+++4. April+++

Feuer zerstört mehrere Mobile einer Wohnwagenvermietung

Auf dem Gelände eines Wohnmobilhändlers in Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) sind mehrere Wohnwagen und -mobile in Brand geraten und zerstört worden. Sechs Fahrzeuge und acht Anhänger haben in der Nacht lichterloh gebrannt, sagte eine Polizeisprecherin am frühen Samstagmorgen. Über eine Stunde brauchte die Feuerwehr, um die Flammen zu stoppen und das Feuer zu löschen. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Großbrand kommen konnte. Die Ursache sowie der Sachschaden seien bisher noch unbekannt. (dpa)

Mann verletzt sich bei Verfolgung eines Räubers schwer

Bei der Verfolgung eines Räubers in Schöneberg hat sich Freitagabend ein Mann schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Ermittlungen bemerkte ein 38-Jähriger gegen 23.20 Uhr wie ihm ein Unbekannter auf dem U-Bahnhof Yorckstraße sein Portemonnaie aus der Hosentasche entwendet hatte und sprach diesen an. Daraufhin bedrohte ihn der Täter mit einem Messer und ergriff anschließend die Flucht. Der Beraubte folgte daraufhin dem Räuber in Richtung S-Bahnhof Yorckstraße. Hierbei stürzte der 38-Jährige auf einer U-Bahntreppe und verletzte sich schwer. In der Folge entkam der Täter mit der Beute. Rettungskräfte brachten den Verletzten  in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Bürgerbüro mit Farbe beschmiert

Übr die Internetwache wurde Freitagmittag eine Sachbeschädigung in Pankow angezeigt. Wie die Polizei mitteilt, hatte nach bisherigen Erkenntnissen ein Verantwortlicher eines Bürgerbüros in der Florastraße gegen 11 Uhr an der Hausfassade und auf Scheiben Schriftzüge und Symbole in roter Farbe festgestellt und anschließend die Anzeige erstattet. Der Polizeiliche Staatsschutz bei Landeskriminalamt Berlin ermittelt. (BLZ)

+++3. April+++

Berliner Spezialeinheit nimmt mutmaßliche Daimler-Erpresser fest

Eine Berliner Spezialeinheit hat zwei mutmaßliche Erpresser des Daimler-Konzerns festgenommen. Die beiden Männer im Alter von 30 und 59 Jahren seien am Freitag im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf der Straße gefasst worden, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart, die Polizei Stuttgart und die Polizei Berlin in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

Die zwei Männer sollen versucht haben, einen «hohen Geldbetrag» von einem Industrieunternehmen zu erpressen. Nach Angaben von «Stuttgarter Zeitung», «Stuttgarter Nachrichten» und «Bild» handelte es sich dabei um die Daimler AG - Kreise bestätigten dies am Freitag auch der Deutschen Presse-Agentur. Eine Sprecherin der Daimler AG teilte am Freitag auf Anfrage in Stuttgart mit: «Wir können bestätigen, dass ein Erpressungsversuch stattgefunden hat.» Man habe umgehend die Ermittler eingeschaltet und eng mit ihnen zusammengearbeitet. Es habe keine Gefahr für Menschen bestanden.

Der 30 Jahre alte Hauptverdächtige soll nach Angaben der Ermittler damit gedroht haben, giftiges Quecksilber in Unternehmensfahrzeugen zu verteilen. Rund 20 Beamte ermittelten. In der Wohnung des 30-Jährigen habe man umfangreiches Beweismaterial gefunden, das nun ausgewertet werde. Der 30-Jährige sei der Polizei bereits bekannt gewesen wegen Rauschgiftdelikten und Betrugs, sagte ein Sprecher. Der Hauptverdächtige soll an diesem Samstag dem Haftrichter in Berlin vorgeführt werden. Der mutmaßliche Komplize wurde zunächst freigelassen, da seine genaue Tatbeteiligung noch unklar war. (dpa)

Mann von S-Bahn überrollt und schwer verletzt

Rettungskräfte bringen den Schwerverletzten in einen Krankenwagen.
Foto: Morris Pudwell

Ein 46 Jahre alter Mann ist am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost von einer S-Bahn überrollt und schwer verletzt worden. Der Mann soll sich nach Angaben der Bundespolizei am späten Donnerstagabend kurz vor 23.00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache im Gleisbereich des Bahnhofes aufgehalten haben. Die Beamten gehen derzeit von einem Unfall aus, der genaue Hintergrund müsse aber noch ermittelt werden. Eine einfahrende S-Bahn kam trotz Notbremsung des Fahrers nicht rechtzeitig zum Stehen.

Der Schwerverletzte wurde in das Unfallkrankenhaus Marzahn gebracht. Lebensgefahr bestehe dem Vernehmen nach nicht, hieß es. Wegen der Schwere der Verletzungen konnte der Mann im Krankenhaus noch nicht befragt werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Ermittler versuchen nun anhand von Videoaufzeichnungen vom Bahnhof, den Unfall zu rekonstruieren. (tc) 

Mann flüchtet mit 140 Stundenkilometern vor Polizei

In Berlin-Wedding ist ein Autofahrer ohne Fahrerlaubnis vor der Polizei geflüchtet und hat bei hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge beschädigt. Zivilkräfte stellten am Donnerstagnachmittag in der Scharnweberstraße bei der Überprüfung eines Autokennzeichens fest, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten hätten den 46-jährigen Fahrer des Wagens aufgefordert anzuhalten, dieser sei jedoch mit quietschenden Reifen davon gefahren.

Bei der Flucht habe der Fahrer erst seinen Beifahrer auf einem Grünstreifen abgesetzt und anschließend bei einer Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern pro Stunde mindestens sechs andere Autos beschädigt. Den Angaben zufolge krachte er schließlich an einer Kreuzung gegen einen Polizeiwagen, wo ihn die Polizei festnahm. Der Mann erlitt Verletzungen im Brustbereich. (dpa)

Mehrere Festnahmen nach versuchten Einbrüchen

In Berlin sind am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag an zwei Orten mehrere Männer beim versuchten Einbruch ertappt worden. In Gropiusstadt stand ein Wohnungsinhaber gegen 20.30 Uhr beim Betreten seines Balkons plötzlich zwei Fremden gegenüber, wie die Polizei mitteilte. Nachdem der 57-Jährige sie angeschrien habe, seien die beiden über die Brüstung gesprungen und geflüchtet. Herbeigerufene Polizeibeamte konnten einen 24-jährigen Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung festnehmen.

In Gesundbrunnen beobachtete ein Anwohner zwei Unbekannte dabei, wie sie gegen 3.30 Uhr mit einer Stange die Tür eines Geschäfts aufzubrechen versuchten. Eine weitere Person habe die Umgebung beobachtet. Der Anwohner alarmierte die Polizei, die wenig später drei tatverdächtige Jugendliche in der Nähe des Geschäfts vorläufig festnahm. Ein 18-Jähriger wurde nach Feststellung der Personalien entlassen und zwei 17-Jährige ihren Erziehungsberechtigten übergeben. (dpa)

Mann schlägt im Regionalzug auf Fahrgast ein

Ein junger Mann hat einem Fahrgast in einem Regionalzug mehrmals ins Gesicht geschlagen und vergeblich versucht, sein Handy zu stehlen. Die Bundespolizei nahm den 20-Jährigen im Berliner Hauptbahnhof fest, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach war der Zug der Linie RE2 (Richtung Wittenberge) am Donnerstagabend durch Friedrichshain gefahren, als der Tatverdächtige einen 59-Jährigen aufgefordert habe, sein Handy herauszugeben. Weil dieser sich weigerte, habe der junge Mann mit der Faust zugeschlagen. Dadurch soll er zwar das Handy bekommen haben. Doch dann griffen andere Fahrgäste ein: Den Angaben nach riefen sie die Polizei und hielten den Randalierer fest, bis der Zug den Hauptbahnhof erreichte. Der 59-Jährige wurde leicht verletzt. (dpa)

Feuer auf Hochhausdächern

 Auf den Dächern von fünf verbundenen, mehrgeschossigen Wohnhäusern in der Wiecker Straße in Hohenschönhausen hat es am Freitagnachmittag gebrannt. Die Flammen sollen sich in Windeseile ausgebreitet haben. Nach Angaben der Feuerwehr wurde eine Fläche von insgesamt  1 200 Quadratmetern erfasst. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit mehr als 120 Beamten vor Ort. Nach mehr als zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. In der Zeit quoll dicker, schwarzer Qualm  über das Wohnviertel. Er war im Umkreis von mehreren Kilometern zu sehen.

Das Feuer war vermutlich bei Bauarbeiten  ausgebrochen. Der eingerüstete Gebäudekomplex wird gegenwärtig saniert. Zeugen berichteten von mehreren Gasflaschen, die explodiert sein sollen. Die Behälter werden benötigt, um die Dachfläche zu erneuern. Bei unsachgemäßer Handhabung kommt es schon mal vor, dass ein Brand ausbricht, sagten Feuerwehrleute. Die konkrete Ursache ist noch nicht bekannt. Die Brandermittler der Polizei werden sich voraussichtlich erst am Wochenende die Ausbruchstelle ansehen und das Brandgut untersuchen. Heute sei es dort oben noch viel zu heiß, hieß es am Freitagnachmittag.

Aber bereits jetzt vermuten die Spezialisten, dass es sich bei dem Feuer um fahrlässige Brandstiftung handelt. Möglicherweise sei auch ein technischer Defekt der Grund für den Feuerausbruch gewesen. Vorsätzliche Brandstiftung wurde bis zum Abend noch ausgeschlossen. Augenzeugen berichteten auch, dass die Feuerwehrleute mehrere Senioren aus den Häusern sicherheitshalber ins Freie gebracht haben sollen.  Ernsthaft gefährdet waren die Mieter aber nicht. Noch bis zum Abend waren Beamte im Haus unterwegs, um nach Glutnestern zu suchen. Laut Verkehrsinformationszentrale war die Zingster Straße zwischen Ahrenshooper Straße und Ribnitzer Straße in beide Richtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. (tc)

Geld aus Supermakt geraubt.

Ein  unbekannter Räuber hat am Donnerstag aus einem Supermarkt in der Sonnenallee in Neukölln Geld geraubt. Der Mann entkam mit der Beute. Der Unbekannte war kurz nach 16 Uhr ins Warenlager  gelangt. Er verlangte von der   54-jährigen Inhaberin Desinfektionsmittel. Die Frau verneinte dies, begab sich in das Geschäftsbüro. Dorthin folgte ihr der Mann und bedrohte sie dort mit einem Messer. Nach einer kurzen Rangelei mit der 54-Jährigen flüchtete der Räuber aus dem Geschäft. Bei der Auseinandersetzung wurde die Frau verletzt und musste behandelt werden. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. (tc)

Behinderungen am Autobahndreieck Neukölln 

Am Autobahndreieck Neukölln müssen sich Autofahrer von heute (Freitag) bis nach den Osterferien wegen der Erneuerung einer Betonschutzwand auf Staus und Behinderungen einstellen. Wie die Senatsverwaltung für Verkehr mitteilte, hat eine Wand an der Fahrbahn von der Autobahn A 113 aus Schönefeld kommend nach Norden auf die Stadtautobahn A 100 starke Risse. Während der Reparatur, die bewusst in die verkehrsärmeren Osterferien gelegt wurde, gibt es nur noch eine Fahrspur. Die ersten Arbeiten erfolgen bis zum 9. April. Danach wird der Verkehr bis zum 14. April wieder komplett freigegeben. Dann gibt es eine zweite Sperrung der zweiten Spur bis zum 19. April. (tc)

Zwei Balkonbrände in Berlin - Keine Verletzten 

Auf zwei Balkonen in Berlin hat es gebrannt. Beide Male waren in der Nacht zu Freitag Einrichtungsgegenstände in Flammen aufgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Sowohl bei dem Brand in der Jablonskistraße in Prenzlauer Berg gegen 0.29 Uhr als auch am Blasewitzer Ring in Spandau kurz vor 03.00 Uhr hätten die Feuerwehrleute ein Übergreifen der Flammen auf die jeweilige Wohnung verhindert. Verletzte gab es demnach keine. In beiden Fällen war die Brandursache zunächst unklar. (dpa)

Kioskbesitzer überfallen

Zwei Unbekannte haben am Donnerstagabend einen Mitarbeiter eines Kiosks im Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel in Reinickendorf ausgeraubt. Der 30-Jährige wurde mit einer Pistole bedroht als er Zeitungen auspackte. Die Täter zwangen ihn, das Geld aus der Kasse zu übergeben. Danach flüchteten sie. (tc)


+++2. April+++

Geldautomat mit Vorschlaghammer geknackt

Zwei Unbekannte haben in Adlershof einen Geldautomaten aufgebrochen. Nach Angaben von Ermittlern benutzten sie dafür einen Vorschlaghammer und einen Spaltkeil. Gegen 21.20 Uhr waren die Täter am Mittwochabend in eine Bankfiliale an der Rudower Chaussee eingebrochen. Nachdem sie den Automaten geöffnet hatten, entnahmen sie daraus die Geldkassetten. Sie flüchteten mit einem Auto, in dem ein weiter Komplize auf sie wartete in Richtung Wagner-Regeny-Straße. (tc)

Senior stürzt vom Rad und stirbt

Bei einem sogenannten Alleinunfall ist gestern Nachmittag in Köpenick ein Radfahrer verstorben. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der 89-Jährige gegen 16 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Druschiner Straße in Richtung Eichwaldgraben unterwegs gewesen sein. Aus bislang ungeklärten Gründen soll der Senior in Höhe der Einmündung der Egersfelder Allee mit dem Rad gestürzt sein und sich am Kopf verletzt haben. Der Gestürzte starb wenig später am Unfallort. (tc)

Sicherheitsleute schützten Frau vor sexuellem Übergriff

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Alexanderplatz haben einen mutmaßlich sexuellen Übergriff auf eine Frau verhindert, berichtet das Bezirksamt Mitte. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend während einer Kontrolle der Corona-Eindämmungsverordnung. Die Ordnungshüter hörten leise, dumpfe Hilferufe, die vom Eingangsbereich des Fernsehturms kamen. Dort sahen sie, wie ein Mann eine Frau auf den Boden drückte. Die Mitarbeiter eilten herbei und griffen ein. Dabei attackierte der Täter beide Einsatzkräfte mehrfach mit Schlägen, Tritten und durch Kopfnüsse. Trotz massiver Gegenwehr gelang es den Ordnungsamtskräften, den Mann zu überwältigen und vorläufig festzunehmen. Er wurde der Polizei übergeben. Die Frau sowie beide Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden dabei verletzt und mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Hautabschürfungen, Hämatome, Schmerzen an den Extremitäten und eine eingegipste Hand waren die Folge des Einsatzes. Der Festgenommene wurde in Polizeigewahrsam gebracht und der Justiz überstellt. Es handelt sich um einen 30 Jahre alten Mann. (tc)

Räuber schlug auf sein Opfer mit einem Gürtel ein

Am Mittwochnachmittag hat ein Unbekannter in Tempelhof einen Mann überfallen.  Nach Angaben des 32-jährigen Opfers soll er gegen 13.45 Uhr im Wolffring von einem Mann erst angeschrien und dann eine Böschung heruntergeschubst worden sein. Anschließend forderte  der  Täter Geld und Handy un d schlug dabei mit einem Gürtel auf den 32-Jährigen ein. Dann flüchtete er.  Das Opfer ließ er  mit Platzwunden am Kopf, einer Risswunde unter dem linken Auge und einigen Abschürfungen zurück. (tc)

Einbrecher festgenommen

Ein Polizist außer Dienst hat am frühen Donnerstagmorgen in Weißensee einen Einbrecher festgehalten. Dann übergab er den Mann seinen Kollegen. Gegen 2 Uhr hatte der 33-Jährige Geräusche in der Falkenberger Straße gehört. Kurz darauf sah er, wie ein Mann versuchte, in eine Physiotherapiepraxis zu gelangen. Der Zeuge alarmierte  wählte den Notruf. Der 41-Jährige Verdächtige hatte Einbruchswerkzeug bei sich. Das wurde beschlagnahmt. Der Mann kam in Gewahrsam. (tc)

+++ 1. April +++

Frontalzusammenstoß zweier Autos - ein Toter, ein Schwerverletzter

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Hennigsdorf (Oberhavel) ist ein Mann ums Leben gekommen und ein weiterer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei prallten beide Autos am Mittwochnachmittag frontal aufeinander. Ein 68-Jähriger starb auf dem Weg ins Krankenhaus, ein 21-Jähriger wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Warum eines der Autos auf die Gegenspur geraten war, werde derzeit noch ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Straße in Richtung Marwitz war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Männer mit Mundschutz überfallen Tankstelle

Drei Räuber haben in Berlin die Coronakrise zur Maskierung bei einem Überfall genutzt. Die Männer betraten am Dienstagabend eine Tankstelle in Weißensee. Alle waren mit einem Mundschutz ausgerüstet, was die Kassiererin in der aktuellen Situation nicht gewundert habe, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als die 63-jährige Angestellte die Kasse öffnete, zog einer der Täter eine Art Säbel aus seiner Jacke und schlug nach der Frau. Als sie zurückwich, gingen die anderen beiden Männer hinter den Tresen und nahmen Geld aus der Kasse. Dann flüchteten die Täter. (dpa)

Entwarnung nach Bombendrohung in Oranienburg - Baumarkt wieder offen

Entwarnung in Oranienburg: Nach einer Bombendrohung am Mittwochvormittag hat die Polizei den zuvor geräumten Baumarkt und umliegende Geschäfte im Ortsteil Germendorf wieder für Kunden freigegeben. Mit Sprengstoffspürhunden hatte die Polizei den Baumarkt an der Straße am Globus durchsucht. Sprengstoff sei nicht gefunden worden, sagte am Nachmittag die Sprecherin der Polizeidirektion Nord, Dörte Röhrs. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Bombendrohung laufen. (dpa)

Brand in Spremberger Wohnhaus - Mann schwer verletzt

In Spremberg (Spree-Neiße) ist bei dem Brand eines Wohnhauses ein Mann schwer verletzt worden. Der 83-Jährige musste am Mittwoch mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei mit. Die Brandursache ist zunächst unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (dpa)

Polizeihunde stellen Schläger

Polizisten haben im U-Bahnhof Ullsteinstraße am Dienstagabend eine 26-Jährigen festgenommen. Er soll einen 45-Jährigen zu Boden geschlagen und ihn anschließend getreten haben. Anschließend raubte der Täter dem Opfer das Handy sowie dessen Geldbörse. Zeugen gingen dazwischen. Der Schläger flüchtete. Dabei sprang er in den nahe gelegenen Teltowkanal. Zwei Polizeihunde und ihre Besitzer stellten kurz darauf den Mann. (tc)

Brand in Treppenhaus - Bewohner in Sicherheit gebracht 

Im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Moabit hat es gebrannt. Am frühen Mittwochmorgen gingen Gerümpel und eine Wohnungstür in Flammen auf, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zwölf Bewohner des Hauses seien in Sicherheit gebracht worden. Das Feuer sei gelöscht worden, verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Wie es zu dem Brand in der Sickingenstraße kam, sei noch unklar. (dpa)

Einbrecher läuft Polizisten in die Arme

Polizisten haben in der Nacht zum Mittwoch   in Charlottenburg einen Wohnungseinbrecher erwischt. Gegen 1 Uhr hatte eine 41-jährige Mieterin in der Haubachstraße Geräusche an ihrer Wohnungstür gehört. Sie alarmierte die Polizei und ging in den Wohnungsflur, um nachzusehen. Dort stand auf einmal der 34-jährige Tatverdächtige vor ihr. Sie erschrak und schrie, woraufhin der Mann aus der Wohnung rannte. Er trat noch einmal gegen die Wohnungstür, bevor er das Mietshaus verließ und Beamten des Abschnitts 24 in die Arme lief. Sie stellten bei ihm  zwei Plastikkarten, wie sie zum Türöffnen bei Wohnungseinbrüchen oft benutzt werden. Der Tatverdächtige wurde nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen. (tc) 

Auto durch Brand in Falkenberg zerstört

Bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Falkenberg ist ein Auto zerstört worden. Der Wagen fing aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Mittwochmorgen in der Johann-Jacob-Engel-Straße Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Flammen hätten auf ein zweites Fahrzeug übergegriffen und dieses beschädigt. Die Einsatzkräfte löschten den Brand. Verletzt worden sei niemand.

In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt brannten ein Auto in Moabit und ein Lastwagen in Mitte. (dpa)

Gasleck bei großem Getränkehersteller in Neu-Hohenschönhausen

Bei einem großen Getränkehersteller im Berliner Ortsteil Neu-Hohenschönhausen ist es zu einem Gasleck gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, kam es am frühen Mittwochmorgen zur Gasausströmung durch einen technischen Defekt an einer Gasanlage außerhalb der Werkhallen. Um was für ein Gas es sich dabei handelt, konnte noch nicht gesagt werden. Verletzt wurde bislang niemand. Während des Feuerwehreinsatzes waren die Hohenschönhauser Straße und der Nordring im Einmündungsbereich für den Verkehr gesperrt, twitterte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Wie lange es dauern wird, das ausströmende Gas abzustellen war noch unklar. Seit 9 Uhr ist der Schaden behoben und der Verkehr fließt wieder. (tc)

+++ 31. März +++

Neukölln: Bewaffnete Gruppe greift zwei Männer an

In Neukölln sind am Montagabend zwei junge Männer von einer größeren Gruppe angegriffen worden. Nach Angaben von Zeugen erschienen gegen 19.30 Uhr etwa acht bis zehn Männer in zwei Autos am Hertzbergplatz. Dort sollen die teilweise maskierten Männer mit einem Messer, Hämmern und Baseballschlägern auf zwei 21 Jahre alte Männer losgegangen sein, die dort am Platz in der Nähe der Bushaltestelle standen. Nach dem Angriff sollen die Unbekannten in den beiden Fahrzeugen in Richtung Hermannplatz geflüchtet sein.

Alarmierte Einsatzkräfte fanden in der Nähe einen Fleischerhammer und stellten diesen sicher. Einer der Angegriffenen, der eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte, wurde durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein gleichaltriger Begleiter wurde leicht am Kopf verletzt und lehnte eine Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen zu dem Angriff und den Hintergründen hat ein Fachkommissariat der Direktion 5 übernommen. (BLZ)

Marzahn: Frau getötet - Sohn festgenommen

In Marzahn ereignete sich heute früh ein Tötungsdelikt. Gegen 5.45 Uhr wurde der Leichnam einer 53-jährigen Frau im Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Borkheider Straße aufgefunden und die Polizei alarmiert. Die Umstände und die Auffindesituation deuten auf ein Tötungsdelikt hin, teilte die Polizei am Mittag mit. Noch in der Nähe wurde ein 33-Jähriger durch Polizisten festgenommen, der im dringenden Tatverdacht dazu steht. Bei dem Mann handelt es sich um den Sohn der Frau.  (tc)

Fußgänger schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Schöneberg wurde ein Fußgänger schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen befuhr ein 20 Jahre alter Mann mit seinem Motorrad kurz nach 6 Uhr die Potsdamer Straße in Richtung Großgörschenstraße, als einige Meter vor der Kreuzung mit der Groeben- und Pallasstraße der 57-jährige Fußgänger die Fahrbahn betreten und überquert haben soll. Der Honda-Fahrer stieß mit dem 57-Jährigen zusammen.  Der Fußgänger erlitt eine offene Fraktur am Bein . (tc)

Fahrgäste mit Reizgas verletzt

In Friedrichsfelde wurden am Montagnachmittag drei Fahrgäste in einer  U-Bahn der Linie U5 verletzt. Gegen 14.15 Uhr war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei zog einer der beiden ein Reizgastsprühgerät, um es seinem Kontrahenten in die Augen zu sprühen. Dabei stürzte das Opfer zu Boden und brach sich dabei einen  Knöchel. Außerdem erlitten ein neun Jahre alter Junge sowie ein 16-Jähriger Augenreizungen. Am U-Bahnhof Friedrichsfelde stiegen die Verletzten aus und riefen die Polizei. Der Täter blieb in der Bahn und flüchtete in Richtung Hellersdorf. (tc)

Einbrecher erwischt

Ein 28-Jähriger ist am Dienstagabend zusammen mit einem Komplizen in eine Wohnung in Britz eingebrochen. Ein 50 Jahre alter Anwohner beobachtete die beiden Männer. Dabei sah er, dass sich einervon ihnen an einer Parterrewohnung Am Mickelbruch an einem Fensterbrett hochzog. Er brach ein angekipptes Fenster  auf und stieg in die Wohnung ein. Wenig später flüchtete er mit seinem Komplizen.  Polizisten stellten den 28-Jährigen in einem nahe gelegnen Park. Der Komplize entkam. (tc)

Autoeinbrecher geschnappt

In der Nacht zum Dienstag hörte eine Anwohnerin aus dem Senftenberger Rings im Märkischen Viertel eine Alarmsirene. Sie bemerkte kurz vor Mitternacht, dass die Geräusche aus einem weißen Werkstatt-Wagen am Straßenrand kommen. Dann sah die 28-Jährige, dass die Hecktür des weißen Renaults offenstand und daneben auf der Fahrbahn ein ebenfalls weißer Mercedes-Kleinbus stand, der sich kurz danach mit quietschenden Reifen entfernte. Sie rief die Polizei. Anschließend berichtete sie der kurz darauf eintreffenden Zivilstreife, was sie gesehen hatte.   Während dessen fuhr der Mercedes-Transporter wieder vorbei. Die Zeugin identifizierte das Fahrzeug und die Beamten verfolgten das Fahrzeug. Gemeinsam mit weiteren, zusätzlich alarmierten Polizeistreifen, stoppten sie den Wagen und nahmen die beiden 19 und 24 Jahre alten Insassen fest. Bei ihnen wurden mehrere Einbruchswerkzeuge gefunden und beschlagnahmt, mit denen offenbar der Renault gewaltsam geöffnet worden war. Näheres teilte die Polizei nicht mit. (tc)

83-Jähriger nach Verkehrsunfall verstorben

Ein 83-Jähriger, der am Montag bei einem Verkehrsunfall in Tempelhof schwere Verletzungen erlitten hatte, ist in der vergangenen Nacht verstorben. Der Mann war am Montag gegen 10.10 Uhr auf einem Kleinkraftrad unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet er hierbei plötzlich in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Hierbei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er diesen trotz Not-Operation in einem Krankenhaus, einige Stunden später erlag. (BLZ)

+++ 30. März +++

Taxi schleift jugendlicher Räuber mit

Ein jugendlicher Räuber ist in Berlin-Gesundbrunnen von einem Taxi mitgeschleift worden. Der 15-Jährige hatte am Sonntagabend an einem Taxistand in der Schwedenstraße versucht, durch das offene Fenster nach der Geldbörse des Taxifahrers zu greifen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 55 Jahre alte Fahrer soll daraufhin reflexhaft beschleunigt haben.

