+++ 5. August +++

Frauenleiche entdeckt - Täter stellt sich

Polizisten haben den Fundort an der Rummelsburger Bucht großräumig abgesperrt. 
Foto: Morris Pudwell

In Rummelsburg ist am Mittwochnachmittag die Leiche einer Frau entdeckt worden. Die Tote liegt in einem Gebüsch zwischen Kynaststraße und Paul und Paula Ufer. Da die tödlichen Verletzungen auf ein Verbrechen schließen lassen, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Die Polizei hatte daraufhin den Fundort der Leiche großräumig abgesperrt. Kriminaltechniker sichern derzeit Beweismittel, während Mordermittler mögliche Zeugen befragen. Der Tatverdächtige hatte sich noch am Nachmittag mit einem Anwalt auf einem Polizeiabschnitt gestellt. Nähere Angaben zu dem Mann sowie zum Tathergang machte die Polizei nicht. Direkt neben dem Fundort der Leiche befindet sich ein Obdachlosencamp. Ob der Täter oder das Opfer einen Bezug dazu haben, war zunächst unklar. Die Ermittlungen laufen. (tc)

Nach Messerattacke: Verdächtiger flieht und stellt sich später

In Berlin-Hellersdorf ist ein 22-Jähriger mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden. Er sei nach dem Angriff am Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein 16 Jahre alter Tatverdächtiger soll mehrfach zugestochen haben. Er sei zunächst vom Alice-Salomon-Platz geflüchtet. Knapp fünf Stunden später habe er sich dann kurz nach Mitternacht bei der Polizei gestellt. Er sei festgenommen worden. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa)

+++ 4. August +++

Brennendes Fahrzeug in Wilmersdorf: Ein Mensch verletzt

Auf noch ungeklärte Weise ist in Berlin-Wilmersdorf ein Fahrzeug in Brand geraten. Ein Mensch sei bei dem Vorfall im Innenhof eines Gebäudes in der Detmolder Straße verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Polizisten, die bereits vor Ort gewesen seien, hätten den Brand gelöscht. Nun liefen noch Nachlöscharbeiten. Die Feuerwehr sei mit 20 Kräften im Einsatz. Ob ein Zusammenhang zu einem Überfall am Bundesplatz an der Ecke Detmolder Straße besteht, konnte der Feuerwehrsprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Schüsse bei Überfall auf Geldboten

Am Bundesplatz in Wilmersdorf ist am Vormittag ein Geldbote überfallen worden. Ersten Informationen zufolge soll er aus der dortigen Volksbank-Filiale gekommen sein. Bei dem Überfall sollen Schüsse gefallen sein. Ein Person wurde verletzt. Ein Polizeisprecher bestätigte bislang lediglich, dass es einen Überfall gegeben habe. Erst am Freitag hatten Unbekannte in Neukölln einen Geldboten versucht zu überfallen, der aus einer Postbank am Neuköllner Hermannplatz kam. (tc)

23-Jährige vergewaltigt: Suche nach Tätern geht weiter

Nach der Vergewaltigung einer 23-jährigen Potsdamerin setzt die Polizei die Suche nach den Tätern fort. Es werde intensiv ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. Nähere Angaben machte er nicht.

Die junge Frau war in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle gewesen und wurde nach eigenen Angaben auf dem Heimweg von einer Männergruppe in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen.

Als die Frau nicht reagierte, wurde sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt. Einer der Unbekannten habe sich an der Frau vergangenen, während ein anderer sie festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei. (dpa)

+++ 3. August +++

Radfahrer nach Kollision mit Wohnmobil lebensgefährlich verletzt

Ein 74 Jahre alter Fahrradfahrer ist in Berlin-Rudow von einem Wohnmobil erfasst und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Senior wurde am Sonntagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte ihn operierten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er werde intensivmedizinisch betreut. Zum Unfallhergang hieß es, dass ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Wohnmobil „als Vorfahrtsberechtigter“ im Schwertlilienweg in Richtung Petunienweg unterwegs war, als der Radfahrer von links kam. Der 74-Jährige soll nach bisherigen Erkenntnissen offenbar den Minzeweg befahren haben. (dpa)

113 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg 

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 113 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei niemand, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei Brandenburg in Potsdam am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei insgesamt 495 Unfälle. (dpa)

+++ 2. August +++

Von Auto angefahren: 18-Jährige schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde eine junge Frau in der Nacht von Freitag zu Samstag in Friedrichsfelde gefunden. Wie die Polizei mitteilte, brachten Rettungskräfte die 18-Jährige gegen 2.50 Uhr mit Arm-, Bein-, Kopf- und Oberkörperverletzungen von der Straße Am Tierpark zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort gab die junge Frau an, dass sie von einem Auto angefahren worden und dieses anschließend vom Unfallort geflüchtet sein soll. Der Unfallhergang ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Beifahrerin bei Unfall in Halensee schwer verletzt

Eine Beifahrerin ist bei einem Unfall in der Nacht zu Sonntag in Halensee schwer verletzt worden. Nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen befuhr ein 27-Jähriger gegen 1.15 Uhr mit seinem Renault die Paulsborner Straße in Richtung Caspar-Theyß-Straße und stieß an der Seesener Straße mit einem von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten BMW zusammen, mit dem ein 23-Jähriger auf der Seesener Straße in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs war. Bei dem Unfall wurden der Renault-Fahrer leicht und seine 26 Jahre alte Beifahrerin schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholkontrolle beim 23-jährigen BMW-Fahrer ergab einen Wert von rund 0,3 Promille. Zudem bestand bei ihm der Verdacht, dass er den Wagen unter Einfluss von Drogen geführt haben könnte. Nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam und der Beschlagnahme seines Führerscheins wurde der 23-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. (BLZ)

Schwer verletzt: Fahrradfahrer fuhr gegen geparktes Auto

In der Nacht zu Sonntag hat sich ein Radfahrer schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Gegen 23.30 Uhr war der 34-Jährige mit seinem Mountainbike in der Schönefelder Straße in Richtung Waltersdorfer Chaussee unterwegs. Dabei fuhr er neben seinem Bekannten, mit dem er sich unterhalten haben soll. Plötzlich soll der 34-Jährige zwischen der Lieselotte-Berger-Straße und der Ursulinenstraße die Kontrolle über das Fahrrad verloren haben und fuhr in der Folge gegen einen geparkten Ford auf der anderen Straßenseite. Rettungskräfte brachten den zunächst nicht ansprechbaren Mann mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

45 Polizisten bei Demonstrationen in Berlin verletzt

Im Zusammenhang mit Demonstrationen sind am Samstag in Berlin 45 Polizisten verletzt worden. Eine Zuordnung zu den einzelnen Demonstrationen sei aktuell nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben vom Samstag waren im Stadtteil Neukölln bei einer Demonstration gegen geplante Räumungen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei Einsatzkräfte verletzt worden. Insgesamt waren nach Polizeiangaben 1100 Beamte bei den Demonstrationen am Samstag im Einsatz. Darunter waren auch Demonstration und Kundgebung gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Kundgebung war von der Polizei beendet worden. Bei der Auflösung musste die Polizei auch einzelne Teilnehmer wegtragen. Ob auch bei diesen Einsätzen Polizisten verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen. (dpa)

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt, Hündin verstorben

Ein Motorradfahrer hat Freitagabend in Charlottenburg-Nord eine Hündin erfasst. Ersten Ermittlungen und Zeugenangaben zufolge war ein 57-Jähriger gegen 21.40 Uhr mit einer Yamaha im Kurt-Schumacher-Damm in Richtung Kurt-Schumacher-Platz unterwegs und soll bei Grün in die Kreuzung am Heckerdamm eingefahren sein, um seine Fahrt geradeaus auf der BAB 111 fortzusetzen. Dabei erfasste er die Hündin, die von ihrem 57 Jahre alten Besitzer an einer Leine von der Weitlingerbrücke aus über den Kurt-Schumacher-Damm geführt worden war. Der Hundehalter soll bei Rot die Straße überquert haben. In der Folge des Zusammenstoßes stürzte der Motorradfahrer und zog sich schwere Armverletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klink. Die Rhodesian Ridgeback-Hündin erlag am Ort ihren schweren Verletzungen. Ihr Besitzer blieb unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Auffahrt zur BAB 111 vom Heckerdamm aus in Richtung Kurt-Schumacher-Damm gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Seniorin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt Freitagnachmittag eine Seniorin bei einem Unfall in Siemensstadt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben soll ein 45-Jähriger gegen 17.45 Uhr mit einem Lkw im Popitzweg rangiert haben und erfasste dabei die 94-Jährige, die zwischen geparkten Fahrzeugen hervor auf die Fahrbahn getreten sein soll. Die Seniorin wurden dann unter den Laster gezogen und von diesem überrollt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen brachten Rettungskräfte die 94-Jährige in ein Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, wird weiter ermittelt. (BLZ)

Zwei Tote bei Unfall von betrunkenem Autofahrer auf A20

Beim Auffahrunfall eines betrunkenen Autofahrers auf der A20 bei Wismar sind in dem anderen Wagen der 45-jährige Fahrer und seine 19-jährige Mitfahrerin ums Leben gekommen. Ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer sei am frühen Sonntagmorgen schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen war ein 28-Jähriger auf den Wagen der drei aufgefahren. Der Mann blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest bei ihm habe einen Wert von 2,1 Promille ergeben. Die Staatsanwaltschaft beauftragte den Angaben zufolge einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfallhergangs. (dpa)

Spielzeug-Polizeiauto macht nachts Lärm

Ein Polizeiauto als Spielzeug hat die Polizei in Oranienburg nachts auf den Plan gerufen. Die Beamten seien über eine Ruhestörung informiert worden, teilte die Polizei mit. Als sie am Sonntag kurz vor 11 Uhr ankamen, bemerkten sie, dass ein Spielzeugauto den Lärm verursachte. Ein Kind habe es bei einer Geburtstagsfeier geschenkt bekommen. Ob das Geburtstagskind selbst beim Spielen in der Nacht das laute Geräusch auslöste und wie alt es war, blieb zunächst unklar. Die Beamten hätten ihm angeboten, in der Polizeiinspektion Oberhavel in Oranienburg auch mal ein echtes Polizeiauto zu sehen. (dpa)

In drei Kreisen Brandenburgs höchste Waldbrandgefahr

Die Trockenheit hat im Süden und Osten Brandenburgs die Gefahr von Waldbränden erhöht. In den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Oder-Spree sowie in der Stadt Frankfurt (Oder) galt am Sonntag die höchste Gefahrenstufe, meldete das Umweltministerium auf seiner Internetseite. In vier weiteren Kreisen im Süden und Osten sowie in der Stadt Cottbus gilt die zweithöchste Stufe, die eine hohe Waldbrandgefahr ausweist. Für die Prignitz gab das Ministerium dagegen nur eine sehr geringe Gefahr an. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits 210 Waldbrände, wie das Umweltministerium am Samstag bei Twitter schrieb und deshalb um Vorsicht bat. (dpa)

+++ 1. August +++

Ausschreitungen bei Demo gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat

Polizeieinsatz während einer Demonstration gegen die geplante Räumung der Szene-Kneipe Syndikat.
Foto: Fabian Sommer/dpa

Am Rande einer Demonstration gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat ist es am Sonnabend im Neuköllner Schillerkiez zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt. Aus dem Demonstrationszug mit etwa 2000 Teilnehmern waren Steine geworfen worden. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet. 

Die Szene-Kneipe soll laut ihrer Betreiber am 7. August geräumt werden. Zudem wollten die Demonstranten Solidarität mit anderen linken Projekten zeigen. (dpa)

Taucher bergen Mann tot aus Potsdamer See

Ein 75 Jahre alter Mann ist im Krampnitzsee in Potsdam mehrere Stunden nach einem Sprung aus seinem Boot tot gefunden worden. Taucher hätten ihn am Sonnabend geborgen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe nicht mehr gelebt. Der 75-Jährige war nach Polizeiangaben vom Boot aus ins Wasser gesprungen. Er hatte seiner Frau den Angaben zufolge gesagt, er wolle Richtung Hafen schwimmen. Dort sei er jedoch nicht angekommen. Daraufhin alarmierte die Frau die Einsatzkräfte. Der Mann soll als guter Schwimmer gegolten haben. Die Todesursache war zunächst unklar und sollte untersucht werden. Die Leitstelle schloss gesundheitliche Gründe für den Vorfall nicht aus.

Am vergangenen Mittwoch war auf dem Krampnitzsee ein 62 Jahre alter Surfer leblos im Wasser treibend entdeckt worden. Er konnte zunächst wiederbelebt werden, starb dann nach Angaben der Polizei aber im Krankenhaus. Die genaueren Todesumstände sollten noch geklärt werden. (dpa)

Haus bei Brand in Französisch Buchholz zerstört

Bei einem Brand in Berlin im Stadtteil Französisch Buchholz ist am Samstag ein Haus zerstört worden. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr niemand. Unklar blieb zunächst, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder eine ausgebaute Laube handelte. Die Rauchsäule war für einige Zeit über weiten Teilen der Stadt zu sehen. Die eingesetzten 20 Feuerwehrleute sicherten mit drei Löschfahrzeugen umliegende Gebäude sowie die angrenzende Grünfläche vor einem Übergreifen des Brandes.

Schärfere Abschiebung ausländischer Straftäter startet in Brandenburg

Brandenburg will ab diesem Montag mit der verstärkten Abschiebung ausländischer Straftäter beginnen. Das betreffe rund 60 Intensivtäter und etwa 30 Strafgefangene, die nach der Haft abgeschoben werden sollten, sagte Innenstaatssekretär Uwe Schüler dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Um Intensivstraftäter gehe es, wenn jemand etwa zwölf Straftaten begehe, die nicht belanglos seien.

Sieben Mitarbeiter - fünf in der zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt und zwei im Innenministerium - sollen der neuen Arbeitsgruppe «Task Force Abschiebung» angehören. Das Ziel sei, mit dem Zusammenführen von Informationen und der Beschaffung von Ersatzpapieren zu verhindern, dass Abschiebungen scheiterten. Derzeit finden wegen der Corona-Krise keine Abschiebungen per Flugzeug statt. (dpa)

+++ 31. Juli +++

Kreuzberg: Papierlager steht in Flammen

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zu einem Brand in einem Altpapierlager in der Köpenicker Straße in Kreuzberg ausgerückt. Eine Rauchwolke sei gegen 17 Uhr über weiten Teilen der Stadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher. Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies mache die Löscharbeiten etwas schwieriger, gegen 18 Uhr hätten die Feuerwehrleute den Brand aber unter Kontrolle gehabt.

Sogar ein Radlader sei im Einsatz, um die Ballen auseinanderzuziehen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz, die Nachlöscharbeiten würden am Freitagabend noch einige Stunden dauern, hieß es. (dpa)

Einbruch in Kfz-Zulassungsstelle - Polizei ermittelt gegen Brüder- Duo

Die Berliner Polizei hat nach einem Einbruch in eine Kfz-Zulassungsstelle in Alt-Hohenschönhausen zwei tatverdächtige Brüder ermittelt. Die Männer im Alter von 40 und 44 Jahren sollen in der Nacht auf den 2. Mai mehr als 3000 Plaketten und Siegel (darunter 850 Feinstaubplaketten und 1500 Dokumentenklebesiegel) aus der Zulassungsstelle in der Ferdinand-Schultze-Straße entwendet haben, wie die Polizei am Freitag nach längeren Ermittlungen mitteilte.

Die Gegenstände seien bei der Durchsuchung der Wohnung des jüngeren Bruders gefunden worden. Den Angaben zufolge fand die Polizei auch Werkzeug, das am 15. Mai bei einem Baustelleneinbruch in der Franklinstraße entwendet worden war. Der ältere Bruder befinde sich wegen einer mutmaßlich begangenen Raubtat bereits in Untersuchungshaft, hieß es. Der Jüngere sei nach der Wohnungsdurchsuchung vorläufig festgenommen worden. (dpa)

Polizei appelliert nach illegalen Partys an Vernunft

Auch nach langwierigen Einsätzen wegen illegaler Partys in Berliner Parks will die Polizei weiter an die Vernunft der Menschen appellieren. „Es kann nicht sein, dass die Polizei die Vernunft von anderen Menschen ersetzt“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Freitag bei Radio Eins vom RBB.

Man wolle immer zunächst mit den Menschen sprechen und an das Verantwortungsbewusstsein appellieren - „auch wenn es leider nicht immer fruchtet“. Bei Partys könnten Einsatzkräfte nicht „rohe Gewalt“ walten lassen. Cablitz sagte, zuletzt seien Musikanlagen sichergestellt worden, was den Veranstaltern „ein wenig mehr weh tut“ und sie eventuell abschrecke. (dpa)

Polizistin bei Kontrolle fast umgefahren

Bei einer Verkehrskontrolle im Berliner Stadtteil Wedding hat ein Autofahrer eine Polizistin beinahe umgefahren. Sie habe zur Seite springen müssen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Vorfall hatte sich am Donnerstag gegen Mittag am Louise-Schroeder-Platz/Ecke Reginhardstraße ereignet, nachdem der Autofahrer wiederholt ein Stopp-Schild missachtet hatte.

Zunächst schien der Mann langsam in die Kontrollstelle zu fahren, änderte dann jedoch abrupt die Fahrtrichtung und beschleunigte stark, wie es hieß. Die Polizistin verletzte sich durch den Sprung am Rücken, der Fahrer floh unerkannt. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Landesvertretung von Baden-Württemberg attackiert

Maskierte Täter haben die Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin mit Steinen und Farbflaschen attackiert. Objektschützer beobachteten laut Polizei in der Nacht zum Freitag bis zu zehn dunkel gekleidete Personen, die Steine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die gläserne Eingangstüren sowie die Fassade warfen. Die Angreifer konnten flüchten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen wird.

An diesem Samstag will die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ mit 10.000 Teilnehmern unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ in der Hauptstadt auf die Straße gehen. Sie hatte in Stuttgart wiederholt gegen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert.

Ob die Tat damit in Zusammenhang stehen könnte, blieb zunächst offen. „Wir haben keine Erkenntnisse, in welche Richtung es geht“, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

A11 in Richtung Berlin nach Unfall gesperrt – zwei Schwerverletzte 

Bei einem Unfall auf der Autobahn 11 kurz vor Bernau (Landkreis Barnim) sind nach ersten Polizeiangaben zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Man gehe von schweren Verletzungen bei dem Mann und der Frau aus, kenne den genauen Verletzungsgrad aber nicht, sagte ein Sprecher der Leitstelle am Freitagmorgen. Zwei Autos seien zusammengestoßen und durch den Unfall beschädigt worden. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Die Autobahn war laut dem Sprecher zunächst in Fahrtrichtung Berlin gesperrt worden. Mittlerweile werde der Verkehr um den Unfallort herumgeführt. (dpa)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Steglitz: Mann verletzt

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat in der Nacht zum Freitag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei habe sich der Bewohner der Brandwohnung eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum in der Wohnung im vierten Obergeschoss des Wohnhauses das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Auch die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unbekannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort. (dpa)

In Steglitz stand eine Wohnung voll in Flammen.
Foto: Pudwell

+++ 30. Juli +++

82-Jähriger stirbt nach Radunfall: Obduktion soll Ursache klären

Einen Tag nach einer Kollision mit einem Auto in Berlin-Lichterfelde ist ein 82 Jahre alter Fahrradfahrer in Berlin gestorben. Eine Obduktion soll jetzt klären, ob sein Tod Folge des Unfalls war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe am Mittwochmorgen augenscheinlich nur oberflächliche Verletzungen davongetragen und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er demnach in der Nacht.

Ein 34-Jähriger soll den Senior mit seinem Auto an der Kreuzung Goerzallee, Drakestraße, Hindenburgdamm und Königsberger Straße erfasst haben. Der genaue Unfallhergang wird nach Polizeiangaben noch ermittelt. Der Radfahrer soll die Fahrbahn in Höhe einer Fußgängerfurt überquert haben. Der Autofahrer habe laut Zeugen die Kreuzung bei Grün überquert, hieß es. (dpa)

Polizei: Viele Demonstrationen am Wochenende in Berlin

Der Hauptstadt steht ein Wochenende mit zahlreichen Demonstrationen bevor. Für die größte Kundgebung am Samstag sind rund 10.000 Teilnehmer angemeldet, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Die Initiative „Querdenken 711“ aus Stuttgart will demnach auf der Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Yitzhak-Rabin-Straße unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ demonstrieren (15.30 bis 22.00 Uhr).

Etwa 3000 Teilnehmer sind laut Polizei für eine Kundgebung auf dem Platz des 18. März am Brandenburger Tor (14.00 bis 22.00 Uhr) angemeldet. Deren Teilnehmer wollten sich für Frieden, Meinungsvielfalt und Demokratie stark machen.

Die Polizei werde mit Hunderten Beamten im Einsatz sein, betonte die Sprecherin. Abstandsregeln müssten eingehalten werden, die Demonstranten müssten wegen der Pandemie einen Mund-Nasenschutz tragen. (dpa)

Brandenburg: Bewohner protestieren gegen Quarantäne in Flüchtlingsheim

In einem Wohnheim für Geflüchtete in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) haben Bewohner gegen eine angeordnete Quarantäne protestiert. Da einzelne Bewohner Mitarbeiter und den Wachschutz bedroht hätten, habe man die Polizei eingeschaltet, sagte Landkreissprecherin Andrea Metzler am Donnerstag. Die Proteste begannen demnach am Mittwochmorgen und dauerten bis zum Donnerstag an. Während des fast 24-stündigen Polizeieinsatzes waren zeitweise mehr als 20 Polizisten in dem Heim. Mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz wurden nach Angaben des Landkreises aufgenommen. Zunächst hatte der RBB darüber berichtet. (dpa)

Zwei Autos brennen in Neukölln aus

In der Elbestraße in Neukölln haben zwei Autos gebrannt.
Foto: Pudwell

In Neukölln sind in der Nacht zwei Autos ausgebrannt.  In der Elbestraße brannten kurz nach Mitternacht ein geparkter VW und ein Wohnmobil. Ein weiteres Auto wurde durch die Hitze beschädigt. Auch zwei Baumkronen gerieten in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen relativ zügig. Die Brandursache ist unklar. (tc)

Auseinandersetzung mit Schnittverletzungen

Bei einer Prügelei hat in der vergangenen Nacht in Neu-Hohenschönhausen ein Mann Schnittverletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war der 29-Jährige kurz nach Mitternacht in der der Ribnitzer Straße mit einem 38-Jährigen in Streit geraten. Dabei fügte der Ältere dem Jüngeren Schnittverletzungen an der Hand und am Oberarm zu. Von einem Zeugen alarmierte Rettungskräfte versorgten den Verletzten am Ort. Eine Behandlung im Krankenhaus lehnte er ab. Polizisten nahmen den 39-Jährigen fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von rund ein Promille. (tc)

Nächtliche Spritztour von Jugendlichen endet mit fünf Verletzten

Fünf Jugendliche sind bei einer nächtlichen Spritztour in Geltow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) verletzt worden. Der Wagen mit den Teenagern im Alter zwischen 13 und 17 Jahren kam in der Nacht zu Donnerstag von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Demnach hätten sich die verletzten Jugendlichen von dem Wagen entfernt. Anschließend fing das Auto Feuer.

