+++ 27. Februar +++

Bei Verfolgungsjagd zu Boden gestoßen: Rentner stirbt im Krankenhaus

Der 76-jährige Mann, der in Berlin-Spandau beim Verfolgen von mutmaßlichen Einbrechern lebensgefährlich verletzt worden war, ist tot. Er starb wegen seiner schweren Verletzungen am Mittwoch in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Rentner war am Montag der vergangenen Woche mit dem Fahrrad drei Jugendlichen hinterher gefahren, die versucht haben sollen, in eine Gartenlaube in der Nähe der Iserlohner Straße einzubrechen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Eine Nachbarin sah den Einbruchsversuch in dem Kleingarten und alarmierte ihren Mann. Als er die Jugendlichen verfolgte, umringte ihn das Trio und stieß ihn zu Boden. Bei dem Sturz erlitt der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde auf eine Intensivstation gebracht. Später erschienen zwei 15-Jährige und ein 16-Jähriger bei der Polizei. Alle waren als Verdächtige festgenommen worden. (dpa)

Wohnungsbrand in Rummelsburg - zwei Menschen im Krankenhaus 

In einer Wohnung in der Lückstraße hat es gebrannt.
Foto: Morris Pudwell

Im Berliner Ortsteil Rummelsburg hat am frühen Donnerstagmorgen eine Wohnung gebrannt. Zwölf Menschen wurden vor Ort medizinisch versorgt, zwei davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag sagte. Die Feuerwehr war demnach mit 55 Einsatzkräften zu dem Wohnhaus in der Lückstraße angerückt. Fünf Menschen habe man aus dem Gebäude gerettet, viele andere hätten ihre Wohnungen zuvor selbst verlassen. Wie es zu dem Brand gekommen war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Polizei fahndet mit Fotos nach Schläger

Wer kennt den abgebildeten Tatverdächtigen und kann Hinweise zu seiner Identität geben?
Foto: Polizei Berlin

Fast ein halbes Jahr nach der Tat fahndet die Berliner Polizei seit Donnerstag nach einem Mann, der eine Frau angegriffen und verletzt hat. Am 3. September vergangenen Jahres soll der Mann die 36-jährige Frau an der Bushaltestelle Nüßlerstraße/Feldtmannstraße in Weißensee beschimpft und ihr Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Die Frau filmte den Mann mit ihrem Handy, woraufhin dieser sie trat und sich losriss. Die Frau erlitt einen Bruch des Unterarms. Der Täter war etwa 30 Jahre alt, ungefähr 1,78 Meter groß, hatte dunkle, leicht gelockte Haare und trug eine blaue Nike-Trainingsjacke der Fußballmannschaft „Paris St. Germain“. Hinweise an jede Polizeidienststelle.

Unfall mit zwei Verletzten sorgt für Stau auf Landsberger Allee

Pendler auf dem Weg ins Berliner Stadtzentrum mussten sich am Donnerstagmorgen in Lichtenberg auf Verzögerungen einstellen. Wegen eines Verkehrsunfalls mit drei beteiligten Autos auf der Landsberger Allee wurden zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Feuerwehr sagte. Die Straße wurde nach Informationen der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwärts in Höhe Rhinstraße gesperrt. Es kam zu einem Stau. Autofahrer sollten etwa 25 Minuten mehr einplanen, hieß es. Nach etwa zwei Stunden meldete die VIZ, die Straße sei wieder freigegeben. Details zu dem Unfall lagen zunächst nicht vor. (dpa)


+++ 26. Februar +++

Ungeduldiger Autofahrer bedroht weiteren Autofahrer mit Axt

Mit einer Axt in der Hand hat ein ungeduldiger Autofahrer an einer Berliner Kreuzung einen anderen Autofahrer bedroht und beleidigt. Der Verdächtige trat zudem am Dienstag gegen den Wagen des anderen, weil dieser an der Ampel nicht losgefahren ist, wie die Polizei Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Laut Polizei ging die Fahrt beider Wagen auf der Bundesstraße 1 Richtung Osten weiter. In der Nähe von Dahlwitz-Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) sah der attackierte Fahrer einen Polizeiwagen und hielt an, um den Vorfall an der Ampel zu melden. Der mutmaßliche Angreifer fuhr seinen Wagen daraufhin auf ein weiteres Auto, das zwischen den beiden gefahren war, und schob es auf den angehaltenen Wagen. Bei der Unfallaufnahme sei der Verdächtige laut Polizei zunehmend aggressiv geworden und wollte den Unfallort verlassen. Auch schubste er einen Beamten. Die Axt wurde sichergestellt. Nähere Angaben zu den beiden Autofahrern lagen zunächst nicht vor.

Pankow: Rollerfahrerin bei Verkehrsunfall getötet

Die Fahrerin eines Motorrollers ist in Berlin bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Die 39-jährige Frau fuhr nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen auf der Blankenburger Straße in Pankow hinter einem Lkw her. Als der Lastwagen nach rechts abbog, soll sie links an ihm vorbeigefahren und dabei mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein. In diesem Jahr starben bisher 14 Menschen in Berlin bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Unfälle war im vergangenen Jahr etwas gestiegen, gleichzeitig hatte es weniger Verletzte gegeben. (dpa)

Fußgängerin von Tram durch die Luft geschleudert und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Mitte von einer Straßenbahn angefahren und durch die Luft geschleudert worden. Die 24-Jährige erlitt bei dem Unfall in der Friedrichstraße am Dienstagvormittag schwere Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 24-Jährige kurz hinter der Claire-Waldoff-Straße die Straßenbahngleise, als sie von dem Zug der Tramlinie M1 erfasst wurde. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer kam ebenfalls in eine Klinik. (dpa)

Motorrad fährt in Auto - Biker muss wiederbelebt werden

Auf der Bundesstraße 2 bei Angermünde (Landkreis Uckermark) ist ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen und eine Böschung heruntergerollt. Der 60 Jahre alte Motorradfahrer musste nach dem Unfall am Dienstagabend wiederbelebt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen wollte das Auto von einem Feldweg auf die B2 abbiegen, als es zu dem Zusammenstoß kam. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 10.000 Euro.  (dpa)

Mehrere Verletzte bei Massenkarambolage auf der A113

Ein Auto mit Totalschaden nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn 113.
Foto: Morris Pudwell

Bei einer Karambolage mehrerer Fahrzeuge auf der Autobahn 113 sind sechs Menschen leicht verletzt worden. Ein Kleintransporter sei am Dienstagabend zwischen dem Flughafen Schönefeld und der Anschlussstelle Schönefeld-Süd aus unbekannter Ursache auf ein Auto aufgefahren, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke. Drei weitere Autos fuhren auf. Die Strecke wurde in Richtung Berlin vorübergehend gesperrt. In der Nacht war sie wieder komplett befahrbar. (dpa)

Tempo 205 auf der Stadtautobahn - 1360 Euro Bußgeld

Mit einer Geschwindigkeit von 205 Kilometern pro Stunde ist ein junger Mann über die Berliner Stadtautobahn gerast. Weil nur Tempo 80 erlaubt ist, erwarten den 22-Jährigen nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann wurde in der Nacht zum Mittwoch gegen 3.10 Uhr von einer Zivilstreife der Autobahnpolizei nahe der Ausfahrt Innsbrucker Platz in Schöneberg bemerkt. Die Polizisten folgten dem Raser und filmten ihn. (dpa)

+++ 25. Februar +++

Mann beleidigt und mit Flasche auf den Kopf geschlagen

Zwei Unbekannte haben in Prenzlau (Uckermark) einen 22-jährigen Mann beleidigt und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Das Opfer kam mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde am Samstagabend in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Es würden dringend Zeugen gesucht, um die Tat aufzuklären. Die Täter flüchteten demnach unerkannt aus dem Bereich des Radweges Uckerpromenade/Neustädter Damm. Zwei Zeugen hatten Rettungskräfte gerufen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, weil ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne. Ein Begleiter des Geschlagenen hatte sich vor dem Angriff entfernt. (dpa)

Von U-Bahn überrollt und unverletzt

In Mitte ist ein Mann von einer U-Bahn überrollt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, waren auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Französische Straße am Montag, gegen 13.25 Uhr, drei Männer in einen handgreiflichen Streit geraten. Einer der Männer verlor bei dem Gerangel das Gleichgewicht und fiel in das Gleisbett. Die einfahrende U-Bahn überrollte den Mann. Der 29-Jährige konnte aus dem Gleisbett geborgen werden. Sichtbare Verletzungen hatte er nicht. Dennoch wurde er zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Seine Kontrahenten konnten nicht mehr auf dem U-Bahnhof angetroffen werden. Alle Streitenden könnten nach Aussagen der Zeugen vom Äußeren her der Obdachlosenszene angehören.

Auto durch brennende Mülltonne beschädigt

Eine brennende Papiertonne hat am frühen Dienstagmorgen in Berlin-Friedrichshain ein Auto beschädigt. Das Fahrzeug stand in unmittelbarer Nähe zu dem in Flammen stehenden Behälter, wie die Polizei mitteilte. Allerdings wurde der Wagen nur leicht an der hinteren Stoßstange beschädigt. Die Tonne brannte vollständig nieder. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Postbote gegen 4.00 Uhr den Brand auf dem Gehweg in der Liebigstraße.

In der Liebigstraße liegt das alternative Wohnprojekt «Liebig 34», eines der letzten Symbole der autonomen Szene in der Stadt - eine Räumungsklage gegen die Bewohner beschäftigt derzeit die Justiz. Einen Zusammenhang zwischen dem Brand und «Liebig 34» schließt die Polizei jedoch aus. (dpa)

Polizist bremst Autodieb aus

Ein Polizist außer Dienst hat in Pankow-Rosenthal einen Autodieb festgenommen. Der Beamte des Polizeiabschnitts 24 sah am Montagnachmittag den am selben Tag als gestohlen gemeldeten Nissan im fließenden Verkehr an der Blankenfelder Chaussee, Ecke Rosenthaler Weg. Er setzte sich mit seinem eigenen Fahrzeug vor den Wagen und zwang den Fahrzeugführer dadurch zum Anhalten. Der Polizist nahm den 21-jährigen mutmaßlichen Dieb fest und übergab ihn seinen hinzualarmierten Kollegen. Im gestohlenen Nissan wurden unter anderem Einbruchswerkzeug und Kennzeichen eines anderen Autos gefunden.

Technische Störung auf einigen S-Bahn-Linien Berlin

Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen am Dienstag bei einigen Verbindungen auf dem Ring mehr Zeit einplanen. Wegen einer technischen Störung nach Bauarbeiten am Gleis bestehe für die Linien S41, S42 und S46 zwischen Halensee und Westend Pendelverkehr im 20-Minuten-Takt, twitterte die S-Bahn. Die Linien S41 und S42 fahren den Angaben zufolge nur im 10-Minuten-Takt. Die S46 verkehre nur zwischen Königs Wusterhausen und Tempelhof. Zudem fahren Züge der Linie S45 nur zwischen Hermannstraße und Flughafen Schönefeld, die der Linie S47 zwischen Schöneweide und Spindlersfeld.

Zur Umfahrung zwischen Ostkreuz und Westkreuz sollten demnach die Linien S3, S5, S7 und S9 sowie zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen die Linien S1, S2, S25 und S26 genutzt werden. Die Einschränkungen würden voraussichtlich den ganzen Dienstag andauern, teilte die S-Bahn mit. Eine Behebung der Störung ist bis etwa 23.00 Uhr angedacht. (dpa)

Wohnungstür in Neukölln in Brand - Rauchmelder weckt Bewohner

In einem Wohnhaus im Berliner Ortsteil Neukölln ist eine Wohnungstür vermutlich in Brand gesetzt worden. Das Feuer brach am Dienstagmorgen gegen 06.25 Uhr am Weigandufer aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. „Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigte sich bei einem Wohnungsbrand heute Morgen“, hieß es in einem Tweet der Feuerwehr. Bevor der Rauch in die Schlafzimmer der Wohnung drang, wurden die Bewohner durch das Piepen der Rauchmelder geweckt und konnten sich dadurch auf den Balkon retten. Die Flammen wurden von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Verletzte gab es demnach keine. (dpa)

BMW rammt Laternenmast

In der Nacht zum Dienstag hat ein Fahrer in Neukölln auf der Grenzallee, kurz hinter der Buschkrugallee, die Kontrolle über seinen BMW verloren. Er kam von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Zaun und rammte mit dem Heck einen Laternenmast. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun die Unfallursache. Die Feuerwehr beseitigte das Wrack. 

Defekte Gasleitung repariert - Bewohner können zurück in Wohnungen

Nach dem Abdichten einer defekten Gasleitung in der Wundtstraße in Berlin-Charlottenburg konnten die Bewohner in der Nacht in ihr Haus zurückkehren. Das Leck hatte am Abend Feuerwehr und Gasag auf den Plan gerufen. Vor dem Wohngebäude sei Gas aus dem Rohr getreten, das auch in das Haus führe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Leitung wurde frei gelegt und von der Gasag repariert. Alle Sperren seien aufgehoben worden und die Bewohner konnten zurück in das Haus, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen. Zehn Bewohner hatten zuvor in einem benachbarten Cafe Unterschlupf gefunden und waren dort von der Feuerwehr betreut worden. (dpa)


+++ 24. Februar 2020 +++

13-Jährige wird nach Streit von Gruppe Jugendlicher verprügelt

Ein 13 Jahre altes Mädchen in Berlin-Adlershof ist beim Versuch, einen Streit mit einer Gleichaltrigen zu klären, von einer Gruppe Jugendlicher verprügelt worden. Das Mädchen habe sich mit einer anderen Jugendlichen zum Gespräch treffen wollen, teilte die Polizei am Montag mit. Die habe am Sonntagmittag jedoch 15 bis 20 Freunde mitgebracht und der 13-Jährigen sofort ins Gesicht geschlagen. Das Mädchen sei dann zu Boden gegangen und aus der Gruppe geschlagen und getreten worden, bis eine Passantin eingegriffen habe. Die Schläger entkamen, das Mädchen wurde leicht verletzt im Krankenhaus behandelt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Mann bei Wohnungsbrand gestorben

Bei einem Wohnungsbrand in Forst (Spree-Neiße) ist ein 52 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Feuerwehr und Polizei wurden am Montagmorgen informiert, dass Qualm und Flammen aus einer Wohnung im Erdgeschoss schlugen. Die Feuerwehr konnte den Brand umgehend löschen, wie die Polizei weiter mitteilte. In der Wohnung entdeckten Einsatzkräfte eine tote Person, bei der es sich um den bettlägerigen Mieter handelte. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa)

Frau mit Ruderboot auf Spree in Seenot

Mit einem Ruderboot ist eine Frau in der Rummelsburger Bucht in Seenot geraten. Die Frau sei offenbar auf dem Weg zu ihrem Hausboot gewesen, dabei jedoch vom starken Wind abgetrieben worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Dadurch sei sie am Sonntagabend in Panik geraten. Die Wasserschutzpolizei konnte die leicht unterkühlte Frau schließlich zu ihrem Ziel bringen.

Mann ohne Führerschein rund 60 Stundenkilometer zu schnell

Ein 28-Jähriger ist ohne Führerschein und fast doppelt so schnell wie erlaubt über die Berliner Stadtautobahn gefahren. Der Raser wurde am Sonntagabend mit Tempo 143 - erlaubt war Tempo 80 - auf der Autobahn 103 in Schöneberg angehalten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zunächst habe der Mann falsche Personalien angegeben, was jedoch aufgeflogen sei. Ihn erwarten nun ein Bußgeld und Verfahren wegen des Fahrens ohne Führerschein und der Angabe falscher Personalien. (dpa)

Echte Polizisten nehmen falschen Polizisten fest

Polizisten haben in Friedrichshain zwei Trickbetrüger festgenommen. Laut Polizei hatte ein Unbekannter am Sonntagabend eine an der Karl-Marx-Allee wohnende 78-jährige Frau angerufen unde sich als Polizeibeamter ausgegeben. Er forderte sie auf, Wertgegenstände und Geld in einem Beutel im Hausflur abzustellen. Der Beutel werde von einem weiteren Polizisten abgeholt. Die 78-Jährige wurde skeptisch, und ihr Mann rief die richtige Polizei. Zivilbeamte beobachteten kurz darauf einen 30-jährigen Mann, der sich im Eingangsbereich des Wohnhauses nach dem Beutel umsah. Die Beamten gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen den Mann fest. Ein im Nahbereich festgestellter 14-Jähriger, der zuvor zusammen mit dem Festgenommenen gesehen wurde, wurde ebenfalls festgenommen. Dieser gab an, damit beauftragt worden zu sein, den Beutel abzuholen. Die Polizisten nahmen den 30-Jährigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit. Der Jugendliche wurde  seiner Mutter übergeben.

Einbrecher stellt sich freiwillig

In Reinickendorf hat sich ein Einbrecher seinen Opfern selbst gestellt. Nach Angaben der Polizei klingelte der 39-Jährige am Sonntagnachmittg an der Wohnung eines 57-Jährigen am Siedelmeister Weg. Er gab an, bei einem Einbruch in dessen Wohnung am 6. Dezember beteiligt gewesen zu sein. Der 57-Jährige bat den Mann herein und rief die Polizei an. Die eingetroffenen Beamten nahmen den 39-Jährigen mutmaßlichen Einbrecher fest. Ob Reue die den Festgenommenen angetrieben hat, ermittelt nun die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1.