Laut Polizei soll der mutmaßliche Räuber bis zur nächsten Straße in der Fensteröffnung gehangen haben. Er soll in das Lenkrad des Fahrers gegriffen und ihn geschlagen haben. Das Taxi fuhr gegen ein geparktes Auto und dann weiter. Schließlich ließ der 15-Jährige von dem Fahrer ab, stürzte und blieb auf dem Mittelstreifen liegen. Der Jugendliche und der Taxifahrer erlitten beide leichte Verletzungen. (dpa)

Dachstuhlbrand in Friedenau

Das Dach eines mehrgeschossigen Wohnhauses im Südwestkorso in Friedenau stand am Montagmittag in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit 60 Beamten an. Die Ursache für das Feuer ermittelt die Polizei. Nach ersten Informationen wurde ein Mieter verletzt. (tc)

Über 60 Feuerwehrleute waren beim Brand im Südwestkorso im Einsatz.
Foto: Morris Pudwell

Zwei Tote und 27 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen zwei Männer ums Leben gekommen, 27 weitere Personen wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 266 Verkehrsunfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 25 Unfällen wurden Menschen verletzt, bei den restlichen 241 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Am Freitagabend war auf der Landstraße 704 zwischen Krassig und Lebusa (Landkreis Elbe-Elster) ein 33-Jähriger mit seinem Fahrzeug auf gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen, wie der Sprecher weiter mitteilte. Der Wagen touchierte zunächst einen Baum und prallte anschließend gegen einen zweiten Baum. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 96 nahe Dahlewitz (Landkreis Teltow-Fläming). Ein 50-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen, prallte gegen eine Leitplanke der Gegenfahrbahn, schleuderte gegen eine weitere Leitplanke und landete im Straßengraben. Er erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt. (dpa)

Schlägerei in Wedding

Auf einem Parkplatz in der Müllerstraße in Wedding  kam es am Sonntagabend zu einer Schlägerei.  Zwei Zeuginnen im Alter von  30 und 39 Jahren sagten der Polizei, dass zuvor mindestens drei Pkw auf den Parkplatz gefahren sein sollen. Anschließend sollen dann ca. zehn Männer ausgestiegen sein und einen 45-jährige Mann mit Reizgas und Schlagwerkzeugen attackierten haben. Im Anschluss flüchteten sie dann mit den Fahrzeugen in Richtung Leopoldplatz. Ein 44-Jähriger Begleiter des Opfers,  der dazwischen gegangen war, soll dann ebenfalls angegriffen worden sein. Zu den Augenreizungen, die beide davontrugen, erlitt der 45-Jährige eine Wunde am Kopf. (tc)

Mann zusammen geschlagen

In Hohenschönhausen istam frühen Montagmorgen  bei einem Angriff ein Mann schwer verletzt worden. Der 32-Jährige war gegen 2.45 Uhr in der Zingster Straße unterwegs.  Mehrere Männer sollen sich auf ihn gestürzt und verprügelt haben, erklärte er der Polizei. Danach sollen die Täter geflüchtet sein.  Der Mann erlitt Kopfverletzungen. Er wurde von der Feuerwehr in ein Kranknhaus gebracht. (tc)

Im Aufzug fremdenfeindlich beleidigt

In einem Aufzug eines mehrgeschossigen Woohnhauses in der Huttenstraße in Moabit ist am Sonntag ein 55-Jähriger Mieter fremdenfeindlich beleidigt worden.  Er war gegen  17.30 Uhr in den Fahrstuhl des Hauses eingestiegen. Zwei Männer kamen hinzu. Er bat sie, aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr,  den Aufzug alleine benutzen zu dürfen. Daraufhin soll einer der Männer den 55-Jährigen fremdenfeindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen haben. Gemeinsam fuhren die drei Männer nach oben. Der 55-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht. (tc)


+++ 29. März +++

Radfahrer weicht Polizeiwagen aus und stürzt - schwer verletzt 

Ein Radfahrer ist in Berlin-Wannsee gegen einen Bordstein gefahren, gegen einen Lichtmast gestoßen und schwer am Arm verletzt worden. Nach Aussagen des 75-Jährigen musste er einem entgegenkommenden zivilen Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Bäkestraße ausweichen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er selbst fuhr am Samstagabend mit dem Rad auf dem Königsweg und wollte in die Bäkestraße abbiegen. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Der Unfallhergang wird nun ermittelt.

Zuletzt kam es in Berlin zu mehreren Unfällen mit Polizeiwagen. In Schöneberg krachten Mitte März ein Gruppenwagen mit Blaulicht und Martinshorn und ein Auto auf einer Kreuzung zusammen. Die Autoinsassen wurden verletzt. Im Februar starben zwei Fußgänger nach Zusammenstößen mit Polizeiautos. (dpa)

Auto brennt in Berlin-Mitte komplett aus

In der Schillingstraße hat ein Auto gebrannt.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Sonntag ist ein Mercedes in der Schillingstraße ausgebrannt. Wie unser Reporter von vor Ort berichtet, ist die Brandursache noch unklar. Das Feuer brach gegen 1.30 Uhr aus. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Falsche Polizisten mit Anrufen nicht erfolgreich

Die Anrufe falscher Beamter haben die Polizei am Freitag und Samstag in Atem gehalten. Wie die Polizeiinspektion Havelland am Sonntag mitteilte, hatten sich mehrere Bürger unabhängig voneinander gemeldet und mitgeteilt, dass sie am Freitagabend Anrufe von einer angeblichen Polizistin bekommen hätten.

Im Gespräch wurde über eine Festnahme mehrerer Tatverdächtiger berichtet. Weiterhin wurde nach der Vermögenssituation der Angerufenen gefragt. Ähnliche Vorfälle gab es zur gleichen Zeit auch in Potsdam sowie aus den Bereichen Werder und Caputh. Keiner der Angerufenen ließ sich jedoch auf das Gespräch ein und es kam zu keinem Vermögensschaden.

Die Polizei wies erneut ausdrücklich auf diese gängige Betrugsmasche hin und betonte: Es werde vonseiten der Behörde niemals ein Vermögensstatus abgefragt und auch «keine Treffen für irgendwelche Übergaben» vereinbart. Strafverfahren wurden eingeleitet und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Auto und Radfahrerin stoßen zusammen - 80-Jährige schwer verletzt 

Eine 80 Jahre alte Radfahrerin ist in Berlin-Dahlem auf einer Kreuzung mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war die Frau am Samstagnachmittag auf dem Radweg unterwegs. An der Kreuzung Argentinische Allee/Clayallee kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 73-jährigen Mannes, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Seniorin kam mit einem Oberschenkelhalsbruch in ein Krankenhaus, der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kam und wie die Ampel geschaltet war. (dpa)

+++ 28. März +++

Corona-Kontrolle: Polizei sperrt Grünfläche am Boxhagener Platz

Rund 350 Berliner Polizisten überprüfen am Samstag im gesamten Stadtgebiet, ob die Menschen sich an die Verhaltensregeln zum Eindämmen der Corona-Epidemie halten. Wegen des schönen Frühlingswetters werden dabei insbesondere Grünanlagen und Parks überprüft, wie eine Sprecherin am Samstag erklärte.

Im Zuge einer solchen Kontrolle ist die Grünanlage am Boxhagener Platz gesperrt worden, wie die Berliner Polizei via Twitter mitteilte. Etwa 150 Persone hielten sich laut Polizei auf der Grünfläche auf. Nach drei erfolglosen Lautsprecherdurchsagen, wurde die Grünfläche schließlich gesperrt und mit einem Absperrband gekennzeichnet, heißt es weiter.

Grundsätzlich gilt wegen der Coronakrise, dass man nur allein oder zu zweit unterwegs sein darf. Ausnahmen gelten für Familien und Bewohner gemeinsamer Wohnungen. Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen einzuhalten. (BLZ, dpa)

Auto brennt in Hellersdorf - Brandstiftung vermutet

In Berlin-Hellersdorf hat ein Auto auf einem Mieterparkplatz gebrannt. Zum Löschen des Wagens in der Zerbster Straße musste die Feuerwehr am Freitagabend gegen 21.00 Uhr eine Seitenscheibe des Fahrzeugs einschlagen, wie die Polizei mitteilte. Ein Anwohner hatte die Flammen bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle - Unfall mit zwei Verletzten 

Ein Autofahrer ist in Berlin-Rudow mit einem Mietwagen vor einer Polizeikontrolle geflohen und hat dabei zwei andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Laut Polizei müssen sich zwei der mutmaßlich vier Insassen des Mietwagens auch wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln verantworten. Der Fahrer oder die Fahrerin war am Freitagnachmittag vor der Kontrolle in der Neuköllner Straße geflüchtet und an der Kreuzung zur Schönefelder Straße mit zwei Autos zusammengestoßen.

Den Angaben zufolge verließen alle vier Insassen daraufhin den Mietwagen und flohen zu Fuß. Bei dem Zusammenstoß erlitten zwei Personen schwere Nackenverletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm zwei der mutmaßlichen Insassen des Mietwagens fest und entließ sie nach der Überprüfung ihrer Personalien. (dpa)

Wohnung in Flammen - Bewohner in Sicherheit gebracht 

In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Pankow ist ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Menschen mussten in der Nacht zu Samstag von Rettern in Sicherheit gebracht werden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zwei Bewohner retteten sich selbstständig aus dem teilweise verqualmten Gebäude im Ortsteil Niederschönhausen. Nach ersten Erkenntnissen brannten Möbel. Das Feuer wurde gelöscht. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Zur Schadenshöhe gab es keine Angaben. (dpa)

Verfolgungsfahrt in Neukölln - Fahrer festgenommen

Den mutmaßlichen Fahrer nahmen die Beamten in einem Wohnhaus fest.
Foto: Morris Pudwell

Einer Funkwagenbesatzung in Neukölln ist Freitagnacht ein schwarzer Renault aufgefallen, der die Kreuzung Flughafenstraße/Reuterstraße trotz roter Ampel passierte.

Gegen 1.30 Uhr nahmen die Beamten die Verfolgung des stark beschleunigenden Fahrzeugs auf der Flughafenstraße in Richtung Columbiadamm auf. Der Renault bog links in die Mainzer Straße ein und reagierte nun bremsend auf das Blaulicht des Funkwagens. Er hielt an der Ecke Boddinstraße an, wartete bis sich die Einsatzkräfte näherten, um dann wieder Gas zu geben und seine Flucht fortzusetzen. Beim Abbiegen von der Werbellinstraße in die Morusstraße touchierte er einen parkenden VW. Die Besatzung des Funkwagens verlor den Raser kurzzeitig aus den Augen. Inzwischen herbeigerufene Unterstützungskräfte stellten den Renault kurz danach in der Herzbergstraße fest. Hier stand er unmittelbar neben drei - vermutlich durch seine Einwirkung - beschädigten Fahrzeuge.

Den mutmaßlichen Fahrer, einen 32-jährigen Mann, nahmen die Beamten in einem Wohnhaus in der Nähe fest. In seiner Bauchtasche fanden sie die passenden Fahrzeugschlüssel und –papiere. Außerdem hatte der Tatverdächtige ein verbotenes Messer dabei. Die aufgefundenen Gegenstände und das Fahrzeug wurden beschlagnahmt. Die Polizeidirektion 5 übernimmt die Bearbeitung. (BLZ)

Auto schanzt über die Leitplanke - 50-jähriger Fahrer stirbt 

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 im Landkreis Teltow-Fläming ist ein 50-jähriger Mann ums Leben gekommen und seine 69-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden. Der Fahrer verlor am Freitagnachmittag die Kontrolle über seinen Wagen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto prallte zunächst links gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn, schleuderte dann nach rechts auf die dort beginnende Leitplanke, auf der das Auto durch die Geschwindigkeit wie bei einer Schanze leicht abhob und schließlich im Straßengraben landete. Die 69-jährige Beifahrerin wurde anschließend in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen. (dpa)

Werkstatt in Bernau ausgebrannt - keine Verletzten

In Bernau (Landkreis Barnim) ist eine Werkstatt ausgebrannt. Das Feuer sei am Samstagmorgen gegen 1.50 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. Vermutlich handelte es sich um eine Tischlerei. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe blieb zunächst unklar. (dpa)

+++ 27. März +++

Gruppe spuckt Polizist bei Corona-Kontrolle im Mauerpark ins Gesicht

Bei ihren Kontrollen zum Kontaktverbot in der Corona-Krise ist die Berliner Polizei auch auf deutlichen Unwillen gestoßen. Im Mauerpark in Prenzlauer Berg habe eine Gruppe von Menschen Widerstand geleistet und einen Polizisten ins Gesicht gespuckt, twitterte die Polizei am Freitag.

Überhaupt führten die ersten warmen Tage in Berlin offenbar zu mehr Übertritten der Verbote. Polizei und Innensenator appellierten seit Donnerstag, auch bei Sonnenschein nicht die Parks zu stürmen. Verstöße gab es auch in anderen Bereichen. In einem Einkaufscenter in Lichtenberg seien diverse Läden illegal geöffnet gewesen. Und auch bei Kindern gab es keine Nachsicht. «So leid es uns tut, auch ein Kindergeburtstag ist eine Gruppe ohne Abstand und gerade nicht erlaubt.» (dpa)

13-jähriges Mädchen seit Februar vermisst

Foto der vermissten Samira
Foto: Polizei

Bereits seit dem 11. Februar wird die 13-jährige Samira Shamilova vermisst. Nun bittet die Berliner Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Das Mädchen war zuletzt am Mittwoch, den 11. Februar 2020 um 20 Uhr in der Einrichtung in Buch gesehen worden, wo sie untergebracht ist. Bis zum heutigen Tage hat sie sich weder dort noch bei den Eltern gemeldet.

Das Mädchen ist etwa 1,60 m groß, hat eine schlanke Statur, dunkle Augen und dunkles, dickes, mittellanges Haar, welches meist zum Zopf gebunden ist. Samira spricht deutsch und russisch. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einer schwarzen Jacke, Hose und Schuhe bekleidet. Sie ist oft stark geschminkt und wirkt gegebenenfalls älter, als sie ist. Wer Samira in der Zwischenzeit gesehen hat oder weiß, wo sie sich aufhält, kontaktiert bitte die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per E-Mail an vermisstenstelle@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle. (BLZ)

Polizeischüler beim Rasen erwischt

Ein Polizeischüler ist am Donnerstag von seinen Kollegen beim Rasen erwischt worden. Der 22-Jährige war in einem Mercedes Benz auf der Autobahn unterwegs. In Höhe der Stubenrauchstraße in Johannisthal wurde er von Kollegen der Verkehrspolizei gemessen. Demnach war er mit 145 Kilometern in der Stunde unterwegs. Erlaubt sind dort 80 km/h.    Der Polizeischüler muss nun mit einer Strafe von mindestens 1 360 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen. (tc)

Radfahrerin bei Sturz schwer verletzt

In Spandau stürzte gestern Nachmittag eine Radfahrerin und verletzte sich schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 73-Jährige gegen 15.40 Uhr mit ihrem Fahrrad den Radfahrstreifen der Neuendorfer Straße in Richtung Falkenseer Platz. Da ein Auto auf dem Radfahrstreifen stand, wollte die Seniorin nach rechts auf den Gehweg ausweichen und stürzte beim Überfahren des Bordsteins. Sie erlitt ein Beinbruch und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernommen.

In einer Zelle in der JVA Tegel hat es gebrannt.
Foto: Pudwell

Brand im Gefängnis in Tegel: 42-jähriger Insasse tot 

Bei einem Brand im Berliner Gefängnis Tegel ist in der Nacht zum Freitag ein 42-jähriger Insasse ums Leben gekommen. Der Gefangene hatte in der Teilanstalt V eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt. 21 Gefangene aus umliegenden Hafträumen wurden in Sicherheit gebracht, wie Justizsprecher Sebastian Brux sagte. (tc)

Betrunken gegen Laterne geprallt

Betrunken gegen Laterne gefahren. Ein 30 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend mit seinem BMW in der Dudenstraße in Schöneberg  gegen eine Straßenlaterne geprallt. Beim Abbiegen in die Wilhelm-Kabus-Straße hatte er die Kontrolle über das Auto verloren. Polizei stellten in seinem Atem 1,6 Promille Alkohol fest. Zuvor war er einer Polizeistreife  aufgefallen weil er mit überhöhter Geschwindigkeit sowie quietschenden Reifen unterwegs war. Er kam in Gewahrsam. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Polizisten. (tc)

Einbrecher gestellt

In der Nacht zum Freitag haben drei Männer versucht, in ein Lebensmittelgeschäft im Märkischen Viertel in Reinickendorf einzubrechen. Ein Anwohner hatte kurz vor Mitternacht  beobachtet, wie die drei Männer im Dannenwalder Weg aus einem weißen Seat stiegen, zur Kellertreppe des Lebensmittelmarktes  liefen und hinabstiegen.  Der Zeuge informierte die Polizei. Wenige Minuten später überraschte eine Zivilstreife die Männer auf frischer Tat. Das Trio versuchte zu fliehen, zwei Männer, 28 und 34 Jahre alt, konnten festgenommen werden. Dem Dritten gelang die Flucht. An der Kellertür sicherten die Beamten Einbruchsspuren. Außerdem stellten sie einen Rucksack mit  Einbruchswerkzeugen und das Auto sicher.   (tc)


+++ 26. März +++

Zielfahnder spüren nach Monaten gesuchten Mann auf

Zielfahnder des Berliner Landeskriminalamtes waren einem 19 Jahre alten Mann mehrere Wochen auf den Fersen. In der Nacht zum Donnerstag haben sie ihn zusammen mit Polizisten aus Nordrhein-Westfalen im Landkreis Mettmann  gefasst. Er soll in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar dieses Jahres einen 20-Jährigen in einem BVG-Bus in Steglitz durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt  haben, dass dieser notoperiert werden musste. Die 7. Mordkommission  hatte hierzu die Ermittlungen übernommen. Dem Festgenommenen, der in Berlin bereits als polizeilicher Intensivtäter geführt wird, soll noch am Donnerstag der Haftbefehl verkündet werden. (tc)

Frau bei Unfall in Westend schwer verletzt

Eine Fußgängerin wurde am Mittwoch Nachmittag in Westend bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die 34 Jahre alte Fußgängerin überquerte gegen gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn der Heerstraße in Höhe Einmündung Bayernallee. Dabei wurde sie von einem 49-jährigen Mann mit einem Renault angefahren. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und erlitt schwere Arm- und Schulterverletzungen. Sie wurde mit einem Rettungswagen der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Wilde Verfolgungsjagd durch Westend

Zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren haben sich in einem BMW am Donnerstagabend eine wilde Verfolgungsfahrt durch Westend mit der Polizei geliefert.  Eine Streife hatte den BMW gegen 21.25 Uhr auf der BAB 100 in Höhe Hohenzollerndamm bemerkt. Er war sehr schnell in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs. Daraufhin fuhren die Beamten dem Wagen hinterher. Der Fahrer verließ  an der Ausfahrt Kaiserdamm die Autobahn und musste dort an einer roten Ampel anhalten. In diesem Moment wollte die Funkwagenbesatzung den Fahrer kontrollieren. Er ignorierte die Aufforderung und gab Gas.  Mit hoher Geschwindigkeit setzte er zunächst seine Fahrt zurück in Richtung Autobahndreieck fort. An der Ausfahrt Kaiserdamm Süd verließ er wieder die Autobahn, wendete am Messedamm verbotswidrig und raste dann durch Westend. Kurz vor der Soorstraße stiegen der Fahrer und der Beifahrer aus  und flüchteten zu Fuß. Währenddessen rollte der Wagen mit geöffneter Fahrer- und Beifahrertür gegen einen geparkten VW. In der Nähe des Zentralen Busbahnhofs wurden die beiden Flüchtenden gestellt.   Im BMW entdeckten die Fahnder zwei Baseballschläger sowie ein Messer.  Unklar ist noch, wer tatsächlich das Auto gefahren hat. (tc)

Diebe in Neukölln festgenommen

Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 54 und Beamte der 14. Einsatzhundertschaft haben am Mittwochnachmittag in Neukölln zwei Taschendiebe festgenommen. Die 23- und 24-jährigen Männer sollen gegen 14.15 Uhr auf dem Gehweg des Kottbusser Damms einer 25-Jährigen ihr Handy aus der Jacke gezogen haben. Die Frau bemerkte das und forderte ihr Eigentum zurück. Das taten die Täter auch. Die Frau alarmierte dennoch die Polizei, die kurze Zeit später die zwei Diebe am Planufer in Kreuzberg festnahm. Bei einem von ihnen stellten die Fahnder Tränengas sicher. Die beiden Männer wurden in Gewahrsam genommen. (tc)

Versuchter Raub im Bahnhof Gesundbrunnen

Auf einem Bahnsteigs des Bahnhofs Gesundbrunnen in Wedding hat am Mittwoch ein 36-Jähriger einen Rollstuhlfahrer genötigt, dass Handy seiner Mutter zu übergeben. Der stark behinderte Mann befand sich mit seiner Mutter gegen 13.30 Uhr im Bahnhof. Dabei spielte er mit dem Handy der 59 Jahre alten Frau, die etwas abseits stand. Der Täter kam auf den Mann zu und forderte das Telefon. Die Frau eilte zu ihrem Jungen und nahm das Handy wieder an sich. Daraufhin drohte ihr der Mann mit Schlägen. Polizisten der 22. Einsatzhundertschaft nahmen den aggressiven Täter fest. (tc)

Brand in Berlin-Charlottenburger Kleingartenanlage

In Berlin-Charlottenburg hat es in der Nacht zu Donnerstag in der Kleingartenkolonie Ruhwald gebrannt. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten um kurz nach Mitternacht die Flammen an zwei etwa 25 Quadratmeter großen Gartenlauben, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Lauben hätten in voller Ausdehnung gebrannt, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Donnerstagmorgen noch unklar. (dpa)

23 Polizeiautos im Jahr 2019 mit Steinwürfen angegriffen 

23 Streifenwagen und Mannschaftswagen der Polizei sind im vergangenen Jahr mit Steinwürfen angegriffen und beschädigt worden. Das antwortete die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der CDU. In 19 Fällen warfen Täter in Friedrichshain-Kreuzberg mit Steinen auf die Polizei. Rund um ein zum Teil besetztes Haus der linksextremen Szene in der Rigaer Straße kommt es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten. Weitere Steinwürfe gab es in Treptow-Köpenick, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg. Wie viele Steinwürfe es insgesamt auf Autos in Berlin gab, konnte die Polizei nicht sagen. (dpa)

+++ 25. März +++

Autofahrer fährt Radfahrer an

Ein Radfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Baumschulenweg schwer verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge erfasste ein 58-Jähriger mit seinem Opel an der Baumschulenstraße den 36-jährigen Radfahrer, der nach ersten Zeugenangaben bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein soll. In Folge der Kollision stürzte der Zweiradfahrer und erlitt Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Zwölfjähriger wieder da

Der seit Dienstagnachmittag vermisste Zwölfjährige aus Alt-Hohenschönhausen ist wieder da. Die Polizei hatte nach ihm gesucht, nachdem er nach einem Streit mit seinen Eltern verschwunden war. Dem Jungen gehe es gut, hieß es. (BLZ)

Familie fremdenfeindlich beschimpft

Heute früh kam es in Charlottenburg-Nord zu einer fremdenfeindlichen Tat zum Nachteil einer Familie. Unbekannte  beschmierten zwischen 6.30 und 7 Uhr die Wohnungstür der Familie am Heilmannring mit dem Schriftzug  „RAUS“.  Ferner war die Hauswand neben der Tür mit dem Wort „MÜLL“ und einem Pfeil, der zur Wohnungstür der Familie zeigte, beschmiert worden. Der Name der Bewohner war mit Farbe unkenntlich gemacht worden. Der  Staatsschutz ermittelt. (tc)

Unterirdischer Müllcontainer in Brand: schwieriger Nachteinsatz für Feuerwehr

Die Feuerwehr musste die Müllbehälter mit einem Trennschleifer und einem Spreizer öffnen, um Zugang zu dem Untergrundsystem zu bekommen.
Foto: Pudwell

 

Ist die Feuerwehr zu dem Brand eines Müllsammelstelle einer Wohnanlage in der Rosenstraße 16 in Berlin-Mitte gerufen worden. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass es sich um eine im Untergrund befestigte Müllsammelstelle handelt. Da nicht klar war, wie groß der unterirdische Müllcontainer überhaupt ist, wurde sicherheitshalber eine zweite Löschstaffel hinzugeholt. Die Feuerwehrler verschafften sich schließlich Zugang zu dem Müllbehälter mit Hilfe eines Trennschleifers und eines Spreizers. Das Untergrundsystem brannte über 60 Minuten lang. Der Feuerwehreinsatz war nach knapp zwei Stunden beendet. (BLZ)

Ehepaar schwer verletzt 

In Johannisthal ereignete sich gestern Nachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem ein Ehepaar schwer verletzt wurde. Ein 87-Jähriger war gegen 15 Uhr mit einem Nissan auf dem Segelfliegerdamm in Richtung Stubenrauchstraße unterwegs. Seine 78-jährige Ehefrau bemerkte beim Heranfahren an eine rote Ampel, dass ihr Mann die Fahrt nicht verlangsamte, sondern starr geradeaus schaute, verkrampft hinter dem Lenkrad saß und auf nichts mehr reagierte. Die 78-Jährige griff daraufhin ins Lenkrad und steuerte so den Nissan nach rechts von der Fahrbahn herunter. Das Auto überfuhr zunächst einen großen Stein, durchbrach dann einen Zaun und prallte schlussendlich frontal gegen eine Hauswand. Beide Insassen klagten über Schmerzen an den Oberkörpern und wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie stationär behandelt werden. Lebensgefahr besteht nicht. Der Segelfliegerdamm war während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt. (tc)

Frau angefahren

Eine Fußgängerin wurde am Dienstag Nachmittag in Fennpfuhl bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge überquerte die 56-Jährige zusammen mit ihrem Ehemann gegen 16 Uhr die Möllendorffstraße. Dabei kam es zu einer Kollision zwischen dem Auto eines 44-jährigen Mannes, der mit seinem VW den linken Fahrstreifen der Möllendorffstraße in Richtung Weißenseer Weg befuhr, und der Fußgängerin. Sie erlitt eine Kopfplatzwunde sowie einen Armbruch. Die Frau kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

Polizisten in der Kirche attackiert und geschlagen 

 Polizisten des Abschnitts 14 und der 24. Einsatzhundertschaft haben am Dienstag in Karow einen Mann festgenommen, der sich mit einer Holzlatte in einer Kirche befand. Der 43-Jährige hatte den Innenraum zunächst stark verwüstet. Danach zog er sich auf den Orgelbalkon zurück und schrie. Beim Versuch der Beamten, auf den Mann zuzugehen, nahm er eine Holzlatte zur Hand und wehrte sich. Danach schlug er weiter auf das Mobiliar der Kirche ein. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte beruhigte sich der Mann immer noch nicht. Er schlug dann mit der Holzlatte auf einen Beamten ein, welcher sich mit einem Schutzschild dem aufgebrachten Mann näherte. Letztendlich wurde der 43-Jährige von Beamten der 24. Einsatzhundertschaft festgenommen. Die getroffenen Polizisten wurden nicht verletzt. Der Randalierer wurde in einem Krankenhaus einem Arzt vorgestellt. (tc)

Polizei stoppt rasante Porsche-Spritztour in Pyjama und Bademantel

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei in Westend hat am Dienstagabend eine Porschefahrerin gestoppt, die auf der Stadtautobahn mit mehr als 160 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs war. Die 25-jährige Fahrerin soll dann mehrfach versucht haben, sich einer Kontrolle zu entziehen, unter anderem auch durch Rückwärtsfahren auf der Stadtautobahn. Der Beifahrer soll für die Spritztour mit dem geliehenen Porsche nur mit einem Pyjama und einem Bademantel bekleidet gewesen sein. Der Fahrerin drohen drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und mindestens 680 Euro. (tc)

Junger Mann tritt 70-Jährigen bewusstlos

Bis zur Bewusstlosigkeit ist ein Senior gegen den Kopf getreten worden. Laut Polizei wartete der 70-Jährige vor einer Arztpraxis in der Nähe der Fürstenwalder Allee auf ein Rezept, als ein, als jung beschriebener, Mann mit einem Fahrrad vorbeikam und mit diesem in Streit geriet. Nachdem der Fahrradfahrer sich zunächst entfernt hatte, soll er nach etwa zehn Minuten zurückgekehrt sein und dem Wartenden blaue Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet haben. Daraufhin soll der Senior den jungen Mann vom Fahrrad gezogen und ihm ins Gesicht geschlagen haben. Der junge Mann habe dem 70-Jährigen dann ebenfalls ins Gesicht geschlagen, woraufhin dieser zu Boden gegangen sei. In der Folge habe der Fahrradfahrer ihm gegen den Kopf getreten, bis der Mann bewusstlos wurde. Seine Brille ging zu Bruch und er verlor mehrere Zähne. Danach flüchtete der junge Mann. Der Senior begab sich in die Arztpraxis, dessen Personal einen Krankenwagen alarmierte. Rettungskräfte brachten den Verletzten dann zur Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

Brände in Friedrichshain

Die Feuerwehr konnte diesen brennenden Schuttcontainer rasch löschen.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Mittwoch ist die Feuerwehr zu zwei Bränden in Berlin-Friedrichshain gerufen worden. In der Libauer Straße stand ein Schuttcontainer in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand  rasch löschen. Kurz zuvor war die Feuerwehr bereits in die Simplonstraße alarmiert worden. Wenig später stand eine Mülltonne in der Liebigstraße in Brand. Dabei wurde ein geparktes Auto beschädigt. (BLZ)

Waldbrand bei Brandenburg an der Havel

In einem Waldstück zwischen Brandenburg an der Havel und Fohrde (Landkreis Potsdam-Mittelmark) hat die Feuerwehr einen Brand gelöscht. Das Feuer am Dienstagabend hatte etwa 1000 Quadratmeter Waldboden erfasst, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Brandenburg am Mittwoch sagte. Demnach konnten die Flammen aber zügig gelöscht und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Für den Mittwoch gilt nach Angaben des Brandenburger Umweltministeriums in allen 14 Landkreisen die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe vier. (dpa)

+++ 24. März +++

Leichenteile im Teltowkanal entdeckt - Verbindung zu Torso-Fund?

