Polizeibericht aus Berlin vom 31.10.2018

Friedrichshain

East Side Mall wegen Brandalarm geräumt

An der Warschauer Brücke in Friedrichshain hat am Mittwoch die East Side Mall eröffnet. Der Start lief aber nicht glatt: Weil die Brandmeldeanlage auslöste, musste das Einkaufszentrum kurzzeitig geräumt werden - ein Fehlalarm, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. „Es hat sich als null und nichtig herausgestellt.“ (dpa)

Berlin

Hunderte Waffen während Amnestie bei Polizei abgegeben

215 Gewehre und 920 Pistolen sind während einer einjährigen Amnestie für illegale Waffen bei der Berliner Polizei abgegeben worden. Außerdem nahm die Polizei 141 weitere Waffen wie verbotene Messer, Säbel oder Schwerter entgegen. Dazu kamen 66.954 Patronen oder andere Munition, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Alle Waffen seien vernichtet worden. 

Ein Jahr lang hatten die Berliner die Möglichkeit, illegale Waffen und Munition straffrei bei der Polizei abzugeben. Diese sogenannte Waffenamnestie endete Anfang Juli 2018. Sie wurde 2017 durch eine Änderung des Waffengesetzes möglich. Eine ähnliche Aktion hatte es zuletzt 2009 gegeben. Damals wurden binnen eines Jahres rund 350 Schusswaffen, knapp 33.200 Patronen und 60 weitere verbotene Objekte abgeben. (dpa)

Berlin

Polizei stellt bei Kontrollen zahlreiche Verstöße gegen Vorschriften fest

Bei der Kontrolle von Spielhallen ist die Mehrheit mit Gesetzesverstößen aufgefallen. Von 28 Wettbüros und Spielhallen in mehreren Bezirken, die Polizei, Steuerfahnder und Ordnungsämter am Dienstag überprüften, hielten sich nur 11 an die Vorschriften. Achtmal fehlte die Genehmigung für das Glücksspiel, in sechs Betrieben standen nicht erlaubte Sportwettgeräte, zudem gab es Geldspielgeräte ohne Zulassung oder welche, die längst abgemeldet waren. (dpa)

Weißensee

Radfahrer attackiert Busfahrer

Weil er nach eigenen Angaben abgedrängt worden war, hat ein Radfahrer in Weißensee am Dienstagabend einen Busfahrer angegriffen. Gegen 19.40 Uhr- so berichteten Zeugen- hielt der Bus des Schienenersatzverkehrs der Tram-Linien 12 und 13 an der Haltestelle Indira-Gandhi-Straße / Berliner Allee. Dort sei dann plötzlich der 30-Jährige Radfahrer in den Bus gestürmt, habe den 44-jährigen Busfahrer aus seinem Sitz gehoben und diesen gegen das Seitenfenster der Fahrerkabine gedrückt. Fahrgäste alarmierten die Polizei.

Den Polizisten gegenüber gab der 30-Jährige an, der Bus habe ihn zuvor abgedrängt und war so dicht an ihm vorbeigefahren, dass er sich genötigt gefühlt habe vom Rad zu steigen um nicht mit dem Bus zu kollidieren. Diesem Ärger habe er Luft machen wollen.

Der Busfahrer klagte über Brustschmerzen, lehnte jedoch eine Behandlung in einem Krankenhaus ab. Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt, gegen den 44-Jährigen wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr. (BLZ)

Spandau

34-Jähriger stirbt bei Brand

Bei einem Brand in Spandau ist in der Nacht zu Mittwoch ein 34 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Anwohner des Hauses in der Kurze Straße hatten kurz vor Mitternacht die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie Brandgeruch aus einer Nachbarwohnung festgestellt hatten. Die Feuerwehr löschte den Brand und fand dabei den 34-jährigen Wohnungsmieter leblos vor. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Derzeit wird von einer fahrlässigen Brandstiftung ausgegangen.(BLZ)

Neu-Hohenschönhausen

Mann mit Küchenmesser überfällt Apotheke

Ein mit einem Küchenmesser bewaffneter Mann hat am Dienstagabend die Angestellte einer Apotheke in Neu-Hohenschönhausen überfallen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Unbekannte gegen 18 Uhr das Geschäft in der Egon-Erwin-Kirsch-Straße betreten, sein Messer gezogen und die 32-jährige Angestellte aufgefordert, ihm Geld auszuhändigen. Mit der Beute flüchtete der Mann. Die Angestellte blieb  unverletzt. Im Rahmen der Spurensicherung konnte eine Bierflasche gefunden werden, die laut Zeugen zuvor von dem Täter geleert worden war. Sie wurde als Spurenträger gesichert. (BLZ)

Neukölln

Frau bei Unfall in Wagen eingeklemmt

Eine Frau ist beim Zusammenstoß zweier Autos am Dienstagnachmittag in Neukölln verletzt worden. Laut Polizei fuhr die 32-Jährige gegen 17.10 Uhr mit ihrem Renault auf der Werbellinstraße in Richtung Karl-Marx-Straße. Ein 40-Jähriger kam mit seinem Ford aus der Morusstraße und wollte die Kreuzung passieren. Hierbei stießen beide Autos zusammen, der Renault wurde gegen einen parkenden Lkw geschleudert und die Fahrerin zunächst im Wagen eingeklemmt. Mit Hilfe von Rettungskräften konnte sie aus dem Wagen steigen und wurde aufgrund von Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Der 40-Jährige blieb unverletzt. (BLZ)

Pankow

Jugendliche klauen Zigaretten aus Supermarktcontainer

Vier Jugendliche haben am Dienstagabend Zigaretten aus einem vergitterten Supermarktcontainer in Berlin-Pankow geklaut. Ein Mann habe die beiden dabei beobachtet, wie sie sich Zugang zu dem Behälter in der Einfahrt des Ladens in der Wisbyer Straße verschafft hätten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 31-Jährige nahm demnach die Verfolgung der jungen Männer auf und verständigte die Polizei. In der Spiekermannstraße seien dann zwei Verdächtige im Alter von 16 und 20 Jahren gefasst worden. Die beiden anderen jungen Männer konnten nach Polizeiangaben mit der Beute flüchten. (dpa) 

Bad Belzig

Frau überschlägt sich mit Auto und stirbt

Eine 50-Jährige hat sich bei Bad Belzig (Landkreises Potsdam-Mittelmark) mit ihrem Auto mehrfach überschlagen und ist vor Ort gestorben. Wie es zu dem Unfall am Dienstagabend kam, ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Die Frau verunglückte auf einer Landstraße beim Ortsteil Lübnitz. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. (dpa)