Wedding

Lkw erfasst beim Abbiegen Radfahrer - Beinbruch

Ein Radfahrer ist am Dienstagvormittag bei einem Unfall in Wedding schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 45-jähriger Lkw-Fahrer auf der Luxemburger Straße nach rechts in die Müllerstraße abbiegen und übersah dabei den 56-jährigen Radler, der neben ihm fuhr. Er erfasste den Radfahrer mit seinem Fahrzeug. Der 56-Jährige stürzte und brach sich das linke Bein. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Frankfurt (Oder)

Schwarzfahrer dreht Schaffner zwei Finger um

Weil er kein Ticket hatte, hat ein Schwarzfahrer in einem Regionalexpress den Schaffner angegriffen und leicht verletzt. Der 37-jährige Kundenbetreuer kontrollierte am Montagnachmittag die Fahrkarten im Zug der Linie RE1 auf der Fahrt von Frankfurt (Oder) nach Berlin, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Dabei traf er auf den 22-jährigen Schwarzfahrer. Als dieser das Ticket vorzeigen sollte, verdrehte er dem Schaffner unvermittelt zwei Finger der rechten Hand. „Der Bahnmitarbeiter hatte Schmerzen, wurde aber nur leicht verletzt“, sagte eine Polizeisprecherin. Er musste seinen Dienst abbrechen. Der Angreifer wurde beim Stopp in Berlin-Ostkreuz von Bundespolizisten abgeholt. (dpa) 

Marienfelde

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Marienfelde ist am Dienstagmorgen ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Laut Polizei fuhr die 44-jährige Renault-Fahrerin gegen 8.40 Uhr von einem Grundstück links in die Malteserstraße und stieß mit dem 24-jährigen Biker zusammen. Der Motorradfahrer zog sich Verletzungen am linken Arm und an der linken Hand zu. Er kam in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. (BLZ)

Neukölln

Mann attackiert Obdachlosen und fordert Geld

Ein 34-Jähriger soll einen obdachlosen Mann in Berlin-Neukölln geschlagen und Geld von ihm gefordert haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Zeuge am Montagnachmittag im U-Bahnhof Boddinstraße den 34-Jährigen dabei beobachtet, wie er von dem Obdachlosen Geld forderte und ihm ins Gesicht schlug. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei konnten die U-Bahn, mit der der Täter und sein Begleiter flüchten wollten, aufhalten. Der 34-Jährige wurde festgenommen. Eine Alkoholkontrolle ergab bei dem Mann einen Wert von 1,2 Promille. Gegen ihn wird nun wegen räuberischer Erpressung ermittelt. Der Obdachlose verschwand nach der Tat. (dpa)

Berlin

Illegaler Zigarettenhandel - Polizei nimmt 27 Straßenhändler fest

Bei einem Großeinsatz von Dutzenden Zollbeamten, Landes- und Bundespolizei im Osten der Stadt wurden am Montag 27 vietnamesische Straßenhändler in Gewahrsam genommen, wie das Hauptzollamt Berlin am Dienstag mitteilte. Drei der Vietnamesen wurden als Mehrfachtäter bereits per Haftbefehl gesucht. Bei 15 besteht der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Die Beamten stellten 50.000 unversteuerte Zigaretten verschiedener Marken sowie rund 500 Euro Verkaufserlös sicher, wie es hieß. Gegen die 27 vietnamesischen Straßenhändler wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei eingeleitet. Gegen die Käufer wurden Verwarnungsgelder verhängt.

Die 33 Zollbeamten kontrollierten in den Berliner Ortsteilen Marzahn, Hellersdorf, Lichtenberg und Hohenschönhausen. Allein in der Nähe eines Einkaufszentrums an der Marzahner Promenade wurden vier Straßenhändler aufgegriffen. Ein speziell ausgebildeter Spürhund erschnüffelte in der Nähe einiger Verkaufsplätze in Erdbunkern vergrabene oder in Gebüschen versteckte Schmuggelzigaretten. (dpa) 

Köpenick

Polizist stellt Graffiti-Sprayer

Polizisten haben einen Graffiti-Sprayer in Köpenick auf frischer Tat gestellt. Ein Kollege außer Dienst aus Brandenburg hatte den 23-Jährigen zunächst am Montagabend beim Besprühen einer Wand im S-Bahnhof Friedrichshagen beobachtet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen den jungen Mann aus Rahnsdorf und seine zwei Begleiter daraufhin am Tatort fest. Sie dokumentierten das Graffiti, leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den jungen Mann ein und setzten ihn dann auf freien Fuß.