Im Teltowkanal sind Teile einer Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge informierte die Polizei am Dienstag über den Fund, wie ein Sprecher mitteilte. Polizisten sperrten das Ufer in Teltow kurzfristig ab und untersuchten den Fundort und auch das Ufer weiträumig. Die Leichenteile wurden zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Über die Umstände ist zunächst noch nichts bekannt, die Ermittlungen liefen, sagte der Sprecher. Zunächst hatte die «Märkische Allgemeine» berichtet.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob es einen Zusammenhang mit dem im Kleinmachnower See (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gefundenen Torso gibt. Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag die Polizei über den Fund informiert. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor. (dpa)

Diebe überfallen Drogerie und fesseln Mitarbeiterin

Unbekannte haben am Dienstagmorgen eine Drogerie in Berlin-Friedrichhain überfallen und Geld und Zigaretten gestohlen. Das Duo stieß eine 25-jährige Mitarbeiterin, die zuvor die Tür geöffnet hatte, zu Boden und fesselte sie, wie die Polizei mitteilte. Die Räuber flohen mit ihrer Beute unerkannt aus dem Geschäft in der Warschauer Straße. Die Frau blieb unverletzt, stand aber „sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens“. Zuvor hatten die Männer sich als Handwerker ausgegeben und waren von der Frau weggeschickt worden. dpa)

Auto mit Lastwagen zusammengestoßen - Autofahrer schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw ist ein 56-jähriger Autofahrer in Berlin-Wilmersdorf schwer verletzt worden. Der Verletzte erlitt ein Polytrauma und kam am Montagmittag in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach ersten Ermittlungen fuhr der Lastwagen rückwärts aus einer Einfahrt in der Franklinstraße und stieß dabei mit dem Auto zusammen. Der 53-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. (dpa)

Mann mit Messer angegriffen, geschlagen und getreten - Notoperation

Ein Mann ist in Berlin-Mitte so schwer mit einem Messer verletzt worden, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Drei Männer sollen den 29-Jährigen am Montagabend mit Messerstichen verletzt, geschlagen und getreten haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Angreifer flüchteten, als zwei Passanten vorbeikamen. Für das Opfer bestand laut Polizei zwischenzeitlich Lebensgefahr. Ein 31-jähriger mutmaßlicher Täter wurde am Abend am Tatort in der Badstraße festgenommen, Hinweise auf die zwei weiteren Verdächtigen gab es zunächst nicht. Nach ersten Ermittlungen gehörten die vier Männer zu zwei Gruppen, die zuvor in Streit geraten waren. Ob sie sich kannten und der Streitgrund müssen nun ermittelt werden. (dpa)

Auto kracht nach Auffahrunfall gegen Baum - zwei Schwerverletzte 

Zwei Menschen sind bei einem Auffahrunfall in Berlin-Zehlendorf schwer verletzt worden. Ein Auto auf der Berliner Allee fuhr auf den Wagen vor ihm auf, wodurch der wiederum gegen einen Baum auf dem Mittelstreifen krachte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 53-jährige Fahrer und seine 45-jährige Beifahrerin im vorderen Wagen kamen mit Rumpfverletzungen ins Krankenhaus. Die 31-jährige Fahrerin des hinteren Autos blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun den Unfallhergang. (dpa)

Wohnungsbrand in Friedrichshain - eine Person verletzt

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Friedrichshain ist ein Mensch verletzt worden. Rettungskräfte brachten die Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Weitere Verletzte gab es nicht. Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen gegen 03.40 Uhr in einer Wohnung in der Karl-Marx-Allee aus. Dort gingen Einrichtungsgegenstände in Flammen auf. Zur Identität der verletzten Person sowie zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Zwei Autos brennen in Lichterfelde

Zwei Autos sind bei einem nächtlichen Feuer im Berliner Ortsteil Lichterfelde zerstört worden. Die Fahrzeuge gingen am frühen Dienstagmorgen gegen 01.45 Uhr in der Königsberger Straße in Flammen auf, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Verletzt wurde niemand. Wer oder was das Feuer auslöste, war noch unklar.

In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. In der vergangenen Nacht ging ein Wagen auf einem Supermarktparkplatz in Schöneberg in Flammen auf. (dpa)


+++ 23. März +++

Babyleiche soll obduziert werden - Ermittlungen in alle Richtungen

Nach dem Fund eines toten Babys in der Nähe von Hohenfelde (Landkreis Uckermark) soll die Leiche obduziert werden. Wann dazu Ergebnisse veröffentlicht werden, konnte eine Polizeisprecherin am Montag zunächst nicht sagen. Bislang ist noch nicht bekannt, ob es sich bei dem Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt. Spaziergänger hatten die Babyleiche am Sonntagnachmittag am Ufer der Friedrichsthaler Wasserstraße zwischen den Orten Hohenfelde und dem Gartzer Ortsteil Friedrichstal entdeckt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen.

In der Nähe wurde bereits 2014 auf einer Wiese ein totes Baby in einer Tüte gefunden. Die Obduktion hatte ergeben, dass das kleine Mädchen lebensfähig und nicht auf natürliche Weise gestorben war. Es sei ein nach der Geburt vollständig entwickelter und lebensfähiger weiblicher Säugling gewesen, hieß es damals von der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen hatten trotz Öffentlichkeitsfahndung zu keinen Ergebnissen geführt.

Sollten neue Erkenntnisse ergeben, dass der aktuelle und der ältere Fall in Verbindung gebracht werden können, würden die Ermittlungen auch zur Babyleiche aus dem Jahr 2014 wieder aufgenommen, sagte die Polizeisprecherin dazu. «Die Ermittlungen laufen nun in alle Richtungen, natürlich auch mit dem Ziel, die Mutter zu finden.» (dpa)

Vier Menschen bei Auffahrunfall verletzt

Vier Menschen sind am Montagmorgen bei einem Auffahrunfall in Kolkwitz (Landkreis Spree-Neiße) leicht verletzt worden. Insgesamt fünf Fahrzeuge, darunter ein LKW und ein Transporter stießen gegen 7.00 Uhr hintereinander aus ungeklärter Ursache bei Klein Gaglow zusammen, wie die Polizei mitteilte. Die B169 war wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten für rund drei Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Es entstand ein Sachschaden von mindesten 40.000 Euro. (dpa)

Nachbar beschwert sich über Musik - Mann bedroht ihn mit Kettensäge

Mit einer Kettensäge soll ein Mann in Bad Belzig (Landkreis Potsdam-Mittelmark) einen Nachbarn bedroht haben, weil der sich bei ihm über zu laute Musik beschwert hatte. Ein 62-Jähriger habe sich am Samstagabend zweimal bei seinem jüngeren Nachbarn (37) über die Lautstärke beklagt, berichtete die Polizei am Montag. Bei seiner zweiten Beschwerde habe der 62-Jährige aufgebracht mit den Fäusten gegen die Wohnungstür geklopft. Daraufhin sei ihm der 37-Jährige mit einer Kettensäge in der Hand gegenübergetreten und habe ihn damit bedroht. Der ältere Mann rief die Polizei, der jüngere gab an, die Säge nicht angeschaltet und nur zum Selbstschutz in die Hand genommen zu haben, wie die Beamten berichteten. (dpa)

Radfahrer stirbt bei Unfall in Potsdam - nach Sturz von Lkw erfasst

Ein 44 Jahre alter Radfahrer ist am Montag in Potsdam nach einem Sturz von einem Lkw erfasst worden und dabei ums Leben gekommen. Der Radfahrer und der Lastwagen waren am Montagmorgen im Stadtteil Babelsberg unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Warum der Mann von seinem Rad stürzte, war zunächst unklar. Er erlag seinen schweren Verletzungen laut Polizei noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer stand den Angaben zufolge unter Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls. Die Rudolf-Breitscheid-Straße sei im Unfallbereich bis etwa 10 Uhr gesperrt gewesen. Auch zu Einschränkungen im Straßenbahnverkehr sei es gekommen. (dpa)

Autofahrer gibt vor Polizist Gas: Auto und Führerschein weg

Ein 27-jähriger Autofahrer muss vorerst auf Auto und Führerschein verzichten, weil er zu schnell an einem Polzisten außer Dienst vorbeigerauscht sein soll. Der Mann soll am Samstagnachmittag nach dem Überholmanöver in Berlin-Tempelhof zudem mehrmals ohne zu blinken die Spur gewechselt haben und über eine rote Ampel gefahren sein. Der Polizist hielt den Fahrer an der Kreuzung Mariendorfer Damm/Ullsteinstraße an und gab sich zu erkennen. Gegen den Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Das beschlagnahmte Auto war auf seinen 19-jährigen mitfahrenden Bruder zugelassen. (dpa)

Mann in U-Bahn krankenhausreif geschlagen

Eine Männergruppe hat einen 22-Jährigen am Sonntagabend in einer U-Bahn der Linie U8 festgehalten und mit Schlägen und einem Kopfstoß verletzt. Zuvor hatte das Opfer einen Mann am Bahnhof Kottbusser Tor zum Gehen aufgefordert, nachdem dieser seine 15-jährige Freundin angeflirtet hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Daraufhin soll die nach Polizeiangaben offensichtlich zu dem Mann gehörende Gruppe den 22-Jährigen auf der Fahrt bis zum Alexanderplatz attackiert haben. Dort konnte das Paar flüchten. Der Angegriffene kam mit mehreren Verletzungen, unter anderem einem Nasenbeinbruch, in ein Krankenhaus. Wie viele Männer ihn angegriffen hatten, war zunächst unklar. (dpa)

Mann bei Streit mit Messer und Flasche angegriffen

Drei Männer haben einen 33-Jährigen in der Nacht zu Montag in Berlin-Neukölln mit einer Flasche und einem Messer angegriffen sowie geschlagen. Zuvor soll die Gruppe am Bahnsteig des U-Bahnhofs Boddinstraße in Streit geraten sein, wie die Polizei mitteilte. Der Grund für die Auseinandersetzung war zunächst unklar. Der Angegriffene kam mit Kopf-, Stich- und Schnittverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die drei Männer flüchteten nach dem Angriff. (dpa)

Auto fährt auf haltenden Wagen auf - fünf Verletzte

Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen in Lichtenberg auf ein haltendes Auto aufgefahren, dabei sind fünf Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 80-Jährige am Sonntagnachmittag mit seinem Auto in der Straße Alt-Friedrichsfelde unterwegs, in der der zweite Wagen auf dem rechten Fahrstreifen im Halteverbot stand. Die Insassen des Wagens, ein drei Monate altes Baby, eine 5-Jährige sowie zwei 26-jährige Erwachsene kamen demnach zur Behandlung und Beobachtung in ein Krankenhaus. Der 80-Jährige erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen und konnte die Klinik nach seiner Behandlung wieder verlassen. Die Polizei ermittelt nun die Unfallursache. (dpa)

Auto brennt auf Supermarktgelände in Schöneberg

Bei einem nächtlichen Brand auf einem Supermarkt-Parkplatz in Berlin-Schöneberg ist ein Auto zerstört worden. Der Wagen fing am frühen Montagmorgen kurz vor 2 Uhr auf dem Supermarktgelände am Vorarlberger Damm Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Brandbekämpfer konnten die Flammen unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge meist durch Brandstiftungen zerstört oder beschädigt, am vergangenen Freitag ein Wagen in Tegel. (dpa)

Potsdamer Tankstellenräuber noch nicht gefasst - Keine Beute 

Nach dem Überfall auf eine Potsdamer Tankstelle ist der unbekannte Täter noch flüchtig. Die Fahndung mithilfe eines Hubschraubers und eines Spürhundes sei bisher ohne Erfolg gewesen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten ermittelten wegen schweren Raubes und bitte um Zeugenhinweise. Der Täter verlor seine Beute allerdings.

Der Mann hatte laut Polizei am Sonntagabend die Tankstelle im Stadtteil Babelsberg betreten, die Verkäuferin mit einem Messer bedroht und angebrüllt. Die Verkäuferin sei geflüchtet und habe um Hilfe gerufen. Daraufhin habe der Mann die Geldkassette an sich genommen, die Tankstelle verlassen und sei zu Fuß geflohen.

Ein Zeuge versuchte nach Polizeiangaben, den Täter zu stoppen. Bei einem Zusammenstoß seien beide gestürzt. Dabei habe sich der Zeuge verletzt und ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Der Täter habe die Geldkassette verloren und den Tatort mit leeren Händen verlassen. (dpa)

Zwei Tote und 45 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind bei Verkehrsunfällen auf Brandenburgs Straßen 45 Menschen verletzt worden, zwei Männer kamen ums Leben. Zudem nahm das Lagezentrum der Polizei einen dritten Toten in ihre Unfallbilanz auf: Der Mann war bereits Anfang März bei einem Unfall schwer verletzt worden und erlag am Wochenende seinen Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei Brandenburg insgesamt 260 Unfälle. Bei 38 davon wurden Menschen verletzt, in 222 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Einer der beiden tödlichen Unfälle ereignete sich am Freitag bei Lindow/Mark (Landkreis Ostprignitz-Ruppin). Hier kam ein 22-Jähriger mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Bei einem zweiten tödlichen Unfall am Samstag starb ein 76 Jahre alter Autofahrer in Ahrensfelde. Der Mann kollidierte in einer leichten Kurve mit seinem Fahrzeug frontal mit einem Rettungswagen. (dpa)

Autofahrer durchbrechen Einreisekontrollen in MV - Ermittlungen 

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt gegen zwei Autofahrer aus Brandenburg, die Kontrollstellen für das Einreiseverbot durchbrochen haben und unerlaubt ins Land gefahren sind. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, ereigneten sich beide Vorfälle am Samstag auf der Bundesstraße 109 bei Rollwitz (Vorpommern-Greifswald) und auf der Bundesstraße 96 nahe Neustrelitz. Niemand sei dabei verletzt worden. Die Flüchtenden seien nicht verfolgt worden, da die Kennzeichen und die Halter der Fahrzeuge bekannt seien. Den Tatverdächtigen wird Missachtung von Haltesignalen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

In Mecklenburg-Vorpommern besteht im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen das Coronavirus ein Einreiseverbot für Einwohner anderer Bundesländer, wenn sie nicht zur Arbeit in den Nordosten müssen. Rollwitz grenzt an die Uckermark, Neustrelitz an die Region Oberhavel. Am Wochenende waren im Süden des Landes rund 6000 Autos kontrolliert worden, wobei etwa jedes zehnte Fahrzeug wieder umkehren musste. Betroffen waren rund 1000 Passagiere. (dpa)

+++ 22. März +++

Babyleiche entdeckt - Mordkommission ermittelt

Spaziergänger haben in der Nähe von Hohenfelde (Landkreis Uckermark) eine Babyleiche entdeckt. Die Leiche sei am Sonntagnachmittag am Ufer der Friedrichsthaler Wasserstraße gefunden worden, teilte die Polizei mit. Demnach soll das Kind am Montag obduziert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen. (dpa)

Quarantäne-Verstoß: Coronavirus-Infizierte in Unfall verwickelt

Ein Verkehrsunfall einer mit dem Coronavirus infizierten Frau hat für die Polizei in der Nähe von Müllrose (Landkreis Oder-Spree) zu einer kritischen Situation geführt. Die Frau erklärte den Beamten am Samstag nach einem nicht von ihr verursachten Zusammenstoß, dass sie positiv auf Covid-19 getestet worden sei, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die anschließende Unfallaufnahme durch die Beamten sei daher in Vollschutzkleidung erfolgt.

Es habe sich herausgestellt, dass die infizierte Frau widerrechtlich die amtlich verordnete häusliche Quarantäne verlassen hatte. Nach einer Information an das Gesundheitsamt sei deswegen Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gegen sie erstattet worden.

Zuvor war ein Beteiligter gegen 12.45 Uhr auf der B87 bei Müllrose auf Höhe des Oder-Spree-Kanals in den Gegenverkehr geraten und mit dem Auto der Frau kollidiert. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Mann in Friedrichshain schießt mit Waffe aus Fenster - SEK-Einsatz ausgelöst

Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain mit einer Waffe aus dem Fenster eines Wohnhauses geschossen und damit ein Spezialeinsatzkommando der Polizei auf den Plan gerufen. Der junge Mann habe am Samstagabend in der Boxhagener Straße mit einer Luftdruckwaffe geschossen, teilte die Polizei mit. Passanten alarmierten deshalb die Polizei, die mit Hilfe des SEK den Mann in seiner Wohnung stellte und vor Ort seine Personalien aufnahm. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Schlägerei in Neukölln - ein Verletzter mit Kopfplatzwunde

Ein Mann ist bei einer Schlägerei im Berliner Bezirk Neukölln verletzt worden. Insgesamt sechs Menschen seien an der Auseinandersetzung in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Silbersteinstraße beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit. Der Verletzte kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus. Nähere Angaben zur Ursache des Streits und zu den Beteiligten lagen zunächst nicht vor.

Feuer in Badezimmer - eine Person verletzt

Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Fredersdorf-Vogelsdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) verletzt worden. Das Feuer sei Samstag kurz vor Mitternacht nach ersten Erkenntnissen im Badezimmer einer Wohnung ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Aus einem Badeofen seien vermutlich Funken geflogen, die den Brand entfachten. Insgesamt sieben Menschen seien von der Feuerwehr aus dem Gebäude gebracht worden. Zur verletzten Person macht die Polizei zunächst keine näheren Angaben.

Auto prallt gegen Baum - Fahrer flüchtet von Unfallstelle

Ein Mann ist im Berliner Stadtteil Heiligensee mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt und geflüchtet. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am frühen Sonntagmorgen zur Unfallstelle in der Ruppiner Chaussee gerufen. Wenig später stellten Polizisten den mutmaßlichen Fahrer. Gegen ihn wird unter anderem wegen Verdachts auf Trunkenheit ermittelt. (dpa)


+++ 21. März +++

Ahrensfelde: Toter bei Unfall mit Rettungswagen

Ein 76 Jahre alter Autofahrer ist in Ahrensfelde (Barnim) in einer leichten Kurve frontal mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Der Mann sei noch vor Ort in seinem völlig zerstörten Auto gestorben, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die Unfallursache war zunächst unklar. Gesundheitliche Probleme des Seniors könnten nicht ausgeschlossen werden. Fahrer und Beifahrer des Rettungsfahrzeuges mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.  (dpa)

Mutmaßliche Brandstiftung und unangemeldete Demo in Rigaer Straße 

Eine mutmaßliche Brandstiftung und eine nicht angemeldete Demonstration haben am Freitagabend in Berlin-Friedrichshain für mehrstündige Polizeieinsätze gesorgt. Zunächst habe kurz vor 20.00 Uhr in der Rigaer Straße ein Fahrrad gebrannt, das auf einem Karton abgelegt war, wie eine Polizeisprecherin am Samstag mitteilte. Ein geparktes Auto wurde durch die Flammen am Heck beschädigt, ein Fußgänger löschte das Feuer.

Rund zwei Stunden später zog dann ein nicht angemeldeter Demonstrationszug mit 60 Teilnehmern von der Bänschstraße in die Rigaer Straße. Eine halbe Stunde lang seien dort Reden abgehalten worden. «Teilnehmer skandierten polizeifeindliche Sprüche», sagte die Sprecherin. Aus einem Haus sei laute Musik abgespielt worden.

Vermummte hätten einen Nebeltopf gezündet und sich danach in ein Haus zurückgezogen. Die Einsatzkräfte seien von einem Hausdach in der Liebigstraße mit Fischstücken beworfen, aber nicht getroffen worden. Auch Pyrotechnik sei gezündet worden. Niemand wurde verletzt. In der Umgebung der Rigaer Straße greifen Linksextremisten seit vielen Jahren immer wieder Polizisten an, werfen mit Steinen und Farbbeuteln und beschädigen Autos. (dpa)

Mann bei versuchtem Überfall in Britz leicht verletzt

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann bei einem versuchten Überfall in Britz leicht verletzt. Fünf Männer sprachen gegen 2.40 Uhr den 42-Jährigen am U-Bahnhof Parchimer Allee an und forderten Geld. Dann attackierten sie ihn mit Schlägen und Tritten. Gleichzeitig entriss ein Tatverdächtiger dem 42-Jährigen eine Bierflasche und schlug ihm damit auf den Kopf. Anschließend durchsuchte das Quintett noch den Rucksack des Mannes und flüchtete dann ohne Beute. Der Angegriffene kam mit Kopf- und Rumpfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Lebensmitteldiscounter in Plänterwald überfallen

Gestern Abend wurde ein Lebensmitteldiscounter in Plänterwald überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten drei Maskierte gegen 21.10 Uhr das Geschäft in der Eichbuschallee, bedrohten drei Mitarbeiter (zwei 18-Jährige sowie einen 31-Jährigen) und einen 18 Jahre alten Angestellten eines Sicherheitsdienstes mit Messern und verlangten Geld. Nachdem die Räuber dieses hatten, ergriffen sie die Flucht. Die 18-Jährigen wurden leicht verletzt. Ärztliche Behandlungen waren nicht erforderlich. (BLZ)

Mann in Charlottenburg von Unbekannten geschlagen und mit Messer verletzt

Unbekannte haben einen jungen Mann in Berlin-Charlottenburg zu Boden geschlagen und mit einem Messer verletzt. Der 20-Jährige stieg am Freitagabend an der Kreuzung Bismarckstraße Ecke Wilmersdorfer Straße aus dem Auto seiner Freundin, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Direkt danach attackierten ihn plötzlich die beiden Männer. Sie schlugen und traten auf ihn ein, bis er zu Boden stürzte. Die Angreifer ließen erst dann von ihm ab, als Zeugen auf sie zukamen. Das Duo flüchtete unerkannt in Richtung Sesenheimer Straße. Die alarmierten Rettungskräfte entdeckten mehrere Stichverletzungen an den Beinen des stark blutenden Mannes. Er kam in ein Krankenhaus. Der Hintergrund des Angriffs war nach Polizeiangaben zunächst unklar. (dpa)

Vermisste Frau aus Adlershof wurde getötet

Die seit Montag vermisste Frau aus Berlin-Adlershof ist tot. Der Lebensgefährte der 34-Jährigen habe gestanden, sie nach einem Streit getötet und an der Wagner-Régeny-Straße vergraben zu haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Beamten fanden dort am Freitagnachmittag die Leiche und brachten sie zur Untersuchung in die Gerichtsmedizin. Der 36-Jährige wurde festgenommen. Er sollte am Samstag einem Richter für einen Haftbefehl wegen Mordes vorgeführt werden. Weitere Hintergründe zu dem Fall nannte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Tegel: Auto in Flammen - Polizei vermutet Brandstiftung

Ein geparktes Auto ist in Berlin-Tegel in Brand geraten. Polizisten bemerkten am späten Freitagabend die Flammen auf dem Beifahrersitz des Wagens an der Otisstraße Ecke Seidelstraße, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Sicherheitskräfte gehen von Brandstiftung aus. In Berlin werden immer wieder Autos von Unbekannten durch gelegte Brände beschädigt. (dpa)


+++ 20. März +++

Betrunkener stößt Mann auf die Fahrbahn und schlägt ihn mit Fahrradständer

Ein betrunkener Mann hat am Donnerstagabend in Moabit einen anderen Mann angegriffen und verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Passantin beobachtet, wie der 30-Jährige in der Rathenower Straße mit dem 38-Jährigen in Streit geraten war., ihn zunächst auf die Fahrbahn gestoßen und dann mit einem Fahrradständer geschlagen hatte. Anschließend ergriff der Tatverdächtige die Flucht. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen ihn kurz darauf in der Seydlitzstraße vorläufig fest. Währenddessen versorgten Sanitäter den Verletzten am Ort und brachten ihn mit Kopfverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Festgenommene wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 2,3 Promille ergeben. (BLZ)

Zigarettengroßhandel überfallen

Vier Unbekannte haben am Donnerstag in Tempelhof einen Tabakwarenhandel überfallen. Laut Polizei verschaffte sich gegen 12.30 Uhr ein Mann unter einem Vorwand Zutritt zu den Firmenräumen in der Gottlieb-Dunkel-Straße. Mit ihm drangen dann zwei mutmaßliche Komplizen in die Räumlichkeiten ein. Drohend mit einer Schusswaffe erhielten die Maskierten bereitgehaltenes Geld für das Tagesgeschäft von den fünf Angestellten, zwischen 34 bis 54 Jahren alt, die sie kurzzeitig in ihre Gewalt gebracht hatten. Ein weiterer mutmaßlicher Mittäter erwartete das Trio mit einem Fluchtfahrzeug, in dem alle anschließend in Richtung Industriestraße unerkannt entkommen konnten. 

