Lichtenberg

Radfahrer bei Unfall mit Müllfahrzeug schwer verletzt

Beim Zusammenstoß mit einem Müllfahrzeug ist ein Radfahrer in Berlin-Lichtenberg schwer verletzt worden. Nach Angaben von Zeugen war der 30-Jährige am Montagmorgen gegen 8.25 Uhr auf dem Gehweg der Guntherstraße unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Als er links in die Gudrunstraße abbog, fuhr er vom Gehweg auf die Straße und stieß mit einem dort stehenden Müllfahrzeug zusammen. Der Radfahrer trug Kopfverletzungen davon und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Wollin (Brandenburg)

Ausgebrannter LKW auf der A2 – Fahrer schwer verletzt

Ein Lastwagen ist bei einem Auffahrunfall auf der A2 in Westbrandenburg komplett ausgebrannt und der Fahrer schwer verletzt worden. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sein Lastwagen mit Auflieger war unweit der Grenze zu Sachsen-Anhalt gegen 3.30 Uhr aus ungeklärter Ursache auf einen anderen Lastwagen auf dem Standstreifen aufgefahren. Dessen Fahrer blieb unverletzt. Er hatte dort wegen eines technischen Defekts gehalten.

Der Unfall ereignete sich zwischen Wollin und Ziesar (Potsdam-Mittelmark) in Fahrtrichtung Potsdam. Es gab kilometerlange Staus, weil die Autobahn in beide Richtungen über viele Stunden gesperrt wurde. Erst gegen Mittag wurden die Fahrbahnen wieder komplett freigegeben. (dpa)

Marzahn

28-Jähriger zeigt Polizisten den Hitlergruß

Ein Mann hat am Sonntagabend in Marzahn mehrfach vor Polizisten den Hitlergruß gezeigt. Der 28-Jährige hatte selbst die Polizei zum Helene-Weigel-Platz gerufen, weil er eine Körperverletzung anzeigen wollte. Als die Beamten eintrafen, bezeichnete sich der Mann selbst als Nationalsozialist und hob zweimal den rechten Arm zum Hitlergruß. Laut Polizei verhielt sich der 28-Jährige zudem äußerst aggressiv und spuckte um sich. Er wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht. (BLZ)

Schöneberg

Frau will Muslima das Kopftuch herunterreißen

Eine unbekannte Frau hat am Sonntagabend in Schöneberg eine Muslima angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Frau die 20-Jährige auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Julius-Leber-Brücke zunächst aufgefordert, ihr Kopftuch abzunehmen und sie beleidigt. Dann versuchte sie, ihr das Kopftuch herunterzureißen und zog die 20-Jährige dabei an den Haaren. Als die 20-Jährige mit der Polizei drohte, ging die unbekannte Frau weg. Der Staatsschutz ermittelt nun. (BLZ)

Spandau

Fünf Verletzte bei schwerem Unfall auf Kreuzung

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos an einer Kreuzung in Berlin-Spandau sind vier Menschen schwer und einer leicht verletzt worden. Ein 20-jähriger Fahrer war beim Abbiegen an der Kreuzung Flankenschanze laut Polizei am Sonntagmorgen mit seinem Wagen mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Bei dem Aufprall wurden dessen 43-jähriger Fahrer sowie seine 10, 13 und 14 Jahre alten Söhne schwer verletzt. Sie mussten wegen Verletzungen an Kopf und Rumpf im Krankenhaus versorgt werden. Der 20-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ambulant behandelt.

