Eigentlich ist es eine einfache Rechnung. Im vergangenen Jahr wurden auf den Berliner Flughäfen fast 28 Millionen Passagiere abgefertigt, und der Luftverkehr in die Hauptstadt nimmt weiter zu. Der BER, der in rund zweieinhalb Jahren eröffnet werden soll, hätte aber in seiner jetzigen Form nur Platz für 27 bis 30 Millionen Fluggäste. Ergebnis: Der neue Flughafen der Hauptstadtregion wäre von Anfang an zu klein. Eigentlich klar, dass man bald damit beginnen müsste, Erweiterungen zu planen. Doch dazu gab es auch am Freitag noch keine Entscheidung im Aufsichtsrat des Flughafens.

„Kapazitätserweiterung ist ein Dauerthema für uns. Wir sind in intensiven Diskussionen“, sagte Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider (SPD) nach der Sitzung in Tegel. Was man als Politiker so sagt, wenn es noch diverse Bedenken gibt. Ein Schritt nach dem anderen, lautete bislang dem Vernehmen nach ein Argument auf Gesellschafterseite. Der Flughafen habe genug damit zu tun, den BER in der jetzigen Gestalt fertigzustellen. Und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verwies darauf, dass in Sachsen noch Kapazitäten ungenutzt

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