+++ 3. Juni +++

Brand in leerstehendem Kinderkrankenhaus

In einem ehemaligen Kinderkrankenhaus in Berlin-Weißensee hat es gebrannt. Rund 30 Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Mittwoch mehrere Stunden im Einsatz, um das Feuer in dem leerstehenden Gebäude in der Hansastraße zu löschen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Verletzte gab es keine. Die Brandursache war noch unklar. Auf dem Gelände hat es schon öfter gebrannt. (dpa)

+++ 2. Juni +++

Fahnder beschlagnahmen Drogen

In einem Großeinsatz in Berlin und Brandenburg haben Polizisten mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Sie beschlagnahmten unter anderem knapp zehn Kilogramm Heroingemisch, drei Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Amphetamin und 320 Gramm Kokaingemisch. Die Fahnder hatten Tipps bekommen zu einer geplanten Drogen-Kurierfahrt von Berlin nach Thüringen am vergangenen Sonntag. Gegen 18.20 Uhr nahmen sie dann einen 41-Jährigen Tatverdächtigen und seine 27-jährige Begleiterin auf der Autobahnraststätte Fläming West in Brandenburg fest. In dem Auto fanden sie Drogen.

Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen der Köpenicker Wohnung des Mannes und in einem weiteren von ihm genutzten Auto. In der Wohnung des 41-Jährigen fanden sie Geld, bei dem es sich um mutmaßlichen Handelserlös handelt, mehrere hochwertige Uhren und die Autoschlüssel des anderen, in der Nähe abgestellten und offensichtlich als Lagerort genutzten Fahrzeugs. In diesem wurden dann auch unter anderem das Heroingemisch, Streckmittel und Kokain beschlagnahmt. Der 41-Jährige erhielt einen Haftbefehl. (tc.)

Unbekannter schlägt 23-Jährigem zwei Zähne aus

Wer kennt diesen Mann?
Foto: Polizei

Fast ein halbes Jahr nach der Tat fahndet die Berliner Polizei seit Dienstag öffentlich nach einem brutalen Schläger. Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht sie nach einem jungen Mann, der am Samstag dem 14. Dezember, gegen 2.40 Uhr auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg einen 23-Jährigen zu Boden geschlagen und gegen den Kopf getreten haben soll. Der junge Mann wurde dadurch schwer verletzt und verlor zwei Schneidezähne. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (tc.)

LKW rammt wartenden BVG-Nachtbus - Fünf Verletzte

Ein Lastwagen ist von hinten in einen stehenden Berliner Linienbus gekracht. Die beiden LKW-Insassen und drei Fahrgäste in dem Bus wurden durch den Unfall in der Nacht zu Dienstag zum Teil schwer verletzt. Gegen 3.10 Uhr fuhr der 54-jährige LKW-Fahrer auf der Straße Alt-Friedrichsfelde in Marzahn-Hellersdorf, wie die Polizei mitteilte. In Höhe der Märkische Allee fuhr er auf einen Nachtbus der Linie N 5, der an einer Haltestelle stand, auf. Die Ursache für den Unfall war zunächst nicht bekannt.

Der Lkw-Fahrer erlitt eine schwere Bauchverletzung, sein 29-jähriger Beifahrer eine schwere Kopfverletzung. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Im Bus wurden ein 24-jähriger Mann, eine 19-jährige Frau und ein 15-jähriges Mädchen leicht verletzt. (dpa)

Im Zug nach Berlin: Vater mit 2,8 Promille mit kleinem Sohn unterwegs

Ein Vater ist sturzbetrunken mit seinem sechs Jahre alten Sohn Zug gefahren. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der Mann mit dem Kind von Uelzen (Niedersachsen) in Richtung Berlin unterwegs. Der Zugbegleiter informierte die Polizei am Montag gegen 12.40 Uhr. Die Beamten nahmen den Mann in Magdeburg in Gewahrsam. Er wurde wegen starker gesundheitlicher Ausfallerscheinungen in ein Krankenhaus gebracht, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Dienstag sagte. Der Junge wurde dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben. Bei dem Vaters wurde bei einem Atemalkoholtest den Angaben nach ein Wert von 2,84 Promille gemessen. (dpa)

Verfolgungsjagd in Gesundbrunnen - Autofahrer flüchtet vor Polizei

Ein 19-jähriger Mann ist mit einem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und zunächst entkommen. Etwas später stellte sich der Mann aber am Montagmittag, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Gesundbrunnen wollte die Polizei den Autofahrer überprüfen. Er gab jedoch Gas, überfuhr an der Kreuzung Bornholmer Straße und Grüntaler Straße eine rote Ampel und raste weiter in Richtung Steegerstraße.

Polizisten nahmen die Verfolgung auf, verloren das Fluchtauto kurz aus den Augen, konnten es aber bald entdecken. Zeugen berichteten, dass zwei junge Männer ausgestiegen und zu Fuß geflüchtet seien. Das Fluchtauto wurde sichergestellt. Kurze Zeit später erschien ein junger Mann bei der Polizei und gab zu, den Wagen gefahren zu sein. Einen Führerschein hatte er nicht. Gegen ihn wird jetzt ermittelt. (dpa)

Geldautomaten brennen in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg - Brandstiftung vermutet

Innerhalb von kurzer Zeit haben drei Geldautomaten in Berlin gebrannt. Die Feuerwehr war am frühen Dienstagmorgen in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg im Einsatz, wie ein Sprecher sagte. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

Lichtenrader Wohnung brennt

In Lichtenrade musste die feuerwehr zum Löschen einer Wohnung anrücken. Foto: Morris Pudwell

In einer Wohnung im Berliner Ortsteil Lichtenrade hat es in der Nacht zum Dienstag gebrannt. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Von der Feuerwehr hieß es, die rund 80 Quadratmeter große Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Gebäudes in der Riedingerstraße sei völlig von den Flammen erfasst worden. Mittlerweile sei der Brand gelöscht. Polizei und Rettungsdienst betreuten sieben Menschen vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. (dpa)

Fünf Verletzte bei einem Unfall mit Berliner Nachtlinien-Bus

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem BVG-Bus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind fünf Menschen verletzt worden. Sie wurden am frühen Dienstagmorgen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zwei Menschen aus dem Transporter waren demnach mittelschwer, drei aus dem Bus leicht verletzt. Eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe sagte am Morgen, der Transporter sei gegen einen Bus der Nachtlinie N5 gefahren, der an der Haltestelle Märkische Allee/Alt-Friedrichsfelde gestanden hätte. Weitere Details zum Unfallhergang waren noch unklar, die Polizei hatte dazu zunächst keine Informationen. (dpa)

Auto prallt gegen Laternenmast in Kleinmachnow - Fahrer stirbt 

Ein Autofahrer ist in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) mit seinem Fahrzeug gegen einen Laternenmast geprallt und noch am Unfallort gestorben. Der 29-Jährige sei am Montagabend in einer leichten Linkskurve rechts von der Fahrbahn abgekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Versuche, den Mann zu reanimieren, blieben demnach erfolglos. Teile des Laternenmastes seien durch die Kollision herabgefallen und hätten ein weiteres Auto beschädigt. Die Polizei ermittelt weiter zum genauen Unfallhergang. (dpa)

Großbrand bei Plessa: Zahl der Einsatzkräfte wird reduziert

Auch am Pfingstsonntag ist die Feuerwehr weiter mit zahlreichen Kameraden in dem Moorgebiet bei Plessa im Einsatz. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle.

Foto: imago images/LausitzNews 

Vier Tage nach dem Ausbruch eines Großbrandes auf einem Gebiet im Südbrandenburger Landkreis Elbe Elster dauern die Löscharbeiten für die Feuerwehr an. «Die Lage hat sich aber entspannt», sagte der diensthabende Landrat Marten Frontzek am Dienstag. Am Morgen seien noch rund 160 Einsatzkräfte im Moorgebiet «Loben» bei Plessa gewesen, diese Zahl werde aber im Laufe des Tages auf «wahrscheinlich deutlich unter 100» reduziert. Tags zuvor war der Brand bereits unter Kontrolle gebracht worden.

Nach Angaben von Frontzek erfüllen die sogenannten Dauerregner ihren Zweck. Einsatzkräfte hatten diese an den Brandrändern installiert, um ein Überspringen der Flammen auf an das Moor angrenzende Nadelwälder zu verhindern.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst soll am Dienstag zudem weiter einen Waldbrandschutzstreifen durchsuchen. Am Montagabend hätten die Experten dort Munition gefunden und beseitigt, sagte Frontzek. Die Arbeiten an dem rund einen Kilometer langen Streifen, der «als reine Vorsichtsmaßnahme» eingerichet worden sei, waren deshalb unterbrochen worden.

Das Feuer war am Freitag ausgebrochen und hatte sich innerhalb weniger Stunden immer weiter ausgedehnt, von zunächst zehn auf 100 Hektar. Ein Moorgebiet, ein angrenzendes Waldstück und ein Schilfgürtel brannten. Die Feuerwehr war zu Pfingsten mit bis zu 200 Einsatzkräften vor Ort, auch ein Löschhubschrauber der Bundespolizei unterstützte. Ortschaften waren nicht in Gefahr. Die Brandursache war zunächst noch unklar.

Der Brand gilt als das erste Großschadensereignis in diesem Jahr in Brandenburg. Umweltminister Axel Vogel (Grüne) will sich am Dienstag vor Ort ein Bild von der Lage im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft machen. (dpa)

+++ 1. Juni +++

Angriff auf Travestiekünstler - Staatsschutz ermittelt

Zwei Travestiekünstler sind auf dem Heimweg in Berlin-Neukölln beleidigt, geschlagen und mit einer Flasche beworfen worden. Die 40 Jahre alte Künstlerin und ihr 43 Jahre alter Begleiter waren am Sonntagabend zu Fuß an der Flughafenstraße unterwegs, wie die Polizei am Montag mitteilte. Kurz hinter der Reuterstraße wurden sie demnach von Jugendlichen „homophob beschimpft“. Als der Mann sich umdrehte und sie ansprach, wurde er weiter beschimpft.

Einer der Jugendlichen zog seinen Gürtel, schlug damit gegen gegen das Bein des 43-Jährigen und warf seinen Döner in Richtung des Duos. Ungefähr zeitgleich flog eine Flasche aus einem Haus an der gegenüberliegenden Straßenseite zu den beiden herüber, aber zerschellte auf der Straße. Die jugendlichen Angreifer konnten unerkannt flüchten. Der Mann klagte über leichte Beinschmerzen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Brandenburg an der Havel: Mann schwer verletzt, Unfallverursacher betrunken 

Bei einem Verkehrsunfall in Brandenburg an der Havel mit einem betrunkenen Autofahrer ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr er am Sonntagabend Richtung Stadtzentrum, als ihm an einer Kreuzung ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Vorfahrt nahm. Der 27-Jährige konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Fahrzeug zusammen. Er wurde durch Rettungskräfte schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 22-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei ihm ergab 2,56 Promille. Zudem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Potsdam nahm ihn die Polizei vorläufig fest. Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis laufen. (dpa)

Rollerfahrer von Wildschweinen umgerannt - Intensivstation

Bei der Begegnung mit einer Wildschweinrotte in Berlin-Zehlendorf ist ein 35-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei am Sonntagabend auf der Onkel-Tom-Straße in Richtung Argentinische Allee mit seinem Motorroller unterwegs gewesen, als die Wildschweine ihn umrannten, teilte die Polizei am Montag mit.

Bei dem Sturz habe er Rumpf- sowie innere Verletzungen erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann sei in die Intensivstation aufgenommen worden, Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Die Wildschweine verschwanden im Wald. (dpa)

Polizei kontrolliert zwei Wochen lang schwerpunktmäßig Raser

Vorsicht, Blitzer: Zwei Wochen lang will die Berliner Polizei besonders gegen Raser vorgehen. Ab Dienstag und bis 14. Juni sind stadtweit verstärkte Tempokontrollen angekündigt, wie die Polizei ankündigte. Auch viele zivile Streifen sollen eingesetzt werden. Der Fokus der Aktion soll auf Autobahnen und anderen Hauptverkehrsadern liegen, darunter der Kurfürstendamm und die Sonnenallee.

Neben Rasern geht es den Beamten um den Kampf gegen illegale Autorennen und sogenannte Profilierungsfahrten, bei denen Autofahrer zum Beispiel mit aufheulenden Motoren und lauter Musik versuchen, die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen. (dpa)

Mann schießt mit Luftgewehr und zeigt anschließend Hitlergruß

Ein Mann hat in Teupitz (Dahme-Spreewald) mit einem Luftgewehr auf einen Baum außerhalb seines Grundstückes geschossen und so eine vorbeilaufende Kindergruppe erschreckt. Als herbeigerufene Eltern den 41-Jährigen darauf ansprachen, zeigte er den Hitlergruß, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Beamte stellten die Waffe sicher und nahmen eine Anzeige gegen den Mann auf - wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organe. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagabend. (dpa)

Feuerwehr löscht brennende Pappe in Recyclinghof

Auf einen Recyclinggelände in Berlin-Moabit sind am Montagmorgen rund 500 Kubikmeter gepresste Pappe und Papier in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr bat die Anwohner rund um die Putlitzbrücke vorübergehend, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Nachmittag war der Brand gelöscht.

Die Rettungskräfte waren am Pfingstmontag gegen 7 Uhr alarmiert worden und rückten über den Tag verteilt mit 60 Brandbekämpfern an, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Er sprach von einem Schwelbrand mit viel Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung. Mit Gabelstaplern seien brennende Paletten auseinander gezogen worden. (dpa)

Polizeieinsatz am Liepnitzsee - Mann schießt um sich

Ein Polizeieinsatz am Liepnitzsee bei Wandlitz (Barnim) hat bei Ausflüglern für Aufregung gesorgt. Spaziergänger informierten die Beamten am Samstag über einen bewaffneten Mann. Nach späteren polizeilichen Erkenntnissen führte der Mann eine Gasdruckpistole bei sich, mit welcher er auch mehrfach Schüsse in die Umgebung abgab.

Polizisten suchten auf zahlreichen Waldwegen am See nach dem Unbekannten, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Nach Zeugenaussagen machte der Mann einen verwirrten Eindruck. Schließlich konnte der 29-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Zunächst hatte die „Märkische Oderzeitung“ darüber berichtet.

Die Gasdruckpistole habe einer scharfen Schusswaffe täuschend ähnlich gesehen. Der 29-Jährige wurde zunächst in Polizeigewahrsam gebracht und später einem Haftrichter vorgeführt. Der verfügte die Einweisung des Mannes in den Maßregelvollzug. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Beleidigung mit rassistischem Hintergrund

Am Sonntagnachmittag ist es in Rummelsburg zu einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gekommen. Ein 42-Jähriger beschimpfte einen 15-Jährigen vor einem Schnellrestautrant im S-Bahnhof Lichtenberg. Anschließend schlug er einem 29-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Angegriffene hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen von Polizeikräften fest, die ihn dann festnahmen. Alarmierte Rettungskräfte versorgten anschließend die leichten Gesichtsverletzungen des 29-Jährigen am Ort. Der 42-jährige Festgenommene wurde nach Personalienfeststellung und einer Atemalkoholkontrolle, die einen Wert von rund 2,2 Promille ergeben hatte, am Ort entlassen. Der Jugendliche blieb körperlich unverletzt. (BLZ)

+++ 31. Mai +++

Schläger überfallen Mann und Frauen im Thälmann-Park 

Ein Mann und seine zwei Begleiterinnen sind in Berlin-Prenzlauer Berg überfallen, geschlagen und ausgeraubt worden - die Polizei nahm die mutmaßlichen Täter später fest. Die Drei wurden am frühen Sonntagmorgen im Ernst-Thälmann-Park von einer zehnköpfigen Gruppe angesprochen und in einen Streit verwickelt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Unbekannte sollen den 24-Jährigen mit Faustschlägen im Gesicht und am Oberkörper verletzt haben.

Sie entrissen dem Mann die Jacke. Anschließend lief er weg, um sich vor weiteren Schlägen zu schützen. Danach sollen die Unbekannten eine der beiden Frauen im Alter von 23 Jahren geschubst und mit Fäusten ins Gesicht und an den Oberkörper geschlagen haben. Nachdem sie zu Boden ging soll auch ihre Freundin Faustschläge ins Gesicht bekommen haben.

Die Angreifer griffen sich die Umhängetasche einer der beiden Frauen. Die alarmierte Polizei entdeckte die mutmaßlichen Täter wenig später bei zwei Gruppen in der Nähe. Die beiden 18 und 30 Jahre alten Männer wurden festgenommen. (dpa) 

Mauerpark: Flaschenwurf auf Polizisten

Aus einer Gruppe von etwa 300 Personen heraus wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin am Samstagabend im Prenzlauer Berg angepöbelt und mit einer Flasche beworfen. Kurz nach 23 Uhr hielten sich die teils alkoholisierten Personen im Mauerpark auf, pöbelten mehrfach die Einsatzkräfte an und warfen eine Flasche in deren Richtung, die jedoch niemanden traf. Die Polizisten wiesen die Personen an, sich in kleinen Gruppen zu entfernen. Deren Abzug zu U-Bahnhöfen wurde von den Beamten begleitet. (BLZ)

Musik zu laut: Mann schießt auf Gruppe

Mutmaßlich weil er sich durch laute Musik gestört fühlte, hat ein Mann in Falkensee in Brandenburg auf eine Gruppe von Menschen geschossen und einen 27-Jährigen verletzt. Anschließend flüchtete der 56-Jährige am Samstag in seinem Auto, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Tatverdächtige wurde wenig später in Berlin von der Polizei gefasst. Zeugen hatten sich das Kennzeichen des Mannes gemerkt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus und hat einen Haftbefehl beantragt. Dem wurde am Sonntagmittag stattgegeben. Der Mann aus Berlin kam in eine Untersuchungshaftanstalt.  Die Mordkommission ermittelt.

 Nach ersten Ermittlungen war es an einem See zu Streitigkeiten zwischen dem Mann und einer Gruppe von Menschen gekommen. Der 56-Jährige habe sich durch lautstarke Musik der Gruppe gestört gefühlt und sei agressiv geworden, sagte eine Polizeisprecherin. Plötzlich habe er eine Waffe gezogen und geschossen. Ein 27-Jähriger wurde an der Hand verletzt. (BLZ)

Auto kommt von der Fahrbahn ab - Fahrer schwer verletzt

In der Nacht zum Sonntag ist ein Autofahrer in Marienfelde mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und verletzte sich bei dem Unfall schwer. Der 19-Jährige war mit einem BMW gegen 1.40 Uhr die Friedenfelser Straße in Richtung Marienfelder Allee unterwegs, als er an der Kreuzung Hildburghauser Straße Ecke Friedenfelser Straße mit seinem Mietfahrzeug nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Verkehrsmast prallte. Der Verletzte wurde von Zeugen erstversorgt und anschließend von alarmierten Rettungskräften mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Verdacht der Brandstiftung

In der Nacht zum Sonntag brannte ein Motorroller in Schöneberg vollständig aus. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein Zeuge gegen 2.40 Uhr auf dem Gehweg eine brennende Piaggio und rief die Feuerwehr, welche den Brand löschte. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein am Fahrbahnrand geparkter Peugeot leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Fahrradfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Ein Verkehrsunfall hat sich am Samstagabend in Lichtenrade ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 77-Jähriger gegen 18.25 Uhr auf einem Fahrrad in der Mellener Straße unterwegs. Als er zwischen dortigen Verkehrspollern durchfahren wollte, stürzte er und zog sich schwere Beinverletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus. (BLZ)

+++ 30. Mai +++

Versuchte Auto-Brandstiftung in Kreuzberg

Unbekannte haben in Berlin-Kreuzberg vermutlich versucht, ein Auto anzuzünden. Ein Zeuge entdeckte Freitagnacht Flammen auf dem Gehweg der Franz-Klühs-Straße. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr sei das Feuer allerdings erloschen, teilte die Polizei am Samstag mit. Auf dem Gehsteig hatte eine brennbare Flüssigkeit gebrannt, die zu einem geparkten Auto geführt hätte. Zudem war eine Scheibe des Autos eingeschlagen, im Innenraum fand sich ebenfalls die Brennflüssigkeit. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchter Brandstiftung. (dpa)

Drei Verletzte bei Unfall

Bei einem Unfall in Weißensee in der Nacht zum Samstag sind drei Männer verletzt worden. Gegen 1.50 Uhr hörten Polizisten im Gebäude des Polizeiabschnitts 14 in der Berliner Allee zunächst ein Martinshorn sowie das Aufheulen eines Motors und kurz darauf einen lauten Knall. Auf der Straße entdeckten sie gegenüber in der Rennbahnstraße einen stark beschädigten Transporter, der quer auf der Straße stand. Auf dem Fahrersitz saß ein 24 Jahre alter Mann. Darüber hinaus befanden sich noch zwei 31-jährige Männer im Transporter. Alle drei wurden bei dem Unfall verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten einen 31-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Crash bei Linksabbiegen.
Foto: Pudwell

Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer mit dem Transporter offenbar mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in der Berliner Allee in Richtung Liebermannstraße unterwegs war und beim Linksabbiegen in die Rennbahnstraße von der Fahrbahn abkam. Bei dem Unfall wurden eine Ampel, ein Verkehrszeichen und ein Schutzgitter beschädigt. Bei dem 24-Jährigen führten die Polizisten eine Atemalkoholkontrolle durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt. Den Transporter stellten die Einsatzkräfte zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher, unter anderem da das Blaulicht und das Martinshorn nicht für das Fahrzeug zugelassen sein sollen. Die Rennbahnstraße blieb zwischen Berliner Allee und Parkstraße bis etwa 4.10 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mann erscheint mit Kettensäge vor Arbeitsamt

Ein Mann ist am Freitagmittag mit einer Benzinkettensäge vor einem Arbeitsamt in Tempelhof erschienen. Den bisherigen Ermittlungen nach war der Mann mit seiner Begleiterin in dem Arbeitsamt in der Alarichstraße, um einen Scheck einzulösen. Als ihm dies von einer 32 Jahre alten Mitarbeiterin verwehrt wurde, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Beim Verlassen des Gebäudes drohte der Mann einem 56-jährigen Sicherheitsmitarbeiter damit, mit einer Kettensäge zurückkommen zu wollen, sofern es keine Einigung gäbe. Wenig später erschien er dann mit einer solchen Säge, wieder in Begleitung der Frau. Daraufhin verschlossen die Mitarbeiter sofort alle Zugänge zum Objekt und alarmierten die Polizei. Als ein Rettungshubschrauber aufgrund eines anderen Einsatzes in der Nähe in der Luft unterwegs war, flohen die Frau und der Mann mit einem Auto. Die beiden, die sich zuvor im Arbeitsamt ausgewiesen hatten, sind 44 Jahre alt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten dauern an. (BLZ)

Jugendlicher von Straßenbahn erfasst

In Marzahn ist am Freitagnachmittag ein Jugendlicher von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden. Der 17-Jährige überquerte nach bisherigen Erkenntnissen an einer Haltestelle in der Trusetaler Straße zu Fuß die Gleise und wurde dabei von einer Tram der Linie M8 erfasst. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

+++ 29. Mai +++

Verdächtiger nach sexuellem Übergriff ermittelt

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Sexualstraftäter ermittelt. Der Mann soll im Mai 2019 eine Frau in Marzahn-Hellersdorf mit hoher körperlicher Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er wird verdächtigt, die 48-jährige Frau nachmittags an ihrem Arbeitsplatz in der Ahrensfelder Chaussee aufgesucht zu haben, berichtet dpa. Zuvor hatten die Beamten mit der Veröffentlichung eines Phantombildes und einer Videosequenz aus einer Überwachungskamera nach dem Täter gesucht. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mann beleidigt Kinder rassistisch

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg einen Jungen rassistisch beleidigt und einen weiteren Jungen geschlagen haben. Er habe die beiden elf- und zwölfjährigen Kinder am Donnerstagnachmittag vor dem Eingang zu einem Einkaufszentrum in der Schönhauser Allee angesprochen, teilte die Polizei am Freitag mit. Als sich die Jungen nicht auf ein Gespräch mit ihm einlassen wollten, soll der Mann zunächst den elf Jahre alten Jungen rassistisch beleidigt haben. Den Angaben zufolge folgte der angetrunken wirkende Tatverdächtige den Kindern ins Einkaufszentrum und schlug dem Zwölfjährigen gegen den Arm. Dieser sei dabei leicht verletzt worden. Anschließend flüchtete der Mann, berichtet dpa. 

