Berlin - Wer von der Arbeit von Florian Graf Enthüllungen, Indiskretionen aus dem Machtzirkel der CDU erwartet hat, weil ein Insider aus dem Nähkästchen plaudert, dürfte nach der Lektüre der Doktorarbeit über die Landespartei enttäuscht sein. Es wird nur klar, dass es mit der Arbeit größere Probleme gibt, als nur abgeschriebene Stellen. Die Erkenntnisse sind erstaunlich banal, viel Nacherzählung der Zeit zwischen 2001 und 2006, kaum Analyse oder wissenschaftliche Einordnung.

Graf hatte die Veröffentlichung der Arbeit in den vergangenen Tagen noch verhindern wollen. Die Universität hat sich darüber hinweg gesetzt. Seit Donnerstag liegt in der Potsdamer Uni-Bibliothek ein Ansichtsexemplar aus.

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