Neukölln

Mann am Hermannplatz aus Schwulenhass verprügelt

Einen homophoben Angriff durch einen Syrer gab es am Sonntagmorgen im U-Bahnhof Hermannplatz in Neukölln. Wie die Polizei mitteilte, tanzte und sang ein 28-Jähriger gegen 0.30 Uhr  auf dem Bahnsteig, als eine Gruppe junger Männer auf ihn zukam. Die Gruppe teilte ihm mit, dass sie sich durch sein extravagantes Auftreten gestört fühle.  Dann schlug laut Polizei einer aus der Gruppe den 28-Jährigen mehrfach mit der Faust gegen den Kopf. Zudem sei er durch die anderen bedrängt und geschubst worden. Ihm  gelang die Flucht, jedoch folgte ihm einer der Männer.  Zivilpolizisten wurden auf die Situation aufmerksam und nahmen den Schläger fest.  Der alkoholisierte 21-jährige syrische Staatsbürger, der laut Polizei seinen Wohnsitz in Berlin hat, kam zur Blutentnahme auf eine Gefangenensammelstelle. Anschließend wurde er wieder entlassen. (kop.) 

Rahnisdorf / Brandenburg

Mann fährt ins Gleisbett - Zugverkehr unterbrochen

Ein 61-Jähriger ist in Rahnisdorf (Elbe-Elster) mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und ins Geleisbett der Bahn gefahren. Der Zugverkehr war während der Bergung des Wagens rund eine Stunde unterbrochen, wie die Polizei in Cottbus am Sonntag mitteilte. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Samstag niemand. Der Atemalkoholtest bei dem Fahrer ergab einen Wert von 1,3 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt. (dpa)

Herzberg / Brandenburg

Freilaufende Hunde greifen im Tierpark Damhirsche an

Drei frei herumlaufende Hunde sind im Tierpark von Herzberg/Elster (Elbe-Elster) in ein Damwildgehege eingedrungen. Wie die Polizei in Cottbus mitteilte, starb eines Tiere bei der Attacke am Samstag sofort. Zwei weitere verletzte Damhirsche mussten von den Beamten mit der Dienstwaffe getötet werden. Zwei der toten Tiere waren tragende Muttertiere, eines noch ein Jungtier. Die unbeaufsichtigten Hunde waren von einem nahegelegenen Grundstück auf das Tierparkgelände gelangt. Gegen den Hundehalter, der die Hunde wieder einfing, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (dpa) 

Falkenberg / Brandenburg

Auto fährt gegen Hauswand und danach weiter

Ein Autofahrer ist in Falkenberg/Elster (Elbe-Elster) gegen eine Hauswand gefahren - und danach einfach weitergefahren. Der stark beschädigte Wagen wurde von den Beamten im Stadtgebiet entdeckt, wie die Polizei in Cottbus am Sonntag mitteilte. Der Fahrer leistete bei dem Vorfall am Samstagmorgen Widerstand gegen die Beamten. Demnach trat er die Polizisten und verletzte einen von ihnen. Gegen den Mann wird nun ermittelt. (dpa)

Altglienicke 

Feuer im siebten Stock eines Wohnhauses

In einem elfgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Altglienicke ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand in einer Wohnung im siebten Stock am Sonntagnachmittag sei niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die etwa 50 Feuerwehrleute hätten die Flammen schnell löschen können. Einrichtungsgegenstände waren in Brand geraten. Die Bewohner des Hauses hatten bei Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude schon verlassen. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Schönborn / Brandenburg 

74-Jährige bei Autounfall tödlich verletzt

Bei einem Unfall ist in Schönborn (Elbe-Elster) eine 74-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Cottbus am Sonntag mitteilte, war ein 37 Jahre alter Mann mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen, hatte mit dem Wagen ein Haus gestreift und war gegen ein Hoftor gefahren. Das Tor sprang auf und verletzte die dahinter stehende Frau tödlich. Auch der laut Polizei stark betrunkene Autofahrer verletzte sich bei dem Umfall am Samstag schwer und wurde ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr ermittelt. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.  (dpa)