Zwei Männer nach Einbruch mit Uhren erwischt 

Zivilfahnder der Polizei haben in Berlin-Lankwitz zwei Tatverdächtige kurz nach einem Wohnungseinbruch festgenommen. Der Inhaber bemerkte am späten Donnerstagabend bei der Heimkehr in seine Wohnung an der Brucknerstraße zwei Männer, die von seinem Balkon sprangen und Richtung S-Bahnhof Lankwitz davonliefen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend habe er festgestellt, dass mehrere Armbanduhren fehlten. Mit einer Beschreibung der Männer durch den Bestohlenen konnten sie den Angaben zufolge wenig später am S-Bahnhof festgenommen werden. Die Zivilfahnder fanden demnach bei ihnen diverse Armbanduhren, die dem Wohnungsinhaber gehören sollen. (dpa)

Feuer in Spandau: Zwei Mieter verletzt ins Krankenhaus gebracht

Im Falkenberger Feld in Spandau ist am Donnerstagabend eine Doppelhaushälfte in Flammen aufgegangen. Dabei brannte der Dachstuhl aus. Die beiden Mieter des Hauses wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache für den Brand ist unklar. (tc)

Polizei sucht Zeugen im Todesfall Falkplatz

Die Beamten der 8. Mordkommission suchen nach einer Körperverletzung mit Todesfolge am 23. Mai dieses Jahres auf einer Grünanlage am Falkplatz in Prenzlauer Berg nach Zeugen. An jenem Sonnabend waren mehrere Männer in Streit geraten und hatten aufeinander eingeprügelt. Zeugen riefen die Polizei, die mehrere Männer festnahm. Einer von ihnen schlief ein. Der 44-Jährige wurde in eine Klinik gebracht. Dort stellten Ärzte schwere innere Verletzungen fest. Diese waren offenbar durch eine Gewalteinwirkung von außen entstanden. Nach einer Notoperation verstarb der Mann am vergangenen Sonntag. Hinweise zur Schlägerei nimmt die Polizei in jeder Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Festgäste beleidigt

Ein 49-Jähriger hat von seinem Krankenhausfenster in der Dieffenbachstraße in Kreuzberg aus mehrere Teilnehmer eines jüdischen Wochenfestes beleidigt. Er brüllte nationalsozialistische Parolen und drohte den Teilnehmern. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Der wurde befragt. Der 49-Jährige allerdings konnte von den Beamten nicht sofort befragt werden, weil er Patient in der geschlossenen Psychiatrie des Krankenhauses ist. Der Staatsschutz ermittelt. (tc)


+++ 28. Mai +++

Bullterrier beißt achtjähriges Mädchen - schwer verletzt

Ein Bullterrier hat in Wittstock (Ostprignitz/Ruppin) ein acht jähriges Mädchen angefallen und durch einen Biss schwer verletzt. Das Kind sei am Mittwochmorgen mit seiner Mutter auf dem Weg zur Schule gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dabei sei das Mädchen beim Laufen etwas hin- und hergesprungen. Dies habe den Bullterrier offenbar so gereizt, dass er sich von der Leine des 52-Jährigen Hundehalters losgerissen und dem Mädchen in den Oberschenkel gebissen habe.

Der 52-Jährige befreite das Kind von dem Hund. Die Achtjährige wurde in Begleitung ihrer Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Hundehalter wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. (dpa)

Mann mit Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist in Berlin-Reinickendorf nach einem Streit bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt worden. Am Mittwochabend war es zwischen dem 41-Jährigen und einer Gruppe von vier unbekannten Männern im Ritterlandweg zu einem Wortgefecht gekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Aus der Gruppe heraus soll das Opfer erst mit Holzlatten geschlagen und dann von einem der Tatverdächtigen mit mehreren Messerstichen verletzt worden sein. Der Angegriffene musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Die mutmaßlichen Täter flüchteten. (dpa)

Mutmaßlich Kind in fremder Wohnung - Drohungen bei Polizeieinsatz

Ein 51-Jähriger, der einen 12-Jährigen in seine Wohnung gebeten haben soll, ist am Oberkörper verletzt worden. Eine Gruppe von 15 bis 20 Menschen soll ihn geschlagen haben, wie die Polizei in Berlin am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe erklärt, er habe den 12-jährigen Jungen am Mittwochabend wegen mutmaßlicher Klingelstreiche aus dem Treppenhaus in seine Wohnung gebeten und dessen Eltern angerufen. Als er kurze Zeit später die Tür geöffnet habe, sei er von 15 bis 20 Menschen geschlagen und leicht verletzt worden.

Als die Polizei erschien, waren vor dem Haus den Angaben zufolge etwa 100 Schaulustige. Von einem 19-Jährigen, den der Mann in der Menge als einen der Angreifer deutlich wiedererkannt haben will, stellten die Beamten die Personalien fest. Als der 51-Jährige aus der Menge laut bedroht worden sei, riefen die Beamten Unterstützung und sprachen Platzverweise aus. Die Polizei ermittelt jetzt den genauen Ablauf des Vorgangs. (dpa)

Bombe am Cottbuser Bahnhof entschärft - Zünder gesprengt

Eine Weltkriegsbombe ist am Donnerstag am Nordausgang des Cottbuser Hauptbahnhofs entschärft worden. Das teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Der Blindgänger wurde abtransportiert und der Sperrkreis aufgehoben. Rund 700 Menschen aus dem evakuierten Bereich konnten in ihre Häuser zurückkehren. Zur Kontrolle war der eingerichtete Sperrkreis zuvor mit einer Drohne überflogen worden. „Alles verlief sehr ruhig, reibungslos und professionell“, sagte die Sprecherin. 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Eine eingerichtete Notunterkunft, eine Turnhalle, nahmen den Angaben zufolge nur wenige Menschen in Anspruch.

Zuvor hatten die Sprengmeister den russischen Zünder der 50-Kilo Bombe entfernen und anschließend sprengen müssen. Zünder und Bombe befanden sich nach Angaben der Stadt in einem schlechten Zustand. Die Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus entdeckt worden. (dpa)

Alkoholisierter Autofahrer fährt betrunkenen Radfahrer an 

 Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Pankow ist ein 49-jähriger Radfahrer laut Polizei zunächst bewusstlos auf der Straße liegen geblieben, während der Autofahrer vom Unfallort flüchtete. Beide seien alkoholisiert gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Um den Radfahrer kümmerte sich später ein Notarzt, danach kam er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Laut Polizei war der 29-jährige Fahrer des Wagens am Mittwochabend auf der Schönerlinder Straße in Richtung Autobahn 114 unterwegs, als der Radfahrer die Straße überquerte und es zu der Kollision kam. Ein 38 Jahre alter Autofahrer soll dem Flüchtenden gefolgt sein und ihn kurze Zeit später gestoppt haben.

Die herbeigerufenen Polizeikräfte stellten bei dem 29-Jährigen Alkoholgeruch fest, außerdem sei er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Radfahrer ergab einen Wert von mehr als 2,0 Promille. (dpa)

Männer zeigen Hitlergruß und beleidigen Polizisten rassistisch

In Berlin-Friedrichshain sollen zwei Männer den Hitlergruß gezeigt und dabei rechte Parolen gerufen haben. Zeugen informierten am Mittwochnachmittag die Polizei über den Vorfall, woraufhin die beiden Tatverdächtigen im Alter von 30 und 45 Jahren wenig später am Boxhagener Platz festgenommen wurden. Der 30-Jährige habe einen der Polizisten bei der Festnahme rassistisch beleidigt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Mieter an der Wohnungstür verprügelt

Vor einer Wohnungstür in der Peter-Anders-Straße in Neukölln ist am Mittwochabend ein 51-jähriger Mieter attackiert und geschlagen worden. Der Mieter hatte zuvor einen 12 Jahre alten Jungen erwischt, wie er sich über seine Klingelstreiche freute. Daraufhin bat der Mann das Kind in seine Wohnung, um mit ihm zu reden. Gleichzeitig rief er die Eltern des Jungen an und bat sie,  ihr Kind abzuholen. Kurz darauf klingelten 15 bis 20 junge Männer bei ihm an der Wohnungstür. Sie  stürzten sich auf ihn und verprügelten ihn. Anschließend flüchteten die Schläger. Als die Polizei vor dem Haus  eintraf, hatten sich 100 Schaulustige versammelt, die den 51-Jährigen sowie die Beamten beschimpften. Ein 19-Jähriger wurde festgenommen. Er soll an der Prügelei beteiligt gewesen sein. (tc)


+++ 27. Mai +++

Fußgänger wird von Lkw überrollt und stirbt 

Die Unfallstelle in Tempelhof.
Foto: Morris Pudwell

In der Ullsteinstraße in Tempelhof ist ein Fußgänger von einem Lkw überrollt worden. Der Fußgänger überlebte nicht. Die Polizei bestätigte den Unfall, nannte jedoch bis zum Abend keine Einzelheiten. Zunächst war von einem überfahrenen Kind die Rede. (tc)

Radfahrerin kommt nach Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus 

Eine 61-jährige Radfahrerin ist in Berlin-Charlottenburg mit einem Auto zusammengestoßen und dabei schwer verletzt worden. Der 26-jährige Autofahrer räumte nach dem Unfall am Dienstagabend ein, am Tag zuvor Drogen genommen zu haben, wie die Polizei mitteilte. Laut Zeugenaussagen fuhr er auf der Osnabrücker Straße in Richtung Tegeler Weg und prallte mit der Radfahrerin zusammen, als diese von dort kommend in die Osnabrücker Straße abbog. Beim Linksabbiegen soll sie auf einem Radweg gefahren sein, der eigentlich für die andere Fahrtrichtung vorgesehen ist. Durch den Zusammenstoß sei die Frau mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Autos geprallt. Sie kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Den Angaben zufolge wurde dem Autofahrer in Polizeigewahrsam Blut abgenommen. (dpa)

Prenzlau: Streit um Maskenpflicht - 80-Jährige Kundin verletzt

Nach einem Streit mit einem Wachmann um die Maskenpflicht hat ein Betrunkener in einem Supermarkt in Prenzlau (Uckermark) eine 80-jährige Kundin zu Boden gestoßen und verletzt. Der Mann sei am Dienstagabend zunächst von dem Mitarbeiter ermahnt worden, weil er keine Maske getragen habe, berichtete die Polizei am Mittwoch. Daraufhin beleidigte der 22-Jährige den Security-Mitarbeiter laut Polizei fremdenfeindlich und zeigte den so genannten Hitlergruß. Als Polizisten eintrafen, flüchtete der 22-Jährige und stieß die Rentnerin um, die mit Prellungen im Krankenhaus versorgt werden musste.

Die Beamten konnten den Flüchtenden auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt festnehmen. Der polizeibekannte Mann sei mit einem Atemalkoholwert von 1,54 Promille betrunken gewesen, berichtete die Polizeidirektion Ost. Nun ermittelt der Staatsschutz gegen ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der Körperverletzung. (dpa)

Auto überschlägt sich - Mann tödlich verletzt

Ein 48-jähriger Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ums Leben gekommen. Der Mann aus Sachsen war laut Polizei am Dienstag mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 169 zwischen dem Senftenberger Ortsteil Brieske und Schwarzheide unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam. Demnach durchfuhr er eine Böschung und touchierte mehrere kleinere Bäume, wobei sich das Fahrzeug überschlug und liegenblieb. Der Notarzt konnte nach Polizeiangaben vom Mittwoch nur noch den Tod des eingeklemmten Fahrers feststellen. Vermutlich habe sich der Unfall aufgrund eines „plötzlich eingetretenen gesundheitlichen Problems“ ereignet. Der 75 Jahre alte Beifahrer wurde am Dienstag mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle kam es aufgrund von Bergungs- und Rettungsarbeiten zu einer mehrstündigen Vollsperrung der Bundesstraße. (dpa)

Betrunkener Autofahrer schrammt Wohnhaus und landet im Garten 

Ein betrunkener Autofahrer ist in Sperenberg (Teltow-Fläming) mit seinem Transporter an der Wand eines Wohnhauses entlang geschrammt und dann im Garten des Nachbargrundstücks gelandet. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der 41-Jährige am Dienstagabend mit dem Transporter von der Fahrbahn abgekommen, hatte das Einfamilienhaus gestreift und war dann durch den Zaun des Nachbarn in dessen Garten geschleudert. Die Bewohner eilten dem Fahrer zu Hilfe, der glücklicherweise unverletzt geblieben war. Die alarmierten Polizeibeamten stellten bei dem Unfallfahrer mit einem Atemalkoholtest einen Wert von 2,18 Promille fest. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. (dpa)

Razzien bei mutmaßlicher Drogenbande: Haftbefehle vollstreckt 

Bei Durchsuchungen im Berliner Drogenmilieu hat die Polizei am Mittwochmorgen mehrere Haftbefehle vollstreckt. Dabei sei es um den Verdacht des bandenmäßigen Drogenhandels gegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochvormittag. Durchsucht wurde unter anderem eine Wohnung in der Borussiastraße in Berlin-Tempelhof. Weitere Informationen wollte die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittag mitteilen. (dpa)

Trickbetrüger geschnappt

Am Dienstagnachmittag ist es in Oberschöneweide zu einem Trickbetrug gekommen. Nach bisherigen Erkentnnissen wurde ein 63-Jähriger gegen 14 Uhr in der Edison- Ecke Wilhelminenhofstraße von einem Mann angesprochen und gebeten, ihm eine 2 Euro-Münze in Kleingeld zu wechseln. Der 63-Jährige kam dieser Bitte nach und holte seine Geldbörse hervor. Nach dem Wechseln der Geldmünze bemerkte er das Fehlen eines Geldscheins. Er hielt daraufhin den Trickbetrüger fest und übergab ihn alarmierten Polizeikräften. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Drei Verletzte bei Taxi-Unfall in Kreuzberg

Schwerer Unfall in der Gneisenaustraße.
Foto: Pudwell

Am Dienstagabend ist es gegen 20.30 Uhr in der Gneisenaustraße Ecke Mittenwalder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Beim Zusammenstoß eines Mercedes Kombi mit einem Taxi war der Aufprall so heftig, dass das Taxi fast 20 Meter über eine Blumenrabatte flog und kurz vor einem Baum zum Stehen kam. Insgesamt wurden drei Insassen aus beiden Fahrzeugen verletzt. Die Polizei prüft, ob dem Unfall ein illegales Straßenrennen vorausging. Die Gneisenaustraße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mann homophob beleidigt

Am Dienstagnachmittag ist ein Mann in Mitte in einem Regionalzug homophob beleidigt worden. Laut eigenen Angaben saß der 25-Jährige gegen 17.50 Uhr in einem Zug nach Rathenow. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz nahm er wahr, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen sein sollen, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. (BLZ)

Lastwagen bei Brand in Biesdorf zerstört

Ein Lastwagen ist bei einem Brand am frühen Mittwochmorgen in Biesdorf zerstört worden. Das Fahrzeug brannte gegen 3.45 Uhr in der Cecilienstraße/Ecke Garzauer Straße, sagte ein Feuerwehrsprecher. Verletzt wurde niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 26. Mai +++

Bauarbeiter entdecken Bombe am Cottbusser Bahnhof 

Am Nordausgang des Cottbusser Bahnhofs ist bei Bauarbeiten eine Bombe entdeckt worden. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Nach Angaben einer Sprecherin soll es sich um eine 200- Kilo-Bombe handeln. Weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt. Geplant ist demnach, die Bombe am Donnerstag zu entschärfen. Bis dahin werde der Fund nach Informationen der „Lausitzer Rundschau“ von einem Sicherheitsdienst rund um die Uhr bewacht. Mitarbeiter der Bahn, des Ordnungsamtes und der Kampfmittelbeseitigungsdienst berieten über die Lage vor Ort und bevorstehende Maßnahmen. (dpa)

Polizei ertappt Autoeinbrecher

Zivilfahnder der Polizei haben in Berlin-Charlottenburg zwei mutmaßliche Autoeinbrecher festgenommen. Während einer der Männer den Wagen am Montagnachmittag durchsuchte, soll der zweite Schmiere gestanden haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als die Polizisten die beiden festnehmen wollten, flüchteten sie. Den Angaben wurden sie kurz darauf gefunden und festgenommen. Bei ihnen wurde mutmaßliches Einbruchswerkzeug und Diebesgut gefunden. (dpa)

Zwei Schwerverletzte bei Wohnungsbrand

Brand in Schöneberger Wohnhaus.
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Brand in einem Berliner Wohnhaus sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte es am späten Montagabend in einer Erdgeschosswohnung in Schöneberg. Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte versuchten die Helfer, einen Mieter aus der Wohnung zu befreien. Die Polizei rettete neben dem Mann auch einen zweiten Mieter und den Hund aus der Wohnung. Beide Mieter mussten mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Brand leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Räuber-Trio überfällt Hotel in Schöneberg

Drei maskierte und bewaffnete Männer haben am frühen Dienstagmorgen ein Hotel in Berlin-Schöneberg überfallen und Geld gefordert. Zwei der Räuber hatten nach ersten Erkenntnissen Schusswaffen, wie die Polizei mitteilte. Einer der Männer soll einem Angestellten in der Lobby mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Das Trio habe den Mitarbeiter demnach ins Büro gezogen und dort Geld gefordert. Dann durchsuchten die Männer den Raum den Angaben zufolge selbst und klauten einen Geldbeutel. Die Männer sollen mit einem Motorroller geflohen sein. Der Angestellte wurde am Kopf verletzt und konnte im Hotel behandelt werden. (dpa)

Weichenstörung in Zehlendorf schränkt S-Bahn-Verkehr ein  

Eine Weichenstörung in Berlin-Zehlendorf sorgt am Dienstagmorgen für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn - Fahrgäste mussten demnach mehr Zeit einplanen. Wegen der Störung verkehrten die Verstärkerzüge der S-Bahn-Linie S1 zwischen den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Zehlendorf nicht, teilte die S-Bahn mit. Auf dieser Strecke konnte daher am Morgen zunächst nur ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. (dpa)


+++ 25. Mai +++

Mann in Streit mit Klappmesser verletzt – Verdächtiger flüchtet

Bei einem Streit zwischen zwei Männern in Reinickendorf ist ein 45-jähriger Mann am Kopf verletzt worden. Ein 27-Jähriger soll ihn am Sonntagnachmittag im Streit wegen einer gemeinsamen Bekannten mit einem Klappmesser angegriffen haben, teilte die Polizei am Montag mit. Zeugen beobachteten demnach, wie der 45-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Holzknüppel auf den Kopf schlug und verletzte. Der ältere Mann soll sich zu einer Tankstelle in der Nähe gerettet haben und kam später zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der zweite Mann verschwand vor dem Eintreffen der Polizei und wird seitdem polizeilich gesucht. Die Ermittlungen zur Tat dauern an. Laut Polizei machten Zeugen und der Verletzte unterschiedliche Aussagen zu dem Geschehen. (dpa)

