Wie verursacht man einen Stau? Wie werden Geiselnehmer überwältigt? Wie arbeiten Zivilfahnder? Und wie werden Wohnungen durchsucht und Sprengsätze gebastelt? Diese Fragen von Krimiautoren und Drehbuchschreibern hat bisher eine Beamtin im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke fachkundig beantwortet.

Bis zum vergangenen Freitag. Jetzt ist damit Schluss, nach 17 Jahren. Den Service wird es künftig nicht mehr geben. Die Mitarbeiterin räumte das Büro und sitzt seit dieser Woche im Stab des Polizeipräsidenten. Die Filmberatung ist der Polizeibehörde zu teuer. Der Senat hat die Schutzleute angewiesen, Stellen in der Verwaltung zu streichen, um Geld zu sparen, heißt es im Polizeipräsidium. Die Schließung der Beratungsstelle tue keinem weh, sagen die Sparkommissare im Polizeipräsidium. Regisseure, Requisiteure, Aufnahmeleiter oder Schauspieler sehen das anders. Die Arbeit werde bürokratischer, heißt es. Künftig übernimmt das Berliner Immobilienmanagement die Motivbesichtigungen in öffentlichen Gebäuden und Dreharbeiten in den Liegenschaften der Berliner Polizei.

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