Oranienburg

Einbrecher liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei - Auto überschlägt sich

Ein mutmaßlicher Einbrecher mit einem Auto hat sich bei Oranienburg eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Der Mann sei schließlich verunglückt und festgenommen worden, berichteten die Beamten. 

Nach ersten Erkenntnissen sollen der Mann und sein Komplize bei einem Einbruch im Löwenberger Land von einem Mieter überrascht worden sein. Einer der Männer wurde von dem Mieter am Tatort festgehalten, ein anderer fuhr mit einem Mietauto davon. Zeitweise sei der Flüchtige mit mehr als 100 km/h der Polizei davon gefahren. Schließlich habe er auf der Bundesstraße 96 ein anderes Auto touchiert und sich anschließend überschlagen. Der Mann wurde in ein Berliner Krankenhaus gebracht.  (dpa)

Mitte

Mann auf U-Bahnhof attackiert und mit Glasflasche verletzt

Ein 30 Jahre alter Mann ist in Berlin-Mitte mit einer Bierflasche angegriffen und verletzt worden. Zuvor war der 30-Jährige am Dienstagabend in der U-Bahn der Linie 8 mit zwei Männern in einen Streit geraten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Am U-Bahnhof Jannowitzbrücke eskalierte die Situation: Einer der Männer schlug dem 30-Jährigen eine gefüllte Glasflasche gegen den Kopf. Dieser ging zu Boden, nahm dann aber die Verfolgung der Männer auf – erfolglos. Rettungskräfte versorgten die Kopfverletzungen des 30-Jährigen. Warum einer der Männer plötzlich zuschlug, war zunächst unklar. (dpa) 

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Nauen

Erneut Supermarkt von falschen Polizisten überfallen

Erneut haben sich unbekannte Räuber als Polizisten ausgegeben und einen Supermarkt in Brandenburg überfallen. Einer der drei Männer habe sich am Dienstagabend in dem Supermarkt in Nauen (Havelland) als Kunde aufgehalten, berichtete die Polizeidirektion West am Mittwoch. Später betraten zwei Komplizen den Laden und gaben gegenüber den Mitarbeiterinnen an, Zivilpolizisten zu sein. Unter einem Vorwand gingen sie mit den Angestellten ins Büro der Filiale und fesselten sie dort. Anschließend erbeuteten die Räuber den Tresorschlüssel und flüchteten mit den Tageseinnahmen. Die Mitarbeiterinnen konnten sich selbst befreien und die Polizei rufen.

Erst am 1. November hatten drei unbekannte Räuber einen Supermarkt in Potsdam auf die gleiche Art überfallen und die Tageseinnahmen geraubt. Dabei wurde ein Mitarbeiter durch Schläge ins Gesicht verletzt. Laut Polizei sollen die Täter in beiden Fällen Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Am 24. Oktober hatten drei Unbekannte einen Supermarkt in Woltersdorf (Oder-Spree) auf identische Weise überfallen. (dpa)

Marzahn

Mehrere Verletzte bei Wohnungsbränden in Berlin

Bei mehreren Bränden in Berlin sind insgesamt fünf Menschen verletzt worden. Dutzende Bewohner mussten von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden - in einem Fall mit Hilfe einer Drehleiter. Einsatzorte waren in Marzahn, Wilhelmsruh und in einer Zahnarztpraxis im Wedding.

In Marzahn brannte am frühen Mittwochmorgen eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses komplett aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Ein Mensch wurde schwer verletzt, er musste am Ort wiederbelebt werden. Auch ein zweiter Mensch wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sei mit 52 Kräften im Einsatz gewesen, twitterte sie. 43 weitere Bewohner und ein Hund seien in Sicherheit gebracht worden. Neben den beiden Verletzten wurden drei weitere Menschen ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Wohnungsbrand kam, war noch unklar.

In einer Wohnung in Wilhelmsruh brannten Einrichtungsgegenstände. Sechs Menschen wurden von der Feuerwehr gerettet. Verletzt wurde niemand. Auch in diesem Fall war die Brandursache zunächst unklar. Bereits am späten Dienstagnachmittag hatte es in einem Zahnarztlabor in der Müllerstraße im Wedding gebrannt. Hier fingen aus ungeklärten Gründen ebenfalls Einrichtungsgegenstände Feuer. Drei Menschen wurden über eine Drehleiter gerettet. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Westend

Mutmaßliche Autodiebe geschnappt

Zivilfahnder haben in der Nacht zu Mittwoch zwei mutmaßliche Autodiebe in Westend festgenommen. Gegen 1.30 Uhr kontrollierten die Beamten zwei Männer im Alter von 27 und 40 Jahren, die sich auffällig an einem Audi aufhielten. Dabei stellte sich heraus, dass der Pkw mit Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges versehen und das Schloss an der Fahrertür beschädigt war. Eine Überprüfung der Halteranschrift in Reinickendorf ergab, dass der Wagen zuvor gestohlen worden war. Der Besitzer erfuhr erst durch die Polizei vom Diebstahl seines Audi. Die Kennzeichen wiederum wurden in der Ahornallee von einem geparkten VW abgeschraubt. Die mutmaßlichen Diebe wurden festgenommen. Die Festgenommenen sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. (BLZ)

Wainsdorf 

Tödlicher Unfall – Radfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

Ein 36 Jahre alter Radfahrer ist auf der Landstraße 59 nahe Wainsdorf (Landkreis Elbe-Elster) an der Grenze zu Sachsen nach einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein neunjähriges Kind wurde schwer verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, waren die beiden Radfahrer nach ersten Erkenntnissen am Dienstagabend gegen 19 Uhr auf der L59 zwischen Gröditz (Sachsen) und Wainsdorf unterwegs. Ein 41 Jahre alter Autofahrer übersah beide und stieß mit ihnen zusammen. Der 36-jährige Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Das neunjährige Kind wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, war noch unklar. (dpa) 

Kreuzberg

Bewaffnetes Trio überfällt Reinigungsgeschäft

Eine 44 Jahre alte Mitarbeiterin eines Reinigungsgeschäfts ist von drei maskierten Männern mit einer Schusswaffe sowie einem Schlagstock bedroht und ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, zwangen die Täter am Dienstagabend die 44-Jährige in der Ritterstraße in Berlin-Kreuzberg, die Einnahmen herauszugeben. Anschließend flüchteten sie unerkannt. (dpa)