Moabit

Unbekannte überfallen Spielhalle

Zwei unbekannte Täter haben in Berlin-Moabit eine Spielhalle überfallen. Die beiden hätten am Samstagnachmittag zunächst an den Automaten der Spielothek gespielt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dann gingen sie zum Tresen, bedrohten eine 27 Jahre alte Angestellte mit dem Messer und forderten Bargeld. Die Frau öffnete die Kasse, die Räuber griffen sich Bargeld daraus und entkamen unerkannt. Die Angestellte blieb unverletzt.

Treptow

Räuber überfällt Supermarkt und sperrt Personal ein

Ein maskierter Mann hat einen Supermarkt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ausgeraubt. Der unbekannte Täter habe am Samstagabend den vier Angestellten aufgelauert, als diese das Geschäft in der Wendenschloßstraße nach Ladenschluss verlassen wollten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er bedrohte die Frauen im Alter von 29 bis 50 mit einer Schusswaffe und drängte sie in den Laden zurück. Dort raubte er die Tageseinnahmen, schloss die vier Frauen ein und flüchtete unerkannt mit der Beute. Die Angestellten konnten selbst die Polizei rufen, die sie befreite. Verletzt wurde niemand.

Prenzlauer Berg

Sprayer nach Zeugenhinweis festgenommen

Ein Zeuge in Prenzlauer Berg hat in der Nacht zu Sonntag die Polizei alarmiert: Gegen 2.20 Uhr sah der Mann, wie zwei junge Männer Hausfassaden besprühten und wählte den Notruf der Polizei. Eintreffenden Polizisten beschrieb der 52-Jährige die Sprayer, die kurz darauf im Bereich der Buchholzer Straße/Greifenhagener Straße festgenommen werden konnten. Einer der beiden, ein 21-Jähriger, hatte bei der Flucht einige Gegenstände, darunter Sprühdosen, unter geparkte Pkw geworfen, die sichergestellt wurden. Während der 19-Jährige wieder gehen durfte, musste sich der Ältere in einer Gefangenensammelstelle einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Die Beamten stellten in der näheren Umgebung drei Farbschmierereien fest und leiteten eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung ein.

Potsdam / Brandenburg

Kleinkind und Mutter bei Brand verletzt 

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus sind in Potsdam ein dreijähriges Kleinkind und seine 21-jährige Mutter verletzt worden. Sie wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei am Sonntag mit. Unbekannte hatten am Freitag in einem Gemeinschaftsraum des Kellers einen Kinderwagen und Unrat in Brand gesetzt. Es sei zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, hieß es. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Werder / Brandenburg

Streit bei Karnevalsveranstaltung eskaliert 

Bei einer Karnevalsveranstaltung in Werder (Potsdam-Mittelmark) ist ein Streit zwischen zwei Gruppen vor einer Gaststätte eskaliert. Einem 33-Jährigen, der schlichten wollte, wurde von einem Unbekannten mit einem Bierglas auf den Kopf geschlagen, teilte die Polizei in Potsdam am Sonntag mit. Er erlitt eine Platzwunde und wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei der Auseinandersetzung am Morgen verletzte sich zudem ein 21-Jähriger leicht an der linken Hand. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung.

Wriezen / Brandenburg

Betrunkener Autofahrer flüchtet vor Polizei

Der Transporter nicht zugelassen und nicht versichert, die Auto-Kennzeichen falsch, der Fahrer betrunken, unter Drogen und ohne Führerschein: Mit gleich mehreren Vergehen haben Beamte in Wriezen (Landkreis Märkisch-Oderland) einen 35-Jährigen aus dem Verkehr gezogen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wollte der Mann vor einer Verkehrskontrolle flüchten. Er hatte am Samstag die Haltzeichen der Beamten zunächst ignoriert, konnte nach einer Verfolgungsfahrt aber gestellt werden. Die Alkoholkontrolle ergab 1,3 Promille. (dpa/BLZ)