Jugendgruppe verprügelt 13-jähriges Mädchen

Eine Jugendgruppe hat in Adlershof ein 13-jähriges Mädchen attackiert. Nach ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen traf sich die 13-Jährige am Sonntagnachmittag auf der Nipkowstraße mit einer weiteren Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch, aufgrund eines vorangegangen Streits. Entgegen der Verabredung erschien die noch Unbekannte jedoch mit 15 bis 20 weiteren Jugendlichen und schlug der 13-Jährigen sofort ins Gesicht. Diese stürzte zu Boden, wo sie aus der Gruppe heraus geschlagen und getreten wurde. Erst als eine Passantin eingriff, ließen die Gruppe und die Kontrahentin von der 13-Jährigen ab und flüchteten unerkannt. Alarmierte Rettungskräfte brachten die leicht Verletzte zusammen mit ihrer ebenfalls eingetroffenen Mutter zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Mann bei Wohnungsbrand leicht verletzt

Ein Mann ist bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Wedding leicht verletzt worden. In der Wohnung in der Sylter Straße haben am späten Sonntagabend Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Montag sagte. Die Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Mieter der Wohnung kam mit leichten Brandverletzungen in ein Krankenhaus. Die Brandursache war noch unklar. Zunächst berichtete die „B.Z.“. Demnach soll es sich um eine Pflegeeinrichtung handeln. (dpa)

Supermarkt brennt in Neuruppin - starke Rauchentwicklung 

Bei einem Brand in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist es am frühen Montagmorgen zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer war gegen 05.00 Uhr an einem Supermarkt ausgebrochen, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest sagte. Anwohner im Bereich Neustädter Straße wurden von der Feuerwehr aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs - sowie Klimaanlagen abzuschalten. Nähere Einzelheiten zum Brand etwa zu Verletzten oder der Brandursache waren zunächst nicht bekannt. Während des Feuerwehreinsatzes war die Bundesstraße 167 auf Höhe des Kreisverkehrs Neustädter Straße komplett gesperrt, wie das Verkehrsstudio Berlin berichtete. (dpa)

Drei Tote und 56 Verletzte am Wochenende in Brandenburg 

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende drei Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, 56 weitere wurden verletzt. Das Lagezentrum der Polizei Brandenburg zählte zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 358 Verkehrsunfälle, wie ein Sprecher am Montag sagte. Demnach sind bei 40 der 358 Unfällen Personen verletzt worden, bei den restlichen 318 entstanden lediglich Sachschäden.

Nach Polizeiangaben ereignete sich ein tödlicher Unfall am Freitagnachmittag: Auf der Bundesstraße 167 in der Nähe von Schorfheide (Barnim) ist ein Autofahrer mit seinem Wagen ungebremst auf einen Lastwagen aufgefahren und dabei ums Leben gekommen. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt.

In der Nähe von Michendorf (Potsdam-Mittelmark) ist ebenfalls am Freitag ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum gefahren und gestorben.

Der dritte Unfall ereignete sich am Samstag auf der Autobahn 12 in der Nähe von Briesen (Oder-Spree). Hier ist eine 48-jährige Beifahrerin tödlich verletzt worden, nachdem ein Auto in einen Kleintransporter fuhr. Bei dem Unfall wurden vier weitere Menschen verletzt, drei davon aus dem Auto indem die Beifahrerin saß. (dpa)


+++ 23. Februar 2020 +++

Seniorin liegt vier Tage hilflos in Wohnung - Nachbarin holt Hilfe

Eine Frau in Schwedt hat einer Nachbarin vermutlich das Leben gerettet. Der Frau sei aufgefallen, dass die 86-Jährige seit vier Tagen nicht zu sehen war und der Briefkasten voll war, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Frau holte am Samstag Hilfe. Die Feuerwehr öffnete die Tür und sah die allein lebende Seniorin nach Angaben eines Polizeisprechers hilflos auf einer Couch im Wohnzimmer liegen. Der Rettungswagen habe medizinische Hilfe geleistet, die Frau sei ins Krankenhaus gebracht worden. Warum die 86-Jährige in die Notlage geraten war, blieb zunächst unklar. (dpa)

Transfrau wird geschlagen und beleidigt - der Staatsschutz ermittelt

Eine Transfrau ist in Berlin-Kreuzberg von einem Unbekannten geschlagen, bespuckt und beleidigt worden. Die 28-Jährige war am Samstagabend auf dem Mehringplatz unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er soll sie dort zunächst beleidigt und bespuckt haben. Anschließend soll der Angreifer der Transfrau gegen den Kopf geschlagen haben. Ein Zeuge alarmierte die Beamten, der Angreifer konnte jedoch unerkannt flüchten. Die Frau wurde nicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen transphober Motive übernommen. (dpa)

Drei Männer überfallen Fahrdienst-Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter einer Fahrdienst-Firma ist in Berlin-Friedrichshain von drei Männern ausgeraubt worden. Zwei von ihnen sprachen den Fahrer am Sonntagmorgen zunächst neben seinem Wagen in der Straße Am Wriezener Bahnhof an, wie die Polizei mitteilte. Ein Dritter habe dem 58-Jährigen dann von hinten den linken Arm auf den Rücken gedreht. Er habe ihm seine Armbanduhr vom Handgelenk gerissen. Der Fahrer erlitt leichte Hautabschürfungen. Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß. Polizisten, die in der Nähe waren, verfolgten die rennenden Männer. Sie konnten zwei von ihnen, 20 und 23 Jahren alt, stoppen. Der dritte entkam zwar unerkannt, aber „die Ermittlungen laufen“, sagte eine Polizeisprecherin.

Mit Tempo 140 über die Stadtautobahn: Sohn wird mit Mutter gestoppt

Ein Mann ohne Führerschein ist fast doppelt so schnell wie erlaubt über die Berliner Stadtautobahn A100 gerast und hat erfolglos versucht, der Polizei davonzufahren. Der 20-Jährige war am späten Samstagabend einer Zivilstreife auf der Rudolf-Wissell-Brücke aufgefallen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er fuhr demnach mit 140 Kilomtern pro Stunde in Richtung Dreieck Charlottenburg - erlaubt ist dort nur Tempo 80.

Der Fahrer habe zudem andere Autos rechts überholt. Als die Beamten ihm Anhaltesignale gaben, bog er von der Autobahn ab und passierte bei Rot eine Ampel. Anschließend schaltete er schlagartig alle Lichter am Wagen aus und parkte rechts ein. Die Polizisten, die ihm folgten, sahen jedoch das Manöver und kontrollierten den Mann.

Er hatte keinen Führerschein. Auf dem Beifahrersitz saß seine 42 Jahre alte Mutter, die Halterin des Wagens. Sie muss sich nun wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der junge Mann bekam eine Anzeige wegen eines Einzelrennens. Das Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

25-Jähriger mit Stichen in Altglienicke schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Streit in Berlin-Altglienicke attackiert und schwer verletzt worden - vermutlich durch Messerstiche. Mehrere Jugendliche und junge Erwachsene seien am Samstagmorgen kurz nach Mitternacht in einem Imbiss in der Ortolfstraße aneinandergeraten, teilte die Polizei mit. Im Verlauf des Streits sei der 25-Jährige in Richtung Siriusstraße davongerannt, dabei hätten sich mehrere Verfolger auf ihn gestürzt und „vermutlich mit mehreren Messern auf sein linkes Bein eingestochen“, hieß es. Anschließend seien die Täter geflüchtet. Der Schwerverletzte musste von einem Notarzt versorgt werden. Er kam stark blutend in ein Krankenhaus. Der Grund und der genaue Hergang des Streits waren zunächst unklar. (dpa)

Polizeiwagen mit Steinen beworfen - Staatsschutz ermittelt

Ein Polizeiwagen ist in Berlin-Friedrichshain mit Steinen beschädigt worden. Die Objektschutzmitarbeiter hatten am Freitagabend in der Rigaer Straße einen kurzen Stopp eingelegt, als plötzlich Steine gegen den Wagen flogen, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach wurde dabei die Frontscheibe beschädigt, der Rückspiegel sei abgefallen. Woher die Steine geworfen wurden, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. „Die Fallrichtung war eher von oben“, ein Täter war jedoch nicht zu sehen. Einer der Polizeimitarbeiter habe über Augenschmerzen geklagt. Er wurde im Krankenhaus auf eventuelle Glassplitter untersucht. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. (dpa)

+++ 22. Februar 2020 +++

Nach schwerem Unfall mit Polizeiauto: Fußgängerin verstorben

Eine 28-Jährige, die am vergangenen Mittwoch bei einem Verkehrsunfall mit einem zivilen Polizeifahrzeug in Friedenau lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte, ist am Samstagmittag in einem Krankenhaus an den Folgen ihrer Verletzungen erlegen.

Der zivile Einsatzwagen der Polizei war mit Blaulicht und Sirene in der Rheinstraße unterwegs. Der Wagen befand sich auf dem Weg zu einem Einsatz auf dem U-Bahnhof Innsbrucker Platz wegen einer Körperverletzung. Der Fahrer des Fahrzeugs soll noch versucht haben, der Fußgängerin auszuweichen, dennoch wurde diese von dem Fahrzeug erfasst. Der Fahrer unterzog sich freiwillig zwei Atemalkoholmessungen, welche beide negativ verliefen, und einer Fahrtüchtigkeitsprüfung. Es wurden keine Ausfallerscheinungen festgestellt. Der Verkehrsermittlungsdienst ermittelt weiter. (BLZ)

Großeinsatz bei Brand eines Wohnhauses in Berlin-Neukölln

Großbrand in der Hermannstraße.
Foto: Morris Pudwell

32 Menschen sind am Samstag aus einem stark verrauchten Wohnhaus in Berlin-Neukölln gerettet worden, in dem ein Kellerbrand ausgebrochen war. 20 von ihnen kamen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach ersten Erkenntnissen gebe es keine Menschen mit Brandverletzungen. „Wir sind uns sicher, dass keine Personen mehr im Gebäude sind“, sagte der Sprecher.

Die Brandursache war zunächst unklar. Die Feuerwehr war am Abend mit 150 Kräften an der Hermannstraße im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Abend an. Im Erdgeschoss des Neubau-Wohnhauses mit sechs Stockwerken an der Okerstraße befindet sich ein Lebensmittelmarkt. (dpa)

Unbekannter fragt nach Zigaretten und schlägt mit Machete zu

Mit einer Machete soll ein Unbekannter zwei Männer in Berlin-Kreuzberg angegriffen und verletzt haben. Er fragte die 19- und 20-Jährigen am Freitagabend am Mehringplatz zunächst nach Zigaretten und Feuer, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Sie gaben ihm jedoch nichts. Daraufhin soll er dem Älteren mit der Waffe auf den Kopf geschlagen haben. Auch der Jüngere soll mit der Machete attackiert worden sein. Er habe den Schlag zwar abwehren können, wurde jedoch am Unterarm verletzt. Beide Männer erlitten laut Polizei Schnittverletzungen und wurden ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Der Angreifer flüchtete mit einem Begleiter in einem Auto. (dpa)

Wilmersdorf: Betrunkene BMW-Fahrerin rammt Poller

Feuerwehr- und Polizeikräfte an der Unfallstelle in Berlin-Wilmersdorf. 
Foto: Morris Pudwell

Eine betrunkene BMW-Fahrerin in Berlin-Wilmersdorf prallte in der Nacht auf Samstag gegen einen Poller und ein Halteverbotsschild. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei soll die 38-jährige Fahrerin gegen 3.10 Uhr mit dem BMW ihrer Mutter aus bislang unbekannten Gründen an der Kreuzung Bundesallee Ecke Hohenzollerndamm von der Fahrbahn abgekommen sein. Ein Gehwegpoller und ein Verkehrszeichen wurden dabei aus dem Boden gerissen und schwer beschädigt. Eine Atemalkoholkontrolle bei der 38-Jährigen ergab 1,8 Promille. Aufgrund von Hämatomen, Hautabschürfungen und einem Knochenbruch wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie nach einer ambulanten Behandlung und einer Blutentnahme wieder entlassen wurde. Hinweise, dass andere Verkehrsteilnehmer in den Unfall involviert gewesen sind, liegen nicht vor. (BLZ)

Rassistische und homophobe Beleidigungen –Staatsschutz ermittelt

Ein aggressiver Mann hat ein Paar in Berlin-Pankow homophob und Polizisten rassistisch beleidigt. Der alkoholisierte 34-Jährige ging am Freitagabend am S-Bahnhof Wollankstraße auf die zwei Männer los und beleidigte sie mit homophoben Worten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zudem soll er versucht haben, sie zu treten und mit einer Flasche zu schlagen. Eine Sprecherin der Polizei sagte, anschließend habe er dazugekommene „Kollegen mit Migrationshintergrund“ rassistisch beleidigt. Später habe er sich auch mehrfach volksverhetzend geäußert. Die Beamten legten ihm demnach Handfesseln an, weil er sich weiter aggressiv verhielt und zunächst seine Personalpapiere nicht zeigen wollte. Der Mann gab an, Drogen genommen zu haben. Er muss sich nun wegen Volksverhetzung, Beleidigungen und versuchter Körperverletzung verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Elektro-Auto in Kreuzberg brennt – Polizei vermutet Brandstiftung

Ein Auto einer Carsharing-Firma in Berlin-Kreuzberg ist in Flammen aufgegangen. Eine Frau bemerkte am Samstagmorgen die Flammen an dem Elektro-Wagen in der Naunynstraße, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen. Ein weiteres Auto, das daneben stand, wurde durch das Feuer beschädigt. Als Ursache vermutet die Polizei Brandstiftung. In Berlin werden immer wieder abgestellte Autos von Unbekannten angezündet. (dpa)

Polizeiwagen mit Steinen beworfen – Staatsschutz ermittelt

Ein Polizeiwagen ist in Berlin-Friedrichshain mit Steinen beschädigt worden. Die Objektschutzmitarbeiter hatten am Freitagabend in der Rigaer Straße einen kurzen Stopp eingelegt, als plötzlich Steine gegen den Wagen flogen, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach wurde dabei die Frontscheibe beschädigt, der Rückspiegel sei abgefallen. Woher die Steine geworfen wurden, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. „Die Fallrichtung war eher von oben“, ein Täter war jedoch nicht zu sehen. Einer der Polizisten habe über Augenschmerzen geklagt. Er wurde im Krankenhaus auf eventuelle Glassplitter untersucht. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. (dpa)

Unfall auf A12 – eine Tote und vier Verletzte

Bei einem Unfall auf der Autobahn 12 ist nahe Briesen (Landkreis Oder-Spree) eine 48-jährige Frau tödlich verletzt worden. Vier Menschen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vom Samstag außerdem verletzt. Die tote Frau und drei der vier Verletzten gehörten zu einer Familie; darunter war auch ein Kind. Nach ersten Erkenntnissen fuhr das Auto, in dem auch die später tödlich Verletzte saß, in einen Kleinlasttransporter. Ein Insasse im Kleintransporter wurde ebenfalls verletzt. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Die Autobahn war in Richtung Polen vorläufig gesperrt. (dpa)

25-Jähriger mit Stichen schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Streit in Berlin-Altglienicke attackiert und schwer verletzt worden – vermutlich durch Messerstiche. Mehrere Jugendliche und junge Erwachsene seien am Samstagmorgen kurz nach Mitternacht in einem Imbiss in der Ortolfstraße aneinandergeraten, teilte die Polizei mit. Im Verlauf des Streits sei der 25-Jährige in Richtung Siriusstraße davongerannt, dabei hätten sich mehrere Verfolger auf ihn gestürzt und „vermutlich mit mehreren Messern auf sein linkes Bein eingestochen“, hieß es. Anschließend seien die Täter geflüchtet. Der Schwerverletzte musste von einem Notarzt versorgt werden. Er kam stark blutend in ein Krankenhaus. Der Grund und der genaue Hergang des Streits waren zunächst unklar. (dpa)

Gefahrgutlaster rollt in Böschung – Autobahn 13 teilweise gesperrt

Wegen eines von der Straße abgekommenen Gefahrgutlasters ist die Autobahn 13 bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) am Samstagmorgen teilweise gesperrt. Es seien keine gefährlichen Stoffe ausgetreten, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen kam dem Fahrer mit dem Laster am frühen Morgen aus noch ungeklärter Ursache auf dem Weg Richtung Dresden von der Fahrbahn ab und rutschte in eine Böschung. Der Fahrer blieb unverletzt. Aus dem Lastwagen lief Diesel aus. Einsatzkräfte bargen den Gefahrguttransporter gegen 9.15 Uhr. Die Aufräumarbeiten dauerten zunächst an. (dpa)

+++ 21. Februar 2020 +++

Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt

Ein Autofahrer ist am Freitagmittag in der Nähe von Michendorf (Potsdam-Mitteldorf) gegen einen Baum gefahren und noch an der Unfallstelle gestorben. Der Mann Anfang Siebzig wurde bei dem Unfall eingeklemmt, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte befreiten den Mann aus dem Auto, konnten aber nichts mehr für ihn tun. Der Wagen brannte komplett aus. Warum der Mann von der Fahrbahn abkam, war zunächst unklar. Die Landesstraße war während der Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Durch Kollisionen mit Bäumen starben in Brandenburg laut der jüngsten Unfallstatistik im vergangenen Jahr 39 Menschen – also jeder dritte Verkehrstote. Insgesamt gab es 1400 Verkehrsunfälle, die an Bäumen endeten.

Polizei nimmt mutmaßliche Drogendealer in Neukölln fest

Beamte haben in Berlin-Neukölln zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Ein Wagen mit zwei 22 und 23 Jahre alten Männern sei am Freitagmorgen zweien Zivilbeamten aufgefallen, teilte die Polizei mit. Als die Beamten einen von ihnen ansprachen, versuchten sie zu flüchten, wurden aber gestellt. Bei den Männern wurde den Angaben nach Drogen, Bargeld und Einhandmesser gefunden. Bei der Durchsuchung des Autos und der Wohnungen kamen weitere Betäubungsmittel zum Vorschein. Bei den Drogen in verkaufstypischen Packungen habe es sich augenscheinlich um Kokain und Cannabis gehandelt, hieß es. Gegen die Männer wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Rauschgift ermittelt. Zudem muss sich der 22-Jährige wegen des Fahrens ohne Führerschein verantworten. (dpa)

Polizei-Großaufgebot verhaftet zwei mutmaßliche Räuber in Berlin

Die Berliner Polizei hat am Freitagmorgen zwei mutmaßliche Räuber im Alter von 17 und 20 Jahren verhaftet. Die beiden sollen seit Mitte Januar mindestens neun Taten begangen haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ihre Opfer wählten die jungen Männer nach Vermutung der Ermittler abends und nachts in der U-Bahn im Stadtgebiet aus. Die Betroffenen seien genötigt worden sein, Geld vom Automaten abzuheben, andere mussten Geld oder Wertgegenstände aus ihren Wohnungen abliefern. Die Verdächtigen sollen Ausweispapiere gestohlen oder fotografiert und den Betroffenen mit Repressalien gedroht haben, sollten sie die Polizei einschalten.

