Polizeibericht aus Berlin vom 04.09.2018

Hellersdorf

Zwei Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagabend kam es auf der Janusz-Korczak-Straße zu einem schweren Unfall. Gegen 18.40 Uhr erfasste ein PKW zwei Fußgänger, die gerade die Straße an einer Fußgängerfurt überquerten. Offenbar hat der Autofahrer beide übersehen. Sie wurden schwer verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (BLZ)

Westend

Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag wurde der Fahrer eines Motorollers bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der 78-Jährige befuhr gegen 14 Uhr mit seinem Roller die Masurenallee im dritten Fahrstreifen von rechts in Richtung Neue Kantstraße. In Höhe des Hammarskjöldplatz wechselte er den Fahrstreifen nach rechts und stieß dort mit einem Volvo zusammen, mit dem eine 36-Jährige in gleicher Richtung unterwegs war. Der Senior stürzte und verletzte sich. Er wurde am Unfallort von einen Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Charlottenburg

32-Jährige von Frau angegriffen - fremdenfeindliches Motiv

Eine Frau soll eine Familie rassistisch beleidigt und die Mutter attackiert haben. Das Opfer war mit ihrer kleiner Tochter und ihrem 39 Jahre alten Ehemann unterwegs, als eine Unbekannte ihr an der Schloßstraße einen Schlag gegen den Hals versetzte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die 32-Jährige wurde demnach leicht verletzt. Als die Frau, die aus Indien stammt, nach dem Grund der Attacke fragte, habe die Angreiferin gerufen: „Weil ihr Ausländer seid!“. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. (dpa)

Kreuzberg

Mann schlägt Autoscheibe mit Baseballschläger ein - Fahrer verletzt

In der vergangenen Nacht kam es zu einer Sachbeschädigung und einer gefährlichen Körperverletzung. Gemäß Zeugenangaben stand ein VW kurz vor 1 Uhr in der Graefestraße in zweiter Reihe. In diesem soll ein 18-Jähriger gesessen haben. Plötzlich habe ein 26-Jähriger die Scheibe der Fahrertür mit einem Baseballschläger eingeschlagen. Anschließend sei er zu einem Mann ins Auto gestiegen, der offenbar auf ihn gewartet hatte. Beide fuhren dann vom Tatort weg.

Durch die umherfliegenden Splitter hatte der 18-Jährige leichte Verletzungen erlitten. Der Tatverdächtige erschien einige Zeit später auf dem Polizeiabschnitt 54 und wurde vorläufig festgenommen. Zusammenhänge zu der gefährlichen Körperverletzung und dem Landfriedensbruch vom Sonntagabend werden geprüft. (BLZ)

Mitte

199 km/h – Polizei blitzt Ausnahme-Raser auf der A100

Die Berliner Polizei hat einen Autofahrer geblitzt, der mit 199 Stundenkilometern unterwegs war. Die Beamten erwischten den Raser am Montagvormittag auf der Stadtautobahn A100 zwischen der Zufahrt Jakob-Kaiser-Platz und der Abfahrt Beusselstraße. Dem Fahrer oder der Fahrerin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1360 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt nur 80 km/h. Neben dem Ausnahme-Raser wurden zwischen 9.10 Uhr und 9.45 Uhr 140 weitere Schnellfahrer geblitzt. (BLZ)

Friedrichshain

Lebensgefährlich verletzt - Polizei sucht Zeugen

Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf einen Mann sucht die Polizei nach Zeugen. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, werden drei Männer gesucht, die einen 32-Jährigen am 6. Mai 2018 gegen 1.45 Uhr an der Stralauer Allee/Ecke Warschauer Straße unter der Bahnbrücke attackiert und zu Boden geworfen haben. Die Angreifer flüchteten, als Fußgänger auf die Situation aufmerksam wurden. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde. Nur durch Notoperationen konnte sein Leben gerettet werden. (dpa)

Charlottenburg-Wilmersdorf

Landgericht geräumt wegen verdächtigem Beutel

Das Landgericht Berlin musste wegen eines verdächtigen Gegenstands geräumt werden, teilt die Berliner Polizei mit.

Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert, der Gehweg gesperrt. Auch der Verkehr ist betroffen. 

Mitte

Mann zeigt Hitlergruß, Staatsschutz ermittelt

Weil er auf dem Dorothea-Schlegel-Platz in Berlin-Mitte den Hitlergruß gezeigt hat, ist ein Mann festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe der 35-Jährige bei dem Vorfall am Montag außerdem mehrmals das Wort „Widerstand“ gerufen. Der Mann wurde wieder entlassen, nachdem seine Personalien aufgenommen wurden und er einen Platzverweis erhielt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Tatverdächtige ist deutscher Staatsbürger. Ob es sich um denselben Mann handelt, der am Sonntag auf dem Alexanderplatz den Hitlergruß zeigte, konnte die Polizei nicht bestätigen. (dpa)

Adlershof

Kleintransporter ausgebrannt

Ein Kleintransporter ist in Berlin-Adlershof in Flammen aufgegangen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, hatte das Fahrzeug in der Nacht zu Dienstag in der James-Franck-Straße/Ecke Hermann-Dorner-Allee aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Alarmierte Rettungskräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf andere Fahrzeuge verhindern. Der Kleintransporter brannte jedoch vollständig aus. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Neukölln

Fußgänger bei Unfall mit Motorrad schwer verletzt

Ein Fußgänger ist in Berlin-Neukölln von einem Motorrad angefahren und schwer verletzt worden. Der alkoholisierte Mann lief am Montagabend von rechts auf die Fahrbahn der Einmündung Hermannstraße/Leinestraße und wurde von einem 39-jährigen Motorradfahrer erfasst, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. (dpa)

Lichtenberg

Fünf Männer schlagen auf 21-Jährigen ein und rauben ihn aus

Ein Spaziergänger ist von fünf Männern geschlagen, getreten und ausgeraubt worden. Nach Angaben der Polizei war der 21-Jährige mit einem Begleiter in einem Park auf dem Freiaplatz unterwegs. Er wurde von einem Unbekannten angesprochen, ob er Drogen kaufen wolle. Als der 21-Jährige dies ablehnte, entwickelte sich ein Streit, zu dem vier weitere Männer hinzukamen. Einer der Männer soll den 21-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Erst als sich ein Polizeifahrzeug näherte, ließen die Männer von ihrem Opfer ab. Die Polizei konnte die fünf Tatverdächtigen stellen und festnehmen. (BLZ)

Beelitz

Tatverdächtiger nach Feuer in neurologischer Fachklinik

Nach einem Feuer in einem leerstehenden Gebäude einer neurologischen Fachklinik in Beelitz-Heilstätten (Potsdam-Mittelmark) ist ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Es bestehe der Anfangsverdacht der schweren Brandstiftung, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. Der Mann werde befragt. Weitere Details wollte der Sprecher unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen. Nach den Angaben brannte es bereits mehrmals auf dem Gelände.
Eine Patientin und ein 30-jähriger Pfleger wurden diesmal leicht verletzt. Sie hielten sich in einem angrenzenden Gebäude auf. Mit Rauchgasvergiftungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht.
Das Feuer war in der Nacht zu Dienstag in einem Zimmer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. (dpa)

Neukölln

Mann erleidet bei Streit Stichverletzung am Gesäß

Bei einer Auseinandersetzung am Montagabend vor dem Rathaus Neukölln wurde eine Person verletzt. Der Mann erlitt laut einem Polizeisprecher eine Stichverletzung am Gesäß. Wie viele Personen genau an den Streitigkeiten beteiligt waren ist ebenso unklar wie der Auslöser des Konflikts. Die Ermittlungen der Polizei, die die Streitenden trennte, dauern an. (BLZ)