Polizeibericht aus Berlin vom 05.02.2018

Steglitz

Mann wird von BVG-Bus erfasst und schwer verletzt

Am Montagabend kam es auf dem Steglitzer Damm nahe der Ecke Heinrich-Seidel-Straße zu einem schweren Unfall. Ein BVG-Bus erfasste nach Angaben der Polizei einen älteren Mann. Der Fußgänger wurde schwer am Kopf verletzt und umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (BLZ)

Nikolassee

Polizei nimmt zwei Jugendliche nach Einbruch in Schule fest

Polizisten nahmen am Montagmittag zwei junge, mutmaßliche Einbrecher fest. Ein Zeuge beobachtete zunächst um kurz nach 12 Uhr zwei verdächtige Personen auf einem Schulhof in der Wasgenstraße und alarmierte die Polizei. Noch in unmittelbarer Nähe entdeckten die Beamten die beiden und nahmen sie fest. Bei ihnen fanden sie mutmaßliches Einbruchwerkzeug und Diebesgut aus der Schule. Am Schulgebäude stellten die Beamten ein eingeschlagenes und ein aufgehebeltes Fenster fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 13- und der 14-Jährige ihren Erziehungsberechtigten übergeben. (BLZ) 

Mitte

U-Bahnhof wegen Erste-Hilfe-Puppe gesperrt

Ein herrenloser Koffer mit besonderem Inhalt hat Montagmittag am U-Bahnhof Naturkundemuseum einen Polizeieinsatz ausgelöst. Kriminaltechniker untersuchten das Behältnis - und gaben alsbald Entwarnung: In dem Koffer befand sich einem Polizeisprecher zufolge eine Erste-Hilfe-Puppe, die etwa bei Wiederbelebungsübungen eingesetzt wird. Nun werde ermittelt, wem Koffer und Puppe gehören.

Der Bahnhof wurde wegen des Einsatzes kurzzeitig gesperrt. Einem Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zufolge durchfuhren die Züge der Linie U6 ab etwa 12 Uhr den Bahnhof zunächst ohne Halt. Dann wurde der Bahnverkehr für eine halbe Stunde unterbrochen. Nachdem die Polizei gegen 13 Uhr Entwarnung gegeben hatte, rollten die U-Bahnzüge nach einer Weile wieder normal. (dpa) 

Falkensee

49-jähriger Mann stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in Falkensee (Havelland) ist ein 49-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde er bei den Löscharbeiten am Sonntag bewusstlos in seiner Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses gefunden. Auch die sofortige Hilfe eines Notarztes konnte ihn nicht mehr retten. Das Feuer war am Sonntagnachmittag bemerkt worden. Die Brandursache war vorerst unklar. (dpa)

Neukölln

Unbekannter überfällt Erotik-Shop

Im Ortsteil Gropiusstadt hat ein unbekannter Mann am Montagvormittag ein Erotik-Fachgeschäft überfallen. Der Täter soll gegen 10.45 Uhr in der Johannisthaler Chaussee die Angestellte mit einem Messer bedroht haben. Er verlangte die Herausgabe des Geldes und flüchtete mit der Beute. Die 29-Jährige blieb, bis auf einen Schrecken, unverletzt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Werder/Havel

Bett fängt Feuer - Mann erleidet schwere Verbrennungen

Ein 30-jähriger Mieter ist verletzt worden, als sein Bett plötzlich Feuer fing. Zu dem Brand kam es aus noch unbekannter Ursache in einer Dachgeschosswohnung, wie die Polizei am Montag in Brandenburg/Havel mitteilte. Der Mann erlitt den Angaben zufolge eine Rauchvergiftung und Verbrennungen, konnte sich aber selbstständig aus der Wohnung retten. Auch die anderen Mieter des Hauses begaben sich von selbst ins Freie. In der Wohnung entstand laut Polizei erheblicher Schaden, sie ist derzeit nicht bewohnbar. 