Die beiden sollten noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. An den Festnahmen und Durchsuchungen dreier Wohnungen in Kreuzberg, Wilhelmstadt und Staaken waren den Angaben nach mehr als 50 Polizisten sowie Kräfte einer Einsatzhundertschaft beteiligt. Dabei fanden die Beamten die mutmaßliche Tatbekleidung, ein Messer, erbeutete Gegenstände sowie diverse Ausweise und Scheckkarten auch von Personen, die noch keine Anzeige erstattet hatten. (dpa)

Fußgängerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Neukölln von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die 52-Jährige habe am Donnerstagabend die Hermannstraße überquert, während der 38 Jahre alte Autofahrer in Richtung Flughafenstraße fuhr, teilte die Polizei mit. Durch den Zusammenstoß habe die Frau schwere Rumpfverletzungen erlitten. Zum genauen Unfallhergang wird noch ermittelt. Nach Polizeiangaben erschwerten aufgebrachte Familienangehörige der Verletzten die Arbeit der Beamten am Unfallort. Der Autofahrer erlitt einen leichten Schock. (dpa)

38-Jähriger verhindert Taschendiebstahl

Ein 38-Jähriger hat durch couragiertes Handeln in Berlin-Kreuzberg einen Taschendiebstahl verhindert. Ihm gelang es, den 44-jährigen Tatverdächtigen festzuhalten, bis die Beamten eintrafen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine 56-jährige Frau wurde bei dem Vorfall am späten Donnerstagabend an Rumpf, Armen und Beinen verletzt. Nach Angaben der Polizei soll der Verdächtige der Frau gefolgt sein. Als sie ein Wohnhaus betreten wollte, habe er versucht, ihr die Handtasche zu entreißen und sie zu Boden gestoßen, als sie nicht losließ. Der 38-Jährige war zufällig vorbeigekommen, hatte den Vorfall beobachtet und war zu Hilfe geeilt. Wie die Beamten bei der Überprüfung des mutmaßlichen Räuber feststellten, lag gegen den 44-Jährigen schon ein Haftbefehl wegen Diebstahls vor. Er wurde in ein Gewahrsam genommen und später in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. (dpa)

Motorrad und Auto krachen bei Wendemanöver zusammen

Ein Auto ist bei einem Wendemanöver in Berlin-Mariendorf mit einem Motorrad kollidiert. Der 19 Jahre alte Motorradfahrer erlitt schwere Kopf- und Rumpfverletzungen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach sei er am Donnerstagabend auf der Ullsteinstraße unterwegs gewesen, als die Autofahrerin vom Fahrbahnrand in den Fließverkehr einfuhr und über die Parkflächen auf dem Mittelstreifen wenden wollte. Dabei sei es zum Zusammenstoß gekommen, zur genauen Unfallursache werde noch ermittelt. Die 54-jährige Fahrerin blieb unverletzt. (dpa)

Mann will mit Gewehr einkaufen

Mit einem Gewehr vor der Brust hat ein Mann in Berlin-Schmargendorf einen Supermarkt betreten und wollte einkaufen. Die herbeigerufenen Polizisten nahmen den 30-Jährigen im Kassenbereich fest, wobei er Widerstand leistete, wie die Sicherheitskräfte am Freitag mitteilten. Außer dem Luftdruckgewehr hatte der Mann bei dem Vorfall am Donnerstagnachmittag eine Schreckschusspistole sowie Munition für beide Waffen bei sich. Er war den Angaben zufolge angetrunken. Der Mann wurde laut Polizei in ein Gewahrsam gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Obendrein wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird jetzt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Polizei prüft zudem einem Sprecher zufolge, ob die Tat womöglich einen politischen Hintergrund hat. Bei der Durchsuchung sei festgestellt worden, dass der vorübergehend Festgenommene rechte Symbole als Tattoos an seinem Köper trug. Es werde deshalb davon ausgegangen, dass er eine rechte Gesinnung habe. Bei der Tat habe er sich jedoch nicht rechtsextrem geäußert. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Cottbus: Vize-Schulleiter soll Schulräume verwanzt haben

Ein stellvertretender Schulleiter in Cottbus soll seine Kollegen abgehört haben. In vier Räumen der Schulleitung und des Lehrerrates am Pückler-Gymnasium seien Wanzen entdeckt worden, teilte das Bildungsministerium am Freitag mit. Der Mann, der seit 2015 Vize-Direktor des Gymnasiums ist, sei mit sofortiger Wirkung suspendiert worden und dürfe die Schule nicht mehr betreten. Den Angaben nach informierte der Schulleiter direkt nach dem Fund am Donnerstagabend das Schulamt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. (dpa)

Flucht vor Polizei: PKW mit gefälschten Kennzeichen verunglückt

Beim Versuch, sich in Berlin-Neukölln einer Polizeikontrolle zu entziehen, ist der Fahrer eines Mitsubishi-PKW verunglückt. Der Mann ignorierte Anhaltesignale einer Streife auf der Hermannstraße und beschleunigte stattdessen. Es folgte eine Verfolgungsjagd durch den Neuköllner Schillerkiez. In der Herrfurthstraße verlor der offenbar nicht ortskundige Fahrer die Kontrolle über den Mitsubishi, bekam die scharfe Linkskurve in die Oderstraße nicht und knallte direkt in den Zaun zum Tempelhofer Feld. Kurz darauf war der Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn an der Unfallstelle. In der Zwischenzeit waren die beiden Insassen bereits zu Fuß geflohen. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellte sich heraus, dass die Prüfplaketten gefälscht waren. Die Polizei erstattete Anzeige wegen Urkundenfälschung. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Nach den Insassen wird gefahndet. (BLZ)

Betrunkener mit Gewehr in Supermarkt - Festnahme

Ein alkoholisierter, mit einem Gewehr bewaffneter Mann hat am Donnerstagnachmittag in Schmargendorf einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen riefen die Polizei zu dem Geschäft in der Forckenbeckstraße, nachdem der Mann mit einem Gewehr vor der Brust den Supermarkt betreten hatte - offenbar nicht in der Absicht, diesen zu überfallen, sondern um dort einzukaufen. Alarmierte Kräfte nahmen den 30-Jährigen im Kassenbereich fest. Dieser leistete Widerstand. Neben dem Luftdruckgewehr stellten die Einsatzkräfte bei dem Festgenommenen auch eine Schreckschusspistole sowie Munition für beide Waffen sicher. Der 30-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurden eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Anschließend wurde er entlassen. Der Mann muss sich nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Wollstreckungsbeamte verantworten. (BLZ)

Autoanhänger in Flammen - Verdacht auf Brandstiftung

In Berlin-Charlottenburg ist am frühen Freitagmorgen ein Autoanhänger in Brand geraten. Wie eine Polizeisprecherin sagte, bestehe der Verdacht auf Brandstiftung. Ein Anwohner bemerkte gegen 2.00 Uhr das Feuer und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, bevor sie auf andere Wagen übergreifen konnten. Die Schadenshöhe blieb zunächst unklar. Verletzt wurde niemand. (dpa)

+++ 20. Februar 2020 +++

Zivil-Fahrzeug der Polizei fährt Frau an - schwer verletzt

Polizisten bei der Unfallaufnahme am Unglücksort.
Foto: Pudwell

Eine Zivilstreife der Polizei hat in einem VW Bus in Berlin-Schöneberg eine Fußgängerin angefahren und lebensgefährlich verletzt. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend in der Rheinstraße, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach war der zivile Einsatzwagen gegen 21.00 Uhr mit Sirene und Blaulicht zu einem Einsatz am U-Bahnhof Innsbrucker Platz wegen einer Körperverletzung unterwegs, als die 28-jährige Fußgängerin in Höhe der Hedwigstraße die Fahrbahn der Rheinstraße über die Fußgängerfurt überquerte. Der Fahrer des Wagens soll noch versucht haben, den Zusammenstoß mit einer Ausweichbewegung zu verhindern. Nach Angaben der Polizei unterzog er sich freiwillig zwei Atemalkoholmessungen, die beide negativ ausfielen. Die Frau kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Erst vergangenen Freitag war in Berlin-Marzahn ein 30-jähriger Mann nach einem Zusammenstoß mit einem Funkwagen der Polizei an seinen Verletzungen gestorben. (dpa/BLZ)

Tödliche Schüsse vor Tempodrom - Verdächtiger ermittelt

Polizisten sichern Spuren nach der Tat am Tempodrom
Foto: dpa (Archivbild)

Nach den tödlichen Schüssen vor dem Berliner Tempodrom hat die Kriminalpolizei einen ersten Verdächtigen ermittelt. Der 48-Jährige gehört zu den Männern, die am Freitagabend durch Schüsse verletzt wurden, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. (tc)

Polizei stoppt Feuer unter Warschauer Brücke

Eine Gruppe hatte unter der Brücke eine Schubkarre mit Holz und zwei Gummireifen entzündet.
Foto: Pudwell

Eine Personengruppe hat mit einem Feuer unter der Warschauer Berücke am Mittwochabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Passanten hatten Feuerwehr und Polizei angerufen, nachdem sie auf der Brücke in Friedrichshain Brandgeruch und Rauchschwaden wahrgenommen hatten. Polizisten trafen unter der Warschauer Brücke auf eine Menschenansammlung und forderten Verstärkung an. Auch Diensthunde wurden alarmiert.

Die Gruppe hatte eine Schubkarre aus Metall und zwei Gummireifen mit Holz befüllt und dieses angezündet. Daneben war weiteres Holz gelagert, offenbar um das Feuer länger lodern zu lassen. Der Aufforderung, das Feuer unverzüglich zu löschen, sollen die Personen nur sehr zögerlich nachgekommen sein. Ein Mann, der sich den Anweisungen der Polizisten widersetzte, wurde daraufhin kurzzeitig festgenommen und in einen Einsatzwagen gesetzt. Feuerwehrleute löschten den Brand schließlich. Die Polizei erteilte Platzverweise gegen die teils stark alkoholisierten Anwesenden. (BLZ)

Brand in Wohnwagen - ein Toter

Nach einem Brand auf dem alternativen Wohngelände "Kesselberg" bei Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) ist in der Nacht zu Donnerstag eine Person tot in einem Wohnwagen aufgefunden worden. Ersten Informationen zufolge entdeckte die Feuerwehr die Leiche bei Löscharbeiten an dem komplett ausgebrannten Wohnwagen, wie die Polizei am frühen Donnerstagmorgen mitteilte. Die Todes- und Brandursache sowie die Identität der Person waren am Morgen noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

+++ 19. Februar 2020 +++

Exhibitionist entblößt sich vor Kind - Verdächtiger festgenommen

Wenige Stunden nach Veröffentlichung eines Fahndungsfotos hat die Berliner Polizei einen Mann festgenommen, der exhibitionistische Handlungen in einer S-Bahn vorgenommen haben soll. Polizisten nahmen den 55-jährigen Verdächtigen am Mittwochnachmittag in Charlottenburg fest. Er soll im Mai 2019 in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Wedding masturbiert haben, wie ein 12-jähriges Mädchen als Zeugin angab. Dabei soll er ein Tablet auf seinen Schoß gelegt haben, so dass die Tat von anderen Fahrgästen nicht bemerkt worden sein soll. Die 12-Jährige fotografierte den Mann mit ihrem Handy.

Auto und Transporter stoßen an Kreuzung zusammen

Ein Kleintransporter und ein Auto sind in Neuenhangen bei Berlin (Märkisch-Oderland) zusammengestoßen. Die 24-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall an einer Kreuzung am Mittwochmorgen schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die 25 Jahre alte Transporterfahrerin wurde leicht verletzt. (dpa)

Jugendlicher bei versuchtem Handyraub verletzt

Bei einem versuchten Handyraub am Dienstag in Marienfelde wurde ein 17-Jähriger leicht verletzt. Nach seinen Aussagen war er in der Ahrensdorfer Straße von einem Unbekannten zur Herausgabe seines Smartphones aufgefordert worden. Als er sich weigerte, soll der Unbekannte mit einem Messer auf ihn losgegangen sein. 

Auto fährt auf stehenden Bus - zwei Schwerverletzte

Ein Autofahrer ist in Templin (Uckermark) auf einen stehenden Bus gefahren. Der 89 Jahre alte Fahrer und seine 86 Jahre alte Beifahrerin wurden bei dem Unfall am Mittwochmorgen schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr befreite die Frau aus dem Auto. Sie wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Auch der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer und die Fahrgäste wurden nicht verletzt. Warum das Auto auf den Bus am Fahrbahnrand auffuhr, war zunächst unklar. (dpa)

Mann rettet Nachbarn aus brennendem Bett

Ein Mann hat seinen Nachbarn in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) in der Nacht zum Mittwoch wohl das Leben gerettet: Der Mann hörte den Rauchmelder aus der Nachbarwohnung und zog den schlafenden Mieter aus dem schon brennenden Bett, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehrleute löschten den Brand, alle Bewohner des Hauses wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebraucht. Vier der Mieter mussten wegen Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Das Haus ist den Angaben nach vorerst unbewohnbar. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (dpa)

Kokainlieferservice endet in Gewahrsam

Aufgeflogen ist vergangenen Nacht ein 21-Jähriger, der offenbar mit einem Lieferdienst für Kokain sein Geld verdient. Gegen 0.15 Uhr fiel den Beamten ein Renault auf, der die Mühlenstraße mit erhöhter Geschwindigkeit befuhr.  Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrers machte dieser falsche Angaben zur Person. Daraufhin durchsuchten die Polizeibeamten den 21-Jährigen und fanden bei ihm rund 1200 Euro sowie ein Mikroreagenzgefäß mit Kokain. Im Auto wurde weiteres Kokain gefunden, auch ein Pfefferspray. Einer Fahrerlaubnis hingegen war nicht vorhanden. Mit einem staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten weitere Polizisten noch die Wohnung des Tatverdächtigen und fanden weitere Beweismittel. Der 21-jährigen Tatverdächtigen wurde in ein Gewahrsam gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Kokainhandels in nicht geringer Menge mit Waffen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und aufgrund der falschen Namensangabe, wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz ermittelt.

Berliner Polizist Mitglied in rechtsextremen Gruppenchat

Ein aus Hessen nach Berlin gewechselter Polizist steht unter dem Verdacht, Rechtsextremisten nahe zu stehen. Am 7. Februar wurden wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen die Wohnung und der Arbeitsplatz des Mannes durchsucht und Beweise beschlagnahmt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Polizist sei Mitglied „in einem WhatsApp-Gruppenchat, in welchem unter anderem auch Gewaltdarstellungen und rechtsextreme Inhalte ausgetauscht worden sein sollen“. Die Berliner Polizei betonte, der Wechsel nach Berlin sei erfolgt, bevor der Gruppenchat bekannt geworden sei. (dpa)

Doppelt doof: zwei Mal zu schnell, zwei Mal gestoppt

Dass er sowohl Schwierigkeiten mit dem Einhalten von erlaubten Geschwindigkeiten als auch mit der Wahrheit hat, bewies gestern Abend ein 34-Jähriger auf der A100. Der Hyundai-Fahrer war Polizeikräften des Verkehrsdienstes zunächst gegen 21.15 Uhr in Höhe der Detmolder Straße aufgefallen, als er mit 155 statt der erlaubten 80 km/h in Richtung Süd unterwegs war. Die Polizeistreife stoppte den Wagen, woraufhin der Fahrer angab, den Mietwagen nur noch schnell abgeben zu wollen und Besserung versprach. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung erwarten den 34-Jährigen ein Bußgeld von mindestens 680 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Doch damit nicht genug. Eine Stunde später fiel den Zivilkräften der Hyundai erneut auf. Diesmal war der Wagen in Richtung Nord unterwegs. In Höhe der Oberlandstraße wurde der Wagen mit 138 statt der erlaubten 80 km/h angemessen. Für diese zweite Überschreitung muss der Mann nun mit einem Bußgeld von mindestens 280 Euro, zwei Punkten und zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

Schwer verletzter Fußgänger

Schwer verletzt wurde ein Fußgänger bei einem Unfall in der vergangenen Nacht in Wilhelmstadt. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 42-Jähriger gegen 22.25 Uhr mit einem Renault die Heerstraße in Richtung Sandstraße und bog links in die Wilhelmstraße ab. Dabei erfasste er den 26 Jahre alten Fußgänger, der die Wilhelmstraße in gleicher Richtung überquerte. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

Über 2000 Elektrogeräte bei Fahrzeugkontrolle beschlagnahmt

Gestern Vormittag beschlagnahmten Einsatzkräfte bei einer Verkehrskontrolle in Gesundbrunnen über 2.000 Elektrogeräte. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 34-Jähriger gegen 11.45 Uhr mit einem Mercedes in der Wiesenstraße unterwegs, wurde dort angehalten und überprüft. Im Auto entdeckten die Polizeikräfte dann die verschiedenen Elektrogeräte, darunter überwiegend Handys, Tablets, Dash-Cams und Navigationsgeräte. Für die gefundenen Gegenstände konnte der Tatverdächtige keine Eigentumsnachweise vorlegen, sodass diese beschlagnahmt wurden.


+++ 18. Februar 2020 +++

Rentner von Jugendlichen lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist am Montag im Ortsteil Falkenhagener Feld durch einen mutmaßlichen Einbrecher lebensgefährlich verletzt worden.Wie die Poliztei mitteilte, bemerkte eine Anwohnerin in der Iserlohner Straße gegen 11.40 Uhr  drei Jugendliche, die sich in einer nahegelegenen Kleingartenanlage an einer Laube zu schaffen machten. Sie informierte ihren Mann, der mit seinem Fahrrad die flüchtende Gruppe verfolgte. In der Straße An der Kappe wurde der Senior von dem Trio umringt. Einer aus der Gruppe stieß den 76-Jährigen zu Boden. Der Mann erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen. Er wurde durch Rettungskräfte in Begleitung eines Notarztes mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und wird intensivmedizinisch behandelt. Während der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erschienen zwei 15-jährige und ein 16 Jahre alter Junge. Alle drei wurden als Tatverdächtige festgenommen.

