Mitte

Siebenköpfige Gruppe prügelt Radfahrer krankenhausreif

Aus einer Nichtigkeit heraus entstand in der vergangenen Nacht in Mitte ein Streit zwischen einem 36-Jährigen und einer Gruppe Betrunkener, die für den Erstgenannten im Krankenhaus endete. Zeugen gaben an, dass es gegen 1 Uhr an einem Kiosk in der Brückenstraße zu einer Diskussion zwischen dem 36-jährigen Radfahrer und einer siebenköpfigen Gruppe junger Männer gekommen sei. Thema soll das Radfahren auf dem Gehweg gewesen sein. Aus der anfangs noch verbalen sei dann eine körperliche Auseinandersetzung entstanden, bei der zwei Männer aus der Gruppe den 36-Jährigen schlugen und traten. Als dieser bewusstlos am Boden lag, flüchteten die Angreifer mit ihren Freunden. Vier aus der Gruppe konnten wenig später auf einem Baustellengelände in der Rungestraße von der Polizei ausfindig gemacht werden. Unter ihnen befand sich auch ein 18-Jähriger, der als einer der beiden Schläger identifiziert werden konnte. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von rund 2,5 Promille. Der 36-Jährige wurde aufgrund einer schweren Gesichtsverletzung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste. Die Polizisten sicherten Videoaufnahmen der BVG und des Kiosks. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. (BLZ)

Pankow

Nachbarn bemerken Einbrecher - Festnahme

Der Aufmerksamkeit von Nachbarn ist es zu verdanken, dass Polizisten in der vergangenen Nacht in Französisch Buchholz zwei mutmaßliche Einbrecher festnehmen konnten. Ein 39-Jähriger war kurz vor 1 Uhr auf Geräusche aus einem Einfamilienhaus in der Nisbléstraße aufmerksam geworden und hatte dann in dem Haus jemanden wahrgenommen. Die daraufhin von ihm alarmierte Polizei stellte dann wenig später ein eingeschlagenes Fenster und den Schein einer Taschenlampe im Haus fest. Die Beamten stiegen durch das Fenster ebenfalls in das Haus und nahmen dort zwei 17- und 20-Jährige fest. Der ältere der beiden hatte noch versucht, sich in einem Lichtschacht zu verstecken. Die Festgenommenen wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Gegen den 17-Jährigen lag zudem bereits ein Haftbefehl aus Brandenburg vor. Es wird außerdem geprüft, ob die beiden noch für weitere Einbruchstaten verantwortlich sein könnten. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mitte

Mann attackiert Jugendlichen, weil er bei Musik mitsingt

Ein Jugendlicher hat gestern Nachmittag eine versuchte gefährliche Körperverletzung und eine Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund angezeigt. Nach seinen Schilderungen verließ er gegen 17.45 Uhr den S-Bahnhof Alexanderplatz, lief Richtung Fernsehturm, hörte dabei über Kopfhörer Musik und sang mit. Plötzlich habe ihn ein unbekannter Mann angesprochen ihn aufgefordert das Singen zu unterlassen und ihn fremdenfeindlich beschimpft. Der 17-Jährige blieb daraufhin nach seinen Angaben stehen und fragte den Mann, was dieser von ihm wolle. Daraufhin soll der Unbekannte ein Reizgas in Richtung des Beschimpften gesprüht haben. Glücklicherweise konnte der Jugendliche dem Sprühstoß ausweichen, wurde nicht getroffen und flüchtete sich anschließend in Richtung Neptunbrunnen. Dort sprach er Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft an und teilte das Geschehene mit. Eine Suche nach dem Täter verlief erfolglos. Verletzt wurde der 17-Jährige nicht. (BLZ)

Wedding

18-Jährige verursacht Unfall mit Hochschwangerer

Bei einem Verkehrsunfall in Wedding erlitt in der vergangenen Nacht ein 26-Jähriger leichte Verletzungen. Seine hochschwangere 22-jährige Freundin und Beifahrerin kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr eine 18-jährige Fahranfängerin gegen 0.10 Uhr mit einem BMW vom rechten Fahrbahnrand der Müllerstraße los und direkt vom rechten Fahrstreifen in den äußerst linken. Hierbei stieß die junge Frau mit dem Opel des 26-Jährigen zusammen, der im linken Fahrstreifen fuhr. Der Opel geriet durch den Anstoß nach links über den Bordstein und kippte auf die Seite. Die Müllerstraße musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. (BLZ)