Die näheren Umstände zu dem unerlaubten nächtlichen Ausflug der Minderjährigen waren zunächst nicht bekannt. Unklar ist ebenfalls noch, wer den Wagen fuhr und wem er gehörte. (dpa)

+++ 29. Juli +++

Mann springt auf Lkw auf und verhindert Schlimmeres

In Neukölln hat ein Mann einen Betonmischer-Lkw zum Stehen gebracht, dessen Fahrer bewusstlos war. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bemerkte ein Autofahrer auf der A 113 am Dienstagvormittag, dass der Lkw zwischen den Abfahrten Stubenrauchstraße und Johannisthaler Chaussee Schlangenlinien fuhr. Beim Vorbeifahren bemerkte er, dass der Fahrer des Lkw das Bewusstsein verloren hatte. Er fuhr mit seinem Auto in entsprechendem Abstand vor den Mischwagen und blieb stehen. Der 25-Jährige Beifahrer eilte zu dem Laster, der mittlerweile Schrittgeschwindigkeit fuhr, und sprang auf. Er zog die Handbremse an und den Zündschlüssel ab, so dass der Betonmischer zum Stehen kam. Rettungskräfte versorgten den 50-jährigen Fahrer, der wahrscheinlich einen Schlaganfall erlitten hatte. Er wurde mit einem speziell für Schlaganfälle konzipierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Radfahrerin schwer verletzt

In Marienfelde ist am Dienstagabend eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Laut Polizei fuhr die 42-Jährige mit ihrem Fahrrad auf dem Nahmitzer Damm in Richtung Motzener Straße. Plötzlich betrat ein 19-Jähriger Mann, der sein Fahrrad schob, die Straße. Beide stießen zusammen und stürzten. Dadurch erlitt die Radfahrerin am Kopf, an den Armen und im Bereich des Beckens zum Teil schwere Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der leichtverletzte Fußgänger lehnte eine Behandlung ab. (tc)

Büro von Innensenator Geisel beschädigt und beschmiert 

Unbekannte haben in Berlin-Karlshorst einen Anschlag auf das Abgeordnetenbüro von Innensenator Andreas Geisel (SPD) verübt. An der Dönhoffstraße schlugen sie am frühen Donnerstagmorgen die Fensterscheiben ein und beschmierten die Scheiben mit Parolen. Es ist nicht der erste Anschlag. Im Schaufenster des Büros liegen noch Steine vergangener Attacken. Sie sind als „Anti-Demokraten-Steine“ beschriftet. (tc)

Das Büro von Innensenator Andreas Geisel wurde beschädigt und beschmiert.
Foto: Pudwell

Unterwegs mit 1500 Ecstasy-Tabletten

Polizisten haben in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Am Dienstagnachmittag fiel der 47-Jährige einer Streife des Polizeiabschnitts 16 in der Kniprodestraße auf, als dieser mit einem E-Bike auf dem Gehweg fuhr. Bei einer Kontrolle fanden die Einsatzkräfte im Rucksack des Radfahrers diverse Drogen und Medikamente, darunter etwa 1.500 Ecstasy-Tabletten und rund ein Kilogramm Marihuana. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das E-Bike, mit dem der Mann unterwegs war, gestohlen war. (tc)

Unbekannte rauben 45-Jährigen die Armbanduhr

Bei einem Raub ist in der Nacht in Charlottenburg ein 45-Jähriger verletzt worden. Nach Angaben der Polizei lief er gegen Mitternacht die Joachimsthaler Straße in Richtung Lietzenburger Straße entlang. Ein Unbekannter sprach ihn auf seine hochwertige Armbanduhr an und forderte die Herausgabe. Als der 45-Jährige daraufhin über die Fahrbahn der Joachimsthaler Straße versuchte zu flüchten, kamen drei weitere Unbekannte hinzu. Die Täter schlugen den 45-Jährigen mit Fäusten und einem Teleskopschlagstock, hielten ihm ein Messer vor und konnten so seine Uhr vom Handgelenk ziehen. Während der Flucht über die Straße mussten ein BVG-Bus und ein weiteres Fahrzeug stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Der Beraubte konnte sich in den Bus der Linie 249 flüchten. Von dort alarmierte der Busfahrer die Polizei. Die Räuber flüchteten unerkannt in Richtung Kurfürstendamm. Der Mann kam mit Kopfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

Brand in unbewohntem Einfamilienhaus - keine Verletzten 

Die Feuerwehr ist am frühen Mittwochmorgen zu einem Brand in einem unbewohnten Einfamilienhaus in Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) ausgerückt. Mit 11 Feuerwehrautos und zwei Rettungswagen waren die Hilfskräfte im Wiesenweg im Einsatz, wie die Regionalleitstelle Brandenburg der Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand. Gegen 8.30 Uhr war der Brand laut Feuerwehr gelöscht. Zunächst hatte die Zeitung „Märkische Allgemeine“ (online) berichtet. Nach Angaben der Polizeidirektion West war das Haus seit Längerem unbewohnt. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. (dpa)

+++ 28. Juli +++

Schwierige Bergung: Fahrerin fährt gegen Baum und verbrennt im Auto

Eine junge Fahrerin ist in Groß Kreutz bei Potsdam mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und darin verbrannt. Es sei schwierig gewesen, die Frau in dem Elektroauto zu bergen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Feuerwehrleute hätten versucht, mit dem Kühlen von Akkus zu verhindern, dass die Batterien in dem Fahrzeug explodieren.

Die 19-Jährige sei mit dem Auto in einer Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und mit dem Baum kollidiert. Das Fahrzeug habe gebrannt. Die Fahrerin konnte nicht gerettet werden. Die Landesstraße war nach dem Unfall zwischen Schmergow und Phöben am Dienstagnachmittag zunächst gesperrt. (dpa)

Vermisster Angler tot in Boot gefunden

Ein bei einem Angelausflug vermisster Mann ist tot. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Frau aus Eberswalde (Barnim) hatte angegeben, dass ihr Mann am Montag Angeln gehen wollte und im Tagesverlauf nicht mehr telefonisch erreichbar gewesen sei. Angehörige fanden das verlassene Fahrzeug des 59-Jährigen am Großen Krinertsee und bemerkten, dass auch sein Boot fehlte.

Die Polizei startete daraufhin eine umfangreiche Suche. Daran waren auch Kräfte der Wasserwacht Templin beteiligt. Sie fanden schließlich das Boot mit dem darin liegenden Mann auf dem See. Am Ufer konnte ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei schloss nach ersten Erkenntnissen ein Fremdverschulden aus. (dpa)

Mann bei Angriff in Alt-Treptow schwer verletzt

Die Polizei wurde Montagmorgen zu einem schwer verletzten Mann nach Alt-Treptow gerufen. Wie die Polizei mitteilte, betrat der Mann nach bisherigen Erkenntnissen mit Verletzungen an Armen, Beinen und dem Kopf gegen 8.30 Uhr eine Arztpraxis in der Elsenstraße, woraufhin Angestellte Polizei- sowie Rettungskräfte hinzuriefen. Der 56-Jährige gab an, im Treptower Park angegriffen worden zu sein. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, notoperiert und verblieb stationär. Die Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung dauern an. (BLZ)

Festnahme: Mann mit gestohlenem Auto unterwegs

Polizeikräfte nahmen Montagnachmittag einen mutmaßlichen Autodieb in Schöneberg fest. Ein Zeuge hatte den gestohlenen Mini einer Bekannten in der Frobenstraße entdeckt und fuhr daraufhin mit seinem Auto unbemerkt hinterher, wie die Polizei mitteilte. Als der mutmaßliche Autodieb gegen 14.15 Uhr in der Potsdamer Straße anhielt, um bei einem Backshop einzukaufen, hielt er den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Der Festgenommene konnte keinen Führerschein vorweisen und ein von ihm freiwillig gestatteter Drogenschnelltest verlief positiv. Der Mini wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam zunächst der Kriminalpolizei überstellt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Busfahrer beleidigt Arbeitskollegen rassistisch

Ein Busfahrer soll am Sonntag in Alt-Treptow einen Arbeitskollegen rassistisch beleidigt haben. Der 60-jährige Beleidigte erschien am Abend auf der Wache eines Polizeiabschnittes in Wedding und zeigte an, dass ihn ein Arbeitskollege gegen 13.30 Uhr am Treptower Park rassistisch beleidigt haben soll, als dieser sich bei der Übergabe des Busses über den Reinigungszustand desselben geäußert haben soll. Der 60-Jährige und der Tatverdächtige sind Busfahrer des Busersatzverkehres der Linie X40/41. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BLZ)

Einbrecher festgenommen

Verantwortliche eines Zirkus- und Barlagers in Friedrichshain stellten Montagvormittag einen Einbruch in dieses fest und alarmierten die Polizei. Während die Polizeikräfte mit der Tatortarbeit in der Revaler Straße beschäftigt waren, fiel einer 22-jährigen Zeugin gegen 12 Uhr ein Mann auf dem Gelände auf, der Diebesgut aus dem Lager bei sich getragen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Sie informierte die dort eingesetzten Kräfte, die den Tatverdächtigen im Alter von 21 Jahren festnahmen und dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 5 überstellten. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BLZ)

+++ 27. Juli +++

Kabelbrand am U-Bahnhof in Neukölln löst Feuerwehr-Großeinsatz aus

Ein Kabelbrand im U-Bahnhof Hermannplatz in Berlin hat am Sonntagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Insgesamt 100 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Der Brand und die Rauch seien schnell unter Kontrolle gebracht worden. Der Zugverkehr war nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr zwischenzeitlich eingeschränkt. Ein Mensch trug bei dem Feuer eine leicht Rauchgasvergiftung davon und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Unfall auf der Landstraße - Sieben Personen verletzt

Bei einem Unfall auf der L15 bei Stechlin sind am Sonntag sieben Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien drei Kinder, teilte die Polizei am Montag mit. Ein 43-Jähriger war mit seinem Auto im Kreis Oberhavel aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem zweiten Wagen zusammengestoßen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Zu der Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Zuerst hatte die «Märkische Allgemeine» berichtet. (dpa)

+++ 26. Juli +++

Polizei ermittelt zu häuslicher Gewalt in Fürstenwalde

Die Polizei in Fürstenwalde (Oder-Spree) ermittelt zu zwei Fällen von häuslicher Gewalt in der Stadt. In der Nordstraße hatte Samstagfrüh ein Mann seiner Lebensgefährtin mit seiner Bein-Prothese in den Magen getreten. Anschließend schlug er der Frau mit der Faust gegen den Kopf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich am Oberschenkel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei einer Befragung durch Polizisten gab er an, zuvor von seiner Partnerin geschlagen worden zu sein. Die Beamten nahmen von beiden Beteiligten jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Der Mann musste auf Anweisung der Polizei die Wohnung verlassen. Die verfügte Wohnungsverweisung gelte maximal zehn Tage, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Am Samstagabend wurden Polizisten in die Waldemarstraße gerufen. Ein 56-Jähriger hatte eine Vase in Richtung seiner Ehefrau geworfen, sie jedoch nicht getroffen. Der Mann war den Angaben zufolge alkoholisiert und in einem psychisch labilen Zustand. Er wurde von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun wegen Körperverletzung. Auch in diesem Fall sprachen sie gegen den Beschuldigten eine Wohnungsverweisung aus. (dpa/bb)

+++ 25. Juli +++

23-Jähriger in Spandau getötet? Tatverdächtiger festgenommen

Nach dem Fund eines leblosen 23-Jährigen in Berlin-Spandau hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Er sei bereits am Freitagnachmittag wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Ein Haftrichter soll noch am Samstag entscheiden, ob ein Haftbefehl gegen den 20-Jährigen ergeht.

Der 23-jährige Mann war am Donnerstagabend von seinen Eltern leblos im eigenen Zimmer der gemeinsamen Wohnung im Brunsbütteler Damm gefunden worden. „Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In dem Fall ermittele eine Mordkommission.

Um zu klären, wie der Mann zu Tode kam, sollte die Leiche noch am Freitagmittag obduziert werden. Am Samstagmittag war laut Polizeisprecherin noch kein Ergebnis bekannt. Es war offen, ob dieses noch am Wochenende bekanntgegeben wird. (dpa)

Schläge und Steinwürfe: Fünf Männer greifen Passant und Polizei an

Ein Passant und fünf Einsatzkräfte sind nach Polizeiangaben am späten Freitagabend von fünf Männern angegriffen und verletzt worden. Die Unbekannten schlugen im Ortsteil Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg mehrfach auf einen 33-Jährigen ein, der ihnen keine Zigaretten geben wollte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er sei ins Gleisbett der Straßenbahn gestürzt und habe sich am Kopf verletzt. Der Angegriffene habe dann mehrere Steine in die Richtung der Unbekannten geworfen, sie aber verfehlt. Diese versuchten den Angaben zufolge ebenfalls erfolglos, den 33-Jährigen mit Steinen zu treffen.

Die Auseinandersetzung habe sich auf einen danebenliegenden Parkplatz verlagert. Ein Zivilpolizist, der dazwischen gehen wollte, sei ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt worden. Insgesamt seien fünf Einsatzkräfte verletzt worden und mussten ihren Dienst beenden, hieß es. Der 33-Jährige sei vor Ort behandelt worden. Drei der Tatverdächtigen im Alter von 20, 24 und 27 Jahren sei Blut entnommen worden. Zwei weitere tatverdächtige Männer seien geflohen. Die Polizei ermittelt zum Geschehen. (dpa)

Nach Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin Räuber in Berlin gefasst 

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Polizisten in Brandenburg und Berlin haben am Freitag einen Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) gemeinsam aufgeklärt und die mutmaßlichen Täter gefasst. Vier maskierte Männer hatten nach Polizeiangaben vom Samstag zwei Mitarbeiter der Tankstelle bedroht und die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse sowie der Geldbörsen und Handys der Angestellten verlangt. Einer der Männer schlug einem Angestellten dabei gegen den Kopf und verletzte ihn. Eine Angestellte erlitt einen Schock. Anschließend flüchteten die Angreifer mit einem Auto in Richtung der Autobahn 2.

Der Berliner Polizei ging das Fahrzeug der Getürmten am Freitagabend dann bei einer Kontrolle in Berlin-Nikolassee ins Netz. Der Fahrer des Autos wurde festgenommen. Die drei anderen Insassen ergriffen zunächst die Flucht, konnten aber wenig später ebenfalls gefasst werden. Im beschlagnahmten Fahrzeug fand sich unter anderem das Handy des Tankstellenmitarbeiters. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren sollten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)

Männer werden schwulenfeindlich beleidigt - Staatsschutz ermittelt

Zwei Männer sollen in Berlin-Mitte schwulenfeindlich beleidigt worden sein. Die beiden 22- und 26-Jährigen waren am frühen Samstagmorgen mit einem Begleiter, 24 Jahre alt, im Volkspark am Weinberg, wie die Polizei mitteilte. Plötzlich vermisste einer von ihnen sein Handy. Die Männer verdächtigten zwei 24- und 28-Jährige des Diebstahls, weil sie dicht bei ihnen saßen. Daraufhin sollen die drei auf der am Park angrenzenden Brunnenstraße von dem Männerduo schwulenfeindlich beleidigt worden sein. Die alarmierten Beamten durchsuchten die vermeintlichen Handy-Diebe, allerdings erhärtete sich der Vorwurf nicht. Der polizeiliche Staatsschutz hat jedoch wegen der schwulenfeindlichen Pöbeleien die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Betrunkener Mann soll 16-Jährigen mit Messer attackiert haben

Ein Mann soll in Berlin-Spandau einen Jugendlichen mit einem Messer verletzt haben - er wurde in der Nähe festgenommen, ebenfalls verwundet. Der 16-Jährige war am Freitagabend mit seinem 22 Jahre alten Bruder und einem 31-jährigen Bekannten zu Fuß am Lindenufer unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dort soll er dem 30-Jährigen begegnet sein, der in Begleitung von zwei weiteren Männern war, 31 und 35 Jahre alt.

Beide Gruppen sollen sich gestritten haben, dabei soll der 30-Jährige den Jugendlichen mit einem Messer an Oberkörper und Hinterkopf verletzt haben. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete demnach anschließend mit seinen Begleitern, jedoch nahmen die alarmierten Beamten ihn wenig später fest. Sie entdeckten Schnittverletzungen an seiner Hand und eine Platzwunde am Kopf.

Der Mann gab an, jemand habe ihm zuvor am Lindenufer bei einem Streit mit einer Flasche an den Kopf geschlagen. Ob es einen Zusammenhang zu den Jugendlichen gibt, war nach Angaben der Sicherheitskräfte zunächst unklar. Eine Alkoholkontrolle bei dem Festgenommenen ergab 1,5 Promille. Der verletzte 16-Jährige kam in ein Krankenhaus, der alkoholisierte Mann wurde bei der Polizei von einem Arzt versorgt. (dpa)

Mann wird bei Schlägerei bewusstlos – Not-OP

Bei einem Angriff in der Nacht zu Sonnabend in Marzahn ist ein Mann schwer verletzt worden. Zeugen sahen, wie der bislang Unbekannte vor einer Kneipe in der Rabensteinstraße mit zwei Männern in Streit geriet. Dabei schlugen die beiden Männer den Unbekannten und schubsten ihn. Dieser stürzte zu Boden, stieß mit dem Kopf gegen einen Stein und blieb bewusstlos liegen. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Die Kripo ermittelt. (BLZ)

+++ 24. Juli +++

Festnahmen in Tempelhof: Mutmaßliche Drogendealer in U-Haft

Zwei mutmaßliche Drogendealer im Alter von 25 und 28 Jahren sind nach dem Beschluss eines Ermittlungsrichters wegen des Verdachts auf Rauschgifthandel in mehreren Fällen in Untersuchungshaft genommen worden. Das teilte die Berliner Polizei am Freitag mit. Die Männer waren am Mittwochnachmittag am U-Bahnhof Paradestraße in Tempelhof festgenommen und am Donnerstag auf Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft dem Richter vorgeführt worden.

Ihnen wird vorgeworfen, seit Februar in insgesamt acht Fällen in den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Französische Straße und Paradestraße mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. (dpa)

Mann randaliert auf Supermarktdach und verletzt Polizistin

Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain nach Polizeiangaben auf dem Dach eines Supermarkts randaliert und einer Polizistin sein Knie ins Gesicht gerammt. Außerdem soll er auch Begrifflichkeiten verfassungsfeindlicher Organisationen verwendet haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 31-Jährige habe in der Nacht auf Freitag gegen 2.20 Uhr auf dem Supermarktdach in der Revaler Straße ein Reklameschild mit Fußtritten beschädigt und eingetroffenen Polizisten den Mittelfinger gezeigt.

Nachdem ein Mitarbeiter einer Security-Firma ihm eine Leiter bereitgestellt habe, sei er diese herunter gefallen. Nach seiner Festnahme soll er dann die Polizistin verletzt haben. Sie habe mit einer Prellung im Gesicht weitergearbeitet. (dpa)

Senior treibt mutmaßlichen Betrüger der Polizei in die Hände

Ein aufmerksamer 71-Jähriger hat in Berlin-Heiligensee bei der Festnahme eines mutmaßlichen Trickbetrügers geholfen. Er gab an, am Donnerstagnachmittag mehrere Anrufe von einem Mann bekommen zu haben, der sich als Polizist ausgab und ihn vor einem möglichen Einbruch warnte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Dann soll der Mann den Senior aufgefordert haben, sein Geld und seinen Schmuck in einer Tasche zu sammeln, die später von einer anderen Person abgeholt werden sollte. Der 71-Jährige alarmierte jedoch die Polizei, die den 35-jährigen Abholer bei der vermeintlichen Übergabe in der Hennigsdorfer Straße festnahm. (dpa)

Brennender Transporter auf der A10 – schädliche Dämpfe

Nach einem Unfall auf der Autobahn 10 hat am Freitagmittag ein mit Kunststoff beladener Lastwagen gebrannt und schädliche Dämpfe abgegeben. Die Feuerwehr rief die Menschen in Zossen, Rangsdorf, Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am frühen Nachmittag war der Brand aber bereits gelöscht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Eine Spur in Richtung Frankfurt war gegen 13 Uhr wieder frei.
Den Angaben zufolge hatte der Lkw rund 22 Tonnen Granulat geladen. Bei dem Unfall gegen 11 Uhr zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Rangsdorf wurde laut Polizei niemand verletzt. Details zur Ursache waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Polizei: Mann schlägt Beamtin zu Boden

Ein Mann hat einer Polizistin in Prenzlauer Berg nach Polizeiangaben so hart ins Gesicht geschlagen, dass sie zu Boden ging. Der 37-Jährige war von der Beamtin und einem Kollegen am Donnerstagmittag in der Danziger Straße angesprochen worden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend habe der Mann auch dem Beamten ins Gesicht geschlagen und beide getreten und geschlagen, sodass die Polizisten sich mit dem Einsatz von Pfefferspray wehrten.

Ein 41 Jahre alter Zeuge habe die Polizisten schließlich dabei unterstützt, dem Tatverdächtigen Handfesseln anzulegen. Die Beamten hatten den 37-Jährigen demnach ursprünglich angesprochen, weil er im Verdacht stand, zuvor einen 32-Jährigen unvermittelt attackiert zu haben. Die Polizistin klagte anschließend über Übelkeit und Kopfschmerzen und musste ihren Dienst beenden. (dpa)

23-Jähriger in Spandau getötet? Leiche soll obduziert werden

Nach dem Fund eines toten 23-Jährigen in einer Wohnung in Berlin-Spandau soll die Leiche noch am Freitag obduziert werden. „Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In dem Fall ermittele eine Mordkommission.

Der leblose junge Mann war den Angaben zufolge am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr von den Eltern in seinem Zimmer gefunden worden. Er wohnte mit ihnen in einer Wohnung im Brunsbütteler Damm. Alarmierte Rettungskräfte stellten den Tod des 23-Jährigen fest und riefen die Polizei hinzu. Am Freitagmorgen sagte ein Polizeisprecher, es werde in alle Richtungen ermittelt. (dpa)

Radfahrer von Pkw erfasst

In der Landsberger Allee Ecke Vulkanstraße ist ein Radfahrer angefahren worden.
Foto: Pudwell

In der Nacht zum Freitag ist in der Landsberger Allee Ecke Vulkanstraße ein Radfahrer von einem Pkw erfasst und schwer verletzt worden. Zivilpolizisten leisteten Erste Hilfe bevor er vom Notarzt in eine Klinik transportiert wurde. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Radfahrer in Begleitung anderer Radfahrer die Straße über den Schutzstreifen für Fußgänger überquert. (BLZ/Pud)

Kleintransporter in Hellersdorf angezündet

Unbekannte haben in Berlin-Hellersdorf einen Kleintransporter angezündet. Die Polizei ermittelt nach dem Feuer am späten Donnerstagabend in der Schneeberger Straße wegen Brandstiftung, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Ein politischer Hintergrund wird demnach zunächst nicht angenommen. Ein Passant entdeckte am Hinterrad des Wagens den Brand und verständigte die Polizei. Die alarmierten Beamten löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher und verhinderten so eine Ausbreitung.

Immer wieder brennen in Berlin Autos. Teils steckt dahinter Brandstiftung. Ein Feuer richtete in Westend in der Nacht zu Donnerstag an einem Botschaftswagen einen Totalschaden an. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

+++ 23. Juli +++

Versuchter Totschlag nach Polizei-Kontrolle: Clan-Mitglied am Flughafen Tegel gefasst

In der Neuköllner Hermannstraße raste im April ein Auto auf einen Polizisten zu - nun haben Bundespolizisten am Flughafen Tegel einen Verdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige wurde am Donnerstagvormittag beim Versuch der Ausreise nach Istanbul verhaftet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Demnach erging gegen ihn Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Tatverdächtige befinde sich in Untersuchungshaft.

Er werde dringend verdächtigt, am 21. April 2020 kurz nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit gezielt auf den Polizisten zugefahren zu sein und "dabei dessen möglichen Tod zumindest billigend in Kauf genommen zu haben", heißt es in der Mitteilung weiter. Der Beamte habe sich nur mit einem Sprung in Sicherheit bringen können. Anschließend sei der 30-Jährige der Polizei mit 150 Kilometern pro Stunde davongefahren. (dpa)

Brandenburg: Anrufe von Polizei, Gericht und Bank – Betrüger scheitern mit Masche

Gleich vier Senioren aus dem brandenburgischen Landkreis Oberhavel sind glücklich Trickbetrügern entgangen. Ein 80-jähriger Oranienburger erhielt am Mittwoch einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bundesbank, wie die Polizeidirektion Nord am Donnerstag mitteilte. Ihm sei ein Gewinn von 38.000 Euro versprochen worden - dafür müsse er lediglich 900 Euro vorab überweisen. Da es dem Senior merkwürdig vorkam, legte er den Hörer auf fiel so nicht auf den Betrug herein.

Eine vermeintliche Mitarbeiterin am Gericht rief laut Polizei am Mittwoch bei einer 83-Jährigen aus Oranienburg an. Die Anruferin erzählte der Frau demnach, dass die Tochter der Seniorin einen Unfall gehabt habe - sie solle deshalb 48.000 Euro zur Abholung bereithalten. Die Rentnerin ging daraufhin zur Bank, eine aufmerksame Bankmitarbeiterin habe dann jedoch den Betrug erfolgreich verhindert.

Außerdem sollten eine 78-jährige Veltenerin und eine 82 Jahre alte Zehdenickerin Gutscheinkarten im Wert von 750 und 900 Euro kaufen, um so an einen „hohen Geldgewinn“ zu kommen. In keinem der Fälle erlangten die Betrüger nach Polizeiangaben das Bargeld. (dpa)

Brandenburg: Neunjähriger stirbt nach Unfall an schweren Verletzungen

Ein neunjähriger Junge, der zwischen Schwarzbach und Peickwitz (Oberspreewald-Lausitz) mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst wurde, ist am Mittwoch an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Kind war am Dienstag auf einer Landstraße mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, als es die Straße überqueren wollte. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdner Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Mann probiert neu gekauftes Moped aus und verunglückt schwer 

Die Freude währte nur kurz: Ein Mann ist am Mittwoch in Fürstenwalde (Oder-Spree) auf der Probefahrt mit seinem neu erworbenen Moped verunglückt. Der 38-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem hat er sich strafrechtlich zu verantworten, denn den Erkenntnissen zufolge trug der Mann während der Fahrt keinen Helm, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte sein Gefährt auch nicht versichert. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. (dpa)

Mehrere Autos brennen in Berlin

Ein Auto brennt in einem Parkhaus in Berlin-Buckow.
Foto: Pudwell

Wieder haben in der Hauptstadt in der Nacht Autos gebrannt. In Buckow brannte ein Wagen in einem Parkhaus. Gegen 21 Uhr hörte eine Passantin einen lauten Knall in der Straße Am Eichenquast. Kurz darauf sah sie Rauch aufsteigen. Die alarmierten Einsatzkräfte löschten einen Opel, der erheblich beschädigt wurde.

Im Westend ist ein Fahrzeug nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag komplett ausgebrannt. Etwa eine halbe Stunde später, gegen 0.49 Uhr waren Einsatzkräfte in Neu-Hohenschönhausen im Einsatz: Auch dort war ein Pkw in Brand geraten. Verletzt wurde demnach niemand.