Versuchtes Tötungsdelikt: Ehepaar schwer verletzt

 Wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt die Polizei in Elstal (Havelland) gegen einen 30-Jährigen. Ein Ehepaar war in der Nacht zu Dienstag in seiner Wohnung schwer verletzt aufgefunden worden. Tatverdächtig sei nach ersten Befragungen der Sohn, teilte die Polizei am Dienstag weiter mit. Sie nahm den 30-Jährigen in der Nähe des Tatorts vorläufig fest. Demnach soll er mit seinen Eltern in Streit geraten sein. Die 66-Jährige und ihr 52-jähriger Mann wurden laut Polizei mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Stich- und Schnittverletzungen ins Krankenhaus gebracht, konnten es aber bereits wieder verlassen. Der 30-jährige Tatverdächtige wies ebenfalls schwere Schnittverletzungen auf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zum Tathergang konnte er zunächst nicht befragt werden. Die Mordkommission ermittelt. (dpa)

Über 12 Kilo Marihuana bei Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt

Am vergangenen Sonntagabend beschlagnahmte die Polizei rund 12 Kilo Marihuana, Testosteronpräparate, Geld und ein Messer in einer Wohnung in Fennpfuhl. Sowohl der 26-jährige tatverdächtige Wohnungsnutzer, als auch zwei weitere anwesende Männer im Alter von 24 und 29 Jahren wurden festgenommen. Auch deren beieden Wohnungen in Reinickendorf und Kreuzberg wurden anschließend durchsucht. In der Kreuzberger Wohnung konnten augenscheinlich kleinere Mengen Drogen, Testosteronpräparate, Geld und Waffen, in der Wohnung in Reinickendorf konnten keine Beweismittel gefunden werden. Der 26-Jährige erhielt einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, die anderen beiden Männer wurden wieder entlassen.

21-jähriger Autofahrer rammt ziviles Polizeifahrzeug

Ein junger Autofahrer ist offenbar so verwirrt und möglicherweise unter Drogen stehend durch Berlin gefahren, dass er Ampeln ignorierte und ein Zivilauto der Polizei rammte. Erst überfuhr der 21-Jährige am Sonntag in Schöneberg eine rote Ampel, dann blieb er an einer grünen Ampel stehen, wie die Polizei am Dienstag twitterte. Zwei Zivilpolizisten bemerkten das, so dass sie mit ihrem Wagen vor das Auto des Verdächtigen fuhren und ihn mit Blaulicht und Kelle zum Straßenrand lotsten. Der 21-Jährige hielt aber nicht an, sondern fuhr so stark auf das Heck des Polizeiautos auf, dass die Zivilpolizisten leicht verletzt wurden. Anschließend stellte sich heraus, dass der junge Mann keinen Führerschein besaß und mit Haftbefehl gesucht wurde. (dpa)

Bombe in Oranienburg planmäßig gesprengt

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstagmittag in Oranienburg gesprengt worden. „Wie geplant konnte der Sperrkreis um 13.00 Uhr aufgehoben werden“, sagte eine Sprecherin der Stadt. Eine Überraschung gab es aber: Erst kurz vor der Sprengung stellten die Sprengmeister fest, dass der Blindgänger mit einem Gewicht von 250 Kilogramm 100 Kilo schwerer als angenommen war. Neben der Bombe waren 17 Panzergranaten gefunden worden, von denen 16 gesprengt wurden. Eine Granate wurde abtransportiert, hieß es weiter. (dpa)

Lkw bleibt in Gleisbett stecken

Ein tonnenschwerer Lastwagen musste von der Feuerwehr wieder auf die Straße gezogen werden. 
Foto: Morris Pudwell

Ein Lastwagen ist am frühen Dienstagmorgen im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen in Straßenbahngleisen hängen geblieben. Der Technische Dienst der Feuerwehr zog den Sattelschlepper wieder auf die Fahrbahn. Ob das Fahrzeug danach noch fahrtüchtig war, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen. Verletzt wurde demnach niemand. Warum der Lkw-Fahrer ins Gleisbett fuhr, war zunächst unklar. (dpa)

Betrunken im gestohlenen Fahrzeug - Festnahmen

Einer Zivilstreife des Abschnitt 35 fiel in der vergangenen Nacht in Wedding ein Ford aufgrund seiner ungewöhnlichen Fahrweise auf. Kurz nach 2 Uhr sichtete die Streife das Fahrzeug erstmalig in der Holländerstraße Ecke Dubliner Straße. Bei der Abfrage des Kennzeichens wurde bekannt, dass der Ford gestern Mittag als gestohlen gemeldet worden war. Der Pkw wurde in der Transvaalstraße Ecke Senegalstraße von den Polizeikräften angehalten. Beide Insassen machten keine Angaben, woher der gestohlene Ford stammt. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem 40-jährigen Fahrer einen Wert von 1,96 Promille. Des Weiteren war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das gestohlene Fahrzeug wurde sichergestellt. Der 40-Jährige und sein 32-jähriger Beifahrer wurden festgenommen und der Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben. Die Ermittlungen zu dem Diebstahl des Autos dauern an.


+++ 17. Februar 2020 +++

Explosion in Lichtenberg - drei Verletzte

Auf einem Firmengelände in der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg ist es am Montag Nachmittag gegen 16.50 Uhr zu einer Explosion gekommen. Wie die Feuerwehr via Twitter mitteilte, stürzte das Gebäude bei der Explosion teilweise ein. Es wurden drei Personen verletzt, die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Ursache der Explosion konnte bislang noch nicht festgestellt werden.

Vermisste tot aufgefunden

Die demenzkranke Frau, die seit dem 5. Februar 2020 aus einer Senioreneinrichtung in Hakenfelde vermisst wurde, ist tot. Gestern Morgen entdeckte eine Spaziergängerin gegen 8.15 Uhr die leblose 69-Jährige in Haselhorst in einem Gebüsch. Die zum Havel-Spree-Kanal an der Straße Am Juliusturm alarmierten Kräfte der Feuerwehr konnten nur den Tod feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod der Frau liegen nach den bisherigen Ermittlungen nicht vor. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.

Unbekannte werfen Einkaufswagen vor S-Bahn

Unbekannte haben am Sonntag Abend einen Einkaufswagen im Bereich der Böttgerstraße von einer Fußgängerbrücke auf eine einfahrende S-Bahn geworfen. Laut der Polizei warfen die unbekannten Täter gegen 19 Uhr zwischen den Bahnhöfen Humboldthain und Gesundbrunnen das Gestell eines Einkaufswagen auf die Gleise einer einfahrenden S-Bahn der Linie 2. Die S-Bahn überrollte das Wagengestell und wurde dabei beschädigt, es gab keine Verletzten. Die Täter konnten unerkannt fliehen, weshalb die Bundespolizei die Bevölkerung nun um Mithilfe bittet und nach Zeugen sucht, die das Geschehen beobachtet haben.

- Wer hat am Sonntag, gegen 19 Uhr die Tat im Bereich der Böttgerstraße beobachtet und kann Angaben zu möglichen Tätern machen?

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800 / 6888000 und unter 030 / 20622 93 60 entgegen.

Mann in Gesundbrunnen mit Messer attackiert und schwer verletzt

Ein 30-Jähriger ist in Berlin-Gesundbrunnen von einem Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Das Opfer brach nach dem Angriff auf einem Gehweg in der Residenzstraße zusammen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Angreifer flüchtete nach der Attacke am Sonntag gemeinsam mit seiner Begleitung. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wird der Hintergrund des Angriffs im privaten Umfeld des Verletzten vermutet. (dpa)

Messerattacke in Neukölln - Drei Männer verletzt

In Neukölln sind gestern Nachmittag drei Männer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Brüder, 33 und 35 Jahre alt, und ein weiterer 33-jähriger Mann gegen 16.15 Uhr in der Fuldastraße unterwegs, als sie auf zwei unbekannte Männer trafen. Der jüngere Bruder geriet zunächst mit einem der Unbekannten in einen Streit, woraufhin es zwischen den Beiden ein Gerangel gab. Der Unbekannte zog daraufhin ein Messer hervor, sodass der 35-Jährige und der Begleiter dazwischen gingen, um den Streit zu schlichten.

Dabei verletzte der Unbekannte dann die beiden Männer mit dem Messer. Anschließend flüchtete der Angreifer mit seinem Begleiter. Der 35-Jährige wurde von einem Notarzt und Sanitätern zunächst am Ort behandelt und dann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Männer wurden ambulant in Kliniken behandelt. Die Fuldastraße war anlässlich des Polizeieinsatzes, der von einer Vielzahl von Schaulustigen beobachtet wurde, bis kurz vor 18 Uhr zwischen Donaustraße und Karl-Marx-Straße gesperrt. Es befanden sich sieben Funkwagen, Kräfte einer Einsatzhundertschaft und die Kriminalpolizei im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen.

Brennendes Auto – Ermittlungen wegen Brandstiftung

In Hellersdorf brannte in der vergangenen Nacht ein Mercedes. Zeugen hatten gegen 0.20 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie die Flammen an dem in der Maxie-Wander-Straße parkenden Fahrzeug bemerkt hatten. Durch das Feuer an dem Mercedes wurde auch ein danebenstehender VW beschädigt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.


+++ 16. Februar 2020 +++

Ein bewaffneter Bereitschaftspolizist vor dem Wohnhaus.
Foto: Morris Pudwell

46-jähriger Verwirrter versucht, Wohnhaus anzuzünden

Ein 46-Jähriger hat in Charlottenburg offenbar versucht, ein Wohnhaus anzuzünden. Gegen 23.50 Uhr wurde die Polizei zu dem Haus in der Gerviniusstraße gerufen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte ein Bewohner starken Benzingeruch im Treppenhaus wahrgenommen. Es stellte sich heraus, dass der offenbar verwirrte 46-Jährige Benzin im Teppenhaus und in seiner Parterre-Wohnung verschüttet hatte und es anzünden wollte. Die Feuerwehr wurde alarmiert und ging vor dem Haus in Bereitschaft, um im Notfall zu löschen. Nach Erkenntnissen der Polizei konnte eine 35-jährige Bekannte des Mannes diesen davon abhalten, das Benzin anzuzünden. Schwer bewaffnete Bereitschaftspolizisten nahmen den 46-Jährigen schließlich fest. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. (tc)

Autofahrer beißt Kontrahenten die Fingerkuppe ab

In Weißensee sind an Samstagabend mehrere Autofahrer in Streit geraten. Laut Polizei war gegen 22 Uhr ein 34-Jähriger mit seinem Auto auf der Rothenbachstraße unterwegs. Dabei soll ihn von hinten ein Toyota bedrängt haben. Der 34-Jährige gab später an, sich an die maximal erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h gehalten und sich durch das dichte Auffahren genötigt gefühlt zu haben. Demnach überholte ihn auf der Rennbahnstraße der Toyota. Beide bogen in die Roelckestraße ab, als der Toyotafahrer abrupt bis zum Stillstand bremste und mit ihm auch der 34-jährige Fahrer des Opel. Dieser stieg aus, ging zum Toyota und öffnete dessen Fahrertür. Der ebenfalls 34-jährige Fahrer des Toyota und dessen 19-jähriger Beifahrer stiegen aus, und es kam zum Streit. Dabei schlugen die beiden Insassen des Toyota auf den Opelfahrer ein. Der  wehrte sich, indem er dem Fahrer des Toyota in die Hand biss und ihm eine Fingerkuppe abbiss. Die 27-jährige Beifahrerin des Opel versuchte nun ebenfalls, in das Geschehen einzugreifen, wurde jedoch von dem 34-jährigen Fahrer des Toyota und dem 19-Jährigen weggestoßen. Ein Zeuge, der den Ort mittlerweile erreichte, sperrte mit seinem Fahrzeug die Fahrbahn und rief die Polizei, die die Kontrahenten trennte. Rettungskräfte brachten den Fahrer des Toyota mit seiner Fingerkuppe zur Behandlung in eine Klinik. (tc)


+++ 15. Februar 2020 +++

Toter bei Unfall mit Polizeiauto

Der zerstörte Einsatzwagen der Polizei wird abtransportiert. 
Foto:  Moris Pudwell

Bei einem Unfall mit einem Polizeiauto ist auf der Allee der Kosmonauten in Marzahn ein Fußgänger getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Funkwagen am Freitagabend, gegen 22.45 Uhr, mit Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz. Die Funkwagenbesatzung war wegen des Verdachts eines bewaffneten Raubüberfalls gerufen worden.  In Höhe des S-Bahnhofes Springpfuhl überquerte zu diesem Zeitpunkt der 30-jährige Fußgänger die Fahrbahn. Er wurde von dem Funkwagen erfasst. Der 30-Jährige starb im Krankenhaus. "Der Fahrer unterzog sich freiwillig einer Atemalkoholkontrolle sowie einer Blutentnahme", teilte die Polizei mit. "Es wurden keine Ausfallerscheinungen festgestellt, der Atemalkoholtest verlief negativ." Es ist in diesem Jahr der dritte Einsatz, bei dem von einem Polizeifahrzeug eine Person erfasst wird.

Wasserleiche aus See geborgen

Im Klempowsee (Wusterhausen/Dosse) hat die Feuerwehr eine Wasserleiche geborgen. Wie die Polizeidirektion Nord am Sonnabend mitteilte, hatte eine Zeugin den im Wasser treibenden männlichen Leichnam am Freitagnachmittag entdeckt. Ob es sich bei dem Toten um einen seit dem 5. Januar vermissten 58-jährigen handelt, sei Gegenstand der Ermittlungen, teilte die Polizei mit.

Mann versucht Trickbetrug - und wird gefasst

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Trickbetrüger im Berliner Ortsteil Wilhelmstadt in Spandau festgenommen. Der 34-Jährige hatte Komplizen, wie aus einer Mitteilung der Polizei vom Samstag hervorgeht. Demnach hatte eine unbekannte Frau, die ebenfalls zu der Betrügergruppe gehören soll, einen 69-jährigen Mann am Freitagmittag angerufen. Unter dem Vorwand, eine Verwandte zu sein, forderte sie Geld für eine Eigentumswohnung. Ein Buchhalter komme zur Geldabholung vorbei, sagte sie den Angaben nach. Daraufhin alarmierte der Senior die Polizei. Er bekam noch weitere Anrufe von Menschen, die sich als Polizisten oder Bankangestellte ausgaben. Nachdem der Senior dem als Buchhalter angekündigten Mann Geld übergab, griffen die Polizisten zu und nahmen den mutmaßlichen Betrüger fest.

Mitte: Autofahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Mitte hat ein Autofahrer Kopf- und Rumpfverletzungen erlitten. Bisherigen Erkenntnissen nach befuhr kurz nach 19 Uhr ein 55-jähriger Toyota-Fahrer die Leipziger Straße in Richtung Wilhelmstraße und wendete auf Höhe des Bundesrates. In der Folge stieß er mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen. Bei dem Versuch auszuweichen, kam der 72-jährige Fahrer des Skoda von der Fahrbahn ab, durchbrach mehrere Begrenzungspfosten, kollidierte mit auf dem Gehweg abgestellten Fahrrädern und streifte einen Betonpfeiler des dortigen Einkaufszentrums, bevor er auf der Fahrerseite zum Liegen kam. 

Der Toyota geriet ebenfalls ins Schleudern und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Den schwerverletzten Skoda-Fahrer brachten Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Toyota verblieb unverletzt. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme war die Leipziger Straße bis 20.10 Uhr für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt, wovon auch der Linienbusverkehr betroffen war. 

Schwerverletzter bei Auffahrunfall in Charlottenburg-Wilmersdorf

Bei einem Verkehrsunfall ist gestern Vormittag in Charlottenburg-Nord ein Autofahrer schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr ein 65 Jahre alter Mann mit einem Audi die BAB 111 in Richtung Norden und soll in Höhe Kurt-Schumacher-Damm/Heckerdamm ungebremst auf einen Toyota aufgefahren sein, dessen 80-jähriger Fahrer aufgrund eines Rückstaus hielt. Durch den Aufprall erlitt der Toyota-Fahrer schwere Verletzungen am Rumpf und wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Audi-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen dauern an.


+++ 14. Februar 2020 +++

SUV schleudert nach Unfall vor Mall of Berlin - ein Verletzter

Ein verunfalltes Auto wird von Feuerwehrleuten im Hof der Mall of Berlin aufgerichtet.
Foto: dpa/Christoph Soeder

Ein SUV ist am Freitagabend nach einem missglückten Wendemanöver über den Bürgersteig vor das Einkaufszentrum Mall of Berlin in Berlin-Mitte geschleudert. Der arg beschädigte Wagen landete zwischen zwei Gebäudeflügeln auf der Seite, so dass ihn Feuerwehrleute aufrichten mussten. Ein Mensch kam nach Angaben von Polizei und Feuerwehr ins Krankenhaus. Um wen es sich dabei handelt, blieb zunächst unklar.

Der Autofahrer war laut Polizei bei einem Wendemanöver auf der Leipziger Straße mit einem anderen Pkw zusammengestoßen, der an der Seitenfront beschädigt wurde. Nach der Kollision schleuderte der SUV über den Bürgersteig, zerstörte ein Geländer und riss mehrere dort abgestellte Fahrräder mit, die zum Teil stark demoliert wurden. 

Der Vorfall weckt Erinnerungen an den schweren SUV-Unfall mit vier Toten im September vergangenen Jahres auf der Invalidenstraße: Dieser Wagen war über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße in der Innenstadt abgekommen. Er rammte eine Ampel, erfasste Passanten auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge. Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer durch einen Krampfanfall ungebremst in eine Fußgängergruppe raste. (dpa)

Razzia wegen Drogenhandels: 2,7 Kilo Heroingemisch beschlagnahmt

Bei Durchsuchungen in den Berliner Ortsteilen Britz und Neukölln hat die Polizei 2,7 Kilogramm eines Heroingemisches sichergestellt. Ein 60-Jähriger wurde wegen des Verdachts des „unerlaubten bewaffneten Drogenhandels“ am Donnerstagmorgen festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mitteilten. Demnach wurden zeitgleich zwei Wohnungen und die dazugehörigen Keller am Britzer Damm und in der Weisestraße durchsucht.

