Spandau

Falscher Herzkranker betrügt Krankenhäuser

Ein Mann, der bundesweit Krankenhäuser betrogen hat, ist in einer Klinik in Berlin-Spandau festgenommen worden. Der 26-Jährige habe Herzbeschwerden vorgetäuscht, um an das Schmerzmittel Morphin zu gelangen, teilte die Polizei am Freitag mit. Er gab vor, an Blutkrebs erkrankt zu sein und löste unnötige Notarzteinsätze aus. Um bei seiner Forderung nach Morphin glaubhaft zu wirken, habe er einen dauerhaften Venenzugang am Hals getragen. (dpa)

Dahlem

Polizei sprengt tickende Tasche an FU

An der Freien Universität Berlin ist eine herrenlose Tasche mit Elektrogeräten von der Polizei gesprengt worden. Der Inhalt stellte sich jedoch als harmlos heraus, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Die Tasche war demnach am Morgen an einem der Haupteingänge nahe der Mensa gefunden worden, ein Ticken soll zu hören gewesen sein. Deshalb wurde Alarm ausgelöst.

Kriminaltechniker überprüften und sprengten die Tasche. Darin befanden sich unter anderem ein Handy, ein USB-Stick und Kabel. Für den Einsatz wurde die Mensa in der Otto-von-Simson-Straße in Dahlem geräumt und ein Sperrkreis eingerichtet. Laut Polizei waren auf Röntgenbildern der Tasche Drähte zu sehen gewesen, weshalb ein Sprengsatz zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. (dpa)

Neukölln

Randalierer attackiert und beraubt BVG-Sicherheitsmänner am U-Bahnhof Boddinstraße

Zwei Sicherheitsmitarbeiter der BVG sind am Donnerstagabend in Neukölln angegriffen und beraubt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten die 38 und 54 Jahre alten Security-Mitarbeiter am U-Bahnhof Boddinstraße einen laut grölenden Mann um Ruhe gebeten. Plötzlich versetzte der Randalierer dem 38-Jährigen mehrere Faustschläge und verletzte ihn dadurch am Hals. Als der 54-jährige Sicherheitsmann per Handy Hilfe für seinen Kollegen rufen wollte, entriss der Unbekannte ihm das Mobiltelefon, sprang in eine U8 Richtung Wittenau und fuhr davon.  Der jüngere Mitarbeiter musste in einem Krankenhaus behandelt werden. (BLZ)

Lichtenberg

Lokführer mit Laserpointer geblendet und verletzt

Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend den Fahrer eines Regionalexpress mit einem Laserpointer geblendet. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der RE3 auf dem Weg von Schwedt nach Lichtenberg, als auf Höhe des Bahnhofes Gehrenseestraße aus einer Kleingartenanlage heraus plötzlich ein starker grüner Lichtstrahl auf den Lokführer fiel. Der 28-jährige Mann setzte seine Fahrt noch bis zum Bahnhof Lichtenberg fort, musste aber dort seinen Dienst abbrechen. Da er starke Schmerzen hatte und kaum noch etwas sehen konnte, brachten Rettungskräfte ihn in eine Augenklinik. Mit einem Polizeihubschrauber und Hunden wurde nach dem Angreifer gesucht – allerdings ohne Erfolg.

Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen: Wer am Donnerstag gegen 20.15 Uhr in der Umgebung des Bahnhofs Gehrenseestraße Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei (0800) 6888000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (BLZ)

Friedrichshain

Polizei sucht nach Attacke auf Radfahrer Zeugen

Nach einem Angriff auf einen Radfahrer in Berlin-Friedrichshain sucht die Polizei Zeugen. Ein unbekannter Mann hatte den 49-Jährigen am 24. November gegen 22.30 Uhr auf der Stralauer Allee in Höhe Elsenbrücke geschlagen und sein Fahrrad ins Gebüsch geworfen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Angreifer war Beifahrer in einem Auto, das den Radfahrer abgedrängt hatte.