Mit den Bränden beschäftigt sich nun auch die Polizei. Immer wieder brennen in Berlin Autos. Teils steckt dahinter Brandstiftung. (dpa)

Fremdenfeindlich beleidigt

Ein alkoholisiertes Paar hat in einer U-Bahn der Linie 6 am Mittwochabend einen dunkelhäutigen Mann wegen dessen Hautfarbe fremdenfeindlich beleidigt. Die 34 Jahre alte Frau sowie ihr 45 Jahre alter Begleiter pöbelten den Mann an und schlugen ihm gegen den Oberkörper und ins Gesicht. Am Bahnhof Paradestraße stiegen sie aus. Dort nahmen Polizisten die Angreifer fest. Bei dem angetrunkenen Mann wurden 1,6 Promille Alkohol im Atem gemessen, bei der Frau 2,2 Promille. (tc)

Verbotene Rollerfahrt

Polizisten haben am frühen Donnerstagmorgen am Tiergartentunnel mehrere Jugendliche vorläufig festgenommen. Sie waren mit gemieteten Elektrorollern durch den Tunnel gefahren und dabei von den dort installierten Überwachungskameras gefilmt worden. Roller sind im Tunnel verboten. Das wussten die Touristen nach eigenen Angaben nicht. Sie müssen mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich bei der illegalen Fahrt um eine Mutprobe handelte. (tc)

+++ 22. Juli +++

Gransee: Fahrkartenautomat gesprengt – Bargeld erbeutet

Unbekannte Täter haben am Bahnhof in Gransee (Oberhavel) einen Fahrkartenautomaten aufgesprengt und eine vierstellige Summe Bargeld erbeutet. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatten Zeugen den Aufbruch des Automaten am Vortag gemeldet. Vermutlich hätten sich die Täter mehrere Stunden lang im Bereich des Tatorts aufgehalten. Die Sprengung soll dann zwischen Mitternacht und 3 Uhr früh erfolgt sein. Alleine der Sachschaden werde auf etwa 20.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Polizei zählt bisher fünf Beschwerden nach Antidiskriminierungsgesetz

Das neue Berliner Antidiskriminierungsgesetz (LADG) hatte bei der Polizei bislang keine Flut von Bürgerbeschwerden zur Folge. Einen Monat nach Inkrafttreten der umstrittenen Regelung zählte die Polizei fünf Eingaben von Menschen, die sich etwa aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft diskriminiert fühlen. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur weiter mitteilte, kritisierten die Betreffenden eine Kontrolle wegen des Verdachts einer Straftat, eine körperliche Durchsuchung, eine vermeintlich verzögerte Auskunft und in zwei Fällen die Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten. Alle Beschwerden würden geprüft.

Das von der rot-rot-grünen Mehrheit im Abgeordnetenhaus beschlossene Gesetz, das seit dem 21. Juni in Kraft ist, soll Menschen vor Diskriminierung durch Behörden schützen. Es soll Klagen erleichtern, wenn sich Menschen von Polizisten, Sachbearbeitern oder anderen Behördenvertretern ungerecht behandelt fühlen. Das Gesetz sorgte bundesweit für Wirbel. Eine breite Front von Kritikern wandte ein, es stelle insbesondere Polizisten unter Pauschalverdacht und erschwere deren Arbeit - was der Senat zurückwies.

Eine dpa-Umfrage bei der Justizverwaltung und den Bezirken hatte am Wochenende ergeben, dass eine von manchen befürchtete Beschwerdeflut auch bei anderen Behörden bislang ausblieb. Die Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung (LADS) verzeichnete knapp 20 Eingaben, die Bezirke berichteten über wenige Einzelfälle. (dpa)

Wieder Fahrzeuge in Brand gesteckt - Auch Baucontainer beschädigt

In der Hauptstadt sind erneut Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Im Ortsteil Hakenfelde brannte in der Nacht zum Mittwoch ein Transporter einer Haustechnikfirma, das Feuer griff auf einen anderen Transporter über, wie die Polizei mitteilte. Bei einem in der Nähe geparkten Auto entdeckten die Feuerwehrleute zudem einen glimmenden Reifen. Auch ein Baucontainer wurde durch die Hitze beschädigt.

Ein 39-jähriger Passant hatte laut der Mitteilung kurz vor Mitternacht Feuerschein und Rauch auf dem umzäunten Parkplatz entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Immer wieder werden nachts Autos in Berlin angezündet. In diesem Jahr wurden laut Polizei in Berlin bereits mehr als 300 Fahrzeuge direkt angegriffen oder durch Flammen beschädigt. Bei den meisten Brandstiftungen werden purer Vandalismus, pyromanische Tendenzen, gezielte Racheaktionen im privaten Umfeld oder Versicherungsbetrug angenommen. Nur bei einem kleinen Teil der Taten sehen die Ermittler einen politisch motivierten Hintergrund. (dpa)

Schwerer Auffahrunfall auf der A113: zwei Verletzte

Schwerer Unfall auf der A113.
Foto: Pudwell

Zwei Verletzte und drei zerstörte Autos sind die Bilanz eines Auffahrunfalls in Johannisthal. Ein 23-Jähriger war am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr mit seinem VW Polo im rechten Fahrstreifen der Autobahn 113 in Richtung Schönefeld unterwegs. Nach einem Überholvorgang ordnete er sich wieder in den rechten Fahrstreifen ein, da die anderen beiden Spuren gesperrt waren. Dabei fuhr er auf das letzte Auto, ein Toyota, eines sich gebildeten Staus auf. Der Toyota wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Der VW fuhr weiter gegen einen Mercedes. Alle drei Fahrzeuge wurden bei dem Verkehrsunfall erheblich beschädigt. Der 23-jährige VW-Fahrer und der 48-jährige Toyota-Fahrer kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser, der 22-jährige Fahrer des Mercedes brauchte nicht behandelt werden. (BLZ)

Tegel: Motorrad nach Verkehrsunfall außer Betrieb genommen

An der Einmündung Waidmannsluster Damm Ecke Buddestraße ist ein 61-jährige Motorrad-Fahrer mit seiner Harley Davidson ins Rutschen gekommen und stürzte auf die Fahrbahn. Er musste laut Polizei wegen eines Radfahrers abrupt bremsen. Zu einer Kollision kam es dennoch. Dabei erlitt der Fahrradfahrer Verletzungen am Kopf und der Motorradfahrer an der Hand sowie am Bein. Beide Männer wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der TÜV-Termin zur Hauptuntersuchung bei dem Krad im September 2018 gewesen wäre, weshalb sie das Fahrzeug stilllegten. (BLZ)

Mitte: Teenager versuchen Inobhutnahme einer vermissten Zwölfjährigen zu verhindern

Eine Zwölfjährige gegen 23.20 Uhr in der Rathausstraße? Das Kind war als vermisst gemeldet. Als zwei Polizeibeamte das Mädchen am Dienstagabend in Obhut nehmen wollten, traten zwei junge Frauen auf die Polizistin und ihren Kollegen ein. Die Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, konnten aber weiter arbeiten. Während die Zwölfjährige letztlich zurück in ihre Wohneinrichtung in Brandenburg gebracht werden konnte, kam die 19-Jährige zur erkennungsdienstlichen Behandlung und konnte anschließend das Polizeigewahrsam verlassen. Ihre 16 Jahre alte Komplizin war ebenfalls als vermisst gemeldet, wurde aber wegen ihres labilen Zustandes zunächst stationär in die jugendpsychiatrische Abteilung eines Krankenhauses aufgenommen. (BLZ)

Fahrraddieb festgenommen

In der Nacht zu Mittwoch haben Polizisten einen Fahrraddieb festnehmen können. Ein Passant hatte den Verdächtigen in der Triftstraße in Berlin-Mitte dabei beobachtet, wie er sich mit einer Flex an einem Fahrradschloss zu schaffen machte. Die Beamten konnten den Mann aufspüren und festnehmen. (BLZ)

Frau bedroht Polizisten mit Messer

Eine Bewohnerin einer Flüchtlingsunterkunft in Lichtenberg hat am Abend erst randaliert, dann einige Fahrradreifen aufgestochen. Als Beamte der Polizei eintrafen, bedrohte die 31-Jährige diese mit einem Messer. Die Frau hat gedroht, sich und ihre drei Kinder umzubringen. Die drei Mädchen, sieben und 14 Jahre alt sowie ein sieben Monate alter Säugling, wurden in die Obhut des Jugendamtes genommen. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Mit Polizeiauto fahrlässig Unfall verursacht? Beamter vor Gericht

Einem Polizeibeamten wird nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Neukölln mit Verletzten am Mittwoch (9.00 Uhr) der Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten gemacht. Der 26-Jährige soll bei einer Einsatzfahrt im November 2018 fahrlässig einen Zusammenstoß mit einem Auto verursacht haben. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn sei der Beamte mit einer Geschwindigkeit von etwa 89 Kilometern pro Stunde in eine Kreuzung eingefahren, ohne darauf zu achten, ob die anderen Verkehrsteilnehmer ihn bemerkt hatten. Trotz Gefahrenbremsung sei es zur Kollision mit einem bei Grün in die Kreuzung einfahrenden Auto gekommen. Dessen Fahrerin sowie eine Passantin seien verletzt worden. (dpa)

+++ 21. Juli +++

Feuer in Mietergarage - Unterbringung für Bewohner gesucht

Nach dem Brand in der Garage eines Wohnhauses in Berlin-Britz hat das Bezirksamt Neukölln um Hilfe bei der Unterbringung der Bewohner gebeten. „Sollten Sie die Möglichkeit haben, eine Wohnung oder eine Ferienwohnung zur Überbrückung oder auch dauerhaft anbieten zu können, können Sie sich gern an das Bezirksamt wenden“, wandte sich die Behörde am Dienstag an Bürger. Auch Dinge des täglichen Bedarfs, Kleidung und Spielzeug würden benötigt. Unter den Bewohnern seien viele Familien mit Kindern.

In der Nacht zu vergangenem Montag (13. Juli) hatten in der offenen Garage acht Autos und zwei Mopeds gebrannt. Am Donnerstag musste das Mietshaus in der Jahnstraße Ecke Buschkrugallee geräumt werden, weil die Standsicherheit nicht gewährleistet werden konnte, wie ein Sprecher des Bezirksamtes sagte. Viele der 120 Bewohner hätten vor der Evakuierung nicht in ihre Wohnung zurückkehren können. Wann das Gebäude wieder betreten werden könne, ließe sich zurzeit nicht sagen, sagte der Sprecher. Momentan liefen Sicherungsarbeiten.

Die Polizei nahm am Freitag einen 32 Jahre alten Verdächtigen fest. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen ihn. Am Samstag wurde er den Justizbehörden überstellt. (dpa)

Frauen in Spandau sexuell attackiert? Prozess gegen 20-Jährigen

Weil er für mehrere sexuelle Übergriffe auf Frauen in Berlin-Spandau verantwortlich sein soll, muss sich ein 20-Jähriger vor dem Landgericht verantworten. Dem jungen Mann werden in zwei Anklagen insgesamt vier Taten vorgeworfen. In drei Fällen habe er nachts Passantinnen angegriffen, in einem Fall sei er über einen Balkon in eine Erdgeschoss-Wohnung eingestiegen und habe eine 64 Jahre alte Frau vergewaltigt. Ob sich der Angeklagte zu den Vorwürfen äußern wird, blieb zu Prozessbeginn am Dienstag zunächst offen.

Zu einer Serie von sexuellen Übergriffen durch den 20-Jährigen soll es im Januar 2020 gekommen sein. Zunächst habe er laut Ermittlungen eine 34-Jährige auf der Straße angegriffen, gewürgt und vergewaltigt - „bis er durch das Eingreifen der Polizei, die von einer Zeugin verständigt worden war, an der weiteren Tatausführung gehindert wurde“, heißt es in der Anklage. Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung sei der 20-Jährige zwar vorläufig festgenommen, aber noch am selben Tag wieder entlassen worden, hieß es am Rande der Verhandlung.

Rund zwei Wochen später soll sich der Angeklagte auf eine Passantin gestürzt und die 43-Jährige in ein Gebüsch gezerrt haben. Weil Zeugen eingegriffen hätten, sei es bei einer versuchten Vergewaltigung geblieben, so die Anklage. Direkt im Anschluss an diese Tat sei der Verdächtige in eine Erdgeschoss-Wohnung einer 64 Jahre alten Frau eingedrungen und habe sie vergewaltigt. Dabei habe er die Frau gewürgt und erheblich verletzt.

Zehn Tage nach seiner letzten mutmaßlichen Tat wurde der 20-Jährige verhaftet. Ihm wird im Prozess in einer zweiten Anklage vorgeworfen, im Juli 2018 eine Passantin sexuell angegriffen zu haben. Wegen heftiger Gegenwehr der 33-Jährigen habe er die Flucht ergriffen. Für den Prozess sind zehn weitere Tage bis zum 29. September vorgesehen. (dpa)

Kind mit Fahrrad wird von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Ein Kind ist auf einer Landstraße im Kreis Oberspreewald-Lausitz mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 9-Jährige habe am Dienstag zwischen Schwarzbach und Peickwitz die Straße überqueren wollen und sei dabei von dem Fahrzeug erfasst worden, teilte die Polizei mit. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdener Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen, die zunächst andauerte. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Märkisch-Oderland: Zwei Schwerverletzte durch Auffahrunfall 

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 112 nahe Lebus (Märkisch-Oderland) sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wartete am Montag ein Autofahrer auf der Höhe Wüste Kunersdorf, um nach links in eine Dorfstraße abbiegen zu können. Der 37-Jährige musste zuvor noch einen entgegenkommenden Bus passieren lassen. Eine 60 Jahre alte Autofahrerin hinter ihm hielt ebenfalls an.

Ein dahinter fahrender 43-Jähriger übersah den Angaben nach offenbar die stehenden Fahrzeuge, prallte auf das Auto der Frau und schob ihr Fahrzeug auf das Auto des 37-Jährigen. Die Autofahrerin landete durch die Wucht des Zusammenstoßes mit ihrem Fahrzeug im Straßengraben. Sie und der 43-Jährige wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Für Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Volkspark Humboldthain: Bezirk Mitte warnt vor abbrechenden Ästen

Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen warnt der Bezirk Mitte vor dem Betreten des Volksparks Humboldthain. In der Folge des Unwetters von Montag könnten immer noch Äste abbrechen oder Bäume umstürzen, teilte der Bezirk am Dienstag mit. Andere Parks seien ebenfalls betroffen, dort seien die Schäden aber geringer. Die Beseitigung der Schäden im Volkspark werde voraussichtlich mehrere Tage dauern. (dpa)

Transporter einer Wohnungsfirma angezündet: Staatsschutz ermittelt 

Unbekannte Brandstifter haben in Berlin-Neukölln den Reifen eines Transporters angezündet, der auf ein Wohnungsunternehmen zugelassen ist. Da bei dem Brand am Dienstagmorgen in der Warthestraße eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werde, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz, wie die Polizei mitteilte. Anwohner hatten die Flammen bemerkt und den Brand mit Wasser aus Eimern gelöscht. Durch den Brand wurde der Reifen beschädigt, sagte ein Sprecher.(dpa)

+++ 20. Juli +++

Feuerwehr im Ausnahmezustand: Umgestürzte Bäume, ein Verletzter

Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen ist die Berliner Feuerwehr am Montagnachmittag zu mehr als 100 Einsätzen gerufen worden. „Bei uns herrscht der Ausnahmezustand Wetter“, sagte ein Sprecher. Besonders der Nordosten der Hauptstadt sei betroffen. Wie in einer Schneise seien etliche Bäume umgestürzt.

Derzeit müssten dazu noch etwa 90 Notrufe abgearbeitet werden. „Das wird uns noch Stunden beschäftigen“, so der Sprecher. Seit 14.30 Uhr seien rund 125 Notrufe aufgenommen werden. Vorerst müsse nach Dringlichkeit entschieden werden, nicht nach Eingang des Anrufes. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr seien zusätzlich im Einsatz.

In Lichterfelde stürzte laut Feuerwehr ein Baum auf ein Auto. Dabei sei der Fahrer verletzt worden. Auf Gleise der S-Bahnlinie S7 krachte in Marzahn nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe ebenfalls ein Baum. Der Zugverkehr wurde zwischen Marzahn und Ahrensfelde zunächst unterbrochen. (dpa)

Illegales Autorennen bei Nauen - Tatverdächtige gestellt

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens auf der Bundesstraße 5 bei Nauen (Havelland) gegen drei Männer und eine Frau. Nach Zeugenaussagen sollen sich insgesamt vier Fahrzeuge in der Nacht zum Montag auf der B5 in Richtung Dallgow-Döberitz ein Rennen geliefert haben, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrzeuge sollen demnach mit extrem überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein und sich gegenseitig immer wieder überholt haben.

Polizisten konnten noch in der Nacht die Fahrzeuge stoppen und die Männer im Alter von 21, 22 und 25 Jahren sowie eine 25-jährige Frau kontrollieren. Dabei habe sich der Verdacht des verbotenen Autorennens erhärtet, wie es weiter hieß. Von allen Tatverdächtigen wurden Führerscheine beschlagnahmt und Strafanzeige erstattet. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Lastwagen überschlägt sich mehrfach auf A10

Ein Lastwagen hat sich auf dem nördlichen Berliner Ring mehrfach überschlagen und ist in einem Graben gelandet. Der Fahrer war laut Polizei am Montagmorgen aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug zwischen dem Abzweig Pankow und dem Autobahndreieck Barnim nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Es überschlug sich und blieb schließlich komplett umgedreht im Straßengraben liegen.

Über den Gesundheitszustand des Fahrers sei noch nichts Näheres bekannt, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Ein Bergungsunternehmen versuche den Laster mit Kränen aufrichten. Der Lastwagen hatte gepresste Pappe geladen, deshalb gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs schwierig. Auf der A10 in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) wurde im Bereich der Unfallstelle der rechte Fahrstreifen gesperrt und der Verkehr vorbeigeleitet. Die Polizei ermittelt jetzt zur Unglücksursache. (dpa)

Frau tot am Ufer des Wandlitzsees entdeckt 

Eine Frau ist von der Polizei am Sonntag tot im Wandlitzsee aufgefunden worden. Zeugen hatten zuvor an einer Badestelle eine offensichtlich leblos im Uferbereich des Sees treibende Person entdeckt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Polizisten bargen die Frau demnach aus dem Wasser und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte setzten die Versuche fort. Trotz allen Einsatzes konnte ein Notarzt nur noch den Tod der 79-Jährigen feststellen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Hinweise auf ein Einwirken Dritter lägen derzeit nicht vor, hieß es. (dpa)

Nikolassee: Mit Schusswaffe und Schlagstock - vier Täter rauben Tankstelle aus

Eine Tankstelle in Berlin-Nikolassee ist von vier teils bewaffneten Tätern überfallen worden. Die Unbekannten entkamen in der Nacht zum Montag mit Geld und Zigarettenpackungen, wie die Polizei mitteilte. Zunächst soll demnach einer der Täter den Tankstellen-Angestellten nach draußen gelockt und ihn abgelenkt haben. Dann tauchten zwei Komplizen auf, die mit einer Schusswaffe und einem Schlagstock bewaffnet waren. Sie forderten, dass die Kasse geöffnet wird. Die Höhe des erbeuteten Betrags wurde nicht genannt. Der vierte Täter soll unterdessen im Hintergrund abgewartet haben. Zu der Tat im Kronprinzessinnenweg ermittelt jetzt ein Raubkommissariat. (dpa)

Neukölln: Evakuierung vor Bombenentschärfung hat begonnen

Im Neuköllner Ortsteil Britz haben am Montag die Evakuierungsmaßnahmen wegen einer geplanten Bombenentschärfung begonnen. Das teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Etwa 1750 Menschen im Stellmacherweg und umliegenden Straßen müssen ihre Wohnungen oder Häuser verlassen. Anschließend wollen Experten des Kampfmittelräumdienstes den Blindgänger britischer Bauart entschärfen. Bis 15.00 Uhr sollen die Arbeiten voraussichtlich beendet sein.

Die 250 Kilo schwere Weltkriegsbombe war am Freitagmorgen bei Bauarbeiten entdeckt worden. Bereits nach dem Fund der Bombe am Freitag hatten die Bewohner von acht Einfamilienhäusern das Wochenende woanders verbringen müssen.

Sportboot in Köpenick in Flammen aufgegangen

Die Reste des abgebrannten Sportbootes.
Foto:  Morris Pudwell

Ein Sportboot ist in der Nacht zu Montag an einer Wassertankstelle in Berlin-Köpenick in Flammen aufgegangen. Das teilte die Feuerwehr via Twitter mit. Nach Angaben eines Sprechers wurde bei dem Brand niemand verletzt, das Sportboot hingegen zerstört. Die Feuerwehr löschte das Feuer und legte eine Ölsperre. 54 Rettungskräfte waren zwei Stunden lang im Einsatz. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. (dpa)

Eine Tote und 123 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg

123 Menschen sind am Wochenende auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin starb. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 438 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 76 davon wurden Menschen verletzt, bei den weiteren 362 Vorfällen kam es lediglich zu Sachschäden.

Der tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 96a im Mühlenbecker Land (Landkreis Oberhavel). Eine 53-Jährige war mit ihrem Auto auf der Fahrt in Richtung Schildow aus zunächst ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt. (dpa)

+++ 19. Juli +++

Räuber lässt Hund auf Bestohlenen los - Polizei erschießt das Tier

Die Polizei hat den Hund eines mutmaßlichen Räuberduos in Berlin-Neukölln erschossen. Sein Besitzer soll das Tier zuvor auf einen Mann gehetzt haben, dem das Duo sein Portemonnaie in der Nacht zu Sonntag gestohlen haben soll, wie die Polizei am Sonntag mitteile. Der 39-Jährige soll die beiden auf die Tat angesprochen haben, worauf der Hundehalter ihn auch getreten haben soll. Der Bestohlene kam mit mehreren Bissverletzungen in ein Krankenhaus. Passanten hielten den 32 Jahre alten mutmaßlichen Räuber bis zur Festnahme durch die Polizei fest.

Seine Komplizin flüchtete mit dem Hund, die Polizei wollte sie später in der Nähe festnehmen. Daraufhin biss das Tier eine Polizistin ins Bein. Als das Tier bei der Festnahme der 37-Jährigen „einen Sprung mit Bissbewegung in die Richtung des festnehmenden Beamten“ machte, schoss ein Polizist auf den Hund. Der Hund starb auf dem Weg in eine Tierrettungsstelle. Die gebissene Polizeibeamtin wurde ambulant in einer Klinik behandelt und setzte anschließend ihren Dienst fort. (dpa)

Mann springt in die Spree und stirbt später im Krankenhaus

Ein Mann ist in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Friedrichhain die die Spree gesprungen und nach der Rettung durch einen Polizisten später im Krankenhaus gestorben. Ein Passant sah den 30-Jährigen nahe der East Side Gallery im Wasser und versuchte ihn am frühen Morgen gegen 2.00 Uhr zu retten, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Ein Beamter der Bundespolizei kam hinzu, zog den Mann aus dem Wasser und reanimierte ihn erfolgreich. Rettungskräfte brachten den Mann ins Krankenhaus, wo er später starb. Warum der Mann in die Spree sprang, war zunächst unklar. „Ein Fremdverschulden können wir derzeit ausschließen“, so die Sprecherin. (dpa)

Müncheberg: Kleinflugzeug fliegt in Tower von Flugplatz

Ein Kleinflugzeug ist in Müncheberg östlich von Berlin mitten in den Tower des Flugplatzes geflogen. Die beiden Insassen des Flugzeugs hatten jedoch am Sonntag Glück im Unglück. Sie konnten von Rettungskräften gerettet werden und kamen mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser. Beide Insassen seien leicht verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

Wie die Kollision am Flugplatz Eggersdorf in einem Ortsteil von Müncheberg (Landkreis Märkisch-Oderland) zustande kam, war zunächst unklar. Dies soll bei einer Flugunfalluntersuchung herausgefunden werden. Der frühere Militärflugplatz ist seit diesem Jahr ein Sonderlandeplatz und nicht mehr Verkehrslandeplatz, nur bestimmte Nutzer dürfen dort landen. Der Turm war nach Angaben des Flugplatzes erst im Jahr 2013 errichtet worden. (dpa)

Raser greift Polizisten bei Verkehrskontrolle an

Ein Autofahrer hat in Berlin-Lichtenberg drei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle angegriffen und verletzt. Der 38-Jährige zeigte sich nach Polizeiangaben während der Kontrolle unkooperativ und aggressiv und bekam am Samstagabend Handfesseln angelegt. Daraufhin soll er die Polizisten den Angaben nach geschlagen und getreten haben. Die Beamten setzen Pfefferspray ein, der Mann erlitt eine Gesichtsverletzung und Augenreizungen, die im Krankenhaus behandelt wurden. Die drei verletzen Polizisten wurden ebenfalls ambulant behandelt und brachen ihren Dienst ab. Vor dem Angriff soll der Mann über die Landsberger Allee gerast und mehrfach ohne vorheriges Blinken die Spur gewechselt haben. (dpa)

Sieben Menschen im Krankenhaus nach Unfall auf der A10

Bei einem Unfall auf dem nördlichen Berliner Ring sind sieben Menschen schwer verletzt worden. Sie waren mit einem Kleintransporter auf der Autobahn 10 unterwegs und fuhren auf einen Sattelzug auf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Lastwagen hatte in einem Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Ausfahrt Oberkrämer wegen des Verkehrs gebremst. Weil der Kleintransporter nur zwei Sitzplätze gehabt habe, seien fünf weitere Mitfahrer ungesichert im Laderaum gewesen.