Enkel stibitzt Großvaters Traktor und stürzt in Fluss

Ein kleiner Junge hat in Brück (Potsdam-Mittelmark) den Traktor seines Großvaters stibitzt und ihn in den Fluss Plane gesteuert. Der 59-Jährige sei mit seinem Enkel am Samstag zu einer Wiese an dem Fluss gefahren und habe den Traktor dort abgestellt, berichtete die Polizei am Montag. Während der Großvater sich mit einem Bekannten unterhielt, sei der Junge unbemerkt zum Traktor zurück gelaufen und habe diesen mit dem Zündschlüssel in Gang gesetzt. Der Großvater sei zwar noch hinterher gelaufen und aufgesprungen, berichtete die Polizei. Er habe aber nicht verhindern können, dass der Traktor die Böschung zur Plane herunterrutschte und dort umfiel. Großvater und Enkel konnten sich unverletzt retten. Der Traktor wurde von der Feuerwehr geborgen und eine Ölsperre im Fluss ausgelegt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 300 Euro. (dpa)

Polizisten mit Reizgas besprüht und geschlagen

Vier Polizisten sind bei zwei Vorfällen in Berlin angegriffen und verletzt worden. Am Sonntag soll ein 20-Jähriger zunächst seine Partnerin in Wilmersdorf attackiert und auf seiner Flucht einen 26 Jahre alten Bundespolizisten mit Reizgas besprüht haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Polizist hatte demnach die Hilferufe der Frau gehört und wollte ihr helfen. Weitere Polizisten nahmen den Angreifer wenig später fest, wobei er eine Beamtin laut Polizei am Knie verletzte. Der Mann hatte keinen Ausweis dabei, weswegen er von der Polizei zwecks Überprüfung in seine stark nach Cannabis riechende Wohnung begleitet wurde. Er gab zu, Drogen zu besitzen und übergab vier Cannabis-Tütchen an die Polizisten. In der Nacht zu Montag erlitten zwei Polizisten nach einem Angriff durch einen 22-Jährigen Prellungen. Der Mann soll die Beamten laut Polizei in Kreuzberg geschlagen haben und aufgefordert haben, seinen 21-jährigen Freund in Ruhe zu lassen. Dieser soll zuvor eine Baustellenlampe beschädigt haben und wurde den Angaben nach deswegen von der Polizei festgehalten. (dpa)

Vierjähriger läuft vor Auto – schwer verletzt

Ein vierjähriger Junge ist in Berlin-Oberschöneweide von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Das Kind soll am Sonntagnachmittag plötzlich auf die Griechische Allee gelaufen sein, wo ein 49-jähriger Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Junge kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Messerstiche in der Graefestraße

Aus dem Hochparterre in der Graefestraße musste eine Person mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 
Foto: BLZ

In der Nacht auf Montag ist die Polizei zu einem Einsatz in die Kreuzberger Graefestraße gerufen worden. Eine Person wurde in einer Hochparterrewohnung mit Messerstichen schwer verletzt. Es soll sich um Streitigkeiten innerhalb zweier arabischer Familien handeln. Vor dem Haus haben sich zahlreiche Familienangehörige und Schaulustige versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebaot vor Ort. (BLZ)

Mann schießt Nachbarn im Streit mit Luftdruckwaffe ins Gesicht

Bei einem Streit zwischen zwei Nachbarn in Berlin-Kreuzberg ist in der Nacht zu Montag ein Mann schwer verletzt worden. Sein Nachbar habe ihm mit einer Luftdruckwaffe ins Gesicht geschossen und ihn mit einem Schlagstock angegriffen, sagte der 29-jährige Verletzte anschließend aus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er selbst habe sich demnach mit einem Besenstiel gewehrt und sei geflüchtet. Die Polizei nahm den 27-jährigen Nachbarn im Flur des Wohnhauses am Mehringdamm fest, gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Sein Kontrahent kam mit Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Warum die beiden Männer in Streit gerieten, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. (dpa)

Wohnungsbrand in Hochhaus in Hakenfelde

In einer Wohnung in einem Hochhaus in Berlin-Hakenfelde ist am frühen Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Gegen kurz nach fünf Uhr gingen Einrichtungsgegenstände in der Wohnung im achten Stock eines elfgeschossigen Wohnhauses in Flammen auf, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach konnte der Brand in der Straße Am Forstacker zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Berliner Feuerwehr war mir rund 40 Brandbekämpfern vor Ort. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Brand in S-Bahn-Werkstatt Schöneweide

In der S-Bahn-Werkstatt Schöneweide ist am frühen Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr brannten auf dem Gelände eine Werkstatt in einer Lagerhalle und Teile des Dachstuhls. Die Feuerwehr war mit 85 Einsatzkräften vor Ort. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Unfallbilanz: 68 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind 68 Menschen bei Verkehrsunfällen in Brandenburg verletzt worden. Getötet wurde dabei aber niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg in Potsdam insgesamt 348 Unfälle. (dpa)


+++ 24. Mai +++

Ferrari beschlagnahmt: Auf Stadtautobahn 80 km/h zu schnell

Ein 34-jähriger Autofahrer ist doppelt so schnell wie erlaubt über die Berliner Stadtautobahn gerast: mit 160 statt der maximal erlaubten 80 Stundenkilometer. Polizisten haben den Raser in der Nacht zu Sonntag mit einem zivilen Einsatzfahrzeug verfolgt und gegen 2 Uhr auf der A113 in Johannisthal gestoppt. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Sein Ferrari wurde wegen des Verdachts auf ein illegales Alleinrennen beschlagnahmt, wie es hieß.

In Berlin sind im vergangenen Monat deutlich mehr Autofahrer als sonst beim Rasen erwischt worden. Mit 98 Strafverfahren wegen Rasens sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 60 Prozent gestiegen, teilte die Senatsverwaltung für Justiz Anfang Mai mit. (dpa)

Prenzlauer Berg: Kleines Mädchen fällt aus Fenster

Ein Kleinkind ist in Berlin-Prenzlauer Berg aus einem Fenster in der ersten Etage gefallen und lebensgefährlich verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Vater des knapp zweijährigen Mädchens am Samstagvormittag im selben Raum geschlafen haben, das Kleinkind soll mit seiner dreijährigen Schwester gespielt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Kind fiel den Angaben zufolge aus einer Höhe von knapp sieben Metern. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Sturz in der Storkower Straße kam. (dpa)

Ferrari beschlagnahmt: Auf Stadtautobahn 80 km/h zu schnell

Ein 34-jähriger Autofahrer ist doppelt so schnell wie erlaubt über die Berliner Stadtautobahn gerast: mit 160 statt der maximal erlaubten 80 Stundenkilometer. Polizisten haben den Raser in der Nacht zu Sonntag mit einem zivilen Einsatzfahrzeug verfolgt und gegen 2 Uhr auf der A113 in Johannisthal gestoppt. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Sein Ferrari wurde wegen des Verdachts auf ein illegales Alleinrennen beschlagnahmt, wie es hieß.

In Berlin sind im vergangenen Monat deutlich mehr Autofahrer als sonst beim Rasen erwischt worden. Mit 98 Strafverfahren wegen Rasens sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 60 Prozent gestiegen, teilte die Senatsverwaltung für Justiz Anfang Mai mit. (dpa)

Angriff mit abgebrochener Glasflasche:  Zwei Männer schwer verletzt

Drei Männer sollen in der Nacht zu Sonntag zwei Männer in Kreuzberg geschlagen, getreten und mit einer abgebrochenen Glasflasche schwer verletzt haben. Die Angreifer sollen nach Zeugenangaben mit einem Auto auf einen Parkplatz in der Yorckstraße gefahren sein und die 24 und 25 Jahre alten Männer dort angegriffen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend flüchteten sie. Die beiden Männer kamen mit schweren Schnittverletzungen im Kopfbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sie sollen vor dem Angriff gemeinsam mit fünf weiteren Menschen auf dem Parkplatz gesessen und Alkohol getrunken haben. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Radfahrerin nach Kollision mit Auto schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin in Berlin-Wilmersdorf gestürzt und schwer verletzt worden. Die 58-Jährige überquerte ersten Erkenntnissen zufolge mit ihrem Rad am Samstagabend die Spichernstraße in Richtung Geisbergstraße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort soll sie dann mit dem Wagen kollidiert sein, der von einem 23-Jährigen rückwärts aus der Geisbergstraße in die Spichernstraße gesteuert wurde. Die Frau stürzte und wurde am Kopf verletzt. (dpa)

Neukölln: Teenager greift auf der Flucht Polizisten an

Ein jugendlicher mutmaßlicher Dieb und ein weiterer Teenager sollen auf der Flucht vor der Polizei einen Polizisten in Neukölln angegriffen und Widerstand gegen Beamte geleistet haben. Ein 15-Jähriger wurde am Samstagabend von der Polizei überprüft, weil er in Verdacht stand, ein Handy gestohlen zu haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sein 16-jähriger Begleiter versuchte laut Polizei ihn zu befreien.

Als beide wegrannten, stürzte eine Beamtin den Angaben nach beim Versuch, den Verdächtigen festzuhalten und verletzte sich an Knie- und Ellenbogen. Der ältere Teenager soll einen Gegenstand nach einem ihn verfolgenden Polizisten geworfen haben. Bei ihrer erneuten Überprüfung legte die Polizei ihnen Handfesseln an, das Handy wurde nicht gefunden. Gegen die Teenager wird wegen Diebstahls, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt. (dpa)

Jugendliche legen Steine auf Bahnschienen

Zwei Jugendliche sollen in der Nacht zu Sonntag fünf Pflastersteine auf die Gleise der Straßenbahn in Woltersdorf (Oder-Spree) gelegt haben. Der Straßenbahnfahrer wurde von einer Mitfahrerin gewarnt und bremste bevor die Bahn auf die Steine auffuhr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Frau hatte die beiden männlichen Jugendlichen laut Polizei bei der Tat beobachtet. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. (dpa)

Hochlandrind ausgebüxt und durch Ortschaft spaziert

Der Ausflug eines Schottischen Hochlandrinds hat in Reichenwalde (Oder-Spree) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Polizisten stellten am Samstag fest, dass es sich bei dem tierischen Ausflügler im Ortsteil Kolpin, den ein Zeuge zunächst als Stier bezeichnet hatte, um eine Highlander-Kuh handelte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Besitzer des Zottelrinds holte das Tier ab, wie es die nahegelegene Weide verlassen hatte, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 23. Mai +++

Kunde bemängelt Fehlen von Mund-Nase-Schutz - Angriff vor Supermarkt

Ein Kunde ist vor einem Berliner Supermarkt niedergeschlagen und mit Tritten auf den Kopf verletzt worden, weil er den fehlenden Mund-Nase-Schutz der Angreifer bemängelt hatte. In dem Supermarkt in Marzahn soll der 53-Jährige eine Kassiererin angesprochen und auf den fehlenden Mundschutz eines Mannes und dessen Begleiterin aufmerksam gemacht haben, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Die beiden hatten an der Kasse gewartet.

Nachdem der 53-Jährige das Geschäft verlassen hatte, soll der kritisierte Mann auf ihn zugegangen und mit ihm diskutiert haben. Kurz darauf habe er unvermittelt auf den 53-Jährigen eingeschlagen, der zu Boden ging. Während die Begleiterin des Schlägers sich dann auf den liegenden Mann gesetzt haben soll, trat ihr Partner den Angaben zufolge gegen den Kopf des Opfers. Der 53-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen. Die Polizei sucht nun den Schläger und dessen Begleiterin. (dpa)

Von Ex-Freundin angelockt: Gruppe prügelt auf 16-Jährigen ein

Ein 16-Jähriger ist Zeugen zufolge vor einem Spätkauf am Alexanderplatz von einer größeren Gruppe angegriffen und verletzt worden. Die 15-jährige Ex-Freundin habe den Teenager den Zeugen zufolge nach einem Streit zum Tatort gelockt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dort soll ihn eine 20-köpfige Gruppe am späten Freitagabend geschlagen und getreten haben. Ein Mann soll den Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben.

Wie Zeugen laut Polizei weiter berichteten, soll der Späti-Besitzer dem Jugendlichen dann in seinem Laden Schutz geboten und die Gruppe aufgefordert haben, sich zu entfernen. Als die Angreifer bemerkten, dass ein Polizeiwagen naht, seien sie Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz geflüchtet. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Feuer auf Parkplatz in Lichtenberg: Elf Pkw brennen

In der Zingster Straße sind elf Fahrzeuge ausgebrannt. Foto: Pudwell

Bei einem Feuer auf einem Parkplatz im Berliner Stadtteil Lichtenberg haben in der Nacht zum Samstag elf Autos gebrannt. Es habe keine Verletzten gegeben, teilte die Feuerwehr auf Nachfrage mit. Das Feuer war um kurz nach Mitternacht gemeldet worden. Die Brandursache und die Höhe des Schadens waren zunächst unklar. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte vor Ort, die noch in den frühen Morgenstunden mit Löscharbeiten beschäftigt waren.

In der Hauptstadt brennen nachts immer wieder Autos. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Die Polizei verzeichnete in diesem Jahr bisher 100 Fälle von Brandstiftungen, bei denen insgesamt 112 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört wurden (Stand 30. April). (dpa)

Die Brandursache ist noch unbekannt. Foto: Pudwell

Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Westend beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Eine 70-jährige Autofahrerin bog am Freitagnachmittag aus der Straße Am Postfenn links in die Heerstraße ein und prallte mit ihrem Wagen gegen die Frau, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die 43-jährige Fußgängerin erlitt schwere Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Brand in Tiefgarage: Fünf Gebäude evakuiert - Feuerwehrmann verletzt

Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie der Lagedienst der Polizei Brandenburg am Samstag mitteilte. Weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Wegen der Rauchentwicklung in der Nacht zu Samstag wurden fünf Gebäude vorübergehend evakuiert. Die Anwohner, die vorübergehend in Hotels untergebracht wurden, durften am frühen Samstagmorgen in ihre Wohnungen zurück. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass zwei Fahrzeuge in der Garage in der Angerstraße brannten. Die beiden Autos brannten vollständig aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch weitere Fahrzeuge seien durch Ruß und Hitze beschädigt worden.

Die Polizei ermittelt zur Brandursache. „Wir schließen eine Brandstiftung nicht aus. Es kann aber auch ein technischer Defekt gewesen sein, der den Brand auslöste“, sagte der Sprecher. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ (dpa)

In Schönefeld (Dahme-Spreewald) haben Fahrzeuge in einer Tiefgarage gebrannt.
Foto: Pudwell 

Lastwagen brennt in Kreuzberg

Um kurz nach 2 Uhr rückte die Feuerwehr am Samstagmorgen zu einem brennenden Lastwagen nach Kreuzberg aus. Das in der Charlottenstraße abgestellte Fahrzeug wurde von den Einsatzkräften gelöscht, verletzt wurde durch die Flammen niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

+++ 22. Mai +++

Nackter räkelt sich auf Auto - Polizei prüft möglichen Diebstahl

Ein nackter Mann auf einem parkenden Auto hat in Friedrichshain die Aufmerksamkeit der Polizei erregt. Die Beamten forderten den 25-Jährigen und zwei Begleiter am Donnerstagabend auf, den Ort zu verlassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als Zivilpolizisten einen mutmaßlichen Einbruch in eine Bar untersuchten, tauchte das Trio wieder auf. Der 25-Jährige – jetzt in Textil – versuchte demnach, einem Beamten ins Gesicht zu schlagen und wurde festgenommen.

Als seine Begleiter einen Befreiungsversuch unternahmen, kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Ein 25-Jähriger schlug einem Polizisten den Angaben zufolge mehrfach ins Gesicht. Beide Männer wurden festgenommen. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei der Bar um den Arbeitsplatz des zuvor nackten Mannes. Dort habe er sich an dem Abend aber nicht mit seinen Begleitern aufhalten dürfen. Die Polizei prüft, ob er sich unerlaubt an den Getränken bediente. Die Männer wurden vor Ort wegen Augenreizungen behandelt. (dpa)

Mann geschlagen und unter Wasser gedrückt - Staatsschutz ermittelt

Zwei Angreifer haben einen 39-Jährigen in Alt-Treptow angegriffen und bei der Insel der Jugend unter Wasser gedrückt. Der Mann wollte nach eigener Aussage am Donnerstagabend seiner betrunkenen Freundin auf die Insel helfen und stürzte dabei ins Wasser, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Wenig später sollen die beiden Angreifer ihn auf den Kopf geschlagen und unter Wasser gedrückt haben. Dabei soll sich ein Angreifer den Angaben nach rassistisch geäußert haben. Als die Frau um Hilfe schrie, eilten Passanten herbei. Die Männer flüchteten. Der Angegriffene erlitt eine Kopfverletzung, die ambulant behandelt wurde. Die Polizei vermutet ein rassistisches Tatmotiv, der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Prenzlauer Berg: Mann bewirft Polizisten mit Gegenständen

Ein offensichtlich psychisch labiler Mann hat Polizisten von seinem Balkon in Prenzlauer Berg mit Glasflaschen beworfen. Der 62-Jährige, der die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben am Donnerstagabend selbst zu seiner Wohnung in der Rudi-Arndt-Straße gerufen hatte, brüllte die Beamten vom Balkon im Hochparterre an, verlangte immer wieder nach einem Psychologen und geriet dabei in Rage. Laut Polizei konnten die Einsatzkräfte einen Betreuer des Mannes verständigen, der dazu geraten haben soll, ihn in ein Krankenhaus zu bringen.

Der 62-Jährige habe sich aber geweigert, die Polizei in seine Wohnung zu lassen, teilte diese am Freitag mit. Als sich die Sicherheitskräfte über den Balkon Zugang verschafften, bewarf der Mann sie den Angaben zufolge mit Glas- und Kunststoffflaschen, Glaskaraffen sowie einem Aschenbecher und schlug wild um sich. Dabei wurden ein Polizist und eine Polizistin verletzt. Der Mann kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Mann will trotz Warnungen betrunken in See baden und stirbt

Bei einem Badeunfall im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist ein Mann am Himmelfahrtstag ums Leben gekommen. Zwei Zeugen hatten den 43-Jährigen zunächst aus dem Beetzsee bei Brielow geborgen. Rettungskräfte versuchten, den Mann wiederzubeleben - ohne Erfolg, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Sanitäter vor Ort konnten nur noch seinen Tod feststellen. Nach ersten Ermittlungen war der Mann trotz Warnungen von Freunden und Bekannten stark alkoholisiert ins Wasser gegangen, um offenbar anzubaden. Kurze Zeit später verschwand er jedoch im Wasser. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ein Einwirken Dritter schloss sie vorerst aus. (dpa)

Mann durch Tritte und Schläge schwer verletzt

Bei einer Schlägerei ist in der Nacht zu Freitag in Gesundbrunnen ein 40-Jähriger schwer verletzt worden. Laut Polizei war es gegen 0.40 Uhr in einem Spätkauf in der Soldiner Straße zunächst zu Streit zwischen mehreren Männern gekommen. Daraus entstand eine Prügelei, die sich auf den Gehweg der Soldiner Straße verlagerte. Dabei traten zwei 21 und 38 Jahre alte Männer massiv auf den am Boden liegenden 40-Jährigen ein. Polizisten konnten die beiden aggressiven Männer erst von den Tritten und Schlägen abhalten, als einer der Beamten seine Pistole zog und die beiden mit gezogener Waffe abermals aufforderte, die Angriffe zu beenden. Den Beamten gelang es, den 38-Jährigen zu Boden zu bringen und festzunehmen, der 21-Jährige konnte zunächst flüchten. Er wurde wenig später in der Nähe festgenommen. Der 40-Jährige liegt mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper auf der Intensivstation. (tc)

Mann wird tot neben Bahnstrecke aufgefunden - Unfall vermutet

Ein in der vergangenen Nacht vermisster Mann ist tot neben einer Bahnstrecke zwischen Nauen (Havelland) und Neustadt/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) aufgefunden worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Zugführer hatte den Mann neben einem Fahrrad liegend im Böschungsbereich neben der Bahnstrecke entdeckt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Unfall aus. Der Zusammenstoß mit einem vorbeifahrenden Zug sei jedoch eher unwahrscheinlich.

Zuvor hatten Angehörige des Mannes den 25-Jährigen als vermisst gemeldet. Demnach hatte er sich am Donnerstagabend mit seinem Fahrrad auf dem Weg nach Hause gemacht, kam dort jedoch auch bis weit nach Mitternacht nicht an, wie es weiter hieß. Mit Hunden und einem Hubschrauber suchten Einsatzkräfte der Polizei nach dem 25-Jährigen. Trotz intensiver Suche konnte der Vermisste in den Nachtstunden nicht aufgefunden werden.

Am Morgen meldete die Bundespolizei dann eine leblose Person. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. (dpa)

Schwulenfeindlicher Angriff in Schöneberg

In Schöneberg hat ein 41-Jähriger zwei Männer homophob beleidigt und angegriffen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Donnerstag, gegen 11.30 Uhr, am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke. Dabei soll er die beiden 33 Jahre alten Männer beleidigt und ihnen den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt haben. Dann sprang er in das Gleisbett und warf mit Steinen nach den beiden, die aber nicht getroffen wurden. Alarmierte Polizisten überprüften den Mann, bei dem eine Atemalkoholmessung einem Wert von mehr als zwei Promille ergab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt jetzt gegen den Mann. (tc)

Auto gerät in Brand

In Rudow ist am Freitagmorgen ein Renault in Brand geraten. Gegen 2.30 Uhr hörte ein Anwohner des Fenchelwegs einen lauten Knall und bemerkte wenig später, dass das Fahrzeug in Flammen stand. Er alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt nun zur Brandursache, die noch unklar ist. (tc)

Am Steuer eingeschlafen: Zwei Schwerverletzte 

Ein Autofahrer ist im Kreis Oberhavel am Steuer eingeschlafen und schwer verunglückt. Der Mann war mit einer zweiten Person am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 213 zwischen Freienhagen und Birkhorst unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr. Beide Insassen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ein mitfahrender Hund überlebte den Unfall und wurde von einer Angehörigen des Fahrers in Obhut genommen. (dpa)


+++ 21. Mai +++

Polizeifahrzeug fährt in Stauende – Motorradfahrerin schwer verletzt

Eine Motorradfahrerin ist bei einem Unfall mit gleich mehreren beteiligen Transportern auf der Autobahn A10 schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Kleintransporters der Bundespolizei bremste am Mittwoch vor einem Stau nicht rechtzeitig und fuhr auf einen anderen kleinen Transporter auf, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Die 21 Jahre alte Motorradfahrerin, die daneben stand, sei mit ihrem Fahrzeug umgekippt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Auch der Fahrer eines dritten Kleintransporters habe nicht mehr gebremst und sei auf den zweiten Transporter aufgefahren, wodurch ein weiteres Fahrzeug beschädigt wurde.

