Prenzlauer Berg

Messerstecher verletzt couragierten Helfer

Seine Zivilcourage ist einem 46-Jährigen in der Nacht in Prenzlauer Berg zum Verhängnis geworden. Wie die Polizei berichtet, versuchte er, gemeinsam mit einem 32-jährigen Begleiter, in einem Café in der Danziger Straße einen aggressiven Streit zwischen einem Unbekannten und einer 23-Jährigen zu schlichten. Ein Einlasser bat den streitenden Unbekannten daraufhin, das Lokal zu verlassen.

Als die beiden Männer mit der 23-Jährigen das Lokal 15 Minuten später ebenfalls verlassen wollten, trafen sie draußen erneut auf den Unbekannten, der das Trio mit einem Begleiter aufhielt und vor allem dem 32-Jährigen aggressiv mit einem Messer drohte. Als sich der 46-Jährige schützend vor seinen Begleiter stellen wollte, erlitt er zwei Stiche in den Bauch. Daraufhin flüchteten die beiden Angreifer in Richtung Prenzlauer Allee. Der 46-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Wedding

Raser geblitzt

Am Sonntagvormittag hielten Polizisten einen Motorradfahrer in der Müllerstraße in Wedding an. Der 27-Jährige muss nun mit einem Bußgeld in einer Höhe von bis zu 1400 Euro rechnen. Gegen 12 Uhr hatte eine Zivilstreife in der Seestraße eine Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern bei dem Raser und seiner 200 PS starken Maschine gemessen. (BLZ)

Treptow

Grüne beim Aufhängen von Wahlplakaten mit Schlagstock bedroht

Beim Aufhängen von Wahlplakaten der Grünen sind zwei Männer im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick nach eigenen Angaben mit einem Schlagstock bedroht worden. Ein 34-Jähriger soll einen 29-Jährigen und dessen 30 Jahre alten Begleiter am Samstagabend in der Köpenicker Landstraße zunächst beleidigt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Polizisten überprüften später den Tatverdächtigen, konnten den Schlagstock aber nicht finden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Lankwitz

Wohnhaus nach Brand evakuiert - Familie im Krankenhaus

Nach einem Küchenbrand sind drei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Lankwitz am Sonntagmorgen ins Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine 47 Jahre alte Mieterin in der Kaiser-Wilhelm-Straße die Flammen. Zusammen mit ihrem 59 Jahre alten Partner und ihrem 24-jährigen Sohn versuchte sie vergeblich, den Brand zu löschen. Schließlich retteten sie sich ins Freie, wegen des Verdachts auf Rauchvergiftungen wurde die Familie vorsorglich in eine Klinik gebracht. Das Haus musste zeitweise evakuiert werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Herd Feuer gefangen haben. (dpa)

Kreuzberg

Räuber-Duo überfällt Spielhalle

Mit einer Pistole bewaffnet haben zwei Räuber in Berlin-Kreuzberg eine Spielhalle überfallen. Die beiden Täter betraten das Casino in der Kreuzbergstraße nach Polizeiangaben am späten Samstagabend und bedrohten einen 47 Jahre alten Mitarbeiter. Sie zwangen den Mann, sich auf den Boden zu legen und fesselten ihn an den Beinen. Danach nahmen die Räuber Geld aus der Kasse und brachen mehrere Spielautomaten auf. Anschließend flüchteten sie unerkannt. (dpa)

Tempelhof

14-Jähriger von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein 14-Jähriger ist in Berlin-Tempelhof von einem Auto angefahren und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, betrat der Jugendliche am Samstagabend die Fahrbahn an der Kreuzung Alt-Tempelhof/Ecke Manteuffelstraße. Die 27 Jahre alte Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das Unfallopfer wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Lichtenberg

Kunststoffkanister brennt vor Jobcenter

Vor einem Jobcenter in Lichtenberg wurde am späten Samstagabend ein Kunststoffkanister in Brand gesetzt. Eine Passantin alarmierte gegen 22.20 Uhr die Polizei, die Feuerwehr löschte schließlich den Brand. Die Eingangstür des Centers wurde beschädigt, Personenschäden gab es keine. (BLZ)

Moabit

Randalierer brüllt antisemitische Parolen

In Moabit hat am Samstagmittag ein Mann in einem Hinterhof randaliert und dann im Treppenhaus antisemitische und homophobe Parolen gebrüllt.