Für einen Moment hält Dirk Bufé inne, bevor er die Tür zum Zimmer seiner Mutter öffnet. Die krebskranke Frau liegt im Sterben. Ihr Gesicht ist gelb, ihre Augen sind aufgerissen. Chihuahua-Hündin Mausi sitzt neben dem Bett. Bufé schließt die Tür wieder. „Die Ärzte in der Klinik haben Mutter entlassen – zum Sterben“, sagt er. Bis es soweit sei solle eine Palliativschwester kommen und Morphium gegen die Schmerzen spritzen. So sagten es die Ärzte. Doch in ganz Berlin ist derzeit keine solche Spezialkraft zu bekommen. Es herrscht Pflegenotstand. Und es sind Ferien.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.