Schwielowsee

Auto prallt auf Landstraße gegen Baum - Fahrer stirbt

Auf einer Landstraße nahe Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) ist am Montag ein 60-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann sei am Mittag aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei mit. Anschließend prallte er gegen einen Baum und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Der Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle starb. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Straße blieb zur Aufnahme des Unfalls und zur Bergung des Fahrzeugs vorübergehend gesperrt. (dpa)

Joachimsthal

Lastwagen voller Hundefutter brennt auf Autobahn aus

Ein mit Hundefutter beladener Lastwagen ist am Montag auf der Autobahn A11 zwischen Joachimsthal und Pfingstberg in Flammen aufgegangen. Nach Angaben des Transportunternehmens beträgt der Sachschaden rund 20.000 Euro. Für die Arbeit der Feuerwehr wurde die Autobahn in Richtung Nord mehrere Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Warum der Auflieger an der Autobahn von Berlin nach Stettin (Szczecin)) Feuer fing, war zunächst unklar. Der Fahrer konnte ihn noch vom Zugfahrzeug trennen und blieb unverletzt. (BLZ/dpa)

Rahndorf

Mordkommission ermittelt im Fall des Toten vom S-Bahnhof

Im Fall des am Montagmorgen am Berliner S-Bahnhof Rahnsdorf gefundenen Toten kann ein Tötungsdelikt laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. Dazu ermittele jetzt die Mordkommission, sagte ein Sprecher. Nähere Details zur Identität des Toten wurden zunächst nicht bekannt. Der Tote werde in der Gerichtsmedizin obduziert, hieß es weiter. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fanden Passanten gegen 6.10 Uhr im Alten Fischerweg am S-Bahnhof Rahnsdorf einen leblosen Mann und alarmierten Rettungskräfte. Diese konnten nur noch den Tod des 35-Jährigen feststellen. (BLZ/dpa)

Mitte

Verdächtiger Gegenstand am U-Bahnhof Naturkundemuseum

Ein herrenloser Koffer hat am Montag zur Sperrung des Berliner U-Bahnhofs Naturkundemuseum im Stadtteil Mitte geführt. Wegen des verdächtigen Gegenstands wird der Bahnhof derzeit von der Linie 6 nicht angefahren. Das löste einige Verspätungen aus. Laut Polizei untersuchen Spezialisten der Kriminaltechnik zur Stunde den Gegenstand. Der Koffer sei am Mittag auf einem Bahnsteig gefunden worden. (dpa)

Schöneberg

Mann in Wohnung mit Messer bedroht und ausgeraubt

Gestern Nachmittag wurde in Schöneberg ein Mann in seiner Wohnung beraubt und verletzt. Der 48-Jährige bemerkte gegen 18 Uhr, wie ihm beim Betreten des Hausflurs des Mietshauses in der Fuggerstraße zwei Männer folgten. Als er die Wohnungstür erreichte, standen diese Aussagen zufolge auf einmal hinter ihm, drückten zwei Messer in seinen Rücken und schafften es so, die Wohnung zu betreten. Während der eine des Duos den Mieter durch Schläge ins Gesicht in Schach hielt, durchsuchte der zweite alle Schubläden und Schränke. Mit elektronischen Geräten verließ er danach gemeinsam mit seinem Komplizen die Wohnung. Nach Aussagen des Betroffenen musste er noch ein Getränk zu sich zu nehmen, welches ihn scheinbar so benebelte, dass er erst etwas später von seinem Bekannten auf dem Boden liegend gefunden wurde. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. (BLZ)

Buch

Fünf Männer greifen Zwillinge mit Flaschen an

Fünf Männer haben in der Nacht von Sonntag auf Montag auf Zwillinge am S-Bahnhof Berlin-Buch attackiert. Ein Opfer erlitt Platzwunden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 1:45 Uhr kam es am S-Bahnhof Berlin-Buch zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der fünfköpfigen Gruppe und zwei 25-jährigen Männern. Die beiden Zwillinge aus Serbien standen auf dem Bahnsteig als diese durch die Personengruppe gemeinschaftlich mit Glasflaschen angegriffen wurden. Im Anschluss flüchteten die Täter unerkannt ins örtliche Stadtgebiet. Einer der jungen Männer erlitt Platzwunden an der Hand sowie am Kopf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (BLZ)

