Polizeibericht aus Berlin vom 09.02.2018

Spandau

Fahrer betrunken - Auto überschlägt sich bei Unfall

Bei einem Unfall in Spandau ist ein Autofahrer leicht verletzt worden. Das Fahrzeug des 46-Jährigen hatte sich am frühen Freitagmorgen auf dem Brunsbütteler Damm überschlagen und blieb auf dem Dach liegen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde leicht verletzt. Da die Polizisten Alkohol bei dem Fahrer rochen, wurde eine Atemalkoholprobe entnommen. Sie ergab einen Wert von 2,41 Promille, wie die Polizei mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen war der 46-Jährige gegen 4.30 Uhr mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen geparkten Wagen geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug beschädigt. Die Straße war zwischen Nauener Straße und Grünhofer Weg in beiden Richtungen für längere Zeit gesperrt. (dpa) 

Mitte

Paar findet 7200 Euro in Zugtoilette

Ehrliche Finder: Ein Pärchen fand am Freitagmorgen auf einer Zugtoilette einen Umschlag mit 7200 Euro. Der Zug, ein IRE, hatte kurz zuvor den Bahnhof Zoologischer Garten verlassen und war in Richtung Ostbahnhof unterwegs. Die beiden Finder gaben das Geld bei einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn ab. Die Bundespolizei wurde verständigt. Bald darauf meldete sich auch ein 71-jähriger Mann, der den Umschlag vermisste. Das Pärchen darf sich nun über einen Finderlohn freuen. (BLZ)  

Mitte

21-Jähriger läuft vor Taxi und wird schwer verletzt

In Mitte erlitt heute früh ein Mann schwere Verletzungen, als er beim Überqueren der Straße von einem Taxi erfasst wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen überquerte gegen 3.45 Uhr ein vermutlich alkoholisierter 21-Jähriger die Alexanderstraße in Richtung Bernhard-Weiß-Straße und wurde dort von einem herannahenden Taxi erfasst. Er stürzte in Folge des Zusammenstoßes zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Glücklicherweise wurde ein zufällig in der Nähe befindlicher Notarzt auf den Unfall aufmerksam und übernahm die Erstversorgung des Verletzten. Der junge Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht.  (BLZ)  

Oranienburg

Betrunkener belästigt Reisende und will Polizisten beißen

Am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr belästigte ein Mann am Bahnhof Oranienburg Reisende. Bundespolizisten erteilten dem 20-jährigen Deutschen daraufhin einen Platzverweis für den Bahnhof. Der alkoholisierte Mann weigerte sich den Aufforderungen der Beamten nachzukommen, schlug und trat um sich. Auch der Versuch einen Beamten zu beißen, konnte abgewehrt werden. Bei der anschließenden Festnahme erlitt der Angreifer Abschürfungen an beiden Händen. (BLZ)

Neukölln

41-Jähriger soll Erotikläden und Kneipe ausgeraubt haben – Festnahme

Die Polizei hat am Donnerstagnachmittag einen Mann festgenommen, der für drei Überfälle in Neukölln verantwortlich sein soll. Die Beamten gehen davon aus, dass der 41-Jährige im Februar in einer Kneipe sowie zwei Erotikläden unter Vorhalt eines Messers Geld gefordert hatte. Der Verdächtige wurde am Donnerstag gegen 15 Uhr in seiner Wohnung in der Ringslebenstraße festgenommen. Ob er für weitere Taten in Frage kommt, werde noch geprüft, hieß es von der Polizei. (BLZ)

Berlin

Polizei warnt: Eisflächen nicht betreten – Lebensgefahr!

Die Berliner Wasserschutzpolizei warnt vor dem Betreten zugefrorener Seen und Gewässer im Stadtgebiet. Das Eis sei nicht tragfähig, es bestehe Lebensgefahr, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag.

Auch der Deutsche Feuerwehrverband warnte vor dem Betreten von nicht durch die Behörden freigegebenen Eisflächen. Trotz aktueller Minusgrade sei die Schicht zu dünn, sagte Verbandsvizepräsident Hermann Schreck.

Insbesondere Kindern sollten die Gefahren erklärt werden, hieß es. Zudem sollten einsame Ausflüge auf das Eis vermieden werden, weil sonst im Notfall keine Hilfe zur Stelle sei. Generell gilt: Wenn es bereits knistert und knackt oder die Eisschicht Risse aufweist, darf die Fläche auf gar keinen Fall mehr betreten werden. (dpa)

Wedding

Unbekannter boxt Peruanerin in den Magen

Ein Unbekannter hat eine 40-jährige Peruanerin in Berlin-Wedding fremdenfeindlich beleidigt und leicht verletzt. Die Frau war zusammen mit ihrer 36-jährigen Schwester am Donnerstagabend in der Föhrer Straße unterwegs. Der Mann soll die 40-Jährige erst beschimpft und anschließend mit der Faust in die Magengegend geschlagen haben, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der Angreifer war zunächst flüchtig. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa/BLZ)

Waidmannslust

Rollerfahrer prallt auf abgestellten Anhänger - schwer verletzt

Ein Rollerfahrer ist bei einem Unfall in Berlin-Waidmannslust schwer verletzt worden. Der 55-Jährige fuhr aus bislang ungeklärten Gründen am Donnerstagabend auf dem Waidmannsluster Damm gegen einen geparkten Lastwagen-Anhänger, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Dabei stürzte der Mann und wurde schwer verletzt. (dpa)

Spandau

Auto überschlägt sich auf dem Brunsbütteler Damm

Bei einem Unfall in Spandau ist ein Autofahrer leicht verletzt worden. Das Fahrzeug des Mannes hatte sich aus bisher ungeklärten Gründen am frühen Freitagmorgen auf dem Brunsbütteler Damm überschlagen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll alkoholisiert gewesen sein. Genauere Angaben konnte die Polizei zunächst machen. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Die Straße war zwischen Nauener Straße und Grünhofer Weg in beiden Richtungen für längere Zeit gesperrt. (dpa)

Reinickendorf

Räuber schlägt 46-Jährigen bewusstlos

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Freitag einen Mann in Reinickendorf überfallen und verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte das 46-jährige Opfer bei einem Hotel-Portier Hilfe gesucht und berichtet, er sei unvermittelt in der Dahnstraße von hinten niedergeschlagen worden und zu Boden gegangen. Als er wieder zu sich kam, fehlte seine Brieftasche. Angaben zum Täter konnte der 46-Jährige nicht machen. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. (BLZ)

Tegel

Entflohener Mann weiter auf der Flucht

Ein entkommener Häftling aus dem Gefängnis Tegel ist weiter auf der Flucht. Der 24-Jährige konnte bislang nicht festgenommen werden, erklärte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Der Mann hatte von sich selbst eine Attrappe aus Kleidung, Stoffresten und Toilettenpapier gebaut und sie in sein Zellenbett gelegt. Die Täuschung wurde erst Stunden später bemerkt. Wie der Straftäter nach einer Freistunde genau entkommen konnte, war vorerst unklar. Zu möglichen Hinweisen auf den Verbleib des Mannes machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) meldete die Flucht am Donnerstag. Es war das zehnte Mal innerhalb von sechs Wochen, dass Häftlinge aus einer Berliner Justizvollzugsanstalt entkommen konnten. Schon bei den neun Vorfällen nach Weihnachten hatte die CDU-Opposition von einem „einmaligen Skandal in der Rechtsgeschichte“ gesprochen. Damals waren vier Strafgefangene aus dem geschlossenen Teil der Anstalt Plötzensee ausgebrochen, sowie fünf Männer aus dem offenen Vollzug entwichen. (dpa)