Als der 49-Jährige den Autofahrer zur Rede stellte, wurde er von dem etwa 30 Jahre alten Beifahrer beleidigt und attackiert. Der Unbekannte habe den Mann geschlagen und versucht, ihn auf den dunklen Gehweg zu zerren. Nachdem ein weiterer Radfahrer den Vorfall bemerkte und helfen wollte, flüchtete der kräftige Angreifer mit Vollbart unerkannt in dem Auto. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (dpa/BLZ)

Johannisthal

Radfahrer von Autofahrer übersehen und schwer verletzt

Ein Radfahrer ist in Berlin-Johannisthal von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Ein 25-jähriger Autofahrer fuhr am Donnerstagnachmittag von einer Grundstückeinfahrt auf die Südostallee, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dabei übersah er den Radfahrer, der auf der Straße fuhr. Der 36-Jährige stürzte und verletzte sich schwer. Gegen den Autofahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Berlin

55 Kilo Tabak und 70 Liter Alkohol in Reisebus geschmuggelt

In einem Reisebus sind 55 Kilogramm Wasserpfeifentabak und knapp 70 Liter selbst gebrannter Alkohol geschmuggelt worden. Zöllner kontrollierte den Bus am Donnerstagabend auf der Autobahn 13 nahe Berlin, wie das Hauptzollamt mitteilte. Der Bus war auf dem Weg von Rumänien über Deutschland und Dänemark nach Schweden.
Aufgrund der Menge an Tabak und Alkohol lasse sich eine gewerbliche Nutzung vermuten, teilte der Zoll mit. Gegen den Busfahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Tabaksteuer und eine Sicherheitsleistung, insgesamt 2500 Euro, zahlte der Mann vor Ort. (dpa) 

Spandau

Brand durch Pyrotechnik – Polizei spricht von unsachgemäßen Umgang

Nachdem in Berlin-Spandau Pyrotechnik in Brand geraten war, geht die Polizei von einem unsachgemäßen Umgang aus. Es sei jedoch unklar, ob es sich um legale oder illegale Pyrotechnik handele, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

Nach Angaben der Polizei hatte es am Donnerstag in dem Keller eines Mehrfamilienhauses im Kemmannweg eine Art Explosion gegeben. Ein Mann wurde schwer verletzt und erlitt laut Feuerwehr unter anderem Brandverletzungen. Zwei Frauen seien mittelschwer verletzt, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Wegen der Rauchentwicklung waren laut Feuerwehr acht Menschen aus Nachbarhäusern in Sicherheit gebracht worden. Das Haus, in dem der Brand ausgebrochen war, war zunächst gesperrt. Die Feuerwehr war mit 50 Kräften vor Ort. Der Einsatz war nach etwa dreieinhalb Stunden beendet. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. (dpa) 

Charlottenburg

Rollerfahrer von Auto erfasst – schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Charlottenburg ist ein Rollerfahrer schwer verletzt worden. Der 38-Jährige wurde auf der Nürnberger Straße auf seinem Roller von einem Auto erfasst. Der Autofahrer habe sein Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite parken wollen und sei dafür über die Gegenfahrbahn gefahren, auf der die Fahrzeuge zusammenstießen. Der Rollerfahrer stürzte und verletzte sich schwer. Gegen den 41-jährigen Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Bielefeld/Berlin

Polizei hebt Autodiebgruppe aus - Mittäter in Berlin gefasst

Die Bielefelder Polizei hat eine Autoschieber-Bande ausgehoben, die gestohlene Luxus-Fahrzeuge ins osteuropäische Ausland verschieben wollte. Einer der Mittäter wurde vor einer Woche in einem Berliner Hotel festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. In dessen Zimmer konnten die Beamten manipulierte Fahrzeugbauteile feststellen. 
Drei weitere Mitglieder der Bande wurden vorläufig festgenommen, darunter ein zentrale Figur der Gruppe. Drei der Festgenommenen kamen wegen Bandendiebstahls und Hehlerei in Untersuchungshaft. Die Mitglieder der Bande seien überwiegend Osteuropäer. 

Die Männer sollen über einen längeren Zeitraum in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland Autos entwendet und so manipuliert haben, dass sie bei den üblichen Fahrzeugkontrollen nicht aufgefallen wären. 

Bislang seien 17 Wagen mit einem Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro sichergestellt worden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass weitere gestohlene Wagen gefunden werden. (dpa)