Britz

Gartenlaube explodiert - ein Schwerverletzter

Bei einer Explosion in einer Gartenlaube in Berlin-Britz ist am zweiten Weihnachtstag ein Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hätten Zeugen am Mittwochvormittag einen lauten Knall in der Laubenkolonie am Buckower Damm gehört und schließlich Erste Hilfe geleistet, bis der 59-Jährige in ein Unfallkrankenhaus gebracht wurde. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Die Laube des Mannes wurde bei der Explosion völlig zerstört, umliegende Hütten wurden ebenfalls beschädigt. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte eine Gasflasche explodiert sein, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. (dpa)

Lichtenberg

Gruppe beschimpft und attackiert zwei Männer aus dem Iran

Zwei Männer sind in Berlin-Lichtenberg von einer fünfköpfigen Gruppe fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen worden. Dabei wurde ein 31 Jahre alter Iraner am Knie verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Gruppe sei am frühen Mittwochmorgen an einer Bushaltestelle in der Weitlingstraße zu den Männern gekommen und habe den 31-Jährigen und seinen 28 Jahre iranischen alten Begleiter angepöbelt, außerdem riefen die Männer „Deutschland den Deutschen“. Dabei schubste einer aus der Gruppe den 31-Jährigen und trat auf ihn ein. Die Angreifer flüchteten. Der Staatsschutz ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung. (dpa)

Spandau

Mann wird bei Raub mit kaputter Bierflasche angegriffen

Ein Mann ist bei einem Raub in Berlin-Spandau mit einer kaputten Bierflasche angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, saß der 33-Jährige am frühen Mittwochmorgen in einem Waggon der U7 in Richtung Rudow, als ein Mann ihn nach einem Bier fragte und beschimpfte, weil er verneinte. Als sie gemeinsam die U-Bahn verließen, attackierte er ihn auf dem Bahnsteig mit der Faust und einer angeschlagenen Bierflasche. Danach riss er dem Mann seinen Rucksack vom Rücken und floh. Der 33-Jährige erlitt schwere Schnittverletzungen an der Hand und am Arm. (dpa)

Reinickendorf

Polizist schießt auf aggressiven Hund

Weil ein Mann in Berlin-Reinickendorf seinen aggressiven Hund auf Polizisten losgelassen hat, hat einer der Beamten auf das Tier geschossen. Wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt waren die Polizisten am Dienstagmorgen in den Büchsenweg gerufen worden, wo sie an der Haustür einen Mann und den Schäferhund antrafen, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung.

Die Beamten forderten den Mann auf, den Hund in die Wohnung zu bringen, aber er lief stattdessen mit gefletschten Zähnen auf sie zu. Ein Beamter schoss und verfehlte das Tier. Der Mann, der schließlich flüchtete und eine betrunkene Frau, die als Mieterin in der Wohnung lebte, blieben unverletzt. Die 29-Jährige hatte leichte Schürf- und Schnittverletzungen, weigerte sich aber, etwas zu einem möglichen Angriff zu sagen. Der Hund kam ins Tierheim. (dpa) 

Biesdorf

Einbrecher tappt bei U-Bahn-Flucht in Polizeifalle

Er nutzte den ruhigen Weihnachts-Dienstag, um in ein Einfamilienhaus in Biesdorf einzusteigen: Am Vormittag kletterte ein 43-Jähriger aus dem Fenster des Hauses in der Beruner Straße, wurde aber dabei zufällig von einem aufmerksamen Polizisten außer Dienst beobachtet. Dieser heftete sich an die Fersen des mutmaßliche Einbrechers, der in die U-Bahn der Linie U 5 in Richtung Alexanderplatz stieg. Währenddessen informierte der Beamte schon einmal die Einsatzleitzentrale. Als der Flüchtende am U-Bahnhof Lichtenberg den Waggon verließ, erwarteten ihn bereits die hinzugerufenen Polizisten und nahmen den 43-Jährigen fest. Bei der darauffolgenden Durchsuchung fanden die Beamten diverses Diebesgut wie ein Notebook, ein Navigationsgerät und Schmuck. (BLZ)