Der Verdächtige wurde in der Wohnung am Britzer Damm festgenommen, die Drogen im Keller in der Weisestraße entdeckt. Neben den Drogen beschlagnahmten die Fahnder ein 27 Zentimeter langes Küchenbeil. Den 50 Jahre alten Mittäter des festgenommenen Hauptverdächtigen hätten sie nicht angetroffen. Gegen den 60-Jährigen erging Haftbefehl. (dpa)

Polizei fasst mutmaßliche Drogendealer am U-Bahnhof Gneisenaustraße

Die Polizei hat in Berlin-Kreuzberg drei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Die drei Männer sollen am U-Bahnhof Gneisenaustraße Heroin in kleinen Kügelchen an Fahrgäste verkauft haben, wie die Sicherheitskräfte am Freitag mitteilten. Zivilfahnder hatten die Verdächtigen im Alter von 21, 26 und 47 Jahren demnach am Donnerstagnachmittag beobachtet. Die Drogen sollen an der Kreuzung Schleiermacher Straße/Gneisenaustraße verkauft worden sein. In den umliegenden Grünanlagen war laut Polizei Nachschub deponiert. Nach kurzer Beobachtungszeit wurden die Männer laut Polizei festgenommen. Die Beamten fanden bei ihnen mehrere Hundert Euro Bargeld sowie Heroin in Zellophankügelchen. In den Verstecken wurden weitere Drogenkugeln gefunden. Das Geld und die Drogen wurden beschlagnahmt. Gegen die drei Verdächtigen wird wegen des illegalen Handels mit Drogen ermittelt. (dpa)

Feuer in Flüchtlingsheim - Schwere Brandstiftung vermutet

In einem Wohnheim für Asylsuchende in Premnitz (Havelland) hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Ein betrunkener Bewohner soll randaliert und in mehreren Räumen Feuer gelegt haben, wie eine Polizeisprecherin am Morgen sagte. Unter anderem soll der 21-Jährige Papierkörbe und Kleidung in Brand gesetzt haben. Laut Feuerwehr wurden 21 Erwachsene und fünf Kinder vorübergehend in Sicherheit gebracht, sie konnten aber noch in der Nacht in das Haus zurückkehren. Das Feuer wurde schnell gelöscht.

Nach Angaben der Sprecherin verletzten sich ein Bewohner und zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes leicht und wurden an Ort und Stelle behandelt. Der Beschuldigte sei nach einer vorläufigen Festnahme psychologisch untersucht und in ein Fachklinikum gebracht worden. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei zudem einen Wert von 2,06 Promille. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. (dpa)

Dieb schlägt Ladendetektiv und verletzt Kind

Ein mutmaßlicher Dieb hat einen Ladendetektiv im Ahrensfelder Ortsteil Eiche (Barnim) mit einem Messer bedroht, geschlagen und ein Kind sowie einen Mann verletzt. Zuvor hatte der Detektiv den Unbekannten am Donnerstagabend in einem Geschäft an der Landsberger Chaussee beim Stehlen von Kleidung erwischt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er war demnach mit einer Komplizin unterwegs.

Das Pärchen griff die Ware, versteckte sie am Körper und verließ den Laden ohne zu bezahlen. Der Detektiv verfolgte das flüchtende Duo und brachte den Mann zu Boden, die Frau entkam. Der mutmaßliche Ladendieb schlug dem Detektiv daraufhin ins Gesicht und zog ein Messer. Anschließend lief er weg und verletzte auf der Flucht ein Kind und einen Fußgänger leicht.

Die Beamten suchen nun Zeugen und Hinweise zu den Tätern. Der Mann wird als muskulös beschrieben, 1,90 Meter groß und auf beiden Unterarmen tätowiert. Er trug blaue Jeans und ein schwarzes T-Shirt. Seine Begleiterin hatte lange blonde Haare, eine rote Jacke, ebenfalls blaue Jeans und schwarze Stiefel. Hinweise nimmt jedes Polizeirevier entgegen. (dpa)

Auto kommt von Straße ab - Alle Insassen ohne Führerschein

Ein Auto ist in Templin (Landkreis Uckermark) von der Straße abgekommen und in die Umfriedung eines Vorgartens gefahren. Alle drei Insassen, darunter eine Jugendliche im Alter von 16 Jahren, wurden bei dem Unfall am Donnerstagabend verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein 23-Jähriger trug schwere Verletzungen davon. Zunächst war unklar, wer den Wagen lenkte - ob der 23-Jährige oder ein anderer, gleichaltriger Mann. Beide waren laut Polizei betrunken und beide besitzen keinen Führerschein. Einer wird zudem verdächtigt, Drogen genommen zuhaben. Der Wagen war nicht versichert und zugelassen. Die angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem anderen Auto. (dpa)

Café-Mitarbeiterin nach Raubüberfall im Krankenhaus

Ein unbekannter Mann hat eine Café-Mitarbeiterin in Berlin-Kreuzberg brutal überfallen und Schmuck und Geld von ihr gestohlen. Die 57-Jährige kam am Donnerstagnachmittag mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Täter ist geflohen.

Den Angaben nach war der Mann der Angestellten zunächst in ein Hinterzimmer des Cafés in der Körtestraße gefolgt. Dort habe er sie umklammert, gewürgt, ihren Mund zugehalten und gegen Kopf und Oberkörper geschlagen. Laut Polizei riss er ihr Schmuck von den Armen und nahm drei Portemonnaies mit, bevor er sein Opfer in dem Zimmer einschloss. Erst die Polizei befreite die Frau. Augenzeugen zufolge lief der Täter in Richtung Urbanstraße davon.

Polizei sucht nach gestohlenen Gegenständen aus Berliner Gedächtniskirche

Mehrere Tage nach dem Einbruch in die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist die Polizei weiter auf der Suche nach den gestohlenen Wertgegenständen. Unter anderem seien eine Erinnerungsmedaille zum 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. sowie ein Jubiläumsabzeichen zur Silberhochzeit des Kaiserpaars 1906 gestohlen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Außerdem hatten die noch unbekannten Täter zwei Adlerorden und sechs Silbermünzen entwendet. Die Ermittler wollen von der Bevölkerung wissen, ob jemandem die Stücke zum Verkauf angeboten wurden. In der Nacht zum Montag verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang in die Gedenkhalle der Kirche in Berlin-Charlottenburg. Nach Polizeiangaben wurde aus einer Kasse und aus Opferstöcken, in denen Spenden gesammelt werden, Geld entwendet. Die Wertgegenstände wurden aus einer aufgebrochenen Vitrine gestohlen. (AFP)

Doppelhaushälfte in Berlin-Wannsee eingestürzt

Gegen 22 Uhr stürzten in der Alsenstraße in Berlin Wannsee Teile einer historsichen Villa ein.
Foto: Morris Pudwell

In Berlin-Wannsee ist eine unbewohnte Doppelhaushälfte eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand, wie es von der Feuerwehr hieß. Ein Statiker hatte die andere Haushälfte nach dem Einsturz am Donnerstagabend als unsicher erklärt. Der Bewohner sei bei Nachbarn untergekommen. Das Haus soll laut Polizei am Freitag genauer untersucht werden, in der Nacht war die Einsturzursache demnach noch völlig unklar. (dpa)


+++ 13. Februar 2020 +++

Mutmaßliches Bestechungssystem in Bürgeramt aufgeflogen

In Berlin ist ein mutmaßliches Bestechungssystem aufgeflogen, mit dem Ausländern gegen Geld ein legaler Aufenthalt verschafft werden sollte. Bei einer Razzia am Donnerstag wurden Haftbefehle gegen eine 36-jährige Mitarbeiterin eines Bürgeramtes sowie gegen einen mutmaßlichen Organisator im Alter von 43 Jahren vollstreckt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei weiter mitteilten. Im Beisein von Ermittlern aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität wurden vier Wohnungen und Autos sowie das Büro der Frau durchsucht. In ihrer Wohnung seien 28.000 Euro in bar gepfändet worden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt laut Mitteilung seit einer Woche gegen sieben Beschuldigte wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Bestechung und Urkundenfälschung. Die Verdächtigen sollen in mindestens sieben Fällen arbeitsteilig im Auftrag ausländischer „Kunden“ - laut Justizangaben unter anderem aus Pakistan und der Türkei - zunächst Reisepässe manipuliert haben. Auf dieser Grundlage sollen dann zuvor gestohlene Blanko-Aufenthaltstitel mit Niederlassungserlaubnissen versehen worden sein. Die Bürgeramts-Mitarbeiterin soll die Papiere ausgestellt und dafür jeweils 5000 Euro Schmiergeld kassiert haben. (dpa)

Spaziergänger entdeckt Munition bei Stahnsorf - Experten legen Waffen frei

Beim Spaziergang mit seinem Hund hat ein 46-Jähriger an einem Feldrand bei Stahnsorf (Potsdam-Mittelmark) einige Patronen entdeckt. Der hinzugerufene Kampfmittelbeseitigungsdienst legte nach einer Untersuchung am Mittwoch vor Ort weitere Munition und zwei verbotene Langwaffen frei, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Waffen lagen demnach wenige Zentimeter unter der Erde und waren stark verrostet. Die Gegenstände wurden gesichert. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. (dpa)

Zwölfjähriger von Auto angefahren und schwer verletzt 

Beim Überqueren einer Straße in Berlin-Neukölln ist ein zwölfjähriger Junge von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Er erlitt mehrere Knochenbrüche und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Demnach soll eine 37 Jahre alte Autofahrerin den Jungen am Mittwochabend auf der Harzer Straße mit ihrem Wagen erfasst haben. Die Ermittlungen laufen. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet. (dpa)

Zwei Menschen bei nächtlichen Wohnungsbränden verletzt

Zwei Menschen sind in Berlin bei nächtlichen Wohnungsbränden im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen und im Märkischen Viertel verletzt worden. Beide erlitten Rauchgasvergiftungen und kamen in Krankenhäuser, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Am frühen Donnerstagmorgen brannte gegen 2.10 Uhr in der Degnerstraße Kunststoffgeschirr in einer Küche im dritten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet. Das zweite Feuer brach bereits gegen 1.48 Uhr im Märkischen Viertel in der Birkenwerderstraße aus. Hier fingen Einrichtungsgegenstände im ersten Geschoss eines Einfamilienhauses Feuer. (dpa)

+++ 12. Februar 2020 +++

Mann schießt vor Flüchtlingsunterkunft in die Luft und ruft Drohungen

Ein Mann soll in der Nacht in Berlin-Hellersdorf vor einer Flüchtlingsunterkunft in die Luft geschossen und fremdenfeindliche Drohungen gerufen haben. Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts hatten zunächst Knallgeräusche gehört und sollen den Mann bei der Schussabgabe beobachtet haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Beamten nahmen den 27-Jährigen am nahe gelegenen U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße vorläufig fest. Er unterzog sich einem Bluttest, weil Verdacht auf den Einfluss von Drogen und Alkohol bestand. Die Auswertung war am Mittwoch noch nicht abgeschlossen.

Die Polizei fand eine Schreckschusspistole in Bahnhofsnähe. Es wird geprüft, ob es sich um Waffe handelt, mit der geschossen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (dpa)

Fünf Millionen beschlagnahmte Zigaretten aus Hauptzollamt gestohlen

In Berlin sind 5,2 Millionen beschlagnahmte, unversteuerte Zigaretten gestohlen worden. Auch Shisha-Tabak sei entwendet worden, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes am Mittwoch. Der Diebstahl aus einer Asservatenstelle der Behörde sei am 26. Januar entdeckt worden. Nach den Dieben werde gesucht. Zuerst hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

Demnach entsprechen die unversteuerten Zigaretten 26.000 Stangen mit einem Gesamtgewicht von 3,4 Tonnen. Der Steuerschaden betrug laut Behörde bei der Sicherstellung knapp eine Million Euro. Nach Informationen der Zeitung soll die Menge des gestohlenen Wasserpfeifentabaks mehr als eine Tonne betragen.

Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marcel Luthe, sprach von einem unglaublichen Vorgang und fragte: „Wie kann ein Volumen von mehreren Lkw-Ladungen in aller Seelenruhe aus einem Asservatenlager verschwinden?“ Berlins Kriminelle nähmen den Senat nicht ernst. Der Ermittlungserfolg zur Tabaksteuer-Kriminalität löse sich aus Nachlässigkeit in Rauch auf, monierte der Oppositionspolitiker.

Transfrau in Neukölln von Männergruppe beleidigt

Eine Männergruppe soll eine Transfrau in Berlin-Neukölln mehrfach transphob beschimpft haben. Die 64-Jährige war nach eigenen Angaben am Dienstagabend zu Fuß auf der Böhmischen Straße unterwegs und wurde dort beleidigt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bereits vor zwei Wochen sei sie laut eigener Aussage von mehreren Unbekannten beleidigt worden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Erst am Sonntag war eine 51-jährige Transfrau in einer U-Bahn in Berlin-Britz von zwei Jugendlichen beschimpft, bedroht, bespuckt und mit Pfefferspray angegriffen worden. (dpa)

Mutmaßlicher Drogendealer mit 80 Drogenportionen in Auto

Die Berliner Polizei hat bei einer Verkehrskontrolle einen mutmaßlichen Drogendealer in Berlin-Gesundbrunnen festgenommen. Die Beamten durchsuchten den Wagen des 36-Jährigen und fanden rund 80 Verkaufsportionen Drogen und zwei Messer, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann steht außerdem in Verdacht, unter Drogen Auto gefahren zu sein und unterzog sich einer Blutentnahme. Die Ermittler beschlagnahmten am Dienstag den Wagen samt Inhalt und entdeckten bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung weitere Beweismittel. Über die genaue Menge und Art der gefundenen Rauschmittel machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

Plänterwald: Discounter mit Macheten überfallen

Ein maskiertes Trio hat am Dienstagabend kurz vor Ladenschluss einen Discounter in Berlin-Plänterwald überfallen. Wie die Polizei mitteilt, haben die drei Männer gegen 21 Uhr das Geschäft in der Eichbuschallee betreten. Dann bedrohten sie die 28-jährige Filialleiterin und eine Mitarbeiterin im Alter von 69 Jahren mit Macheten sowie einem Reizstoffsprühgerät und forderten Geld. Ein Täter soll der Filialleiterin ins Gesicht geschlagen sie wurde nicht verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt mit ihrer Beute. (BLZ)

Angriff am Kottbusser Tor: Mann stürzt Treppe hinunter

Am Dienstagabend ist ein Mann bei einem räuberischen Diebstahl im U-Bahnhof Kottbusser Tor verletzt worden. Nach Angaben des 33-Jährigen war er gegen 21 Uhr auf einer Zwischenebene der U-Bahnstation unterwegs, als er von einem Unbekannten angesprochen und nach Geld gefragt wurde. Nachdem er antwortete, kein Geld zu haben, soll der unbekannte Mann ihm in seine Jackentaschen gegriffen, ein Handy sowie Münzgeld herausgeholt und ihm mit einer Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Wie die Polizei mitteilt, soll der Angreifer im weiteren Verlauf auf die nächst höhere Ebene des Bahnhofs geflüchtet sein, der Bestohlene verfolgte ihn. Als er den mutmaßlichen Dieb erreichte, soll dieser dem 33-Jährigen einen Fußtritt gegen die Brust versetzt haben, wodurch dieser eine Treppe rücklings hinunterstürzte. Durch den Sturz wurde der 33-Jährige an der Hüfte sowie am Bein verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär aufgenommen wurde. (BLZ)

Streit in Kreuzberg eskaliert: Anwohner geht mit Messer auf Frau los

Ein Streit in Kreuzberg ist am Dienstagabend eskaliert. Wie die Polizei mitteilt, waren zunächst zwei 27 und 28 Jahre alten Frauen mit einer 50-Jährigen und deren 40 Jahre altem Partner wegen einer Lapalie in Streit geraten. Grund soll das Parken der 28-Jährigen auf dem angemieteten Parkplatz der 50-Jährigen gewesen sein. In den lautstarken Streit sollen sich dann zwei Anwohner, eine Frau und ein Mann, eingemischt haben, die von ihrem Balkon aus Ruhe gefordert hätten.

Die 27-Jährige soll auf das Einmischen verbal aggressiv reagiert und zurückgebrüllt haben. Daraufhin seien die beiden brüllend um Ruhe fordernden Anwohner, eine 24-Jährige und ihr 32 Jahre alter Ehemann, plötzlich aus dem Haus gerannt gekommen und auf die 27-Jährige zugestürmt sein. Nach Angaben der 28-Jährigen soll das Paar dann sofort auf die 27-Jährige losgegangen sein und diese körperlich attackiert haben. Wenig später sollen sich beide wieder in das Haus zurückgezogen haben.

Danach wollten sich die beiden Frauen ebenfalls entfernen, die jüngere der beiden brach jedoch wenige Meter weiter plötzlich zusammen und stellte erst in diesem Moment eine blutende Stichwunde im Bauchbereich fest. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie operiert werden musste und anschließend stationär verblieb. Ebenfalls alarmierte Polizeikräfte konfrontierten das von den Zeugen beschuldigte Paar mit den Vorwürfen. Beide, der 32-Jährige und die 24-Jährige, wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. (BLZ)

Beim Einparken übersehen: Radfahrerin erfasst und verletzt

In Lichtenrade ist am Dienstagnachmittag einen 50 Jahre alten Radfahrer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war ein 58-jähriger Fordfahrer in der Bahnhofstraße Richtung Goltzstraße unterwegs und wollte in eine Parkbucht einfahren. Dabei erfasste er den 50 Jahre alten Radfahrer, der ebenfalls in Richtung Goltzstraße unterwegs war und sich in gleicher Höhe befand. Der Zweiradfahrer stürzte und ein Arm wurde von dem Wagen überrollt. Ein Notarzt und Sanitäter behandelten den Verletzten zunächst am Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Auto kollidiert mit Lastwagen: Mehrere Schwerverletzte

Bei der Kollision eines Autos mit einem Lastwagen auf der B273 bei Potsdam sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. Das Auto war am Mittwochmorgen vor der Autobahnauffahrt Potsdam-Nord beim Überholen in den Gegenverkehr geraten und mit dem Lkw frontal zusammengestoßen, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Insgesamt seien drei Autos und ein LKW von dem Unfall betroffen gewesen. Der Streckenabschnitt auf der Bundesstraße zwischen Kleine und dem Autobahnanschluss Potsdam-Nord blieb zunächst vollständig gesperrt. Zur genauen Zahl der Schwerverletzten machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

+++ 11. Februar 2020 +++

Einbruch in Kirche am Breitscheidplatz

Unbekannte sind in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz in Charlottenburg eingebrochen. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, ereignete sich die Tat bereits in der Nacht zum Montag. Der Küster entdeckte den Einbruch am Montagmorgen, gegen 6.45 Uhr. Aus der Gedenkhalle entwendeten der oder die Täter Geld aus mehreren Opferstöcken und einer Kasse sowie Orden, Medaillen und Silbermünzen aus einer Vitrine. Hinweise, dass der oder die Täter zu einer Gruppierung des organisierten Verbrechens gehören, hat die Polizei bisher nicht. (kop.)