Die sieben Verletzten im Alter von 18 bis 72 Jahren wurden am späten Freitagnachmittag mit Rettungshubschraubern und Ambulanzen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand für keinen der Verletzten, sagte eine Polizeisprecherin. Der 61 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieb nach Angaben der Beamten unverletzt.

Wegen der Bergungsarbeiten war die A10 in beide Richtungen zwischen Oberkrämer und Kreuz Oranienburg für etwa vier Stunden komplett gesperrt. Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) standen Autofahrer deshalb mehrere Stunden lang in Staus. Der Unfallschaden liegt bei rund 30.000 Euro. (dpa)

Fünfjähriger Junge blieb allein in verschlossenem Auto

Ein fünfjähriger Junge ist von seinen Eltern in Brandenburg an der Havel minutenlang allein in einem verschlossenen Auto zurückgelassen worden. Eine aufmerksame Bürgerin habe den Jungen am Freitagnachmittag in dem Fahrzeug sitzen und weinen sehen, berichtete die Polizei am Sonntag. Auch die Fenster seien verschlossen gewesen. Die Frau habe zunächst versucht, die Eltern ausfindig zu machen und dann die Polizei alarmiert. Bis die Beamten dort ankamen, waren die Eltern nach Polizeiangaben wieder zurück am Fahrzeug und öffneten die Türen.

Um einen schlimmeren Schaden für den Jungen auszuschließen, seien Rettungskräfte geholt worden, die bei ihm leicht erhöhte Temperatur festgestellt hätten, berichtete die Polizei. Für weitere Untersuchungen hätten sie das Kind in ein Krankenhaus mitnehmen wollen, das habe der Vater aber abgelehnt. Wie lange der Junge in dem Auto allein war, bei welcher Temperatur und warum die Eltern ihn zurückließen, war zunächst unklar. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Fürsorgepflicht ein und informierte das Jugendamt. (dpa)

Autos in Tiefgarage stehen in Flammen - Brandstiftung vermutet

In einer Tiefgarage in Berlin-Charlottenburg hat ein Brand diverse Autos entweder komplett zerstört oder stark beschädigt und verrußt. Die Feuerwehr war seit dem Samstagvormittag mit 55 Kräften etwa drei Stunden lang im Einsatz. Wie ein Sprecher schilderte, machten Sonne und Wärme den Löschtrupps zu schaffen. Wegen der kräftezehrenden Bedingungen wurde die Zahl der Einsatzkräfte von zunächst 30 auf 55 erhöht. Es wurde niemand verletzt.

Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus, wie sie am Sonntag mitteilte. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen. Das Feuer griff den Angaben zufolge von einem brennenden Auto auf einen daneben stehenden Wagen über; außerdem wurde ein drittes Fahrzeug von der starken Hitzeentwicklung beschädig, eine Reihe anderer Fahrzeuge wurden massiv verrußt.

Wegen der starken Rauchentwicklung kamen laut Feuerwehr ein Drucklüfter und ein Großventilator zum Einsatz. Wohnungen und die Treppenhäuser des Gebäudes nahe der Garage am Stuttgarter Platz waren dem Sprecher zufolge nicht betroffen. Ob die stark verrauchte Tiefgarage weiter genutzt werden kann, müsse der Eigentümer entscheiden. Der Sachschaden sei hoch, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag, ohne eine Summe zu nennen. (dpa)

Vordach eines Doppelhauses in Flammen - aufwendiger Feuerwehreinsatz

Bei einem Brand im Berliner Ortsteil Hakenfelde wurde ein Vordach eines Doppelhauses in der Nacht zu Sonntag beschädigt. «Es brannten rund 100 Quadratmeter des Daches, Verletzte gab es keine», sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Rund zwei Stunden war die Feuerwehr vor Ort, weil Teile des Daches entfernt werden mussten. «Dachziegel werden als Vorsichtsmaßnahmen abgenommen, um zu überprüfen, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind», so der Sprecher. 27 Einsatzkräfte konnten den Brandort nach der aufwendigen Arbeit verlassen, wie die Feuerwehr twitterte. (dpa)

Auto prallt gegen Baum - Fahrerin tot

Eine 53-Jährige ist in der Nacht zum Sonntag im Mühlenbecker Land (Kreis Oberhavel) mit ihrem Auto gegen einen Baum geprallt und dabei ums Leben gekommen. Sie sei auf der Bundesstraße 96a von Schönfließ in Richtung Schildow unterwegs gewesen und dabei aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum gefahren, sagte eine Polizeisprecherin. Für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten musste die Straße zeitweise voll gesperrt werden. (dpa)

+++ 18. Juli +++

Mann nahe des „Kotti“ mit schweren Stichverletzungen gefunden

Ein Passant hat einen schwer verletzten Mann in Berlin-Kreuzberg in der Nacht zu Samstag auf dem Gehweg nahe des Kottbusser Tors gefunden. Woher die Stichverletzungen am Oberkörper des 25-Jährigen stammen, war zunächst unklar, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Lebensgefahr soll nicht bestehen.

Die „BZ“ berichtete, dass der Verletzte von einem weiteren Mann in der Adalbertstraße angegriffen wurde. Dieser sei mit einer Kopfverletzung geflüchtet. Die Polizei bestätigte dies am Samstag nicht und teilte mit, dass die Ermittlungen zu den Hintergründen andauern. Das Kottbusser Tor, auch „Kotti“ genannt, zählt für die Polizei zu den sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten. (dpa)

Mann von Auto angefahren und schwer verletzt 

Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein 85-Jähriger bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen schwer verletzt worden. Laut Polizei überquerte er an der Kreuzung Heckerdamm/Kurt-Schumacher-Damm die Straße, als ihn ein nach links abbiegender, 23 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto erfasste. Der Fußgänger sei daraufhin gestürzt und habe sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernahm die Ermittlungen zu dem Unfall. (dpa)

Mehr als vier Kilo Drogen bei mutmaßlichem Dealer beschlagnahmt

Die Polizei hat bei einem mutmaßlichen Dealer in Berlin-Friedrichshain mehr als vier Kilo Drogen beschlagnahmt. Nachdem Beamte am Freitagabend beobachtet hatten, wie in einem Auto offensichtlich Drogen verkauft wurden, hielten sie es an der Ecke Boxhagener Straße/Neue Bahnhofstraße an, kontrollierten den Fahrer und nahmen ihn fest. Eine Durchsuchung des Fahrzeugs förderte mehr als 200 vermutlich mit Cannabis gefüllte Tütchen und wohl Geld aus Drogenverkäufen zutage, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Als die Polizisten dann noch die Wohnung des 45-Jährigen näher in Augenschein nahmen, stießen sie den Angaben zufolge auf weitere fast 600 Tütchen, die mutmaßlich Cannabis enthielten. Das Auto sei „als Tatmittel“ ebenfalls beschlagnahmt worden, hieß es. Zu dem Fall ermittele jetzt die Kriminalpolizei. (dpa)

Drei Autos bei Brand in Charlottenburger Tiefgarage zerstört 

In einer Tiefgarage in Berlin-Charlottenburg hat ein Brand am Samstag drei Autos komplett zerstört. Die Feuerwehr war am Vormittag mit 55 Kräften etwa drei Stunden lang im Einsatz. Wie ein Sprecher schilderte, machten Sonne und Wärme den Löschtrupps zu schaffen. Wegen der kräftezehrenden Bedingungen wurde die Zahl der Einsatzkräfte von zunächst 30 auf 55 erhöht. Es wurde niemand verletzt.

Wegen der starken Rauchentwicklung kamen laut Feuerwehr ein Drucklüfter und ein Großventilator zum Einsatz. Wohnungen und die Treppenhäuser des Gebäudes nahe der Garage am Stuttgarter Platz waren dem Sprecher zufolge nicht von der Rauchentwicklung betroffen. Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Ob die stark verrauchte Parkgarage weiter genutzt werden kann, müsse der Eigentümer entscheiden, sagte der Feuerwehr-Sprecher. (dpa)

Fennpfuhl: Auto kracht gegen Baum - Fahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer ist im Berliner Ortsteil Fennpfuhl gegen einen Baum auf einer Mittelinsel geprallt und schwer verletzt worden. Der Wagen des 21-Jährigen war beim Bremsen nach einem Spurwechsel auf der Landsberger Allee ins Schleudern geraten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zuvor sollen der Autofahrer und ein unbekannter Transporterfahrer sich am Freitagabend gegenseitig mehrfach durch Spurwechsel gefährdet haben. Der 21-Jährige kam mit inneren Verletzungen und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Der zweite Fahrer fuhr unerkannt davon, gegen ihn wird nun wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt. (dpa)

Schwerer Unfall auf der A10: Sieben Menschen im Krankenhaus

Bei einem Unfall auf dem nördlichen Berliner Ring sind sieben Menschen schwer verletzt worden. Sie waren mit einem Kleintransporter unterwegs gewesen und fuhren auf einen Sattelzug aufgefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagen hatte in einem Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Ausfahrt Oberkrämer verkehrsbedingt gebremst. Wieso der Fahrer des Kleintransporters bei dem Unfall am Freitag auf ihn auffuhr, muss nun ermittelt werden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Die sieben Verletzten im Alter von 18 bis 72 Jahren wurden mit Rettungshubschraubern und Ambulanzen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand für keinen der Verletzten, sagte eine Polizeisprecherin am Abend. Weitere Details zu den Personen konnte die Polizei zunächst nicht nennen.

Wegen der Bergungsarbeiten wurde die A10 in beide Richtungen zwischen Oberkrämer und Kreuz Oranienburg bis die Abendstunden gesperrt. Laut der Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) standen Autofahrer für mehrere Stunden in Staus. Nach rund sechs Stunden wurde die Strecke in Richtung Hamburg wieder freigegeben. (dpa)

Prenzlauer Berg: Mann niedergestochen und schwer verletzt

In der Nacht zum Sonnabend ist am Mauerpark in der Bernauer Straße ein Mann niedergestochen worden. Nach Information der Berliner Zeitung wurde er durch einen Stich in den Rücken schwer verletzt. Bei seiner anschließenden Flucht durch die Schönhauser Allee warf der Täter ein Smartphone und ein Messer weg. Beides wurde von der Polizei gefunden und sichergestellt. Letztlich konnte auch der Messerstecher in der Cantianstraße festgenommen werden. (BLZ/Pud)

Die Polizei konnte den Messerstecher festnehmen.
Foto: Morris Pudwell

Dutzende Tierschützer besetzen Schlachthof in Brandenburg

Mehrere Dutzend Tierschützer der Bewegung Animal Save haben einen Geflügelschlachthof in Niederlehme bei Königs Wusterhausen besetzt. Die Polizei sprach von rund 70 Aktivisten, die Aktivisten von bis zu 100 Teilnehmern. Etwa zwei Dutzend Aktivisten hätten zwei Zufahrten blockiert und sich an die Tore des Betriebs gekettet, sagte eine Polizeisprecherin. Zehn Aktivisten stiegen laut Animal Save auf zwei Dächer.

Hintergrund der Aktion, die nicht angemeldet war, ist auch ein Coronavirus-Ausbruch. Bisher wurden in dem Gefügelhof nach Angaben des Landkreises Dahme-Spreewald neun Corona-Infektionen gezählt, rund 700 Menschen wurden getestet. Nachdem der Betrieb täglich einen Teil der Mitarbeiter testete, war Anfang des Monats bekannt geworden, dass sich zwei Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert hatten. (dpa)

Festnahme nach Autodiebstahl

Am Freitagnachmittag haben Polizisten in Hohenschönhausen einen Autodieb festgenommen. Gegen 16.40 Uhr hatten die Beamten im Orankeweg einen Mann beobachtet, der an einem Audi die angebrachten Kennzeichen gegen gefälschte Kennzeichen austauschte und sich anschließend in den Wagen setzte, um mit diesem loszufahren. Dazu kam es jedoch nicht, da die Einsatzkräfte einschritten und den Mann festnahmen. Das Fahrzeug war bereits in der Nacht zuvor von einem Parkplatz in der Rutnikstraße entwendet worden. Der 45-jährige soll am Sonnabend einem Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BLZ)

+++ 17. Juli +++

Haus in Berlin-Schöneberg brennt - Mensch mit Fluchthaube gerettet

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagabend zu einem Brand in einem Wohnhaus im Ortsteil Schöneberg ausgerückt. Ein Mensch sei mit Hilfe einer sogenannten Fluchthaube aus einer Wohnung im Obergeschoss des Hauses in der Dominicusstraße gerettet worden, sagte ein Sprecher. Er werde derzeit in einem Rettungswagen versorgt.

Das Feuer war dem Sprecher zufolge im zweiten Obergeschoss eines Seitenflügels des Altbaus ausgebrochen, die Flammen seien inzwischen gelöscht. Derzeit würden die anderen Wohnungen daraufhin kontrolliert, ob sich dort noch Menschen aufhalten, die womöglich Hilfe benötigen. Die Feuerwehr sei mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort, außerdem stehe ein Notarzt bereit. Die Löscharbeiten könnten noch eine bis zwei Stunden dauern. (dpa)

Sieben Verletzte bei Auffahrunfall auf Berliner Ring

Bei einem Auffahrunfall auf dem nördlichen Berliner Ring sind laut Polizei am Freitagnachmittag sieben Menschen verletzt worden. Rettungshubschrauber und -wagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor sei in einem Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Oberkrämer ein Kleintransporter auf einen verkehrsbedingt abbremsenden Sattelzug aufgefahren.

Alle Verletzten saßen den Angaben zufolge in dem Kleintransporter. Zur Identität und Schwere ihrer Verletzungen konnte die Sprecherin zunächst keine näheren Angaben machen, es bestehe aber für niemanden Lebensgefahr. Während der Rettungsarbeiten war die A10 in beide Richtungen voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauerten auch fast vier Stunden nach dem Unfall am Abend noch an, so dass die Fahrbahn in Richtung Hamburg weiterhin gesperrt war. (dpa)

Sieben Kilo Marihuana und zwei Drogenplantagen bei Razzia entdeckt

Vier mutmaßliche Drogendealer sind nach einer Razzia in Berlin von der Polizei festgenommen worden. Insgesamt durchsuchten die Ermittler am Donnerstagmorgen zwölf Wohnungen sowie zwei „Spätis“ in verschiedenen Bezirken, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag gemeinsam mitteilten. Nach dem Fund von unter anderem rund sieben Kilogramm Marihuana, 40 Gramm Kokain, zwei Marihuana-Plantagen, Goldschmuck, Bargeld und teuren Uhren wurden die Männer im Alter von 31 bis 41 Jahren festgenommen. Gegen drei von ihnen soll Haftbefehl erlassen werden. An dem Einsatz waren den Angaben zufolge Drogenspürhunde und rund 100 Polizisten beteiligt. (dpa)

Farbattacke auf Bismarck-Nationaldenkmal

„Decolonize Berlin“ ist auf das mit Farbe beschmierte Bismarck-Nationaldenkmal in Berlin gesprüht.
Foto: dpa/Sven Braun

Unbekannte haben das Berliner Bismarck-Nationaldenkmal im Tiergarten mit goldener und rosa Farbe beschmiert. Am Sockel des Denkmals am Großen Stern wurde mit schwarzer Farbe der Schriftzug „Decolonize Berlin“ (Berlin dekolonialisieren) aufgetragen. Flyer des Bündnisses „Decolonize Berlin“, die am Zaun vor dem Denkmal angebracht waren, fordern den Leser auf, sich mit den Verbrechen der deutschen Kolonialgeschichte auseinanderzusetzen. In einer E-Mail, die der dpa vorliegt, gab das Bündnis an, in der Nacht neben dem Denkmal auch Straßen „verschönert“ zu haben. Wenn die Stadt Mörder und Rassisten auf Sockeln und Straßenschildern toleriert, leisten wir Widerstand, hieß es weiter. Zunächst hatte der rbb berichtet.

Der Berliner Polizei ist der Fall nach Aussage eines Sprechers bekannt. Ob Ermittlungen eingeleitet wurden, konnte er zunächst nicht sagen.
Bereits im Juni wurde ein Bismarck-Denkmal in Hamburg mit Farbe beschmiert. Otto von Bismarck (1815-1898), Reichskanzler von 1871 bis 1890, bekämpfte Katholiken und Sozialisten und führte dennoch die fortschrittlichsten Sozialgesetze der Welt ein. Vielen gilt er als Wegbereiter des deutschen Kolonialismus. (dpa)

Neukölln: Verfolgungsjagd mit Polizei - Fahrer mit vier Haftbefehlen gesucht

Der Mann, der sich am Donnerstag in Neukölln eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hat, wurde mit vier Haftbefehlen gesucht. Nach ersten Erkenntnissen handele es bei dem Tatverdächtigen um einen 32-jährigen Mann, der bereits wegen Einbruchs, Diebstahls, Betrugs, Widerstands und Erpressung bekannt war, teilte die Polizei am Freitag mit. Eine große Geldsumme, über die Medien zunächst berichtet hatten, sei im Auto allerdings nicht gefunden worden. Der Autofahrer war am Donnerstag zunächst vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Bei der Verfolgung gab ein Polizist zwei Schüsse ab. Nach Angaben der Polizei trafen sie den Motorblock des Wagens, der Fahrer sei dadurch nicht verletzt worden. (dpa)

Fahrradpolizistin ausgebremst - Zeugen gesucht

Eine Fahrradpolizistin ist in Rudow bei einem Bremsmanöver gestürzt, als sie auf dem Radweg einer Autofahrerin ausweichen wollte, die von einem Kundenparkplatz fuhr. Bei dem Sturz in der Groß-Ziethener Chaussee zog sich die Beamtin am Donnerstagnachmittag Verletzungen am Kopf und im Gesicht zu, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Autofahrerin sei kurz ausgestiegen, habe ihre Fahrt dann aber fortgesetzt. Ein Zeuge alarmierte den Rettungsdienst. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können. (dpa/bb)

Hellersdorf: Autoreifen angezündet

Unbekannte haben am späten Donnerstagabend in Hellersdorf einen Autoreifen in Brand gesteckt. Passanten bemerkten gegen 22.50 Uhr die Flammen an dem in der Schneeberger Straße geparkten Renault und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Durch das rasche Ablöschen wurde der Wagen nur leicht beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Frau stürzt am „Alten Museum“ und verletzt sich schwer

In der Nacht zum Freitag ist eine junge Frau vom Podest einer Statue am „Alten Museum“ in Mitte auf den Bürgersteig gestürzt. Die Frau erlitt dabei schwere Rückenverletzungen und musste vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt versorgt werden. Anschließend kam die Frau in ein Krankenhaus. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei derzeit aus. (BLZ/Pud)

+++ 16. Juli +++

Obdachloser angezündet und schwer verletzt: Zwei Festnahmen 

Ein Obdachloser hat in Berlin-Charlottenburg durch ein Feuer an seiner Kleidung schwerste Brandverletzungen erlitten. Der 58-Jährige hatte sich am Mittwochabend mit zwei weiteren Männern am Eingang des U-Bahnhofs Richard-Wagner-Platz aufgehalten, als seine Kleidung plötzlich in Brand geriet, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Da nicht klar war, welche Rolle die beiden Männer im Alter von 44 und 46 Jahren bei der Entzündung spielten, wurden sie vorläufig festgenommen. Sie sollen ebenfalls obdachlos sein. Ein Atemalkoholtest bei den Festgenommen ergab einen Wert von jeweils über drei Promille. Der 58-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Flammen hatten Passanten gelöscht. (dpa)

Mann rast Verkehrskontrolle davon - Mehrere Unfälle

Ein Autofahrer hat an Donnerstagmittag in Berlin-Neukölln versucht, vor einer Verkehrskontrolle zu flüchten, und sich eine kurze Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Auf der Flucht über die Silbersteinstraße sei es zu mehreren Unfällen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden. Bei der Festnahme soll eine Dienstwaffe eingesetzt worden sein. Die Silbersteinstraße war gesperrt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei hatte auf der Hermannbrücke eine Verkehrskontrolle eingerichtet. Bei der Überprüfung soll der Fahrer losgerast sein. (dpa)

Autodieb aus Polen in Deutschland gestoppt

Ein aus Polen geflüchteter Autodieb ist am Mittwoch in Döbern (Landkreis Spree-Neiße) von deutschen und polnischen Polizeibeamten gefasst worden. Der 33-Jährige habe in Breslau einen Kleintransporter gestohlen, teilte die Polizeidirektion Cottbus am Donnerstag mit. In Döbern stoppte ein Nagelgurt die Fahrt, der Wagen kam von der Fahrbahn ab und rollte gegen eine Hauswand.

Der der polnischen Polizei bekannte Mann ohne festen Wohnsitz hatte den Angaben nach an seinem Körper einen Dolch griffbereit versteckt. Ein Drogentest zeigte den Gebrauch von Amphetaminen. Die Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Zentrum für deutsch-polnische Polizei- und Zollzusammenarbeit und Beamten der polnischen Polizei. (dpa)

Fritteuse brennt: Feuerwehr in Charlottenburg im Einsatz 

Weil die Fritteuse eines Restaurants in Brand geriet, war die Berliner Feuerwehr am Donnerstagvormittag im Einsatz. Ein Mensch, der den Brand in Berlin-Charlottenburg zunächst zu löschen versuchte, sei ins Krankenhaus gekommen, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Ob das Restaurant geöffnet war, als das Feuer ausbrach, blieb zunächst unklar. Der Innenraum sei aber nicht betroffen gewesen - über die Dunstabzugshaube habe sich das Feuer in den nach außen führenden Schornstein ausgebreitet. Auch ein Gebläse auf dem Dach habe gebrannt.

46 Einsatzkräfte waren laut Sprecher vor Ort und überprüften zur Sicherheit auch die über dem Restaurant gelegenen Wohnungen. Weil Fenster offen standen, sei der Rauch teils in die Wohnungen gelangt. Das Haus habe aber nicht evakuiert werden müssen. Im Ortsteil sei starker Rauch über dem Haus zu sehen gewesen. Die Kaiser-Friedrich-Straße war wegen des Einsatzes zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. (dpa)

Westend: Mann wird in Shisha-Bar in Beine geschossen

Ein Mann hat in einer Shisha-Bar in Berlin-Westend einem 51-Jährigen mit einer Waffe in die Beine geschossen und ihn schwer verletzt. Der Mann schwebte nach den Schüssen am Mittwochabend am Spandauer Damm zwischenzeitlich in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die genauen Hintergründe zu der Tat waren nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Zunächst hatte die „B.Z.“ über die Schüsse berichtet.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war kurz vor 22.00 Uhr ein Gespräch zwischen dem 51-Jährigen und dem unbekannten Schützen eskaliert. Der Unbekannte zog eine Waffe und schoss mehrfach. Anschließend flüchtete er in Richtung Spandauer-Damm-Brücke. Der 51-Jährige wurde mit schweren Beinverletzungen in eine Klinik gebracht. Die weiteren Gäste blieben unverletzt, hieß es. (dpa)

+++ 15. Juli +++

Seniorin bei Raubüberfall schwer verletzt: 32-Jähriger in U-Haft

Knapp vier Wochen nach einem brutalen Handtaschenraub kommt ein 32-jähriger Berliner in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl sei am Mittwochmorgen vollstreckt worden, teilte die Polizei mit. Der Verdächtige sei in seiner Wohnung in Prenzlauer Berg festgenommen worden. Bei der Attacke mit massiver Gewalt am 19. Juni wurde eine 84 Jahre alte Seniorin schwer verletzt.

Die Frau war demnach morgens auf einem Gehweg in der Grellstraße unterwegs, als der Verdächtige versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Als die Frau nicht loslassen wollte, habe der Angreifer ihr mehrfach mit seinen Fäusten ins Gesicht geschlagen und ihr gegen die Beine getreten, so dass sie zu Boden ging.

Der Mann habe dann so lange auf sie eingetreten, bis die Verletzte ihre Handtasche losließ. Passanten riefen Hilfe herbei. Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Der zunächst geflüchtete Verdächtige konnte wenig später in der Nähe festgenommen werden. Nachdem seine Personalien festgestellt waren und ihm Blut entnommen wurde, war er zunächst aber wieder auf freien Fuß gekommen. (dpa)

Überfälle auf Taxifahrer: Mutmaßliche Serientäter vor Gericht

Ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Taxiräuber, die für mehrere Überfälle in Berlin verantwortlich sein sollen, hat mit einem Geständnis begonnen. Er habe Geld gebraucht und deshalb mitgemacht, erklärte ein 25-jähriger Angeklagter am Mittwoch zu Beginn der Verhandlung am Landgericht. Er und der mitangeklagte 22-Jährige sollen im August 2019 in vier Fällen Taxifahrer attackiert und ausgeraubt haben. Im jetzigen Prozess müssen sie sich für eine der Taten verantworten - Opfer war ein 83-jähriger Fahrer. Für die drei weiteren Überfälle wurden die beiden Männer bereits in einem früheren Verfahren zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die Angeklagten waren vor elf Monaten festgenommen worden. Damals habe der 22-Jährige gestanden und erklärt, sie hätten die Taten begangen, „um ein bisschen Geld zu haben und feiern zu können“. Laut Ermittlungen sollen sie zwischen 25 Euro und rund 400 Euro erbeutet haben. Bei allen Taten seien die Angeklagten als angebliche Kunden in das Taxi gestiegen. Der 83-Jährige sei nach Ankunft am Zielort in Berlin-Lichtenberg attackiert worden. Einer der Täter habe ihn von hinten am Hals umfasst, so die Anklage. Das Opfer habe sich jedoch befreien können. Die Angreifer seien mit rund 150 Euro geflohen.