Warnung vor Haustür-Betrügern mit angeblichem Coronatest

Mit einer neuen Betrugsmasche wollen Kriminelle die Angst vor dem Coronavirus ausnutzen. Das Bezirksamt von Berlin-Neukölln warnte am Freitag, dass Betrüger sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgäben und Tests auf das Coronavirus anbieten würden. Neuköllns Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) erklärte, Tests würden immer nur nach vorheriger Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt stattfinden. Unangekündigte Tests gebe es nicht. „Getestet wird zudem nur, wer bestätigten Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte oder in einem Risikogebiet war und Symptome wie Husten, Fieber und Atembeschwerden zeigt“, betonte Liecke. Sollte jemand an der Tür klingeln und einen Corona-Test anbieten, solle man die Polizei rufen. (dpa)

Mehrere Fahrzeuge brennen in Berlin-Pankow

Mehrere Fahrzeuge haben im Berliner Bezirk Pankow in der Nacht zu Freitag in Flammen gestanden. Ein Kleintransporter, ein Auto und darüber hinaus ein Baustoffcontainer brannten am Donnerstagabend in der Schliemannstraße, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar.

Ein Auto und ein Baustoffcontainer brannten in der Schliemannstraße.
Foto: Pudwell

Wenige Stunden später rückten die Einsatzkräfte am frühen Freitagmorgen in die Tiroler Straße aus. Dort wurden zwei Autos durch ein Feuer beschädigt. Die Brandursache werde noch ermittelt, teilte die Polizei mit. Verletzte gab es nicht. (dpa)

Feuer an Restaurant in Charlottenburg-Wilmersdorf - Ursache unklar 

Ein Restaurant ist im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf durch brennenden Abfall in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer sei Donnerstagabend auf einem Hof in der Grolmannstraße ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Das Restaurant müsse zunächst geschlossen bleiben. Die Brandursache war laut Polizei noch unklar. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Jachten auf Bootsliegeplatz in Werder/Havel in Brand geraten 

Mehrere Jachten haben auf einem Bootsliegeplatz in Werder/Havel (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gebrannt. Das Feuer an den an Land stehenden Booten sei am frühen Freitagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Zwei Boote wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

Yachten brennen.
Foto: Pudwell

Laster fährt auf Stauende auf - ein Toter, ein Schwerverletzter

Der kilometerlange Lastwagen-Stau auf der A12 Richtung Polen hat ein erstes Todesopfer gefordert. Bei einem Auffahrunfall am Stauende zwischen Storkow und Fürstenwalde (Oder-Spree), in den drei Laster verwickelt waren, kam nach Polizeiangaben am Donnerstag ein Fahrer ums Leben. Ein weiterer Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt.

Aus noch unbekannter Ursache fuhr ein Lastwagenfahrer auf das Stauende auf und starb an der Unfallstelle. Seine Identität war zunächst nicht geklärt. Der Fahrer des Lastwagens vor ihm kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Fahrbahn Richtung Polen blieb wegen der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle zunächst gesperrt. Kurz vor Mitternacht wurde die Sperrung laut Polizei aufgehoben. (dpa)


+++ 19. März +++

Die Kleingartenanlage am Stelzenweg und am Tulpenweg wurde weiträumig abgesperrt.
Foto: Morris Pudwell

22-Jähriger verletzt seinen Vater schwer

In einer Neuköllner Kleingartenanlage soll ein 22-Jähriger seinen 45-jähhrigen Vater schwer verletzt haben. In der Anlage an der Johannisthaler Chaussee war es am Mittwochabend zwischen  zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen den Beiden gekommen. Dabei wurden auch ein Baseballschläger und ein Messer eingesetzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei schritten Zeugen ein und hielten den Täter von weiteren Angriffen ab. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen, der ebenfalls verletzt wurde, nach ambulanter Behandlung fest. Eine Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen. (tc.)

Auto brennt in Tiefgarage

Feuerwehrleute mussten in Wilmersdorf einen brennenden BMW löschen.
Foto: Morris Pudwell

In Wilmersdorf hat in der Nacht zu Donnerstag ein Auto in einer Tiefgarage gebrannt. Gegen 22.15 Uhr wurde die Feuerwehr in die Albrecht-Achilles-Straße gerufen. Sie löschte den Brand an dem über 15 Jahre alten BMW, der auf einem der Stellplätze in der Tiefgarage abgestellt war. Der Wagen wurde durch die Flammen komplett zerstört, die Tiefgarage war durch das Feuer stark verrußt. Auch weitere darin abgestellte Fahrzeuge waren mit Ruß überzogen, genauso wie die Räume und Waren eines angrenzenden Supermarktes, der daraufhin durch die Filialleitung geschlossen werden musste. Zur Ursache des Feuers hat nun ein Brandkommissriat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. (tc.)

Jugendlicher bedroht 63-Jährige mit Messer

Ein Jugendlicher hat in Hellersdorf eine 63-jährige Verkäuferin eines Lottogeschäfts überfallen. Die Tat ereignete sich bereits am Mittwochnachmittag in der Ludwigsluster Straße. Der Täter bedrohte die Frau mit einem Messer und drängte sie in eine Abstellkammer hinter dem Tresen. Dann raubt er Geld aus der Kasse. (kop.)

Überfall mit Axt und Pistole

Mehrere Unbekannte haben am Mittwochabend an der Gitschiner Straße in Kreuzberg einen Lebensmittelmarkt überfallen. Die drei oder vier Täter bedrohten einen Mitarbeiter mit einer Axt und einer Pistole und forderten die Herausgabe der Einnahmen. Da der Mitarbeiter die Kasse nicht öffnen konnte, und auch die Täter die Kasse nicht aufhebeln konnten, flüchteten sie ohne Beute. (kop.)

Polizist rassistisch beleidigt

Ein Polizist ist in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft worden. Der Polizeimeister und sein Kollege sowie eine weitere Funkwagenbesatzung waren am späten Mittwochabend wegen einer Bedrohung in die Wiesen-, Ecke Hochstraße alarmiert worden. Sie nahmen dort einen 42-Jährigen fest, der einen 26-Jährigen bedroht haben soll. Die Beamten forderten den 42-Jährigen zunächst auf, die Hände aus den Taschen zu nehmen und sich auf den Boden zu legen. Da er die Aufforderungen ignorierte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Personalienfeststellung schaute der Festgenommene dann in Richtung des Polizeimeisters und beleidigte diesen aufgrund seiner Hautfarbe. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von rund 1,7 Promille.  Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund eingeleitet. (tc.)

Unfall mit Polizeifahrzeug

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Auto sind in Schöneberg ein Mann und eine Frau leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Polizeimeister des Polizeiabschnitts 41 mit dem Mercedes Sprinter am Mittwochnachmittag in der Lietzenburger Straße in Richtung Martin-Luther-Straße unterwegs. Er war mit dem Gruppenwagen und seinen vier Kollegen wegen einer Körperverletzung alarmiert worden. Blaulicht und Martinshorn sollen eingeschaltet gewesen sein. Zur gleichen Zeit befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Citroen die Martin-Luther-Straße in Richtung Motzstraße. Beide Fahrer fuhren mit ihren Fahrzeugen gleichzeitig in die Einmündung Martin-Luther-Straße Ecke Lietzenburger Straße ein und stießen zusammen. Beide Fahrer gaben an, bei Grün gefahren zu sein. Bei dem Zusammenstoß erlitten der Citroen-Fahrer und seine 20 Jahre alte Beifahrerin leichte Verletzungen, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Der Polizeimeister unterzog sich am Ort freiwillig einer Atemalkoholkontrolle, die null Promille ergab. (tc.)

Mann in Obdachlosenunterkunft bei Brand schwer verletzt 

Bei einem Feuer in einer Wohnunterkunft für Obdachlose in Berlin-Kladow ist ein Mann schwer verletzt worden. Ein Bett habe in der Unterkunft am Mittwochabend in Flammen gestanden, teilte die Feuerwehr mit. Dabei zog sich ein Mann schwerste Verbrennungen zu. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik gebracht. Bei den Löscharbeiten in der zweistöckigen Unterkunft in der Sakrower Landstraße waren rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz. (dpa)

Kollision auf Kreuzung - zwei Autofahrer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall sind in der Nacht zu Donnerstag zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei stieß ein 49-Jähriger gegen Mitternacht mit einem Pkw auf der Kreuzung Seegefelder/Zeppelin-/Nauener Straße mit dem Auto eines 30-Jährigen zusammen, der von der Zeppelinstraße kommend nach links in die Seegefelder Straße abbiegen wollte. Beide mussten zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Jüngere stand zudem unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutentnahme angeordnet. (tc.)

+++ 18. März +++

Betrunkener prallt beim Wenden gegen Motorrad - Biker schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Lichtenrade von einem wendenden Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 21-Jährige wurde durch den Zusammenprall am Dienstagabend auf dem Mariendorfer Damm gegen einen geparkten Wagen geschleudert, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die 76-jährige Beifahrerin in dem Auto wurde leicht verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge wollte der betrunkene Fahrer über einen sogenannten Mittelstreifen-Durchlass die Richtung wechseln. Dabei kam es zu der Kollision. Ein Atemalkoholtest ergab 1,3 Promille. Der Führerschein des ebenfalls 76-Jährigen wurde laut Polizei beschlagnahmt. (dpa)

Überfall mit Schusswaffe auf Lebensmittelgeschäft

Zwei Maskierte haben in Berlin-Mitte ein Lebensmittelgeschäft mit einer Schusswaffe überfallen. Die Täter sollen am Dienstagabend die 57-jährige Angestellte des Geschäfts in der Alten Jakobstraße mit der Waffe bedroht und die Öffnung der Kasse gefordert haben, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Demnach ergriff einer der Täter die Kassenlade. Das Räuber-Duo ergriff anschließend die Flucht, die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (dpa)

Auto erfasst Radfahrer in Friedrichshain

Auto erfasst Radfahrer in Friedrichshain.
Foto: Morris Pudwell

An der Kreuzung Andreasstraße/Holzmarktstraße ist ein Fahrradfahrer von einem Auto erfasst worden. Wie unser Reporter von der Unfallstelle berichtet, war die Kreuzung für etwa eine Stunde gesperrt. Der Fahrradfahrer wurde verletzt, am Auto entstand ein Sachschaden. Die Unfallursache ist noch unklar. (BLZ)

Auto in Tempelhof ausgebrannt

Auto brennt in Tempelhof aus.
Foto: Morris Pudwell

In der Nacht zum Mittwoch ist in der Teilestraße in Tempelhof ein Skoda komplett ausgebrannt. Der Wagen war unter eine Autobahnbrücke gefahren worden und wurde dort abseits von Bürgersteig und Fahrbahn in Brand gesteckt. Vermutlich handelt es sich um das Fahrzeug, welches die Polizei am Dienstag zur Fahndung ausgeschrieben hatte, da es bei einem Einbruch eingesetzt worden war. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (Pud/BLZ)

Betrunkener kommt mit Auto von Fahrbahn ab: schwer verletzt

Ein 57 Jahre alter Autofahrer ist bei Wulkow (Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und schwer verletzt worden. Der Mann sei am Dienstagabend vermutlich zu schnell gefahren, teilte die Polizei. Außerdem ergab ein Alkoholtest, dass er betrunken war. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Fahrzeuge auf Ausstellungsfläche von Autohaus in Brand geraten 

Sechs Fahrzeuge sind auf dem Ausstellungsgelände eines Autohauses in Berlin-Marzahn durch ein Feuer beschädigt worden - zwei von ihnen sind ausgebrannt. Die Feuerwehr wurde am frühen Mittwochmorgen nach eigenen Angaben zu dem Brand in der Allee der Kosmonauten gerufen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Motorradfahrer nach Kollision mit Auto schwer verletzt 

Ein Motorradfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto im Berliner Stadtteil Mariendorf schwer verletzt worden. Der 21-Jährige sei auf seiner Maschine am Dienstagabend mit dem Wagen eines Mannes auf dem Mariendorfer Damm zusammengeprallt, als dieser wenden wollte, teilte die Polizei mit. Der Rettungsdienst reanimierte den jungen Mann vor Ort und brachte ihn in ein Krankenhaus. (dpa)


+++ 17. März +++

Frau mit Messer vor Kopf geschlagen: Festnahmen auf Bahnsteig

Die Polizei hat am Montagabend in Wedding zwei Männer verhaftet, nachdem eine Frau auf einer Parkbank mit einem Messer vor dem Kopf geschlagen worden sein soll. Nach Angaben der 40-Jährigen hätten die beiden zwei Männer sie aufgefordert, die Bank zu verlassen. Beide Männer seien mit Messern bewaffnet gewesen, einer von ihnen habe ihr in der Folge des Streits den Messergriff gegen den Kopf geschlagen. Anschließend sei das Duo in Richtung U-Bahnhof Leopoldplatz weggegangen. Ein Zeuge und die Angegriffene folgten den beiden Männern und riefen die Polizei. Alarmierte Polizeikräfte trafen einen 29-jährigen Tatverdächtigen mit einem Messer in der Hand auf dem Bahnsteig an. Sein Begleiter, ein 38 Jahre alter Mann, wurde in der Nähe von Kräften festgenommen. In seiner Jackentasche fanden die Polizisten ein Messer, an dem sich ein Beamter leicht verletzte. Beide wurden nach Überprüfungen zunächst wieder entlassen. Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. (BLZ)

Auto stößt mit Radfahrer zusammen - Mann schwer verletzt

Weil eine Autofahrerin in Neubeeren (Teltow-Fläming) einen Radfahrer nicht beachtet hat, ist der 42-Jährige schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann mit seinem Fahrrad auf einer Straße Richtung Großbeeren unterwegs, als die Autofahrerin einen Kreuzungsbereich querte, ohne den von rechts anfahrenden Radfahrer zu beachten. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Mann stürzte und sich schwer verletzte, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus. (dpa)

Verschwundene Georgine - Urteil: Lebenslang für 44-Jährigen

Mehr als 13 Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden der Berliner Schülerin Georgine Krüger hat das Landgericht in der Hauptstadt einen 44-jährigen Mann wegen Mordes und Vergewaltigung zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden.

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Drei Fahrzeuge in Neukölln in Flammen

Drei Fahrzeuge wurden bei dem Brand zerstört.
Foto: Pudwell

Bei einem nächtlichen Brand sind im Berliner Ortsteil Neukölln drei Fahrzeuge zerstört worden. Die Autos, ein Mercedes, ein Audi und ein Nissan, fingen am Dienstag gegen 2.19 Uhr in der Elbestraße Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Flammen wurde gelöscht, verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Dienstagmorgen noch unklar. (dpa/BLZ)

Diebe rammen Bekleidungsgeschäft mit Auto

Mit Bildern einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach zwei Tatverdächtigen, die im vergangenen Dezember in Berlin-Mitte teure Markenkleidung gestohlen haben sollen. Mit einem roten Kombiwagen seien die dunkel bekleideten Männer rückwärts gegen die Nebeneingangstür eines Geschäfts gefahren, meldete die Polizei am Dienstag. Durch die nun offene Tür seien die Diebe in den frühen Morgenstunden des 23. Dezember in den Laden an der Ecke Behrenstraße/Markgrafenstraße gelangt.

Sie hätten überwiegend Jacken, Schuhe und Hosen entwendet. Mit dem am Heck beschädigten Auto seien die Männer geflüchtet, hieß es weiter. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und fragt, ob jemand das Auto mit dem Kennzeichen «B-AQ 7515» gesehen hat. (dpa)

Vier Maskierte mit Machete und Reizgas überfallen Discounter in Mitte

Vier maskierte Unbekannte haben am späten Montagabend einen Discounter in Mitte überfallen. Laut Polizei hebelten die Unbekannten gegen 22.10 Uhr eine Hintertür zu der Discounterfiliale in der Schillingstraße auf und betraten das Geschäft. Mit Machete, Kuhfuß, Schraubendreher und Reizgas sollen sie zwei anwesende Mitarbeiter bedroht und das Aushändigen von Bargeld gefordert haben. Eine dritte Mitarbeiterin wurde demnach von den Kriminellen zu Boden gestoßen. Anschließend flüchtete das Quartett in Richtung Ifflandstraße, versprühten aber davor noch Reizgas in den Räumen. Die zu Boden gestoßene Mitarbeiterin musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. (BLZ)

Wedding: Festnahme nach mutmaßlicher Brandstiftung

Der Anhänger brannte komplett nieder.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Dienstag ist in der Transvaalstraße in Wedding ein Anhänger niedergebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Mann wurde nach der Tat festgenommen. Ob dieser mit der Brandstiftung zu tun hat, ermittelt die Polizei. (BLZ)


+++ 16. März +++

Leiche im Kleinmachnower See entdeckt

Im Kleinmachnower See (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist eine Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge alarmierte am Sonntagvormittag die Polizei, wie die Beamten am Montag mitteilten. Mit Unterstützung der Feuerwehr sei der menschliche Torso aus dem Wasser gezogen worden. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, wie es hieß. (dpa)

Mutter in Bus fremdenfeindlich beleidigt und mit Messer bedroht

Eine Mutter ist in Berlin-Zehlendorf vermutlich wegen ihres Kopftuchs beleidigt und mit einem Messer bedroht worden. Die 29-Jährige war am Sonntagabend mit ihrer neun Jahre alten Tochter in einem Bus der Linie 118 unterwegs, als ein Unbekannter sie fremdenfeindlich beschimpfte, wie die Polizei am Montag mitteilte. An der Clauertstraße stieg er mit den beiden aus und soll sie verfolgt haben. Er habe ein Messer aus der Jackentasche geholt, aufgeklappt und ihr gezeigt. Anschließend sei er weggegangen. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Desinfektionsmittel aus Polizeirevier verschwunden

Mindestens zwei Kartons Handdesinfektionsmittel sind aus einem Polizeirevier in Berlin-Friedrichshain verschwunden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Diebstahl, wie aus einer Mitteilung am Montag hervorging. Es werde geprüft, ob die 24 Ein-Liter-Flaschen verbraucht, weitergegeben, anderweitig verschlossen oder entwendet wurden.

Der Hausmeister hatte das Fehlen von zwei Kartons am vergangenen Donnerstag bemerkt. Sie hätten seit dem 6. März in einem Keller in dem Revier in der Wedekindstraße gelagert, hieß es. Seit Beginn der Berichterstattung über das neue Coronavirus gab es auch immer wieder Berichte, wonach aus Berliner Kliniken Desinfektionsmittel und Schutzmasken geklaut worden sind. Die Präsidentin der Berliner Apothekenkammer betonte, dass Haushalte mit gesunden Menschen im Moment keine größeren Mengen Händedesinfektionsmittel brauchen. (dpa)

Geldautomat am Potsdamer Platz aufgebrochen 

Unbekannte haben in Berlin-Tiergarten am Potsdamer Platz einen Geldautomaten aufgebrochen. Aus dem aufgehebelten Automaten sollen sie am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr Geld entwendet haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Sicherheitsdienst der Bankfiliale am Potsdamer Platz alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls laufen. (dpa)

Unfallbilanz vom Wochenende: 70 Verletzte in Brandenburg 

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 70 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben gekommen sei dabei aber niemand, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 424 Unfälle. Bei 53 davon wurden Menschen verletzt, in 371 Fällen entstanden lediglich Sachschäden. (dpa)


+++ 15. März +++

Streit um Hundehaufen: Herrchen spuckt Gartenbesitzerin ins Gesicht

Ein Hundehalter hat wegen eines Streits um einen Hundehaufen im Vorgarten ein Ehepaar heftig bedroht und der Frau ins Gesicht gespuckt. Sein Mischlingshund hatte sein Geschäft beim Gassigehen am Samstagnachmittag in einem Vorgarten in Brandenburg an der Havel verrichtet, was die Besitzer dem Hundehalter lautstark vorwarfen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Hundehalter soll daraufhin dem Ehepaar gedroht haben, sie umzubringen und den Rasen zu verwüsten. Außerdem soll er der Frau ins Gesicht gespuckt haben. Der Vorgarten war nach Polizeiangaben in akribischer Handarbeit im Stile eines Englischen Rasens angelegt. Die Polizei nahm eine Anzeige gegen den Hundehalter auf. (dpa)

Auto gerät in Gegenverkehr - zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer ist am Sonntagmittag in Berlin-Wannsee in den Gegenverkehr geraten und hat dadurch zwei Motorradfahrer schwer verletzt. Durch den Aufprall auf dem Kronprinzessinnenweg sei ein Motorradfahrer über den Zaun zu den S-Bahngleisen geschleudert worden, teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute retteten ihn nach Abschalten des Stroms der Gleise. Er kam mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Der zweite Motorradfahrer wurde mit einem gebrochenen Arm in eine Klinik gebracht. Der Autofahrer blieb den Angaben nach unverletzt. Warum er in den Gegenverkehr geriet, war zunächst unklar. Der Kronprinzessinnenweg war zwischen Tillmannsweg und der Straße Am Sandwerder zeitweise gesperrt. (dpa)

Kleintransporter fährt auf A9 gegen Auto - vier Verletzte

Der Fahrer eines Kleintransporters ist auf der Autobahn 9 gegen ein Auto gefahren und hat dadurch vier Menschen verletzt. Der Kleintransporter, in dem insgesamt fünf Menschen saßen, wechselte am Samstagmittag auf der Höhe des Rasthofs Fläming (Potsdam-Mittelmark) von der rechten auf die mittlere Spur und missachtete dabei ein nebenan fahrendes Auto, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Beide Fahrzeuge gerieten dabei ins Schleudern, das Auto soll gegen die Mittelleitplanke geprallt sein. Die Verletzen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen beträgt nach Angaben der Polizei mehrere Zehntausend Euro. (dpa)

Raser liefern sich illegales Rennen durch Britzer Tunnel

Eine Autofahrerin hat sich ein illegales Rennen in Berlin-Neukölln mit einem Autofahrer geliefert. Die beiden 24-Jährigen fuhren am Freitagabend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Britzer Autobahntunnel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zuvor überholten sie demnach beim Auffahren auf die Autobahn ein ziviles Polizeifahrzeug. Am Autokreuz Schöneberg trennten sich die beiden Raser, sodass zunächst nur die Frau kontrolliert wurde. Ihr wurden den Angaben nach Führerschein und Wagen abgenommen. Der Mann tauchte nach Polizeiangaben später aus noch ungeklärten Gründen bei der Kontrolle auf. Auch ihm wurde der Führerschein entzogen. Die Polizei wertet derzeit ein Video von dem Rennen aus dem Einsatzfahrzeug aus. (dpa)

Geisterfahrer auf der Flucht fährt in Kreuzung - Schwerverletzte

Ein betrunkener Autofahrer ohne Führerschein ist auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle bei Rot in eine Kreuzung in Berlin-Neukölln gerast und hat dabei sich und einen weiteren Mann schwer verletzt. Der 51 Jahre alte Mann flüchtete am späten Freitagabend vor einer Verkehrskontrolle in Britz, indem er wendete und auf der Gegenfahrbahn als Geisterfahrer zurückfuhr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei soll er zunächst über eine Kreuzung mit roter Ampel und weiter durch den ihm ausweichenden Gegenverkehr gefahren sein.

Auch in die zweite Kreuzung fuhr er den Angaben nach ungebremst bei Rot ein und stieß dabei mit einem anderen Auto zusammen. Die beiden Schwerverletzten wurden in eine Klinik gebracht. Der 51-Jährige war den Angaben nach mit einem Auto unterwegs, das ihm nicht gehörte. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl zur Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe vor.

Mehrere Autos durch Feuer zerstört - Brandstiftung vermutet

Auch an diesem Wochenende brennen in Berlin wieder Fahrzeuge in verschiedenen Bezirken. Die Polizei vermutet Brandstiftung - schließt etwas anderes aber vorerst aus.

Mehrere Autos sind in der Nacht in Berlin ausgebrannt - vermutlich wurden sie angezündet. Ein Wagen stand am frühen Sonntagmorgen in Lichtenrade in Flammen, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Fahrzeug wurde dabei völlig zerstört, ein weiteres Auto schwer beschädigt. Zuvor brannte nach Polizeiangaben ein Auto in Neukölln. Dabei wurden zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. Verletzt wurde den Angaben nach bei beiden Bränden niemand. Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus, ein politisches Motiv werde derzeit ausgeschlossen. In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, weil sie angezündet wurden. (dpa)

Polizei stellt Sprayer-Gruppe in Biesdorf

Polizisten haben am späten Samstagabend sieben mutmaßliche Sprayer festgenommen. Die Gruppe soll einen Zug am U-Bahnhof Biesdorf-Süd besprüht und dabei eine Frau verletzt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau soll sich der Gruppe in den Weg gestellt haben und von einem Jugendlichen mit Farbe besprüht worden sein. Eine weitere Zeugin filmte die Tat demnach. Polizisten stellten die Gruppe etwa zwei Kilometer vom U-Bahnhof entfernt. Sie bestand den Angaben nach aus fünf Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahre sowie zwei erwachsenen Männern. In den Rucksäcken der Gruppe wurden Sprühdosen gefunden, außerdem wurde von einem 15-Jährigen ein Schlagstock und von einem 16-Jährigen ein Einhandmesser beschlagnahmt. Auch die Handys der Gruppe wurden den Angaben nach beschlagnahmt. Die Jugendlichen wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Nun werde wegen Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Waffengesetz und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Mann wirft brennenden Aschenbecher an die Wand - Feuer in Haus

Ein Mann hat in Frankfurt (Oder) mit dem Wurf eines brennenden Aschenbechers ein Feuer ausgelöst - ein schlafender Mitbewohner konnte gerettet werden. Nach seinem Wurf habe der 32-Jährige die Wohnung in der ersten Etage einfach verlassen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Doch der Rauch aus seiner Wohnung zog in die zweite Etage und ins Dachgeschoss der Wohngemeinschaft. Die Feuerwehr entdeckte den 34 Jahre alten Mitbewohner laut Polizei am späten Samstagnachmittag schlafend in der zweiten Etage. Er kam wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Die Wohnung sei derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden liege bei rund 50 000 Euro. (dpa)

Berlin-Moabit: Rentnerin löst Küchenbrand aus – vier Verletzte

Eine Seniorin hat beim Kochen einen Brand ausgelöst und drei weitere Menschen verletzt. Die Küche der Frau in Berlin-Moabit brannte am Samstagabend komplett aus, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

Die Rentnerin und zwei weitere Bewohner des Hauses kamen demnach mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus, eine Person konnte vor Ort versorgt werden. Andere Wohnungen wurden nicht beschädigt. Der Brand wurde nach Polizeiangaben durch einen Fehler beim Kochen sowie einen technischen Defekt am Herd ausgelöst. (dpa)

Auto in Lichtenrade komplett ausgebrannt – Brandstiftung vermutet

Ein Auto ist am frühen Sonntagmorgen in Berlin-Lichtenrade ausgebrannt. Der Wagen wurde dabei völlig zerstört, ein weiteres Fahrzeug schwer beschädigt, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde demnach niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, ein politisches Motiv wird derzeit ausgeschlossen. In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, weil sie angezündet wurden. (dpa)


+++ 14. März +++

Polizei bitte Bevölkerung nach Tötungsdelikt um Hilfe

Der Mord an einem Senioren beschäftigt die Ermittler der sechsten Mordkommission. Ein Verwandter hatte den Mann bereits am vergangenen Mittwoch tot in dessen haus in Lichtenrade entdeckt, die Hintergründe sind noch völlig unklar. Jetzt bittet die Polizei die Bevölkerung um Hilfe.