Die Transporter waren laut Polizei so ineinander verkeilt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Verkehr Richtung Polen wurde mehrere Stunden lang über die Bundesstraße B101 umgeleitet. (dpa)

Schöneberg: Mensch stirbt bei Brand in Wohnhaus

Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstagnachmittag in Schöneberg ein Mensch ums Leben gekommen. Um 13.34 Uhr wurde die Feuerwehr in die Eythstraße gerufen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers brannten im ersten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses Einrichtungsgegenstände. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Bei einem Bewohner konnte eine Notärztin allerdings nur noch den Tod feststellen. Zwei Bewohner wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. (tc)

Homophob beleidigt und dann verprügelt

Ein 22-Jähriger soll am Donnerstagmorgen in Charlottenburg zwei Männer homophob beleidigt und angegriffen haben. Die beiden 28 und 38 Jahre alten Männer gaben gegenüber der Polizei an, gegen 3.20 Uhr am Steinplatz in Richtung Hardenbergplatz unterwegs gewesen zu sein. Nach ihrer Aussage wurden sie aus einer Gruppe von zwei jungen Männern und zwei jungen Frauen angesprochen und homophob beleidigt. Ein Mann aus der Gruppe folgte ihnen dann und schlug dem 38-Jährigen zweimal ins Gesicht, sodass dieser zu Boden ging. Polizisten konnten wenig später in der Nähe einen 22-Jährigen festhalten, auf den die Beschreibung zutraf. Der 38-Jährige musste von Sanitätern der Feuerwehr vor Ort behandelt werden. Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. (tc)

Radfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß von drei Radfahrern in Wilhelmstadt hat einer von ihnen schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war gegen 18 Uhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Heerstraße stadteinwärts unterwegs. Dabei fuhr er offenbar entgegengesetzt der vorgesehenen Fahrtrichtung. Zwischen Sandstraße und Wilhelmstraße kamen ihm zwei Radfahrer im Alter von 42 und 59 Jahren entgegen. Durch den Zusammenstoß stürzten der 42-Jährige und der 59-Jährige. Letzterer wurde schwer verletzt und zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Fenster eingeworfen - Staatsschutz ermittelt

Mit einem Pflasterstein hat ein 27-Jähriger in der vergangenen Nacht in Kreuzberg eine Fensterscheibe eingeworfen. Gegen 2.30 Uhr wurde ein 36-jähriger Anwohner der Fontanestraße durch ein klirrendes Geräusch geweckt. Als er aus dem Fenster sah, entdeckte er einen Mann mit einem Fahrrad, der einen Pflasterstein aufsammelte. Ein weiterer Zeuge im Alter von 23 Jahren beobachtete denselben mutmaßlichen Täter, als dieser einen Stein gegen eine Fensterscheibe warf und dann davonfuhr. Das von dem Radfahrer angegriffene Gebäude ist mit einer deutlich sichtbaren Gedenktafel versehen, die es als ehemaliges „Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden“ ausweist. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten einen 27-jährigen Mann in der Nähe des Tatorts stellen. Da erste Ermittlungen auf einen Medikamentenmissbrauch des Mannes hindeuteten, brachten ihn die Beamten zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes. (tc)

+++ 20. Mai +++

31-Jähriger stirbt bei Autounfall, Mitfahrer verletzt

Ein 31-jähriger Pkw-Fahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall im Landkreis Barnim getötet worden. Der Mann sei mit seinem Auto und zwei weiteren Mitfahrern auf der B158 von der Straße abgekommen, teilte die Polizei mit. Das Auto sei anschließend gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen. Einer seiner Mitfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mitfahrer trug nur leichte Verletzungen davon. (dpa)

Polizisten nehmen mutmaßlichen Einbrecher fest

In Siemensstadt haben Polizisten in der Nacht zum Mittwoch einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Beamte des Polizeiabschnitts 21 bemerkten gegen 3 Uhr im Quellweg einen dunkel gekleideten Mann, der sich zunächst an einem Geschäft aufhielt und sich schnell entfernen wollte, als er den Streifenwagen sah. Weil der Mann Einweghandschuhe trug und auch seine dunkle Kleidung den Polizisten auffiel, beschlossen sie, den Mann zu überprüfen. Sie fanden bei ihm Einbruchswerkzeug, das sie beschlagnahmten. Als sie die Tür zum Geschäft näher betrachteten, stellten sie frische Hebelspuren fest. Sie nahmen den 28-jährigen Tatverdächtigen fest. (tc)

Unbekannter begeht Fahrerflucht

In Buch ist in der Nacht zu Mittwoch der Fahrer eines Transporters nach einem Verkehrsunfall geflüchtet. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge befuhr der Unbekannte gegen 0.50 Uhr mit einem VW-Bus die Schönerlinder Chaussee in Richtung Buch. In einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehreren Bäumen, bis das Fahrzeug zum Stehen kam. Ein Zeuge beobachtete, wie der Fahrer danach zu Fuß flüchtete. Die Schönerlinder Chaussee war für die Unfallaufnahme knapp zweieinhalb Stunden gesperrt. Das zurückgelassene Fahrzeug wurde sichergestellt. (tc)

Missglückter Autodiebstahl

Zivilfahnder haben am Dienstag in Halensee zwei Männer nach einem versuchten Diebstahl eines Autos festgenommen. Ein Zeuge beobachtete gegen 14.10 Uhr in der Straße Am Güterbahnhof Halensee einen Unbekannten, der die Seitenscheibe eines geparkten VW einschlug und rief daraufhin die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 24 nahmen den 35-Jährigen und seinen 37-jährigen mutmaßlichen Komplizen, der Schmiere stand, auf frischer Tat fest. Sie wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend der Kriminalpolizei überstellt. (tc)

Wohnmobil erfasst Radfahrer – Intensivstation

Ein Radfahrer ist am Dienstag  bei einem Verkehrsunfall in Alt-Treptow schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 78-Jähriger gegen 14.45 Uhr mit seinem Wohnmobil in der Puschkinallee in Richtung Bouchéstraße unterwegs und wollte links in die Elsenstraße abbiegen. Er hielt zunächst an, um die querenden Fußgänger und Radfahrer durchzulassen. Als er dann wieder anfuhr, erfasste er den 48-jährigen Mann, der mit seinem Fahrrad die Puschkinallee in Richtung Neue Krugallee befuhr. Bei dem Zusammenprall erlitt der 48-Jährige schwere Bein- und Kopfverletzungen. Er wird jetzt intensivmedizinisch behandelt. (tc) 

Senior angefahren und schwer am Kopf verletzt

In Britz wurde am Dienstagnachmittag ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Ein 39-Jähriger war gegen 17 Uhr mit einem Daewoo auf der Hannemannstraße in Richtung Buschkrugallee unterwegs. Dabei erfasste er mit dem Wagen an der Buschkrugallee den 79 Jahre alten Fußgänger, der die Hannemannstraße in Richtung Blaschkoallee überqueren wollte. Der Senior stürzte, erlitt Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

+++ 19. Mai +++

Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden

Einen Mann mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen haben Passanten in Berlin-Oberschöneweide gefunden. Ersten Ermittlungen zufolge sei er überfallen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 35-Jährige wurde demnach am Montagvormittag von Passanten bewusstlos auf einem Brachgelände in der Tabbertstraße aufgefunden. Er musste im Krankenhaus notoperiert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

In Oberschöneweide ist ein Mann mit schweren Verletzungen gefunden worden.
Foto: Pudwell

Frau wird vom eigenen Auto überrollt

Eine Frau ist am Montagnachmittag in Berlin-Köpenick von ihrem eigenen Auto überrollt und dabei schwer verletzt worden. Sie hatte den Wagen am Straßenrand geparkt und war ausgestiegen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach ersten Ermittlungen rollte das Auto aus noch ungeklärten Gründen los, die 56-Jährige stürzte dadurch und wurde unter dem Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr hob das Auto den Angaben nach an, um die Frau zu bergen. Sie war am Oberkörper schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Auto fährt Radfahrer an: 23-Jähriger schwer verletzt

Ein 23 Jahre alter Radfahrer ist in Berlin-Kreuzberg von einem Auto angefahren und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Eine 24 Jahre alte Autofahrerin erfasste den Radler am Montagnachmittag im Einmündungsbereich Markgrafenstraße/Ecke Besselstraße, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige sei von rechts auf die Markgrafenstraße abgebogen. Durch den Aufprall wurde der Mann durch die Luft geschleudert und landete auf der Fahrbahn. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Autoanhänger überrollt Radfahrerin

Eine Radfahrerein ist zwischen Petershagen und Eggersdorf (Märkisch-Oderland) von dem Anhänger eines Autos erfasst und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben prallte die 56-Jährige am Dienstag an einem Kreisverkehr mit dem Hänger des Fahrzeugs zusammen, stürzte und wurde nach ersten Erkenntnissen anschließend auch noch von dem Anhänger überrollt. Die Radfahrerein wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. (dpa)

Mann in Wohnung in Herzberg tot aufgefunden

Die Polizei hat in Herzberg (Elbe-Elster) einen Mann in einer Wohnung leblos aufgefunden. Der Notarzt konnte am Montag nur noch seinen Tod feststellen. Nach ersten Ermittlungen könnte es sich um den 47 Jahre alten Mieter der Wohnung handeln, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Cottbus haben die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Autorad löst sich - Radfahrer getroffen und verletzt

Wegen eines heranrollenden Autoreifens ist ein Radfahrer in Brandenburg an der Havel gestürzt und dabei verletzt worden. Der 62-Jährige war am Montagnachmittag mit seinem Fahrrad auf einem Radweg zwischen Tankstelle und Bahnbrücke unterwegs, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Offenbar wegen eines Hinterachsbruches an einem fahrenden Wagen löste sich laut Polizei ein Rad, das den Fahrradfahrer traf. Rettungskräfte brachten den leicht verletzten Mann in ein Krankenhaus. (dpa)

Überfall auf Brachgelände -  Lebensgefahr

Auf einem Brachgelände i der Tabbertstraße in Oberschöneweide ist am Montagmittag ein 35-Jähriger überfallen worden. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Nach einer Notoperation schwebt er weiterhin in Lebensgefahr. Der Mann konnte wegen seines Zustandes noch nicht vernommen werden. (tc)

Vom eigenen Auto überrollt

 In der Mentzelstraße in Köpenick ist eine 56 Jahre alte Frau von ihrem eigenen Auto überrollt worden. Sie war gegen 15.20 Uhr aus dem Saab gestiegen und wollte die Fahrbahn überqueren. Sie merkte nicht, dass der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache los rollte. Der leere Wagen erfasste die Frau. Sie wurde eingeklemmt. (tc)


Einsatzwagen der Berliner Polizei.
Foto: imago

+++ 18. Mai +++

Fahrradfahrer stirbt bei Unfall mit Lastwagen

Ein Fahrradfahrer ist in Berlin-Hohenschönhausen von einem Lastwagen überrollt und getötet worden. Der Unfall ereignete sich am Montagmittag gegen 14 Uhr auf dem Radweg an der Rhinstraße Ecke Landsberger Allee, wie die Polizei mitteilte. Der Radfahrer, dessen Alter noch nicht mitgeteilt wurde, fuhr demnach Richtung Allee der Kosmonauten. Neben ihm war ein 49 Jahre alter Lastwagen-Fahrer in derselben Richtung unterwegs. Der Lkw bog rechts in die Landsberger Allee ab, erfasste dabei den Radfahrer und überrollte ihn, so die Polizei. Der Radfahrer starb noch am Unfallort.

Bis zum 14. Mai wurden in Berlin laut der Polizeistatistik 22 Menschen im Straßenverkehr getötet: sieben Fußgänger, sechs Radfahrer, fünf Motorrad- oder Rollerfahrer, zwei Autoinsassen und zwei sonstige Verkehrsteilnehmer, berichtet dpa. 

Der Unfallort in der Landsberger Allee
Foto:  Andreas Klug 

Mann wird auf Spielplatz rassistisch beleidigt und geschlagen 

Ein 39 Jahre alter Mann soll in Berlin-Altglienicke auf einem Kinderspielplatz von einer Frau rassistisch beleidigt worden sein. Anschließend soll es am Sonntagmittag in der Ortolfstraße zu einem Streitgespräch gekommen sein, bei dem die 44 Jahre alte Verdächtige dem Mann mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben soll, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 29-jährige Lebensgefährte der Frau soll den Mann zudem mit einer Pistole bedroht haben, die er aus dem Auto der Frau holte, berichtet dpa. Später stellte sich heraus, dass die Waffe ein Spielzeug war. Das Paar soll mit dem Auto davongefahren sein, wurde jedoch in der gemeinsamen Wohnung gestellt.

Mutmaßlich verwirrter Autofahrer fährt Rollerfahrer über den Haufen 

Ein möglicherweise psychisch kranker Autofahrer hat bei einer Fahrt durch Berlin-Tempelhof einen Schwerverletzten, verstörte Menschen und eine ganze Reihe von Schäden hinterlassen. Der 43-jährige Mann konnte am Sonntagabend von der Polizei erst in Brandenburg gestoppt werden, wie am Montag mitgeteilt wurde. Ein Arzt ordnete anschließend die Unterbringung in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses an.

Gegen 21.45 Uhr soll der Mann in der Borussiastraße Nachbarn durch die Tür hindurch mit einem Messer in der Hand bedroht haben. Kurz darauf soll er mitten auf der Straße auf das Auto einer Frau zugefahren sein. Die Frau konnte gerade noch nach rechts ausweichen. Mit einer Machete soll er dann auf die Frau, die mit ihrem Wagen flüchtete, zugestürmt sein.

Wenig später fuhr der Mann an der Großbeerenstraße, Ecke Daimlerstraße einen Rollerfahrer, der an einer roten Ampel wartete, von hinten um. Der Rollerfahrer erlitt mehrere Knochenbrüche. Nach einem Bericht der «B.Z.» blieb der Roller durch den Unfall im vorderen Bereich des Autos stecken. Der 43-Jährige fuhr trotzdem weiter Richtung Brandenburg, wo er schließlich nahe Berlin gefasst wurde. Später stellte die Polizei fest, dass in der Nähe der Wohnung des Mannes Scheiben zahlreicher Autos eingeschlagen waren. Ein Zusammenhang wird geprüft. (dpa)

Lankwitz: Mann bei Streit zwischen zwei Männergruppen erstochen

Nach einer Messerattacke in Berlin-Lankwitz ist ein 38-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Eine Mordkommission ermittelt und sucht nach Zeugen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Sonntagabend zwei Gruppen von Männern mehrfach aneinander geraten. Der 38-Jährige sei mit mindestens zwei anderen Begleitern unterwegs gewesen. Ab 20.00 Uhr soll es in der Grünanlage vor der Dreifaltigkeitskirche, auf dem Verbindungsweg vor dem Thalia-Kino sowie vor einem Imbiss auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Kaiser-Wilhelm-Straße in Höhe des Kinos zu körperlichen Auseinandersetzungen der Gruppen gekommen sein.

Gegen 21.30 Uhr hatten Zeugen Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem der 38-Jährige zusammengebrochen war. Rettungskräfte brachten den Mann mit einer Stichverletzung noch in ein Krankenhaus, wo er aber seinen Verletzungen erlag. Die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt fragt nun, ob jemand die Streitereien beobachtet hat und etwas zu Beteiligten sagen kann. Auch wer etwas zu den Hintergründen wissen könnte, sollte sich melden. (dpa)

In Lankwitz ist ein Mann mit einem Messer verletzt worden.
Foto: Pudwell

Scheunenbrand in Zernitz-Lohm - starke Rauchentwicklung 

In der Gemeinde Zernitz-Lohm (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist es am Montagmorgen zu einem größeren Scheunenbrand gekommen. Das Feuer brach gegen 07.20 Uhr aus, sagte eine Sprecherin der Regionalleitstelle Nordwest. Durch die starke Rauchentwicklung waren Anwohner aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache gab es zunächst keine Angaben. (dpa)

Müllfahrzeug der Berliner Stadtreinigung in Flammen

Ein Müllfahrzeug der Berliner Stadtreinigung  ist im Ortsteil Köpenick in Flammen aufgegangen. Das Fahrzeug brannte am Montagmorgen in der Mahlsdorfer Straße, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach sind durch das Feuer drei weitere Autos und mehrere Bäume beschädigt worden. Verletzt wurde aber niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar.

In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt ging am vergangenen Wochenende ein Transporter in Lichtenberg in Flammen auf. (dpa)

Ein Toter und 89 Verletzte am Wochenende in Brandenburg 

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 89 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, ein 82 Jahre alter Autofahrer kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 418 Unfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 70 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 348 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Ein 82 Jahre alte Autofahrer starb am Samstag bei Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland), nach dem er mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. (dpa)


+++ 17. Mai +++

Fußball-Fans klettern auf Baum - Polizei spricht Platzverweise aus

Zwei Fußball-Fans in Berlin haben versucht, den Zuschauer-Ausschluss in der Bundesliga wegen der Corona-Pandemie auf besonders kreative Art und Weise zu umgehen. Die Männer kletterten nach Angaben eines Polizeisprechers während der Partie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Bayern auf einen Baum neben dem Stadion, um einen Blick auf das Spiel zu erhaschen. Die Polizei bat die beiden Fans herunter, nahm deren Personalien auf und sprach Platzverweise aus. Die Partie fand wie derzeit alle Spiele der Fußball-Bundesliga wegen der Corona-Krise ohne Zuschauer im Stadion statt.

Darüber hinaus blieb es rund um das Spiel im Stadion an der alten Försterei ruhig. Lediglich bei der Ankunft der Mannschaftsbusse versammelten sich rund 50 Fans vor dem Stadion, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Beamten forderten die Menschen zum Verlassen des Geländes auf und lösten die Versammlung schnell auf. (dpa)

Mutmaßlicher Drogendealer gerät in Verkehrskontrolle

Zivilfahnder haben bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Reinickendorf einen mutmaßlichen Drogendealer geschnappt. Als sie das Auto des 25-Jährigen am Freitagabend im Märkischen Viertel, Bereich Wilhelmsruher Damm, näher untersuchten, fanden sie 17.000 Euro und mehrere Handys, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann habe bei der Kontrolle an Händen und Beinen gezittert sowie gerötete Augen gehabt.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und Nebenräumen stießen die Beamten dann auf «augenscheinliches Cannabis», eine Feinwaage, Feuerwerkssprengkörper und ein gestohlenes Fahrrad - alles wurde beschlagnahmt. Nach Festellung der Personalien und einer Blutentnahme kam der Mann zunächst wieder frei. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis, Diebstahls, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz sowie wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt. (dpa)

Transporter steht nach Knall in Flammen - Drei Festnahmen

Nachdem in Berlin-Lichtenberg ein Transporter plötzlich in Flammen stand, hat die Polizei die drei Insassen vorläufig festgenommen. Ihr zufolge hörten Passanten am Samstagnachmittag einen dumpfen Knall und beobachteten, wie das an der Kreuzung Münsterlandstraße/Ecke Weitlingstraße abgestellte Fahrzeug Feuer fing. Danach soll es noch auf die gegenüberliegende Straßenseite gefahren worden sein. Anschließend seien die drei Insassen zunächst zu Fuß geflüchtet, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Während die Feuerwehr den Brand löschte, nahmen Polizisten in der Nähe zwei 25 und 30 Jahre alte Frauen sowie einen 27-jährigen Mann fest. Die 30-jährige Tatverdächtige trug den Angaben zufolge Verbrennungen im Gesicht und an einer Hand davon; sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Insassen des Transporters wurden nach Aufnahme ihrer Personalien wieder entlassen. Ein Brandkommissariat ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

Frau ruft Polizei wegen Lebensgefährten zu Hilfe

In Berlin-Weißensee hat eine 34-jährige Frau die Polizei zu Hilfe gerufen, weil sie sich von ihrem Lebensgefährten bedroht sah. Er habe sie und ihre Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren angebrüllt und ihr auf den Kopf geschlagen, berichtete sie den Beamten. Diese nahmen daraufhin den 47 Jahre alten, angetrunkenen Mann am Freitagabend fest und behielten ihn bis Samstagfrüh in Gewahrsam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Er war für die Polizisten kein Unbekannter, denn sie hatten ihn bereits kurz zuvor wegen anderer Straftaten festgenommen. So sei der laut Zeugen grölende Wüterich auf einem Gehweg mit Fäusten auf die herbeigerufenen Sicherheitskräfte zugegangen und habe den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß hochgestreckt. Anschließend zwang er eine Straßenbahn zum Halten, indem er sich auf die Schienen stellte. Dazu beleidigte er eine Polizistin. Gegen den Mann wird jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Beleidigung und Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Auto überschlägt sich in Spremberg - Drei Schwerverletzte

Drei Insassen eines Autos sind in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Wagen sei von der Straße abgekommen und habe sich mehrfach überschlagen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle über den Wagen. Bevor sich das Auto überschlug und auf dem Dach landete, wurden mehrere Meter Zaun eines Grundstücks beschädigt. (dpa)

Auto stößt mit Krankenwagen zusammen - zwei Sanitäter verletzt

Ein Auto und ein Rettungswagen sind in Berlin-Biesdorf zusammengestoßen. Zwei Sanitäter wurden am Samstagabend an der Kreuzung Blumberger Damm/Cecilienstraße verletzt, wie Sprecher von Feuerwehr und Polizei am Sonntag sagten. Demnach war der Krankenwagen bei Rot mit Blaulicht und Martinshorn auf die Kreuzung gefahren. An beiden Fahrzeugen sei erheblicher Sachschaden entstanden. Sie seien nicht mehr fahrbereit gewesen. Die Patientin im Transporter und der Autofahrer blieben unverletzt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Polizei stoppt Drogen-Taxi - Haftbefehl gegen Fahrer

Die Polizei hat in Berlin-Schöneberg ein Drogen-Taxi gestoppt. Die Beamten fanden in dem BMW in der Nacht zu Samstag 40 Mikroreagenzgefäße mit Kokain und einen vierstelligen Geldbetrag, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 27 Jahre alte Fahrer, der vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Angeordnet hatte die Durchsuchung des Wagens die Staatsanwaltschaft.

