Mitte

Taschendieb zweimal an einem Tag festgenommen

Ein vorbestrafter Mann ist am Berliner Hauptbahnhof gleich zweimal an einem Tag wegen Diebstahls festgenommen worden. Der 34-Jährige war erst vor wenigen Tagen wegen räuberischen Diebstahls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Nun droht ihm jedoch ein Aufenthalt im Gefängnis.

Sicherheitskräfte hielten den 34-Jährigen am Dienstagmorgen auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof fest, nachdem er sich die Umhängetasche eines 54-Jährigen geschnappt hatte. Der Mann versuchte erfolglos, sich aus den Griffen der Polizei zu befreien. Der Verdächtige kam jedoch nach Aufnahme seiner Personalien wieder auf freien Fuß. Am Abend wurde er jedoch wieder festgenommen - nachdem er laut Polizei im Hauptbahnhof das Handy einer 16-Jährigen gestohlen hatte. Die Jugendliche bemerkte jedoch den Diebstahl und riss dem Mann ihr Telefon aus der Hand. Polizisten nahmen den Mann dann fest. Nach Angaben der Polizei ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,45 Promille. (dpa)

Oberschöneweide

Auto demoliert - Staatsschutz prüft antisemitischer Hintergrund

Nach der Beschädigung eines Autos prüft die Polizei, ob die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat. Ein 55-Jähriger habe die Polizei am Mittwoch in die Fuststraße zu seinem demolierten Wagen gerufen, teilte die Behörde mit. Den Beamten habe er berichtet, dass er jüdischen Glaubens sei und dies nicht die erste Sachbeschädigung an seinem Wagen war. Der für politische motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz hat daraufhin den Fall übernommen. (dpa)

Frankfurt (Oder)

Verfolgungsjagd auf der A12 - gestohlenes Auto rammt Leitplanke

Ein Mann hat sich auf der Autobahn 12 mit einem gestohlenen Wagen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Verkehrspolizisten wollten den Wagen am Mittwochmorgen in Höhe der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost kontrollieren, wie die Beamten mitteilten. Der Fahrer gab jedoch Gas und versuchte zu flüchten. Er überholte demnach mit hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge auf der Standspur der A12 und streifte einen Wagen der Autobahnpolizei.

An der Anschlussstelle Briesen verlor er die Kontrolle über das Auto. Der Wagen verkeilte sich mit der Motorhaube unter einer Leitplanke und kam zum Stehen. Der 23-Jährige wehrte sich nach Angaben der Polizei bei seiner Festnahme heftig. Das Auto war in Potsdam am Abend zuvor gestohlen worden. Die Anschlussstelle Briesen musste wegen des Unfalls am Mittwochmorgen in Fahrtrichtung Frankfurt für fast eine Stunde gesperrt werden. (dpa) 

Neukölln

Unbekannte schlagen und treten auf Mann in Frauenkleidern ein

Ein 25-jähriger Mann in Frauenkleidung ist in Berlin-Neukölln von zwei Unbekannten beleidigt, attackiert und verletzt worden. Der 25-Jährige war mit seinem 26-jährigen Begleiter am späten Dienstagabend in der Hertastraße unterwegs, als die beiden Männer von zwei Unbekannten zunächst mehrfach beleidigt wurden, wie die Polizei mitteilte. Die Täter schlugen dann auf den 25-Jährigen ein und traten ihn, bis er am Boden lag. Auch dann ließen sie nicht von ihm ab - beleidigten ihn weiter und bewarfen ihn anschließend mit einem kleinen Pflasterstein. Danach flüchteten die Angreifer. Der 25-Jährige kam mit einer Armverletzung ins Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa) 

Kaulsdorf

Raser überschlägt sich und rammt Auto – Mutter und Töchter schwer verletzt

Eine 30 Jahre alte Frau und ihre beiden Töchter sind bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Kaulsdorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 21-jähriger Autofahrer nach Zeugenaussagen zu schnell mit seinem BMW auf der Carola-Neher-Straße unterwegs. Auf der Grottkauer Straße stieß er mit dem Wagen der 30-Jährigen zusammen, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 21-Jährige wurde leicht verletzt, die 30-Jährige und die beiden Kinder (5 und 10 Jahre alt) mussten ins Krankenhaus gebracht werden. (BLZ)

Tempelhof

Auto geht in Flammen auf - Verkehrsbehinderungen auf A100

Ein brennendes Auto hat am Mittwochmorgen den Verkehr in Berlin-Tempelhof behindert. Das Auto brannte in einer Autowerkstatt auf einem Gewerbegelände in der Germaniastraße, wie die Feuerwehr mitteilte. Wegen der starken Rauchentwicklung und Schaulustiger kam es auf der Autobahn 100 in Höhe Tempelhofer Feld am Morgen zu Stau. Die Germaniastraße wurde zwischen Oberlandstraße und Ringbahnstraße in beide Richtungen gesperrt, wie das das Verkehrsinformationszentrum via Twitter mitteilte.

Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu löschen. Die Rauchwolke war in weiten Teilen der Stadt zu sehen.  (dpa)

Potsdam

Ermittlungen nach tödlichem Unfall mit Watussi-Rindern eingestellt

Ein Jahr nach dem tödlichen Unfall mit zwei ausgebrochenen Watussi-Rindern hat die Potsdamer Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, sagte eine Justizsprecherin am Mittwoch. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (Online) berichtet. Bei dem Unfall auf der Bundesstraße 102 im Kreis Potsdam-Mittelmark war ein 56 Jahre alter Autofahrer mit den Rindern zusammengeprallt und ums Leben gekommen. Die großen Rinder stammten aus einem Zirkus. Im dem Fall hatte auch die Polizei Fehler eingeräumt. Ein Polizist im Lagezentrum habe zu Unrecht keinen Streifenwagen losgeschickt, nachdem ein Zeuge die Tiere auf der Straße gemeldet hatte. (dpa)

Hellersdorf

Zwei Verletzte bei Kellerbrand – Brandstiftung vermutet

Bei einem Kellerbrand in Berlin-Hellersdorf sind zwei Menschen verletzt worden. Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in der Maxie-Wander-Straße war am späten Dienstagabend aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Nachdem Mieter des Hauses Rauch im Hausflur wahrgenommen hatten, alarmierten sie die Polizei und Feuerwehr. Einige der 18 Bewohner mussten sich über tragbare Leitern in Sicherheit bringen. Zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Das Wohnhaus sei vorerst wegen der starken Kohlenmonoxidbelastung nicht bewohnbar, hieß es von der Polizei am Mittwochmorgen. Drei Familien mussten daher über das Bezirksamt woanders untergebracht werden, die restlichen Mieter kamen bei Freunden und Familie unter. (dpa)

Spandau

Polizei schnappt Autodiebe auf frischer Tat

Die Polizei hat drei mutmaßliche Diebe festgenommen. Gegen 1.45 Uhr fiel den Polizisten auf dem Brunsbütteler Damm ein Kleintransporter auf, in dem sich die drei Männer befanden. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellten die Beamten fest, dass das Kennzeichen gestohlen war. Zudem fanden sie in dem Kleintransporter drei hochwertige Felgen sowie Radkreuze und Radmuttern. Die drei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren gaben zu, die Felgen von einem geparkten Jaguar gestohlen zu haben. Die Männer wurden vorläufig festgenommen. (BLZ)