Spandau

Fernbus-Dach bleibt an Brücke hängen

Weil der Fahrer eines Fernbusses die Höhe einer Unterführung falsch eingeschätzt hat, ist sein Fahrzeug am Montagabend in Berlin-Spandau schwer beschädigt worden. Das Dach des Doppeldecker-Fahrzeugs blieb an einer Eisenbahnbrücke hängen und wurde abgetrennt, wie die Polizei am Abend auf Anfrage mitteilte. Niemand sei verletzt worden. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang machte die Polizei zunächst nicht. Die Bahnstrecke über der Straße war laut Bundespolizei weiterhin befahrbar. (dpa)

Kreuzberg

13-Jähriger von Auto angefahren und schwer verletzt

Auf der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg ist ein 13-jähriger Junge von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei soll der Junge am Montag gegen 7.15 Uhr kurz vor der Ecke zur Lobeckstraße zwischen parkenden Autos auf die Straße gelaufen sein. Eine 47-jährige Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr ihn an. Der Junge wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. 

Friedrichshain

Pfefferspray-Attacke am Ostbahnhof – Bundespolizei sucht Zeugen

Nach einem Angriff mit Pfefferspray am Berliner Ostbahnhof sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilten, hatten am Sonntagmorgen (3. Dezember) gegen 1 Uhr drei junge Männer mehrere Menschen mit dem Reizspray angesprüht und waren anschließend geflüchtet.

Unter den Opfern der Attacke waren ein 43-Jähriger, der in der S7 die jungen Männer aufgefordert hatte, ihre Musik leiser zu stellen. Ihm sprühte das Trio unvermittelt Pfefferspray mittebn ins Gesicht. Nach dem Angriff liefen die drei Unbekannten über den Bahnsteig zurück zu der noch im Bahnhof stehenden S-Bahn und sprühten erneut Pfefferspray durch ein geöffnetes Klappfenster in den Zug. Vier Jugendliche wurden dabei von dem Sprühnebel getroffen. Im Anschluss verließen die drei den Bahnsteig in Richtung des Osttunnels. Der 43-Jährige und die vier Jugendlichen wurden leicht verletzt.

Laut Personenbeschreibungen handelte es sich bei den Angreifern um drei junge Männer, die etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß sind und eine schlanke Gestalt sowie ein südländisches Erscheinungsbild haben.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der kostenlosen Service-Nummer (0800) 6888000 zu melden. (BLZ)

Senftenberg (Brandenburg)

96-Jähriger flüchtet nach Verkehrsunfall

Ein 96-jähriger Autofahrer ist nach einem Verkehrsunfall in Senftenberg im Süden Brandenburgs geflüchtet. Eine Zeugin hatte das Kennzeichen des Seniors notiert und anschließend die Polizei alarmiert, wie die Behörde am Montag mitteilte. Der 96-Jährige war mit einem anderen Auto zusammengeprallt. Wie es zu dem Unfall am Montagmorgen gekommen war, konnte die Polizei nicht sagen. Mithilfe des Kennzeichens wurde der Wohnort des Mannes ermittelt. Gegen den 96-Jährigen wurde ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.  (dpa)

Lichtenberg

Prügelei mit Pfefferspray am Bahnhof Lichtenberg

Am Sonntagmorgen gerieten zwei Männer aus Berlin und Zossen am Bahnhof Lichtenberg aneinander. Es kam zu gegenseitigen körperlichen Übergriffen. Der Zossener (34) erlitt eine Platzwunde am Kopf. Als er nochmal auf seinen 32-jährigen Gegner aus Berlin losgehen wollte, sprühte ihm dessen Begleiterin eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht. Der 32-Jährige und seine 33-jährige Begleiterin entfernten sich daraufhin in Richtung des S-Bahnsteiges. Alarmierte Bundespolizisten entdeckten die beiden und nahmen sie mit in die Dienststelle.

Rettungskräfte brachten den 34-jährigen Verletzten in eine Augenklinik. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gegen das Duo aus Marzahn und den Zossener ein. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden alle Beteiligten wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Prenzlau (Brandenburg)

Toter Mann auf Parkplatz - Keine Hinweise auf Verbrechen

Der auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Prenzlau (Landkreis Uckermark) entdeckte Tote ist wahrscheinlich keinem Verbrechen zum Opfer gefallen. Nach den ersten Ermittlungen sind vermutlich gesundheitliche Probleme die Ursache für den Tod des 44-Jährigen, wie Polizeisprecher Ingo Heese am Montag sagte. „Wir müssen aber noch die Ergebnisse der Obduktion abwarten.“ Die Leiche des Mannes war am Sonntag auf dem Parkplatz zwischen abgestellten Autos entdeckt worden. Der Mann hat sich nach den derzeitigen Erkenntnissen von zuhause selbstständig auf den Weg gemacht und ist auf dem Parkplatz zusammengebrochen. (dpa) 

Mitte

Autofahrer biegt bei Rot ab und erfasst Radfahrer

Ein Radfahrer ist am Sonntagnachmittag von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 68-jährige Autofahrer nach ersten Erkenntnissen von der Niederwallstraße rechts in die Leipziger Straße abgebogen, obwohl die Ampel Rot zeigte. Dabei stieß er mit dem Radfahrer zusammen, der die Fußgängerampel bei Grün überqueren wollte. der 42-jährige Fahrradfahrer stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus. (BLZ)