Mitte

Betrunkener Tourist provoziert mit Hitlergruß und Nazi-Parolen

Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen Sonntagvormittag einen Berlinbesucher in Mitte fest. Dieser soll Zeugenaussagen zufolge gegen 8.40 Uhr zusammen mit drei Begleitern aus dem S-Bahnhof Pariser Platz gekommen sein und dabei mehrmals nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Auf dem Pariser Platz selbst stellte er sich dann in Positur, soll seinen rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und erneut nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Dabei ließ er sich von einem seiner Begleiter filmen. Der alkoholisierte 42-Jährige wurde festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht, aus der er später wieder entlassen wurde. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt. (BLZ)

Lichterfelde

Angeber verletzt 75-jährigen mit Auto schwer

Ein 23 Jahre alter Autofahrer hat seinen Wagen mehrmals um die eigene Achse drehen lassen und dabei einen 75-jährigen Fußgänger schwer verletzt. Der Fahrer war am Sonntag in Berlin-Lichterfelde mehrmals den Ostpreußendamm auf und ab gefahren, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Zeugen zufolge soll er zu schnell gewesen sein. An der Ecke zur Giesensdorfer Straße ließ der 23-Jährige seinen Wagen dann mehrmals um die eigene Achse driften. Dabei kam er von der Straße ab und erfasste den 75-Jährigen, der auf dem Gehweg lief. Der Mann kam schwer verletzt in eine Klinik. Das Auto wurde sichergestellt, der Führerschein des 23-Jährigen beschlagnahmt. (dpa)

Mitte

Gastwirtin schließt Einbrecher ein

Gegen 2.25 Uhr bemerkte eine 46-jährige Geschäftsinhaberin einen ihr Unbekannten in ihrer Gaststätte in der Rosenthaler Straße. Sie verschloss daraufhin geistesgegenwärtig die Eingangstür von außen und alarmierte die Polizei. Als die Ermittler eintrafen, saß der erfolglose 52-Jährige mit seinem Rucksack voller Einbruchswerkzeug, jedoch ohne Beute hinter der verschlossenen Eingangstür. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde in ein Gewahrsam gebracht. (BLZ)

Gesundbrunnen

Polizei nimmt 15-Jährigen bei Baustelleneinbruch fest

Die Polizei hat einen 15 Jahre alten mutmaßlichen Baustelleneinbrecher festgenommen. Ein Zeuge hatte am Sonntagabend in Berlin-Gesundbrunnen drei Männer bemerkt, die mehrere Kisten aus einer Baustelle in der Grüntaler Straße heraustrugen und in einem Gebüsch versteckten. Das teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Das Trio floh, als es die alarmierten Beamten bemerkte - zwei entkamen unerkannt. Den 15-Jährigen holten die Polizisten ein. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung seiner Mutter übergeben. In den Kisten befand sich laut Polizei hochwertiges Werkzeug. (dpa)

Friesack

Mann stirb bei Zusammenstoß mit Kleinlaster

Bei Verkehrsunfällen am Wochenende sind in Brandenburg zwei Menschen ums Leben gekommen, 64 wurden verletzt. Das teilte die Polizei am Montag mit. In Friesack (Havelland) war am Freitag ein 45-jähriger Autofahrer mit einem Kleinlaster zusammengestoßen. Der 45-Jährige starb noch am Unfallort. (dpa)

Schönborn

Betrunkener Autofahrer rammt Haustor- Frau getötet

Am Samstag kam eine 74-jährige Frau in Schönborn (Elbe-Elster) ums Leben. Ein 37 Jahre alter Mann, laut Polizei stark betrunken, war mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Haus gestreift und war gegen ein Hoftor gefahren. Das Tor sprang auf und verletzte die dahinter stehende Frau tödlich. Insgesamt zählte die Polizei in Brandenburg von Freitag bis Sonntag 374 Unfälle. (dpa)