Die Leiche des 84-jährigen Klaus Jesse wurde gegen 15 Uhr in seinem Einfamilienhaus in der Pechsteinstraße gefunden, so die Polizei. Aufgrund der Auffindesituation gehe man derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Wie der Mann getötet wurde, sagte die Polizei „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht. Nach Einschätzung der Kriminalbeamten „dürfte die Tat zwischen dem 9. und dem 11. März erfolgt sein“.

Mit diesem Foto von Klaus Jesse sucht die Polizei nach Hinweisen.
Foto: Polizei

Da es bislang keinerlei Hinweise auf den oder die Täter gibt, hat die Polizei nun ein Foto des Mannes veröffentlicht, bittet die Bevölkerung um Hilfe.

Die Polizei fragt:

  • Wer kann Angaben zum Umfeld von Klaus Jesse machen?
  • Wer hat in den Tagen vor dem 11. März 2020 Kontakt zu dem Mann gehabt oder verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Tathauses gemacht?
  • Wer kann sonstige Hinweise auf Tat oder Täter geben?

Hinweis (auch anonym) an die Mordkommission bitte unter Telefon 4664 911 666.

Derzeit keine Haftantritte für nicht gezahlte Geldstrafen

Menschen, die in Berlin wegen nicht gezahlter Geldstrafen in Haft müssen, bleiben wegen der Coronakrise vorerst verschont. Es gelte jetzt ein Aufschub von vier Monaten, sagte der Sprecher der Justizverwaltung, Sebastian Brux, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Zum einen solle damit die mögliche Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus reduziert werden. Zugleich könnten so die medizinischen Ressourcen im Justizvollzug konzentriert werden. In den Gefängnissen seien derzeit aber keine Coronafälle bekannt, sagte der Sprecher.

So genannte Ersatzfreiheitsstrafen werden verhängt, wenn etwa notorische Schwarzfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, diese aber nicht zahlen wollen oder können.

«Ersatzfreiheitsstrafer» sind laut Brux im Schnitt 30 Tage im Gefängnis. Im Berlin sitzen derzeit 271 Betroffene ein. Sie würden nach und nach entlassen. «Der Bereich wird komplett leer», so der Sprecher. (dpa)

+++ 13. März +++

Autodieb fährt auf Polizist zu - Schuss löst sich aus Dienstwaffe

Ein mutmaßlicher Autodieb soll am Freitagmorgen in Lübben (Spreewald) bei einer Kontrolle auf einen Polizisten zugefahren sein, aus dessen Dienstwaffe sich nach Polizeiangaben unbeabsichtigt ein Schuss löste. Der Beamte habe sich mit einem Sprung zur Seite gerettet, dabei sei es zu dem Schuss gekommen, teilte die Polizei mit. Demnach wurden weder Menschen noch das Auto getroffen. Der in München gestohlene Wagen sei später auf einem Waldweg in der Nähe von Lübbenau gefunden worden. Der Fahrer wurde trotz der Suche mit einem Hubschrauber nicht gefunden. Die Polizei ermittelt zu dem mutmaßlichen Autodieb sowie zu der unbeabsichtigten Schussabgabe. (dpa)

Frau mit Messer attackiert: Haftantrag für Ehemann 

Nach der mutmaßlichen Messerattacke eines 55-Jährigen auf seine Ehefrau in Brandenburg an der Havel ist ein Haftantrag für den Mann gestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Freitag mit. Der Verdächtige war nach dem Angriff am Donnerstagmorgen mit einem Auto davongefahren und gegen einen Baum geprallt. Dabei hatte er sich schwer verletzt. Der Mann war am Freitag weiterhin nicht vernehmungsfähig. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Angriff und dem Brand zweier Autos in der Nähe des Tatorts ebenfalls am Donnerstagmorgen.

Der Gesundheitszustand der Frau war nach Angaben der Polizei am Freitag stabil. Eine Mordkommission ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Paar im Landkreis Potsdam-Mittelmark leben. Ein Augenzeuge soll den Angreifer von der Frau getrennt haben. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht klar. (dpa)

Berliner Tierklinik soll bei Operationen keine Schmerzmittel verwendet haben

Polizei und Veterinäramt haben am Donnerstag eine Berliner Tierklinik durchsucht, wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die Behörden hatten bereits zuvor festgestellt, dass Tiere dort bei schweren Operation nur Narkosemittel aber keine Schmerzmittel erhalten haben, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Daraus können demnach eine erhöhte Infektionsrate, schlechtere Wundheilung, verlängerte Genesungszeit und chronische Folgeschmerzen entstehen. Die Behörden verboten der Klinik diese Operationsweise, jedoch sollen die Verantwortlichen sich nicht daran gehalten haben. Bei der Durchsuchung wurde„ umfangreiches Beweismaterial“ beschlagnahmt, um die Vorgänge zu rekonstruieren. (dpa)

Kopf von Zigarettenschmuggler-Bande wird festgenommen

Ermittler von Polizei und Zollfahndung haben in Berlin-Hohenschönhausen einen Mann festgenommen, der Verkauf von mehr als 6,2 Millionen unversteuerter und unverzollter Zigaretten organisiert hat. Die Beamten waren dem 33-Jährigen seit vergangenem Oktober auf der Spur, wie ein Zollsprecher am Freitag mitteilte. Er habe demnach rund 200 Stangen pro Tag verkauft und einen Steuerschaden von über 1,2 Millionen Euro verursacht. Selbst «altgediente Fahnder» seien von der kriminellen Energie überrascht gewesen.

Der Mann soll sich beim Schmuggeln und Verkauf stets im Hintergrund gehalten haben. Per Handy steuerte er mit einem Helfer zahlreiche Zwischenhändler, die über Polen die Zigaretten ins Land gebracht haben. Die Beamten nahmen ihn am Donnerstag in seiner Wohnung fest. Er lebt bereits seit 2016 illegal in Deutschland. Auch sein Gehilfe wurde vorläufig festgenommen. «Dieser soll wohl 19 Jahre alt sein, aber das ist unklar wegen verschiedener Alias-Personalien», sagte der Zollsprecher. (dpa)

75-Jähriger vermisst

Mit diesem etwa zwei Jahre alten Bild sucht die Polizei nach Manfred Horst Kebschull.
Foto:  Polizei Berlin

Die Polizei hat am Freitag zwei Bilder eines 75-jährigen Mannes aus Steglitz veröffentlicht, der vermisst wird. Manfred Horst Kebschull sei  am 1. Februar 2020 zuletzt gesehen worden, und zwar  in seiner Wohnung in der Schützenstraße. Der Vermisste ist nach Polizeiangaben 1,75 Meter groß, er trägt einen grauen Vollbart und einen grauen Haarkranz. Am Tag seines Verschwindens soll er unter dem Auge verletzt gewesen sein. Nach Angaben von Verwandten hat der Vermisste zuletzt körperlich sehr stark abgebaut, so dass die bereits zwei Jahre alten Bilder nicht mehr ganz dem aktuellen Erscheinungsbild des Vermissten entsprechen dürften. Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer 030/ 4664 912444 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (BLZ)

Mann wird im Bus rassistisch bepöbelt - der Staatsschutz ermittelt 

Ein Mann ist in einem Bus in Berlin-Spandau rassistisch beleidigt worden. Der 20-jährige war am Donnerstagabend mit der BVG-Linie M 32 unterwegs, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. Während der Fahrt soll ihn der Unbekannte in Höhe Nauener Straße rassistisch bepöbelt haben. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, die Videoüberwachung aus dem Bus soll ausgewertet werden. (dpa)

Fußgänger  schwer verletzt

 Ein BVG-Bus hat bei einem Wendemanöver am Donnerstag gegen 13.30 Uhr in Friedenau  offenbar  einen Fußgänger erfasst. Der 82-Jährige wartete nach Zeugenaussagen an einer Fußgängerampel, als ihn das  Heck des Busses der Linie 181 streifte. Der Mann stürzte und erlitt Beckenverletzungen, Rettungskräfte brachten ihn mit in eine Klinik. Nach Polizeiangaben hat der Busfahrer   von dem Unglück zunächst nicht bemerkt. Erst als er nach dem Wenden an der Haltestelle vor dem Schlossstraßenzentrum stoppte, informierten ihn Augenzeugen. (BLZ)

Gebäude mit Farbe beschmiert

In der Nacht zu Freitag sind zwei Parteigebäude mit Farbe beschmiert worden – zum einen ein Bürgerbüro  in der Kurfürstenstraße in Tiergarten, zum anderen eine Bundesgeschäftsstelle in der Seelenbinderstraße in Köpenick.   Dort wurde zudem ein Müllcontainer vor dem Gebäude angezündet. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz beim Landeskriminalamt, teilte die Polizei mit. (BLZ)

Kinderwagen brennt in Mehrfamilienhaus - Gebäude evakuiert

Ein Kinderwagen ist in einem Treppenhaus in Berlin-Friedrichshain aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Kurz nach 03.30 Uhr am frühen Freitagmorgen evakuierten rund 30 Feuerwehrleute das Wohnhaus in der Finowstraße und löschten die Flammen, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Drei Personen seien aus dem Mehrfamilienhaus gerettet worden, verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. (dpa)


+++ 12. März +++

Rentner tot in seinem Haus gefunden - Mordkommission ermittelt

Ein toter Mann ist in einem Einfamilienhaus in Berlin-Lichtenrade gefunden worden. Seine Obduktion am Donnerstagmorgen habe ergeben, dass der 84-Jährige getötet worden ist, teilte eine Polizeisprecherin. Ein Verwandter hatte ihn demnach am Mittwochnachmittag in seinem Haus in der Pechsteinstraße entdeckt und die Beamten alarmiert. „Wie er den Mann vorgefunden hat, können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen“, erklärte die Sprecherin. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa)

Mann attackiert Ehefrau mit Messer und fährt mit Auto gegen Baum

Ein 55-Jähriger hat in Brandenburg an der Havel seine 47 Jahre alte Ehefrau mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Anschließend fuhr der Verdächtige am Donnerstagmorgen mit einem Auto davon und prallte gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Eine Mordkommission ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Paar im Landkreis Potsdam-Mittelmark leben. Ein Augenzeuge soll den Angreifer von der Frau getrennt haben. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht klar. Der Verdächtige war nicht vernehmungsfähig. Die Polizei ermittelt, ob der Brand zweier Autos ebenfalls am Donnerstagmorgen in der Nähe des Tatorts mit der Attacke in Verbindung steht. (dpa)

Brand in Mehrfamilienhaus - sechs Menschen verletzt

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Staaken sind sechs Menschen verletzt worden. Vier davon kamen in umliegende Krankenhäuser, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Feuer brach am frühen Donnerstagmorgen in einer etwa 60 Quadratmeter großen Wohnung im Erdgeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Glacisweg aus. 50 Rettungskräfte waren im Einsatz und löschten den Brand, wie die Feuerwehr twitterte. Mehrere Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Autotür geöffnet - Radfahrer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg erlitt am Mittwoch ein Radfahrer schwere Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte ein 27-Jähriger gegen 12.30 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Straße die Fahrertür seines am Fahrbahnrand geparkten Peugeot ein Stück geöffnet, um auszusteigen. In diesem Moment fuhr ein 21-Jähriger auf seinem Fahrrad an dem Wagen vorbei, stieß gegen die Tür und stürzte auf die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mercedes in Flammen - Verdacht der Brandstiftung

Wegen des Verdachts einer Brandstiftung an einem Fahrzeug in Hellersdorf ermittelt seit Mittwochabend ein Brandkommissariat. Zeugen hatten gegen 21.20 Uhr Feuer an einem in der Mittenwalder Straße geparkten Mercedes Sprinter bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Rauschgifthändler geschnappt

Am Mittwochabend haben Polizisten zwei Rauschgifthändler in Gesundbrunnen festgenommen. Bei der Überprüfung eines VW in der Brunnenstraße gegen 22.15 Uhr fanden sie über 20 Plastikverpackungen, die mit rauschgiftverdächtigen Substanzen befüllt waren. Dazu beschlagnahmten sie über 1000 Euro und Handys aus dem Fahrzeug. Die anschließende Wohnungsdurchsuchung bei dem 25-jährigen Fahrer des Autos erbrachte weitere Beweismittel. Er und sein 20-jähriger Beifahrer werden am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorstellt wird, um Haftbefehle zu erlangen.

Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Marienfelde hat sich ein 17-jähriger Rollerfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 30-jähriger Renault-Fahrer gegen 19.25 Uhr die Buckower Chaussee in Richtung Marienfelder Chaussee und musste aufgrund der Verkehrslage bremsen. Der 17-Jährige, der hinter dem Auto fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und versuchte nach rechts auszuweichen. Dabei streifte er den Renault und einen, im rechten Fahrstreifen fahrenden, BMW einer 55-Jährigen. Der Jugendliche stürzte und zog sich einen Oberschenkelbruch zu. Er kam in eine Klinik. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. (BLZ)


+++ 11. März +++

Schüsse vor Lokal: Ermittlungen gegen Polizeischüler

Das Landeskriminalamt Berlin ermittelt gegen einen Berliner Polizeischüler. Der junge Mann war am frühen Sonntagmorgen, den 1. März von Polizeikräften vor einem Lokal in der Martin-Luther-Straße in Schöneberg aufgegriffen worden. Zuvor war die Polizei alarmiert worden, dass dort Schüsse abgegeben worden sein sollten. Vor dem Lokal fanden die Polizeikräfte Platzpatronen und untersuchen einen alkoholisierten Gast der Veranstaltung. Dieser trug eine Schreckschusswaffe in einem Schulterholster bei sich. Er bestritt, mit der Waffe geschossen zu haben und zeigte den Polizeikräften einen kleinen Waffenschein. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamtinnen und Beamten einen Dienstausweis, der ihn als Auszubildenden der Polizei Berlin auswies. Die Waffe und die dazugehörige Munition sowie das Holster wurden dem Polizeischüler abgenommen. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Ob er mit der Schreckschusswaffe geschossen hat und ob er diese auf der Veranstaltung getragen hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. (BK)

Staatsschutz durchsucht Wohnungen von zwei Jugendlichen

Der Staatsschutz der Berliner Polizei hat die Wohnungen zweier Jugendlicher durchsucht. Gegen die beiden wird wegen der Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen im Ortsteil Buch ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten. Ein Zeuge hatte der Polizei ein Video am 18. November 2019 übermittelt. Im Internet kursierte auf einem Medienportal ein weiteres Video. Bei den Durchsuchungen am Dienstag konnten Beweismittel und Hinweise zu anderen Tatverdächtigen sichergestellt werden, hieß es. (dpa)

Polizeieinsatz in Potsdamer Fußgängerzone - Fehlalarm

Ein Alarm in einem Gebäude mit Geschäften hat am Mittwochvormittag einen Polizeieinsatz in der Potsdamer Innenstadt ausgelöst. Zehn Polizisten waren im Einsatz - offenbar handelte es sich jedoch um einen Fehlalarm, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach waren die Beamten einer Sicherheitsfirma informiert worden. Die Fußgängerzone in dem Bereich wurde vorübergehend gesperrt. Zuvor hatten die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ über den Einsatz berichtet. Die Polizei machte zu dem Grund des Alarms keine Angaben. (dpa)

Hauseinsturz in Hohen Neuendorf: beide Todesopfer identifiziert

Nach dem Wohnhauseinsturz in Hohen Neuendorf (Oberhavel) ist nun die Identität der beiden Todesopfer geklärt. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch handelt es sich um eine 74-Jährige Frau und den Obduktionsergebnissen nach um einen 38 Jahre alten Mann. Die Polizei hatte das Alter der Frau zunächst mit 60 Jahren angegeben. Bei dem Einsturz waren vier weitere Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Die Ermittlungen zur Ursache des Einsturzes dauern indes an. Kriminaltechniker hätten am Mittwoch mit der Untersuchung der Unglücksursache begonnen, wie eine Polizeisprecherin weiter mitteilte. Zuvor musste mit schwerem Gerät ein riesiger Schuttberg beiseite geschafft werden. Die Beamten wollten prüfen, ob sich im Keller des Hauses eine Explosion ereignet haben könnte. Mit Ergebnissen der Untersuchung wird in den nächsten Tagen gerechnet. Das Wohnhaus im Landkreis Oberhavel war am Samstag eingestürzt. Die Mieter, die ihre Wohnungen verloren haben, kamen nach Angaben der Stadt zunächst bei Verwandten oder Bekannten unter. Jetzt werde neuer Wohnraum gesucht, Vermieter könnten sich melden. (dpa)

14 Kilogramm Marihuana im Kofferraum gefunden

In einem geparkten Auto hat die Polizei in Berlin-Hakenfelde 14 Kilogramm Marihuana im Kofferraum gefunden - der 35-jährige Besitzer wurde festgenommen. Ursprünglich suchten die Beamten den Mann am Dienstagnachmittag wegen eines Haftbefehls auf, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Auf dem Tegeler Weg in Höhe der Osnabrücker Straße konnten die Beamten demnach den wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Gesuchten stoppen und festnehmen. Er soll sich nach Angaben der Polizei als 25-Jähriger ausgewiesen haben, um seine Identität zu verbergen. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er nach einer Identitätsprüfung nicht nachweisen. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Weil aus einem zweiten, vor dem Haus des Mannes geparkten Wagen starker Cannabisgeruch wahrgenommen wurde, durchsuchten die Beamten zudem dieses Fahrzeug und stellten die Drogen sicher. Gegen den Festgenommenen wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (dpa)

Seniorin bei Überfall schwer verletzt

Eine 72-Jährige ist in Berlin-Lichtenberg von einem Unbekannten überfallen und dabei schwer verletzt worden. Der Räuber soll der Seniorin am Dienstagabend in der Atzpodienstraße mit einem bislang unbekannten Gegenstand mindestens einmal von hinten gegen den Kopf geschlagen haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Frau stürzte daraufhin zu Boden. Anschließend flüchtete der Täter mit ihrer Handtasche. Alarmierte Polizeibeamte stellten später in der Nähe des Tatortes die Handtasche ohne Portemonnaie und Geld sicher. Die Seniorin kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Mehrere Fahrzeuge durch Brand zerstört - Brandkommissariat ermittelt 

Ein Wohnmobil ist im Berliner Ortsteil Charlottenburg-Nord bei einem Feuer zerstört worden. Ein daneben geparktes Auto war ebenfalls vollständig ausgebrannt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach bemerkten Passanten am Dienstagnachmittag Flammen an den in Parkhäfen abgestellten Fahrzeugen. Brandbekämpfer löschten das Feuer im Halemweg. Durch die Hitzeeinwirkung wurden zudem ein weiteres Auto und Fensterscheiben einer nahe gelegenen Kita beschädigt. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.(dpa)


+++ 10. März +++

Toter in Basdorf: Sonderkommission ermittelt

Nach dem Fund einer Leiche im Wandlitzer Ortsteil Basdorf (Barnim) ermittelt eine Sonderkommission zu dem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Tote war am Montag aufgrund von Blutspuren im Treppenhaus in einer Wohnung in der Straße Am Markt gefunden worden. Erste Ermittlungen ließen den Angaben nach auf ein Tötungsdelikt schließen, hieß es. Der Mann ist noch nicht identifiziert, eine Obduktion soll Klarheit bringen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise. (dpa)

15- und 16-jährige Mädchen überfallen 84-jährige Frau

Zwei Jugendliche haben in Lichtenberg eine 84-jährige Frau überfallen und leicht verletzt. Die beiden 15 und 16-jährigen Mädchen betraten am Montagmittag zusammen mit der betagten Frau in der Hohenschönhauser Straße den Flur eines Wohnhauses. Vor dem Fahrstuhl verlangten sie von der Frau Bargeld. Als diese sich weigerte, öffnete die zweite Täterin den Einkaufstrolley der Frau und nahm daraus einen Stoffbeutel mit einem Portemonnaie. Als die 84-Jährige versuchte, den Beutel festzuhalten, riss eine Täterin so stark an dem Beutel, dass die Frau stürzte. Eine aufmerksame Hausbewohnerin konnte die beiden flüchtenden Täterinnen bis in eine Straßenbahn verfolgen, wo Polizisten sie schließlich festnahmen. Die 84-Jährige erlitt Verletzungen am Knie und am Rücken, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die Kripo prüft, ob die aus Rumänien stammenden Mädchen eine Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden können. (tc)

Autofahrer klemmt Seniorin nach Streit mit Busfahrer ein

Halten auf der Busspur kann teuer werden und auch gefährlich sein: Eine unbeteiligte Seniorin ist bei einem Streit zwischen einem Busfahrer und zwei Autofahrern in Berlin-Tempelhof eingeklemmt und schwer verletzt worden. Ein 19 Jahre alter Autofahrer soll die 84-Jährige mit seinem Wagen gegen den Linienbus gedrückt haben, als diese die Straße überqueren wollte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zuvor soll der 44-jährige Busfahrer bei dem Streit am Montagmittag eine Seitenscheibe des Wagens eingeschlagen haben. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Zu dem Streit war es gekommen, weil zwei Autofahrer auf der Busspur gehalten hatten. (dpa)

Nach mutmaßlicher Attacke auf Fernsehteam: Rapper Fler verhaftet

Der Gangster-Rapper Fler hat jetzt etwas, von dem viele seiner angeblich harten Kollegen nur "singen": Knast-Erfahrung! Beamte der Polizei verhafteten den Berliner am Dienstag gegen 10 Uhr in Zehlendorf. Das teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft via Twitter mit. "Grundlage ist ein Haftbefehl wegen Raubes und Körperverletzung zum Nachteil eines RTL-TV-Teams vom 02.03.2020", heißt es in dem Tweet. "Die begleitenden Durchsuchungsmaßnahmen dauern an."

Bereits am Nachmittag war der Rapper jedoch wieder auf freiem Fuß. Der Ermittlungsrichter habe Zweifel am dringenden Tatverdacht und den 37-Jährigen wieder entlassen, teilte der Generalstaatsanwalt am Dienstagnachmittag auf Twitter mit. Die Staatsanwaltschaft prüfe, Beschwerde einzulegen

Ermittler stellen 2,5 Tonnen illegalen Shisha-Tabak sicher

Ermittler haben in Berlin-Kreuzberg 2,5 Tonnen gefälschten Wasserpfeifen-Tabak gesichert und eine professionell organisierte Shisha-Bande gestellt. Die fünfköpfige Gruppe soll den Tabak an illegalen Produktionsstätten unter «katastrophalen hygienischen Umständen» zusammengerührt und in gefälschten Marken-Verpackungen an Shisha-Bars in Berlin ausgeliefert haben, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Es soll ein Steuerschaden von mehr als 80.000 Euro entstanden sein. Der Rohtabak kam demnach mutmaßlich aus Rumänien.

Bei der Aktion am Dienstagmorgen waren den Angaben nach 120 Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten der Zollfahndung und des Landeskriminalamts im Einsatz. Dabei wurden fünf Wohnungen und drei Herstellungs- sowie Lagerorte durchsucht. Schon davor wurde der Bande nach Angaben des Zolls Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei mit fast 1,2 Tonnen unversteuertem Wasserpfeifentabak nachgewiesen. Die Ermittler waren ihr demnach schon seit Anfang 2019 auf der Spur. Den Angaben zufolge wurde zunächst niemand festgenommen. Die Auswertung des sichergestellten Materials und die Ermittlungen dauerten an. (dpa)

Diebstahl eines Geldautomaten verhindert

Ein aufmerksamer Hotelmitarbeiter hat in der Nacht zu Dienstag den Diebstahl eines Geldautomaten in Berlin-Charlottenburg verhindert. Er hörte Geräusche aus einem Durchgangsraum des Hotels, wo ein vermummter Mann ihn aufforderte, zu gehen, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter soll daraufhin die Polizei gerufen haben, die nur noch den Geldautomaten mit durchtrennten Kabeln sicherstellen konnte. Die Täter seien ohne Beute unerkannt geflohen. (dpa)

Auto von AfD-Politiker angezündet

Auf das Auto des Europaabgeordneten und Interims-Vorsitzenden der Berliner AfD, Nicolaus Fest, ist ein Brandanschlag verübt worden. Gegen 1.50 Uhr entdeckten Passanten am Dienstagmorgen in Charlottenburg den brennenden Skoda Yeti. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen politisch motivierten Brandstiftung aus, weshalb der Staatsschutz die Bearbeitung übernommen hat.  (kop.)

Mann kann sich nach Sturz in Gleisbett retten

Dienstagmittag stürzte ein weiterer Mann in ein Gleisbett am U-Bahnhof Heidelberger Platz in Wilmersdorf, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Mann soll betrunken gewesen sein und kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Ein Fremdverschulden liege auch in diesem Fall nicht vor. (dpa)

Kartons vor Wohnungstür angezündet

Unbekannte haben am frühen Dienstagmorgen Umzugskartons vor einer Wohnung in Berlin-Wedding angezündet. Zwei junge Bewohnerinnen sahen Rauchschwaden und Flammen im Hausflur, nachdem sie Stimmen und Brandgeruch wahrgenommen hatten, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Frauen sollen sich demnach auf ein Baugerüst am Haus geflüchtet haben. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Verdachts der schweren Brandstiftung. (dpa)

Autofahrer rast auf der Flucht vor der Polizei durch Neukölln

Ein Autofahrer ist auf der Flucht vor der Polizei durch Neukölln gerast und nach einem Unfall mit zwei weiteren Autoinsassen unerkannt zu Fuß entkommen. Fußgänger rannten und sprangen von der Straße, um nicht überfahren zu werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Polizisten wollten den Fahrer zuvor überprüfen, woraufhin er am Montagabend Gas gab. Er verlor die Kontrolle über das Auto und riss zwei Poller aus dem Boden. Die Polizei fand in dem zurückgelassenen Wagen teure Kleidung, es besteht der Verdacht des Warenkreditbetrugs. Die Nummernschilder des nicht zugelassenen Auto waren gestohlen. (dpa)

Autofahrer fährt Mutter mit Kind auf Fußgängerüberweg an

Ein Autofahrer hat in Calau (Oberspreewald-Lausitz) eine rote Ampel missachtet und eine Mutter und ihr Kind auf einem Fußgängerüberweg angefahren. Die 32-Jährige wurde am Montagabend schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Auch das dreijährige Kind wurde zur Beobachtung in die Klinik gebracht. (dpa)

Autobrand in Tiefgarage

Am Montagabend ist in Biesdorf ein Pkw ausgebrannt. Durch eine Brandmeldeanlage wurde gegen 21 Uhr die Feuerwehr zu einer Tiefgarage eines Einkaufzentrums in der Weißenhöher Straße alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem abgestellten Auto, das fast vollständig ausbrannte. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen. (BLZ)

Frau am U-Bahnhof Leopoldplatz von U-Bahn erfasst und gestorben

Eine Frau ist am U-Bahnhof Leopoldplatz in Berlin-Wedding von einem einfahrenden Zug erfasst worden und gestorben. Am Montagabend sei die Frau aus bislang ungeklärter Ursache vom Bahnsteig der Linie U6 in Richtung Mariendorf abgerutscht und ins Gleisbett gefallen, teilte die Polizei mit. Als sie wieder hochklettern wollte, sei von der Bahn erfasst worden. Der Verkehr auf der Linie in Fahrtrichtung Mariendorf war nach Angaben der Polizei für etwa eine Stunde gesperrt. In der Gegenrichtung hätten die Züge für die Dauer der Sperrung nicht mehr an der Station gehalten. Zunächst hatte rbb darüber berichtet.

