Mitte

Fußgängerin bei Unfall mit Lkw lebensgefährlich verletzt 

Am Montagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 56-jährige Fußgängerin wurde gegen 9.30 Uhr in der Perleberger Straße von einem Lkw überrollt, als dessen 56-jähriger Fahrer rückwärts in die Einfahrt eines Einkaufszentrum fahren wollte. Die Frau erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Lichtenberg

Polizei schnappt Fahrraddieb

Statt wie gedacht nur einen interessierten Fahrradkäufer anzutreffen, ist ein Verkäufer und mutmaßlicher Dieb am Montagmittag am S-Bahnhof Lichtenberg der Polizei ins Netz gegangen. Zuvor hatte ein 34-Jähriger die Beamten alarmiert. Er hatte ein ihm gestohlenes Fahrrad auf einer Internetplattform entdeckt, wo es zum Verkauf stand. Daraufhin verabredete er sich mit dem Verkäufer, einem 33 Jahre alten Mann. Die als Zivilbeamte auftretenden Polizisten durchsuchten daraufhin den Tatverdächtigen und fanden den Angaben zufolge Drogen.

In seiner Wohnung stießen sie dann auf mehrere Messer, weitere Drogen sowie zwei Fahrräder, die vermutlich ebenfalls entwendet worden waren, wie es hieß. Sämtliche Beweismittel seien beschlagnahmt und der 33-Jährige vorläufig festgenommen worden. Das dreijährige Kind des Mannes übergaben die Beamten der Mutter, weil die Wohnung eine verwahrlosten Eindruck gemacht habe. Außerdem verfassten sie einen Bericht ans Jugendamt. Sein gestohlenes Fahrrad erhielt der 34-jährige Eigentümer zurück. (dpa)

Schulzendorf (Dahme-Spreewald)

Tödlicher Unfall: Auto erfasst Seniorin

Eine Seniorin ist bei einem tragischen Unfall auf dem eigenen Grundstück ums Leben gekommen. Ihr Mann war laut Polizei am Montag mit seinem Auto rückwärts gefahren und hatte anhalten wollen. Dabei habe er die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt. Das Auto stieß mit der 80-jährigen Frau zusammen, die so schwere Verletzungen davontrug, dass sie noch am Unfallort starb. Ihr 83 Jahre alter Mann erlitt einen Schock. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa) 

Mitte

Unbekannte überfallen Hotel in Mitte

Mit gezogener Waffe haben zwei Unbekannte ein Hotel in Berlin-Mitte überfallen. Gegen 4.30 Uhr am Montagmorgen betraten die Täter laut Polizei das Hotel in der Auguststraße. Dort sollen sie eine Reinigungskraft sowie einen Mitarbeiter an der Rezeption mit Schusswaffen bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, habe einer der Täter der 35-jährigen Reinigungskraft mit dem Griff der Waffe auf den Kopf geschlagen, teilte die Polizei weiter mit.

Als dem Mann kurz danach die Flucht gelang, schoss einer der Täter in dessen Richtung. Verletzt wurde dabei niemand - derzeit geht die Polizei nach eigenen Angaben davon aus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Nachdem die Unbekannten Bargeld erbeutet hatten, flüchteten sie mit einem Fahrzeug. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Summe des erbeuteten Bargelds wollte sich die Pressestelle auf Nachfrage nicht äußern. (dpa) 

Spandau

Angeklagter schweigt in Prozess zu tödlichem Überfall

Rund sechs Monate nach einem tödlichen Überfall auf einen 50 Jahre alten Mann in Berlin-Spandau hat der Angeklagte zu Prozessbeginn vor dem Landgericht geschwiegen. Der 40-Jährige soll das Opfer in dessen Wohnung heimtückisch mit einem Baseballschläger umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einer Tat aus Habgier aus. Der Verteidiger erklärte am Montag, sein Mandant werde zunächst nicht aussagen.