Schönwalde-Glien

Weihnachtsbraten löst Küchenbrand aus - Familie im Krankenhaus

Ein festlicher Weihnachtsbraten hat zu Heiligabend in Schönwalde-Glien (Havelland) ein Feuer in einer Küche ausgelöst. Der 76-jährigen Köchin sei das Fett in der Bratenschüssel in Brand geraten, berichtete die Polizeidirektion West am Mittwoch. Als sie versuchte, das Feuer mit Wasser zu löschen, kam es zu einer Verpuffung. Die Küche wurde nach Angaben der Polizei schwer in Mitleidenschaft gezogen. Zum Löschen des Brandes musste die Feuerwehr anrücken. Die anwesenden Familienmitglieder wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Ein weiterer Küchenbrand in Brandenburg/Havel am Mittwoch sorgte dafür, dass ein 27-Jähriger in Haft kam. In dessen Küche war am frühen Morgen aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Der 27-Jährige musste wegen einer leichten Rauchgasvergiftung ambulant behandelt werden. Anschließend stellten Polizeibeamte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Daraufhin wurde der 27-Jährige festgenommen. (dpa)

Moabit

Mit Messer attackiert und mit Steinen beworfen

Ein Mann hat am Berliner U-Bahnhof Birkenstraße in Moabit versucht, einen Streit zwischen einem Paar zu schlichten und wurde dabei mit einem Küchenmesser und Steinen attackiert. Ein 21-Jähriger hatte sich mit seiner Freundin gestritten und sie angegriffen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Daraufhin mischte sich der 33-Jährige am Dienstagvormittag ein. Der Tatverdächtige attackierte den Mann in der Folge mit einem Küchenmesser. Er konnte ausweichen und wehrte sich mit Faustschlägen, woraufhin der 21-Jährige schließlich Steine aus dem U-Bahn-Gleisbett holte und den 33-Jährigen damit am Kopf traf. Der Angreifer flüchtete, konnte aber kurz darauf von den Beamten festgenommen werden. (dpa)

Neukölln 

Mann schwulenfeindlich beleidigt 

Ein Mann ist in Berlin-Neukölln von einer Gruppe schwulenfeindlich beschimpft worden. Der 25-Jährige war am ersten Weihnachtstag händchenhaltend mit seinem Freund in der Weserstraße unterwegs, als die Gruppe ihn lautstark in arabischer Sprache beleidigte. Einer der Tatverdächtigen habe dabei auch versucht, den 25-Jährigen zu schlagen, wurde aber von einem anderen aus der Gruppe zurückgehalten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das Paar ging schließlich und wurde dabei weiter homophob beleidigt. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Gesundbrunnen

Drei Autos krachen auf Kreuzung ineinander - drei Verletzte 

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Gesundbrunnen sind an Weihnachten drei Menschen verletzt worden. Drei Autos stießen an der Kreuzung Osloer Straße und Schwedenstraße aus bisher ungeklärter Ursache zusammen, wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Zweiten Weihnachtstag sagte. Dabei erlitt ein Mann eine Gehirnerschütterung und Verletzungen am Unterarm. Er musste zunächst im Krankenhaus bleiben. Zwei weitere Insassen der Autos wurden leicht verletzt. (dpa)

Karstädt

Drei Tote bei Verkehrsunfällen in Brandenburg

Bei Verkehrsunfällen sind in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag drei Menschen in Brandenburg ums Leben gekommen. Am späten Dienstagabend starb ein 86-jähriger Autofahrer nach einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 5 bei Karstädt (Landkreis Prignitz), wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Der 86-Jährige sei aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Sattelzug kollidiert. Der Senior starb noch am Unfallort. Der 52-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und musste ärztlich behandelt werden.

Eine 18-jährige Autofahrerin kam nach Angaben des Lagezentrums der Polizei am frühen Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 115 bei Golßen (Dahme-Spreewald) aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle.

Etwa zweieinhalb Stunden später kam eine 28-Jährige mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße 103 zwischen Kyritz und Gantikow (Ostprignitz-Ruppin) ebenfalls nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Auch die 28-Jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. (dpa)