Die Polizei stellte Sicherheitsmängel am Wagen des 43-Jährigen fest. Ob der Unfall mit diesen Mängeln in Zusammenhang stand, war am Montagmorgen noch nicht abschließend geklärt. (dpa)

Lichterfelde

Räubertrio überfällt Wettbüro

Drei Männer haben in der Nacht zum Montag ein Wettbüro in Lichterfelde überfallen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Angestellter eigenen Aussagen zufolge einen vermeintlichen Gast gegen 2.30 Uhr in das abgeschlossene Geschäft in der Osdorfer Straße gelassen. In diesem Moment drängten sich zwei weitere Männer in das Wettbüro – einer war laut dem Angestellten mit einer Schusswaffe bewaffnet. Der 27-jährige Wettbüro-Mitarbeiter wurde außerdem mit einem Messer bedroht und gezwungen, die Kasse zu öffnen. Das Räuber-Trio flüchtete mit den Tageseinnahmen. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. (BLZ)

Gesundbrunnen

Polizei fahndet nach vier Frauen

Die Berliner Polizei sucht nach vier Frauen, die im Verdacht stehen, im April dieses Jahres einen Taxifahrer in Gesundbrunnen mit einem Messer bedroht zu haben. Laut Aussage des Taxifahrers wollten die Frauen das Fahrgeld nicht zahlen. (BLZ)

Ziesar (Brandenburg)

Sperrung auf der A2 – Laster fährt auf parkenden Lkw auf

Die Autobahn 2 Potsdam - Magdeburg ist am Montagmorgen wegen eines Lkw-Unfalls zwischen Wollin und Ziesar in beiden Richtungen gesperrt worden. Nach Polizeiangaben hatte ein Lastwagen in der Nacht zum Montag wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen in der Nähe von Ziesar (Landkreis Potsdam-Mittelmark) angehalten. Ein weiterer Lastwagen kam danach aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und fuhr auf das parkende Fahrzeug auf. Der Lkw des Unfallverursachers fing Feuer und brannte komplett aus. Der Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus. Der Fahrer des abgestellten Lastwagens wurde nicht verletzt. (dpa)

Hohenschönhausen

Schüsse vor Disco: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Schützen erlassen

Nach den tödlichen Schüssen vor einer Berliner Diskothek ist gegen den 33-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Das sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Martin Steltner am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der genaue Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch unklar.

Bei den Schüssen vor dem Club im Stadtteil Neu-Hohenschönhausen war ein 37 Jahre alter Mann getötet worden. Der Tatverdächtige sowie zwei 34 und 41 Jahre alte Männer wurden schwer verletzt. (dpa/BLZ) 

Wilmersdorf

Spielcasino-Räuber bedrohen Angestellten mit Schusswaffe

Zwei Männer haben ein Spielcasino in Berlin-Wilmersdorf überfallen und Bargeld geraubt. Einer der Täter hatte nach Polizeiangaben am Sonntagabend schon zuvor in dem Casino in der Blissestraße an Automaten gespielt. Als der letzte Gast ging, kam ein zweiter Mann dazu. Er bedrohte die 54-jährige Angestellte des Spielcasinos mit einer Schusswaffe. Die beiden Männer klebten ihr den Mund zu.

Sie nahmen sich fast das gesamte Bargeld aus den Automaten und der Kasse und flüchteten unerkannt. Die Angestellte blieb unverletzt. Zur Höhe des gestohlenen Betrags konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. (dpa)

Brandenburg

94 Verletzte bei Verkehrsunfällen am Wochenende

Bei Verkehrsunfällen sind am Wochenende auf Brandenburgs Straßen 94 Menschen verletzt worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Insgesamt zählte die Leitstelle der Polizei von Freitag bis Sonntag 471 Unfälle.

Ein doppelstöckiger Reisebus fuhr am Sonntagabend auf der A24 in der Nähe von Wittstock (Dosse) zunächst auf ein Auto auf und schob dann einen weiteren Wagen rund 500 Meter vor sich her. Der 52 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos wurde leicht verletzt, seine 53-jährige Beifahrerin schwer. Auch der 52 Jahre alte Busfahrer verletzte sich leicht. Der Bus kam am rechten Fahrbahnrand in Schräglage zum Stehen. Einige der 64 Fahrgäste erlitten einen Schock.

In Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) stießen zwei Autos am Samstag frontal zusammen. Alle fünf Menschen in den beiden Wagen wurden verletzt. Der 48-jährige Unfallverursacher und sein Enkel mussten mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. (dpa)