Köpenick

15-jähriger Mehrfachtäter mit Messer will Kinder berauben

Nach einer versuchten räuberischen Erpressung gestern Nachmittag in Köpenick wurde ein Kiezorientierter Mehrfachtäter vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich zwei neun- und 13-jährige Mädchen sowie ein zehn Jahre alter Junge an einer Skaterbahn in einem Park in der Pablo-Neruda-Straße auf. Zuvor hatten sie anwesende Jugendliche gefragt, ob sie dort spielen dürfen, was bejaht worden war. Nachdem sie eine Weile gespielt hatten, soll ein Jugendlicher die drei Kinder aufgefordert haben, ihre mitgeführten Sachen, unter anderem einen Roller, ein Handy und eine Musikbox, herauszugeben. Der später Festgenommene soll sich dann dazugesetzt haben. Er soll erneut die Herausgabe der Sachen gefordert und dabei mit einem Messer hantiert haben. Trotzdem übergaben die Kinder ihre Gegenstände nicht, verließen den Park und informierten ihre Eltern. Alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf den Jugendlichen, der zuvor das Messer in der Hand hatte, und einen weiteren Jugendlichen in dem Skaterpark fest. Beide wurden zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Ermittlungen ergaben, dass der zweite festgenommene Jugendliche im Alter von 15 Jahren an der Tat nicht beteiligt gewesen sein soll, woraufhin dieser wieder entlassen wurde. Der Jugendliche mit dem Messer, ebenfalls 15 Jahre alt, ist der Polizei bereits als Kiezorientierter Mehrfachtäter bekannt und wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben. Die Ermittlungen zu dem Jugendlichen, der als erstes die Kinder zur Herausgabe von Gegenständen aufgefordert hatte, dauern an. (BLZ)

Wilmersdorf

Blutender Jugendlicher stellt sich nach Überfall auf Spätkauf

Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf einen Jugendlichen nach versuchter räuberischer Erpressung vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge betrat der Jugendliche gegen 23.30 Uhr einen Spätkauf in der Nachodstraße, soll den 62-jährigen Inhaber mit einer Metallstange bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem der Chef die Herausgabe verweigert hatte, soll ihm der Verdächtige mit der Stange gegen den Kopf geschlagen haben. Der Attackierte soll daraufhin seinerseits eine Champagner-Flasche aus einem Regal genommen und mit dieser dem Jugendlichen gegen den Kopf geschlagen haben. Nach einem anschließenden Gerangel zwischen beiden flüchtete der 16-Jährige ohne Beute aus dem Laden und ließ die Metallstange zurück. Er hatte eine stark blutende Kopfplatzwunde erlitten und stellte sich deshalb kurz darauf alarmierten Polizisten, die ihn festnahmen. Nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus brachten die Beamten den Festgenommenen in ein Polizeigewahrsam und übergaben ihn Ermittlern der Kriminalpolizei der Direktion 2. Der Spätkaufinhaber hatte leichte Gesichtsverletzungen erlitten. Eine Behandlung war nicht erforderlich.

Charlottenburg

Unbekannter überfällt Spätkauf, raubt Geld und Zigaretten

Heute früh hat ein Unbekannter einen Spätkauf in Charlottenburg überfallen. Kurz vor 4 Uhr betrat der Maskierte den Laden in der Damaschkestraße, bedrohte einen 19-jährigen Verkäufer und forderte ihn auf, sich auf den Boden zu legen. Nachdem der Angestellte der Aufforderung nachgekommen war, griff sich der Räuber Zigaretten aus den Auslagen und Geld aus der Kasse. Bevor er das Geschäft mit der Beute verließ, versprühte er Reizgas in dem Verkaufsraum. Der Angestellte erlitt Augenreizungen, die von Rettungssanitätern am Ort behandelt wurden. (BLZ)