Friedrichshain

Uhrmacher in Werkstatt überfallen und ausgeraubt

Drei maskierte Männer haben einen Uhrmachermeister in Berlin-Friedrichshain in seiner Werkstatt überfallen und ausgeraubt. Der 75-Jährige sei leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Täter haben nach ersten Erkenntnissen am Freitagnachmittag an der Tür der Werkstatt in der Schreinerstraße geklingelt. Als der Uhrmacher öffnete, stießen sie ihn zu Boden und bedrohten ihn mit einem Elektroschocker. Dann stahlen sie laut Polizei mehrere hochwertige Uhren sowie Geld und flohen. Der Uhrmacher habe leichte Hautabschürfungen erlitten und eine ärztliche Behandlung abgelehnt. (dpa)

Mitte

24-Jähriger rast im Sportwagen des Vaters durch Berlin

Ohne Wissen des Vaters ist ein 24-Jähriger in dessen Sportwagen rücksichtslos durch Berlin-Mitte gerast. Polizisten stoppten den Fahrer, der sich in Begleitung einer 19-Jährigen befand, am Freitagabend am Potsdamer Platz. Beide durften zu Fuß weitergehen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Auto und Führerschein wurden nach Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Gegen den jungen Mann wird wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens ermittelt. Grundlage sei der neue Paragraf 315d im Strafgesetzbuch, sagte eine Polizeisprecherin. Mit diesem können Autofahrer seit Oktober 2017 leichter bestraft werden, wenn sie rücksichtslos über die Straßen rasen.

Der 24-Jährige sei einem Polizisten außer Dienst am Freitag gegen 21.10 Uhr aufgefallen, hieß es. Der Beamte habe beobachtet, wie der Sportwagen in die Invalidenstraße Richtung Hauptbahnhof abbog und dabei so stark beschleunigte, dass das Heck mehrfach ausbrach. Später wurde der Wagen mit hohem Tempo vor dem Haupteingang des Bahnhofs, am Friedrich-List-Ufer und im Tiergartentunnel gesehen und schließlich am Potsdamer Platz von Beamten gestoppt. (dpa)

Potsdam

Polizeipräsident Mörke zu DHL-Erpresser: „Die Chancen stehen 50:50“

Ein Dreivierteljahr nach dem ersten Sprengstoff-Fund sucht die Brandenburger Polizei weiter nach dem DHL-Erpresser. „Ein paar Mal haben wir uns große Hoffnungen gemacht, dass wir den Täter haben“, sagte Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke der „Berliner Morgenpost“. Doch die Ermittlungen seien äußerst kompliziert. „Offensichtlich handelt da jemand, der hochprofessionell im Darknet unterwegs ist und seine Kommunikation mehrfach verschlüsselt“, sagte Mörke. „Aber: Wir sind auch nicht so schlecht.“ Die Ermittlungen seien in vollem Gange. „Die Chancen stehen 50:50“, sagte Mörke. (dpa)

Oranienburg

Ein Toter bei Unfall mit Motorrad

Bei einem Unfall mit einem Motorrad ist in Oranienburg (Oberhavel) ein 29 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam das Motorrad am Freitagabend in den Gegenverkehr und krachte frontal in ein Auto. Der 29-Jährige, der mit auf der Maschine saß, starb wenig später. Der 25 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt. Die Menschen im Auto blieben unverletzt. (dpa)

Kasel-Golzig

Radler tot auf Straße gefunden - Vermutlich Fahrerflucht

Ein 55-jähriger Radfahrer ist am Freitagabend tot auf einer Straße nahe Kasel-Golzig (Dahme-Spreewald) gefunden worden. „Wir gehen davon aus, dass er von einem Wagen erfasst und tödlich verletzt wurde“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam am Samstagmorgen. Von dem Fahrzeug fehlte zunächst jede Spur. (dpa)

Berlin/Langen

Drohnen machen an Flughäfen noch immer Probleme

Drohnen behindern weiterhin Piloten an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld. In Tegel meldeten die Flugkapitäne in diesem Jahr bislang neun Drohnen, in Schönefeld sechs, wie die Deutsche Flugsicherung mitteilte. In Schönefeld gab es damit schon mehr Vorfälle als im gesamten Vorjahr, als dort fünf Drohnen auffielen. In Tegel waren es im vergangenen Jahr elf Vorfälle. Die Fluggeräte seien eine besondere Gefahr im Luftraum, weil sie auf dem Radar nicht zu sehen seien, betonte die Flugsicherung. Man betrachte das mit Sorge. Die häufigsten Drohnen-Sichtungen gibt es an den Flughäfen Frankfurt und München. (dpa)