Fremdenfeindliche Attacke in Niederschöneweide

In Niederschöneweide sind zwei junge Männer offenbar fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen worden. Nach Angaben des 19-Jährigen und seines 21 Jahre alten Begleiters gegenüber der Polizei waren beide am Montagabend in der Johanna-Tesch-Straße auf dem Heimweg. Plötzlich habe ihnen ein alkoholisiert wirkender Mann fremdenfeindliche Äußerungen entgegengerufen und dann auf die beiden eingeschlagen. Zwei unbekannt gebliebene Passanten sollen dann dazwischen gegangen sein. Alarmierte Polizisten nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen fest, der dabei Widerstand leistete und die Polizisten nun auch beleidigte. Ein Beamter wurde leicht am Bein verletzt. Die beiden angegriffenen jungen Männer klagten über Kopf- und Nackenschmerzen, der 19-Jährige erlitt zudem Hautabschürfungen an einer Hand. In einer Polizeidienstlelle musste sich der Festgenommene einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde der 39-Jährige entlassen. (tc)

Getötete Radfahrerin: Polizei sucht Zeugen

Nach einem Verkehrsunfall am 1. Februar in Reinickendorf, bei der eine 79-jährige Radfahrerin ums Leben kam, sucht die Polizei nach Zeugen. In der Holzhauser Straße war die Frau gegen 12.15 Uhr von einem nach rechts abbiegenden Sattelzug erfasst worden. Die Ermittler des Verkehrsdienstes suchen nun nach einer Person, die sich während des Unfalls in einem nahegelegenen Burger King-Restaurant aufgehalten und sich mit als erstes um die schwer verletzte Frau gekümmert hatte. Auch weitere Zeugen des Unfalls, die sich bisher noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. (tc)

+++ 10. Februar 2020 +++

Transfrau in der U-Bahn-Linie 7 bedroht

Zwei bisher Unbekannte haben in Britz eine 51-Jährige transphob beleidigt und verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei saß die 51-Jährige am Sonntag, gegen 17.50 Uhr, in der U-Bahn der Linie 7 in Richtung Rudow. Plötzlich kamen in der Bahn zwei ihr unbekannte Jugendliche oder junge Männer auf sie zu und  beleidigten sie. Dann hielten sie ihr ein Feuerzeug vor und drohten, ihre Haare anzuzünden. Einer sprühte ihr dann ein Pfefferspray in die Augen. Am Bahnhof Grenzallee stiegen die Täter aus, wobei einer die Transfrau noch bespuckte. Zeugen kümmerten sich um die 51-Jährige, und spülten deren Augen mit Wasser aus und riefen die Polizei. Die Beamten sicherten die Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn, mit denen die Polizei jetzt intern nach den Tätern fahndet. (tc)

15-jähriges Mädchen schwer verletzt

Eine 15-jährige Jugendliche ist am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall in Niederschönhausen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei befuhr eine 57-Jährige gegen 7 Uhr mit ihrem Dacia die Blankenburger Straße in Richtung Pasewalker Straße. Das Mädchen wollte zu diesem Zeitpunkt kurz hinter der Siegfriedstraße einen Fußgängerüberweg überqueren und wurde dabei von dem Wagen der 57-Jährigen erfasst. Sie erlitt Verletzungen an einem Bein sowie am Kopf und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Wütender Senior fährt Polizistin an

In Friedrichshain hat am Sonntag ein 73-Jähriger eine Polizistin mit seinem Auto angefahren und leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall gegen 14.20 Uhr in der Straße Am Ostbahnhof, als die Polizistin den Verkehrsverstoß eines ordnungswidrig geparkten Toyota ahndete. Als der 73-jährige Fahrer des Wagens zurückkahm, soll dieser laut Polizistin angefangen haben sie zu beschimpfen und zu beleidigen. Als sie ihm daraufhin erklärte, dass er sich nun noch zusätzlich wegen einer Beleidigung strafbar gemacht habe und den Mann aufforderte seine Personalpapiere auszuhändigen, weigerte sich dieser, den Anweisungen zu folgen. 

Die Polizistin forderte weitere Polizisten zur Unterstützung an, woraufhin sich der 73-Jährige in sein Auto setzte und den Motor anließ. Die Beamtin stellte sich hinter das Fahrzeug, um den Mann an der Flucht zu hindern. Dieser fuhr dennoch rückwärts und gegen die Polizeibeamtin, die sich hierbei leicht am Bein verletzte. Die Beamtin zog den 73-Jährigen aus seinem Fahrzeug und Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, liefen in den Bahnhof und informierten weitere Polizisten, die wenig später hinzukamen und die Personalien des Mannes aufnahmen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. (BLZ)

46-jähriger Mann von Tram angefahren und verletzt

In Lichtenberg ist ein 46-Jähriger Sonntagabend von einer Straßenbahn angefahren und verletzt worden. Der 38-jährige Tramfahrer der Linie M8 fuhr nach eigenen Angaben gegen 23.30 Uhr die Allee der Kosmonauten entlang, als er ein dumpfes Knallgeräusch hörte. Daraufhin habe der Fahrer die Tram gestoppt und den verletzten Mann auf der Fahrbahn liegend vorgefunden. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 46-Jährigen in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mehrere Autos in Berlin in Brand gesetzt

In der Nacht auf Montag sind in den Bezirken Blankenfelde, Marzahn und Hellersdorf mehrere geparkte Autos in Brand gesetzt worden. Zunächst bemerkte ein Passant gegen 19.20 Uhr auf einem Parkplatz neben einem Hundeauslaufgebiet an der Straße nach Arkenberge einen brennenden Mercedes und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Der Brand wurde durch Kräfte der Feuerwehr gelöscht, Motorraum und Kofferraum des Wagens brannten vollständig aus. 

Gegen 21.45 Uhr meldeten Anwohner einen weiteren Brand, dieses Mal in der Klandorfer Straße. Der vollständig brennende VW konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Ein drittes brennendes Fahrzeug wurde von einem Anwohner gegen 23.30 Uhr in der Schneeberger Straße gemeldet. Ein Peugeot stand vollständig in Flammen, die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf ein nahestehendes Wohnhaus jedoch verhindern. Verletzt wurde bei den Bränden niemand, das Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Zwei Tote und 60 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind zwei Menschen bei Verkehrsunfällen in Brandenburg ums Leben gekommen, 60 weitere wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 324 Verkehrsunfälle, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Nach Polizeiangaben ereignete sich ein tödlicher Unfall am Samstagmorgen in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald). Ein 16-jähriger Jugendlicher prallte mit einem Auto gegen einen Baum und starb. Sein gleichaltriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der junge Mann war ohne Führerschein und vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Auf einer Verbindungsstraße zwischen der Ernst-Thälmann-Siedlung und Brieskow-Finkenheerd (Landkreis Oder-Spree) war am Samstag ein 42-Jähriger mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Wagen habe Feuer gefangen, für den eingeklemmten Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort. (dpa)

+++ 9. Februar 2020 +++

U-Bahnlinie 2 wegen längeren Polizeieinsatzes unterbrochen

Wegen eines Polizei- und Feuerwehreinsatzes ist es in Berlin am Sonntagnachmittag zu Behinderungen auf der U-Bahnlinie 2 gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Mann in Berlin-Mitte von einer U-Bahn erfasst, er starb. Denkbar sei ein Suizid, aber auch ein Unfall, sagte eine Sprecherin. Fremdverschulden schloss die Polizei nach bisherigen Erkenntnissen aus.

Die Eingänge zur U-Bahnstation Stadtmitte waren gesperrt. Feuerwehrfahrzeuge und Polizeiwagen waren dort zu sehen. Wegen des Einsatzes war die Linie zwischen Potsdamer Platz und der U-Bahnstation am Spittelmarkt für rund zwei Stunden unterbrochen.

Autofahrerin rast mit 151 Stundenkilometern durch Tunnel

Mit fast dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit ist eine Raserin auf der Autobahn 113 in Berlin-Altglienicke erwischt worden. Die 22-Jährige war am frühen Sonntagmorgen mit 151 Stundenkilometern im Tunnel Rudower Höhe stadtauswärts unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Erlaubt ist dort jedoch nur Tempo 80. Polizisten waren auf den Wagen aufmerksam geworden und stoppten ihn. Der Fahrerin erwarten nun 680 Euro Strafe, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. (dpa)

16-Jähriger stirbt bei Autounfall - ohne Führerschein gefahren

Ein 16-Jähriger ist in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) mit einem Auto gegen einen Baum geprallt und gestorben. Der Jugendliche, der keinen Führerschein besaß, verstarb noch am Unfallort, wie die Polizeidirektion Süd am Sonntag mitteilte. Sein ebenfalls 16 Jahre alter Beifahrer sei bei dem Unfall am Samstagmorgen auf der Luckenwalder Straße schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Das Auto war nach Polizeiangaben vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern gekommen. „Die Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurden aufgenommen“, hieß es weiter. (dpa)

Motorradfahrer wird von abbiegendem Auto angefahren

Ein abbiegendes Auto hat einen Motorradfahrer in Berlin-Mariendorf angefahren und schwer verletzt. Der 67-jährige Autofahrer war am Samstagnachmittag in der Prühßstraße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Beim Abbiegen in die Rathausstraße soll der Wagen dem von links kommenden Motorradfahrer die Vorfahrt genommen haben - es kam zum Zusammenstoß. Der 55-Jährige stürzte und verletzte sich an Kopf und Armen. Er wurde von einem Notarzt zunächst vor Ort versorgt und kam anschließend in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Er stand nach Polizeiangaben jedoch „unter dem Eindruck des Geschehens“ und wurde vor Ort behandelt. (dpa)

Mann wird durch Messerstiche schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Streit in Berlin-Steglitz mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Bis zu 20 Menschen sollen sich am Samstagabend aus unbekannten Gründen in der Schloßstraße gestritten haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei wurde der 20-Jährige durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Nachdem er in einen Bus geflüchtet war, sollen ihn dort mehrere Verfolger weiter attackiert haben. Sie liefen weg, bevor die alarmierte Polizei eintraf. Der lebensgefährlich verletzte Mann meldete sich selber in einem Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Sein Zustand soll nach Polizeiangaben inzwischen stabil sein. Die Beamten nahmen in der Nähe der Schloßstraße zwei 15- und 18-Jährige fest, die an dem Streit beteiligt waren. Der genaue Ablauf war zunächst unklar. (dpa)


+++ 8. Februar 2020 +++

Radfahrer wird von Auto angefahren und stirbt im Krankenhaus

Ein Radfahrer ist in Berlin-Charlottenburg von einem Auto angefahren worden und wenig später gestorben. Der 64-jährige war am Freitagnachmittag auf der Kantstraße in Richtung Messe unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach Polizeiangaben sind damit in diesem Jahr bereits fünf Frauen und Männer bei Radunfällen ums Leben gekommen, drei allein in gut einer Woche seit Ende Januar. Im gesamten Vorjahr waren es sechs. Das war allerdings laut Polizei ein ungewöhnlich niedriger Wert. Im Jahr 2016 waren es demnach 17, 2017 dann neun und 2018 waren es elf.

Bei dem Unfall am Freitag geriet ein Wagen, der nach ersten Ermittlungen einen Transporter rechts überholt haben soll, am Savignyplatz ins Schleudern. Das Auto des 31-Jährigen fuhr demnach „mit hoher Geschwindigkeit“ und soll beim Überholen auf die Busspur gerutscht sein. Dabei fuhr er den Radfahrer an. Der Senior stürzte auf den Wagen und prallte auf die Straße. Er wurde wiederbelebt und kam dann in ein Krankenhaus, wo er später starb. Die Kantstraße blieb an der Unfallstelle bis zum Abend gesperrt. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verein Changing Cities hat für Sonntagnachmittag (16.00 Uhr) zu einer Mahnwache an der Unfallstelle in der Kantstraße aufgerufen. Er fordert unter anderem sichere Radwege und die konsequente Ahndung von Verkehrsdelikten. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) will ein weißes Rad aufstellen. (dpa)

Polizei stoppt Autos nach mutmaßlichem illegalen Rennen

Vier Männer in vier Autos sollen sich ein verbotenes Rennen in Berlin-Mitte und Tiergarten geliefert haben. Die Wagen fielen am Freitagabend mehrmals auf, wie ein Sprecher am Samstag mitteilte. Sie sollen demnach am Potsdamer Platz vorbei durch die Ebertstraße und die Straße des 17. Juni gerast sein. Dabei sollen die Männer mehrere rote Ampeln ignoriert und andere Verkehrsteilnehmer abgedrängt haben. Mehrere Polizeikräfte folgten den Autos in Richtung Großer Stern und stoppten sie an der Yitzhak-Rabin-Straße. Sie nahmen den Männern ihre Führerscheine ab und verboten die Weiterfahrt. (dpa)


+++ 7. Februar 2020 +++

Chlorgasaustritt im Stadtbad Neukölln

Im Stadtbad Neukölln ist es am Freitagabend zu einem Chlorgasaustritt gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigt, wurde die Feuerwehr gegen 19.30 Uhr in das Freibad an der Ganghoferstraße gerufen. Die Besucher der Schwimmhalle wurden aus dem Schwimmbereich begleitet und vor dem Stadtbad Neukölln von den alarmierten Rettungskräften betreut. Es gab keine Verletzten. Nachdem die Feuerwehr die Chlorgasflasche abgedichtet und das Schwimmbad entlüftet hatte, konnten die vier betroffenen Schwimmgäste ihre Sachen holen und nach Hause gehen. Das Stadtbad Neukölln blieb nach dem Vorfall geschlossen, die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Chlorgasaustritt kommen konnte. (BLZ)

Eine undichte Chlorgasflasche im Stadtbad Neukölln löste einen Feuerwehreinsatz aus.
Foto: Morris Pudwell

Fußgänger bei Zusammenstoß mit Bus schwer verletzt

In Berlin-Westend ist ein Fußgänger von einem Fernbus angefahren und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen überquerte der Mann am Donnerstagabend den Kaiserdamm in Höhe eines Fußgängerüberwegs, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde er von dem nach links in den Kaiserdamm abbiegenden Reisebus eines 39-jährigen Fahrers überrollt. Nach der Kollision blutete der Mann am Kopf und erlitt zudem schwere Beckenverletzungen. Er wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Zur Identität des Schwerverletzten konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. In unmittelbarer Nähe des Unfallortes liegt Berlins Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB). Zuvor berichtete die „B.Z.“. (dpa)

Überfall mit Messer auf Supermarkt - Jugendlicher festgenommen

Ein 15-jähriger Jugendlicher ist nach einem Überfall auf einen Supermarkt in Berlin-Neukölln vorläufig festgenommen worden. Der junge Mann soll am Donnerstagnachmittag das Geschäft in der Sonnenallee maskiert betreten, den 24-jährigen Kassierer mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wollte der Räuber fliehen, nachdem der Verkäufer die Kasse nicht öffnen konnte. Ein 49 Jahre alter Kunde habe zusammen mit zwei weiteren Zeugen die Flucht verhindert. Der 15-Jährige war zunächst in Polizeigewahrsam und wurde später seiner Mutter übergeben. (dpa)

Überfall mit Messer auf Supermarkt - Jugendlicher festgenommen

Ein 15-jähriger Jugendlicher ist nach einem Überfall auf einen Supermarkt in Berlin-Neukölln vorläufig festgenommen worden. Der junge Mann soll am Donnerstagnachmittag das Geschäft in der Sonnenallee maskiert betreten, den 24-jährigen Kassierer mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wollte der Räuber fliehen, nachdem der Verkäufer die Kasse nicht öffnen konnte. Ein 49 Jahre alter Kunde habe zusammen mit zwei weiteren Zeugen die Flucht verhindert. Der 15-Jährige war zunächst in Polizeigewahrsam und wurde später seiner Mutter übergeben. (dpa)

Zwei Autos in Friedrichshain in Flammen

Brandstiftung Mietwagen Friedrichshain
Foto: Morris Pudwell

Zwei Autos sind bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Friedrichshain zerstört worden. Zunächst beobachteten Zeugen am frühen Freitagmorgen Flammen an einem Carsharing-Wagen in der Scharnweberstraße, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer griff dann auch auf ein davor geparktes Auto über. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Flammen zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge meist durch Brandstiftungen zerstört oder beschädigt. Zuletzt brannten drei Firmenautos in Wedding, Kreuzberg und Friedrichshain. (dpa)

Fußgänger bei Zusammenstoß mit Bus schwer verletzt

In Berlin-Westend ist ein Fußgänger von einem Bus angefahren und schwer verletzt worden. Nach der Kollision am Donnerstagabend blutete der Mann am Kopf und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall an der Kreuzung zwischen Kaiserdamm und Messedamm kam, sagte die Polizei zunächst nicht. Laut der „B.Z.“, die zuvor berichtet hatte, handelte es sich um einen Fernbus. In unmittelbarer Nähe der Kreuzung liegt Berlins Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB). (dpa)

Lastwagen bleibt unter Brücke hängen - Verzögerungen

Ein Lastwagen ist im Berliner Ortsteil Friedrichshagen unter einer Brücke stecken geblieben und hat Verzögerungen im Bahn- und Straßenverkehr verursacht. Der Lastwagen sei am Freitagmorgen unter einer Brücke am S-Bahnhof Friedrichshagen hängengeblieben, twitterte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Demnach musste die Dahlwitzer Landstraße zwischenzeitlich in Richtung Münchehofe/Ahrensfelde gesperrt werden. Im Bahnverkehr kam es aufgrund des Einsatzes zu Verzögerungen auf der Regionalbahnlinie RE1 zwischen Ostbahnhof und Erkner. Bereits nach knapp einer Stunden fuhren die Züge aber wieder durchgehend. (dpa)