Im ersten Prozess im Dezember 2019 hatte einer der Angeklagten erklärt, er habe auch mitgemacht, „um dem Mittäter zu gefallen“. Sie hätten einen Teil der Beute an Automaten verspielt. Das Landgericht verhängte Strafen von drei Jahren und acht Monaten beziehungsweise vier Jahren Haft. Weitere Ermittlungen führten danach zur Anklage im Fall des 83-jährigen Fahrers. Der Prozess geht am 17. Juli weiter. (dpa)

37-jähriger Mann stirbt nach Sprung aus einem Reisebus 

Ein Mann ist Mittwochnacht in Berlin-Westend aus einem fahrenden Reisebus gesprungen und hat sich dabei tödlich verletzt. Der Bus sei kurz vor ein Uhr von der Avus auf den Stadtring gefahren, als der 37-Jährige eine Seitenscheibe eingeschlagen und sich aus dem Fenster gestürzt habe, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Gründe dafür seien nicht bekannt. Er starb noch an Ort und Stelle. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Während des Polizeieinsatzes war die Fahrbahn bis etwa 3.50 Uhr gesperrt. (dpa)

Bombenentschärfung in Potsdam: Vorbereitungen haben begonnen 

In Potsdam haben am Mittwochmorgen die Vorbereitungen zur Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe begonnen. Rund 7500 Menschen in Babelsberg, Zentrum Ost und der Teltower Vorstadt, die im Sperrkreis von rund 800 Metern um den Fundort leben, müssen bis 8.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie eine Sprecherin der Stadt Potsdam mitteilte. Danach beginnen die Kontrollen des Sperrkreises. Betroffen sind auch drei Senioreneinrichtungen, vier Kitas, zwei Schulen sowie das Bundespolizeipräsidium. Neben dem Ordnungsamt sind den Angaben zufolge mehr als 300 Helferinnen und Helfer von der Stadt, Polizei und Feuerwehr vor Ort im Einsatz.

Wegen der Bombenentschärfung muss auch mit Einschränkungen im Bahnverkehr gerechnet werden. Ab 10.00 Uhr bis zur Aufhebung des Sperrkreises fahren keine Züge der Linie S7 zwischen Babelsberg und Potsdam Hauptbahnhof. Ein Ersatzverkehr mit Bussen werde nicht eingerichtet, teilte die S-Bahn mit. Auch auf der Strecke der Regionalzüge RE1 und RB21/22 kommt es zu Einschränkungen.

Der Blindgänger wurde vergangene Woche bei einer systematischen Suche in etwa drei Metern Tiefe und einem Meter Schlamm im Aradosee gefunden. Er muss nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gesprengt werden, da er unter anderem am Heck stark verkrustet ist und ein Baum samt Krone auf dem Blindgänger liegt. Ein sieben mal sieben Meter großes Strohfloß käme zum Einsatz, um den Splitterflug zu begrenzen.

Seit 1990 wurden 204 Bomben in der Landeshauptstadt gefunden. Erst vor drei Wochen war ein Blindgänger am Grund der Havel in der Potsdamer Innenstadt gesprengt worden. (dpa)

Berliner Polizei geht mit Durchsuchungen gegen mutmaßliche Islamisten vor

In Berlin ist die Polizei mit einer großangelegten Razzia gegen mutmaßliche Islamisten vorgegangen. Stadtweit seien 450 Beamte bei 19 Durchsuchungen gegen zwölf Tatverdächtige aus der islamistischen Szene im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Ihnen würden verschiedene Straftaten, darunter Terrorismusfinanzierung, zur Last gelegt.

Demnach geht es bei den Razzien um das Auffinden von Beweismitteln. Festnahmen gebe es keine, sagte der Polizeisprecher. Durchsucht würden Geschäfts- und Wohnräume. (AFP)

Autofahrer stirbt nach Unfall auf der A10

Ein Autofahrer ist am frühen Mittwochmorgen auf der Autobahn A10 auf einen Lkw gefahren und an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich aus zunächst ungeklärter Ursache zwischen Rüdersdorf (Kreis Märkisch-Oderland) und Erkner (Landkreis Oder-Spree). (dpa)

Grunewald-Villa in Flammen

Am späten Dienstagabend musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in die Lassenstraße/Bismarckstraße in Charlottenburg-Wilmersdorfer ausrücken. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss brannte und das Feuer griff schnell auf das ganze Gebäude über. Eine Anwohnerin wurde vor Ort von Notfallsanitätern versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. (BLZ)

+++ 14. Juli +++

Für rund sechs Stunden: Aktivisten besetzen Berliner „Molecule Man“

Aktivisten besetzen die Molecule Man“. 
Foto: Morris Pudwell

Unterstützer des linksradikalen Hausprojekts Liebig 34 haben in Berlin für rund sechs Stunden die Skulptur „Molecule Man“ in der Spree besetzt. Am Dienstag gegen 10.00 Uhr kletterten die acht Aktivisten nach Angaben der Polizei dann herunter. Gegen sie werde nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Landfriedensbruchs ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Es habe aber keine Festnahmen gegeben.

Die Acht seien gegen 3.20 Uhr mit zwei Schlauchbooten zum «Molecule Man» gefahren und mit professioneller Ausrüstung auf die 30 Meter hohe Dreifach-Figur aus Aluminiumlochplatten gestiegen. Einer Figur sei eine regenbogenfarbene Sturmhaube aufgezogen worden. An einer weiteren wurde ein Transparent mit der Aufschrift „L34 STAYS - WOHNRAUM IST KEINE WARE“ angebracht. Laut Polizei wurden auch blaue Nebeltöpfe gezündet. Zudem sei eine Drohne gestartet worden.

In einer Mitteilung der Aktivisten hieß es, mit der Besetzung sollte die Berliner Politik kritisiert werden. Erklärt wurde die Solidarität mit dem von Räumung bedrohten, queer-feministischem Hausprojekt Liebig 34 im Stadtteil Friedrichshain.

Das Haus gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene in der Stadt. Anfang Juni hatte das Landgericht einer Räumungsklage des Eigentümers gegen den Bewohner-Verein stattgegeben und entschieden, dass die Bewohnerinnen das Haus verlassen sollen. Dagegen hat der Verein Widerspruch beim Gericht eingelegt.

Laut Polizei wurde die Kamera einer Frau beschlagnahmt, die das Geschehen von Land aus fotografiert habe. Die Drohne sei jedoch nicht mehr entdeckt worden.

Der „Molecule Man“ ragt aus der Spree zwischen Oberbaumbrücke und Elsenbrücke und gilt als eines der Wahrzeichen Berlins. Das 45 Tonnen schwere Werk stammt von dem amerikanischen Künstler Jonathan Borofsky. (dpa)

Polizei sucht nach Vergewaltiger in Wald bei Potsdam

Die Potsdamer Polizei sucht nach einem Mann, der am Dienstagvormittag in einem Wald bei Potsdam eine junge Frau vergewaltigt haben soll. Polizisten aus ganz Brandenburg sowie der Bundespolizei und der Berliner Polizei unterstützen die Suche, teilte die Polizeidirektion West am Abend mit. Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge mit den zuletzt geschehenen Sexualstraftaten in der Region gibt, kann dazu aber bisher nichts sagen.

Die junge Frau war laut Polizei am Vormittag einer Passantin aufgefallen. Sie stand offensichtlich unter Schock und gab an, vergewaltigt worden zu sein. Sie kam später in ein Krankenhaus.

In Berlin und Brandenburg ist seit etwa Mitte Juni ein 30 Jähriger unterwegs, der bereits mehrere Frauen vergewaltigt haben soll und von der Polizei als Serien-Vergewaltiger eingeschätzt wird.

Kreuzberg: Polizisten im Park am Gleisdreieck erneut attackiert

Im Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg sind erneut Polizisten angegriffen worden. Die Streife war in der Nacht zu Dienstag in dem Park, nachdem Anwohner sich wegen Ruhestörung beschwert hatten, wie die Polizei mitteilte. Vor Ort trafen die Beamten auf rund 100 bis 150 Menschen, die sich lautstark unterhalten und Musik abgespielt hätten. Als sie aus ihrem Wagen stiegen, seien sie mit Steinen beworfen worden. Umstehende hätten die Angriffe mit Jubel begleitet. Eine Polizistin wurde von einem Steinsplitter leicht im Gesicht verletzt. Als Verstärkung eintraf, hätten die Anwesenden den Park verlassen.

Die Attacke auf die Polizisten war nicht der einzige Vorfall an dem Abend in dem Park. Etwa eine Stunde später wurde ein 18-Jähriger von einer Gruppe attackiert, nachdem er sie gefilmt hatte. Der Jugendliche hatte den Park und seine Begleiter aufgenommen, die Gruppe war laut Polizei mit ins Bild geraten. Es kam zum Streit, anschließend wurde er geschlagen und getreten. Der 18-Jährige kam mit mehreren Platzwunden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sieben Verdächtige im Alter von 14 bis 20 Jahren wurden vorübergehend festgenommen, hieß es.

Im Juni war es immer wieder zu Attacken gegen Polizisten im Park am Gleisdreieck gekommen. In der Nacht zum 13. Juni wurden Polizisten von Betrunkenen mit Flaschen beworfen worden. Hunderte Jugendliche und Erwachsene hatten sich dort zum Feiern getroffen. Als die Polizei eingriff, wurde sie eigenen Angaben zufolge angegriffen. Eine Woche zuvor sollen Beamte aus einer Menge heraus mit Laserpointern und Kleinpflastersteinen attackiert worden sein. (dpa)

Uckermark: Tankstelle in Scheune fängt Feuer - Halbe Million Euro Schaden

Ein Feuer in einer Scheune in Seehausen in der Uckermark ist auf eine Tankstelle mit 5000 Litern Benzin übergesprungen. Der Brand habe rund eine halbe Million Euro Schaden verursacht, Menschen seien nicht verletzt worden, berichtete die Polizei am Dienstag. Ein Mähdrescher, der nach einem Einsatz unter einem Unterstand abgestellt wurde, war laut Polizei in der Nacht zum Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Eine Scheune mit Photovoltaikanlage auf dem Dach brannte daraufhin ab. 120 Feuerwehrleute hätten verhindert, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift.

Zwischen Baitz und Trebitz bei Brück im Kreis Potsdam-Mittelmark brannte am Montagabend ein Traktor. Der Fahrer habe leichten Rauch aus dem Armaturenbrett entweichen sehen, bis der gesamte Motorraum am Montagabend in Flammen gestanden habe, berichtete die Polizei. Das Feuer breitete sich auf Heuballen im Anhänger aus. Der Traktorfahrer versuchte vergeblich, den Brand zu bekämpfen und verletzte sich. Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten habe das Feuer eingedämmt. Das Fahrzeug wurde zerstört. Die Brandursache war zunächst noch unklar. (dpa)

Brennende Fahrräder und Mülltonnen - Verdächtiger festgenommen

Nach mehreren kleineren Feuern in Berlin-Spandau ist der mutmaßliche Brandstifter festgenommen worden. Bei dem 45-Jährigen hätten in der Nacht zum Dienstag die Handschellen geklickt, teilte die Polizei mit. Er sei dringend verdächtig, in Siemensstadt zunächst gegen Mitternacht zwei Fahrräder im Janischweg angezündet zu haben. Etwa eine halbe Stunde später standen laut Polizei zwei Verschläge für Mülltonnen im Rohrdamm und in der Harriesstraße in Flammen. Kurz darauf brannten im Saatwinkler Damm Mülltonnen in einer Umzäunung.

Hier hatten Zeugen nach Angaben der Polizei beobachtet, wie ein Mann beim Weggehen eine Zigarette und ein Feuerzeug fallen gelassen habe. Polizisten konnten den 45-Jährigen in der Nähe festnehmen. Das Branddezernat des Landeskriminalamts ermittelt.

Bei einem weiteren Brand ging in der Nacht in Neukölln ein Transporter eines Wachschutzunternehmens in Flammen auf. Ein Taxifahrer alarmierte die Einsatzkräfte. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Der Wagen wurde stark beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen. Hier wird ein politisches Motiv vermutet. (dpa)

+++ 13. Juli +++

Symbolbild
Foto: BLZ

Polizei identifiziert Serien-Vergewaltiger

Die Berliner Polizei hat den mutmaßlichen Serien-Vergewaltiger identifizieren können. Das teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Es handele sich um einen 30-Jährigen, dessen Aufenthaltsort weiterhin unbekannt ist. Die Ermittlungen würden andauern. (dpa)

Rigaer Straße 94: Polizisten, Anwalt und Hausverwalter angegriffen

In der Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain sind nach Polizeiangaben erneut Menschen von mutmaßlichen Linksextremisten attackiert worden. Am Montagmorgen seien der Hausverwalter und ein Rechtsanwalt getreten, geschlagen, mit Reizgas besprüht und zurückgedrängt worden, als sie in das Haus wollten, sagte ein Polizeisprecher. Damit wurden Medienberichte bestätigt.

Die Polizei sei gegen 8.00 Uhr alarmiert worden und schnell dort gewesen. Einsatzkräfte seien mit einem Feuerlöscher angegriffen worden. Zwei Kollegen erlitten Atemwegsbeschwerden, sagte der Sprecher. Der Anwalt und Verwalter seien vor Ort von Rettungssanitätern behandelt worden. Beide wollten sich demnach einen Überblick über die Situation im Haus verschaffen.

Es sollen mindestens fünf Angreifer gewesen sein, die sich dann in das Haus zurückgezogen hätten, hieß es. Strafermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden laut Polizei eingeleitet. (dpa)

Mann mit 39 Vögeln und neun Katzen im Auto gestoppt

Die Polizei hat in Brandenburg einem Autofahrer 39 Vögel und neun junge Katzen abgenommen. Einsatzkräfte hätten den 69-Jährigen am Sonntagabend auf der Bundestraße 1 nahe Seelow (Märkisch-Oderland) gestoppt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Wagen sei aufgefallen, weil er teilweise in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll.

Der Mann gab an, die Vögel bei einer Vogelschau in Polen gekauft zu haben, hatte aber keinen Kaufvertrag bei sich. Die Katzen seien ihm geschenkt worden. Die Beamten brachten die Vögel und Katzen in ein Tierheim. Das Veterinäramt prüfe nun, ob ein Verstoß gegen geltende Bestimmungen vorliege. (dpa)

Radfahrer ausgebremst und gepackt: SUV-Fahrer zu Geldstrafe verurteilt

Weil er einen Radfahrer ausgebremst und dann an den Oberarmen gepackt hatte, ist ein 52-jähriger SUV-Fahrer zu einer Geldstrafe von 4000 Euro verurteilt worden. Zudem verhängte das Amtsgericht Berlin-Tiergarten ein dreimonatiges Fahrverbot gegen den angeklagten Feuerwehrmann. Er habe den 38-jährigen Radfahrer wegen eines vermeintlichen Rotlichtverstoßes zur Rede stellen wollen, hieß es am Montag im Urteil. „Das geht gar nicht.“ Der Angeklagte habe sich der Nötigung und der Körperverletzung schuldig gemacht.

Der Radfahrer und der Fahrer eines sogenannten Sportgeländewagens waren sich im Mai 2019 in Treptow begegnet. Der Angeklagte erklärte, der Radfahrer sei bei roter Ampel auf dem Fahrradweg an den haltenden Autos vorbeigefahren. Als er ihn durch das geöffnete Beifahrerfenster ansprach, habe der Mann in seine Richtung gespuckt. Danach sei er dem Radfahrer gefolgt, habe ihn überholt und sich quer auf den Fußweg gestellt, um den Radfahrer zu stoppen. „Ich weiß auch nicht, was an dem Tag mit mir los war, es tut mir leid“, so der Angeklagte.

Der 38-Jährige sagte als Zeuge, der SUV-Fahrer habe ihn abgedrängt, dabei seinen Feuerwehrausweis hochgehalten und verlangt, dass er sofort anhalte. Immer wieder habe der Angeklagte vor ihm abgebremst und dann wieder beschleunigt. Weil kaum ein Abstand zum Auto war, habe er „den Fehler gemacht und mich durch ein Spucken versucht zu wehren“. Zuletzt habe ihn der Angeklagte geschnitten und an den Armen gepackt, so der Zeuge. Er habe Kratzer und blaue Flecken erlitten.

Der Richter hielt dem Angeklagten vor: „Sie hatten keine Berechtigung, einen anderen Verkehrsteilnehmer zu belehren.“ Mit einer Strafe von 50 Tagessätzen zu je 80 Euro folgte er dem Antrag der Staatsanwältin. Der Verteidiger hatte auf eine milde Strafe wegen Körperverletzung plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

Sieben Schüsse vor Berliner Café: Angeklagter schweigt

Nach einer Schlägerei soll ein 38-Jähriger vor einem Café in Berlin-Schöneberg mit einer Pistole sieben Mal in die Luft geschossen haben. Knapp fünf Monate nach seiner Festnahme muss sich der vorbestrafte Mann vor dem Landgericht der Hauptstadt verantworten. Ihm werden insgesamt neun mutmaßliche Taten zur Last gelegt. Der Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn am Montag, sein Mandant werde sich derzeit nicht zu den Vorwürfen äußern.

Der Angeklagte stand nach einer verbüßten mehrjährigen Haftstrafe unter Führungsaufsicht der Polizei, als er im August 2019 mit einem bislang unbekannten Komplizen einen Mann vor einer Bar geschlagen und Geld von dem Attackierten verlangt haben soll. Das Opfer habe in ein Fahrzeug einsteigen müssen und sei weiter geschlagen worden, so die Anklage. Letztlich habe der 38-Jährige einen goldenen Ring erpresst. Im November sei es im Anschluss an einen Angriff auf einen Mann zu den Schüssen vor einem Café gekommen, so die Anklage.

Der 38-Jährige soll zudem in einem Geschäft eine Lederjacke im Wert von 4900 Euro gestohlen haben. Ihm werden außerdem mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Verstöße gegen Weisungen der Führungsaufsicht zur Last gelegt. Der Angeklagte werde dem Clan-Milieu zugeordnet, hieß es am Rande des Prozesses. Die Verhandlung wird am 22. Juli fortgesetzt. (dpa)

Erneuter Bombenfund in Potsdam - rund 7500 Menschen betroffen

Am Mittwoch müssen in Potsdam wieder Tausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser wegen einer Bombensprengung verlassen. Ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war vergangene Woche im Aradosee unweit vom Hauptbahnhof gefunden worden, wie die Stadt am Montag mitteilte. Um den Fundort werde ein Sperrkreis von etwa 800 Metern eingerichtet.

Rund 7500 Menschen müssen diesen am Mittwoch bis 8.00 Uhr verlassen. Im Sperrkreis befinden sich den Angaben nach drei Senioreneinrichtungen, vier Kitas, zwei Schulen sowie das Bundespolizeipräsidium, die alle evakuiert werden müssen.

Die Weltkriegsbombe sei in etwa drei Metern Tiefe im Schlamm des Aradosees gefunden worden, hieß es. Erst vor drei Wochen war ein Blindgänger am Grund der Havel in der Potsdamer Innenstadt gesprengt worden. (dpa)

Erneut Autos in Flammen - Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

Die Serie brennender Autos in Berlin reißt nicht ab. Seit Jahresbeginn wurden bislang mindestens 301 Fahrzeuge direkt angegriffen oder durch Flammen beschädigt, wie ein Polizeisprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

In Berlin-Neukölln gingen in der Nacht zum Montag auf einem überdachten Parkplatz in der Buschkrugallee acht Autos und zwei Mopeds in Flammen auf. Die Feuerwehr rückte gegen 3.00 Uhr zu einem Großeinsatz aus. Wegen extremer Rauchentwicklung mussten die Mieter mehrerer Häuser ihre Wohnungen verlassen, teilte die Polizei mit.

Einen großen Teil von 33 Wohnungen hätten die Einsatzkräfte gewaltsam öffnen müssen. Sechs Bewohnerinnen und Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie seien vor Ort ambulant behandelt worden. Drei Wohnungen seien durch den Qualm vorerst nicht mehr bewohnbar. Ein Teil der Buschkrugallee war während des Einsatzes in beiden Richtungen komplett gesperrt.

Schon zuvor brannte gegen 2.40 Uhr ein Auto in der Karl-Marx-Straße in Neukölln. Passanten alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, konnten aber nicht verhindern, dass das Feuer auf einen davor geparkten Wagen übergriff. Verletzt wurde niemand.

In beiden Fällen ermittelt laut Polizei das Branddezernat des Landeskriminalamtes. Der politische Staatsschutz habe die Fälle bislang nicht übernommen, sagte ein Sprecher. Dies geschieht immer dann, wenn ein politisches Motiv vermutet wird. (dpa)

Polizei sucht mit Bildern nach Hoteldieben

Die Polizei sucht mit Bildern zwei Männer, die gemeinsam mit einem Komplizen in ein Hotelzimmer in Mitte eingebrochen sein sollen. Zuvor sollen sie am 14. März mit ihrem bereits namhaft gemachten Mittäter einem Mann in einer Bar die Geldbörse gestohlen haben. Danach sollen sie das Zimmer des Mannes in einem Hotel in der Köpenicker Straße geöffnet und ein Laptop sowie andere Gegenstände gestohlen haben. Nach dem Einbruch sollen sie zudem die Kreditkarte des Opfers zum Einkaufen genutzt haben. (dpa)

Verkehrskontrollen: Mit Drogen oder ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Bei Verkehrskontrollen in der vergangenen Woche hat die Berliner Polizei neun Fahrzeuge wegen technischer Mängel sichergestellt. Zudem saßen 17 Fahrer ohne Erlaubnis am Steuer, wie die Polizei am Montag mitteilte. Stadtweit wurden demnach vom 6. bis 12. Juli 1662 Verkehrsteilnehmende überprüft. 41 Strafanzeigen sowie 912 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten wurden geschrieben.

Anliegen war laut Polizei, die Einsicht für regelgerechtes Verhalten auf der Straße zu fördern. Der mobile und stationäre Überwachungsdruck sollte spürbar sein. Es ging um das Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden.

Zu Tage kam bei den Kontrollen auch, dass 19 Autofahrer nicht pflichtversichert waren. Vier Gestoppte fuhren unter Drogeneinfluss. Bei den Ordnungswidrigkeiten hätten Verkehrssünder 463 Mal sofort per Karte gezahlt.

Auch künftig werde es Aktionen mit Überwachungsschwerpunkten geben, hieß es bei der Polizei. (dpa)

Autos brennen in Garage in Neukölln - Rauch greift auf Haus über

In einer offenen Garage in Berlin-Neukölln haben in der Nacht zu Montag sechs Autos gebrannt und durch die starke Rauchentwicklung war auch ein benachbartes Wohngebäude betroffen. Sechs Menschen wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Insgesamt wurden 100 Menschen betreut und 24 Wohnungen im Gebäude in der Jahnstraße belüftet, wie die Feuerwehr twitterte. Zwei Wohnungen seien unbewohnbar geworden. 50 Brandbekämpfer waren im Einsatz und löschten die Flammen. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

In der Hauptstadt werden durch nächtliche Brände immer wieder Fahrzeuge beschädigt oder zerstört. Bereits am vergangenen Wochenende brannte ein Auto in Neukölln. (dpa)

Unfallbilanz: 82 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 82 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam niemand, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Potsdam sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 430 Unfälle. Bei 367 davon blieb es bei Sachschäden. (dpa)

+++ 12. Juli +++

Mahlsdorf: 86-Jährige stirbt rund 3 Wochen nach Zusammenprall mit Radfahrer

Eine 86-jährige Fußgängerin, die am 18. Juni an einer Kreuzung in Mahlsdorf von einem Radfahrer erfasst wurde, ist an den Folgen des Unfalls gestorben. Sie sei am Freitag im Krankenhaus den schweren Verletzungen erlegen, teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit. Ein 23-jähriger Radfahrer hatte nach Angaben einer Zeugin an der Kreuzung Erich-Baron-Weg Ecke Hultschiner Damm eine rote Ampel ignoriert und die Frau erfasst. Die Rentnerin erlitt dabei schwere Beinverletzungen.

Potsdam-Babelsberg: Betrunkener Radfahrer auf Autobahn unterwegs 

Ein betrunkener Radfahrer, der über die Bundesautobahn 15 nach Berlin fahren wollte, konnte Sonntagnacht von der Polizei rechtzeitig gestoppt werden. Ein Autofahrerin hatte den Mann an der Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg bemerkt, wo es fast zu einem Unfall gekommen wäre, teilte die Polizeidirektion West mit. Die Frau und ihr Begleiter konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 18-Jährigen einen Wert von mehr zwei Promille. Ihm droht nun ein Strafverfahren. (dpa)

Mutter aus fahrendem Auto an Bushaltestelle angeschossen

Auf eine 53-Jährige ist in der Nacht zu Sonntag in Baumschulenweg aus einem fahrenden Auto geschossen worden. Laut Polizei stand die Mutter mit ihrem 12-jährigen Sohn in der Späthstraße an einer Bushaltestelle, als sich ein schwarzes Auto näherte. Im Vorbeifahren hörten beide ein lautes Knallgeräusch. Die Frau verspürte anschließend Schmerzen an einem Arm und stellte dann dort eine Schussverletzung fest. Ein anschließend alarmierter Rettungswagen brachte sie zur Behandlung ihrer nicht lebensgefährlichen Verletzung in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der Schuss aus einer Luftdruckwaffe abgegeben worden sein. Die Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (BLZ)

Polizei mit Pflastersteinen beworfen - Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben in Berlin-Alt-Treptow vier Polizisten mit Steinen beworfen und einen Einsatzwagen leicht beschädigt. Die Beamten waren am frühen Samstagmorgen wegen einer Lärmbelästigung am Treptower Park unterwegs, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. An der Puschkinallee wurden die vier Polizisten demnach außerhalb ihrer Fahrzeuge von rund 15 Vermummten attackiert.