Laut der Polizei beobachteten die Fahnder, wie ein 23-Jähriger in der Eisenacher Straße in den BMW stieg. Als er an der Motzstraße ausstieg kontrollierten sie ihn und fanden bei ihm eines der Reagenzgefäße mit mutmaßlichen Drogen darin. Kurz darauf überprüften die Polizisten den BMW. Der 23-Jährige kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. (dpa)

Auto brennt in Kreuzberg aus

Dieses Auto soll bewohnt gewesen sein. 
Foto: Morris Pudwell

In einem Opel, der ohne Zulassung in der Alten Jakobstraße  geparkt war, hat es in der Nacht auf Sonntag im Innenraum gebrannt. Zeugen teilten mit, dass in dem Auto eine Person leben würde. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, verletzt wurde niemand. (BLZ)

Radfahrerin schwer verletzt 

Eine Radfahrerin ist am Sonnabend bei einem Unfall in Pankow schwer verletzt worden. Ein 60-Jähriger war in seinem  Toyota auf der Mühlenstraße in Richtung Florastraße unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Masurenstraße übersah er die 25-Jährige und fuhr sie an. Die Radfahrerin war aus der Masurenstraße gekommen und nach rechts   in die Mühlenstraße eingebogen. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf und an den Armen. (tc)

Drogenkurier erwischt

Polizisten haben in der Nacht zum Sonnabend einen Mann in Schönberg festgenommen. Der 27 Jahre alte Mann war Zivilfahndern in der Eisenacher Straße aufgefallen, als er mit seinem BMW anhielt und ein zweiter Mann in den Wagen stieg.  Beide fuhren anschließend bis zu Motzstraße. Dort stieg der Beifahrer wieder aus.    Kurz darauf wurde auch der Fahrer angehalten.  Polizisten durchsuchten den Wagen. Sie stellten 40 Reagenzgefäße mit Kokain sowie rund 5 000 Euro sicher. Der BMW wurde beschlagnahmt. Der Fahrer kam in Gewahrsam.   Ein Ermittlungsrichter erließ später einen Haftbefehl. Der 23-Jährige wurde wieder entlassen. (tc)

Polizisten attackiert und angespuckt

Im U-Bahnhof Leopoldplatz in Wedding hat ein Passant  Polizisten  attackiert.   Als die Beamten den  alkoholisierten Mann festnehmen wollten, spuckte er um sich.  Er wurde überwältigt. Dabei verletzten sich drei Polizisten leicht. Sie blieben im Dienst. Der  25-Jährigen kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Anschießend konnte er wieder gehen. (tc)


+++ 16. Mai +++

Mit 180 Kilometer pro Stunde unterwegs - Polizei blitzt Raser

Mit mehr als 180 Kilometer pro Stunde ist ein Raser über den nördlichen Teil der A100 in Berlin gerast. Erlaubt sind auf dem Stück zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Seestraße gerade mal 80 Kilometer pro Stunde, wie die Polizei am Samstag auf Twitter schrieb. Pech für den Raser: Die Beamten führten am Freitagnachmittag eine Kontrolle durch und blitzten ihn. Laut Polizei ziehe das «schnurgerade» Stück Raser an. Deshalb kontrolliere sie dort verstärkt den Verkehr.

In Berlin sind im April deutlich mehr Autofahrer als sonst beim Rasen erwischt worden. Mit 98 Strafverfahren wegen Rasens sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 60 Prozent gestiegen, teilte die Senatsverwaltung für Justiz Anfang Mai mit. (dpa)

82-Jähriger prallt mit Auto gegen Baum und stirbt

Ein 82 Jahre alter Autofahrer ist bei Altlandsberg (Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und anschließend gestorben. Der Mann war am Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Alarmierte Rettungskräfte versuchten nach den Angaben vom Samstag noch, den Mann zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg. (dpa)

Zwei Tote in Wittenberge - Hintergründe weiter unklar

Nach dem Fund von zwei toten Männern in einer Wohnung in Wittenberge (Prignitz) sind die Identität der Männer und die Hintergründe weiter unklar. «Vermutlich haben die beiden keine deutsche Staatsbürgerbürgerschaft», sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstag. Die Männer waren am Donnerstagmittag entdeckt worden. Eine Mordkommission ermittelt. An den Körpern der Toten wurden Stichverletzungen entdeckt, hieß es in einer Meldung.

Ob ein Zusammenhang zu einem Brand in der darüberliegenden Wohnung besteht, werde ermittelt. Das Feuer war am Abend ausgebrochen, während die Ermittlungen liefen. Ein 38 Jahre alter Mieter des Hauses sowie ein 22 Jahre alter Mann, die wegen des Verdachts auf Brandstiftung vorläufig festgenommen worden waren, sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, sagte die Sprecherin. Gegen sie werde weiter wegen Brandstiftung ermittelt. (dpa)

Kreuzberg: Polizei löst Massenschlägerei auf 

An der Gitschiner Straße in Kreuzberg kam es zu einer Auseinandersetzung mehrer Menschen. 
Foto: Morris Pudwell

Gegen Mitternacht in der Nacht auf Sonnabend hat die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen den Mitgliedern zweier Großfamilien aufgelöst. Vorher soll es zum Einsatz von Pfefferspray gekommen sein. Die dazugerufene Feuerwehr musste mehren Menschen helfen und Augen ausspülen. Die Gitschiner Straße war für längere Zeit gesperrt. (BLZ)

Demonstrationen wegen Corona in Berlin-Mitte

Erneut wollen zahlreiche Demonstranten an diesem Samstag in Berlin-Mitte gegen die strengen Corona-Einschränkungen protestieren. Obwohl größere Kundgebungen wegen der Infektionseindämmung nicht erlaubt sind, gibt es im Internet Aufrufe für Versammlungen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne (14.30 Uhr) und auf dem Alexanderplatz. (dpa)

+++ 15. Mai +++

Polizei: Mann greift nach Dienstwaffe - Polizei reagiert mit Schlägen

Ein Betrunkener soll bei einer Festnahme in Berlin-Friedrichshain versucht haben, einer Polizistin die Pistole aus dem Waffenholster zu reißen. Nur durch mehrere Faustschläge ins Gesicht habe der 21-Jährige in der Nacht zu Freitag in der Warschauer Straße dazu gebracht werden können, den Pistolengriff loszulassen, wie die Polizei mitteilte. Die Polizistin und ein weiterer Polizist wurden bei der Festnahme leicht verletzt. Der 21-Jährige erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Die Beamten wollten den Mann nach einer angeblichen Schlägerei überprüfen. Doch er widersetzte sich. Er schlug und trat um sich und griff schließlich nach der Waffe. (dpa)

Nach Razzia im Clan-Milieu Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

 Nach einer Drogen-Razzia gegen Mitglieder eines arabischstämmigen Clans ist am Freitag gegen einen 33 Jahre alten Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm hätten als mutmaßlichen Organisator eines Drogen-Lieferservices die beschlagnahmten fünf Schusswaffen und Betäubungsmittel zugeordnet werden können, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Nach Angaben der Ermittler waren am Donnerstag außer den Schusswaffen zweieinhalb Kilogramm Kokain nebst Streckmitteln beschlagnahmt worden. (dpa)

Radfahrer von abbiegenden Auto erfasst - schwer verletzt

Ein Radfahrer ist in Berlin-Reinickendorf von einem abbiegenden Auto erfasst worden und über die Motorhaube zu Boden gestürzt. Der 64 Jahre alte Radfahrer wurde am Donnerstagmittag in der Roedernallee schwer verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wollte der 60-jährige Autofahrer rechts auf ein Grundstück abbiegen. Der Radfahrer war auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs. Er wurde nach dem Unfall zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Betrunkener Autofahrer landet mit seinem Wagen auf dem Dach

Ein betrunkener Autofahrer ist in Berlin-Buch mit seinem Wagen auf dem Dach gelandet. Der 44-Jährige war am Donnerstagvormittag in der Straße Am Vorwerk in den Gegenverkehr geraten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach touchierte sein Auto zuerst einen entgegenkommenden Wagen und stieß anschließend mit dem einer 30-jährigen Autofahrerin zusammen. Das Auto des 44-Jährigen kam von der Fahrbahn ab, riss einen Poller aus der Verankerung und überschlug sich. Der Wagen der 30-Jährigen kam in einer Böschung zum Stehen. Der 44-Jährige und die Beifahrerin des touchierten Autos wurden leicht verletzt. Ein Alkoholtest bei ihm ergab 2,4 Promille Atemalkohol. (dpa)

Mann lagert mehrere Kilogramm Drogen in Wohnung

Die Polizei hat bei einer Durchsuchung in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) mehrere Kilogramm Drogen gefunden. In der Wohnung eines 32-Jährigen wurden am Donnerstagnachmittag acht Kilogramm Amphetamine, rund ein Kilogramm Marihuana und mehrere Ecstasy-Tabletten sichergestellt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Mann kam in Untersuchungshaft. (dpa)

Polizisten in Premnitz bedroht und mehrfach angegriffen

Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Premnitz (Havelland) von zwei Männern angegriffen worden. Die Männer versuchten am Donnerstagabend mehrere Male, die Polizisten mit einem Auto anzufahren und ihren Streifenwagen zu rammen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Fahrer drohte den Polizisten demnach auf einem Parkplatz mit Gesten, außerdem habe er versucht, die Polizisten und den Streifenwagen anzufahren. Schließlich ist das Auto der Polizei zufolge gegen einen Baum gefahren, woraufhin der Beifahrer die Polizisten mit einer Metallstange bedrohte.

Das Auto wurde durch den Einsatz weiterer Polizisten gestoppt, als es wieder vom Parkplatz wegfuhr. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, der Beifahrer kam vorübergehend in Gewahrsam. Die Beamten blieben unverletzt. Derzeit wird zu den Hintergründen und genauen Abläufen ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich zu melden. (dpa)

Auto fährt in Gegenverkehr - drei Verletzte

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße 122 zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte (Ostprignitz-Ruppin) in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem Wagen zusammengestoßen. Die beiden Fahrer sowie eine Beifahrerin des entgegenkommenden Pkw wurden verletzt in Krankenhäuer gebracht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Autos wurden nach dem Unfall am Donnerstagabend abgeschleppt, die Bundesstraße war etwa zwei Stunden lang gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 40.000 Euro. (dpa)

15-Jährige versinkt im Sumpf - Feuerwehr holt sie mit Leiter raus

Eine Jugendliche hat sich mit einer Freundin im Wald verlaufen und ist in einem Sumpf in der Hönower Weiherkette versunken. Zwei bis drei Stunden habe die 15-Jährige am späten Donnerstagnachmittag dort festgesteckt, sagte Jens Jochinke, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hönow, am Freitag. Bis zur Hüfte sei sie eingesunken. Die Feuerwehr habe sie deutlich unterkühlt vorgefunden. Die Hönower Weiherkette ist ein Landschaftsschutzgebiet am östlichen Stadtrand von Berlin. Zuerst hatte die Zeitung „B.Z.“ über den Fall berichtet.

Vom Rettungsdienst Märkisch-Oderland hieß es auf Nachfrage, das Mädchen sei vor Ort versorgt und an seine Mutter übergeben worden. Die Jugendliche sei nicht ins Krankenhaus gekommen.

Wie Jochinke schilderte, habe die ebenfalls 15-jährige Freundin zunächst vergeblich versucht, das Mädchen zu befreien. Auch dessen Mutter sei zu dem Sumpf gekommen. Schließlich habe die Gruppe die Feuerwehr gerufen. Doch diese sei mit dem Fahrzeug nicht nah genug herangekommen, sagte Jochinke. Rund 30 Einsatzkräfte hätten daher 600 Meter in den Wald laufen müssen. Sie hätten das Mädchen dann mit einer Leiter und Seiltechnik befreit. (dpa)

BVG-Mitarbeiter ertappen Sprayer - an Polizei übergeben 

Zwei Männer sind in Berlin-Reinickendorf beim Besprühen von U-Bahnwaggons von Mitarbeitern der BVG ertappt worden. Die 30 und 32 Jahre alten Männer sollen die Wagen am Donnerstag gegen 22.00 Uhr in der Lindauer Allee auf dem Abstellgleis der U-Bahnlinie 8 besprüht haben, als die Sicherheitsmitarbeiter sie festnahmen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Danach seien die Tatverdächtigen der Polizei übergeben worden. Bei der Festnahme soll einer der beiden Männer laut Polizei durch Tritte zwei der BVG-Mitarbeiter leicht verletzt haben. (dpa)

Festnahmen: Polizei hebt illegales Casino in Neukölln aus

Polizei entdeckt illegales Casino in Neukölln.
Foto: Morris Pudwell

In einem Café im Berliner Bezirk Neukölln sollen sich zehn Menschen für ein unerlaubtes Glücksspiel getroffen haben. Die Polizei löste die Versammlung in der Nacht zum Freitag auf, wie ein Sprecher sagte. Demnach schlossen die Einsatzkräfte das Café und stellten eine hohe Summe Bargeld sicher. Die Personalien der angetroffenen Menschen seien aufgenommen worden. Die Polizei habe zudem eine Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels gefertigt. Um welches Spiel es sich handeln soll, blieb zunächst unklar. (dpa)

Erneut brennt Gartenlaube in Marienfelde

Die Feuerwehr kam, um eine Gartenlaube zu löschen. 
Foto: Morris Pudwell

In einer Kleingartenlage im Berliner Stadtteil Marienfelde hat erneut eine Gartenlaube gebrannt. Die Laube mit der Größe von etwa 20 Quadratmetern brannte am späten Donnerstagabend komplett ab, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Rund 20 Feuerwehrleute löschten demnach die Flammen. Verletzt worden sei niemand. Bereits vor einigen Tagen hatte laut dem Sprecher nachts eine Laube in der Anlage gebrannt. Ein Sprecher des Lagezentrums der Berliner Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. (dpa)

Brandenburg: Angriffe auf homosexuelle Geflüchtete weiter hoch

In Brandenburg sind Angriffe auf homo- und transsexuelle Geflüchtete weiter hoch. Im vergangenen Jahr ordnete die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg von insgesamt 66 registrierten Fällen mehr als 40 dem Bereich Migration zu. «Die meisten Übergriffe passieren nach wie vor in den Flüchtlingsunterkünften», sagte Projektleiter Carsten Bock. Auch in den Vorjahren waren die meisten Hilfesuchenden Geflüchtete. Die Polizei in Brandenburg zählte acht Fälle, bei denen Menschen aus homophobem Motiv angegriffen worden sind. Die Zahlen unterscheiden sich, da es nicht bei allen Beratungen des Selbsthilfeprojektes zu einer Anzeige kommt. Am Sonntag ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. (dpa)


+++ 14. Mai +++

Durchsuchungen wegen Drogen und Waffenhandel

Bei einer Razzia gegen kriminelle Mitglieder eines arabischstämmigen Clans hat die Polizei zweieinhalb Kilogramm Kokain nebst Streckmitteln und fünf scharfe Schusswaffen beschlagnahmt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag weiter mitteilten, wird vier Verwandten aus einer libanesischstämmigen Großfamilie bandenmäßiger, bewaffneter Drogenhandel vorgeworfen. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

Die Verdächtigen im Alter von 23, 33, 38 und 56 Jahren - ein Mann, sein Bruder und seine beiden Söhne sollen einen „Drogenlieferservice“ mit mehreren Autos und Kurierfahrern betrieben haben.

Die Polizei durchsuchte am Morgen zehn Wohnungen und Geschäfte sowie zehn Fahrzeuge in verschiedenen Stadtbezirken, darunter in der Mecklenburgischen Straße in Wilmersdorf. 240 Polizisten waren seit 6.00 Uhr im Einsatz, darunter mindestens ein Spezialeinsatzkommando (SEK) und Experten vom Landeskriminalamt für den Bereich der organisierten Kriminalität.

Zu den gefundenen Drogen gehörten auch 120 Gramm „Steinkokain“, wie Oberstaatsanwalt Günter Sohnrey, Leiter der Abteilung Organisierte Drogenkriminalität, in einem bei Twitter veröffentlichten Video sagte. 

Die Ermittlungen dauerten an. Geprüft werde jetzt, ob die Verdächtigen einem Haftrichter vorgeführt werden sollen, hieß es. (kop./dpa)

Radfahrer stirbt nach Autounfall

Ein 82 Jahre alter Radfahrer ist auf der Landstraße 171 in Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Der Senior war mit seinem Rad am Donnerstag auf dem Radweg zwischen Hennigsdorf und Hohen Neuendorf unterwegs, als er in Höhe des Wasserwerkes die Landstraße überquerte, „offenbar ohne auf den fließenden Verkehr zu achten“, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

Zwei Tote in Wohnung in Wittenberge entdeckt

Zwei tote Männer sind am Donnerstagnachmittag in einer Wohnung in Wittenberge (Landkreis Prignitz) entdeckt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen müsse von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden, sagte Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Die Identität der Toten sei noch unklar. Ein Zeuge, der einen Schlüssel zu der Wohnung hat, fand die Leichen und alarmierte die Behörden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Von Sonne geblendet: Linienbus fährt auf Auto auf

Ein Busfahrer ist in Potsdam auf mehrere Autos aufgefahren, weil er von der Sonne geblendet wurde - der Unfall ging jedoch glimpflich aus. Der Fahrer habe die an einer Ampel wartenden Autos nicht gesehen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er fuhr am Mittwochmittag auf den vor ihm stehenden Wagen auf und schob diesen auf zwei weitere Autos. Eine Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die anderen Fahrer sowie die rund zehn Fahrgäste des Busses blieben laut Polizei unverletzt. Der Bus sowie eines der Autos mussten abgeschleppt werden, die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 50.000 Euro. (dpa)

Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Eine Radfahrerin in Friedenau erlitt Mitwochnachmittag bei einem Sturz schwere Verletzungen. Nach bisherigen Polizeiermittlungen war eine 69-Jährige gegen 12.50 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Varziner Straße in Richtung Sieglindestraße unterwegs und fuhr links an einem einparkenden Auto vorbei. Gegenüber der 52 Jahre alten Einparkenden befand sich ein in Fahrtrichtung Bundesallee, in zweiter Reihe parkender Lieferwagen. Zeitgleich soll der 20-jährige Lieferwagenfahrer zu Fuß hinter seinem Fahrzeug hervorgetreten sein, um die Varziner Straße zu überqueren. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die 69-Jährige stark und stürzte. Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Arm- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mann wehrt sich gegen Festnahme und verletzt zwei Polizisten

Ein Mann hat sich in Berlin-Lichtenberg offenbar im Drogenrausch gegen eine Festnahme gewehrt und dabei eine Polizistin leicht und einen Polizisten schwer verletzt. Der 24-Jährige hatte die Beamten am Mittwochnachmittag angehalten, weil er glaubte, verfolgt zu werden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Auf die Beamten machte er demnach einen verwirrten Eindruck. Ein Drogentest fiel positiv aus. Auf dem Weg zum Revier verschlechterte sich sein Zustand. Als die Beamten den Wagen an der Landsberger Allee anhielten, lief er davon. Mit der Hilfe von Passanten konnte er schließlich festgenommen werden. Er wurde in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. (dpa)

Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Hellersdorf schwer verletzt

Eine Fußgängerin in Hellersdorf erlitt am Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Wie die Polizei mitteilte, betrat die 49-Jährige gegen 6.40 Uhr die Fahrbahn der Stendaler Straße, als es zu einer Kollision mit einem Toyota kam, der von einem 42-Jährigen in der linken Fahrspur der Stendaler Straße in Richtung Jerichower Straße gesteuert wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Fußgängerin mit Frakturen eines Oberarmes und einem Unterschenkel sowie einem Polytrauma in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die für die Unfallaufnahme erforderliche Sperrung beeinträchtigte die Buslinie X54 in Richtung des S- und U-Bhf. Pankow bis 7.20 Uhr. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion  ermittelt. (BLZ)

Zwei Männer nach Raubüberfall in Spandau festgenommen

Zwei Männer haben Mittwochabend den Angestellten einer Tankstelle in Spandau überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betraten ein 18-Jähriger und ein derzeit noch unbekannter Komplize gegen 21.15 Uhr eine Tankstelle in der Ruhlebener Straße. Sie waren maskiert, bedrohten den 25-jährigen Kassierer mit Messern und schoben ihn von der Kasse weg. Die mutmaßlichen Täter nahmen Bargeld aus der Kasse sowie Zigarettenschachteln aus der Auslage und flüchteten anschließend mit der Beute. Der 25-Jährige blieb körperlich unverletzt. Aufgrund der Personenbeschreibung nahmen Polizeikräfte den 18-Jährigen im Zuge der Absuche der Umgebung fest. Dabei beschlagnahmten sie auch einen Teil der mutmaßlichen Beute, den er bei sich hatte. Die Kriminalpolizei hat weitere Ermittlungen zum Raub übernommen. (BLZ)