+++ 9. März +++

Frau von Ex-Freund mit Messer angegriffen

Eine 28-jährige Frau ist von ihrem früheren Freund mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Der 33-jährige Mann soll der Frau am Montagmorgen vor einer Schule in Marienfelde (Tempelhof) aufgelauert haben, wie die Polizei mitteilte. Die Frau erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und an den Händen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber anschließend wieder nach Hause gehen. Die Polizei nahm den Mann fest. (dpa)

Polizist mit Faust ins Gesicht geschlagen

Ein Mann hat in der Nacht zu Montag einem Polizisten in Berlin-Kaulsdorf mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Beamten hatten den 41-Jährigen und seine 38-jährige Begleiterin zuvor von einem Privatgrundstück verwiesen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Daraufhin beleidigte der betrunkene Mann die Polizisten und entfernte sich zunächst, bevor er den Polizisten schlug. Er wurde festgenommen und ein Bluttest durchgeführt, dessen Ergebnis am Montag noch nicht vorlag.

Der Mann soll den Ermittlungen nach zuvor mit einem Transporter gegen den Zaun des Grundstücks gefahren sein. Die Beamten stellten den Autoschlüssel sicher. Der geschlagene Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen.

Erst am Wochenende hatte ein 39-Jähriger einem Polizisten am Alexanderplatz bei einer Kontrolle ins Gesicht geschlagen. (dpa)

Kokain, Marihuana, Ecstasy im Sandkasten auf Kinderspielplatz

Ein umfangreiches Sortiment Drogen hat die Berliner Polizei in einem Sandkasten auf einem Kinderspielplatz im Görlitzer Park in Kreuzberg gefunden. Mehr als 30 Tüten Marihuana, rund 20 Packungen Kokain und zahlreiche Ecstasy-Tabletten zeigte die Polizei auf einem am Montag veröffentlichten Foto. Freitagnacht sei das vergrabene Rauschgift von der neuen Brennpunktstreife der Polizei gefunden worden, hieß es unter der Überschrift „Gar nicht schön & gefährlich“. Zuvor hätten die Polizisten einen Mann beobachtet, der Sand an der Kleidung hatte und wohl „gerade von einer nächtlichen Buddelsession kam“. Weiter hieß es: „Er konnte leider flüchten.“ (dpa)

Transfrau mit Metallrohr geschlagen und verfolgt

Ein 36-Jähriger hat in Berlin-Reinickendorf eine Transfrau mit einem Metallrohr geschlagen und verletzt. Die 40-Jährige flüchtete am Sonntag nach dem Angriff in ein Lokal, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Angreifer verfolgte sie, Gäste sollen ihn von weiteren Attacken abgehalten haben. Die Polizei nahm den Mann später in Tatortnähe fest. Er soll die 40-Jährige flüchtig gekannt und zuvor mehrmals bedroht und beschimpft haben. Die Ermittler gehen von einem transphoben Hintergrund aus, der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Munition auf Wirtschaftshof des Berliner Zoos gefunden

Auf einem Wirtschaftshof des Berliner Zoos haben Mitarbeiter am Montag Munition gefunden. „Im Erdreich wurde eine Art Kriegsmunition gefunden, die Kriminaltechnik ist auf dem Weg“, sagte ein Polizeisprecher. Um was es sich bei dem Fund genau handele, müsse nun geprüft werden. Einige Tiere seien aus Sicherheitsgründen in Gebäude gebracht worden. Zuvor hatte der rbb berichtet. (dpa)

Nach Leichenfund in Premnitz soll Rechtsmedizin Identität klären

Nach dem Fund einer Leiche in Premnitz (Kreis Havelland) soll die Rechtsmedizin ermitteln, ob es sich um eine vermisste Frau aus der Region handelt. „Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Frau handelt, die im Dezember letzten Jahres als vermisst gemeldet wurde“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag. Erste Ergebnisse würden bis zum Ende der Woche erwartet.

Da es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder Fremdverschulden gebe, werde allerdings auf eine Obduktion verzichtet. Ein Jäger hatte die Leiche nach Polizeiangaben am Samstag in einem Wald entdeckt. Wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustands konnten die Ermittler zunächst nicht identifizieren, um wen es sich handelt. Das Brandenburgische Landesinstitut für Rechtsmedizin soll nun die Identität der Verstorbenen klären. (dpa)

Farbattacken auf zwei SPD-Büros und Chemiekonzern

Unbekannte haben Farbattacken auf zwei SPD-Büros und einen Chemiekonzern in Berlin verübt. Dabei wurden eine Schaufensterscheibe und die Fassade eines Bürgerbüros in Prenzlauer Berg mit Farbbeuteln beworfen, wie die Polizei am Montag mitteilte. In Lichtenberg wurden mit Farbe befüllte Glasflaschen gegen die Rollläden eines Abgeordnetenbüros geworfen. Ein in der Nähe geparktes Auto wurde dadurch beschädigt. Die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den am Sonntag gemeldeten Taten besteht. Der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Bereits in der Nacht zum Sonntag hatte ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter auf Aufnahmen der Überwachungskameras gesehen, dass mehrere Unbekannte mit Farbe befüllte Flaschen auf die Fassade eines Chemieunternehmens im Wedding warfen. Die Täter flüchteten, bevor der Mitarbeiter vor Ort war. (dpa)

Mietwagen mit selbstgebauter Pyrotechnik beschädigt

Ein oder mehrere Unbekannte haben in der Nacht auf Montag einen Mietwagen in Plänterwald beschädigt. Zeugen hatten vor Mitternacht Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie von einem Parkplatz in der Straße Am Treptower Park einen sehr lauten Knall gehört hatten. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Mietfahrzeug offenbar mittels scheinbar selbstgebauter Pyrotechnik beschädigt worden war. Auch zwei danebenstehende Fahrzeuge wurden durch herumfliegende Autoteile beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mehrere Schwerverletzte nach Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Lichtenberg sind am Sonntag drei Personen verletzt worden. Ein 18-jährige Fahrer eines VW soll kurz nach 21 Uhr in der Bornitzstraße aus einer Parktasche herausgefahren sein. Ein 37-jähriger Toyota-Fahrer soll die Bornitzstraße in Richtung Siegfriedstraße in diesem Moment befahren haben, als es zum Zusammenstoß kam. Durch den Aufprall sei das Auto auf den Gehweg geschleudert und an einem Zaun zum Stehen gekommen sein, während der Toyota gegen einen Lichtmast prallte. Eintreffende Rettungskräfte haben den Fahrer des VW mit Rumpfverletzungen und seine 16-jährige Beifahrerin mit Fußverletzungen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Die 44-jährige Beifahrerin des Toyota-Fahrers sei mit einem Handgelenksbruch ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Hitlergruß beim Weltfrauentag

Am Sonntagnachmittag soll ein Mann bei einer Versammlung zum Weltfrauentag in Mitte den Hitlergruß gezeigt haben. Gegen 17.45 Uhr meldeten mehrere Zeuginnen unabhängig voneinander, dass sie bei der Endkundgebung am Alexanderplatz einen Mann in der Menge beim Zeigen des Hitlergrußes gesehen haben wollen. Die Einsatzkräfte stellten bei der anschließenden Überprüfung des 54-Jährigen auch noch ein Messer sicher. (BLZ)

Anwohner rufen Polizei wegen verdächtiger Explosion

Jugendliche haben am Sonntagabend für einen Polizei- und Feuerwehreinsatz auf dem Gelände eines Jugendclubs gesorgt. Besorgte Anwohner riefen die Polizei nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Die Polizei kam wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Polizei und Feuerwehr stellen fest, dass Farbdosen und Batterien mittels Pyrotechnik in Brand gesetzt worden waren. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Unfälle am Wochenende: 52 Verletzte in Brandenburg 

52 Menschen sind am Wochenende auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Getötet wurde dabei niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 372 Unfälle. Bei 41 davon wurden Menschen verletzt, in 331 Fällen entstanden lediglich Sachschäden, wie es hieß. (dpa)


+++ 8. März +++

Autofahrer fährt Fußgänger an und flüchtet

Nachdem ein 47 Jahre alter Autofahrer im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf einen Fußgänger angefahren und schwer verletzt hat, flüchtete er laut Polizei zunächst. Der Wagen habe den 63-jährigen Passanten erfasst, als dieser am Freitagabend die Breite Straße in Schmargendorf überquerte. Dabei sei der Mann in die Luft geschleudert worden und habe beim Aufprall auf die Fahrbahn schwerste Kopf-, Rumpf und Wirbelsäulenverletzungen erlitten. Nach erfolgreicher Wiederbelebung brachten ihn Rettungskräfte zur stationären Behandlung ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach Darstellung eines Zeugen sei der zunächst geflüchtete Autofahrer erst zum Unfallort zurückgekehrt, nachdem der Zeuge ihm hinterhergefahren sei und ihn angesprochen habe. Der Verkehrsermittlungsdienst klärt nun den Unfallhergang. Der Ort des Geschehens war für rund fünf Stunden gesperrt. (dpa)

Mit Tempo 100 durch die 30er Zone: Polizei stellt Raser

In Berlin-Reinickendorf hat die Polizei einen Raser gestellt, der dort zuvor nach ihren Angaben mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde durch eine 30er Zone gefahren war. Um ihn zu stoppen, nahmen die Beamten am Samstagmorgen die Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn auf. Auf Höhe der Kniggestraße machte der 21 Jahre alte Fahrer laut Mitteilung vom Sonntag eine Vollbremsung, um zu Fuß weiter zu flüchten. Daraufhin steuerten die Polizisten ihr Einsatzfahrzeug an die erst leicht geöffnete Tür des Autos und verhinderten so die geplante Flucht. Dabei stießen beide Wagen aneinander, was als Unfall aufgenommen wurde. Der 21-Jährige besaß laut Polizei erst einen Führerschein auf Probe, ein Atemalkoholtest ergab 0,47 Promille. Sowohl der Führerschein als auch der Wagen wurden beschlagnahmt. (dpa)

Antisemitische Schmierereien an Haustür - Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben einen Hauseingang in Berlin-Charlottenburg antisemitisch besprüht und rechtsextreme Symbole hinterlassen. An der Tür des Wohnhauses in der Pestalozzistraße wurden am Samstagabend neben einem judenfeindlichen Spruch Symbole des rechtsextremen Ku-Klux-Klans sowie Davidsterne entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Warum die Sprayer dieses Haus attackiert haben, war zunächst unklar. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Betrunkener Mann schlägt Polizisten mit Faust ins Gesicht

Ein betrunkener Mann hat am Berliner Alexanderplatz einen Polizisten ins Gesicht geschlagen und ihn leicht verletzt. Die Beamten wollten den 39-Jährigen am Sonntagmorgen im dortigen U-Bahnhof kontrollieren, weil ihm Hausfriedensbruch vorgeworfen worden war, wie ein Sprecher mitteilte. Er habe jedoch aggressiv reagiert und einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dieser wurde leicht verletzt. Die Sicherheitskräfte fesselten daraufhin den Mann und nahmen ihn fest. Als die Beamten ihn in eine Zelle eines Polizeitransporters brachten, soll er erheblichen Widerstand geleistet haben. Er habe unter anderem versucht, mit einem Fuß das Schließen der Zellentür zu verhindern, so der Sprecher. (dpa)

Nach Serienraub in Frankfurt (Oder) fasst Polizei Tatverdächtigen

Im Zusammenhang mit mehreren Raubstraftaten hat die Polizei in Frankfurt (Oder) einen mutmaßlichen Täter gefasst. Der Tatverdächtige sei am Freitag erkannt und festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er habe bei Vernehmungen die zur Last gelegten und weitere Straftaten gestanden. In der vergangenen Woche waren in der Stadt Frauen wiederholt ihre Handtaschen mit Gewalt entrissen worden. Es gehe um insgesamt 12 Raubstraftaten, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

Randalierer im Barnim beschädigen Haltestellen, Autos und Märkte

Unbekannte haben Freitagnacht an mehreren Orten im Landkreis Barnim randaliert. Sie beschädigten Fensterscheiben von Autos, Einkaufsmärkten und zerstörten mehrere Bushaltestellen. In Eberswalde, Finowfurt, Melchow und Biesenthal wurden unter anderem die Scheiben von acht Bushaltestellen, fünf unterschiedlichen Firmen sowie mehrere Fahrzeuge beschädigt. Eine genaue Schadenshöhe nannte die Polizei nicht. An den verschiedenen Tatorten sicherten Kriminaltechniker Spuren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den Taten machen können. (dpa)

Mann mit Beil überfällt Tankstelle

Ein Unbekannter hat eine Tankstellenmitarbeiterin in Berlin-Wedding mit einem Beil bedroht und Geld erbeutet. Der Mann betrat am frühen Sonntagmorgen den Verkaufsraum der Tankstelle an der Seestraße, wie die Polizei mitteilte. Dort ging er mit dem Werkzeug auf die 47-Jährige zu und forderte Geld aus der Kasse, welches sie ihm gab. Anschließend griff er sich noch Zigaretten aus einem Regal und flüchtete unerkannt. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (dpa)

+++ 7. März +++

Leiche könnte eine Frau sein

In Premnitz (Havelland) hat ein Jäger am Sonnabend in einem Wäldchen eine Leiche gefunden. Bei ihr könnte es sich um eine Frau handeln, der Verwesungszustand lasse hier momentan keine eindeutige Aussage zu, sagte eine Polizeisprecherin. Bisher gebe es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, jedoch einige Vermisstenfälle im Bereich des Fundorts. Ob eine Obduktion vorgenommen wird, werde die Staatsanwaltschaft entscheiden. Derzeit ermittelt der Sprecherin zufolge die Kriminalpolizei. Am Wochenende seien zu dem Fall keine neuen Informationen zu erwarten. (dpa)

A2 Richtung Hannover nach Lkw-Unfall teilweise gesperrt

Nach einem Lkw-Unfall nahe Brandenburg an der Havel ist es auf der A2 zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war der Lastwagen am frühen Samstagmorgen nach rechts von der Fahrbahn in Richtung Hannover abgekommen. Die rechte Fahrspur wurde zwischen den Anschlussstellen Brandenburg an der Havel und Wollin für die Bergungsarbeiten gesperrt. Der Fahrer blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Die Schadenssumme blieb zunächst unklar. (dpa)

+++ 6. März +++

Fünf Verletzte nach Unfall mit Lastwagen am Alexanderplatz

Bei einem Lastwagenunfall am Alexanderplatz sind am Freitagnachmittag fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Alle fünf wurden in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Details zu dem Unfall in der Karl-Liebknecht/Dircksenstraße waren zunächst nicht bekannt. Laut Polizei waren ein Lastwagen und ein Auto beteiligt. Der Feuerwehr zufolge sollen zwei der Verletzten Fußgänger und die drei weiteren die Insassen der Fahrzeuge sein. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Einbrecher stehlen Schmuck aus Kaufhaus am Alexanderplatz

Drei maskierte Einbrecher sind in ein Kaufhaus am Alexanderplatz eingebrochen und haben Schmuck aus der Schmuckabteilung gestohlen. Die Täter schlugen am frühen Freitagmorgen im Ortsteil Mitte mehrere Glasvitrinen ein, wie die Polizei mitteilte. Anschließend liefen sie mit der Beute über die Dircksenstraße davon. Die Polizei sucht nach Zeugen. Den Angaben zufolge trugen die Täter rote hüftlange Jacken und rote Hosen. Sie sollen 35 bis 40 Jahre alt und über 1,70 Meter groß sein. Einer soll einen Bart getragen haben. (dpa)

Fußgänger von Tram erfasst und tödlich verletzt

In Köpenick ist ein Fußgänger am Freitagvormittag von einer Tram erfasst und tödlich verletzt worden. Laut Polizei überquerte der Mann gegen 11.30 Uhr in Höhe der Karlstraße die Gleise der Tramline 62, als er von einer in den Haltestellenbereich einfahrenden Bahn erfasst und überrollt wurde. Der Fußgänger erlitt tödliche Verletzungen, der Tramfahrer musste mit einem Schock ambulant behandelt werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsermittlungsdienst übernommen. 

Nach Angaben der Polizei starben damit in diesem Jahr bisher 17 Menschen bei Verkehrsunfällen. Darunter waren mindestens drei Radfahrer, die von abbiegenden LKWs oder Bussen überfahren wurden, sowie zwei Fußgänger, die von Polizeiautos angefahren wurden. (BLZ, dpa)

Übermut beim Hochzeitskorso - Mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt

Ein Hochzeitskorso hat in Berlin-Mitte die Polizei auf den Plan gerufen. Donnerstagabend hätten mehrere Fahrzeuge am Hotel Adlon waghalsige Fahrmanöver gemacht, teilte die Polizei am frühen Freitagmorgen mit. Die Beamten kontrollierten die Fahrzeuge und beschlagnahmten einige davon. Auch mehrere Führerscheine wurden einbehalten. Gegen die Fahrer wird den Angaben zufolge wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Segelfliegerstart in Pritzwalk missglückt - Zwei Verletzte

Auf dem Segelflugplatz bei Pritzwalk ist der Start eines Segelflugzeugs missglückt. Die beiden Insassen, zwei Männer im Alter von 22 und 69 Jahren, wurden bei dem Unfall am Donnerstagnachmittag leicht verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge riss das Schleppseil während des Startvorgangs. In einer Höhe von mehr als 80 Metern wollte der Pilot den Flug abbrechen. Bei der Landung setzte der Flieger auf und hob wieder ab. Beim zweiten Aufschlag brach das Heck ab, der Rumpf rollte fast 50 Meter weiter. Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bezifferte den entstandenen Totalschaden auf 80.000 Euro. (dpa)

Polizei fasst mutmaßlichen Drogendealer aus dem Görlitzer Park

In Kreuzberg hat die Polizei am Freitagabend einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Wie die Polizei berichtet, beobachteten Zivilbeamte gegen 18.30 Uhr, wie der 36-jährige Tatverdächte im Görlitzer Park Personen angesprochen und ihnen seinen geöffneten Rucksack gezeigt haben soll. Als der Verdächtige den Görlitzer Park verließ, sprachen ihn die Beamten in der Liegnitzer Straße an, woraufhin dieser versucht haben soll zu fliehen. 

Die Flucht des 36-Jährigen soll von einem der Beamten verhindert worden sein, woraufhin die Beamten den Rucksack durchsuchten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten größere Menge Bargeld und verschiedene abgepackte Drogen. Laut Polizei wurden über 700 Ecstasy-Tabletten, rund 80 Gramm Ecstasy in Pulverform, über 100 Gramm Kokain, etwa 225 Gramm Amphetamin, rund 500 Gramm Cannabis und ca. 38 Gramm Haschischstreifen beschlagnahmt.

Gegen den mutmaßlichen Drogendealer ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel eingeleitet worden. Außerdem habe eine Überprüfung seiner Personalien das Vorliegen einer Fahndung der Stadt Cottbus ergeben. Der 36-Jährige wurde in Polizeigewahrsam gebracht und dem zuständigen Fachkommissariat übergeben. Am Freitag soll er einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BLZ)

Polizei stoppt Automatenknacker mit Schüssen

Mit Schüssen hat die Brandenburger Polizei drei Männer gestoppt, die im Jerichower Land einen Geldautomaten knacken wollten. Die Berliner im Alter von 36, 32 und 25 Jahren hatten zuvor versucht, sich einer Kontrolle ihres Autos zu entziehen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Den Männern wird den Angaben zufolge vorgeworfen, in der Nacht zum Dienstag im Ortsteil Schlagenthin der Stadt Jerichow versucht zu haben, den Geldautomaten einer Bank aufzubrechen.

Als dadurch der Alarm ausgelöst wurde, flüchteten sie. Eine Zeugin konnte aber den Fluchtwagen beschreiben. Die Polizei bat ihre Kollegen aus Brandenburg um Unterstützung bei der Fahndung. Beamte der dortigen Polizei entdeckten das Fahrzeug auf einer Landstraße im Milower Land nahe der Landesgrenze. Als die Polizisten die Insassen kontrollieren wollten, rollte das Fahrzeug plötzlich los. Daraufhin schoss ein Beamter mehrere Male gezielt auf die Reifen. (dpa)

Schwimmbagger in See umgekippt - Insassen können sich retten

Bei der Suche nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Schwimmbagger im Wandlitzer See (Barnim) umgekippt. Der Fahrer und ein Mitarbeiter konnten sich am Freitagmorgen durch einen Sprung ins Wasser retten, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie trugen Rettungswesten. Die beiden Männer wurden nicht verletzt, aber waren leicht unterkühlt und wurden vor Ort versorgt. Die Beamten gehen den Angaben nach von einem Arbeitsunfall aus. Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln nun den genauen Hergang. (dpa)

Unbekannte beschädigen Außenfassade eines Bürogebäudes

In der der Nacht zu Freitag haben Unbekannte die Außenfassade eines Bürogebäudes in Alt-Treptow beschädigt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkten gegen 0.45 Uhr Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, wie sich fünf bis sechs vermummte Personen dem Bürogebäude in der Lohmühlenstraße näherten. Diese sollen dann mit Kleinpflastersteinen und Farbbehältnissen die Gebäudefassade beworfen haben. Dabei wurden Fensterscheiben beschädigt und die Fassade mit Farbe beschmutzt. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in Richtung Görlitzer Park. Der Polizeiliche Staatsschutz des LKA ermittelt. (BLZ)

Erneut brennende Autos nachts in Berlin 

Drei Autos haben in der Nacht zum Freitag im Berliner Stadtteil Kreuzberg gebrannt. Das Feuer habe sich von einem Wagen auf zwei weitere ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Leitstelle der Berliner Polizei am frühen Freitagmorgen. Das erste Auto sei völlig zerstört worden, die anderen beiden mindestens beschädigt. Verletzt worden sei niemand, hieß es weiter. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts ermittle. Ein Feuerwehrsprecher sagte, rund 14 Einsatzkräfte seien zu dem Brand an der Dessauer Straße Ecke Hafenplatz angerückt.

In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt beschädigte ein Feuer am frühen Donnerstagmorgen zwei Autos in Berlin-Neukölln. Am Dienstagabend stand ein Wagen in Charlottenburg in Flammen, in der Nacht zuvor brannten zwei Autos in Spandau und Köpenick. (dpa)


+++ 5. März +++

Schaben, Ratten und Mäuse: Großbäckerei in Neukölln geschlossen

Die Polizei hat eine mit Mäusen, Ratten und Schaben übersäte Großbäckerei in Berlin-Neukölln geschlossen. Die Bäckerei belieferte mehrere Abnehmer in Berlin, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. „Schon beim ersten Betreten strömte den Beamten ein ekelerregender Geruch nach Ammoniak entgegen, wohl ausgehend von Mäuse- und Rattenfäkalien“, hieß es von der Polizei. „Überall tummelten sich Schaben oder lagen tot auf dem Boden. Es herrschte in Teilen ein Befall von Mäusen und Ratten. Einer Beamtin lief eine Maus über die Schuhe. In anderen Bereichen der Großbäckerei gesellten sich Motten und Fliegen zu den Schaben.“ Zudem seien diverse bauliche und arbeitsrechtliche Mängel festgestellt worden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Bezirksamt Neukölln wurde der Betrieb geschlossen und Strafanzeige gestellt. (dpa)

Toter im Humboldthain: Kein Fremdverschulden

Der 44-Jährige, dessen Leiche im Humboldthain entdeckt wurde, ist doch nicht Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Eine Obduktion ergab keine Hinweise auf Fremdverschulden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der tote Körper war am frühen Mittwochmorgen entdeckt worden. Mordkommission und die Staatsanwaltschaft hatten ermittelt. (dpa)

Drei Verletzte auf A10 - Motorradfahrer hielt keinen Abstand

Weil er den Sicherheitsabstand nicht einhielt, ist ein Motorradfahrer auf der A10 schwer verletzt worden. Der 24-jährige fuhr am Mittwoch auf ein vorausfahrendes Auto auf, dessen Fahrer verkehrsbedingt abbremsen musste. In Folge des Aufpralles wurde der Motorradfahrer über den Lenker auf das Dach des Fahrzeugs geschleudert. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Der 69-jährige Autofahrer und seine 61-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls verletzt. Sie wurden in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Ermittlungen gegen Polizisten wegen Schriftzugs auf Uniform

Wegen eines angebrachten Schriftzugs an seiner Dienstuniform ermittelt die Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen einen Polizisten aus der Inspektion Oberhavel. Es geht um den Anfangsverdacht der Volksverhetzung, wie Oberstaatsanwalt Cyrill Klement am Donnerstag sagte. Es werde „ergebnisoffen“ ermittelt. Die Ermittlungen stehen ihm zufolge noch am Anfang. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der Polizist den Schriftzug „Go fuck the goat“ (deutsch: „Geh die Ziege ficken“) auf der Uniform getragen haben soll. Auch das Bild einer Ziege unter dem englischen Wort „Porn“ mit einem Stern war auf dem Patch zu sehen, wie die Polizeidirektion Nord am Mittwoch mitteilte. Die Schrift ähnele arabischer Schrift, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Polizist sei in den Innendienst ohne Bürgerkontakt versetzt worden. Zeugen hatten die Polizei auf das Patch - ein Art abnehmbares Abzeichen - aufmerksam gemacht, wie es hieß. Weitere Einzelheiten zu dem Beamten waren zunächst nicht bekannt. Die Polizeidirektion Nord prüft nach eigenen Angaben einen Verstoß gegen das Beamtenrecht. In Sachsen hatte im vergangenen Sommer ein Bundespolizist umstrittenene Abzeichen unter anderem mit einem Kreuzritter-Symbol an seiner Uniform getragen. (dpa)

Auto brennt in Neukölln - zweites durch Flammen beschädigt

In der Wildenbruchstraße hat ein Auto gebrannt.
Foto: Morris Pudwell

Zwei Autos sind am frühen Donnerstagmorgen in Berlin-Neukölln durch Flammen beschädigt worden. Zunächst habe ein Wagen gebrannt, dann habe das Feuer ein weiteres Auto beschädigt, sagte ein Feuerwehrsprecher der Berliner Leitstelle. Verletzt wurde demnach bei dem Vorfall in der Laubestraße niemand. Die Polizei wollte sich zur Brandursache zunächst nicht äußern. In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, häufig handelt es sich um Brandstiftung. (dpa)

E-Scooter-Fahrer bei Sturz schwer verletzt

In der Nacht zu Donnerstag stürzte ein E-Scooter-Fahrer in Charlottenburg und verletzte sich schwer. wie die Polizei mitteilte, befuhr ein Streifenwagen gegen 1.40 Uhr die Joachimsthaler Straße in Richtung Lietzenburger Straße, um auf den Kurfürstendamm abzubiegen. Dabei bemerkte einer der Polizeibeamten einen 25-Jährigen, welcher mit einem gemieteten Elektrotretroller ebenfalls in der Joachimsthaler Straße in gleicher Richtung unterwegs war. Beim Überqueren des Kurfürstendammes stürzte der 25-Jährige offenbar über die Bordsteinkante der Fußgängerfurt auf die dortige gepflasterte Mittelinsel und schlug mit dem Kopf auf. Dort blieb der junge Mann zunächst bewusstlos liegen. Nachdem die Polizeibeamten den Verunfallten ansprachen, kam dieser auch wieder zur Besinnung. Seine blutende Platzwunde am Kopf versorgten die Einsatzkräfte, ehe der Verletzte von eingetroffenen Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht wurde. (BLZ)

Unbekannte überfallen Restaurant in Lichterfelde

Wie die Polizei jetzt mitteite, überfielen Unbekannte Mittwochnacht ein Schnellrestaurant in Lichterfelde. Nach bisherigen Ermittlungen betraten zwei maskierte Männer gegen 23.40 Uhr das Schnellrestaurant am Ostpreußendamm, bedrohten drei Mitarbeiter im Alter von 18, 35 und 43 Jahren mit einer Schusswaffe sowie einem Messer und verlangten Geld. Nachdem sie dieses hatten, flüchteten die Räuber. Der 35-jährige Angestellte, der mit der Schusswaffe bedroht worden war, erlitt einen Schock und war zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei ermittelt. (BLZ)

Jugendlicher beraubt und schwer verletzt

Laut Polizeiangaben soll sich in der Nacht zu Donnerstag in Hohenschönhausen ein Raub ereignet haben, bei dem ein autistischer Jugendlicher schwer verletzt wurde. Der 15-Jährige gab an, sich gegen 22.30 Uhr mit zwei 16- und 18-jährigen Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch in der Parkanlage hinter der Doberaner Straße getroffen zu haben. Nach dem gemeinsamen Alkoholkonsum sollen die beiden mutmaßlichen Räuber den jungen Mann zur Herausgabe seiner Umhängetasche und seiner Schuhe aufgefordert haben. Obwohl er das tat, soll der 18-Jährige angefangen haben, den Beraubten zu schlagen, bis dieser zu Boden ging. Danach soll der mutmaßliche Schläger den am Boden liegenden mehrmals getreten haben, ehe beide Tatverdächtigen flüchteten.

