BerlinEin weiterer Ausbruch von Corona-Infektionen in einem Berliner Pflegeheim wirft erneut die Frage nach dem Schutz von vulnerablen Personengruppen auf. Nachdem sich zuletzt in Gesundheits- und Pflegezentren in Lichtenberg, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Reinickendorf hunderte Menschen ansteckten, waren 60 der 160 Bewohner in der Seniorenresidenz Biesdorfer Höhe in den vergangenen Tagen positiv auf Covid-19 getestet worden. Drei Heimbewohner mussten am Sonntag von der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht werden.

Woher die Infektion kam, weiß man im Pflegeheim nicht. „Wir testen alle Mitarbeiter, die Dienst haben, regelmäßig im Abstand von zwei Tagen und nach freien Tagen vor Dienstbeginn mit Antigen-Schnelltests. Bewohner testen wir nach Einverständnis mindestens einmal wöchentlich. Nachdem es bei diesen Tests positive Ergebnisse gab, haben wir alle Bewohner und alle Mitarbeiter vom 11. bis 13.12. durch das Gesundheitsamt Marzahn-Hellersdorf in unserer Seniorenresidenz und an weiteren Tagen in der Teststelle des Bezirks mit PCR-Tests testen lassen“, sagte Pressesprecher Bernhard Rössler der Berliner Zeitung. Neben den 60 positiv getesteten Bewohnern seien auch 29 Mitarbeiter infiziert, die sich alle in häuslicher Quarantäne befänden.

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