Mitte

Mann fuchtelt mit Spielzeugwaffen vor BND-Gebäude und betet laut

Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen Mann festgenommen, der vor dem Gebäude des Bundesnachrichtendienstes in der Chausseestraße Mitte mit Spielzeugwaffen herumgefuchtelt und dabei laut gebetet hatte. Der 36-Jährige habe einen verwirrten Eindruck gemacht, hieß es von einem Polizeisprecher. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten Waffenattrappen, eine Luftdruckpistole sowie ein Messer. Auf Grund einer noch nicht bezahlten Geldstrafe wurde der 36-Jährige eingeliefert. Eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Festgenommenen verlief ohne Erfolg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und Verstoßes gegen das Waffengesetz. (BLZ)

Schöneweide

Tram-Fahrgast beschimpft Frau fremdenfeindlich und bespuckt sie

Eine Frau und ihre fünfjährige Tochter sind am Mittwochnachmittag in einer Straßenbahn der Linie M17 offenbar aus fremdenfeindlichen Gründen angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 36-Jährige Anzeige am Abend erstattet. Der Frau zufolge hatte sich der Mann in der Tram darüber beschwert, dass das Kind zu laut sei. Als sie am Bahnhof Schöneweide die Bahn verließ, sagte sie dem Mann, dass er jetzt seine Ruhe hätte. Daraufhin soll er die 36-Jährige fremdenfeindlich beschimpft haben. Als die Frau seinen Namen forderte, um ihn anzuzeigen, soll er sie angespuckt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun. (BLZ)

Friedrichshain

Rigaer Straße: Vermummte werfen Stein auf  fahrendes Polizeiauto 

Mehrere Unbekannte haben am Mittwochabend ein Polizeifahrzeug in Friedrichshain mit einem Stein beworfen. Kurz vor 21 Uhr war ein Gruppenwagen einer Einsatzhundertschaft in der Rigaer Straße in Richtung Bersarinplatz unterwegs, als die Einsatzkräfte auf Höhe Zellestraße einen Aufprall wahrnahmen. Daraufhin stoppte der Fahrer. Ein Polizeibeamter sicherte anschließend einen Kleinpflasterstein, der auf der Straße lag.

Zeugen gaben an, dass mehrere dunkel gekleidete Personen auf einem Dach an der Rigaer Straße Ecke Zellestraße standen. Daraufhin forderten die Beamten einen Polizeihubschrauber an. Die Besatzung konnte allerdings niemanden mehr auf den Dächern entdecken. Während des Einsatzes hatten sich laut Polizei immer wieder vermummte Personen vor einem Haus in der Rigaer Straße aufgehalten. Festgenommen wurde allerdings niemand. (BLZ)

Friedrichshain/Kreuzberg

Unbekannte zünden mehrere Amazon-Transporter an – Staatsschutz ermittelt

In Berlin haben in der Nacht zu Donnerstag mehrere Transporter des Versandhändlers Amazon gebrannt - vermutlich handelte es sich um Brandstiftungen. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen und überprüfe auch, ob es einen Zusammenhang gibt, teilte die Polizei mit.

In Berlin-Kreuzberg hatte ein Anwohner der Hornstraße einen lauten Knall gehört und dann das brennende Fahrzeug entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, der Lieferwagen brannte im vorderen Bereich aus. Zwei Autos und ein weiterer Transporter wurden durch das Feuer beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

In Friedrichshain bemerkten Passanten am Platz der Vereinten Nationen Feuer unter einem Amazon-Transporter. Polizisten konnten die Flammen löschen. Der Wagen wurde nicht beschädigt. Es wird wegen versuchter Brandstiftung ermittelt. (dpa/BLZ)

Eberswalde (Brandenburg)

Zwei Auto in Flammen aufgegangen

Zwei Autos haben in Eberswalde (Barnim) gebrannt. Die Feuerwehr wurde am frühen Donnerstagmorgen in die betroffene Straße gerufen, wie die Polizei mitteilte. Die Wagen standen unweit voneinander. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Ermittler prüfen, ob Brandstifter dahinter stecken könnten. (dpa)

