Polizeibericht aus Berlin und Brandenburg vom 05.03.2019

Charlottenburg

Zelt von Obdachlosem in Flammen - Ermittler vermuten Brandstiftung

Am Dienstagmorgen brannten Teile des Zeltes eines Obdachlosen. Mittags informierte der 53-Jährige die Polizei. Er habe gegen 8.30 Uhr Flammen an seinem Vorzelt bemerkt, dass in der Nähe der Ludwig-Hoffmann-Brücke stand. Er selbst habe sich zu dem Zeitpunkt im Zelt befunden. Gemeinsam mit einem Passanten konnten sie die Flammen löschen, die diverse Gegenstände zerstörten. Alarmierte Rettungskräfte mussten nicht mehr tätig werden. Der Mann blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Golßen

Zug rammt Dach – Bahnstrecke voll gesperrt

Die Kollision eines Eurocitys mit Teilen eines vom Sturm abgedeckten Lagerhallen-Dachs hat in der Nacht zu Dienstag für eine Vollsperrung der Strecke Berlin-Dresden gesorgt. Ein Eurocity aus Budapest sei am Montagabend bei Golßen (Dahme-Spreewald) in die Trümmer gerast, berichtete Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Dienstag. Rund 200 Reisende seien unverletzt aus dem Zug in Sicherheit gebracht worden. Die nachfolgenden Züge wurden über Jüterbog (Teltow-Fläming) umgeleitet. Im Regionalverkehr kamen Ersatzbusse zum Einsatz. Es kam zu Verspätungen. Die Strecke sei am Dienstagvormittag zunächst in einer Richtung wieder freigegeben worden.

Ebenfalls am Dienstag musste die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Berlin zwischen Trebbin und Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) wegen eines Notarzteinsatzes für knapp drei Stunden gesperrt werden. Die Züge wurden bis 11.41 Uhr umgeleitet, sagte Ahlert.  (dpa)

Pomellen/Berlin 

Gestohlenes Motorrad aus Berlin an Grenze gefunden

Die Bundespolizei hat in einem Transporter in Pomellen (Vorpommern-Greifswald) ein unter Decken verstecktes, gestohlenes Motorrad sichergestellt. Das 250 Kilogramm schwere Krad wurde vermutlich in der Nacht zu Dienstag in Berlin gestohlen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Dienstag in Pasewalk erklärte. Der Besitzer aus Hohenschönhausen habe den Diebstahl seiner etwa 15.000 Euro teuren Maschine noch gar nicht bemerkt. Der 30 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters, der auf der A 11 Richtung Stettin (Szczecin) unterwegs war, wurde wegen Verdachts der Hehlerei und Fahrens ohne Führerschein vorläufig festgenommen. (dpa)

Berlin

Mehr als 50 betrunkene Autofahrer am Karnevalswochenende

52 alkoholisierte Autofahrer hat die Polizei am vergangenen Karnevalswochenende in Berlin angehalten. 21 von ihnen seien mit einem Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille absolut fahruntüchtig gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der höchstgemessene Wert betrug demnach 1,9 Promille. 62 weitere Autofahrer standen unter Drogeneinfluss. Insgesamt wurden gut 5000 Autofahrer überprüft, etwa 1000 Beamte waren im Einsatz.

Die Autofahrer müssen nun mit Geldbußen und Fahrverboten rechnen, in einigen Fällen wird auch der Führerschein entzogen. Mehr als 1000 Ordnungswidrigkeiten wurden zur Anzeige gebracht, weil - auch nüchtern - gegen sonstige Verkehrsvorschriften verstoßen wurde. Außerdem leiteten die Beamten sieben Strafermittlungsverfahren wegen illegaler Autorennen ein.

Die Polizei kontrollierte den Verkehr am Karnevalswochenende verstärkt, da auch in Berlin vor dem Rosenmontag vielfach Fasching gefeiert wurde. Der Fokus lag nach Polizeiangaben darauf, fahruntüchtige Autofahrer aus dem Verkehr zu ziehen. So sollten Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss verhindert werden.

Reinickendorf

Zwei Männer bei Messerstecherei am Kienhorstpark verletzt

Zwei Männer haben bei einer Messerstecherei in Berlin-Reinickendorf leichte Stichverletzungen erlitten. Die 37 und 39 Jahre alten Männer waren am Montagnachmittag im Kienhorstpark mit vier anderen Männern in Streit geraten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Streitursache war zunächst unklar. Eine Sicherheitsbeamtin der BVG fand die Verletzten in einem Durchgang am U-Bahnhof Osloer Straße und verständigte die Polizei. (dpa)

Reinickendorf

Tankstelle überfallen

Eine Tankstelle im Märkischen Viertel ist am Montagabend überfallen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Angaben von Zeugen betraten gegen 22.30 Uhr drei Maskierte den Verkaufsraum der Tankstelle am Wilhelmsruher Damm. Die Räuber bedrohten den 28-jährigen Angestellten mit einem Schraubendreher und forderten die Herausgabe des Kasseninhaltes. Anschließend flüchteten die Kriminellen mit der erlangten Beute zu Fuß in Richtung Eichhorster Weg. Der Überfallene blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1.   (BLZ)

Spandau

Festgenommen nach Einbruch in Fahrzeug

Durch die Alarmanlage eines in der Kisselnallee im Ortsteil Falkenhagener Feld geparkten Bentleys ist am Dienstagmorgen ein Anwohner aufmerksam geworden und hat die Polizei alarmiert. Eintreffende Beamte nahmen gegen 3.25 Uhr einen der flüchtenden Tatverdächtigen fest. Der 23-Jährige soll mit einem Komplizen eine Seitenscheibe des Pkw beschädigt und Gegenstände aus dem Fahrzeug entnommen haben. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Tempelhof

Handy geraubt und Frau verletzt

Am Montagabend ist in Tempelhof eine Frau ausgeraubt und verletzt worden. Laut Angaben der 38-Jährigen hatte sie sich über ein Internetportal mit einem angeblichen Käufer verabredet, der sich für ihr Handy interessierte. Als dieser sich gegen 20.50 Uhr mit ihr im Bayernring traf, tat er weiterhin interessiert am Kauf des IPhones, habe jedoch anstatt des vereinbarten Kaufpreises ein Pfefferspray gezückt und es ihr in das Gesicht sprüht. Dabei erlitt sie Reizungen an den Augen und im Gesicht. Der Räuber flüchtete mit dem Handy in die Höhndorfstraße. Das Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 übernimmt die weiteren Ermittlungen. (BLZ)

Schöneweide

Auto brennt in Oberschöneweide komplett aus

In Berlin-Oberschöneweide ist in der Nacht zu Dienstag ein Auto komplett ausgebrannt. Der Wagen stand auf einem Parkplatz im Industriegebiet Wilhelminenhöfe, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)