, genannt zu werden.

Allen voran auf Platz 1 der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit („Beim wie vielten BER-Flughafeneröffnungstermin waren wir doch gleich?“), dicht gefolgt vom Piraten-Bundesgeschäftsführer Johannes Ponader („Der Mann, dem man zutraut, die Piraten nur kraft seiner öffentlichkeitsverstörenden Außenwirkung unter jede Fünfprozenthürde zu drücken“) und der Dschungel-Nervensäge Micaela Schäfer („In der Dschungelprüfung suchten selbst Kriechtiere angesichts ihres nackten, mit Silikon ruhig gestellten Betonbusens das Weite.“).

Manche Listenplätze sind dauerreserviert: Ben Becker, Mario Barth, Michael Preetz, Til Schweiger und Hartmut Mehdorn sind alte Bekannte unter den 100 peinlichsten Berlinern. Manche Gekürten sind neu, wie die Moderatoren Joko und Claas, die für Busengegrapsche abgewatscht werden oder der holländische Waldjunge Ray.

Bei manchen Teilnehmern weiß man, sie werden nie wieder auftauchen, wie das Möchtegern-Helmut-Berger-Gspusi Julian FM Stöckel. Der letzte Platz geht an einen alten Bekannten. Sie kennen ihn! Den tip gibt es ab Mittwoch für 3,50 Euro im Zeitschriftenhandel. (mpw.)