16-jähriger Raser soll Polizei mit Mietauto davongefahren sein 

Ein 16-Jähriger ohne Führerschein ist nach Polizeiangaben mit einem Carsharing-Auto vor einer Streife geflüchtet. Die Einsatzkräfte verloren ihn in Berlin-Schöneberg in der Nacht zum Donnerstag zwar aus den Augen, konnten seine Identität aufgrund von Zeugenaussagen aber «zweifelsfrei» feststellen, wie die Polizei mitteilte. Demnach war der Fahrer zunächst mit quietschenden Reifen davongerast, als ihn die Polizei kontrollieren wollte. Schließlich habe er auf einem Parkplatz gestoppt und sei seinen Verfolgern dann zu Fuß entwischt. Das Auto wurde beschlagnahmt. Den Angaben nach handelte es sich um ein Carsharing-Auto, das der Jugendliche mit dem Account einer 50-jährigen Frau gemietet haben soll. Ob die Frau davon wusste, werde nun ermittelt. (dpa)

Sexuelle Übergriffe auf Frauen: 23-Jähriger auf der Anklagebank 

Weil er zwei Frauen vergewaltigt haben soll, muss sich ein 23-Jähriger vor dem Berliner Landgericht verantworten. Eine Nachbarin soll der Mann laut Ermittlungen im Sommer 2018 und im Dezember 2019 attackiert haben. Zudem habe er seine damalige Freundin gewaltsam zu sexuellen Handlungen gezwungen. Der 23-Jährige muss sich außerdem für einen Angriff auf einen Mann an einer Tram-Haltestelle verantworten. Auf Antrag der Verteidigung hat das Gericht zu Prozessbeginn am Donnerstag die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Im Fall der Nachbarin sei es zunächst zu freiwilligen Treffen gekommen, hieß es am Rande der Verhandlung. Die Frau habe den Angeklagten in ihre Wohnung in Berlin-Steglitz eingeladen. Beide hätten gemeinsam Alkohol getrunken. Sex habe die Nachbarin jedoch abgelehnt. Im Januar 2019 soll der Angeklagte seine damalige Freundin in deren Wohnung im Stadtteil Charlottenburg vergewaltigt haben. Dem Angeklagten wird zudem vorgeworfen, im April 2019 an einer Haltestelle auf einen Mann eingestochen und ihn verletzt haben. Für den Prozess sind acht weitere Verhandlungstage bis zum 29. Juni vorgesehen. (dpa)


+++ 13. Mai +++

Leiche im Szeneobjekt „Rigaer 94“

Im linksautonomen Szeneobjekt „Rigaer94“ in Friedrichshain hat es am Dienstagabend einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz gegeben. Ein Bewohner des Hauses war gestorben. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte ein Bekannter des Mannes längere Zeit nichts von diesem gehört. Er alarmierte daraufhin gegen 18 Uhr die Polizei und die Feuerwehr. Die Bewohner ließen die Feuerwehrleute und Polizisten problemlos in das Haus. Weil es rund um das Szeneobjekt immer wieder zu Angriffen auf Polizisten kommt, sicherte die Polizei den Einsatz mit zahlreichen Beamten ab. Eine erste Begutachtung durch Kripo und Rechtsmediziner ergab, dass der Mann offenbar eines natürlichen Todes starb. (tc)

Messerstich in den Rücken: Junger Mann bei Streit verletzt

Bei einem Streit wurde am Dienstagabend einem jungen Mann mit einem Messer in den Rücken gestochen. Der 21-Jährige war mit einer 19-jährigen Begleiterin auf dem Weg zu einem Bekannten, als er mit einem bisher unbekannten Passanten auf der Zerbster Straße in Hellersdorf in Streit geriet, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei sei es zu Handgreiflichkeiten zwischen dem Opfer und dem vermutlich jugendlichen Tatverdächtigen gekommen. Der 21-Jährige und seine Begleiterin flüchteten laut Polizei daraufhin nach eigener Aussage in die Wohnung des Bekannten. Erst in der Wohnung habe der junge Mann die Stichwunde am Rücken bemerkt. (dpa)

Unbekannter stellt tote Frau in Klinik ab und flüchtet

Ein Unbekannter hat, wie jetzt erst bekannt wurde, am 26. April eine tote Frau in einem Rollstuhl in die Notaufnahme in das DRK Krankenhaus Westend am Spandauer Damm geschoben und um Hilfe gebeten. Sie litt angeblich an Atemproblemen. Unmittelbar danach flüchtete der Unbekannte. Er hatte sich als Ehemann ausgegeben. Die Identität der Toten ist unklar. Die Untersuchung der Frau ergab, dass sie bereits einen Tag zuvor verstorben war. Sie soll zwischen 80 und 95 Jahre alt sein und wog 40 Kilogramm. Vor ihrem Lebensende soll sie über Wochen nur gelegen oder gesessen haben, so die Polizei. (tc)

32-jährige Frau in Bernau getötet - Polizei sucht Zeugen 

Eine 32-jährige Frau, deren Leiche am Donnerstag in Bernau (Barnim) gefunden wurde, ist nach Angaben der Polizei getötet worden. Passanten hatten die Tote entdeckt. Die zunächst Unbekannte lag im Flüsschen Panke in der Nähe des Radwegs Berlin-Usedom, wie die Polizei am Freitag berichtete. Die Identität der Frau sei nunmehr geklärt. „Demnach handelte es sich um eine 32-jährige Bernauerin, die nach jetzigen Erkenntnissen Opfer eines Tötungsdeliktes wurde“, berichtete die Polizeidirektion Ost. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen und suche nun Zeugen, die Beobachtungen zur Aufklärung der Tat beitragen könnten. (dpa)

Raser sollen auf Autobahn illegales Rennen veranstaltet haben 

Zwei Männer werden verdächtigt, auf der Autobahn 113 ein illegales Rennen gefahren zu sein. Die Polizei beschlagnahmte am Donnerstagabend die Führerscheine und Fahrzeuge der Männer im Alter von 28 und 31 Jahren, wie eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen sagte. Demnach hatten Zivilkräfte die Raser auf der Autobahn in Berlin zunächst im Rückspiegel entdeckt. Deutlich zu schnell seien sie an den Polizisten vorbeigefahren. Die Beamten hätten die Männer dann an der Ausfahrt Stubenrauchstraße angehalten. Nach Angaben der Sprecherin wurden sie nicht festgenommen – sie mussten allerdings zu Fuß weitergehen. Gegen sie werde nun wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (dpa)

Mann bei Brand in Brandenburg an der Havel verletzt 

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Brandenburg an der Havel ist ein 48-Jähriger in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden. Der Mann, der in der Erdgeschosswohnung zur Miete wohnt, habe ins Krankenhaus gebracht werden müssen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei Brandenburg. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Die Feuerwehr habe die Flammen gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu dem Brand vermutlich, weil der Mieter mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Die Ermittlungen laufen noch. (dpa)

Autofahrer flüchtet mit 145 Stundenkilometern vor Polizei 

Ohne Führerschein und deutlich zu schnell ist ein Autofahrer im Osten Berlins vor der Polizei geflüchtet. Der 20-Jährige habe seinen Wagen am Dienstagabend auf rund 145 km/h beschleunigt, nachdem die Polizei ihn in Lichtenberg überprüfen wollte, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Berliner Polizei am Mittwochmorgen. In Biesdorf habe der junge Mann gebremst und sein rollendes Fahrzeug verlassen, das daraufhin weiter gegen einen Polizeiwagen gefahren sei und dieses beschädigt habe. Der Raser habe vermutlich Drogen eingenommen, sagte der Sprecher weiter. Sein Fahrzeug sei zudem nicht angemeldet gewesen. Er sei vor Ort festgenommen worden. (dpa)


+++ 12. Mai +++

Schläge und Tritte: Mann verletzt zwei Zivilpolizisten in Mitte

Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Berlin-Mitte leicht verletzt worden. Sie standen am frühen Dienstagmorgen mit einem Zivilauto an einer Kreuzung, als ein 22-Jähriger ihnen beim Überqueren der Straße auf die Motorhaube geschlagen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war demnach mit fünf Begleitern unterwegs. Als die Polizisten ausstiegen und sich zu erkennen gaben, soll der Mann einem der beiden Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Er soll sich außerdem mit Tritten und Schlägen gegen eine Festnahme gewehrt haben. Die Beamten sprühten demnach mit Pfefferspray. Ein bislang unbekannter Mann soll einen der Polizisten von dem 22-Jährigen weggezogen haben, sodass der sich losreißen und flüchten konnte. Er wurde in der Nähe gefunden und festgenommen. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,8 Promille und kam für kurze Zeit in Gewahrsam. (dpa)

Betrunkene schlägt Mädchen unvermittelt ins Gesicht

Eine stark betrunkene Frau hat in einer Straßenbahn in Brandenburg an der Havel einem Mädchen unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Die 12-Jährige, die die Frau nicht gekannt haben soll, kam leicht verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Frau wurde nach der Tat am Montagmittag in der Nähe der Straßenbahn aufgefunden. Sie hatte demnach einen Atemalkoholwert von 4,9 Promille und kam unterkühlt ins Krankenhaus. Gegen sie wird wegen Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Betrunkener Autofahrer fährt in Gegenverkehr

Ein betrunkener Autofahrer hat am Montagnachmittag bei einem Unfall in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) sich selbst und eine Frau leicht verletzt. Der Mann wollte das vor ihm fahrende Auto an einer roten Ampel überholen und fuhr dabei in ein Auto im Gegenverkehr, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Autofahrerin und der Unfallverursacher kamen den Angaben nach leicht verletzt in Krankenhäuser. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,9 Promille und musste seinen Führerschein abgeben. Zwei der beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, die Straße war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Mann versucht, Festnahme zu entgehen - SEK-Einsatz

SEK-Einsatz in der Neuköllner Sonnenallee. 
Foto: Morris Pudwell 

Ein Mann hat im Berliner Bezirk Neukölln versucht, seiner Festnahme zu entgehen und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) auf den Plan gerufen. Zunächst wollten Polizisten den Mann am Montagabend in der Sonnenallee festnehmen, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe er sich mit einem Messer bewaffnet, so dass sich die Beamten zurückzogen und stattdessen das SEK anrückte. Während des Einsatzes brachte sich der Mann zudem an einem Fenstersims in Gefahr, weshalb die Feuerwehr den Ort mit einem Sprungtuch absicherte. Die Spezialkräfte nahmen den Mann schließlich fest. (dpa)

Mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg festgenommen

Einsatzkräfte haben in der Nacht zu Dienstag drei mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin gegen 2.20 Uhr eine offenstehende Tür an einem Geschäft in der Windscheidstraße festgestellt, sah drei Männer wegrennen und alarmierte die Polizei. Aufgrund der Beschreibung der Zeugin konnten die herbeieilenden Einsatzkräfte drei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 25, 30 und 39 Jahren festnehmen. Beweismaterial konnte bei ihnen aufgefunden und beschlagnahmt werden. Das Trio wurde dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, es soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (BLZ)

Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Neukölln festgenommen

Einsatzkräfte der 14. Einsatzhundertschaft nahmen Montagnachmittag einen mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler in Neukölln fest, wie die Polizei mitteilte. Nach gemeinsamen intensiven Ermittlungen mit dem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes hatten die Kräfte den 28-jährigen Tatverdächtigen mit rund einem halben Kilo eines Heroingemisches, fast 80 Gramm eines Kokaingemisches sowie Streckmittel gegen 17 Uhr in der Sonnenallee festnehmen können. Der Tatverdächtige wurde dem Landeskriminalamt überstellt und soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. (BLZ)

Erdgeschosswohnung in Schöneberg in Flammen: Fahrlässige Brandstiftung vermutet

Eine Erdgeschosswohnung in Schöneberg brannte Montagnachmittag, wie die Polizei jetzt mitteilte. Gegen 17 Uhr bemerken mehrere Passanten unabhängig voneinander starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss und alarmieren die Feuerwehr zur Wartburgstraße. Die Feuerwehr evakuierte sämtliche Anwohner des Mehrfamilienhauses und löschten die Flammen. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer nahezu komplett zerstört. Acht Hausbewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und fünf davon mussten in Krankenhäusern ambulant behandelt werden. Ein 24-jähriger Mitbewohner der betroffenen Wohnung wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Er wurde nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. Die umliegenden Straßen wurden für die Löscharbeiten ab 17:30 Uhr für rund 2 Stunden gesperrt, die betroffenen BVG-Buslinien wurden umgeleitet. (BLZ)

Ehemann ertränkt seine Frau in Teich und rast gegen Hauswand

Nach einem Streit mit ihrem Ehemann ist eine 40-Jährige in Werder (Havel) laut Brandenburger Polizei gestorben. Ihr 64 Jahre alter Mann habe nach einem verbalen Streit mehrfach gewaltsam auf die Frau eingewirkt und dann versucht, sie in einem Teich zu ertränken, wie die Polizei am späten Montagabend mitteilte. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen sei die schwer verletzte 40-Jährige noch auf dem Grundstück in dem Ort in Brandenburg gestorben. Daraufhin sei der Mann mit seinem Auto geflohen. Bei der Suche nach dem Mann kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Auf einem Industriegelände im nahe gelegenen Plötzin prallte der Wagen gegen eine Hauswand. Mit schweren Verletzungen wurde der Mann in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags. (BLZ)

Mann in Mitte mit Holzknüppel angegriffen und verletzt

Ein Mann wurde Montagabend in Berlin-Mitte mit einem Holzknüppel angegriffen und verletzt. Nach bisherigen Polizeiermittlungen gaben Zeugen an, dass sie gegen 20 Uhr beobachtet hätten, wie ein junger Mann an der Kreuzung Alexanderstraße/Holzmarktstraße/Stralauer Straße auf einen Passanten mit einem Holzknüppel eingeschlagen haben soll. Der 43-jährige Angegriffene ging nach den mehrmaligen Schlägen in Richtung Kopf sowie Beine zu Boden und blieb dort liegen. Die alarmierten Polizeieinsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter noch am Ort fest. Der 26-Jährige kam zunächst für in Gewahrsam und wurde anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt. Der Verletzte erlitt einen offenen Schienbeinbruch sowie eine blutende Kopfplatzwunde und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Fußgängerin in Berlin-Mitte schwer verletzt 

Eine 44 Jahre alte Frau ist beim Überqueren einer Fahrbahn in Berlin-Mitte von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die Frau wollte am späten Montagnachmittag die Zimmerstraße im Kreuzungsbereich der Friedrichstraße passieren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei sei sie mit dem Wagen eines 40-Jährigen zusammengestoßen und habe schwere Verletzungen erlitten. Der Autofahrer alarmierte die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Die Frau kam anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Brand in Einfamilienhaus - eine Person verletzt

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Berlin-Friedrichsfelde erlitt eine Person eine Rauchgasvergiftung. Das Feuer brach gegen 0.18 Uhr im Hohenschönhauser Weg im Dachbereich des Hauses aus, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Demnach brannte es auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Die verletzte Person kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Wer oder was das Feuer auslöste, war am Morgen noch unklar. (dpa)


+++ 11. Mai +++

Mindestens fünf Menschen bei Brand in Schöneberg verletzt

Am späten Nachmittag kam es an der Meraner Straße Ecke Wartburgstraße in Schöneberg zu einem Wohnungsbrand im Erdgeschoss.
Foto: imago images/snapshot

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg haben mindestens fünf Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitten. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte. Drei weitere Menschen, die ebenfalls aus dem Haus gerettet wurden, hätten nach einer medizinischen Untersuchung vor Ort bleiben können. Der Brand war demnach am späten Nachmittag in einer Erdgeschosswohnung aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen.

Der Rauch habe sich über die Fassade und das Treppenhaus im ganzen Gebäude verteilt. Eine Person sei mit einer Drehleiter aus dem ersten Stock gerettet worden. Alle anderen wurden mit Hilfe von sogenannten Brandfluchthauben aus dem Haus gebracht. Insgesamt rund 110 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge im Einsatz. (dpa)

Hellersdorf: Jugendliche husten Polizisten an und bespucken sie

Zwei Teenager haben in Berlin-Hellersdorf Polizisten gezielt bespuckt und beleidigt und sagten dabei, dass sie mit dem Coronavirus infiziert seien. Eine der Jugendlichen wurde in der Nacht zu Montag zu Boden gebracht, nachdem sie sich körperlich dagegen gewehrt hatte, ihren Hund während der Überprüfung einem Polizisten zu übergeben, teilte die Polizei am Montag mit. Die 15- und 16-jährigen Mädchen waren in Begleitung zweier junger Männer, von denen einer die Beamten mehrmals beleidigt haben sowie den Hitlergruß gezeigt und «Sieg Heil» gerufen haben soll.

Die Polizisten waren von Mitarbeitern der Berliner Verkehrsbetriebe in der Nähe des U-Bahnhofs Hönow zur Unterstützung gerufen worden, nachdem die Gruppe bei lauter Musik herumgegrölt und sie beleidigt hatte. Die beiden Jugendlichen kamen wegen des Verdachtes auf eine Alkoholvergiftung und psychologischer Auffälligkeiten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. (dpa)

Gasleitung in Rathenow defekt - Anwohner müssen Häuser verlassen

Aufgrund einer defekten Gashochdruckleitung in Rathenow (Landkreis Havelland) sind Anwohner dazu aufgefordert, ihre Häuser umgehend zu verlassen. „Die Bewohner im Umkreis von 190 Metern um den Grünauer Weg müssen ihre Häuser verlassen“, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest. Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen waren, konnte er nicht beziffern. Der Gasversorger sei vor Ort, die Leitstelle habe eine amtliche Gefahrenmitteilung ausgegeben. Warum die Leitung defekt war, war zunächst unklar. Der Sprecher rechnete mit einem Feuerwehreinsatz bis mindestens 21.00 Uhr. Zunächst hatte der rbb berichtet. (dpa/BLZ)

Frauenleiche in Prenzlauer Berg gefunden - Mordkommission ermittelt

Die Berliner Polizei hat am Sonntagnachmittag in Prenzlauer Berg eine tote Frau in einer Wohnung gefunden. Die Beamten gehen wegen der „Umstände des Auffindens“ von einem Tötungsdelikt aus, teilte die Polizei am Montag mit. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich bei der Toten um die 31-jährige Mieterin der Wohnung in der Hanns-Eisler-Straße. Weitere Angaben zur Tat machte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Frau schlägt Polizisten ins Gesicht und setzt sich auf ihn

Eine Frau hat einem Objektschützer der Polizei in Berlin-Mitte ins Gesicht geschlagen und ihn zu Boden gestoßen. Anschließend setzte sie sich am Sonntagabend auf den am Boden liegenden 40-Jährigen, der daraufhin Reizgas einsetzte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vor dem Angriff hatte der Objektschützer die Frau angesprochen, weil sie mit einem Einkaufswagen mit Baustellenabsperrungen unterwegs gewesen war. Einsatzkräfte der Polizei nahmen die 23-Jährige fest, wobei sie nach den Polizisten trat. Der Angegriffene kam mit Verletzungen an Nase, Kopf und Arm in ein Krankenhaus, die Augen der Frau wurden vor Ort behandelt. (dpa)

Auto landet im Fluss - Fahrer geht nach Hause

Ein 36-jähriger Mann ist in Brandenburg/Havel mit seinem Auto im Fluss Temnitz gelandet und anschließend unbekümmert nach Hause gegangen. Ein Spaziergänger habe am Sonntagmorgen den Wagen gemeldet, der mit der Front in dem Graben stehe, berichtete die Polizei am Montag. Die Beamten konnten den Halter ausfindig machen, der angab, am Samstagabend einem Reh ausgewichen und anschließend mit dem Auto in der Temnitz gelandet zu sein. Der 36-Jährige habe es nicht für nötig befunden, die Polizei zu verständigen und sei stattdessen nach Hause gegangen. Der Wagen musste aus dem Kanal geborgen werden und der Fahrer erhielt eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (dpa)

Autofahrer rast mehr als 80 Stundenkilometer zu schnell über die A111

Die Berliner Polizei hat bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Autobahn A111 920 Fahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren. Rekordhalter war ein Autofahrer, der am Sonntag mit Tempo 142 statt erlaubten 60 Stundenkilometern unterwegs war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten kontrollierten am Sonntag für rund sechs Stunden und maßen bei mehr als 18 600 Fahrzeugen die Geschwindigkeit über Radarkontrollen. Statistisch registrierten sie pro Stunde durchschnittlich rund 150 Fahrzeuge, die zu schnell fuhren. (dpa)

Arbeitsunfall an Bahn-Baustelle - Arbeiter schwer verletzt

Bei Arbeiten an einer Bahn-Oberleitung bei Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) ist ein Mann schwer verletzt worden. Die Arbeiten hätten planmäßig am späten Sonntagabend auf der Strecke zwischen Hohen Neuendorf und Schönfließ stattgefunden, teilten Bundespolizei und Deutsche Bahn mit. Wie es zu dem Unfall kam war zunächst unklar. Der Arbeiter kam mit Verbrennungen in ein Krankenhaus. (dpa)

Nach Lagerhallen-Brand: Brandkommissariat ermittelt

Nach dem Feuer in mehreren Lagerhallen in Berlin-Tegel hat ein Brandkommissariat die Ermittlungen aufgenommen. Wie es zu dem Feuer kam werde derzeit untersucht, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Feuerwehr war am Montagmorgen noch mit restlichen Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Der Einsatz werde noch bis in die Mittagsstunden andauern, teilte ein Feuerwehrsprecher mit.

In der Flohrstraße waren am Sonntag in einem weitgehend von Gewerbe genutztem Gebiet mehrere Lagerhallen in Brand geraten. Unter anderem brannten Holzpaletten und Holzmöbel, auch ein Lastwagen soll laut Feuerwehr abgebrannt sein. Die Feuerwehr war mit rund 300 Kräften im Einsatz. Die dunkle Rauchwolke war weit über den Brandort hinaus zu sehen. (dpa)

Bauarbeiten am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke beginnen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) lassen den Bahnsteig auf dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke erneuern. Von diesen Montag an bis einschließlich 1. Februar 2021 sollen die Arbeiten dauern. Neben der Erneuerung der Platten werde der Bahnsteig auch mit einem Blindenleitsystem ausgestattet, teilte die BVG mit. Im Zeitraum der Bauarbeiten halten die U-Bahn-Züge in Richtung Alt-Mariendorf nicht an der Station Platz der Luftbrücke.