Der aus Kroatien stammende Angeklagte und das Opfer sollen sich bereits längere Zeit gekannt haben. Am Vormittag des 30. August 2018 soll der 40-Jährige sein Opfer attackiert haben. Laut Anklage brachte er den Mann durch Schläge gegen Körper und Kopf um. Dann habe er Geld, Kokain und Wertgegenstände geraubt. Die Leiche des 50-Jährigen war einige Tage nach dem Verbrechen entdeckt worden. Bekannte des Opfers hatten sich Sorgen gemacht und die Polizei eingeschaltet. Der Angeklagte wurde vor drei Monaten festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er soll in Befragungen bei der Polizei die Vorwürfe zurückgewiesen haben. Der Prozess wird am 25. März fortgesetzt. (dpa)

Neukölln

Keller in Sonnenallee brennt - Ein Feuerwehrmann verletzt

Beim Löschen eines Kellerbrandes in einem viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude in Berlin-Neukölln hat sich ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, entwickelte sich in der Nacht zu Montag durch den Brand starker Rauch in dem Gebäude in der Sonnenallee. Die Feuerwehrkräfte brachten mehrere Bewohner in Sicherheit. Nach knapp zwei Stunden hatten die rund 40 Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle. Der verletzte Feuerwehrmann kam in eine Klinik. Die Bewohner des Hauses wurden vorübergehend in einem Betreuungsbus der Feuerwehr untergebracht. Was den Brand auslöste, war zunächst unklar. (dpa) 

Prenzlauer Berg

Unbekannte greifen Mann am Bahnhof an - Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben einen 21 Jahre alten Mann in Berlin-Prenzlauer Berg angegriffen und verletzt. Der 21-Jährige gab an, er sei am Sonntagabend auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Greifswalder Straße von drei Männern gewürgt und getreten worden, teilte die Polizei mit. Die Täter sind flüchtig. Äußere Verletzungen wies der Mann laut Polizei nicht auf. Auch eine ärztliche Erstversorgung lehnte er ab. Was der Auslöser für den Angriff auf den 21-jährigen Syrer war, ist noch unklar.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Sie sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet oder Hinweise zur Tat haben. (dpa)

Kreuzberg

28-Jähriger beim Rückwärtsfahren von Auto erfasst

Ein Autofahrer ist am Sonntagabend bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer verletzt worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr der 28-jährige Fahrer kurz vor 21 Uhr rückwärts aus einer Einfahrt in die Straße Hasenheide ein und stieß dabei mit einem 24-jährigen Audi-Fahrer zusammen. Dieser fuhr zu diesem Zeitpunkt in der Hasenheide in Richtung Südstern. Der 28-Jährige wurde durch den heftigen Aufprall gegen einen geparkten Renault gestoßen, der wiederum auf einen davor geparkten BMW geschoben wurde. Der 28-Jährige erlitt eine schwere Kopfverletzung, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Ebenfalls verletzt wurde der 29-jährige Beifahrer im Audi. (BLZ)

Pankow

Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Zwei 19 und 20 Jahre alte Männer sind bei einem Einbruch in Berlin-Pankow auf frischer Tat ertappt worden. Wie die Polizei mitteilte, beobachtete eine Zeugin die beiden Männer dabei, wie diese am Sonntagabend in der Breiten Straße über einen Hinterhof in eine Bäckerei einsteigen wollten. Nach ersten Erkenntnissen sollen sie versucht haben, eine Scheibe einzuschlagen. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die beiden Täter noch vor Ort festnehmen. (dpa)

Potsdam

Zwei Tote und 88 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind bei Unfällen am Wochenende zwei Menschen ums Leben gekommen, 88 weitere Personen wurden verletzt. Wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd mitteilte, verlor eine 48-jährige Frau auf der Bundesstraße 169 bei Schraden (Landkreis Elbe-Elster) wegen einer Sturmböe am Samstagmittag die Kontrolle über ihren Wagen. Sie kam links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Frau musste mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Sie erlag in der Nacht zu Sonntag ihren schweren Verletzungen.

Bereits am Freitag starb ein Mann an einem beschrankten Bahnübergang in Brieselang (Havelland). Er wurde mit seinem Motorrad von einem Zug erfasst, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam mitteilte. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei insgesamt 450 Verkehrsunfälle.

Durch Sturmtief „Eberhard“ kam es auch in Brandenburg zu vermehrten Einsätzen der Polizei. (dpa)