Sie sollen „Pflastersteine und Backsteine“ in Richtung der Sicherheitskräfte geworfen haben, ohne sie jedoch zu treffen. Stattdessen wurde ein Polizeiwagen durch die Steinwürfe leicht demoliert. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Zwei Brutalos schlagen und treten am Boden Liegenden gegen den Kopf

In der Nacht zu Sonntag haben Polizisten in Charlottenburg zwei Männer festgenommen, die einen 25-Jährigen brutal am Boden liegend geschlagen und getreten hatten. Polizistinnen und Polizisten beobachteten, wie die zwei Männer ihr Opfer in der Hardenbergstraße zu Boden rissen, ihn dort liegend schlugen und mehrfach gegen den Kopf traten. Als die Polizeikräfte zur Hilfe eilten, flüchtete das Duo. Sie nahmen die Verfolgung der beiden Männer auf und nahmen sie kurze Zeit später noch in der Nähe fest. Der Angegriffene erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die 30 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen wurden der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

BVG-Doppeldeckerbus in Wilmersdorf in Brand

In der Nacht zu Sonntag ist auf der Konstanzer Straße Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein Doppeldeckerbus der BVG in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer am Motor des Busses rasch löschen. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt. (BLZ)

Feuerwehrleute löschen den in Brand geratenen Motor des Doppeldeckerbusses.
Foto: Morris Pudwell

Wohnungsbrand in Weißensee - Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Weißensee hat am Sonntagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt - zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 3.00 stand eine rund 50 Quadratmeter große Wohnung im dritten Stockwerk in der Pistoriusstraße in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. 39 Brandbekämpfer waren demnach im Einsatz. Ein Übergriff des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. «Eine Person aus der Wohnung und zwei andere haben wir in Sicherheit gebracht», sagte der Sprecher. Außer den beiden Menschen, die wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus kamen, wurde niemand verletzt. (dpa)

Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf B96

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 96 sind am Samstag vier Personen verletzt worden. An der Anschlussstelle Rangsdorf (Teltow-Fläming) zur Autobahn 10 musste ein aus Berlin kommender 31 Jahre alter Autofahrer an der roten Ampel halten, teilte die Polizeidirektion West am Sonntag mit. Der hinter ihm fahrende 83-Jährige bemerkte den Halt zu spät und prallte mit seinem Wagen ungebremst auf. Beide Fahrer und die Insassen des Auffahrzeuges im Alter von 90 und 91 Jahren wurden leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Während der Aufräumarbeiten musste die B96 in Richtung Zossen zeitweise gesperrt werden. (dpa)

Autos und Lastwagen brennen in Berlin und Schönefeld

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Weißensee hat am Sonntagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt - zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 3.00 stand eine rund 50 Quadratmeter große Wohnung im dritten Stockwerk in der Pistoriusstraße in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. 39 Brandbekämpfer waren demnach im Einsatz. Ein Übergriff des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. «Eine Person aus der Wohnung und zwei andere haben wir in Sicherheit gebracht», sagte der Sprecher. Außer den beiden Menschen, die wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus kamen, wurde niemand verletzt. (dpa)

+++ 11. Juli +++

Betrunkener Geisterfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Samstagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn A100 in falscher Fahrtrichtung von Tempelhof bis zum Streckenende bei Moabit gerast. Nur ein quer gestellter Polizeiwagen habe den 33-Jährigen an der Seestraße stoppen können, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Der Fahrer war demnach mit „deutlich mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs“.

Die Fahrt auf der falschen Fahrbahnseite begann am Tempelhofer Damm, Zeugen alarmierten die Beamten. Diese konnten den Wagen am Spandauer Damm auf der A100 entdecken und fuhren hinterher in Richtung Beusselstraße. Am Autobahnende bei der Seestraße war die Fahrt zu Ende. Der Falschfahrer rammte einen quer gestellten Polizeiwagen.

Der Streifenwagen, der ihn verfolgte, fuhr auf das Auto des Mannes auf. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, alle anderen kamen nicht zu Schaden. Im Auto saß neben dem Falschfahrer auch eine 31 Jahre alte Beifahrerin, „beide stark alkoholisiert“, so der Sprecher. Dass bei der Geisterfahrt auf der Autobahn nicht mehr passiert ist, liegt „vermutlich an der ruhigen Verkehrslage in der Nacht“. (dpa)

Brand in Pflegeheim in Templin - ein Mensch tot 

Nach einem Brand in einem Pflegeheim in Templin ist ein Mensch tot geborgen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es eine Vielzahl verletzter Personen, teilte die Pressestelle der Polizeidirektion Ost am Samstagabend weiter mit. Der Dachstuhl des Heims sei aus bislang ungeklärter Ursache gegen 16.50 Uhr in Brand geraten.

Verwirrter Mann droht Frau mit dem Tod: SEK überwältigt ihn

Es war vermutlich der Alkohol, der den Mann (43) dazu bewog seine Ex-Freundin von einem Hotelzimmer aus anzurufen und ihr mit dem Tod zu drohen. Er wolle sie töten, weil sie ihn verlassen hatte, soll er gelallt haben. Die Frau rief die Polizei. Die wiederum versteht bei solchen Drohungen keinen Spaß. Deshalb machte sich das Spezialeinsatzkommando gegen Mitternacht auf den Weg zum Hotel Engelke in den Adersleber Weg. Von dort aus, hatte der Mann angerufen. Die Polizisten überwältigten den angetrunkenen und verwirrt wirkenden Mann in seinem Hotelzimmer. Dann durchsuchten sie seine Sachen. Eine Waffe wurde nicht gefunden. Der Täter wurde zunächst in die Psychiatrie eines Krankenhauses gebracht. Ob er dort verbleibt, wird ein Richter entscheiden. (tc)

Mann bei Streit am Gleisdreieckpark verletzt 

Ein Mann mit einem Messer hat sich am Gleisdreieckpark in Berlin-Kreuzberg mit Dutzenden Menschen gestritten und ist dabei verletzt worden. Der 32-Jährige soll am Freitagabend «mit einem mitgebrachten Messer hantiert haben», teilte ein Sprecher des polizeilichen Lagedienstes am Samstag mit. Daraufhin soll er mit einer Gruppe von bis zu 30 Menschen an der Schöneberger Straße Ecke Luckenwalder Straße aneinander geraten sein. Im Verlauf des Streits erlitt der Mann demnach Schnittverletzungen. Er kam in ein Krankenhaus. Der genaue Hergang sowie der Grund für den Streit waren nach Polizeiangaben zunächst unklar. (dpa)

Mann bei Küchenbrand in Mehrfamilienhaus verletzt

Bei einem Feuer in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte ist ein Mann verletzt worden. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr in der Nacht zum Samstag sagte. Demnach war das Feuer am Freitagabend in der Küche der Wohnung im dritten Obergeschoss des insgesamt sechsgeschossigen Wohnhauses in der Schützenstraße ausgebrochen. Die Ursache war zunächst unklar. Auch zwei Kinder, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden in Sicherheit gebracht. Feuerwehrkräfte löschten den Brand. (dpa)

+++ 10. Juli +++

Rentner in eigener Wohnung in Wedding überfallen

Am Donnerstagmorgen ist ein Mann in Wedding in seiner Wohnung überfallen und verletzt worden. Ein Unbekannter hatte gegen 8.45 Uhr an der Wohnungstür des 85-Jährigen in der Otawistraße geklingelt und ihn nach dem Öffnen unmittelbar zu Boden gestoßen und festgehalten. Der Täter versuchte dann, dem Senior den Mund zuzukleben. Der Überfallene wehrte sich minutenlang gegen seinen Angreifer, bis dieser plötzlich von ihm abließ und flüchtete. Der Wohnungsmieter erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen an einem Arm und am Kopf. Er stellte bei der Kontrolle seiner Wohnung fest, dass sein Portemonnaie und Geld entwendet wurden. (BLZ)

Schmargendorf: Einbruch in Bankfiliale

Unbekannte brachen am Donnerstagnachmittag in die Filiale einer Sparkasse in Schmargendorf ein und entkamen mit der Beute. Nach den bisherigen Erkenntnissen gelangten während des Geschäftbetriebes gegen 17.30 Uhr mehrere Personen unbemerkt in den Keller der Bank in der Breite Straße. Dort brachen sie diverse Schließfächer auf, entnahmen den Inhalt und flüchteten aus der Bank. Nach Zeugenangaben sollen die mutmaßlichen Täter dann in einen schwarzen BMW X5 in der Friedrichshaller Straße gestiegen und zur Stadtautobahn in der Mecklenburgischen Straße geflüchtet sein. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Angetrunkene Passantin von Auto erfasst - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Donnerstagnachmittag in Buckow von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 32-Jährige betrat laut Polizei die Fahrbahn der Johannisthaler Chaussee und wurde von einem Dacia angefahren. Dabei stürzte die Passantin auf die Fahrbahn und kam anschließend mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 71 Jahre alte Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. Ersten Ermittlungen zufolge soll die Verletzte zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn getreten sein und Ohrstöpsel getragen haben. Zudem ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von 0,6 Promille. (BLZ)

Bäcker liefert brutalen Ladendieb bei der Polizei ab

Nicht die Polizei, sondern der mutige Angestellte einer Bäckereifiliale in Moabit hat am Donnerstagnachmittag einen brutalen Ladendieb festgenommen. Der Mann hatte sich mit Backwaren aus der Ausage bedient und war ohne zu Bezahlen geflüchtet. Der 24-jährige Mitarbeiter des Geschäfts im Hauptbahnhof am Europaplatz hatte den Diebstahl beobachtet war dem 26-Jährigen gefolgt und stellte ihn zur Rede. Unvermittelt schlug der Ertappte mit der Beute nach seinem Gegenüber. Dem Mitarbeiter gelang es, die Backwaren zu entreißen und den Angreifer zu überwältigen. Anschließend lieferte er ihn bei der Wache der Bundespolizei ab, die ihn der Kriminalpolizei überstellte. (BLZ)

Brandanschlag auf Auto eines Hausverwaltungsunternehmens 

Brandstifter haben in der Nacht zu Freitag ein Auto eines Hausverwaltungsunternehmens im Berliner Ortsteil Baumschulenweg angezündet und dadurch stark beschädigt. Der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung an dem in der Forsthausallee geparkten Wagen, teilte die Polizei am Freitag mit. Ob der oder die Täter aus linksextremistischen Kreisen kommen, werde ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Linksextremisten verüben seit vielen Jahren derartige Brandanschläge. Es gibt aber auch Brandstiftungen, die kein politisches Motiv haben oder auch der rechtsextremistischen Szene zugerechnet werden. (dpa)

Drei Verletzte bei Wohnungsbrand in Friedrichsfelde

Drei Menschen sind bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Lichtenberg am frühen Freitagmorgen verletzt worden. Am frühen Morgen brannte die Wohnung im achten Geschoss eines elfstöckigen Hauses im Ortsteil Friedrichsfelde, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Das Feuer wurde gelöscht. Der Mieter der betroffenen Ein-Zimmer-Wohnung sowie zwei Nachbarn wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Brand in einem Wohnhaus in Lübbenau - sieben Menschen verletzt

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lübbenau sind in der Nacht zu Freitag sieben Menschen leicht verletzt worden. Sie wurden wegen einer Rauchvergiftung behandelt, wie die Polizei mitteilte. Die Bewohner wurden von Einsatzkräften aus dem Gebäude geholt. Insgesamt wohnen 33 Menschen in dem Haus. Warum der Keller Feuer fing, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 9. Juli +++

Gegen Frontscheibe geschleudert: Fußgängerin stirbt nach Unfall 

Einen Tag, nachdem eine 30-jährige Fußgängerin in Berlin-Wedding angefahren worden war, ist sie im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Frau sei am Mittwochnachmittag gestorben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Ihren Angaben zufolge wollte die Fußgängerin am späten Dienstagabend die Pankstraße in Höhe Böttgerstraße überqueren. Dabei sei es zu einem Zusammenstoß mit dem Auto eines 19-Jährigen gekommen, der in Richtung Prinzenallee unterwegs war. Die Frau wurde demnach gegen die Frontscheibe geschleudert und fiel anschließend zu Boden.

Rettungskräfte reanimierten die Frau noch vor Ort, dann kam sie mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Der Autofahrer wurde leicht an der Hand verletzt. Die 30-Jährige ist laut Polizei das 32. Todesopfer im Verkehr in diesem Jahr in Berlin. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an. (dpa)

Zivilpolizisten stoppen Raser - Führerschein wieder weg 

Zivilpolizisten haben in Berlin-Mariendorf einen 26 Jahre alten Raser gestoppt. Der Mann überholte am Mittwochabend in zu schnellem Tempo den Wagen der Polizisten in der Reißeckstraße, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Beamten schalteten Blaulicht und Martinshorn ein, der Fahrer trat aufs Gaspedal und raste davon. Auf der Flucht nutzte der 26-Jährige auch die Gegenfahrbahn. In der Mohriner Straße hielt er unerwartet an. Laut Polizei befand sich der Mann in der Probezeit: Im August 2019 habe er erst seinen Führerschein wiedererlangt. Diesen ist er jetzt wieder los. (dpa)

Auto überschlägt sich – Machete schleudert aus dem Fahrzeug

Der Fahrer eines Mitsubishi rammte in der Nacht zu Donnerstag in einer Linkskurve der Bismarckstraße zur Albrechtstraße in Steglitz ein parkendes Fahrzeug, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Dabei verletzte sich der Fahrer nur leicht. Durch den Überschlag wurde eine Machete aus dem Fahrzeug geschleudert. Nachdem dem verletzten Fahrer Blut abgenommen wurde, erstattete die Polizei eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (BLZ)

Der Fahrer dieses Mitsubishi sorgte für ein Chaos.
Foto: Morris Pudwell

Unbekannter überfällt Postfiliale in Tegel

Ein Unbekannter überfiel Donnerstagabend eine Postfiliale in einem Supermarkt in Tegel. Wie die Polizei mitteilte, betrat der teilmaskierte Mannbess das Geschäft in der Bernauer Straße gegen 19 Uhr, lief hinter den Verkaufstresen und attackierte die Mitarbeiterin. Anschließend nahm er Briefmarken sowie Geld an sich und flüchtete nach der Tat mit einem Fahrrad in Richtung Bottroper Weg. Die 51-jährige Überfallene kam mit dem Schrecken davon. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Mann in Köpenick mit Messer attackiert und schwer verletzt

Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde Donnerstagabend ein Mann in Köpenick schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 56-Jährige war nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 20.45 Uhr in einem Bus der Linie 164 unterwegs, als er einen Unbekannten, der im Bus herumschrie, um Ruhe bat. Als das spätere Opfer den Bus in der Glienicker Straße verließ, folgte ihm der Fremde. In der Mahlower Straße attackierte der Unbekannte den 56-Jährigen, verletzte ihn mit einem Messer mehrfach am Rücken und flüchtete unerkannt. Der Angegriffene kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Fahranfänger in Kreuzberg verliert Kontrolle und kracht in Hausfassade

Ein Fahranfänger raste in der Nacht zu Donnerstag mit vier weiteren Insassen durch Kreuzberg. In der Rudi-Dutschke-Straße verlor er beim Überholen die Kontrolle über seinen Audi und rammte einen Renault SUV, in dem eine Familie, darunter ein Kind, saß. Der Fahrer mähte einen Stromkasten um und krachte in eine Hausfassade. In dem Audi wurden zwei Personen, in dem Renault Mutter und Kind verletzt. Dem Fahrer wurde Blut abgenommen. Die Rudi-Dutschke-Straße war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten bis zum frühen Morgen gesperrt. Der Audi des Fahranfängers wurde sichergestellt. (BLZ)

Die Unfallstelle in Kreuzberg.
Foto: Morrris Pudwell

Transporter bleibt am Strand des Tegeler Sees stecken

Ein mit Baumaschinen beladener Transporter blieb in der Nacht zum Donnerstag am Strand des Tegeler Sees stecken. Befreiungsversuche schlugen fehl, der Transporter grub sich noch tiefer in den Sand. Die angerückte Feuerwehr befreite den Transporter schließlich aus der missliche Lage. (BLZ)

Feuerwehrkräfte bei dem Einsatz in Berlin-Tegel.
Foto: Morris Pudwell

Brennender Kochtopf in Charlottenburg sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Berliner Feuerwehr rückte in der Nacht zu Donnerstag nach Charlottenburg aus. Im Erdgeschoss der Franklinstraße gab es eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Mehrere Anwohner waren durch die Rauchentwicklung stark beeinträchtigt.

Die Feuerwehr neutralisierte die Brandstelle bei der es sich um einen großen Kochtopf auf dem Herd handelte. 

Die Feuerwehr brachte den rauchenden Kochtopf nach draußen. Die Anwohner konnten wenig später in ihre Wohnungen zurückkehren., verletzt wurde niemand. Nach der Brandursache wird ermittelt. (BLZ)

Dieser Kochtopf sorgte für eine starke Rauchentwicklung. 
Foto: Morris Pudwell

+++ 8. Juli +++

Mann beißt Frau im Görlitzer Park ins Gesicht

Mit einem Biss ins Gesicht soll ein polizeibekannter Täter einer Frau in Berlin-Kreuzberg massive Verletzungen zugefügt haben. Der 24-Jährige habe der 41-Jährigen im Görlitzer Park Teile der linken Wange raus- und Teile eines Nasenflügels abgebissen, wie die Polizei am Mittwoch twitterte. Der Mann wurde festgenommen, ein Ermittlungsrichter ordnete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.

Zeugen hatten laut Polizei am Dienstagvormittag zunächst ein Handgemenge beobachtet, im Zuge dessen der Mann die Frau zu Boden brachte. Die Frau sei blutüberströmt gewesen. Beim anschließenden Fluchtversuch in Richtung Cuvrystraße mit seiner angeblichen Partnerin habe der Mann laut Zeugen geschrien: „Ich darf das, das ist meine Freundin.“ In welcher Beziehung die beiden zueinander stehen und worum es beim Streit ging, ist laut Polizei unklar.

Der 24-Jährige war der Polizei wegen Drogenhandels und Roheitsdelikten bekannt. Die verletzte Frau kam in ein Krankenhaus und wurde dort behandelt, entließ sich aber selbst, wie der Polizeisprecher sagte. (dpa)

Fahndung mit Phantombildern nach Attacke in Wittstock

Im Zusammenhang mit einer Gewaltattacke auf einen Zuwanderer aus Westafrika in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) sucht die Polizei jetzt mit Phantombildern nach drei Tätern. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neuruppin sagte, sollen die Männer den Geschädigten auf dem Weg zur Arbeit mit Fäusten und einem Gegenstand geschlagen haben, der wie ein Baseballschläger aussah. Der Angriff habe sich bereits am 13. Mai ereignet. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde zunächst nichts mitgeteilt. Die Umstände seien durch weitere Ermittlungen nun aber so erhärtet worden, dass eine Fahndung mit Phantombildern möglich ist.

Die Polizei ermittelt bisher wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ob es auch einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt, werde noch geprüft.

Zwei der Gesuchten, beide etwa Anfang 30, sollen morgens mit einem blauen Auto neben dem Mann mit dunkler Hautfarbe angehalten, ihn beschimpft und auf ihn eingeschlagen haben. Dann habe sich ein Dritter genähert, aus dem Auto einen Gegenstand genommen und damit zugeschlagen. Alle drei Täter flohen. Der Geschädigte erlitt Prellungen, ging zunächst zu einem Arzt und habe erst etwas später Anzeige erstattet. (dpa)

Radfahrer im Krankenhaus gestorben - 31. Verkehrtstote des Jahres

Der Radfahrer, der vergangenen Freitag in Berlin-Lankwitz von einem Lastwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt wurde, ist gestorben. Der 49-Jährige erlag seinen Verletzungen am Montagnachmittag in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Lastwagen war am Freitagmorgen an der Ecke Kamenzer Damm/Malteser Straße beim Rechtsabbiegen mit dem Radfahrer zusammengestoßen. Der Mann stürzte und wurde von dem Fahrzeug überrollt.

Laut Polizei ist der Verstorbene der 31. Verkehrstote in diesem Jahr. Außer ihm waren unter den Toten dieses Jahres demnach 10 Fußgänger, 9 Radfahrer, 7 Motorrad- oder Rollerfahrer, 2 Autoinsassen und 2 sonstige Verkehrsteilnehmer. Im Berliner Straßenverkehr sind im ersten Halbjahr 2020 deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 29 waren es in diesem Jahr - 2019 starben 13 Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. (dpa)

Frau bei Verkehrsunfall 53 Meter durch die Luft geschleudert - lebensgefährlich verletzt

Schwerer Unfall auf der Böttgerstraße: Auto erfasst Fußgängerin.
Foto: Pudwell

Am späten Dienstagabend ist in Berlin-Gesundbrunnen eine Fußgängerin in der Pankstraße von einem Opel Corsa erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Unser Reporter berichtet, Notarzt und Sanitäter hätten die Verletzte über längere Zeit am Unfallort stabilisieren müssen, um sie zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportieren zu können.

Die Frau soll bei dem Aufprall in Höhe der Böttgerstraße 53 Meter durch die Luft geschleudert worden sein, bevor sie auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Meterweit seien persönliche Gegenstände der Frau auf Straße und Mittelstreifen verteilt gewesen. Der Autofahrer habe sein beim Aufprall total zerstörtes Fahrzeug erst 200 weiter vor einem Baum gestoppt. Der genaue Ablauf und die Unfallursache sind noch unklar. (BLZ)

+++ 7. Juli +++

Neukölln: Fahrlässiges Hantieren mit Gasflasche Ursache für Feuer in Imbiss

Die Ursache für das Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten Samstagnacht war nach Einschätzung der Polizei ein unvorsichtiger Umgang mit einer Gasflasche. Der Brand sei „wahrscheinlich fahrlässig verursacht worden“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die bisherigen Ermittlungen, kriminaltechnischen Untersuchungen und Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass „ein nicht ordnungsgemäßer Umgang mit Propangasflaschen“ Grund für die sogenannte Verpuffung gewesen sei.

Bei dem Feuer in der Sonnenallee waren zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt worden. Der Imbiss wurde zerstört. Die Flammen hatten auch auf eine Wohnung über dem Imbiss übergegriffen. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Polizei hatte schon in den vergangenen Tagen betont, es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung oder einen Anschlag mit politischen Motiven. Seit Jahren wird Neukölln von Drohungen und auch einigen Brandstiftungen mutmaßlich rechtsextremistischer Täter geplagt. (dpa)

Motorradunfall auf der Autobahn 115 - Fahrer verletzt

Ein Motorrad hat nach einem Unfall auf der Autobahn 115 in der Nähe von Potsdam mitten im Feierabendverkehr gebrannt. Der Fahrer sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr Potsdam am Dienstag mit. Das Motorrad war nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Babelsberg und Kleinmachnow in Brand geraten.

Das führte zu Verkehrsbehinderungen, zunächst waren zwei Fahrspuren in Richtung Berlin gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Autobahn 115 war nach Polizeiangaben am Abend wieder frei. (dpa)

Mann attackiert Tram-Fahrgast und verletzt sechs Polizisten leicht

Ein vermutlich betrunkener Mann hat in Berlin-Fennpfuhl zuerst einen Tramfahrgast attackiert und anschließend sechs Polizisten verletzt. Der Verdächtige beleidigte den 28 Jahre alten Fahrgast am Montagabend in einem Zug der Tramlinie M8 ausländerfeindlich und schlug ihn mit der Faust, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. An der Haltestelle Weißenseer Weg/Ecke Herzbergstraße stiegen der mutmaßliche Angreifer und der Attackierte aus. Letzterer rief die Polizei.

Die Beamten konnten den Verdächtigen, einen 36-Jährigen, nach kurzer Flucht festnehmen. Der Mann widersetzte sich den Anweisungen der Polizisten und beleidigte sie. Auch trat er nach ihnen und versuchte erneut zu flüchten. Sechs Polizisten wurden dabei verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen, hieß es. Der zuvor attackierte Tramfahrgast blieb den Angaben zufolge unverletzt. Der Angreifer kam in Gewahrsam - ihm wurde Blut abgenommen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs beziehungsweise des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. (dpa)

Fünf rechtsextreme Vorfälle an Polizeiakademie in vier Jahren

An der Ausbildungsstätte der Berliner Polizei hat es in den vergangenen Jahren fünf Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichen Bezug gegeben. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor.

Dabei ging es um aufgemalte Symbole und Parolen an zwei Standorten der Polizeiakademie in Berlin-Spandau sowie einmal um beleidigende Äußerungen. Die Täter müssen allerdings nicht in allen Fällen Polizeischüler gewesen sein, weil es dort neben der Ausbildung auch Fortbildungen gibt, wie der Senat schreibt.

Im September 2017 wurden demnach islamfeindliche Äußerungen auf Türen in einer Herrentoilette geschrieben. Im April 2018 fand man einen Aufkleber mit problematischem Aufdruck an dem zweiten Standort, wo die Fortbildungen stattfinden. Ein Jahr später malte dort jemand zwei Hakenkreuze an die Wand einer Toilette.

