Berlin - „Weil wir Euch lieben“: So lautet der Werbespruch der landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Weil wir uns fürchten: So antworten Menschen, die dagegen protestieren, dass Fahrscheinkontrolleure Fahrgäste belästigen, diskriminieren oder schlagen. Nun sammeln sie Unterschriften für eine Petition, die sie beim Abgeordnetenhaus eingereicht haben. Und sie kündigen an, die Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop und Vorstandschefin Eva Kreienkamp zu besuchen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. „Es kann nicht sein, dass gegen Menschen körperliche Gewalt angewendet wird, nur weil sie ohne gültiges Ticket BVG fahren“, sagte Annabelle Mandeng der Berliner Zeitung. Die Schauspielerin und Moderatorin hat die Petition organisiert – zusammen mit der Sängerin Malonda, der ZDF-Journalistin Anna-Rebekka Helmy sowie anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

„Mir ist bei Fahrscheinkontrollen bislang nichts passiert“, sagte Mandeng. Doch das Team rund um „Black Womxn Matter Deutschland“ habe viele Fälle dokumentiert, in denen der Frage nach der Fahrkarte Gewalt gefolgt sei. „Das waren Herangehensweisen, mit denen die Kontrolleure Grenzen überschritten haben“, sagte sie.

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