Kreuzberg

Leiche von 58-Jähriger wird obduziert

Die Leiche der 58-Jährigen, die in Berlin-Kreuzberg entdeckt wurde, soll am Donnerstagvormittag obduziert werden. Das teilte die Polizei mit. Weitere Angaben machte die Sprecherin nicht. Die Frau war am Mittwochnachmittag mit aufgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung in der Dresdener Straße nahe dem Kottbusser Tor gefunden worden. Anwohner hatten die Einsatzkräfte alarmiert. Der Ehemann der Frau wurde vorläufig festgenommen. (BLZ/dpa)

Reinickendorf

Mann niedergestochen – 14-Jähriger wird Haftrichter vorgeführt

Der 14-Jährige, der in Berlin-Reinickendorf einen 22-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben soll, kommt am Donnerstag vor einen Haftrichter. Das sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagvormittag. Der Beschuldigte hatte am Mittwochvormittag einen Streit mit dem Opfer, in dessen Verlauf er ein Messer zog und auf den Mann einstach. Weitere Details zum Vorfall und den Hintergründen nannte die Polizei nicht. (dpa)

Reinickendorf

Fahrraddieb verletzt Verkäufer – Festnahme

Die Polizei hat am Mittwochnachmittag in Reinickendorf einen mutmaßlichen Fahrraddieb festgenommen. Nach Angaben von Zeugen betrat der Tatverdächtige kurz nach 12 Uhr ein Fahrradgeschäft in der Auguste-Viktoria-Allee und schaute sich bei den Elektrofahrrädern um. Plötzlich hob der 33-Jährige ein mit Schloss gesichertes Fahrrad an und trug dieses dann schnellen Schrittes aus dem Geschäft. Zwei Angestellten gelang es, den Mann einzuholen und das Fahrrad festzuhalten. Während des Gerangels um das Elektrorad sprühte der Tatverdächtige den Verkäufern ein Reizgas ins Gesicht. Anschließend ergriff er die Flucht. Während die Angestellten von Rettungssanitätern zu ambulanten Behandlungen in eine Klinik gebracht wurden, entdeckten Polizisten kurz darauf einen Mann in der Straße Meller Bogen, auf den die Personenbeschreibung passte. Dieser flüchtete und verschwand in einem Haus in der General-Barby-Straße.

Mit Hilfe von Zeugen konnten Polizisten dann die Wohnung ausfindig machen, in die der Verdächtige geflüchtet war, und nahmen ihn vorläufig fest. Im Hausflur vor der Wohnung entdeckten die Polizisten zwei original verpackte Matratzen. Ermittlungen ergaben, dass diese aus einem Möbelgeschäft in der Auguste-Viktoria-Allee entwendet worden waren. Es wird geprüft, ob der 33-Jährige auch dafür verantwortlich sein könnte. (BLZ)

Kreuzberg

Räuber reißt 77-Jährigen zu Boden und verletzt ihn

Ein 77 Jahre alter Mann ist am Mittwochnachmittag bei einem Überfall in Kreuzberg verletzt worden. Der Senior war gegen  17.10 Uhr am Mehringplatz unterwegs, als ihm der Räuber die Tasche entriss und ihn dazu zu Boden warf. Der 77-Jährige zog sich bei dem Sturz Schulterverletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Täter flüchtete mit der Tasche. (BLZ)

Tegel

Explosion in Auto – vermutlich Brandstiftung

In Tegel hat am Mittwochabend ein Auto gebrannt. Laut Polizei hatten Zeugen  gegen 19 Uhr in der Bernauer Straße einen explosionsartigen Knall gehört und dann Flammen an einem am rechten Fahrbahnrand stehenden VW bemerkt. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (BLZ)

Mariendorf

Fußgängerin bei Grün von Auto angefahren – schwer verletzt

Eine 66 Jahre alte Fußgängerin ist an einer Ampelkreuzung in Berlin-Mariendorf von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die 51-jährige Autofahrerin habe die Frau wahrscheinlich nicht gesehen, weil ihr ein Bus die Sicht versperrte, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sie sei am Mittwochabend hinter dem Bus abgebogen. Der Wagen erfasste die Passantin, die bei Grün die Straße überqueren wollte. Die Frau wurde mit Rumpf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt. (dpa/BLZ)