Im Februar 2020 kam es im Hauptstandort unter Polizei-Auszubildenden zu Beleidigungen, die „im Gesamtkontext rechtsmotiviert gewertet werden können“. Im Juni ritzte dort ein bislang unbekannter Täter ein verfremdetes Hakenkreuz auf eine Tischplatte. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und veröffentlichte den Vorfall.

An der Polizeiakademie beginnen im Frühjahr und Herbst jeweils etwa 600 junge Männer und Frauen ihre mehrjährige Ausbildung. Insgesamt werden dort ständig etwa 2500 Polizeischüler von rund 230 Lehrern unterrichtet. (dpa)

Deutlich mehr Fahrverbote in Berlin seit April verhängt

Seitdem der verschärfte Bußgeldkatalog Ende April zunächst in Kraft trat, sind in Berlin deutlich mehr Fahrverbote gegen Autofahrer verhängt worden. Vom 1. Mai bis 30. Juni waren es 3238 Verbote, wie eine Polizeisprecherin sagte. Im gleichen Zeitraum 2019 lag die Zahl bei 2674 Fahrverboten. Das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent. Die „Berliner Morgenpost“ hatte zuvor darüber berichtet.

Die neuen Regelungen in der Straßenverkehrsordnung (STVO) waren am 28. April in Kraft getreten. Innerorts waren schon ab Geschwindigkeitsübertretungen von 21 Kilometern pro Stunde und außerorts von 26 Kilometern pro Stunde Fahrverbote vorgesehen.

Allerdings wurde der umstrittene neue Bußgeldkatalog inzwischen in Berlin und anderen Bundesländern außer Kraft gesetzt. Grund dafür ist ein Formfehler. Laufende Bußgeldverfahren werden laut Senat vorerst nach dem alten Recht behandelt, die härteren Strafen sind also derzeit nicht mehr gültig.

Mann in Berlin-Kreuzberg niedergestochen: Angeklagter schweigt

Nach einem beinahe tödlichen Messerangriff auf einen 21 Jahre alten Mann in Berlin-Kreuzberg hat der Angeklagte vor dem Landgericht geschwiegen. Der 28-Jährige soll im Dezember 2019 nach einem Streit mehrfach auf das Opfer eingestochen und den ihm bekannten Mann lebensgefährlich verletzt haben. Erst als Zeugen eingegriffen hätten, habe der Angeklagte von dem 21-Jährigen abgelassen und sich entfernt, heißt es in der zu Prozessbeginn am Dienstag verlesenen Anklage.

Der 21-Jährige erklärte als erster Zeuge, er habe damals im selben Wohnheim wie der aus Gambia stammende Angeklagte gelebt. Kurz vor der Messerattacke sei der 28-Jährige zu ihm ins Zimmer gekommen und habe die Rückzahlung von 20 Euro gefordert, die er ihm geliehen habe. „Ich sagte ihm, dass ich erst Bargeld holen müsste, aber er wurde immer lauter“, so der Zeuge. Schließlich habe der 28-Jährige von einem Mitbewohner 20 Euro erhalten. „Damit war die Sache erledigt“, so der Zeuge. Einige Stunden später aber habe ihn der Angeklagte auf der Straße beschimpft und niedergestochen.

Durch mehrere Stiche wurde der 21-Jährige laut Anklage getroffen und unter anderem an der Lunge verletzt. Der Mann habe reanimiert werden müssen. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung. Das Gericht gab den rechtlichen Hinweis, dass auch eine Unterbringung des 28-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht komme. Der Prozess wird am 10. Juli fortgesetzt. (dpa)

Rummelsburg: Motorradfahrer fährt Polizist um - schwer verletzt

Bei einer Verkehrskontrolle in Rummelsburg ist ein Polizist schwer verletzt worden. Der Mann kontrollierte mit seinen Kollegen gegen 20.30 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße Ecke Emma-Ihrer-Straße die Einhaltung der Geschwindigkeit. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Beamte einen Motorradfahrer anhalten, weil dieser zu schnell fuhr. Der Motorradfahrer missachtete die Anhaltezeichen des Polizisten, versuchte an ihm vorbeizufahren und erfasste ihn mit dem Außenspiegel. Der Mann stürzte zu Boden und erlitt einen Rippenbruch sowie Prellungen und Schürfwunden. Dem Kradfahrer gelang unerkannt die Flucht. (BLZ)

Köpenick: Fahrradfahrer angefahren

Eine 78-jährige Autofahrerin hat einen Radfahrer übersehen. Die Frau bog aus einer Kleingartenanlage nach rechts in die Salvador-Allende-Straße ein. Dabei stieß sie mit einem Radfahrer zusammen. Der 78-jährige Fahrradfahrer stürzte zu Boden und kam nach Angaben der Polizei mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Spandau: Moped-Fahrer angefahren

Ein 19-jähriger hat ein vor ihm abbremsendes Moped übersehen. Der 18-jährige Fahrer wollte an der Kreuzung Ruhlebener Straße Ecke Brunsbütteler Damm halten. Der Autofahrer fuhr ihm hinten auf. Der Mopedfahrer erlitt Verletzungen an Kopf, Nacken und Rücken. (BLZ)

Feuer an der A113 in Berlin-Baumschulenweg

An der Autobahn 113 im Berliner Ortsteil Baumschulenweg hat es in der Nacht zu Dienstag unter einer Brücke gebrannt. Gegen 23.30 Uhr fingen in der Straße Neue Späthstraße rund 20 Quadratmeter Unterholz und Sträucher Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Zwischenzeitlich seien die Flammen so hoch geschlagen, dass sie von der Autobahn aus sichtbar gewesen seien. Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für das Feuer war am Morgen noch unklar. (dpa)

+++ 6. Juli +++

Neukölln: SEK-Polizist trägt zweifelhaftes T-Shirt - Ermahnung angekündigt

Wegen eines zweifelhaften T-Shirts, das ein SEK-Polizist trug, will die Polizei die Mitglieder dieser Spezialeinheit noch einmal besonders ansprechen und ermahnen. Es werde eine "nochmalige Sensibilisierung" der Spezialeinsatzkommandos zu "ihren beamtenrechtlichen Pflichten auch bei der Wahl der Bekleidung" geben, erklärte die Senatsinnenverwaltung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak.

Demnach soll ein SEK-Polizist auf einem Foto von einem Einsatz in Neukölln ein T-Shirt einer amerikanischen Firma, die besonders martialische Motive und Slogans und Abbildungen von Patronen und Gewehren verwendet, getragen haben.

Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) betonte in der Antwort, Polizisten hätten "das Ansehen der Polizei und Disziplin zu wahren und sich rückhaltlos für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung" einzusetzen. Diesen Pflichten müssten sie auch durch ihre Bekleidung entsprechen. "Dies erscheint vorliegend zweifelhaft." Allerdings gebe es keine Bezüge der Herstellerfirma zur rechtsextremen Szene. Das Tragen des T-Shirts biete daher keinen Anlass für eine Prüfung der charakterlichen Eignung des Mannes. (dpa/bb)

Innenministerium verteidigt Absage von Studie über Rassismus bei der Polizei

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat mit seiner Absage an eine Studie über möglichen Rassismus bei der Polizei für Kritik beim Koalitionspartner SPD gesorgt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sprach sich am Montag im ZDF für ein Festhalten an der wissenschaftlichen Untersuchung aus: "Es wäre wichtig, dass wir die Studie durchführen können." Das Innenministerium verteidigte Seehofers Vorgehen.

Es seien zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus eine Reihe anderer Maßnahmen geplant, deren Ergebnisse zunächst abgewartet werden sollten, sagte Ministeriumssprecher Steve Alter. Geplant sei nun zunächst, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein Lagebild erstelle. Bei der Überprüfung von Rassismus-Vorwürfen gegen die Polizei solle "ein Schritt nach dem anderen" gemacht werden, sagte er.

Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Jörg Schindler, kritisierte Seehofers Absage als "Unverschämtheit". Die Debatte dürfe nicht wegen des "Totschlagarguments" unterdrückt werden, die Polizei solle nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Bereits vorhandene Studien zeigten, dass es durchaus Racial Profiling in Deutschland gebe. (AFP)

Pfarrer getötet: Polizei fahndet weiter nach Täter

Nach der Tötung eines Pfarrers in Berlin sucht die Kriminalpolizei weiter nach dem Täter. Bisher gebe es bei den Ermittlungen einer Mordkommission keinen neuen Stand, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der 77-jährige evangelische Pfarrer war am Samstag tot in seiner Wohnung in Berlin-Moabit entdeckt worden. Nachbarn hatten Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie ihn vermissten.

Schnell war klar, dass der Mann umgebracht worden war. Das bestätigte auch eine Obduktion. Die Tat geschah bereits am vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30. Juni/1. Juli). Die Polizei veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Opfers und bat die Bevölkerung um Hinweise etwa zum Umfeld und zu verdächtigen Wahrnehmungen. (dpa)

Kreuzotter beißt Berliner auf Almhütte in die Zunge

Verwechslung mit schmerzhaften Folgen: Ein Mann aus Berlin ist bei einem Junggesellenabschied in Österreich von einer Kreuzotter in die Zunge gebissen worden. Der 38-Jährige habe die Baby-Schlange bei einem Polterabend am Samstagabend auf einer Almhütte in der Steiermark mit einem Wurm verwechselt, teilte das Österreichische Rote Kreuz mit. Als er sie im Rahmen einer Mutprobe mit der Zunge berührte, habe das giftige Tier zugebissen. Weil der Rachen des 38-Jährigen daraufhin zuschwoll, musste er den Angaben nach von einem Notarzt versorgt und ins rund 60 Kilometer entfernte Landeskrankenhaus in der Wiener Neustadt gebracht werden. (dpa)

Feuer in Neuköllner Imbiss: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Nach einem Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten geht die Polizei von einer normalen Brandursache und nicht von einem Anschlag aus. Es gebe weiterhin keine Hinweise auf Brandstiftung oder gar einen Anschlag mit politischen Motiven, sagte am Montag ein Polizeisprecher.

Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Samstag zwei Menschen schwer verletzt worden, zwei weitere trugen leichte Verletzungen davon. Die Flammen hatten auf Wohnungen über dem Imbiss in der Sonnenallee übergegriffen; 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Am Samstagvormittag hatte die Polizei als Ursache für das Feuer auch einen Angriff mit "fremdenfeindlichem Motiv" nicht ausgeschlossen, aber zugleich betont, Hinweise darauf gebe es nicht. Seit Jahren schmieren mutmaßliche Rechtsextremisten in Neukölln Nazi-Symbole und Drohungen an Hauswände, verschicken Hass-Botschaften, beschädigen Schaufenster und zünden Autos an. (dpa)

29 Verkehrstote im ersten Halbjahr - deutlicher Anstieg

Im ersten Halbjahr sind 29 Menschen im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das waren deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem 13 Menschen starben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im gesamten Jahr 2019 waren es schließlich 40 Verkehrstote. Gleichzeitig gab es seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie viel weniger Verkehrsunfälle und dadurch auch weniger Leicht- und Schwerverletzte.

Laut Polizei waren unter den Toten dieses Jahres 10 Fußgänger, 9 Radfahrer, 6 Motorrad- oder Rollerfahrer, 2 Autoinsassen und 2 sonstige Verkehrsteilnehmer. Dazu kam ein weiterer Motorradfahrer, der am 1. Juli bei einem Unfall getötet wurde. Die Halbjahreszahlen aller Unfälle und Verletzten liegen noch nicht vor.

Friedrichshagen/Reinickendorf: Autos und Krankentransporter angezündet

Das Landeskriminalamt ermittelt in zwei Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zu Montag haben zwei Autos gebrannt. Eine Passantin hatte gegen 1.15 Uhr in der Reinickendorfer Wittestraße einen brennenden Renault Clio entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ein davorstehender VW Polo und eine Straßenlaterne wurden beschädigt. Um 2.45 Uhr hörte eine Anwohnerin der Charlotte-E-Pauly-Straße in Friedrichshagen verdächtige Geräusche und entdeckte wenig später einen brennenden Krankentransporter. Ein weiterer Krankentransporter wurde stark beschädigt. (BLZ)

Wespe im Auto: Fahrerin fährt gegen Holzmast

Wegen einer Wespe hat eine Autofahrerin bei Linum (Ostprignitz-Ruppin) ihren Wagen kaputt gefahren. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Neuruppin erklärte, brachte das Insekt die 27-Jährige aus dem Konzept - sie geriet mit ihrem Auto ins Schleudern. Das Auto kam bereits am Samstag auf der Landesstraße 16 nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Holzmast und dann gegen ein Verkehrsschild. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wurde auf rund 8000 Euro geschätzt. (dpa)

+++ 5. Juli +++

Hinweise auf Tötungsdelikt: Pastor tot aufgefunden

Die Berliner Feuerwehr hat in Moabit einen 77 Jahre alten Pastor tot in seiner Wohnung in der Thomasiusstraße aufgefunden. Eine Obduktion habe ergeben, dass der Mann getötet wurde, teilte die Polizei am Sonntag mit. Feuerwehr und Polizei waren am Sonnabend von anderen Bewohnern des Mehrfamilienhauses alarmiert worden, weil sie den Mann seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten.

Schon beim Auffinden der Leiche am Sonnabendmittag habe es erste Hinweise darauf gegeben, dass der Mann getötet wurde. Als Tatzeit ziehen die Ermittler den vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30. Juni/1. Juli) in Betracht. Mit dem Bild des Opfers bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. (dpa)

60-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt

Ein 60 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto auf der Landstraße L74 bei Töpchin (Dahme-Spreewald) tödlich verletzt worden.

Der Mann sei am Sonntag in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn geraten, berichtete ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei. Der 60-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Weitere Einzelheiten zu dem Unfall waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Einsatzkräfte suchen weiter nach Vermisstem auf Tegeler See

Nach einem Motorboot-Unfall auf dem Tegeler See haben Einsatzkräfte am Freitagabend drei Männer aus dem Wasser gerettet - von einem vierten fehlt seither jede Spur. Auch am Sonntag hätten die Einsatzkräfte weiter nach dem 30-Jährigen gesucht, bei dem es sich vermutlich um den Fahrer des Bootes handelte, teilte die Polizei mit. Die vier Männer waren aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt auf dem See über Bord gegangen. Es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein, hieß es.

Passanten fanden den Angaben zufolge das führerlose Boot, nachdem diesem der Sprit ausgegangen war und alarmierten die Polizei. Rettungsschwimmer bargen schließlich die drei Männer aus dem Wasser. Diese hätten eine Behandlung im Krankenhaus abgelehnt und seien durch Rettungssanitäter und einen Seelsorger betreut worden, teilte die Polizei weiter mit.

Mit einem Hubschrauber, Booten und Tauchern suchen die Einsatzkräfte seither nach dem Vermissten. Während der Nächte wurde die Suche aufgrund der Dunkelheit eingestellt. «Auch die Absuche des Bereiches am gestrigen Tag führte zu keinem Ergebnis», teilte die Polizei mit. (dpa)

+++ 4. Juli +++

Biker aus Brandenburg im Harz schwer verletzt

Ein Motorradfahrer aus Brandenburg ist nach einem Vorfahrtsfehler im Harz mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der 72 Jahre alte Mann wurde am Samstag mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wie die Polizei laut dpa mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Biker zuvor an der Bundesstraße 81 in Oberharz am Brocken (Sachsen-Anhalt) nach links abbiegen und übersah ein herannahendes Auto. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen und der 72-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Der 48 Jahre alte Autofahrer wurde leicht verletzt. Die B81 wurde nach dem Unfall für eineinhalb Stunden gesperrt.

Vier Verletzte bei Imbissbrand in Neukölln

Bei einem Imbissbrand in Berlin haben mehrere Menschen Verletzungen erlitten, berichtet AFP. Vier Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag via Twitter mit. Sie seien zunächst vor Ort behandelt und dann in Krankenhäuser gebracht worden.

Das Feuer war den Angaben zufolge auf der Sonnenallee in Neukölln in einem Imbiss im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich bis zum zweiten Stock des Wohnhauses aus. Die Feuerwehr kämpfte nach eigenen Angaben mit 80 Einsatzkräften gegen den Brand.

+++ 3. Juli +++

Vergewaltigung in Oranienburg: Fahndung bislang ohne Erfolg

Eine 35-jährige Frau ist am Donnerstagabend in Oranienburg vergewaltigt worden. Die Fahndung nach dem Täter blieb bis zum Freitagnachmittag ohne Ergebnis, wie ein Polizeisprecher sagte. Ob es einen Zusammenhang zu ähnlichen Taten in Kleinmachnow und Berlin gibt, war noch unbekannt. Die Polizei prüfe diese Möglichkeit, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord.

Die Frau war demnach am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf dem Heimweg und setzte sich in der Bernauer Straße an der Schnellen Havel in Oranienburg auf eine Bank. Ein Mann setzte sich neben sie und begann, ihren Arm zu streicheln, woraufhin die Frau aufstand und sich auf eine andere Bank setzte. Der Mann folgte ihr laut Polizeiangaben, hielt sie fest und vergewaltigte sie. Die Frau rief nach eigenen Angaben mehrfach laut aber vergeblich um Hilfe. Nach der Tat flüchtete der Mann. 

Der Täter soll laut der Beschreibung der Frau etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und zwischen 35 und 40 Jahren alt sein. Er habe eine sportliche Figur und soll eine schwarze Hose und ein schwarzes Shirt getragen haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. (dpa)

Bundespolizei evakuiert ICE - Pöbelnder Mann festgenommen

Eine Spezialeinheit der Bundespolizei hat am Freitagnachmittag einen ICE von Berlin nach Hamburg in Brandenburg gestoppt, die Fahrgäste herausgeholt und einen auffällig gewordenen Passagier festgenommen. Der Mann sei pöbelnd durch den Zug gelaufen und dem Bordpersonal mit bedrohlichen Aussagen aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Die rund 320 Passagiere wurden gegen 13.15 Uhr zunächst auf den Bahnhof in Friesack westlich von Berlin gebracht und hielten sich am Nachmittag in der Ortschaft auf. Gegen 16.30 Uhr lief der Einsatz noch, der Mann sei aber bereits überwältigt worden, ohne dass jemand verletzt wurde, sagte der Sprecher. (dpa)

Kampf gegen Clans - Polizei kontrolliert Barbershops in Neukölln

Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen gegen kriminelle Clanmitglieder und illegale Strukturen in Neukölln fortgesetzt. Am Freitag wurden sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert, twitterte die Polizei. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. "Bis in die Haarspitzen motiviert" sei man unterwegs gewesen, twitterte die Polizei und löste damit bei Twitter einige weniger freundliche Reaktionen über ihren Humor aus

Zum Kampf gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. Oft werden auch Bestimmungen des Gesundheitsschutzes oder des Steuerrechts nicht eingehalten. (dpa)

Bombenentschärfung in Küstrin-Kietz: Bahnverkehr betroffen

Die Polizei bereitet die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Bahnhof in Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) am Freitagnachmittag vor. Der Blindgänger war am Donnerstag bei Vorbereitungen auf Bauarbeiten für einen Parkplatz gefunden worden, wie eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Golzow am Freitag mitteilte. Es werde ein Sperrkreis von rund 300 Metern eingerichtet. Die Anwohner seien mit Zetteln aufgefordert worden, ihre Grundstücke bis spätestens 14 Uhr zu verlassen.

Da auch die Bahnstrecke Küstrin-Kietz - Berlin im Sperrkreis liege, sei mit Einschränkungen für Pendler zu rechnen, teilte das Ordnungsamt auf seiner Internetseite mit. Die Bombe solle gegen 14.30 Uhr entschärft werden. (dpa)

Sexueller Übergriff in Oranienburg: Zusammenhang zu anderen Fällen?

Eine Frau ist nach eigenen Angaben am Donnerstagabend in Oranienburg sexuell angegriffen worden. Die Polizei prüft nun einen Zusammenhang zu ähnlichen Taten in Kleinmachnow und Berlin, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord am Freitag sagte. Die 35-Jährige ist demnach an der Schnellen Havel angegriffen worden. Die Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Die Suche der Polizei mit Fährtenhund und Polizeihubschrauber sei bislang ohne Erfolg geblieben. Zunächst hatte die «Bild» berichtet.

Die Frau habe sich auf dem Heimweg in der Bernauer Straße an der Schnellen Havel in Oranienburg auf eine Bank gesetzt, hieß es von der Polizei. Dort habe sie ein Mann festgehalten. Die Frau hat nach eigenen Angaben mehrfach laut um Hilfe geschrien - vergebens.

Am Sonntagabend soll eine 27 Jahre alte Joggerin im Wald zwischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und Berlin vergewaltigt worden sein. Dabei werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft Potsdam auch mögliche Zusammenhängen zu weiteren Sexualstraftaten in Berlin geprüft. Am 22. Juni sei es demnach im Bereich des Wannsees zu einer Vergewaltigung gekommen. Drei Tage später habe ein Zeuge eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am Sonntagabend konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten. (dpa)

Auto in Neukölln ausgebrannt

Bei einem nächtlichen Brand in Berlin-Neukölln ist ein Auto zerstört worden. Der Wagen brannte gegen 23.30 Uhr in der Selchower Straße/Ecke Lichtenrader Straße, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Die Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug vor Ort und hatte die Flammen zügig unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war bisher noch unklar.

In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge nachts durch Brände beschädigt oder zerstört - zuletzt in Schöneberg und Neu-Hohenschönhausen. (dpa)

Abbiegemanöver missglückt: Schwerlasttransport blockiert B96

Ein Schwerlast-Lkw hat mit einem völlig missglückten Abbiegemanöver den Verkehr auf der Bundesstraße 96 zwischen Brandenburg und Mecklenburg lahmgelegt. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, ist die viel befahrene B96 seit Mitternacht zwischen Fürstenberg (Oberhavel) und Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) blockiert. Allein 20 weitere Lastwagen seien in den Stau hineingefahren und müssten nun wieder zurückbugsiert werden. Die gesamte Bergung des etwa 90 Tonnen schweren Gefährtes werde mindestens bis zum späten Nachmittag dauern, hieß es.

Der Lkw-Fahrer sollte einen tonnenschweren Transformator in ein Umspannwerk bringen, das etwa zwei Kilometer nördlich von Fürstenberg liegt. Trotz Begleitung und polizeilicher Absicherung fuhr sich der Fahrer beim Einbiegen fest. Ein Drittel des Fahrzeugs mit Überlänge ist demnach im Straßengraben, ein Teil des Schwerlasttransportes hänge in der Luft, hieß es von der Polizei in Neuruppin. Eine spezielle Lkw-Bergefirma sei angefordert worden. Ob noch ein Kran zusätzlich aufgestellt wird, um erst die Fracht zu bergen, sei noch nicht entschieden. Der Verkehr soll über Lychen (Uckermark) umgeleitet werden. (dpa)

+++ 2. Juli +++

Fahndung: Mann soll ein Kind sexuell missbraucht haben

Die Polizei fahndet nach diesem Unbekannten. Er soll einem Kind in der Straßenbahn in den Schritt gegriffen haben.
Foto: Polizei

Dieser unbekannte Senior soll sich mitten am Tag in einer Berliner Straßenbahn an einem Kind vergangen haben. Die Polizei erhofft sich mit der Veröffentlichung der Bilder aus einer Überwachungskamera Hinweise aus der Bevölkerung zu einem sexuellen Missbrauch. Der abgebildete Glatzkopf steht im Verdacht, am Donnerstag, 14. November 2019, zwischen 14.40 Uhr und 14.45 Uhr einem unbekannten Kind in der Straßenbahn der Linie M13, in Fahrtrichtung Wedding zwischen den Haltestellen Roederplatz und Möllendorffstraße Ecke Storkower Straße in den Schritt gefasst zu haben.

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-913501, per Fax unter der Nummer (030) 4664-913599, per E-Mail an lka135@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Brandenburg: Brand in Hennigsdorfer Stahlwerk

Eine große schwarze Rauchwolke war am Donnerstagnachmittag am Hennigsdorfer Stahlwerk (Oberhavel) zu sehen. Einer der Kühltürme war in Brand geraten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Neben der Werksfeuerwehr seien auch die Feuerwehren Hennigsdorf und Velten im Einsatz gewesen, um das Feuer zu löschen.

Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr und der Polizei niemand. Am Freitag soll die Kriminaltechnik den Brandort untersuchen. Die Höhe des Schadens wurde zunächst nicht bekannt. (dpa)

Radfahrerin von Laster angefahren und lebensgefährlich verletzt

Eine 86 Jahre alte Radfahrerin ist in Berlin-Lichterfelde von einem Lastwagen angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau überquerte am Mittwochvormittag mit ihrem Fahrrad eine Ampel an der Kreuzung Ostpreußendamm/Ecke Wismarer Straße, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Dabei wurde sie von dem Lkw erfasst und mitgeschleift.

Zunächst war nicht klar, ob die Frau fuhr oder ihr Fahrrad schob, als sich der Unfall ereignete. Die Seniorin kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. (dpa)

Nach Vergewaltigung am Wannsee: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter – und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni.

Die Polizei fragt:

·         Wer hat die Tat vom 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet?

·         Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?

·         Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 030-4664-9134-02 entgegen.

