Zwei Jahrzehnte wurde verhandelt, geplant und gestritten, wie der Mauerpark auch in Wedding erweitert werden kann. Ein Konzept dafür und ein Vertrag mit dem Grundstückseigentümer – der Groth-Gruppe – liegt seit 2012 auf dem Tisch. Dieses Konzept will sich Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) nicht mehr durch Proteste von Anwohnern vor allem aus Prenzlauer Berg kaputt machen lassen. Wie Geisel am Mittwoch sagte, ziehe der Senat das Verfahren für die Parkerweiterung sowie für ein neues Wohngebiet mit 708 Wohnungen an sich. Im Einvernehmen mit dem Bezirk Mitte.

Für Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) bestand die Arbeit zuletzt vor allem darin, sich mit Bürgerinitiativen auseinanderzusetzen und Proteste gegen den Wohnungsbau abzuwehren. Spallek machte das souverän. Im Februar hat die Mauerpark-Allianz, in der sich Bürgerinitiativen zusammengeschlossen haben, dennoch ein Bürgerbegehren eingereicht, um das Projekt zu Fall zu bringen. Auf Bezirksebene ist das durchaus möglich: 6738 Bürger müssten für ein erfolgreiches Bürgerbegehren unterschreiben. Das Projekt würde sich verzögern.

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