Brand in Firmengebäude in Charlottenburg

In einem Firmengebäude in Berlin-Charlottenburg hat es in der Nacht zu Freitag gebrannt. In der circa 5000 Quadratmeter großen Halle fingen in einer Ecke Gegenstände Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach war der Brand in der Lise-Meitner-Straße schnell gelöscht. Allerdings hat sich nach Angaben des Sprechers Rauch in der Halle gesammelt, weshalb der Einsatz länger dauerte. Verletzt wurde aber niemand. Wie es zu dem Brand kam war zunächst unklar. Zunächst hatte die „B.Z“ berichtet. (dpa)


+++ 6. Februar 2020 +++

Räuber greifen Mann an und wollen ihn von Brückengeländer stürzen

Ein Mann ist bei einem brutalen Raubüberfall in Berlin-Altglienicke schwer verletzt worden. Zwei Unbekannte traten und schlugen den 32-Jährigen am Donnerstagmorgen am Bahnsteig des S-Bahnhofs Altglienicke und raubten ihm Geld aus seinem Portemonnaie, wie die Polizei mitteilte. Das Duo verfolgte den Mann auch noch auf seiner Flucht über eine Fußgängerbrücke, schlug ihn weiter und versuchte, ihn schließlich über das Brückengeländer zu werfen. Dem Opfer gelang jedoch die Flucht, woraufhin die Räuber in Richtung Wohngebiet hinter dem Bahnhof verschwanden. Ihr Opfer erlitt Gesichtsverletzungen und einen Fingerbruch. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Raubes und schwerer Körperverletzung. Der Mann war mit den späteren Tätern vor dem Angriff zuvor gemeinsam S-Bahn gefahren und hatte sie aufgefordert, nicht im Zug zu rauchen. (dpa)

Frau will bei Autopanne helfen und wird niedergeschlagen

Bei einer vermeintlichen Fahrzeugpanne im Landkreis Potsdam-Mittelmark soll eine Frau, die helfen wollte, niedergeschlagen worden sein. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag berichtete die 58-jährige Autofahrerin, dass ihr am Dienstagnachmittag ein in Kloster Lehnin an der Straße abgestelltes Fahrzeug aufgefallen sei, aus dessen Motorhaube es gequalmt habe. Sie habe angehalten und sei ausgestiegen, hieß es. Kurz bevor sie das Pannenauto erreichte, soll sie einen Schlag auf den Kopf bekommen und wahrscheinlich für einige Minuten das Bewusstsein verloren haben, wie die Beamten mitteilten. Gesehen habe die Frau niemanden. Ein Arzt stellte den Angaben zufolge am Tag darauf Verletzungen am Kopf und im Gesicht fest. Da sich die Frau nur an ein dunkles Fahrzeug erinnern kann, sucht die Polizei Zeugen. (dpa)

18-Jährige liefern sich Autorennen in Reinickendorf

Nach einem mutmaßlichen illegalen Autorennen in Berlin-Reinickendorf haben Beamte die Führerscheine sowie die Autos von zwei 18-Jährigen beschlagnahmt. Wie die Polizei mitteilte, waren die zwei Jugendlichen den Beamten einer Streife in der Nacht zum Donnerstag zunächst durch „zügige Fahrweise“ aufgefallen. Das Rennen habe begonnen, nachdem die Verkehrsampel an der Kreuzung Berliner Straße Ecke Veitstraße auf Grün geschaltet habe. Das Polizeiauto habe den jungen Männern, die mit rund 90 Kilometer pro Stunde unterwegs gewesen seien, nur mit Mühe folgen können, hieß es. Erlaubt sind an der Stelle nachts 30 Kilometer pro Stunde. An einer roten Ampel konnten die Polizei die Jugendlichen schließlich stoppen. (dpa)

Überfall mit Schusswaffe auf Supermarkt

Ein Unbekannter hat einen Supermarkt im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg überfallen. Dabei soll der Räuber den Kassierer des Geschäfts in der Prenzlauer Allee am Mittwochabend mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben, wie eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag sagte. Anschließend sei er mit seiner Beute geflüchtet. Der Kassierer blieb unverletzt. Über die Höhe der Beute machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

+++ 5. Februar 2020 +++

Prenzlauer Berg: Mädchen findet Rasierklinge auf Spielplatz

Auf einem Spielplatz am Arnswalder Platz hat ein sechsjähriges Mädchen am Dienstag Vormittag eine Rasierklinge gefunden. Das Mädchen entdeckte die Rasierklinge beim Spielen und übergab sie am Abend ihrem Vater. Der 51-Jährige alarmierte daraufhin sofort die Polizei, die die Rasierklinge zu Beweiszwecken sicherstellte.

Der Spielplatz wurde anschließend abgesucht, es konnten jedoch keine weiteren Rasierklingen gefunden werden. Vorsorglich wurde der Spielplatz mit einem Absperrband gekennzeichnet und das Bezirksamt Pankow informiert. Nachdem es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle gegeben hatten, hatte das Bezirksamt in der Gegend Hinweisschilder aufgestellt.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und untersucht, ob ein Zusammenhang mit den vergangenen Funden von Rasierklingen und Reißzwecken besteht. (BLZ)

Sexualtäter gesucht: Mann greift 16-Jährige vor U-Bahnhof Paracelsus Bad an

Ein Mann soll in Berlin-Reinickendorf eine 16-Jährige verfolgt und sexuell motiviert angegriffen haben. Mit am Mittwoch veröffentlichen Fotos sucht die Berliner Polizei nun nach dem mutmaßlichen Täter. Der Mann steht in Verdacht, am 1. September vergangenen Jahres den Teenager am U-Bahnhof Paracelsus-Bad zunächst angesprochen und anschließend verfolgt und angegriffen zu haben. Die Jugendliche wehrte sich gegen den Angreifer und schrie um Hilfe, woraufhin der Täter in unbekannte Richtung flüchtete.

Wer kann Angaben über diesen Mann machen?
Foto: Berliner Polizei

Täterbeschreibung

  • ca. 20-30 Jahre alt
  • ca. 168 cm groß
  • schwarze Haare
  • schwarzer Vollbart
  • schwarze Bekleidung
  • sprach arabisch

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität des Täters bzw. seinem Aufenthaltsort tätigen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstr. 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-913402, per E-Mail an lka134@polizei.berlin oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Sonnewalde: Autofahrer stirbt bei Zusammenstoß mit Traktor

Ein 78 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Traktor in Sonnewalde (Landkreis Elbe-Elster) ums Leben gekommen. Der Mann hatte am späten Dienstagnachmittag auf der Zeckeriner Straße eine Kurve geschnitten und war dabei in den Gegenverkehr geraten, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Mittwoch sagte. Demnach sei der Mann mit seinem Wagen frontal mit dem Vorderreifen des ihm entgegenkommenden Traktors kollidiert und wurde anschließend durch den Aufprall zur Seite geschleudert. Der Fahrer musste von Rettungskräften aus dem Fahrzeug befreit werden, erlag jedoch seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der Traktorfahrer (54) erlitt einen Schock und musste ärztlich versorgt werden. (dpa)

Fußgängerin in Westend angefahren und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Westend beim Überqueren einer Straße angefahren und schwer verletzt worden. Die 72-Jährige betrat am Dienstagabend über den Mittelstreifen zwischen geparkten Autos hindurch den Kaiserdamm, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nach dem Zusammenstoß fiel die Frau zu Boden und kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Der 69-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei will nun die Unfallursache ermitteln. (dpa)

Verdächtiger Brief sorgt für Polizeieinsatz im Finanzministerium

Ein Brief mit verdächtigem Pulver hat am Mittwoch einen Polizeieinsatz im Bundesfinanzministerium in Berlin ausgelöst. Nachdem Kriminaltechniker die Substanz untersucht hatten, gaben die Beamten Entwarnung: Das Pulver habe sich als ungefährlich erwiesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Absender des Briefes ist bisher unbekannt. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens auf. Der fragliche Brief war am Morgen in der Poststelle des Ministeriums aufgefallen. Daraufhin rückte die Polizei an, sperrte die Poststelle ab und prüfte die Sendung auf mögliche gefährliche Substanzen. Ob sie neben dem Pulver auch ein Drohschreiben oder Ähnliches enthielt, wurde nicht bekannt. (dpa)


+++ 4. Februar 2020 +++

Entwarnung am Ostkreuz: S-Bahnverkehr wieder aufgenommen

Der Berliner Bahnhof Ostkreuz ist am Dienstagabend nach dem Fund eines mutmaßlich verdächtigen Gegenstandes für kurze Zeit geräumt und gesperrt worden. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten eine im Regionalexpress der Linie 1 gefundene Sporttasche, deren Inhalt sich schließlich als harmlos entpuppte. Bei ihm handelte es sich nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei um Gegenstände des alltäglichen Bedarfs. Ob jemand die Tasche vergessen habe, war unklar. Der Zug war von Erkner am Ostrand Berlins auf dem Weg nach Brandenburg an der Havel. (dpa)

Mann am U-Bahnhof Stadtmitte mit Stahlkugel beschossen

Ein Unbekannter hat am U-Bahnhof Stadtmitte einen 46-Jährigen mit einer Art Zwille eine Stahlkugel ins Gesicht geschossen. Dabei wurde der 46-Jährige am Montagmittag neben dem Auge verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Anschließend versprühte der Unbekannte Reizgas. Mehrere Anwesende klagten anschließend über Augenreizungen. Noch bevor Sicherheitskräfte am Tatort eintrafen, gelang dem Angreifer die Flucht. Der Hintergrund für die Attacke blieb zunächst unklar. Der Bahnhof musste nicht gesperrt werden. Das Reizgas habe sich durch die Zugluft schnell verteilt, hieß es. Der Angegriffene hielt sich mit Bekannten auf dem Bahnsteig auf, als er angegriffen wurde. (dpa)

Raserin fährt 150 km/h auf A100 - 80 waren erlaubt

Die Berliner Polizei hat in Berlin-Charlottenburg eine Autofahrerin erwischt, die fast doppelt so schnell unterwegs war wie erlaubt. Statt der zulässigen 80 Kilometer pro Stunde fuhr die 35-Jährige am Dienstagmorgen auf der A100 mehr als 150, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei hatte am Dienstag zwischen 7.20 Uhr und 14.00 Uhr Radarkontrollen an der Autobahn auf Höhe des Goerdelersteges durchgeführt. Insgesamt wurde die Geschwindigkeit von mehr als 8500 Fahrzeugen gemessen. Die Fahrerin erwarten nun 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. (dpa)

Zöllner finden 90.000 Schmuggelzigaretten in Auto

In Velten (Landkreis Oberhavel) haben Zöllner rund 90.000 Schmuggelzigaretten im Auto eines mutmaßlichen Drogenkuriers entdeckt. Die Beamten hatten den Wagen am Sonntag in der Nähe eines bekannten Verkaufsplatzes für illegale Zigaretten beobachtet, wie das Hauptzollamt Potsdam am Dienstag mitteilte. Als sie das Auto kontrollieren wollten, raste der Fahrer davon. Die Zollbeamten fanden das Auto nach kurzer Suche verschlossen in einem angrenzenden Wohngebiet. Dem Fahrer gelang die Flucht. Bei der Durchsuchung fanden die Zöllner die Zigaretten. Die Kennzeichen des Wagens waren gefälscht, der verhinderte Steuerschaden wurde auf 17.000 Euro beziffert. (dpa)

Von Lkw erfasst - 79-jährige Radfahrerin erliegt Verletzungen

Drei Tage nach dem Lkw-Unfall mit einer schwer verletzten Radfahrerin in Berlin-Reinickendorf am Freitag ist die Frau ihren Verletzungen erlegen. Die 79-Jährige starb am Montagnachmittag im Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach bisherigen Ermittlungen hatte der Laster die Frau am Freitagnachmittag erfasst, als der Fahrer in der Holzhauser Straße rechts auf die Autobahn 11 abbog. Die Radfahrerin wurde an Beinen, Kopf und Rumpf verletzt. Laut Polizei war sie die neunte Verkehrstote in diesem Jahr. Am Sonntagabend war ein Radfahrer in der Drachholzstraße in Friedrichshagen aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt und gestorben. Die Todesursache war laut Polizei auch am Dienstag noch unklar. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in Berlin und der Verein Changing Cities haben für Mittwoch zu einer Aktion an der Drachholzstraße für den Radfahrer aufgerufen. Anschließend ist eine Fahrrad-Demo zum Roten Rathaus geplant. Laut Polizei sind zu beiden Veranstaltungen jeweils 100 Teilnehmer angemeldet worden. (dpa) 

Oberschöneweide: Mann stirbt nach Brand in Wohnhaus

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Ortsteil Oberschöneweide am Montag ist einer der Schwerverletzten im Krankenhaus gestorben. Der 69-Jährige starb noch am Montag, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet. Man gehe bislang von Brandstiftung aus, so die Sprecherin weiter. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten aber an. Am frühen Montagmorgen hatte die Feuerwehr sechs Menschen aus dem Haus in der Mathildenstraße gerettet, darunter zwei Schwerverletzte. Einer von ihnen wurde nach Angaben der Feuerwehr vor Ort wiederbelebt, bevor er ins Krankenhaus kam. Ob es sich um den 69-Jährigen handelt, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Das Feuer habe sich ersten Erkenntnissen nach laut Feuerwehr vom Treppenhaus aus in eine Wohnung im Erdgeschoss ausgebreitet. Polizeiangaben zufolge befand sich der 69-Jährige in der Wohnung. Der andere Schwerverletzte sei aus dem Hausflur gerettet worden. Der 54-Jährige liege weiterhin im Krankenhaus, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, sagte die Sprecherin. Die Feuerwehr berichtete zudem von einem mittelschwer Verletzten, der auch in eine Klinik gebracht worden sei. Drei weitere leichtverletzte Leute konnten demnach vor Ort behandelt werden. Rund 80 Feuerwehrleute waren etwa zwei Stunden im Einsatz. (dpa/bb)

Mopedfahrer weicht Auto aus und stürzt - Wagen fährt weiter

Ein Jugendlicher ist bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 103 in Berlin-Schöneberg schwer verletzt worden. Der 16-Jährige war nach Angaben eines Polizeisprechers vom Dienstag auf einem sogenannten Leichtkraftrad unterwegs, einem kleinen Motorrad, das auch Jugendliche fahren dürfen. Laut Polizei war er am Montagabend auf Höhe des Autobahnkreuzes Schöneberg in Richtung Saarstraße gefahren, als ein Auto den Fahrstreifen gewechselt haben soll. Ersten Ermittlungen zufolge lenkte der Jugendliche nach links, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Er sei gegen den Bordstein gefahren und habe sich beim Sturz schwere Schulter- und Rumpfverletzungen zugezogen. Er kam ins Krankenhaus. Laut Polizei hielt das Auto nicht am Unfallort, sondern fuhr weiter. Die Behörde ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht. (dpa)

Kriegerdenkmal in Peitz gestohlen - Ermittlungen in alle Richtungen

Nach einem Diebstahl eines rund zwei Tonnen schweren Kriegerdenkmals in Peitz (Landkreis Spree-Neiße) ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Das sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Dienstag. „Wir haben noch keine Spur von den Tätern.“ Auch der genaue Zeitpunkt des Diebstahls sei unklar. Unbekannte hatten das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges am Bahnhof der Stadt gestohlen. Die Polizei wurde vergangenen Samstag darüber informiert. Die bronzene Statue ist etwa 3,50 Meter breit und 3,20 Meter hoch. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können.

Landrat Harald Altekrüger (CDU) als Vorsitzender des Kreisvolksbundes zeigte sich betroffen. „Dass ein Denkmal vermutlich aus reiner Profitgier von einem Ort der Trauer und des Nachdenkens entwendet wird, macht diese Tat verabscheuungswürdig“, erklärte er. Das Denkmal erinnere an die Leiden des Krieges und ermahne. (dpa)

Schöneberg: Jugendlicher bei Unfall schwer verletzt - Auto fährt weiter

Ein Jugendlicher ist bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 103 in Berlin-Schöneberg schwer verletzt worden. Der 16-Jährige war nach Angaben eines Polizeisprechers vom Dienstag auf einem sogenannten Leichtkraftrad unterwegs, einem kleinen Motorrad, das auch Jugendliche fahren dürfen. Laut Polizei war er am Montagabend auf Höhe des Autobahnkreuzes Schöneberg in Richtung Saarstraße gefahren, als ein Auto den Fahrstreifen gewechselt haben soll. Ersten Ermittlungen zufolge lenkte der Jugendliche nach links, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Er sei gegen den Bordstein gefahren und habe sich beim Sturz schwere Schulter- und Rumpfverletzungen zugezogen. Er kam ins Krankenhaus. Laut Polizei hielt das Auto nicht am Unfallort, sondern fuhr weiter. Die Behörde ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht. (dpa)

+++ 3. Februar 2020 +++

Frohnau: Betrüger festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zu Montag in Frohnau drei mutmaßliche  Betrüger festgenommen. Zunächst hatte gegen 22.30 Uhr eine Frau bei einem 67-jährigen Mann und dessen 63-jähriger Frau angerufen und sich als Polizeibeamtin ausgegeben. Sie erzählte, eine Einbrecherbande werde demnächst das Zuhause des Ehepaares aufsuchen. Die falsche Polizistin forderte zur Sicherheit die Herausgabe von Geld. Das Ehepaar wurde misstrauisch und alarmierte die echte Polizei. In der Folge wurde eine fingierte Geldübergabe vereinbart, zu der drei Geldabholer mit einem Auto erschienen und einen vom 67-Jährigen abgelegten Umschlag einsammelten. Die bereits alarmierten Polizisten stoppten den Wagen in der Kreuzritterstraße und nahmen die Insassen im Alter von 17, 23 und 26 Jahren fest. (tc)

Adlershof: Polizeiauto verletzt Person auf Fahrrad

Ein Polizeiauto hat am Montagmorgen in Adlershof eine Person auf einem Fahrrad erfasst und verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr an der Kreuzung Köpenicker Straße/Ernst-Ruska-Ufer. Das Fahrrad wurde mehrere Meter weit geschleudert, die Frontscheibe des Polizeifahrzeugs durch die Wucht des Aufpralls zerstört. (tc)

Friedrichshagen: Radfahrer stirbt nach Sturz

Bei einem Sturz hat ein Radfahrer in der Nacht zum Montag in Friedrichshagen tödliche Verletzungen erlitten. Ersten Erkenntnissen nach befuhr der 53-Jährige mit dem Rad den Gehweg der Drachholzstraße. Aus einem noch unbekannten Grund stürzte er und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Ein Passant fand den Schwerverletzten gegen 22.43 Uhr auf dem Gehweg und alarmierte Rettungskräfte sowie Polizei. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt starb der Radfahrer noch am Unfallort. (tc)

Charlottenburg: Betrunkener verusacht mehrere Unfälle

Ein ´betrunkener Autofahrer hat in Westend und Charlottenburg mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Am Sonntagnachmittag fuhr der 39-jährige VW-Fahrer in der Masurenallee auf den an einer roten Ampel wartenden Opel eines 31-Jährigen auf. Ungeachtet dessen fuhr VW-Fahrer weiter und streifte nochmals den Pkw des mittlerweile ausgestiegenen Fahrers. In der Kantstraße verursachte der 39-Jährige einen weiteren Unfall: Hier fuhr er ebenfalls auf einen an einer roten Ampel wartenden Citroën einer 44-jährigen Fahrerin auf. Auch hier blieb der Fahrer nicht stehen, sondern fuhr über den Gehweg, wo er zwei Verkehrsschilder rammte, davon. Über den Kurfürstendamm flüchtete der Fahrer und bog bei Rot entgegen der Fahrtrichtung in die als Einbahnstraße gekennzeichnete Fasanenstraße rechts ein. Polizisten blockierten nun mit ihrem Fahrzeug die Fahrbahn, woraufhin der Mann rückwärts auf den Gehweg fuhr und dort zwei Fußgänger im Alter von 56 und 61 Jahren leicht verletzte. Der Fahrer stieg danach aus, ließ sein Auto stehen und rannte davon. In der Fasanenstraße endete seine Flucht; Beamte des Polizeiabschnitts 25 nahmen den sich gegen seine Festnahme wehrenden Mann mit Unterstützung einer weiteren Streife fest. Sein Fahrzeug stellten die Beamten sicher und brachten den alkoholisierten 39-Jährigen zu einer Blutentnahme. (tc)

+++ 2. Februar 2020 +++

Rummelsburg: Brand in Wohnhaus - 12 Verletzte, 5 davon Kinder

In Berlin-Rummelsburg hat es am Sonntag in einem zweistöckigen Wohnhaus gebrannt. Zwölf Menschen wurden bei dem Feuer am Mittag in der Einbecker Straße verletzt - darunter auch fünf Kinder, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Unter den Verletzten seien auch zwei Schwerverletzte. Rund 120 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Mehrere Menschen wurden aus dem Gebäude geführt. Nach zwei Stunden war die Lage noch nicht unter Kontrolle, sagte der Sprecher. Die Retter suchten im Dachstuhl nach Glutnestern.

