Schwedt

Mann beleidigt und beißt Polizist

Gleich zweimal sind Polizisten bei Personenkontrollen im Landkreis Uckermark verletzt worden. In Schwedt hatten Beamte am Donnerstagabend ein Männer-Trio angehalten. Ein polizeibekannter 19-Jähriger beleidigte und bedrängte daraufhin die Polizisten, so dass sie ihn zu Boden rangen. Dabei habe er einem in die Hand gebissen, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann musste die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

In Milmersdorf gerieten Beamte mit einem 47-jährigen Hundehalter aneinander. Den Angaben zufolge hatte der Mann in Folge des Streits eine Flasche geworfen und dabei einen Beamten am Kopf verletzt. Nur mit Verstärkung habe der Mann gebändigt werden können, hieß es. Der Polizist musste in eine Klinik gebracht werden. (dpa)

Reinickendorf

Messerstecherei im Märkischen Viertel – mehrere Verletzte

Bei einer Messerstecherei im Dannenwalder Weg in Reinickendorf sind in der Nacht zu Freitag mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hat ein 19-Jähriger auf seine 42 Jahre alte Mutter eingestochen. Danach habe er ein Fenster geöffnet und sprang in die Tiefe. Die schwer verletzte Mutter verständigte eine Nachbarin, welche die Polizei und die Feuerwehr alarmierte. Sowohl die 42-Jährige als auch ihr Sohn mussten operiert werden. Beide sind außer Lebensgefahr. (BLZ)

Prenzlau

Auto prallt gegen Baum und geht in Flammen auf - Fahrer tot

Ein Auto ist bei Prenzlau (Uckermark) gegen einen Baum geprallt und in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erlitt der Fahrer bei dem Unfall am Donnerstagabend tödliche Verletzungen. Zur Identität des Toten gab es zunächst keine Angaben. Der Wagen war aus ungeklärter Ursache rechts von der Straße abgekommen und gegen den Baum geprallt. (dpa) 

Westend

Audifahrer rammt Smart - 59-Jährige schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos in Westend ist eine 59-jährige Frau am Donnerstagabend schwer verletzt worden. Nach Aussagen der Unfallbeteiligten sowie mehrerer Zeugen fuhr die Frau mit ihrem Smart gegen 21 Uhr auf der Masurenallee in Richtung Neue Kantstraße. Zu diesem Zeitpunkt waren die Ampeln im Kreuzungsbereich zum Messedamm außer Betrieb, so dass sich die Autofahrer an die Vorfahrtsschilder halten mussten, nach derer die 59-Jährige sich auf der Vorfahrtsstraße befand. Ein 26-Jähriger, der mit seinem Audi im Messedamm in Richtung Kaiserdamm unterwegs war, fuhr dennoch in den Kreuzungsbereich ein und rammte den Smart, so dass dieser gegen einen Laternenmast auf dem Mittelstreifen der Neuen Kantstraße geschleudert wurde.

Die Feuerwehr musste den Wagen bergen und brachte die am Kopf und an einem Bein verletzte Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Eine Überprüfung des 26-Jährigen ergab, dass dieser zur Fahndung ausgeschrieben war, weil ihm seine Fahrerlaubnis entzogen werden sollte. Der Führerschein wurde daraufhin sichergestellt. Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv, so dass dem Mann im Anschluss noch von einem Arzt Blut abgenommen wurde.  (BLZ)

Steglitz

Mann will Streit schlichten und wird selbst attackiert

Weil er nach eigenen Angaben einen Streit zwischen mehreren Jugendlichen schlichten wollte, wurde ein 21-Jähriger am Donnerstagabend in Steglitz attackiert und verletzt. Ein Zeuge hatte gegen 20.30 Uhr die Polizei verständigt und angegeben, dass vor einem Einkaufszentrum in der Schloßstraße gerade eine Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten stattfinden würde.

An der Ecke Schloßstraße/Kielerstraße bemerkten die Beamten einen Mann, der im Gesicht stark blutete. Er selbst gab an, er sei gerade auf dem Weg nach Hause gewesen, als er vor einem Einkaufszentrum einen verbalen Streit zwischen zwei jugendlichen Personengruppen bemerkt habe. Er sei daraufhin auf die Streitenden zugegangen und habe gefragt, was denn los sei. Daraufhin habe er unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht abbekommen. Ein Unbekannter soll ihn dann in den Bus gezogen haben, um ihn vor weiteren Attacken zu schützen. Der Busfahrer hatte die Türen geschlossen, die Gruppe hatten diese jedoch wieder geöffnet und im Bus weiter auf den 21-Jährigen eingeschlagen. Anschließend waren die Angreifer geflüchtet.

