Bäume sollen leichter gefällt werden, Friedhöfe und Waldflächen einfacher bebaut werden – Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) will den Wohnungsneubau in Berlin durch ein neues Gesetz beschleunigen. Es soll an diesem Dienstag von der Landesregierung beschlossen werden. Angesichts des Andrangs von Flüchtlingen soll nicht nur der Bau normaler Wohnungen voran getrieben werden. Geplant ist zudem, an 60 potenziellen Standorten Wohnungen in Leichtbauweise für 30.000 Menschen zu errichten.

„Ich gebe zu, dass dies ein eher ungewöhnlicher Weg ist, aber ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Lösungen“, sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) am Montag. Bei den Wohnungen in Leichtbauweise handele es sich um sogenannte Modulare Ergänzungsbauten, wie sie auch für mehrere Schulen errichtet wurden, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Petra Rohland. Die Bauten haben standardisierte Größen und keinen Keller. Es seien jedoch keine Container oder Plattenbauten.

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