Der Verletzte alarmierte laut Polizeiangaben aus einer Telefonzelle heraus die Polizei. Eintreffende Rettungskräfte brachten den Überfallenen mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. Gegen die Tatverdächtigen wird ermittelt. (BLZ)

Rentnerin auf die Fahrbahn gestoßen

Eine Seniorin ist in Friedrichshain-Kreuzberg auf eine Straße gestoßen worden. Die 71-Jährige hatte am Mittwochnachmittag gemeinsam mit einer Freundin auf der Oberbaumbrücke gewartet, weil sie die Fahrbahn überqueren wollte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Daraufhin näherte sich ein Passant von hinten und schubste die Frau vom Fahrbahnrand aus auf die Straße. Sie stürzte und blieb schwer verletzt liegen. Ein herannahendes Auto konnte noch rechtzeitig bremsen. Die Frau kam in eine Klinik.

Die Polizei nahm wenig später einen Tatverdächtigen fest. Verhalten und Äußerungen des 48-jährigen Mannes wiesen den Beamten zufolge auf eine mögliche psychische Erkrankung hin. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Der Mann wurde zunächst stationär in einer Klinik untergebracht. (dpa)

Flüchtender Rollerfahrer gestoppt

Am späten Mittwochabend haben Beamte einen offenbar alkoholisierten Rollerfahrer in Moabit gestoppt. Zuvor war er den Beamten aufgefalle, wie er deutlich zu schnell durch den Tiergartentunnel rauschte. Außerdem trug er keinen Schutzhelm und fuhr recht unsicher. An der Ausfahrt Invalidenstraße hielt der 38-jährige Fahrer an der roten Ampel an. Als die Polizisten ihn dort kontrollieren wollten, gab er Gas und flüchtete über die Invalidenstraße in Richtung Chausseestraße. Mit Blaulicht nahmen die Polizeibeamten die Verfolgung auf. Auf Höhe des Alexanderufers bremste er stark ab und fuhr auf dem Gehweg weiter. Aufgrund vorhandener Poller, welche den Gehweg von der Fahrbahn trennen, war eine weitere Verfolgung durch die Polizisten zunächst nicht möglich. Der Mann konnte allerdings kurz darauf am Alexanderufer zu Fuß festgestellt und festgenommen werden. Bei seiner Überprüfung nahmen die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch wahr, durchsuchten ihn und fanden den Fahrzeugschlüssel der Vespa. Da der 38-Jährige einen freiwilligen Atemalkoholtest ablehnte, brachten ihn die Einsatzkräfte zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Der Führerschein des 38-jährigen Tatverdächtigen sowie sein Roller wurden beschlagnahmt. (BLZ)

Polizisten in Rigaer Straße mit Reizgas und Farbe besprüht

In der Rigaer Straße sind am Mittwochabend drei Polizisten mit Farbe und Reizgas besprüht worden. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen sagte. Sie bekamen demnach Atemprobleme, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zu weiteren Details äußerte sich die Sprecherin zunächst nicht. Die „B.Z.“ hatte zuerst darüber berichtet.

In der Umgebung der Rigaer Straße im Berliner Ortsteil Friedrichshain greifen Linksextremisten seit vielen Jahren immer wieder Polizisten an, werfen mit Steinen und Farbbeuteln und beschädigen Autos. Das teils besetzte Haus in der Rigaer Straße 94 ist ein Zentrum der linken Szene in Berlin. Der Vorfall zog am Donnerstagmorgen auf Twitter erste Reaktionen nach sich. Der Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei, Benjamin Jendro, kommentierte: „Liebe Berliner Politik - Wir haben ein Problem!“ Dazu verlinkte er ein Bild, das mutmaßlich die beschmutzte Jacke eines der betroffenen Polizisten zeigt. Daraufhin twitterte der Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Olaf Wedekind, SPD-Innensenator Andreas Geisel sei nun am Zug. (dpa)


+++ 4. März +++

Spaziergängerin findet Leiche im Humboldthain

Die Kriminaltechnik des Ladeskriminalamtes sicherte Spuren am Flakbunker.
Foto: Eric Richard

Im Volkspark Humboldthain hat eine Spaziergängerin am Mittwochmorgen eine männliche Leiche gefunden. Sie lag auf dem alten Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. "Die Auffindesituation deutet auf ein Tödungsdelikt hin", sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Angaben konnte sie zunächst nicht machen. Die Polizei sperrte das Areal weiträumig ab. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, ergab eine angeordente Obduktion der Leiche keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus. 

(tc)

Feuer im Kriminalgericht - Haftbefehl erlassen

Gegen einen 30-Jährigen, der Feuer im Kriminalgericht in Berlin-Moabit gelegt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung erwirkt. Er befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwochabend mit. Der Mann hatte am Vortag eigentlich einen Gerichtstermin in dem Gebäude. Er soll am Nachmittag in mehreren WC-Räumen Toilettenpapier und an einer anderen Stelle Baumaterial angezündet haben, wie die Staatsanwaltschaft und die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilten. Er war nach der Tat festgenommen worden. Zum Zeitpunkt der Festnahme soll er betrunken gewesen sein. Er soll zudem mit einem Feuerlöscher mehrere Scheiben eingeschlagen haben. Dem Mann wurde Blut abgenommen. (dpa)

Flucht vor Polizei - Raser fährt auf dem Ku'damm über Gehweg 

Auf der Flucht vor der Polizei auf dem Ku'damm hat ein Autofahrer Poller durchbrochen und ist über den Gehweg gerast. Passanten konnten sich am Dienstagvormittag im Stadtteil Halensee nur mit einem Sprung retten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine 66 Jahre alte Fußgängerin wurde leicht am Kopf verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei wollte eine Polizeistreife den 41 Jahre alten Verdächtigen an der Kreuzung Joachim-Friedrich-Straße/Kurfürstendamm kontrollieren, weil das Kennzeichen seines Wagens als gestohlen gemeldet gewesen sei. Doch statt anzuhalten, gab der Verdächtige Gas. Vom Gehweg ging es anschließend in den Gegenverkehr.

Wenig später konnte der Wagen gestoppt werden. Der Fahrer hatte keinen Führerschein bei sich. Auch wurden Drogen in seinem Auto gefunden. Der Mann wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Verkehrsunfallflucht. (dpa)

Passanten stoppen Rucksack-Dieb auf Schloßstraße

Zwei Passanten haben in Berlin-Steglitz einen mutmaßlichen Dieb gestoppt. Der 37-Jährige soll am Dienstagnachmittag in einem Geschäft an der Schloßstraße einen Rucksack aus der Warenauslage genommen und seine Sachen reingelegt haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Anschließend verließ der Mann den Laden. Mitarbeiterinnen verfolgten den Dieb - doch dieser wollte nicht zahlen, sondern schlug mit dem Rucksack um sich. Die beiden Passanten brachten den Dieb zu Boden und hielten ihn fest, bis die Polizei kam. Der 37-Jährige wurde festgenommen. (dpa)=

Abbiegender Fahrradfahrer von Lkw erfasst

Am Dienstag ist ein Fahrradfahrer in Reinickendorf beim Abbiegen von einem Lkw erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei bog der 46-Jährige gegen 17.30 von der Residenzstraße über die Radwegfurt links in die Pankower Allee ab. Dabei wurde er von einem Lkw erfasst, der in die gleiche Richtung unterwegs war. Der Radfahrer erlitt bei dem Unfall schwere innere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Auto in Charlottenburg komplett ausgebrannt

Am Dienstag Abend ist ein Auto auf einem Parkplatz an der Hinckeldeybrücke in Berlin-Charlottenburg komplett ausgebrannt. Eine 24-jährige Autofahrerin bemerkte die Flammen des Seats gegen 18 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor das Feuer auf nahestehende Autos übergreifen konnte. Das Brandkommissariat ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstfitung. (BLZ)


+++ 3. März +++

Brand im Amtsgericht Tiergarten

Die Feuerwehr am Amtsgericht Tiergarten.
Foto: Morris Pudwell

Im Keller des Amtsgerichts Tiergarten hat es am Nachmittag gebrannt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers war an mehreren Stellen des Gebäudes an der Turmastraße in Moabit Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Bei dem Brand wurden zwei Personen verletzt. Eine von ihnen wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein 30-jähriger Mann, der ebenfalls eine leichte Rauchvergiftung erlitt, wurde festgenommen, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage bestätigte. "Er steht im Verdacht, die Brände gelegt zu haben und wird jetzt vernommen", sagte der Sprecher.  Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) teilte am frühen Abend mit, dass der Dienstbetrieb am Mittwoch wieder aufgenommen werde. (tc)

Schlägerei im Volkspark Humboldthain - vier Verletzte

Vier Männer sind bei einer Schlägerei in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Gesundbrunnen verletzt worden. Zwei Gruppen sollen im Volkspark Humboldthain in Streit geraten und zum Teil mit abgebrochenen Flaschen aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Beim Eintreffen der Polizei waren noch sechs Männer vor Ort, vier Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren waren verletzt und wurden im Krankenhaus behandelt. Der Schlägerei waren laut Polizei Beleidigungen zwischen den Gruppen vorausgegangen, zu denen die Männer gehört haben sollen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung.  (dpa)

Stein auf fahrendes Auto geworfen: Mordkommission ermittelt

Auf ein fahrendes Auto ist in der Nacht zu Dienstag in Staaken ein Stein geworfen worden. Ein Unbekannter warf den Stein von einer Fußgängerbrücke auf die Heerstraße in Höhe des Remerwegs auf einen VW Golf. Die Frontscheibe des Wagens mit einem 37-Jährigen am Steuer wurde beschädigt. Laut Polizei konnte der Fahrer den Wagen mit einer Gefahrenbremsung unverletzt zum Stehen bringen. Polizisten nahmen in der Nacht einen 29-Jährigen fest. Dieser wurde einer Mordkommission überstellt. Diese ermittelt wegen versuchten Mordes, und ob die festgenommene Person unter dringendem Tatverdacht steht. (BK)

Fußgängerin stirbt bei Verkehrsunfall in Falkensee

Eine 30 Jahre alte Fußgängerin ist in Falkensee (Landkreis Havelland) ums Leben gekommen. Sie sei am frühen Morgen vom Wagen einer 58-Jährigen erfasst und überrollt worden, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Dienstag. Bisher sei nicht geklärt, ob möglicherweise eine 57-jährige Autofahrerin über Fahrzeugteile des ersten Wagens oder ein weiteres Mal über das Unfallopfer gefahren ist. Zur Unfallursache werde noch ermittelt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Die beiden Autofahrerinnen blieben den Angaben zufolge unverletzt, wurden am Unfallort aber von einem Seelsorger betreut. Die Straße war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Rapper Fler schlägt auf Kameramann ein

Rapper Fler.
Foto: dpa/Britta Pedersen

Der Rapper Fler hat in einer Auseinandersetzung mit einem Fernsehteam einen Kameramann geschlagen und verletzt. Der Mann sei im Krankenhaus behandelt worden, schrieb der 37-jährige Fler am Dienstag im Internetportal Instagram über den Vorfall vom Montag.

Die Polizei berichtete am Dienstag über den Angriff, ohne einen Namen zu nennen. Demnach alarmierte das Fernsehteam die Polizei am Montagmittag, weil es auf dem Ku'damm angegriffen worden sei. Als die Reporterin die erste Frage gestellt habe, soll der 37-jährige Angreifer versucht haben, die Kamera wegzuschlagen. Dabei habe er auch den Kameramann ins Gesicht geschlagen. Dann soll der Angreifer die Kamera beschädigt und die Reporterin und den Tontechniker bedroht haben.

Der Kameramann erlitt den Angaben zufolge Verletzungen am Kopf und am Bein und wurde im Krankenhaus behandelt. Fler kritisierte bei Instagram: „Das sogenannte „spontane Interview“ war typsches „an den Pranger stellen der Boulevard-Presse“.“ Er habe vergeblich gebeten, ihn nicht zu filmen. „Als ich die Kamera runter geschlagen habe, griffen mich beide an ... Der 1. Vogel musste nur ins Krankenhaus wegen nem Cut, der 2 konnte noch cool mit den Polizisten 3 Stunden da rumhängen.“ Die Reporterin sei in einem Hauseingang verschwunden.

Der Sender RTL erklärte bereits am Mongagabend, eine RTL-Reporterin habe Fler auf den Streit zwischen ihm und einer Frauenrechtlerin im Internet angesprochen. Nach wenigen Worten und ohne Vorwarnung habe Fler erst gegen die Kamera geschlagen und dann dem Kameramann mit der Faust ins Gesicht geschlagen, wodurch der Mann eine Platzwunde am Auge erlitten habe. (dpa)

Schlägerei am Humboldthain

Polizisten kümmern sich um einen Beteiligten der Schlägerei.
Foto:  Morris Pudwell

In der Nacht zum Dienstag gerieten am Humboldthain in Gesundbrunnen mehrere Personen aneinander. Bei der Schlägerei wurden mindestens zwei Personen verletzt. (BLZ)

Unfall in Neukölln - zwei Schwerverletzte

Eine 32 Jahre alte Radfahrerin und ein 22-jähriger Motorradfahrer sind bei einem Unfall im Berliner Bezirk Neukölln schwer verletzt worden. Beide erlitten am Montagnachmittag Verletzungen am Kopf, der Kradfahrer zudem auch an den Beinen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 22-Jährige wollte einen Kleintransporter rechts auf der Sonnenallee überholen, touchierte diesen jedoch dabei. Dadurch kollidierte die Maschine des Mannes mit dem Fahrrad der Frau. Beide stürzten und das Motorrad schleuderte gegen zwei parkende Autos. Die beiden Schwerverletzten kamen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. (dpa)

Einsatzwagen der Berliner Polizei. (Symbolbild)
Foto: imago images

Verkehrskontrolle: Mutmaßliche Drogendealer erwischt

Starker Cannabis-Geruch hat die Berliner Polizei am Montagabend bei einer Verkehrskontrolle auf die Fährte zweier mutmaßlicher Drogendealer geführt. Eine Streife hielt den Wagen eines 21-Jährigen in Reinickendorf wegen seiner Fahrweise an, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bei der anschließenden Durchsuchung der Fahrers, seines 21-jährigen Begleiters und des Autos fanden die Beamten 32 „Verkaufseinheiten“ Cannabis sowie zwei Smartphones. Es wird wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. (dpa)

Frau fährt mit Auto gegen Ampelmast - Oberschenkelhalsbruch

Eine Autofahrerin ist in Berlin-Mitte mit ihrem Wagen gegen einen Ampelmast gefahren und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen soll die Frau am Montagnachmittag an einer roten Ampel statt der Bremse das Gaspedal getreten haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie kam mit einem Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus, ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief negativ. Die Kreuzung Pankstraße/Reinickendorfer Straße war bis kurz nach 16  Uhr gesperrt. (dpa)

Spindlersfeld: Opel ausgebrannt

Einsatzkräfte beim Versuch, das brennende Fahrzeug zu löschen.
Foto:  Morris Pudwell

In der Ahornalle Ecke Färberstraße in Spindlersfeld brannte in der Nacht zum Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache ein Opel Kleinwagen im Heckbereich nahezu vollständig aus. Derzeit geht die Polizei von Brandstiftung aus. (BLZ)

+++ 2. März +++

Doppelmord an Mutter und Kind in Berlin-Marzahn - Polizei sucht Zeugen

Drei Tage nach dem Mord an einer 38-jährigen Frau und ihrer 9-jährigen Tochter in Berlin-Marzahn sind die Hintergründe der Tat weiter unklar. Es gebe zurzeit keinen Verdächtigen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Der oder die Täter sollen unter anderem einen Feuerlöscher bei der Tat benutzt haben. Nun sucht die Polizei Zeugen für die Tat in der Wörlitzer Straße. Weitere Angaben zu Obduktionsergebnissen machte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht. Die Leichen waren am Samstagabend gegen 20 Uhr in einer Wohnung in einem mehrgeschossigen Plattenbau gefunden worden. (dpa)

Verbotenes Autorennen: Autos beschlagnahmt, Führerscheine eingezogen

Nach dem Verdacht eines illegalen Autorennens in Ahrensfelde (Barnim) hat die Polizei von zwei 23 und 34 Jahre alten Männern die Führerscheine eingezogen und die Autos beschlagnahmt. Zwei Autofahrer waren am späten Sonntagabend aufgefallen, weil sie mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren, wie die Polizeidirektion Ost am Montag mitteilte. Zudem wechselten sie mehrfach die Spuren, ließen die Reifen quietschen und die Motoren aufheulen. Die Geschwindigkeitsmessung ergab 136 Kilometer je Stunde. Gegen die Fahrer wird wegen des Vorwurfs des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. (dpa)

Rechtsextreme Terrorverdächtige demonstrierten 2019 in Berlin

Mehrere Mitglieder der vor kurzem gefassten mutmaßlichen rechtsextremen Terrorgruppe um den Anführer Werner S. haben im Oktober 2019 an einer Demonstration in Berlin teilgenommen. S. sei bei der rechtsradikalen Demonstration am 3. Oktober in Mitte mit „Schutzbewaffnung“ festgestellt worden, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Er habe sogenannte Quarzsandhandschuhe getragen und damit gegen das Versammlungsgesetz verstoßen. Die Staatsanwaltschaft ermittle. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte, die Verdächtigen seien bei der Demonstration in Berlin nicht als Gruppe aufgetreten. Unmittelbare Bezüge von ihnen zu Berlin seien nicht bekannt. Die mutmaßlich rechtsextreme Terrorzelle aus zwölf Männern wurde am 14. Februar festgesetzt. Die Verdächtigen sollen Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben, um Chaos auszulösen. Laut Bundesanwaltschaft tauschte sich die Gruppe vor allem in Chats und telefonisch aus. Der 53-jährige S. aus dem Raum Augsburg soll zudem Treffen koordiniert haben. (dpa)

Berliner Polizei sucht zwei Männer nach Straftaten im Stadtderby

Die Berliner Polizei sucht nach zwei Männern, die während des Stadtderbys zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei unabhängig voneinander mehreren Straftaten begangen haben sollen. Darüber informierte die Polizei am Montag in einer Mitteilung und veröffentlichte jeweils zwei Fotos der Männer. Die Straftaten ereigneten sich am 2. November 2019 im Gästefanblock. „Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass die Tatverdächtigen der Fanszene von Hertha BSC angehören“, heißt es. Ein Mann, der eine weiße Kapuzenjacke trug, soll sich vermummt und einen Nebeltopf inmitten der Zuschauer entzündet haben. Dies ergaben die bisherigen Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Ein anderer Mann soll sich ebenfalls vermummt, eine Bengalfackel entzündet und damit versucht haben, das auf dem Begrenzungszaun zum Spielfeld befindliche Fangnetz anzustecken. Die Ermittlungen werden unter anderem wegen Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall und Sachbeschädigung geführt. (dpa)

Verfahren um Gewalt auf U-Bahnhof gegen Wachleute eingestellt

Ein Verfahren gegen zwei Wachleute um angebliche Gewalt gegen eine Frau auf einem Berliner U-Bahnhof ist gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Die 35 und 37 Jahre alten Männer sollen jeweils 600 Euro zahlen, entschied das Amtsgericht Tiergarten am Montag mit Zustimmung aller Prozessbeteiligten und ohne eine Schuldfeststellung.

Hintergrund des Verfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung ist ein angeblicher Übergriff auf dem U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz. Den Angeklagten war vorgeworfen worden, im Februar 2018 eine Frau auf den Boden gestoßen und so gewaltsam festgehalten zu haben, dass sie einen Bruch im Knie erlitten habe. Laut Ermittlungen hätten sie ein Hausverbot aussprechen und durchsetzen wollen, nachdem sie die Frau beim Rauchen erwischt hätten. Sie sei allerdings der Aufforderung, sich auszuweisen, nicht gefolgt.

Die Beweislage in dem Fall sei schwierig, hieß es nun am Rande des Prozesses. Zunächst habe die Staatsanwaltschaft das Verfahren mangels hinreichenden Verdachts eingestellt. Gegen den 35-Jährigen soll es wegen eines mutmaßlichen Übergriffs gegen einen Fahrgast im Februar 2019 auf einem U-Bahnhof in Berlin-Neukölln zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Tiergarten kommen. (dpa)

Rollerfahrer an Verletzungen gestorben

Ein Rollerfahrer ist eine Woche nach einem Unfall in Berlin-Mitte an seinen Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Passanten hätten den 41-Jährigen am 21. Februar auf dem Gehweg der Chausseestraße gefunden und noch versucht, ihn wiederzubeleben, teilte die Polizei am Montag mit. Rettungskräfte hätten den „vermutlich Gestürzten“ ins Krankenhaus gebracht, wo er am vergangenen Freitag gestorben sei.

Der Mann könnte nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Elektroroller gestürzt sein, sagte ein Polizeisprecher. Hinweise auf andere an dem Unfall beteiligte Verkehrsteilnehmer gebe es bisher nicht. Um welches Gefährt es sich genau handelte - einen Elektroroller mit Sitzbank oder einen Tretroller -, blieb zunächst unklar. In Berlin sind nach Polizeiangaben seit Jahresbeginn 16 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. (dpa)

Unfall nach Autorennen

Mehrere Verletzte und beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Sonntagabend in Schöneberg. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben waren zwei 18-Jährige gegen 21.30 Uhr mit einem VW und einem Renault im Grazer Damm in Richtung Prellerweg unterwegs. Dabei sollen beide nebeneinander und mit hoher Geschwindigkeit ein Rennen miteinander gefahren sein. Beim Überfahren einer roten Ampel kam es zu einem Unfall. (BLZ)

Festnahme durch aufmerksame Nachbarin

Sonntagmittag ist in Westend ein mutmaßlicher Wohnungseinbrecher festgenommen worden. Gegen 12.20 Uhr hörte eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Katharinenstraße laute Geräusche aus dem Treppenhaus, vermutete einen Randalierer und rief die Polizei. Eintreffende Einsatzkräfte einer Hundertschaft fanden in der sechsten Etage eine aufgebrochene Wohnungstür vor und trafen in den Räumen auf einen 34-jährigen Mann, der gerade dabei war, die Räumlichkeiten nach Wertsachen zu durchsuchen. Die Polizisten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. (BLZ)

Mann stirbt in Cottbusser Park - Zeugen hörten Schüsse

Ein Mann ist in Cottbus in einem Park mit schweren Verletzungen gefunden worden und wenig später gestorben. Zeugen hätten am Sonntagabend zunächst Schüsse gehört, teilte die Polizei mit. Kurz darauf entdeckten sie den verletzten Mann. Zu seiner Identität und zum Tathergang machte die Polizei zunächst keine Angaben. Staatsanwaltschaft und Mordkommission übernahmen die Ermittlungen. (dpa)

Unfallbilanz: 58 Verletzte in Brandenburg

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 58 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben gekommen sei niemand, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 420 Unfälle. (dpa)

+++ 1. März +++

Lichterfelde: Familienauto fährt gegen Lastwagen - Säugling schwer verletzt

Ein Familienauto mit einem Säugling auf dem Beifahrersitz ist in Berlin-Lichterfelde gegen einen geparkten Lastwagen gefahren. Der zehn Monate alte Junge erlitt bei dem Unfall in der Nacht zu Sonntag eine Kopfverletzung und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Säugling saß auf dem Schoss der Mutter, die nach dem Zusammenstoß über Kopfschmerzen klagte. Der 29 Jahre alte Vater und ein Dreijähriger blieben unverletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein anderes Auto den Familienwagen in der Straße Alt-Friedrichsfelde überholt haben und dann vor ihm wieder eingeschert sein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Vater das Auto nach rechts. Der Wagen prallte gegen den Lastwagen der am rechten Fahrbahnrand stand. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Fahrer verlief negativ. (dpa)

Raser mit Frau und drei Kindern unterwegs - gestoppt 

Die Polizei hat in Berlin-Borsigwalde einen Raser gestoppt, der mit seiner Lebensgefährtin und den drei gemeinsamen Kindern unterwegs war. Die Kinder, darunter ein Säugling, seien teilweise nicht angeschnallt gewesen, teilte die Polizei mit. Zeugen zufolge soll sich der 28-Jährige rund zwei Stunden zuvor mit einem anderen Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben.