Wilhelmstadt

Kind von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein sechsjähriger Junge ist bei einem Unfall in Wilhelmstadt am Sonntagnachmittag schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte das Kind an der Kreuzung Wilhelmstraße/Melanchtonplatz die Straße überqueren, als es vom Auto eines 46-Jährigen erfasst wurde. Der Sechsjährige trug Verletzungen an Kopf und Rumpf davon. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Charlottenburg

A100: Autofahrer rast mit Tempo 170 durch 80er-Zone

Mit mehr als 170 Stundenkilometern ist ein Autofahrer in der Nacht zu Montag auf der A100 von der Polizei erwischt worden. Erlaubt ist zwischen den Anschlussstellen Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße Tempo 80. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 680 Euro, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen. (BLZ)

Wilmersdorf

Polizei schnappt mutmaßliche Autoeinbrecher

Zivilpolizisten haben am Montagmorgen in Wilmersdorf drei mutmaßliche Autoeinbrecher auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Trio zuvor in der Durlacher Straße die Scheibe eines VW Touran eingeschlagen und das fest eingebaute Navigationsgerät entwendet. Ermittlungen ergaben, dass die drei vorher offenbar auch versucht hatten, die Scheibe der Beifahrertür eines dort abgestellten VW Phaetons mit einem Werkzeug herauszubekommen, wodurch das Glas gesprungen war.

Bei der Festnahme hatte einer der Tatverdächtigen das ausgebaute Navigationsgerät noch in der Tasche. Die Festgenommenen sind im Alter von 19, 20 und 39 Jahren. (BLZ)

Heiligensee

Unbekannter will Autofahrer berauben

Ein Unbekannter hat in Berlin-Heiligensee versucht, einen Autofahrer zu berauben. Der Täter habe am Sonntagnachmittag die Tür des auf einem Parkplatz stehenden Autos geöffnet und dem 50-Jährigen ein Messer an den Hals gehalten, teilte die Polizei am Montag mit. Er schob den Mann auf den Beifahrersitz und versuchte, das Handschuhfach zu öffnen. Als drei Zeugen auf ihn aufmerksam wurden, flüchtete der Täter ohne Beute. Der 50-Jährige blieb unverletzt. Der Vorfall ereignete sich an der Ruppiner Chaussee. (dpa)

Marzahn

Auto geht in Flammen auf – Polizei vermutet Brandstiftung

In Berlin-Marzahn ist ein Auto ausgebrannt. Ein Anwohner der Marzahner Promenade hatte am späten Sonntagabend einen lauten Knall gehört, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als er aus dem Fenster schaute, sah er das brennende Fahrzeug auf einem Parkplatz vor dem Haus. Außerdem beobachtete er den Angaben zufolge eine Person neben dem Fahrzeug, die kurz darauf in ein Auto stieg und davonfuhr. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Es wird nun wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt. (dpa)

Neukölln

Vier Verletzte bei Unfall mit Taxi

Beim Zusammenprall eines Taxis mit einem Kleinwagen sind im Berliner Stadtteil Neukölln am frühen Montagmorgen vier Menschen verletzt worden. Die beiden Fahrzeuge waren aus noch ungeklärter Ursache auf einer Kreuzung kollidiert, wie die Polizei mitteilte. (dpa/BLZ) 

Karlshorst

Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Ein Autofahrer hat sich in der Nacht zu Montag mit Zivilpolizisten eine kurze, aber rasante Verfolgungsjagd geliefert. Als die Beamten den Autofahrer kontrollieren wollten, gab dieser Vollgas. Nach nur 900 Metern endete die Flucht allerdings für den Autofahrer unsanft im Gebüsch und mit einer Festnahme. (BLZ)

Potsdam

Nach Paketbomben-Fund: Viele Hinweise - aber kein heißer Tipp

Nach dem Fund einer Paketbombe in Potsdam sind bei den Ermittlern zahlreiche Hinweise eingegangen, aber der entscheidende Tipp war noch nicht dabei. Das teilte die Brandenburger Polizei am Montagmorgen auf Twitter mit. Am Freitag war ein verdächtiges Paket bei einem Apotheker am Potsdamer Weihnachtsmarkt abgegeben worden. Es befanden sich Hunderte Nägel und ein sogenannter Polenböller darin.

Mit der gefährlichen Fracht sollte nach Einschätzung der Ermittler der Paketdienst DHL erpresst werden. Anfang November war laut Polizei ein ähnliches Paket an einen Online-Händler in Frankfurt (Oder) gesendet worden. Dieses sei beim Öffnen in Brand geraten. (dpa) 

Brandenburg

Ein Toter und 73 Verletzte bei Unfällen am Wochenende

Bei Unfällen am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 73 Menschen verletzt worden, ein Mann starb. Das teilte die Polizei am Montag mit. Ein 55 Jahre alter Autofahrer war am Samstag auf einer Landstraße zwischen Ruhlsdorf und Prenden bei Wandlitz im Landkreis Barnim ums Leben gekommen. Er war mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Insgesamt zählte die Polizei von Freitag bis Sonntag 495 Unfälle. (dpa)