Berlin - Nun haben sie sich doch überwinden können. Haben es nicht auf eine peinliche Kampfabstimmung ankommen lassen: Einstimmig votierten die Bezirksverordneten in Friedrichshain-Kreuzberg am Mittwochabend dafür, den Platz vor der künftigen Jüdischen Akademie nach Fromet und Moses Mendelssohn zu benennen. Dieser beinahe salomonische Kompromiss beendete eine mehr als einjährige Debatte, die streckenweise wenig intelligent, dafür aber reichlich provinziell geführt wurde.
Der Platz, um den es geht, liegt gegenüber dem Jüdischen Museum, auf der anderen Seite der Lindenstraße. Dort entsteht gerade ein zweiter spektakulärer Libeskind-Bau: Die einstige Blumengroßmarkthalle wird zur Jüdischen Akademie umgebaut. Im Mai soll das Education Center des Museums öffnen, mit Bibliothek, Archiv und kultureller Begegnungsstätte.

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