Die BVG will den Bahnhof barrierefrei ausbauen. Im Anschluss an die Sanierung der einen Bahnsteigseite wird dann die andere saniert. Zudem plant das Unternehmen, zwei neue Aufzüge einzubauen, die Treppenanlagen zu überarbeiten und einen neuen Zugang mit Treppen zu bauen. Weiterhin sollen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes Diensträume sowie Kioske abgerissen und neu aufgebaut werden. (dpa)

134 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

134 Menschen sind am Wochenende auf brandenburgischen Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei aber niemand, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei in Potsdam insgesamt 502 Unfälle. Bei 102 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 400 Fällen entstanden lediglich Sachschäden. (dpa)

Nach Lagerhallen-Brand: Feuerwehr zieht Teil der Einsatzkräfte ab

Nach dem Brand mehrerer Lagerhallen in Berlin-Tegel hat die Feuerwehr am frühen Montagmorgen begonnen, Einsatzkräfte abzuziehen. Zwei Löschfahrzeuge blieben noch vor Ort zur Brandwache, hieß es von der Feuerwehr. Der Brand sei vorerst gelöscht, die Lage jedoch noch unübersichtlich.

In der Flohrstraße waren am Sonntag in einem weitgehend von Gewerbe genutztem Gebiet mehrere Lagerhallen in Brand geraten. Auch die Flughafenfeuerwehr eilte mit einem großen Tankfahrzeug zur Hilfe. Unter anderem brannten Holzpaletten und Holzmöbel. Auch ein Lastwagen soll laut Feuerwehr dabei abgebrannt sein. Rund 300 Einsatzkräfte waren an dem Einsatz beteiligt, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. (dpa)


+++ 10. Mai +++

Hochwertige Autos in Industriegebiet: Polizei löst illegales Glücksspiel in Johannisthal auf

Die Polizei hat ein illegales Glücksspiel mit 39 Teilnehmern in Berlin-Johannisthal aufgelöst. Ein Zeuge rief am Freitagabend die Polizei, weil er mehrere hochwertige Autos vor einem Gebäude in dem Industriegebiet sah, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Die Einsatzkräfte durchsuchten anschließend das Gebäude und fanden dort 39 Menschen „in engen Räumen“ beim illegalen Glücksspiel.

Nachdem von Bargeld, Jetons und Spielkarten Bilder gemacht wurden, gingen diese Dinge anschließend an die Besitzer zurück. Weil nicht alle Anwesenden einen Mundschutz trugen und der Mindestabstand nicht eingehalten wurde, gab es Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. (dpa)

Mehrere Lagerhallen brennen in Tegel - Großeinsatz der Feuerwehr

Die Berliner Feuerwehr ist am Sonntag zu einem Lagerhallen-Brand im Stadtteil Tegel ausgerückt. Es brennen mehrere Lagerhallen in der Flohrstraße, sagte ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag. Eine dunkle Rauchwolke war weit zu sehen. Personen waren nach ersten Erkenntnissen nicht in Gefahr. Die Feuerwehr stockte ihre Einsatzkräfte auf und hatte zuletzt 110 Kräfte im Einsatz. (dpa)

Einbrecher versteckt sich in Bettkasten vor Polizei 

Ein 19-jähriger Einbrecher hat sich im Berliner Ortsteil Lichtenberg in einem Bettkasten versteckt. Die Polizisten fanden ihn trotzdem, wie es in einer Mitteilung am Sonntag hieß. Der junge Mann und ein mutmaßlicher Komplize im Alter von 17 Jahren waren demnach über das Fenster in eine Hochparterrewohnung eingedrungen. Von Anwohnern in der Frankfurter Allee alarmierte Polizisten trafen die beiden den Angaben nach noch in der Wohnung an. In mitgeführten Taschen hätten sie Diebesgut verstaut. Beide seien festgenommen worden.

Am Samstag konnte die Polizei ebenfalls einen Einbrecher dingfest machen. Ein Nachbar beobachtete demnach, wie ein Mann über ein Fenster in eine Wohnung in der Reichenberger Straße in Kreuzberg eindrang, während der 76-jährige Bewohner auf dem Balkon saß. Der Einbrecher konnte den Angaben nach zunächst entkommen. Doch die Polizei habe am Paul-Linke-Ufer kurze Zeit später einen 29-Jährigen als Tatverdächtigen identifiziert, teilte sie mit. In seinem Rucksack hätten die Beamten Diebesgut von diesem und weiteren Wohnungseinbrüchen gefunden. (dpa)

Illegales Glücksspiel in Johannisthal aufgelöst 

Die Polizei hat ein illegales Glücksspiel mit 39 Teilnehmern in Berlin-Johannisthal aufgelöst. Ein Zeuge rief am Freitagabend die Polizei, weil er mehrere hochwertige Autos vor einem Gebäude in dem Industriegebiet sah, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Die Einsatzkräfte durchsuchten anschließend das Gebäude und fanden dort 39 Menschen «in engen Räumen» beim illegalen Glücksspiel. Nachdem von Bargeld, Jetons und Spielkarten Bilder gemacht wurden, gingen diese Dinge anschließend an die Besitzer zurück. Weil nicht alle Anwesenden einen Mundschutz anhatten und der Mindestabstand nicht eingehalten wurde, gab es Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. (dpa)

Vier Autos brennen in einer Straße in Neukölln 

Gleich vier Autos haben gleichzeitig in einer Straße in Berlin-Neukölln gebrannt. Am frühen Sonntagmorgen löschten alarmierte Polizisten die Brände mit Feuerlöschern, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren laut eines Polizeisprechers schneller als die Feuerwehr in der Laubestraße eingetroffen. Die vier Autos, darunter ein Transporter, seien beschädigt worden, hieß es in der Mitteilung. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittle. Es gebe den Verdacht der Brandstiftung, sagte der Sprecher. (dpa)

Neben SUV gefundener Toter war 55-jähriger Mann 

Der Mann, der am Samstag neben einem SUV im Berliner Ortsteil Niederschöneweide tot gefunden wurde, ist identifiziert worden. Der Mann sei 55 Jahre alt gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen allerdings nicht von Fremdverschulden aus. An dieser Einschätzung habe sich nichts geändert, sagte die Sprecherin. Laut Polizei deute alles darauf hin, dass der Mann gesundheitliche Probleme gehabt haben könnte. Passanten hatten ihn gefunden und die Feuerwehr alarmiert. Wiederbelebungsversuche scheiterten. (dpa)

Frau bei Wohnungsbrand in Köpenick gestorben

Bei einem Wohnungsbrand in der Straße An der Wuhlheide in Oberschöneweide ist gestern Abend eine 75-Jährige gestorben. Aus derzeit noch nicht abschließend geklärter Ursache war ein Brand im Schlafzimmer der Wohnung der Frau ausgebrochen. Eine Nachbarin hatte gegen 19.25 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert, nachdem sie Brandgeruch bemerkt hatte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Wohnungsmieterin war bereits tot, als die Rettungskräfte in die stark verqualmte Wohnung gelangten. Zwei weitere Mieter des Hauses mussten wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden. (BLZ)

Polizeifahrzeug in Friedrichshain-Kreuzberg  mit Stein beworfen

In Kreuzberg hat ein Unbekannter in der vergangenen Nacht einen Einsatzwagen der Polizei mit einem Stein beworfen. Die rechte hintere Seitenscheibe wurde beschädigt, und die Polizisten klagten anschließend über leichte Ohrenschmerzen durch den Knall. Die Einsatzkräfte brachen die Einsatzfahrt ab und wendeten. Am Tatort konnten sie keine Person mehr antreffen, fanden jedoch einen Pflasterstein auf der Fahrbahn. Dieser wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an. (BLZ)

Radfahrerin von dreirädrigem Motorrad erfasst – Fahrer begeht Unfallflucht

Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichsfelde hat ein bisher Unbekannter gestern eine 67 Jahre alte Radfahrerin verletzt und dann Fahrerflucht begangen. Der Mann war gegen 17.50 Uhr mit einem dreirädrigen Motorrad in der Sewanstraße in Richtung Straße Am Tierpark unterwegs. Hier soll er beim Linksabbiegen die Kontrolle über sein Gefährt verloren haben und erfasste daraufhin die Radfahrerin auf dem Radweg der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Frau stürzte und blieb am Boden liegen. Der Unfallverursacher stieg laut Zeugen zunächst ab und lief auf die Verletzte zu. Eine Zeugin leistete bei der Frau Erste Hilfe. Der Unfallverursacher entfernte sich vor Eintreffen der alarmierten Polizei und der Rettungskräfte. Die Radfahrerin kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher soll alkoholisiert gewirkt haben. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Jugendlicher hantiert mit Schusswaffe

Am Samstagabend haben Polizisten einen Jugendlichen in Marzahn überprüft. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein 41-jähriger Anwohner der Fichtelbergstraße gegen 20.15 Uhr von seinem Balkon aus den 17-Jährigen beim Hantieren mit einer Schusswaffe beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Kräfte stellten dann bei dem Jugendlichen eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe fest, die sie sicherstellten. Nach der Überprüfung wurde der 17-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.(BLZ)

Bedrohung mit Messer

Am Samstagabend hat ein Mann in Tiergarten einen Polizisten mit einem Messer bedroht. Der 37-Jährige war an der Scheidemannstraße Ecke Simsonweg aufgefordert worden, es zu unterlassen, Zigarettenkippen in den abgezäunten Bereich des Reichstages zu werfen. Der 37-jährige soll daraufhin ein Küchenmesser gezogen und gedroht haben, es bei einer Festnahme, wenn nötig, auch einzusetzen. Der Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Mann auf, das Messer niederzulegen. Der 37-Jährige legte das Messer sofort nieder und konnte durch weitere Beamte festgenommen werden. Das Messer wurde sichergestellt, der Tatverdächtige in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. (BLZ)


+++ 9. Mai +++

Hunderte Menschen am Alex versammelt - Polizei verlangt Abzug 

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Samstagnachmittag am Alexanderplatz zu einer nicht angemeldeten Zusammenkunft versammelt. Die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Polizisten wiesen die Demonstranten nach Angaben einer Sprecherin auf die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Infektionen hin. Viele Teilnehmer skandierten unter anderem «Freiheit» oder «Widerstand». Polizisten forderten die Menschen auf, den Ort zu verlassen, da sich mehr als 50 Leute auf dem Platz befanden, und einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einzuhalten.

Laut der aktuellen Verordnung des Berliner Senats sind wegen der Corona-Krise Versammlungen mit bis zu 50 Teilnehmenden gestattet, wenn sie an einem festen Ort stattfinden. Es muss der Abstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Wenn man sich nicht an die Regeln hält, können die Personalien aufgenommen werden und es kann zu Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren kommen. (dpa)

Mit aufheulendem Motor und ohne Führerschein am Ku'damm 

Ein 40-Jähriger, der mit aufheulendem Motor und wohl deutlich zu schnell mit seinem Auto am Kurfürstendamm unterwegs war, hat die Polizei auf den Plan gerufen. Da er zudem falsche Angaben zu seiner Person machte und keine Fahrerlaubnis vorweisen konnte, musste er sein Auto stehen lassen, wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte. Die Beamten leiteten strafrechtliche Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein und schrieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen falscher Namensangabe und der Verursachung unnötigen Lärms bei der Benutzung eines Fahrzeuges. (dpa)

Mann bei Sturz mit Dreiradroller schwer verletz

Ein Mann ist im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen von seinem Dreiradroller gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Der 54-Jährige fiel am Freitagabend auf der Große-Leege-Straße aus ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Roller sei gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Auto geprallt, das dabei beschädigt worden sei. Der Mann kam laut Polizei mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen ins Krankenhaus. (dpa)

Seniorin auf einem Parkplatz schwer verletzt

Auf einem Parkplatz in der Heerstraße ist am Freitagnachmittag eine 83 Jahre alter Frau umgefahren worden. Sie erlitt schwere Verletzungen am Kopf. Ein 41-Jähriger war mit seinem Opel rückwärts gefahren, um einen anderen Wagen ausparken zu lassen. Dabei erfasste er die Seniorin, die zur selben Zeit über den Parkplatz lief.   Sie stürzte zu Boden und blieb einige Zeit bewusstlos liegen. Rettungssanitäter brachten sie in eine Klinik. (tc)

Jugendlicher verprügelt  Mann und demoliert dann Rettungswagen

In Spandau hat ein Jugendlicher in der vergangenen Nacht zunächst einen 31-Jährigen schwer verletzt, anschließend die Besatzung eines Rettungswagens mit einem Hammer attackiert und schließlich bei seiner Festnahme Widerstand geleistet.

Gegen 0.35 Uhr alarmierte der 31-Jährige selbst die Rettungskräfte in die Parkanlage im Jenneweg und gab an von mehreren Jugendlichen attackiert worden zu sein. Die Jugendlichen sollen ihn mit einem Schlag zu Boden gebracht und anschließend auf ihn eingetreten haben. Die Polizei fand den Anrufer wenig später blutüberströmt in den Spektewiesen. Die  Angreifer waren geflüchtet.

Der Mann hatte schwere Verletzungen im Gesicht erlitten. Noch während der 31-Jährige in dem Rettungswagen behandelt wurde, klopfte  ein Jugendlicher an der Tür des Fahrzeuges. Als diese geöffnet wurde, brüllte der Jugendliche die Männer an und hielt hierbei einen Hammer über seinem Kopf. Als die Rettungskräfte daraufhin umgehend das Fahrzeug verriegelten, schlug der aggressive Jugendlichen mit dem Hammer mehrfach gegen das Fahrzeug und zertrümmerte unter anderem die Heckscheibe. Er verschwand zunächst wieder, konnte aber von Polizisten wenig später noch in der Parkanlage festgenommen werden.   Dabei wehrte er sich, so dass er überwältigt werden musste. Eine Atemalkoholmessung bei dem 16-Jährigen ergab einen Wert von knapp ein Promille. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Drei Verletzte bei Unfall in Staaken

In Staaken sind am Freitag zwei Autos zusammen gestoßen. Dabei wurden drei Insassen verletzt. Gegen 15.30 Uhr hatte eine 18-Jährige mit ihrem Citroën den Brunsbütteler Damm in westlicher Richtung befahren. Beim Linksabbiegern in den Nennhauser Damm übersah sie  den ihr entgegenkommenden Wagen eines 47-jährigen Autofahrers. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Das Auto der 18-Jährigen wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Grünstreifen des Brunsbütteler Damms geschleudert. Sowohl die Fahrerin, ihr 14-jähriger Bruder, der auf dem Beifahrersitz saß, als auch der 47-Jährige Fahrer des anderes Autos wurden bei dem Zusammenstoß verletzt und kamen in ein Krankenhaus.

Poser ohne Führerschein

In Charlottenburg erregte am Freitagabend ein 40-Jähriger die Aufmerksamkeit der Polizei, weil er mit einem Mercedes mit aufheulendem Motor und deutlich zu hoher Geschwindigkeit rund um den Kurfürstendamm unterwegs war. An der Kreuzung Uhlandstraße Ecke Kantstraße hielten die Beamten den Wagen an und überprüften den Fahrer. Der erklärte, es  sehr eilig zu haben und gab einen falschen Namen an.  Allerdings fanden die Beamten seinen richtigen Namen schnell heraus und auch, dass der 40-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Von da an ging es für den Poser zu Fuß weiter. Die Ermittlungen dauern an. (tc)


+++ 8. Mai +++

Motorradfahrer prallt gegen Auto - 40-Jähriger schwer verletzt 

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Berlin-Reinickendorf schwer verletzt worden. Der 40-Jährige hatte am Donnerstagmittag auf der Straße Am Nordgraben im Ortsteil Borsigwalde ein wartendes Auto überholt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Kurz darauf sei er mit einem anderen, entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Der Mann kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt. (dpa)

Bombendrohung im Volkspark Humboldthain - falscher Alarm 

Die Polizei hat am Donnerstag einen 48-jährigen Mann im Volkspark Humboldthain wegen einer Bombendrohung festgenommen. Der Mann habe zuvor gegenüber einem 29-jährigen Zeugen im Park geäußert, eine Bombe in Berlin explodieren zu lassen, sagte ein Sprecher der Polizei. Im Park befanden sich zu dem Zeitpunkt mehrere hundert Menschen. Beamte sperrten den Bereich ab. Sie durchsuchten den 48-Jährigen und dessen Wohnung, fanden aber keinen Hinweis auf eine Bombe - dafür aber mutmaßliche Drogen. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er am Donnerstag entlassen. (dpa)

Wasserbüffel brechen aus - Polizeieinsatz in Oberhavel 

Wasserbüffel haben am Freitagmorgen im Landkreis Oberhavel einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mehrere Bürger hatten mehrere der imposanten Tiere unter anderem auf einer Landstraße bei Schwante gesehen. Später wurden sie auf einem anliegenden Rapsfeld gesichtet. Polizisten sperrten daraufhin zeitweise Teile der Straße und trieben die Wasserbüffel wieder auf die heimische Koppel. Der Eigentümer wurde informiert. Zunächst hatte der rbb auf Twitter darüber berichtet. Der Polizei sind die Tiere bereits bekannt. Es sei nicht das erste Mal, dass sie ausgebrochen seien, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord. Warum die Tiere wiederholt ausbüchsen können, konnte sie nicht sagen. Zu Schaden kam bei dem Vorfall niemand. (dpa)


+++ 7. Mai +++

Radfahrerin bei Unfall in Mitte schwer verletzt

Eine Radfahrerin wurde Mittwochnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Mitte schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 40-Jährige mit ihrem Fahrrad kurz nach 17 Uhr auf einem Radweg des Spittelmarkts von der Axel-Springer-Straße kommend in Fahrtrichtung Wallstraße unterwegs. Als sie am Ende des Weges die Seydelstraße überqueren wollte, stieß sie dort mit dem VW eines 27-Jährigen zusammen, der von der Leipziger Straße kommend in die Seydelstraße eingebogen war. Die Radfahrerin prallte in der Folge gegen die Windschutzscheibe des Autos und erlitt schwere Rumpfverletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Sachbeschädigung an Parteibüro in Lichterfelde

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag die Fassade eines Gebäudes in Lichterfelde mit Farbe beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes gegen 1.10 Uhr in der Straße Jungfernstieg schwarze und rote Farbanhaftungen an einem geschlossenen Fensterrollladen eines Parteibüros und an der Fassade daneben festgestellt. Der Gehweg vor dem Objekt wurde ebenfalls mit Farbe beschmutzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BLZ)

Kradfahrer und Sozius nach Verkehrsunfall in Neukölln schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagfrüh in Neukölln wurden zwei Personen schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte beführ nach bisherigen Ermittlungen ein 39-jähriger Yamaha-Fahrer kurz nach 8 Uhr die Saalestraße in Richtung Karl-Marx-Straße. An der Unstrutstraße stieß er mit einer 52-jährigen Nissan-Fahrerin zusammen, die aus der Unstrutstraße kommend rechts in die Saalestraße abbog. Durch den Zusammenstoß kam der Motorradfahrer von seiner Fahrspur ab und geriet gegen zwei geparkte Autos. Dabei wurden er und sein als Sozius mitfahrender, elfjähriger Sohn schwer verletzt. Der 39-Jährige erlitt bei dem Verkehrsunfall mehrere Knochenbrüche und sein Sohn eine Knieverletzung. Beide kamen in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst ermittelt. (BLZ)

Radfahrer fährt gegen geparkten Laster und verletzt sich schwer

Ein Radfahrer in Westend ist am Mittwochnachmittag  gegen einen geparkten Lkw geprallt. Der 28-Jährige war auf der Nebenstraße der Heerstraße in Richtung Havelchaussee unterwegs. Er verlor, nach eigenen Angaben, kurz hinter dem Scholzplatz die Kontrolle über das Fahrrad und stieß gegen den Lastwagen.  Er erlitt schwere Verletzungen am Kopf. Die Unfallursache ist och nicht geklärt. (tc)

Wertvolle Geige aus Hochschule gestohlen: Zweieinhalb Jahre Haft

Für den Diebstahl einer rund 250 Jahre alten Geige im Wert von 275.000 Euro aus einer Musikhochschule muss ein 41-Jähriger länger ins Gefängnis. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat am Donnerstag eine Gesamtstrafe von zweieinhalb Jahren Haft gegen den Mann verhängt. Er hatte vor dem Urteil gestanden und erklärt, er und sein Komplize hätten „irgendetwas“ stehlen wollen, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Ihnen sei der Wert der Beute nicht bewusst gewesen. Für 200 Euro habe er das Instrument an einen ihm namentlich nicht bekannten Mann verkauft. Bis heute ist die 1769 von Nicolo Gagliano in Neapel gefertigte Geige verschwunden. (dpa)

Schlägerei unter Nachbarn

In der Nacht zum Donnerstag ist in Lichtenrade ein Nachbarschaftsstreit eskaliert.  In einem mehrgeschossigen Haus in der Kloster-Zinna-Straße war ein 37-Jähriger gegen  mit seinen 27 und 32 Jahre alten Nachbarn in Streit geraten. Dabei wurde er von dem Duo mehrfach ins Gesicht geschlagen. Andere Mieter riefen die Polizei um Hilfe. Das Duo wurde festgenommen. Der 32-Jährige wehrte sich gegen seine Festnahme und beleidigte die Beamten, sodass auf ihn eine zusätzliche Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zukommt. Der 37-Jährige wurde von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden  Angreifer konnten nach erfolgter Personalienfeststellung  wieder gehen. (tc)

Mit geklautem Auto unterwegs

Polizisten haben am Mittwochabend in Tempelhof einen Mann erwischt, der mit einem gestohlenen Auto unterwegs war. Beamten der Autobahnpolizei war der VW auf der BAB 100 in Fahrtrichtung Süd aufgefallen, woraufhin sie den Wagen gegen 18.50 Uhr in der Schöneberger Straße anhielten. Das Kennzeichen war als gestohlen registriert. Am Steuer des im Land Brandenburg als gestohlen gemeldeten Golfs saß ein 22-Jähriger. Der Fahrer wurde festgenommen. Das Auto stellen die beamten sicher. (tc)

Vermeintliche Bombe erweist sich als ungefährlich

Am Mittwochnachmittag ist es in Gesundbrunnen aufgrund einer vermeintlichen Bombe zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein 29-jähriger Zeuge rief die Polizei in den Volkspark Humboldthain, nachdem ein 48-jähriger Mann ihm gegenüber angegeben hatte, gerade eine Bombe zu bauen und diese in Berlin explodieren zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere Hundert Personen im Park. Kriminaltechniker, die hinzugezogen wurden, sperrten den Bereich weiträumig ab, nahmen die mitgeführten Gegenstände des Tatverdächtigen in Augenschein und stuften sie als ungefährlich ein. Einsatzkräfte nahmen den Mann fest und beschlagnahmten bei seiner anschließenden Durchsuchung mutmaßliche Drogen. Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Gewahrsam wurde der 48-Jährige entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (tc)


+++ 6. Mai +++

ARD-Kamerateam bei Demo gegen Corona-Verordnung angegriffen

Bei einer nicht genehmigten Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen in Berlin ist nach ARD-Angaben ein Tonassistent des Hauptstadtstudios von einem Teilnehmer getreten worden. Dieser habe sich „spontan aus der Menge gelöst“, teilte das ARD-Hauptstadtstudio am Mittwochabend mit. Die Berliner Polizei habe sofort reagiert und den Angreifer festgenommen. „Kameramann und Tonassistenten geht es gut.“

Die Berliner Polizei hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass ein Demonstrant ein ARD-Kamerateam attackiert habe und daraufhin festgenommen worden sei. Die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, twitterte: „Unserem Team geht es zum Glück gut, aber solche Angriffe gegen die #Presse sind widerlich! #ARD Team wurde angegriffen“.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin hatten sich 350 bis 400 Menschen vor dem Reichstagsgebäude versammelt. Sie seien offenbar einem Aufruf in den sozialen Medien gefolgt. In Berlin sind wegen der Corona-Pandemie derzeit Demos mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt.