Der Mann erlitt diverse Gesichtsverletzungen und klagte über Schmerzen im linken Arm. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus.  (BLZ) 

Cottbus

Hinweise zu Nazi-Gruß auf Trikot bringen keinen Erfolg

Der Träger eines Trikots mit Nazi-Gruß beim DFB-Pokalspiel in Cottbus ist auch nach einem Zeugenaufruf der Polizei bislang nicht ermittelt worden. Es gab zwei Hinweise, die aber nicht zielführend waren, wie die Polizei am Freitag auf Anfrage mitteilte. Vor einer Woche hatte sie den Zeugenaufruf gestartet und Fotos veröffentlicht, die ein Zeuge gemacht hat.

Sie sollen den Mann im August auf dem Stadiongelände in Cottbus im Rahmen des DFB-Pokalspiels zwischen dem FC Energie Cottbus und dem SC Freiburg zeigen. Er trägt ein Trikot mit der Aufschrift „Siegheilson“. Die Beamten ermitteln wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (dpa) 

Ahrensfelde

Blitzeinbruch in Tankstelle – Täter erbeuten Zigaretten

Einbrecher sind in der Nacht zu Freitag in eine Tankstelle an der Ahrensfelder Chaussee in Ahrensfelde eingerdungen.Die Täter erbeuteten viele Zigaretten. Zunächst war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausgerückt, da die Polizei von einem Brand ausging. Das vermeintliche Feuer stellte sich jedoch als Vernebelungsanlage heraus, die die Einbrecher abschrecken soll. Mit einem Hubschrauber suchte die Polizei aus der Luft nach den Einbrechern - allerdings erfolglos. (BLZ)

Westend

Zur Fahndung ausgeschriebener Mann verursacht schweren Unfall

Ein zur Fahndung ausgeschriebener Autofahrer hat in Berlin-Westend unter Drogen einen schweren Verkehrsunfall mit einer Verletzten verursacht. Der 26-Jährige missachtete auf der Kreuzung zwischen Masurenallee und Messedamm die Vorfahrtsregeln und kollidierte mit dem Wagen einer 59-Jährigen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Auto der Frau wurde demnach am Donnerstagabend gegen eine Ampel geschleudert und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Die Autofahrerin kam mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus.
Eine Überprüfung des 26 Jahre alten Fahrers ergab nach Polizeiangaben, dass er zur Fahndung ausgeschrieben war, weil ihm der Führerschein entzogen werden sollte. Außerdem habe bei ihm ein freiwilliger Drogenschnelltest angeschlagen. (dpa) 

Tempelhof

Maskierter überfällt Wettbüro in Tempelhof mit Hammer

Mit einem Hammer hat ein Mann ein Wettbüro in Berlin-Tempelhof überfallen. Der Maskierte bedrohte den 20 Jahre alten Angestellten und forderte ihn auf, die Einnahmen herauszugeben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend konnte er mit seiner Beute am Donnerstagabend demnach unerkannt aus dem Laden am Tempelhofer Damm fliehen. Bei der Flucht sei er mit einem Kunden zusammengestoßen und habe seinen Hammer verloren. Die Polizei nutzt die Tatwaffe und Videoaufnahmen von dem Vorfall nun für ihre Ermittlungen. (dpa)

Märkisch Luch

900 Strohballen in Brand geraten

In Märkisch Luch (Landkreis Havelland) hat ein Feuer rund 900 Strohballen vernichtet und laut Polizei einen Schaden von einigen zehntausend Euro angerichtet. Das Feuer war nach Angaben der Regionalleitstelle Nordwest am späten Donnerstagabend ausgebrochen und erst nach rund 15 Stunden - gegen 13.30 Uhr am Freitag - weitgehend gelöscht.
Um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen, sei die Feuerwehr zwischenzeitlich mit etwa 100 Kräften im Einsatz gewesen, hieß es. Sie habe ein Übergreifen auf einen nahegelegenen Wald verhindern können.

Die Brandursache war den Polizeiangaben zufolge am Freitagnachmittag noch unklar. Es werde in alle Richtungen ermittelt - von technischem Defekt bis Brandstiftung, sagte ein Sprecher. Die Ballen waren zu einer sogenannten Strohmiete von 40 mal 25 Metern aufgeschichtet. (dpa) 

Staakow

Zwei Verletzte bei Auffahrunfall mit drei Lastwagen auf A13

Bei einem Auffahrunfall mit drei Lastwagen auf der Autobahn 13 in Südbrandenburg sind zwei Fahrer verletzt worden. Ein Sattelzug fuhr am Donnerstag an einem Stauende Richtung Berlin so heftig auf einen Lastwagen auf, dass dieser in einen dritten geschoben wurde, wie die Polizei mitteilte. Zwei der Lastwagenfahrer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zudem rückte die Feuerwehr an, weil Flüssigkeit ausgelaufen war. Die Autobahn wurde an der Unfallstelle zwischen Staakow und Baruth in Fahrtrichtung Berlin gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Staakow abgeleitet. (dpa)