Ein Zeuge hatte die Beamten am Samstagabend informiert, nachdem die beiden Autos über die Holzhauser Straße gerast waren. Die Suche verlief zunächst ohne Erfolg. Reichlich zwei Stunden später entdeckten die Beamten den Wagen an einem Schnellrestaurant. Er fuhr laut Polizei mit aufheulendem Motor vom Parkplatz. Anschließend beging der Fahrer vor den Augen der Polizisten mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten. In der Holzhauser Straße wurde er gestoppt. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. (dpa)

Polizei schnappt Kneipenräuber mithilfe eines Gasts

Mit der Hilfe eines Zeugen hat die Polizei in Berlin-Spandau einen mutmaßlichen Räuber gestellt. Der Verdächtige soll in der Nacht zu Sonntag die Mitarbeiterin einer Kneipe in der Neumeisterstraße mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben, wie die Polizei mitteilte. Anschließend soll der 33-Jährige mit seiner Beute geflohen sein. Der Zeuge, ein 45 Jahre alter Gast, alarmierte die Polizei und nahm die Verfolgung auf. Der leicht betrunkene Räuber wurde festgenommen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizisten fest, dass nach dem Mann gefahndet wurde und er zur Festnahme ausgeschrieben war. (dpa)

Betrunkener Störenfried: Von der Rettungsstelle in die Zelle 

Gleich mehrfach zog es einen Mann am frühen Samstagmorgen in die Rettungsstelle des Krankenhauses Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland). «Was sein konkretes Anliegen war, ist unbekannt», teilte die Polizeidirektion Ost am Sonntag mit. Ein medizinisches Problem sei es jedenfalls nicht gewesen. «Fest stand jedoch, dass er den Dienstbetrieb des Krankenhauses störte.» Aufforderungen zum Verlassen des Gebäudes habe er ignoriert - «letztendlich endete sein Aufenthalt in der warmen Zelle der Polizeiinspektion». Ein Atemalkoholtest ergab 2,61 Promille. (dpa)

Zwei Menschen mit Messern attackiert 

Zwei Menschen sind am Samstag in Berlin mit Messern attackiert und schwer verletzt worden. Im Humboldthain in Gesundbrunnen nahm die Polizei einen 40-jährigen Mann fest, der einem 30-Jährigen eine Schnittverletzung im Gesicht zugefügt haben soll. Das Opfer musste in einer Klinik operiert werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

In der Hobrechtstraße/Ecke Sonnenallee in Neukölln gerieten am Samstagabend vier Männer mit einem Unbekannten in Streit. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der Unbekannte einem 26-Jährigen mit einem Gegenstand - laut Polizei handelte es sich dabei vermutlich um ein Messer - in den Bauch stach. Rettungskräfte brachten das Opfer in ein Krankenhaus, wo es notoperiert wurde. Der unbekannte Täter flüchtete. (dpa)

21-Jähriger fährt gleich zweimal zu schnell

Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit hat die Berliner Polizei auf der Stadtautobahn einen Raser ertappt. In der Nacht zum Sonntag wurde der Wagen des 21-Jährigen zuerst in Höhe Kaiserdamm mit 109 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer geblitzt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer setzte seine Fahrt jedoch unbeeindruckt fort, worauf Zivilpolizisten bei einer Messung in einem 60er-Bereich Tempo 115 bei dem Wagen feststellten. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm stoppten die Polizisten den Mann. Er muss nun für beide Geschwindigkeitsverstöße zusammen mindestens 660 Euro berappen, bekommt drei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

Zwei Tote in Berlin-Marzahn entdeckt - Mordkommission ermittelt 

In einer Wohnung in Berlin-Marzahn sind in der Nacht zum Sonntag zwei Tote entdeckt worden. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdeliktes, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Eine Mordkommission habe Ermittlungen aufgenommen. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Im Laufe des Tages wollten Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Informationen zu dem Fall bekanntgeben.(dpa)

Polizeieinsatz wegen Computerspielverbot für Zwölfjährigen 

Weil ihr zwölf Jahre alter Enkel total ausgeflippt sei, hat eine Frau in Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die Polizei gerufen. «Mit Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass Großmutter und Mutter dem Jungen das Computerspielen untersagt hatten, strafbare Handlungen gab es nicht», berichteten die Beamten am Sonntag über den Vorfall vom Freitag. Die beiden Frauen hätten allerdings angegeben, mit der Erziehung des Kindes überfordert zu sein. Das Jugendamt sei eingeschaltet worden, hieß es weiter. (dpa)

Verfolgungsjagd mit Polizei durch Fehrbellin - Auto gestohlen 

Eine Verfolgung durch Fehrbellin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) hat sich ein Autofahrer am Samstag mit der Autobahnpolizei geliefert. Der Mann war zuvor auf der A 24 Richtung Berlin unterwegs und sollte kontrolliert werden, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Nachdem der Fahrer die Autobahn verlassen hatte und anhalten sollte, raste er den Angaben zufolge davon. Nachdem er mit seinem SUV über einen Feldweg sowie eine sumpfige Wiese gefahren und in einem Wassergraben gelandet sei, habe er seine Flucht zu Fuß fortgesetzt. Trotz Hubschrauber und Spürhund entkam der Mann, wie die Polizei berichtete. Das Auto sei in Hamburg gestohlen worden. (dpa)


+++ 29. Februar +++

Brand in Tiefgarage: Neun Autos in Flammen

Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Potsdam sind neun Fahrzeuge beschädigt worden. Wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen sagte, sei ein Pkw aus bisher unklarer Ursache am späten Freitag ausgebrannt. Die Flammen griffen auf acht weitere Fahrzeuge über. Die Feuerwehr Potsdam meldete kurz nach Mitternacht, dass die Brände gelöscht seien. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Im Laufe des Tages soll geklärt werden, ob es sich um einen technischen Defekt oder Brandstiftung handelte. Eine Schadenssumme stand zunächst nicht fest. (dpa)

Carsharing-Elektro-BMW fährt in Gegenverkehr und kracht gegen fünf Fahrzeuge und Lichtmast

In Friedrichshain ereignete sich Samstagmorgen ein schwerer Unfall. In der Wedekindstraße kam ein junger Mann in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und raste mit einem Carsharing- Elektro-BMW in den Gegenverkehr. Der Wagen krachte gegen einen Lichtmast und in fünf geparkte Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterzeihen. (BLZ)

Foto: Morris Pudwell

+++ 28. Februar +++

Lichtenrade: Auto wird gegen Ampel geschleudert - Fahrer stirbt

Ein Auto ist in Berlin-Lichtenrade mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen und gegen eine Fußgängerampel geschleudert worden. Der 57 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall am frühen Freitagmorgen auf dem Lichtenrader Damm so schwer verletzt, dass er wenig später im Krankenhaus starb, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer des anderen Wagens, ein 23-Jähriger, erlitt leichte Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt, wer von den beiden Fahrern Grün hatte. (dpa)

Berliner Polizist bedrohte Kollegen mit Pistole

Ein Mitarbeiter einer Einsatzhundertschaft soll einen Kollegen mit seiner Dienstwaffe bedroht haben. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen, wie die Polizei mitteilte. Der Bedrohte gab gegenüber seinen Vorgesetzten an, er sei in einen Umkleideraum gekommen, als ein Kollege unvermittelt, aus einer Entfernung von zwei bis drei Metern, mit der Waffe auf seinen Oberkörper gezielt habe. Der bedrohte Polizist war daraufhin aus dem Raum gelaufen und hatte wenig später einem Kollegen und seinem Vorgesetzten von dem Vorfall berichtet. Dem verdächtigen Polizeibeamten nahm der Vorgesetzte die Dienstwaffe samt Munition ab. Die Ermittlungen werden bei dem für Polizeidelikte zuständigen Dezernat des Landeskriminalamts geführt.

Räuber überfällt Spedition und lässt Paket mit Tanga zurück

Ein bewaffneter Mann hat in Berlin-Tegel eine Spedition ausgeraubt - und ein Paket mit Stringtanga und Bettzeug zurückgelassen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Die Beamten suchen nach dem Räuber. In dem Betrieb in der Wittestraße bedrohte der Gesuchte zwei Mitarbeiter mit einer Pistole und einem Messer. Bei einem Handgemenge erlitt einer der Mitarbeiter eine leichte Kopfverletzung. Die Polizei veröffentliche Bilder, die den Räuber und den Inhalt des Pakets zeigen sollen. Der Gesuchte soll 25 bis 30 Jahre alt und 1,90 Meter groß und schlank sein. Den Angaben zufolge ereignete sich der Raub bereits am 3. Mai 2019. (dpa)

Fahrlässige Brandstiftung löste Brand im Volkspark Friedrichshain aus

Fahrlässige Brandstiftung ist vermutlich Ursache des Feuers in der Gaststätte „Pavillon“ im Volkspark Friedrichshain. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Das Dach des Lokals brannte am Donnerstag komplett nieder. Auch Nebenräume des Biergartens seien beschädigt worden. Verletzte gab es keine. Als der Brand ausbrach, sei nur der Betreiber im Restaurant gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Den Angaben zufolge dauerten die Löscharbeiten neun Stunden. 70 Kräfte waren im Einsatz. Auf ihrer Internetseite drückten die Betreiber ihre Trauer über den Brand aus: „Wir sind fassungslos und müssen nun schauen, wie es weitergeht“, hieß es dort. Der Pavillon sei erstmal „Geschichte“.  (dpa)

Kind schießt in die Luft - SEK stürmt Wohnung

Das Hantieren eines Elfjährigen mit einer Schusswaffe hat am Donnerstagabend in Gesundbrunnen zu einem SEK-Einsatz geführt. Zuvor hatte die Polizei einen Hinweis erhalten auf ein in einer WhatsApp-Gruppe hochgeladenes Video. Es zeigte einen Schüler, der mit einer Waffe in die Luft schoss. Als Polizisten gegen 17 Uhr an der Wohnung der Familie in der Wollakstraße klingelten und klopften und sich dabei deutlich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, wurde ein Fenster geöffnet und eine Pistole herausgeworfen. Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) öffneten daraufhin die Wohnungstür gewaltsam. Dem 36-jährigen Mieter und Vater des auf dem Video zu sehenden Jungen, wurden  Handfesseln angelegt. Weder die Eltern noch der Elfjährige wollten sich zu den Vorwürfen äußern. Die aus dem Fenster geworfene Waffe wurde beschlagnahmt. Es handelte sich um eine Schreckschusspistole. (tc)

Radfahrerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist in Spandau schwer verletzt worden. nach Angaben der Polizei überquerte die 32-Jährige am Donnerstagabend mit ihrem Fahrrad die Kreuzung Hohenzollernring/Streitstraße/Am Maselakepark, als eine links abbiegende Autofahrerin sie anfuhr. Die Radlerin schlug mit ihrem Kopf gegen die Windschutzscheibe  und stürzte auf die Fahrbahn. Sie kam mit Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht.

Leiche in Rathenow: Ermittlungen zur Todesursache laufen

Nach dem Fund einer Leiche in einem Wald in Rathenow (Havelland) laufen die Ermittlungen zur Todesursache. Eine Obduktion sei angesetzt, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Freitag. Ergebnisse werden aber nicht vor nächster Woche erwartet. Jedoch gehe man aktuell nicht von einem Kapitalverbrechen aus. Ein Anrufer hatte am Donnerstagnachmittag der Polizei den Fund gemeldet. Zur Identität des Leichnams gibt es ebenfalls noch keine Angaben. Das Geschlecht der toten Person konnte nicht sofort ermittelt werden. (dpa)

Vier Verletzte bei Wohnungsbrand in Alt-Hohenschönhausen

In der Große-Leege-Straße ist in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen.
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Wohnungsbrand  in Alt-Hohenschönhausen sind am Freitagmorgen vier Menschen verletzt worden. Eine Person hatte sich mit einem Sprung aus dem Fenster retten wollen und wurde später von Rettungskräften in eine Klinik transportiert. Fünf weitere Menschen, darunter zwei Kinder, wurden in Sicherheit gebracht. Sie erlitten leichte Verletzungen, die Kinder blieben unverletzt. Der Brand war gegen 3.10 Uhr in einem viergeschossigen Wohnhaus an der Große-Leege-Straße ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar.

Mit abgebrochener Flasche zugestochen

Im U-Bahnhof Lichtenberg ist am Donnerstagabend ein Mann mit einer abgebrochenen Flasches verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen stand ein Pärchen - eine 21-Jährige und ihr 20-jähriger Freund - gegen 18.15 Uhr auf der Fahrtreppe des U-Bahnhofs Lichtenberg, die hinauf zur Oberfläche führt. Auf der Treppe stellte sich ein Unbekannter ganz dicht hinter die 21-Jährige. Ihr Freund reagierte darauf, indem er den Mann gemäß eigener Angaben aufforderte, Abstand zu halten. Nun soll der später als 29-Jähriger Identifizierte sogleich eine körperliche Auseinandersetzung begonnen haben, in welche ein 21-Jähriger Begleiter des 20-Jährigen ebenfalls eingriff. Auf der Oberfläche angekommen soll der 29-Jährige zu einem Imbiss geeilt sein und dort eine Glasflasche gekauft haben. Diese soll er dann sofort zerschlagen und mit dem Flaschenhals in der Hand, den 20-Jährigen attackiert und ihm in den Rücken gestochen haben. Dieser versuchte dem Angreifer den Hals der abgebrochenen Flasche aus der Hand zu schlagen, wobei er sich verletzte. Umstehende Zeugen griffen nun ein und hielten den 29-Jährigen bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei fest. Die Beamten führten bei ihm einen Atemalkoholtest durch, der das Ergebnis von rund 1,2 Promille ergab. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einer Polizeidienststelle wurde er wieder entlassen. Die leichten Verletzungen des 20-Jährigen behandelten hinzugerufene Sanitäter ambulant am Ort.

Polizei kontrolliert 83 Spielautomaten - zahlreiche Verstöße Berlin

Bei der Kontrolle von zahlreichen Spielautomaten in Kneipen, Wettbüros und Spielhallen sind der Berliner Polizei diverse Verstöße aufgefallen. Das Landeskriminalamt sowie einige Ordnungs- und Finanzämter nahmen sich am Donnerstag 83 Spiel- und Wettautomaten in Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Lichtenberg und Charlottenburg-Wilmersdorf vor, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zwei Spielautomaten wurden beschlagnahmt und vier Geräte versiegelt, weil sie nicht den Bestimmungen entsprachen. Eine Kneipe wurde geschlossen, weil Drogen konsumiert wurden. Es gab insgesamt 6 Anzeigen wegen Straftaten und 24 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Seit Längerem gehen die Behörden gemeinsam und offensiv gegen kriminelle Strukturen und illegales Glückspiel vor. Geldspielautomaten sind in manchen Gegenden höchst lukrative Einnahmequellen und werden oft von Mitgliedern der organisierten Kriminalität aufgestellt. (dpa)

Güterwaggons in Werneuchen in Flammen

Zwei alte Güterwaggons sind bei einem nächtlichen Brand in Werneuchen (Landkreis Barnim) zerstört worden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen, wie die Polizeidirektion Ost am Freitag mitteilte. Die Güterwaggons gehörten der ehemaligen Deutschen Reichsbahn und waren auf Gleisen an der Berliner Chaussee abgestellt. Laut Polizei werden die Gleise nicht mehr für den gewerblichen Schienenverkehr genutzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Verletzt wurde niemand. (dpa)

+++ 27. Februar +++

Brennende Biergarten-Gaststätte im Volkspark Friedrichshain

Die Feuerwehr löscht den Brand eines Gebäudes am Volkspark Friedrichshain.
Foto: dpa/Louis Posern

Im Volkspark Friedrichshain ist es am Donnerstag in einer Biergarten-Gaststätte im Volkspark Friedrichshain zu einem Brand gekommen. Das teilte die Berliner Feuerwehr am Nachmittag auf Twitter mit. Die Feuerwehr war mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort, um das 500 Quadratmeter große Gebäude in der Friedenstraße zu löschen.

Feuerwehrleute brachten laut Informationen der dpa Druckgasbehälter aus dem Gebäude. Als der Brand ausbrach, so die dpa weiter, sei nur der Betreiber im Restaurant gewesen. Am späten Nachmittag hatte das Dach noch gebrannt, da es zunächst Probleme mit der Wasserversorgung gegeben hatte. Verletzt wurde bei dem Brand laut dpa niemand.

Viele Twitter-User berichten von hohen Rauchsäulen, die bis nach Neukölln zu sehen seien. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte mit, dass die Friedenstraße wegen der Löscharbeiten gesperrt sei, auch die Busline 142 werde zwischen dem Platz der Vereinten Nationen und der Mollstr./Prenzlauer Allee umgeleitet. (BLZ)

Leiche in Wald in Rathenow gefunden

In einem Wald in Rathenow (Havelland) ist eine Leiche entdeckt worden. Ein Anrufer habe am Donnerstagnachmittag der Polizei den Fund gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Zur Identität des Leichnams werde nun ermittelt. Das Geschlecht der toten Person konnte den Angaben nach nicht sofort ermittelt werden. Es habe zunächst keine Hinweise auf ein Kapitalverbrechen gegeben, sagte der Sprecher weiter. (dpa)

Fußgängerin von Polizeiwagen angefahren und schwer verletzt

Eine 84-jährige Fußgängerin ist in Berlin-Karlshorst von einem Polizeiauto angefahren und schwer verletzt worden. Die Beamten waren laut Polizei am Donnerstagvormittag mit Blaulicht und Martinshorn auf der Treskowallee unterwegs und überquerten eine rote Ampel, als die Seniorin die Fahrbahn betrat. Trotz einer Gefahrenbremsung sei es zum Zusammenstoß gekommen. Eine Atemalkoholkontrolle beim Fahrer des Wagens verlief negativ. Zum genauen Unfallhergang werde ermittelt. Vergangene Woche starb eine Berliner Fußgängerin im Krankenhaus an ihren Verletzungen, nachdem ein Wagen einer Zivilstreife mit Blaulicht und Sirene sie erfasst hatte. Auch Mitte Februar war ein Fußgänger nach einem Zusammenstoß mit einem Polizeiauto gestorben. (dpa)

Arzt nachts im Krankenhaus mit Messer attackiert

Ein Arzt ist in einem Krankenhaus in Berlin-Buckow mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt worden. Er bereitete sich in der Nacht zu Donnerstag auf eine Operation vor, als ein betrunkener 21-Jährigen ihn angegriffen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Der 49-jährige Arzt habe ihm das Messer aus der Hand schlagen können und sei mit ihm zu Boden gestürzt, wobei er sich leicht verletzte. Anschließend sei es dem Angegriffenen gelungen, sich in Sicherheit zu bringen. Der junge Mann floh mit dem Messer in ein Büro, wo ihn Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Unterstützung des Krankenhauspersonals überwältigten und der Polizei übergaben. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 2,0 Promille. Er wurde zunächst psychiatrisch behandelt. Die Hintergründe der Tat, etwa ein Motiv des Mannes, blieben zunächst im Dunkeln. Auch wie der Tatverdächtige in den Sicherheitsbereich des Krankenhauses in der Rudower Straße gelangen konnte, sei derzeit unklar, hieß es. (dpa)

Frau bleibt mit Auto liegen und wird angefahren

Eine Frau ist auf der Landstraße zwischen Ruhlsdorf und Berkenbrück (Landkreis Teltow-Fläming) mit ihrem Pkw liegen geblieben und kurz darauf von einem anderen Auto angefahren worden. Ein Rettungshubschrauber transportierte die schwer verletzte 32-Jährige am Donnerstagmorgen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 38-jähriger Mann ein Taxi überholen, das vor ihm angehalten hatte. Dabei habe er die Frau angefahren, die neben ihrem liegengebliebenen Wagen auf der Fahrbahn stand. Der Taxifahrer soll kurz vorher angehalten haben, um der Frau und ihrem Beifahrer seine Hilfe anzubieten. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr. (dpa)

Bei Verfolgungsjagd zu Boden gestoßen: Rentner stirbt im Krankenhaus

Der 76-jährige Mann, der in Berlin-Spandau beim Verfolgen von mutmaßlichen Einbrechern lebensgefährlich verletzt worden war, ist tot. Er starb wegen seiner schweren Verletzungen am Mittwoch in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Rentner war am Montag der vergangenen Woche mit dem Fahrrad drei Jugendlichen hinterher gefahren, die versucht haben sollen, in eine Gartenlaube in der Nähe der Iserlohner Straße einzubrechen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Eine Nachbarin sah den Einbruchsversuch in dem Kleingarten und alarmierte ihren Mann. Als er die Jugendlichen verfolgte, umringte ihn das Trio und stieß ihn zu Boden. Bei dem Sturz erlitt der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde auf eine Intensivstation gebracht. Später erschienen zwei 15-Jährige und ein 16-Jähriger bei der Polizei. Alle waren als Verdächtige festgenommen worden. (dpa)

Mit Tempo 118 über die Busspur - Polizei: „Treuepunkte“ für Fahrer

 Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt ist ein Auto durch die Berliner Stadtteile Tempelhof und Schöneberg gerast. Die Polizei blitzte den Wagen mit 118 Stundenkilometern am Mittwoch auf dem Mariendorfer Damm - zudem noch auf der Busspur, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Erlaubt ist Tempo 50. Es sei „nicht für alle ein Segen“ gewesen, dass die Busspur nicht zugeparkt war, schrieben die Beamten per Twitter in launigem Ton. Der Raser bekomme nun ein „Erinnerungsfoto“ des Verkehrsdienstes zu Kosten von rund 960 Euro. Der Fahrer erhalte „zusätzlich zwei Treuepunkte in Flensburg“ und könne für drei Monate „den ökologischen Fußabdruck“ verbessern, twitterte die Polizei. Er darf während dieser Zeit nicht mehr Auto fahren. Auf welcher Streckenlänge der Fahrer die hohe Geschwindigkeit ausgefahren hat, war unklar. (dpa)

Wohnungsbrand in Rummelsburg - zwei Menschen im Krankenhaus 

In einer Wohnung in der Lückstraße hat es gebrannt.
Foto: Morris Pudwell

Im Berliner Ortsteil Rummelsburg hat am frühen Donnerstagmorgen eine Wohnung gebrannt. Zwölf Menschen wurden vor Ort medizinisch versorgt, zwei davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag sagte. Die Feuerwehr war demnach mit 55 Einsatzkräften zu dem Wohnhaus in der Lückstraße angerückt. Fünf Menschen habe man aus dem Gebäude gerettet, viele andere hätten ihre Wohnungen zuvor selbst verlassen. Wie es zu dem Brand gekommen war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Polizei fahndet mit Fotos nach Schläger

Wer kennt den abgebildeten Tatverdächtigen und kann Hinweise zu seiner Identität geben?
Foto: Polizei Berlin

Fast ein halbes Jahr nach der Tat fahndet die Berliner Polizei seit Donnerstag nach einem Mann, der eine Frau angegriffen und verletzt hat. Am 3. September vergangenen Jahres soll der Mann die 36-jährige Frau an der Bushaltestelle Nüßlerstraße/Feldtmannstraße in Weißensee beschimpft und ihr Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Die Frau filmte den Mann mit ihrem Handy, woraufhin dieser sie trat und sich losriss. Die Frau erlitt einen Bruch des Unterarms. Der Täter war etwa 30 Jahre alt, ungefähr 1,78 Meter groß, hatte dunkle, leicht gelockte Haare und trug eine blaue Nike-Trainingsjacke der Fußballmannschaft „Paris St. Germain“. Hinweise an jede Polizeidienststelle.

Unfall mit zwei Verletzten sorgt für Stau auf Landsberger Allee

Pendler auf dem Weg ins Berliner Stadtzentrum mussten sich am Donnerstagmorgen in Lichtenberg auf Verzögerungen einstellen. Wegen eines Verkehrsunfalls mit drei beteiligten Autos auf der Landsberger Allee wurden zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Feuerwehr sagte. Die Straße wurde nach Informationen der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwärts in Höhe Rhinstraße gesperrt. Es kam zu einem Stau. Autofahrer sollten etwa 25 Minuten mehr einplanen, hieß es. Nach etwa zwei Stunden meldete die VIZ, die Straße sei wieder freigegeben. Details zu dem Unfall lagen zunächst nicht vor. (dpa)


+++ 26. Februar +++

Ungeduldiger Autofahrer bedroht weiteren Autofahrer mit Axt

Mit einer Axt in der Hand hat ein ungeduldiger Autofahrer an einer Berliner Kreuzung einen anderen Autofahrer bedroht und beleidigt. Der Verdächtige trat zudem am Dienstag gegen den Wagen des anderen, weil dieser an der Ampel nicht losgefahren ist, wie die Polizei Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Laut Polizei ging die Fahrt beider Wagen auf der Bundesstraße 1 Richtung Osten weiter. In der Nähe von Dahlwitz-Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) sah der attackierte Fahrer einen Polizeiwagen und hielt an, um den Vorfall an der Ampel zu melden. Der mutmaßliche Angreifer fuhr seinen Wagen daraufhin auf ein weiteres Auto, das zwischen den beiden gefahren war, und schob es auf den angehaltenen Wagen. Bei der Unfallaufnahme sei der Verdächtige laut Polizei zunehmend aggressiv geworden und wollte den Unfallort verlassen. Auch schubste er einen Beamten. Die Axt wurde sichergestellt. Nähere Angaben zu den beiden Autofahrern lagen zunächst nicht vor.

Pankow: Rollerfahrerin bei Verkehrsunfall getötet

Die Fahrerin eines Motorrollers ist in Berlin bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Die 39-jährige Frau fuhr nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen auf der Blankenburger Straße in Pankow hinter einem Lkw her. Als der Lastwagen nach rechts abbog, soll sie links an ihm vorbeigefahren und dabei mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein. In diesem Jahr starben bisher 14 Menschen in Berlin bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Unfälle war im vergangenen Jahr etwas gestiegen, gleichzeitig hatte es weniger Verletzte gegeben. (dpa)

Fußgängerin von Tram durch die Luft geschleudert und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Mitte von einer Straßenbahn angefahren und durch die Luft geschleudert worden. Die 24-Jährige erlitt bei dem Unfall in der Friedrichstraße am Dienstagvormittag schwere Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 24-Jährige kurz hinter der Claire-Waldoff-Straße die Straßenbahngleise, als sie von dem Zug der Tramlinie M1 erfasst wurde. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer kam ebenfalls in eine Klinik. (dpa)

Motorrad fährt in Auto - Biker muss wiederbelebt werden

Auf der Bundesstraße 2 bei Angermünde (Landkreis Uckermark) ist ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen und eine Böschung heruntergerollt. Der 60 Jahre alte Motorradfahrer musste nach dem Unfall am Dienstagabend wiederbelebt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen wollte das Auto von einem Feldweg auf die B2 abbiegen, als es zu dem Zusammenstoß kam. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 10.000 Euro.  (dpa)

Mehrere Verletzte bei Massenkarambolage auf der A113

Ein Auto mit Totalschaden nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn 113.
Foto: Morris Pudwell

Bei einer Karambolage mehrerer Fahrzeuge auf der Autobahn 113 sind sechs Menschen leicht verletzt worden. Ein Kleintransporter sei am Dienstagabend zwischen dem Flughafen Schönefeld und der Anschlussstelle Schönefeld-Süd aus unbekannter Ursache auf ein Auto aufgefahren, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke. Drei weitere Autos fuhren auf. Die Strecke wurde in Richtung Berlin vorübergehend gesperrt. In der Nacht war sie wieder komplett befahrbar. (dpa)

Tempo 205 auf der Stadtautobahn - 1360 Euro Bußgeld

Mit einer Geschwindigkeit von 205 Kilometern pro Stunde ist ein junger Mann über die Berliner Stadtautobahn gerast. Weil nur Tempo 80 erlaubt ist, erwarten den 22-Jährigen nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann wurde in der Nacht zum Mittwoch gegen 3.10 Uhr von einer Zivilstreife der Autobahnpolizei nahe der Ausfahrt Innsbrucker Platz in Schöneberg bemerkt. Die Polizisten folgten dem Raser und filmten ihn. (dpa)