Bereits am 1. Mai war in Berlin ein Team der ZDF-Satiresendung „heute-show“ attackiert worden. Es drehte bei einer Demonstration gegen die Corona-Regeln am Rosa-Luxemburg-Platz. Danach wurde das Kamerateam von einer Gruppe von vermummten Tätern angegriffen. Sechs Menschen wurden dabei nach Angaben des ZDF verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. (dpa)

Mann in Asylbewerberunterkunft in Brandenburg getötet 

Ein Mann ist in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Brandenburg getötet worden. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstagabend in der Stadt Zehdenick (Landkreis Oberhavel) nördlich von Berlin. Nach Angaben der Polizeidirektion Nord handelt es sich bei beiden um Bewohner der Unterkunft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen stünden am Anfang, sagte der Sprecher. (dpa)

Mutmaßlicher Autoeinbrecher festgenommen

Ein 26 Jahre alter mutmaßlicher Autoeinbrecher ist in Berlin-Tiergarten von der Polizei festgenommen worden. Der Mann soll am Dienstagnachmittag in ein auf dem Mittelstreifen der Straße des 17. Juni geparktes Auto eingebrochen sein und den Innenraum durchsucht haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen dabei festnehmen sowie Einbruchwerkzeug, Drogen und mutmaßliches Diebesgut sicherstellen. (dpa)

Streckensperrung bei der S-Bahn wegen Störung 

Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen am Mittwoch im morgendlichen Berufsverkehr mehr Zeit einplanen. Grund dafür ist eine Störung an der Oberleitung im Bereich Rummelsburg, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. Der Bahnsteig wurde vorsorglich gesperrt. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

Auf der S-Bahnlinie S3 komme es dadurch zu Einschränkungen, twitterte die S-Bahn. Demnach kann ein 10-Minuten-Takt nur zwischen Erkner und Karlshorst angeboten werden. (dpa)

Smartfahrer prallt gegen BVG-Bus

Der 39 Jahre alte Fahrer eines Smart ist am Dienstagnachmittag bei einem Unfall in Charlottenburg schwer verletzt worden. Er war in der Hardenbergstraße in Richtung Ernst-Reuter-Platz unterwegs.  Aus bisher ungeklärter Ursache prallte er gegen einen vor ihm fahrenden Bus der BVG der Linie M45. Durch den Zusammenprall kam der 39-Jährige von der Fahrspur ab und touchierte einen links neben ihm fahrenden Ford, mit dem ein 62-Jähriger in gleicher Richtung unterwegs war. Der Smart-Fahrer erlitt Arm-, Bein-, Rumpf- sowie Kopfverletzungen und wurde von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Der 61 Jahre alte Fahrer des Busses und zwei Fahrgäste, zwei Frauen im Alter von 34 und 52 Jahren, mussten wegen eines Schocks behandelt werden. (tc)

Brandstifter in Hohenschönhausen unterwegs

Offenbar treiben in Hohenschönhausen  Brandstifter zurzeit ihr Unwesen.  In der Nacht zum Mittwoch waren sie wieder aktiv. Ein 32-jähriger Zeuge hatte gegen 23.35 Uhr die Feuerwehr zur Klützer Straße / Ecke Grevesmühlener Straße gerufen. Dort hatte ein Citroën Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar löschen, der Innenraum brannte jedoch aus. Fünf Minuten später bemerkten Anwohner eine brennende Mülltonne im Hauseingang in der Prendener Straße. Durch die Hitze wurde die Fassade beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Gegen 0.40 Uhr bemerkte ein Passant, der mit seinem Pkw die Wartiner Straße befuhr, einen im Frontbereich brennenden Iveco. Der Vorderbereich und der Innenraum brannten aus. Ein vor dem Transporter geparkter Ford wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt. (BLZ)


+++ 5. Mai +++

Frau bei Gewaltverbrechen schwer verletzt, Ehemann festgenommen

In Görden (Brandenburg an der Havel) ist eine 35-jährige Frau bei einem Gewaltdelikt in ihrer Wohnung schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, gilt der 32-jährige Lebensgefährte der Frau nach derzeitigem Ermittlungsstand als tatverdächtig. Es wurden intensive Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und der Tatverdächtige konnte gegen 19 Uhr in der tschechischen Hauptstadt Prag festgenommen werden. In Begleitung des 32-jährigen Mannes befand sich auch das gemeinsame einjährige Kind, welches unverletzt ist. Die 35-jährige Frau wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt und ist nicht ansprechbar. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Täter nach Banküberfall in Gesundbrunnen auf der Flucht

Zwei mit Messern bewaffnete Männer haben eine Bankfiliale in Berlin-Gesundbrunnen überfallen und sind anschließend mit der Beute geflüchtet. Bei dem Überfall am Dienstagnachmittag sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach den Tätern werde gefahndet. Weitere Details zum Tathergang oder der Höhe der Beute konnte der Sprecher zunächst nicht nennen. (dpa)

Polizei löst Feier in Tempelhof auf

Die Berliner Polizei hat wegen der geltenden Corona-Verordnung eine Feier in einer Wohnung in Tempelhof aufgelöst. 15 Personen - darunter Kinder - trafen sich am Montagabend in einer 2,5-Zimmer-Wohnung, wie die Polizei am Dienstag auf Twitter schrieb. Zwei davon wollten demnach aus dem Fenster der Erdgeschoss-Wohnung zu flüchten, als die Beamten kamen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird gegen acht Personen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt. (dpa)

Professionelle Cannabisplantage in Kotzen entdeckt

Bei einer Durchsuchung eines Grundstück in der Gemeinde Kotzen (Havelland) hat die Polizei eine professionelle Cannabisplantage entdeckt. In dem unbewohnten Einfamilienhaus fanden die Beamten mehreren hundert Cannabispflanzen und Bargeld in einem hohen fünfstelligen Bereich, wie die Polizei am Dienstag in Brandenburg/Havel mitteilte. Die Anlage wurde beschlagnahmt. Über welchen Zeitraum sie betrieben wurde, war zunächst unklar.

Zuvor hatten Ermittlungen der Polizei gegen zwei 40 und 57 Jahre alte Männer aus Sachsen-Anhalt zu dem Verdacht geführt, dass die beiden eine professionelle Cannabisaufzucht betrieben. Neben der Durchsuchung in Kotzen und wurden auch die Wohnungen unter den Anschriften der beiden Männer im Landreis Stendal in Sachsen-Anhalt durchsucht.

Die beiden Beschuldigten wurden festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Das Amtsgericht Potsdam erließ am Dienstag Haftbefehl gegen die beiden Männer. Sie kamen in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt. (dpa)

Polizei ermittelt wegen mutmaßlichen Angriffs im Amt auf Journalistin

Die Berliner Polizei ermittelt weiter gegen einen Kollegen, der unter Verdacht steht, am 1. Mai eine Journalistin ins Gesicht geschlagen zu haben. Während der laufenden Ermittlungen konnte sich eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen zunächst nicht zu Erkenntnissen zum Anfangsverdacht der Körperverletzung im Amt äußern.

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Verdi Berlin-Brandenburg forderte eine rasche Aufklärung des Falles sowie disziplinarische Konsequenzen. „Die Polizei hat die Presse, die eine öffentliche Aufgabe erfüllt, zu unterstützen und vor Übergriffen zu schützen und nicht niederzuschlagen“, sagte Landesvorsitzende Renate Gensch einer Mitteilung zufolge. Die Frau sei unter anderem wegen einer langen Mikrofonangel eindeutig als Pressevertreterin erkennbar gewesen.

Ein Berliner Polizist soll am 1. Mai in Kreuzberg die Journalistin ins Gesicht geschlagen und verletzt haben. Laut „rbb24“ war die 22-Jährige Teil eines Fernsehteams, das zuvor eine Festnahme in der Straße gefilmt hatte. Eine ärztliche Untersuchung habe ergeben, dass zwei Zähne infolge des Schlags abgebrochen seien. Auch erlitt die Frau Prellungen im Gesicht. Anwesende Polizeibeamte hätten unmittelbar nach dem Vorfall einen Rettungswagen gerufen. (dpa)

Mehr Straftaten in Brandenburger Gedenkstätten

In den Brandenburger Gedenkstätten sind in den vergangenen fünf Jahren 62 Straftaten registriert worden. 53 Fälle gingen auf das Konto rechtsextremer Täter, teilte das Kulturministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der Linksfraktion im Landtag mit. Sieben Delikte waren politisch nicht zuzuordnen, zwei Straftaten waren laut Polizei links motiviert.

Im vergangenen Jahr wurden 16 Angriffe auf Gedenkstätten und -orte gemeldet. Das waren sieben mehr als 2018, zugleich war es die höchste Zahl seit 2014. In den meisten Fällen handelte es sich um Straftaten wie Sachbeschädigungen, Zerstörungen, Diebstahl und Hakenkreuzschmierereien. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Mahn- und Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen bei Oranienburg war acht Mal Ziel rechtsgerichteter Attacken. Sieben Straftaten ereigneten sich in Wittstock/Dosse. Dort standen unter anderem eine Gedenktafel an einen Todesmarsch von Häftlingen sowie ein russischer Ehrenfriedhof im Visier von Rechtsextremen. Wiederholt beschädigt wurden auch eine Gedenkstätte für die bei den Novemberpogromen 1938 niedergebrannte Synagoge in Eberswalde sowie die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Fürstenberg/Havel.

In allen Fällen von Straftaten gegen Gedenkstätten wurden die Ermittlungen eingestellt. Nur bei acht Delikten waren Tatverdächtige laut Ministerium ermittelt worden. Bei den restlichen Vorfällen blieben die Täter unentdeckt. (dpa)

Fahrgast in BVG-Bus rassistisch beleidigt und geschlagen

In einem BVG-Bus der Linie 194 haben ein unbekannter Mann und dessen Begleiterin in Marzahn einen Mann aus Kamerun beleidigt und verletzt. Der 30-Jährige saß gegen 21 Uhr in dem Bus, der in Richtung  Hermannplatz fuhr. Nach dem das Paar eingestiegen war, beschimpfte das Duo den dunkelhäutigen Mann rassistisch. Am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost stiegen die Täter aus. Dabei verletzte der Unbekannte den 30-Jährigen durch mehrere  Kopfstöße. Das Paar flüchtete unerkannt. Das Opfer erlitt  Verletzungen im Gesicht, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. (tc)

Motorradfahrer angefahren und geflüchtet

Auf der Stadtautobahn ist am Dienstagmorgen ein Motorradfahrer verunglückt. Dabei verletzt er sich am rechten Arm sowie am Handgelenk. Der 53-jährige Honda-Fahrer war gegen 7.40 Uhr auf der A 100 im mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Süden unterwegs. In Höhe des Tunnels Innsbrucker Platz  wechselte ein Auto vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Dabei kam es   zur Kollision beider Fahrzeuge und der Motorradfahrer stürzte auf die Fahrbahn. Das Auto fuhr ohne anzuhalten davon. De Polizei fahndet nun nach dem Unfallflüchtigen. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Mann droht Frau mit dem Tod - Polizei nimmt ihn fest

Am Dienstagmorgen hat ein 42-jähriger Mann in Köpenick damit gedroht, seine  Lebensgefährtin mit einem Messer zu töten. Gegen 06:30 Uhr wurde die Polizei in die verlängerte Hämmerlingstraße gerufen. Als die Beamten eintrafen, stellten sie an einem offenstehenden Fenster eines Wohnhauses einen Mann fest, der einer Frau ein Messer an den Hals hielt und damit drohte, die 24-Jährige zu töten, falls sich ihm jemand nähern sollte. Nach wenigen Minuten gelang es den Polizisten, den Mann zu beruhigen und zu  überreden, aufzugeben. Der 42-Jährige öffnete die Wohnungstür und ließ sich festnehmen.  Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund einem Promille. Er und die junge Frau blieben unverletzt. (tc)

Mädchen von Straßenbahn erfasst

Bei einem Unfall am Montag in Hellersdorf ist eine Jugendliche schwer verletzt worden.  Die 15-Jährige hatte kurz vor 14 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Zossener Straße/Landsberger Chaussee/Landsberger Straße die Gleise der Tram überquert und wurde dabei von der aus Richtung Landschaftspark Wuhletal kommenden Straßenbahn der Linie 18 erfasst und einige Meter mitgeschleift. (tc)

Kind in Pankow angefahren

Am Montagnachmittag wurde ein 13-jähriger Junge in Pankow von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt. Er hatte gegen 16.30 Uhr die Fahrbahn der Kissingenstraße in Höhe Kissingenplatz betreten. Der Junge spielte dabei auf seinem Handy. Ein 36-jähriger Autofahrer, der die Kissingenstraße in Richtung Prenzlauer Promenade befuhr, erfasste den Jungen mit seinem Wagen. Der 13-Jährige wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei verletzte er sich am Kopf und am Rumpf. Der Fahrer erlitt einen Schock. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. (tc)

SUV brennt aus

Der SUV brannte komplett aus. 
Foto: Morris Pudwell

Direkt vor einer Polizeidienststelle ist ein SUV in der Nacht auf Dienstag ausgebrannt. Die Feuerwehr kam, um den Brand zu löschen, konnte ein komplettes Ausbrennen aber nicht verhindern.  Ein Fachkommissariat der Direktion 1 ermittelt. Der zweite Brand ereignete sich kurz nach 23.00 Uhr in der Neuköllner Ringbahnstraße. Auch hier wurde ein Fahrzeug durch Flammen vollständig zerstört. Verletzte gab es keine. In beiden Fällen war die Brandursache am Dienstagmorgen noch unklar. (BLZ)


+++ 4. Mai +++

1. Mai: Polizist in Berlin soll Journalistin geschlagen haben

Ein Berliner Polizist steht unter Verdacht, am 1. Mai in Kreuzberg einer Journalistin ins Gesicht geschlagen und verletzt zu haben. Gegen den Beamten wird nun wegen Körperverletzung im Amt ermittelt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach zeigte die 22-Jährige den Angriff in der Oranienstraße einen Tag später an. Laut Polizei wurden die Gesichtsverletzungen der Frau ambulant behandelt. Angaben von rbb24 zufolge war die Journalistin Teil eines Fernsehteams, das zuvor eine Festnahme in der Straße gefilmt hatte.

Wie der Sender am Montag weiter auf seiner Homepage schrieb, habe eine ärztliche Untersuchung ergeben, dass zwei Zähne infolge des Schlags abgebrochen seien. Auch erlitt die Frau Prellungen im Gesicht. Anwesende Polizeibeamte hätten unmittelbar nach dem Vorfall einen Rettungswagen gerufen.

Der «Tagesspiegel» zitierte die Journalistin am Montagabend mit den Worten: «Das war überhaupt nicht absehbar.» Gegen 23 Uhr sei ein Polizist auf sie zu gekommen und habe ihr direkt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Sie sei unter anderem mit einer Tonangel und weiterer Tontechnik ausgestattet und damit klar als Teil des Filmteams erkennbar gewesen sein, sagte die Frau dem «Tagesspiegel». (dpa)

Mann flüchtet mit Drogen im Auto vor Polizei und verursacht Unfälle 

Ein Autofahrer ohne Führerschein ist in Berlin-Moabit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei zwei Unfälle verursacht. Der 36 Jahre alte Tatverdächtige war Polizisten am Sonntagnachmittag in der Wilsnacker Straße durch seine Fahrweise aufgefallen, so dass sie ihn zum Halten aufforderten, wie die Polizei mitteilte. Stattdessen habe der Fahrer stark beschleunigt und sei geflüchtet.

Den Angaben zufolge fuhr er bei seiner Flucht über mehrere rote Ampeln, krachte durch eine starke Bremsung mit dem folgenden Polizeiauto zusammen und kollidierte schließlich in der Bremer Straße mit einem anderen Pkw, nachdem er in den Gegenverkehr geraten war.

Dabei sei niemand verletzt worden. Laut Polizei floh der Mann zu Fuß weiter und wurde kurz darauf im Unionpark vorläufig festgenommen. Die Beamten hätten Drogen und eine Waffe in dem Fluchtfahrzeug gefunden, hieß es. (dpa)

Polizeihund beißt Betrunkenen mit Baseballschläger

Ein bewaffneter Betrunkener ist an einer Tankstelle in Berlin-Reinickendorf von einem Polizeihund gebissen worden. Die Polizisten waren in der Nacht zu Sonntag wegen eines Streits in das Märkische Viertel gerufen worden, bei dem Zeugen einen Schuss gehört haben wollen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vor Ort trafen die Polizisten demnach zwei betrunkene Männer im Alter von 39 und 49 Jahren an. Der 39-Jährige habe sich geweigert, einen Baseballschläger weg- und sich auf den Boden zu legen, woraufhin er mit Hilfe des Diensthundes festgenommen worden sei. Der 39-Jährige erlitt dabei den Angaben zufolge eine leichte Bissverletzung am Arm, deren Versorgung er abgelehnt habe. Die Polizisten fanden auch ein Messer und Schreckschusswaffe bei ihm. (dpa)

54-Jähriger tot im Parsteiner See gefunden

Die Leiche eines 54-jährigen Mannes ist am Sonntag aus dem Parsteiner See (Barnim) geborgen worden. Der Mann habe vermutlich in dem See geangelt, sagte eine Sprecherin der Polizei in Frankfurt/Oder. Persönliche Gegenstände, die später in einem im Schilf treibenden Boot gefunden wurden, deuteten nach Polizeiangaben darauf hin. Der Hergang des Unglücks war zunächst unklar. Erste Ermittlungen der Polizei hätten bisher keine Hinweise auf das Einwirken einer weiteren Person ergeben. (dpa)

Polizei findet Rehkitz in Wohnung

Ein kleines Rehkitz, das Kinder in Brandenburg an der Havel aus dem Wald mitgenommen hatten, hat ein neues Zuhause gefunden. Das Tier - getauft auf den Namen «Gretchen» - kam nun zu einer Wildtier-Aufzuchtstation in Schönwalde-Glien im Havelland, wie die Polizei am Montag berichtete. Eine Zeugin hatte sich demnach in der vergangenen Woche bei den Beamten gemeldet und gesagt, dass ein Rehkitz nicht artgerecht in einer Wohnung in Brandenburg/Havel gehalten werde. Die Kinder der Familie hatten das Tier laut Polizei eine Woche zuvor beim Spielen im Wald gefunden und es mit nach Hause genommen. Die Beamten organisierten mit Hilfe der Tierrettung Potsdam ein neues Zuhause. (dpa)

Wandlitz: Autofahrer fliegt aus Kreisverkehr

Autounfall an einem Kreisverkehr in Wandlitz.
Foto: Morris Pudwell

In der Nacht auf Montag ist es in Wandlitz zu einem Autounfall gekommen. Gegen 1.30 Uhr übersah ein offenbar alkoholisierter Fahrer auf der B273 den Hügel in der Mitte eines Kreisverkehrs. Der Kleinwagen hob ab und flog teilweise über den Hügel und setzte auf der anderen Seite wieder auf. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Die Polizei ermittelt. (BLZ)

Zwei Tote und 84 Verletzte in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 84 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, zwei Männer sind gestorben. Zwischen Donnerstag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 531 Unfälle, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Bei 61 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 470 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Am Freitagmittag kam ein 40 Jahre alter Motorradfahrer im Baustellenbereich auf der Bundesstraße 101 zwischen Genshagen und Großbeeren (Landkreises Teltow-Fläming) ins Schwanken. Er verlor die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen eine Schutzplanke. Er starb noch am Unfallort.

Beim Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Kleintransporter an einem unbeschrankten Bahnübergang in Klosterheide (Ostprignitz-Ruppin) ist ein 39 Jahre alter Fahrer so schwer verletzt worden, dass er wenige Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Der Mann wurde nach dem Unfall am Donnerstag in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. (dpa)