Daneben prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob die Taten in Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Joggerin bei Kleinmachnow stehen. Dort war am Sonntagabend eine 27-Jährige vergewaltigt worden. Die Polizei in Brandenburg veröffentlichte zu dieser Tat ein Phantombild und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Wie die Polizeidirektion West am Montag mitgeteilt hatte, soll die junge Frau nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Phantombild des Verdächtigen. Wer kann der Polizei Hinweise geben?
Foto:  Polizei Brandenburg

Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexualverbrechen. Nach Angaben der Frau soll der Mann etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe braune Augen und sei mit einer blauen Jogginghose und einem orangefarbenen Rucksack bekleidet gewesen. (BLZ/dpa)

Joggerin vergewaltigt: Ermittler prüfen Bezug zu Taten in Berlin

Nachdem eine 27-jährige Joggerin im Wald zwischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und Berlin nach eigenen Angaben vergewaltigt worden ist, gehen die Ermittler möglichen Zusammenhängen zu weiteren Sexualstraftaten in Berlin nach. Das teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Donnerstag mit. „Wir prüfen, ob es eine Verbindung gibt“, sagte eine Sprecherin. Zunächst hatte die Bild-Zeitung (Donnerstag) berichtet.

Wie die Polizeidirektion West mitgeteilt hatte, soll die junge Frau am Sonntagabend nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen. Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach dem Täter. Bislang sei kein Tatverdächtiger gefunden worden.

Daneben ermittelt die Berliner Polizei wegen drei weiterer Fälle, die sich in der vergangenen Woche in der Gegend ereignet haben sollen, davon einer am selben Abend. Am 22. Juni sei es demnach im Bereich des Wannsees zu einer Vergewaltigung gekommen. Drei Tage später habe ein Zeuge eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am Sonntagabend konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

„Es sind acht Hinweise eingegangen“, sagte ein Sprecher. Am Nachmittag sollten weitere Vernehmungen stattfinden. Die Berliner Ermittler stehen im Austausch mit den Behörden aus Brandenburg. Dort wird ein weiterer Fall geprüft: Kurze Zeit vor dem 28. Juni seien zwei Mädchen wenige Kilometer vom Tatort am Grenzkontrollpunkt entfernt sexuell belästigt worden. Weitere Details sowie den genauen Zeitpunkt wollte die Potsdamer Staatsanwaltschaft nicht nennen. Man prüfe alle Hinweise. (dpa)

+++ 1. Juli

Vergewaltigungen an Wannsee und Teufelsberg: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter - und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni. (dpa)

Rollerfahrer nach Unfall in Prenzlauer Berg gestorben

Bei einem Verkehrsunfall im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ist in der Nacht zu Mittwoch ein 38 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der Mann war gegen 0.50 Uhr mit seinem Roller auf der Danziger Straße in Richtung Petersburger Straße unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen links von der Fahrbahn abkam, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er sei auf der Mittelinsel gegen einen Zaun geprallt und habe dabei schwere Kopfverletzungen erlitten.

Rettungskräfte hätten den Kradfahrer noch reanimieren und in ein Krankenhaus bringen können. Dort sei er kurze Zeit später gestorben, teilte die Berliner Polizei weiter mit. (dpa)

Frau in S-Bahn attackiert: Verdächtiger ermittelt

Nach der Attacke gegen eine junge Frau in einer Berliner S-Bahn hat die Polizei den mutmaßlichen Angreifer ausfindig gemacht. Der 22-Jährige sei bereits polizeibekannt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Der gambische Staatsangehörige bleibe aber auf Anordnung der Amtsanwaltschaft Berlin auf freiem Fuß. Es werde wegen Körperverletzung weiter ermittelt.

Die 25-Jährige saß laut Angaben am Montagnachmittag in einem Wagen der S75, als der Mann zunächst mit anderen Reisenden verbalen Streit angezettelt habe. Nach bisherigen Ermittlungen habe die Frau versucht, die Situation zu beruhigen. Daraufhin habe sich die Aggression gegen die Berlinerin gerichtet. Beim Halt am S-Bahnhof Gehrenseestraße sei die Frau von dem Angreifer aus dem Zug geschubst und auf dem Bahnsteig weiter attackiert worden. Der Mann konnte zunächst unerkannt flüchten.

Rettungskräfte versorgten die 25-Jährige. Sie habe über Schmerzen geklagt und sichtbar unter dem Einfluss des Geschehens gestanden. Ins Krankenhaus wollte sie aber nicht. Eine schnell eingeleitete Fahndung von Bundespolizei und Hauptstadt-Polizei blieb zunächst erfolglos. Am Tatort wurde das Video einer Zeugin gesichert. Weitere Reisende wurden befragt. Schließlich sei der Tatverdächtige identifiziert und sein Aufenthaltsort ermittelt worden, hieß es. (dpa)

Geldautomaten gesprengt und Geldkassetten erbeutet

Unbekannte Täter haben in Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) in einem Supermarkt einen Geldautomaten gesprengt. Die Unbekannten seien am frühen Mittwochmorgen gewaltsam in den Eingangsbereich des Marktes eingedrungen, berichtete die Polizeidirektion Nord. Anwohner alarmierten die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Die Täter erbeuteten die Geldkassetten und flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers blieb zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Seniorin mit Rollator beim Überqueren der Straße schwer verletzt

Bei einem Unfall in Berlin-Heinersdorf ist eine 76-Jährige mit Rollator von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Seniorin wurde am Dienstag zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie habe Verletzungen am ganzen Körper erlitten. Die Frau hatte den Angaben zufolge am Nachmittag die Romain-Rolland-Straße überquert, als sie ein 69-Jähriger mit seinem Wagen anfuhr. Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, werde jetzt ermittelt. (dpa)

+++ 30. Juni +++

Randale in Friedrichshain: Staatsschutz ermittelt

Nach Schmierereien an Hausfassaden und mehreren Brandanschlägen in Berlin-Friedrichshain hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Randalierer hatten in der Nacht unter anderem einen Stromausfall an Straßenlaternen ausgelöst, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Eine Zeugin in der Rigaer Straße will dabei gesehen haben, wie mehrere Unbekannte eine Hausfassade beschmierten. Die Beamten sahen vor Ort dann 20, zum Teil vermummte Menschen, von denen sich einige zu Fuß vom Tatort entfernten.

Gegen 1.10 Uhr meldete dann eine weitere Zeugin mehrere dunkel gekleidete Menschen in der Liebigstraße und der Rigaer Straße. Auch sie seien dabei gewesen, Hausfassaden zu beschmieren. Außerdem sollen sie auf der Kreuzung mehrere Gegenstände angezündet haben und danach in ein Haus in der Rigaer Straße geflüchtet sein. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand. Insgesamt seien vier Autos beschädigt, bei mehreren Laternen seien die Kabel herausgerissen worden. Außerdem stellte die Polizei diverse Farbschmierereien mit politischen Hintergrund fest. (dpa)

Mann nahe Alexanderplatz erstochen - Neue Spur, Täter nicht gefasst

Rund 15 Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 26-jährigen Litauers in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes hat die Polizei den Täter noch nicht gefasst, sucht aber jetzt nach einem zweiten Beteiligtem. Der Mann soll Anfang 20 Jahre alt, hager und athletisch sowie etwa 1,80 Meter groß sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Ermittelt worden sei auch, dass das Opfer Kontakte zu Männern tschetschenischer Herkunft gehabt haben soll.

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera wird bereits öffentlich nach dem Hauptverdächtigen gefahndet. Der etwa 40 Jahre alte Mann sei aber noch nicht identifiziert. In der Beschreibung des Verdächtigen werden eine kräftige Gestalt sowie eine Halbglatze mit Haarkranz genannt. Er soll in der um 22.16 Uhr am Alexanderplatz eingefahrenen U-Bahn der Linie U2 einen bislang unbekannten Zeugen angesprochen haben. Der Verdächtige soll nach der Tat am 18. März 2019 zu Fuß zu dem Bahnhof geflüchtet sein.

Die Ermittler baten um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas an dem Tattag beobachtet hat, sollte sich melden. Gefragt wurde auch, wer Angaben zu Männern tschetschenischer Herkunft machen kann, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat Geld eintreiben sollten.

Dem Litauer, der in Berlin-Spandau lebte, war es noch gelungen, den Notruf der Polizei zu wählen. Als die Rettungskräfte kamen, hatte er bereits das Bewusstsein verloren. Es gelang nicht mehr, ihn zu reanimieren.

Trickbetrüger festgenommen

Weil ein Rentner den Betrugsversuch durchschaute, konnte am Montag ein Trickbetrüger geschnappt werden. Der 76-Jährige erhielt am Montagabend gegen 19 Uhr in seiner Wilmersdorfer Wohnung einen Anruf, bei dem sich der Unbekannte auf der anderen Seite als Polizist ausgab. Dabei gab der Anrufer vor, dass der Rentner in Kürze Opfer eines Trickbetruges werden und zu seinem eigenen Schutz sein Geld und seine Wertsachen einem umgehend eintreffenden „Polizisten“ übergeben solle. Der Angerufene versicherte, alles genauso tun zu wollen und verständigte dann die richtige Polizei. Als dann der 43-jährige Tatverdächtige bei dem pfiffigen Rentners erschien, klickten die Handschellen.

Ob der Trickbetrüger auch für weitere Straftaten verantwortlich ist, ermittelt nun das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Berlin noch einmal um besondere Aufmerksamkeit, um Trickbetrügern nicht „auf den Leim zu gehen“. Bei Interesse finden sich Hinweise zu den einzelnen Vorgehensweisen und Maschen der Betrüger auf unserer Internetseite unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/betrug/. (BLZ)

Skoda überschlug sich

Am Montagnachmittag hat sich in Nikolassee ein Auto überschlagen. Eine 31-Jährige war gegen 16 Uhr auf der Potsdamer Chaussee in Richtung Nibelungenstraße unterwegs, als die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen vom Fahrstreifen abkam und einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wohnwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sie sich mit ihrem Skoda und musste später von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie kam mit Arm- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mehrere Fahrzeug-Brände in der Nacht in Berlin

In Berlin haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Fahrzeuge gebrannt. Im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen gingen ein Auto und ein Wohnwagen in Flammen auf. Das Auto brannte gegen 01.19 Uhr in der Wustrower Straße, der Wohnwagen in der Falkenberger Chaussee gegen 02.11 Uhr, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem fing kurz vor 3.00 Uhr ein Auto in Schöneberg in der Straße Am Lokdepot Feuer. In allen drei Fällen konnte der Brand gelöscht werden, niemand wurde verletzt. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge bei Bränden beschädigt oder zerstört - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt war ein Auto im Prenzlauer Berg in Flammen aufgegangen. (dpa)

+++ 29. Juni +++

Waldgebiete nahe Dreilinden: 27-jährige Joggerin vergewaltigt - Fahndung nach Täter

Eine 27-jährige Joggerin ist in einem Waldgebiet nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden, im Südwesten Berlins, nach eigenen Angaben von einem Unbekannten überfallen und vergewaltigt worden. Angehörige hätten die Frau am Sonntagabend als vermisst gemeldet, nachdem die Joggerin in das Waldgebiet aufgebrochen und drei Stunden später nicht wieder zurückgekehrt sei, teilte die Polizei am Montag mit. Als die Polizei daraufhin Suchmaßnahmen einleitete, sei die 27-Jährige offensichtlich verletzt nach Hause zurückgekehrt.

Sie habe angegeben, von einem Unbekannten überwältigt und in ein Gebüsch gezogen worden zu sein, berichtete die Polizei. Dort soll der Mann sich an der 27-Jährigen vergangen haben. Später sei es ihr gelungen, sich zu befreien und zu flüchten.

Die Frau, die unter anderem Hautabschürfungen davongetragen haben soll, wurde von Rettungskräften versorgt. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter - auch mit einem Polizeihubschrauber und Fährtensuchhunden - hatten zunächst keinen Erfolg. Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexulverbrechen. (dpa)

Polizei sucht nach Besetzern auf Dragoner-Areal 

Mit rund 250 Einsatzkräften hat die Berliner Polizei am Montag nach möglichen Besetzern auf dem Dragoner-Areal in Kreuzberg gesucht. Es werde derzeit geprüft, ob sich auf dem Gelände noch Menschen aufhielten, hieß es in einer Mitteilung der Polizei am frühen Nachmittag. Zuvor hätten sich zur Mittagszeit rund 40 Menschen vor dem Gebäude versammelt und seien auf das Gelände gelangt.

Am Sonntag war vor dem Areal ein Fahrradkorso unter dem Motto „Jugend braucht Freiräume“ zu Ende gegangen. Einige Teilnehmer hatten dann laut Polizei aufgerufen, in das Gebäude zu gehen. Nach einer Aufforderung der Sicherheitskräfte waren rund 60 Menschen anschließend vor das Gebäude getreten; bis zum Montagmorgen seien dann etwa 40 zu einer Mahnwache vor dem Areal geblieben.

Die Besetzung sei eine Aufforderung an das Land Berlin, das Objekt für die Jugendzentren Drugstore und Potse zur Verfügung zu stellen und sich mit dem Bezirk auf eine Nutzung zu einigen, hieß es vonseiten der Besetzer. Das Jugendzentrum Potse befindet sich aktuell in einem Räumungsprozess. (dpa)

Tödlicher Angriff auf 23-Jährige - Lebensgefährte vor Gericht

Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 23 Jahre alten Frau in Berlin-Neukölln muss sich ihr Lebensgefährte vor dem Landgericht verantworten. Der 25-Jährige soll seine Partnerin in einem Streit in der gemeinsamen Wohnung geschlagen, gewürgt und schließlich mit einem Messer attackiert haben. Die Frau starb noch am Tatort. Die beiden Verteidiger des Mannes kündigten zu Prozessbeginn am Montag an, dass sich ihr Mandant voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 8. Juli äußern werde.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 25-jährigen Deutschen, der zuletzt in der Sicherheitsbranche tätig gewesen sei, Totschlag zur Last. Am Nachmittag des 27. Dezember 2019 habe er nach einem Wortgefecht seine Partnerin mit Faustschlägen traktiert. Dann habe er sie gewürgt und ihr schließlich mit einem Küchenmesser mindestens 14 Schnitte beigebracht und sechs Stiche in den Hals- und Kinnbereich versetzt - „wobei er ihren Tod zumindest billigend in Kauf nahm“.

Was zu dem tödlichen Streit führte, sei bislang nicht bekannt, hieß es am Rande der Verhandlung. In der etwa einjährigen Beziehung sei es allerdings häufiger zu Auseinandersetzungen gekommen. Nach der Tat sei der Angeklagte zur Berliner Wohnung seiner Eltern gefahren. Von dort aus sei die Polizei alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, sei das Opfer bereits tot gewesen. Der 25-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind fünf weitere Tage vorgesehen. (dpa)

Festnahme nach Brand am Reichstagsgebäude

Nach dem Brand an einer Spanplatte am Berliner Reichstagsgebäude hat die Polizei eine Tatverdächtige festgenommen. Die Frau habe sich selbst gestellt, berichtete ein Sprecher der Polizei am Montag. Ein politisches Motiv sei nicht erkennbar, es werde weiter ermittelt. Nähere Informationen zur Verdächtigen, die aus dem Bundesgebiet stammen soll, gab es zunächst nicht. Der Betrieb im Bundestag lief normal weiter. Von Beeinträchtigungen war nichts bekannt, wie es in der Pressestelle hieß. (dpa)

Auto brennt in Prenzlauer Berg 

Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg hat am frühen Montagmorgen ein Auto in Flammen gestanden. Der Wagen sei komplett ausgebrannt, obwohl die Feuerwehr schnell im Einsatz war, teilte die Polizei mit. Eine Fußgängerin habe die Feuerwehr gegen 2.00 Uhr alarmiert. Trotzdem sei auch ein daneben geparkter Pkw in der Fritz-Riedel-Straße Ecke Cotheniusstraße stark beschädigt worden. In der vergangenen Woche wurden mehrmals aus Neukölln brennende Autos gemeldet. (dpa)

Brand am Reichstagsgebäude

Am Berliner Reichtagsgebäude hat in der Nacht zu Montag eine Spanplatte gebrannt. Gegen 0.30 Uhr fing aus bislang unbekannter Ursache eine kleine Fläche einer Spanplatte an einem Fenster an der Ostseite des Gebäudes Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte. Der Brand wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Laut Sprecher war der Einsatz, zu dem zunächst 50 Rettungskräfte gerufen wurden, nach rund 30 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Zunächst hatten B.Z. und Bild berichtet. Nach Informationen der beiden Zeitungen fahndet die Polizei nach dem Täter oder den Tätern. Die Berliner Polizei bestätigte dies am Montagmorgen zunächst nicht, berichtet dpa.

Da das Reichtagsgebäude unter einem besonderen Schutz steht, wurden zunächst mehr Feuerwehrleute gerufen, als letztendlich nötig waren, hieß es vom Sprecher weiter. (dpa)

Ein Verletzter bei Brand in Hochhaus in Marzahn

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Berlin-Marzahn ist in der Nacht zu Montag eine Person verletzt worden. Gegen 23.00 Uhr brannte es in einem Kellerverschlag des Hauses in der Mehrower Allee, wie die Berliner Feuerwehr twitterte. Es wurden zwei Erwachsene und zwei Kinder in Sicherheit gebracht - von den zwei Erwachsenen kam einer ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit 45 Rettungskräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)

+++ 28. Juni +++

Mann stirbt während eines Polizeieinsatzes in Berlin

Ein 41-Jähriger ist während eines Polizeieinsatzes in Berlin-Wilmersdorf gestorben. Er randalierte zuvor in der Nacht auf Sonntag in einem Treppenhaus, wie die Polizei mitteilte. Er habe Gegenstände geworfen, an einem Metallgitter gerüttelt und versucht, an diesem im Treppenhaus weiter nach oben zu klettern. Er stand laut Polizei wohl unter Drogen- und Alkoholeinfluss.

Zwei Polizisten versuchten demnach, beruhigend auf den Mann einzuwirken und die Situation zu deeskalieren. Das sei nicht gelungen. Um einen Sturz oder Sprung des 41-Jährigen zu verhindern, sei ein Polizist zu ihm gegangen und habe ihn auf den Boden gezogen. Dort wurden ihm Handfesseln angelegt. Wegen einer Verletzung am Auge und des mutmaßlichen Drogen- und Alkoholeinflusses riefen die Beamten einen Rettungswagen. «Bei der Umlagerung für den Transport kollabierte der 41-Jährige plötzlich und musste reanimiert werden», hieß es von der Polizei. Die Reanimation sei erfolglos gewesen und der Mann gestorben. (dpa)

Grunewald: Rentner fährt mit E-Bike gegen Baum, schwer verletzt

Ein 78-jähriger Mann ist mit seinem Pedelec von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann erlitt laut Polizei schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen. Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 11.30 Uhr in einer Rechtskurve in Höhe Lieper Bucht. Der Mann war vom Grunewaldturm in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Havelchaussee an der Unfallstelle bis etwa 12 Uhr gesperrt. (BLZ)

Schmargendorf: Radfahrerin stürzt und verletzt sich schwer

Eine 62-jährige Frau hat die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren und ist gestürzt. Die Radfahrerin erlitt nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Sie war am Samstag, gegen 13 Uhr in Schmargendorf unterwegs. Auf der Rheinbabenallee, kurz vor der Einmündung in die Hundekehlestraße, ist die Seniorin durch eine Fahrbahnerhöhung gestürzt. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und war kurzzeitig nicht ansprechbar. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. (BLZ)

Stolpersteine beschädigt

Unbekannte haben in Kreuzberg mehrere Stolpersteine beschädigt. Ein Anwohner der Dieffenbachstraße entdeckte am frühen Samstag-Vormittag zehn mit schwarzer Farbe beschmierte Stolpersteine. Die Farbe wurde entfernt. Der Staatsschutz ermittelt. (BLZ)

Fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt

An einer Tankstelle in Berlin-Köpenick ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag fremdenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei sollen die beiden Tatverdächtigen den 29-Jährigen gegen 4.15 Uhr an einer Tankstelle in der Friedrichshagener Straße beleidigt und anschließend mit einem Fahrzeug verfolgt haben. Der junge Mann fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte beim Landeskriminalamt Berlin. (BLZ)

Supermarkt-Raub mit Messer ohne Beute – Festnahme

Ein betagter Räuber ist am späten Sonnabend ohne Beute aus einem Supermarkt in Mitte geflohen und kurz darauf festgenommen worden. Der 62-Jährige forderte mit vorgehaltenem Messer von einer 22-jährigen Verkäuferin Bargeld. Die junge Frau rief um Hilfe, und der Tatverdächtige verließ den Supermarkt ohne Beute. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann kurz darauf auf dem Parkplatz der Filiale fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme wurde der mutmaßliche Räuber der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

Haltestelle mit Flusssäure verätzt

Unbekannte haben am Samstagabend in Westend eine Haltestelle mit Flusssäure beschädigt. BVG-Mitarbeitenden sahen einen mit Flusssäure angebrachten Schriftzug an der Haltestelle am U-Bahnhof Ruhleben und riefen die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin sicherten Spuren, bestätigten, dass es sich um Flusssäure handelte und entnahmen Proben. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten wurde die Haltestelle wieder freigegeben. Ein Fachkommissariat für Umweltdelikte beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt. wegen schwerer Gefährdung durch Freisetzen von Giften und Sachbeschädigung. (BLZ)

+++ 26. Juni +++

Riesige Rauchsäule: Feuerwehr löscht Brand in Kreuzberg

Weithin sichtbar war die Rauchsäule über dem brennenden Flachdach einer Sporthalle. Die Feuerwehr konnte den Brand am Freitagnachmittag rasch löschen. (BK)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Charlottenburg: Unfall bei illegalem Autorennen

Bei einem illegalen Autorennen hat es am Donnerstagabend in Charlottenburg einen Unfall gegeben. Laut Polizei rasten gegen 21 Uhr drei Mercedes, die sich ein Rennen lieferten, über den Kurfürstendamm in Richtung Wielandstraße. Sie bogen am Olivaer Platz rechts in Richtung Konstanzer Straße ab und gefährdeten dabei Fußgänger und Radfahrer. Dann bogen die drei Wagen gleich wieder nach links in Richtung Lietzenburger Straße ab. Dabei stieß der letzte Mercedes mit einem entgegen kommenden VW zusammen, mit dem ein 25-Jähriger unterwegs war. Die anderen beiden Mercedes setzten ihre Fahrt fort. Bei dem Zusammenstoß erlitt der VW-Fahrer Kopf- und Halsverletzungen. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme erschienen drei Bekannte des Mercedes-Fahrers am Unfallort. Von diesen erkannte ein Polizeibeamter einen 19- und einen 21-Jährigen als Fahrer der anderen beiden Mercedes wieder. Polizisten beschlagnahmten die Führerscheine der zwei 19-Jährigen sowie den am Unfall beteiligten Mercedes. Der 21-Jährige entfernte sich wieder vom Ort, noch bevor seine Beteiligung am mutmaßlichen Rennen abschließend geklärt werden konnte. Gegen die Drei wird wegen des Verdachts der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (tc)

Mit Polizeiauto zusammengestoßen und dann geflüchtet

Nach einer Kollision mit einem Polizeiauto in Kreuzberg ist am Donnerstagabend ein Autofahrer geflüchtet. Laut Polizei fuhr der Streifenwagen gegen 22.30 Uhr langsam, mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gegenfahrbahn der Skalitzer Straße in Richtung Oppelner Straße. Aus einer bereits gebildeten Rettungsgasse scherte dann auf einmal ein Auto aus und fuhr gegen den Streifenwagen. Anschließend entfernte sich der Wagen in unbekannte Richtung und entkam. Mitarbeiter eines Fachkommissariats für Verkehrsdelikte sicherten vor Ort Spuren. (tc)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Berlin-Schöneberg: Mann springt während Polizeieinsatz von Brücke 

Während einer Polizeikontrolle ist ein junger Mann von einer Brücke in einem Park in Berlin-Schöneberg gesprungen. Dabei verletzte sich der 23-Jährige in der Nacht zu Freitag schwer, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus.
Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 0.45 Uhr auf der Carl-Zuckmayer-Brücke, die durch den Park führt. Nach Angaben der Polizei hatten sich zwei Gruppen gestritten und teilweise geprügelt. Die Polizei sei eingeschritten. Als die Personalien aufgenommen werden sollten, habe der offenbar betrunkene Mann einen Polizisten beleidigt und ihm vor die Füße gespuckt.

Dann sei er losgerannt und zur Überraschung aller Zeugen von der Brücke in den etwa sechs bis sieben Meter tieferliegenden Park gesprungen. Dabei habe er schwere Verletzungen an den Armen und im Gesicht erlitten. Von einer versuchten Selbsttötung gehe man nicht aus, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)

Wieder brennen Autos in Berlin-Neukölln

Erneut haben in Neukölln Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Anwohner gegen 2 Uhr in der Donaustraße kleine Flammen an einem Nissan Micra, die noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr selbst erloschen. Wenige Meter entfernt brannte gegen 2.50 Uhr ein Skoda Fabia. Die Flammen griffen auf einen daneben geparkten Mercedes über. Um 4.15 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schönstedtstraße alarmiert, nachdem dort ein Opel Vectra angezündet worden war. 

In der Donaustraße brannten in der Nacht zu Freitag mehrere Autos.
Foto: Pudwell

Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten in Neukölln mehrere Autos gebrannt, darunter auch in der Donaustraße. (tc)