Außerdem gab es am Sonntag ein Feuer im Ortsteil Weißensee. Dort war in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in der Rennbahnstraße ein Feuer ausgebrochen, sagte ein Sprecher. Drei Bewohner wurden demnach gerettet und rettungsdienstlich behandelt. Zwei von ihnen wurden anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit 85 Kräften im Einsatz. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet, berichtete der Sprecher. Die Brandursache war in beiden Fällen zunächst unklar. (dpa)

Bad Liebenwerda: Plötzlich Wildschweine auf dem Radweg - E-Bike-Fahrerin verletzt

Eine Überraschung erlebte eine E-Bike-Fahrerin am Samstagabend zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda (Elbe Elster). Die Frau befuhr mit ihrem Elektrofahrrad den Radweg entlang der B 101, als plötzlich Wildschweine vor ihr auftauchten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Versuch, einem Schwein auszuweichen, stürzte die Radfahrerin und blieb vorerst auf dem Radweg liegen. Die Frau wurde nicht sonderlich verletzt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab allerdings 1,73 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte Strafanzeige. (dpa)

Treptow-Köpenick: Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist Samstag bei einem Unfall in Köpenick schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte war nach bisherigen Erkenntnissen eine 63-Jährige gegen 17.45 Uhr mit ihrem Toyota in der Kaulsdorfer Straße in Richtung Kleinschewskystraße unterwegs und erfasste kurz hinter dem Wongrowitzer Steig die 39-Jährige, die am Zebra-Streifen die Straße überquerte. Die Fußgängerin erlitt Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Reinickendorf: Autofahrer kam nach links ab – schwer verletzt

Bei einem Alleinunfall Sonntagfrüh in Reinickendorf wurde ein Autofahrer schwer verletzt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Bisherigen Ermittlungen und Zeugenangaben zufolge war der 28-Jährige gegen 4.25 Uhr mit einem VW im Eichborndamm in Richtung Waldstraße unterwegs. Dabei soll er Schlangenlinien gefahren sein, kam dann kurz vor der Kienhorststraße nach links ab und stieß gegen einen am linken Fahrbahnrand geparkten Peugeot. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen eine Laterne und gegen einen Transporter geschoben, der wiederum gegen einen geparkten VW. Sanitäter und ein Notarzt brachten den Autofahrer mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,7 Promille. (BLZ)

Lichtenberg: Unbekannte setzen Motorroller in Brand 

In der Nacht zu Sonntag brannte nach Polizeiangaben in Lichtenberg ein Motorroller. Gegen 2.15 Uhr bemerkte ein Passant Flammen an dem in der Rutnikstraße nahe einer Häuserwand abgestellten Zweirad und alarmierte Feuerwehr sowie Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, das auf die Hausfassade übergegriffen hatte. Bei ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass Unbekannte auch versucht hatten, die Plane eines abgedeckten Fahrrades, dass einige Meter weiter weg stand, in Brand zu setzen. Die Flammen waren hier selbstständig erloschen. Ein Brandkommissariat des LKA ermittelt. (BLZ) 

Spandau: Zeuge angegriffen und schwer verletzt

In der Nacht zu Sonntag wurde in Spandau ein Zeuge eines versuchten Taschendiebstahls angegriffen und schwer verletzt. Wie die Polizei mittteilte soll nach bisherigen Erkenntnissen der 31-Jährige gegen 22.45 Uhr, ebenso wie eine 20-jährige Passantin, auf einer Treppe des U-Bahnhofs Spandau zwei Männer, beobachtet haben, die versucht haben sollen, einer Frau ihr Handy zu entwenden. Der 31-Jährige soll dann die Frau auf den versuchten Diebstahl aufmerksam gemacht haben. Daraufhin sollen die beiden mutmaßlichen Taschendiebe den Zeugen angeschrien und angegriffen haben, woraufhin es zwischen den drei Männern ein Gerangel gegeben haben soll. Dieses verlagerte sich in die Vorhalle des Bahnhofs. Dort soll einer der beiden mutmaßlichen Taschendiebe dann den 31-Jährigen mit einer Schnalle eines um eine Hand gewickelten Gürtels attackiert haben. Alarmierte Polizeikräfte trafen am Ort ein und nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest.

Rettungskräfte versorgten den 31-Jährigen zunächst am Ort und brachten ihn anschließend mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Festgenommenen im Alter von 25 und 27 Jahren kamen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Polizeigewahrsam, in dem sich beide auch Atemalkoholkontrollen unterzogen. Bei dem Jüngeren wurden rund 0,3 Promille festgestellt. Bei seinem mutmaßlichen Mittäter, der auch der Angreifer mit dem Gürtel gewesen sein soll, etwa 0,4 Promille. Anschließend wurden die Tatverdächtigen entlassen. Die Kripo ermittelt. (BLZ)

Neukölln: Unbekannter überfällt Geschäft

In Neukölln wurde Samstagabend die Mitarbeiterin eines Geschäfts überfallen. Wie die Polizei mitteilte, soll die 54-Jährige angegeben haben, kurz nach 19 Uhr im Hinterhof der Filiale in der Hermannstraße vor der Tür zum Pausenraum eine Raucherpause gemacht zu haben. Plötzlich soll ein maskierter Mann auf sie zugekommen sein, habe ihr ein Messer vorgehalten, sie in den Raum gestoßen und die Herausgabe von Geld gefordert. Die 54-Jährige habe dann dem Maskierten das geforderte Geld gegeben. Mit der Beute flüchtete der Räuber durch eine Notausgangstür in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin wurde leicht an der Hand verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Brandenburg/Havel: 16-Jährige an Haltestelle überfallen und verletzt

Eine Jugendliche ist an einer Straßenbahnhaltestelle in Brandenburg an der Havel überfallen und verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei saß die 16-Jährige am Freitagabend mit ihrem Mobiltelefon an der Haltestelle, als ein Mann sich zunächst neben sie stellte. Plötzlich soll der Unbekannte mit einem harten Gegenstand auf den Kopf des Mädchens eingeschlagen haben, so dass es zu Boden stürzte. Die 16-Jährige versuchte sich zu wehren, doch der Mann schlug weiter auf sie ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Schließlich sei es dem Mädchen gelungen, sich zu befreien und zu einem Busfahrer eines in der Nähe stehenden Linienbusses zu flüchten. Der Täter entkam mit dem Telefon der Jugendlichen. Die 16-Jährige wurde mit Verletzungen an Kopf und Armen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nun nach dem Unbekannten und bittet um Zeugenhinweise. (dpa)

Wittsock/Dosse: Jugendlicher flieht mit Auto der Eltern vor Polizei

Um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, hat sich in Wittstock ein 18-Jähriger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Beamten wollten den jungen Mann am Samstagabend anhalten, daraufhin beschleunigte der Autofahrer das Fahrzeug und versuchte dem nachfahrenden Streifenwagen zu entkommen. Nach einer Fahrt über eine Wiese und ein Feld endete die Spritztour des Jugendlichen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei der Kontrolle des 18-Jährigen stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besaß und im Auto der Eltern unterwegs war. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen. (dpa)

+++ 1. Februar 2020 +++

Verfolgungsjagd in Neukölln: 18-Jähriger flüchtet in Carsharing-Auto vor Polizei

Ein 18-Jähriger hat sich in der Nacht zu Samstag in einem Carsharing-Auto  eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.Der Wagen war einer Polizeistreife in der Nacht zu Samstag in der Niemetzstraße aufgefallen, weil er mit hoher Geschwindigkeit fuhr, wie die Polizei mitteilte. Die Polizisten forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Dem kam er wenig später nach. Als der Fahrer des Streifenwagens ausstieg, fuhr der Verdächtige mit hoher Geschwindigkeit weiter. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd habe der Jugendliche an mehreren Kreuzungen die Vorfahrt missachtet. Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos musste bremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Wenig später stoppten die Beamten den Wagen. Der Fahrer und seine vier Mitfahrer im Alter von 15 bis 44 Jahren wurden vorübergehend festgenommen. Ein Drogentest bei dem Fahrer fiel negativ aus. Er besaß keinen gültigen Führerschein. (dpa)

Reinickendorf: Sattelzug fährt Radfahrerin um - schwer verletzt

Eine 79 Jahre alte Fahrradfahrerin ist in Berlin-Reinickendorf von einem Sattelzug erfasst und schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen sei es am Freitagmittag zu dem Unfall gekommen, als der Lasterfahrer in der Holzhauser Straße rechts auf die Autobahn 11 abgebogen sei, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Seniorin sei auf dem Radweg unterwegs gewesen. Sie wurde an Beinen, Kopf und Rumpf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Mitte: 94-Jähriger überfallen

Ein Unbekannter hat Freitagnachmittag einen Senior in Gesundbrunnen überfallen. Nach ersten Ermittlungen war der 94-Jährige gegen 16.30 Uhr mit seinen Einkäufen in der Iranischen Straße auf dem Weg nach Hause, als er von einem Mann von hinten zu Boden gebracht wurde und dieser dann dem Senior das Portemonnaie aus seiner Hosentasche entwendete. Anschließend flüchtete der Räuber. Der Senior begab sich zu seiner Wohnung und rief von dort aus Polizei sowie Rettungskräfte. Letztere verbrachten ihn in ein Krankenhaus, in dem seine Armverletzungen behandelt wurden. Eine Passantin fand kurz darauf die Geldbörse des Seniors ohne Geld auf der Straße und übergab diese Einsatzkräften. (BLZ)

Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

Zwei unbekannte Frauen sollen am Freitagnachmittag in Moabit eine junge Frau fremdenfeindlich beleidigt sowie geschlagen und getreten haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die 23-Jährige gegen 16.15 Uhr in der Beusselstraße auf dem Weg zum S-Bahnhof, als das Duo ihr entgegenkam. Sie sollen ihr zunächst fremdenfeindliche Beleidigungen zugerufen haben. Anschließend sollen sie die junge Frau bespuckt und sie an den Haaren zu Boden gerissen haben. Als sie am Boden lag, soll das Duo ihr zudem gegen Beine, Rumpf und Kopf getreten haben. Als zwei unbekannt gebliebene Zeugen eingriffen und die Frau von ihren Widersacherinnen wegzogen, ließen die Angreiferinnen von weiteren Schlägen und Tritten ab und flüchteten in Richtung Turmstraße. Bei dem Angriff zerbrach die Brille der 23-Jährigen und sie erlitt Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. (BLZ)

Pankow: Mann mit Messer verletzt

Ein Mann in Weißensee wurde Freitagabend von einem Unbekannten mit einem Messer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der 51-Jährige gegen 21.30 Uhr zunächst von dem Unbekannten am Pistoriusplatz angeschrien. Anschließend entfernte sich der Schreihals und lauerte dem Mann an der nächsten Ecke auf und griff ihn mit einem Messer an. Dadurch erlitt der Angegriffene Verletzungen am Oberarm und an einer Achsel und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unbekannte flüchtete. (BLZ).

+++ 31. Januar 2020 +++

Fußgängerin von Auto mehrere Meter durch die Luft geschleudert

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Neu-Hohenschönhausen von einem Auto angefahren und mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden. Die 18-Jährige erlitt bei dem Unfall auf der Darßer Straße am Freitagmorgen schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen, wie die Polizei mitteilte. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es an einer Ampel einen Rückstau gegeben haben. Der 19 Jahre alte Autofahrer wechselte von der rechten auf die linke Fahrspur, es kam zum Zusammenstoß. Die Fußgängerin sei von rechts gekommen. (dpa)

Polizeiauto fährt Fußgänger an

Ein 27-jähriger Fußgänger ist in Rummelsburg von einem Polizeiauto angefahren worden. Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, ereignete sich der Fall bereits am Donnerstagvormittag. Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein Einsatzwagen der Polizei gegen 10.10 Uhr ohne Blaulicht in der Weitlingstraße unterwegs. Als das Polizeiauto die Kreuzung Weitlingstraße/Skandinavische/Einbecker Straße passierte, soll der Fußgänger auf die Fahrbahn getreten sein und wurde von dem Fahrzeug angefahren. Der 27-Jährige wurde von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der Fahrer des Einsatzwagens trat vom Dienst ab. (tc)

16.000 Zigaretten am S-Bahnhof geklaut - Diebe kommen aber nicht weit

Mit 16.000 Zigaretten als Beute haben drei Diebe versucht, aus einem Bahnhofsladen in Berlin-Marzahn zu fliehen. Die Täter sollen in der Nacht zu Freitag auf dem S-Bahnhof Mehrower Allee in einen Shop eingebrochen sein, teilte die Bundespolizei mit. Als die Beamten darauf aufmerksam wurden, flohen die Diebe und ließen ihre Beute, das Einbruchswerkzeug und ein Funkgerät zurück. Die Beamten nahmen kurz darauf einen 18-jährigen mutmaßlichen Täter sowie einen 19 Jahre alten Autofahrer fest. Es wird nun wegen Bandendiebstahls und Sachbeschädigung ermittelt. (dpa)

Großes Windrad in Park bei Wittstock abgebrochen - Ursache unklar

In einem Windpark bei Wittstock ist am Freitag der obere Teil eines etwa 70 Meter hohen Windrades abgestürzt. Die schweren Teile wie Rotor und Nabe sowie die Flügel seien meterweit auf einem Feld verteilt, wie eine Polizeisprecherin in Neuruppin sagte. Anwohner hätten vorher einen lauten Knall gehört. Das zuständige Amt und der Betreiber des „Windparks Klein Haßlow“ hätten danach alle anderen Windräder aus Sicherheitsgründen abschalten lassen. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für den Einsturz sei noch unklar. (dpa)

Verfolgungsjagd durch Marzahn-Hellersdorf

Ein kaputtes Polizeiauto und ein kaputter Audi sind das Ergebnis einer wilden Verfolgungsjagd in der vergangenen Nacht durch Marzahn-Hellersdorf. Gegen 22.30 Uhr war Polizisten in der Marzahner Chaussee ein Audi ohne Kennzeichen aufgefallen. Die Beamten entschieden sich, den Wagen zu stoppen, um den Fahrer zu überprüfen. Er ignorierte die Anhaltesignale, gab Gas und raste davon.  Seine Flucht vor der Polizei führte unter anderem über die Allee der Kosmonauten und den Blumberger Damm. Mindestens einmal ignorierte er eine rote Ampel. In der Völklinger Straße, einer Sackgasse, endet die Fahrbahn in einem Wiesengelände. Der Fahrer öffnete die Tür, offenbar um zu Fuß zu flüchten. Der Wagen rollte mit ihm jedoch weiter, geriet nach links und in den Fahrweg des folgenden Polizeiautos. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Dann kollidierte der Audi mit einem Baum. Der 28 Jahre alte Fahrer, der noch im Wagen saß, wurde von den Polizisten herausgezogen und gefesselt. Das Polizeiauto war nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden. Auch der Audi wurde sichergestellt. (tc)

Pärchen in Lankwitz überfallen und ausgeraubt

In Lankwitz haben Polizisten am Donnerstagabend zwei Männer festgenommen, die zuvor ein Pärchen beraubt hatten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren ein 18-Jähriger und eine 22-Jährige kurz nach 19 Uhr im Gemeindepark unterwegs. Als sie an einer Bank vorbeikamen, auf der zwei Männer saßen, standen diese auf. Einer griff den 18-Jährigen an und brachte ihn zu Boden. Der Zweite verlangte das Handy sowie das Portemonnaie des Überfallenen. Der wollte es jedoch nicht herausgeben, woraufhin ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wurde. Die beiden Räuber durchsuchten ihn und nahmen ihm die geforderten Dinge ab. Nun kam noch ein dritter Unbekannter hinzu, der die junge Frau mit einem Messer bedrohte. Dann flüchteten die drei Täter mit der Beute. Die 22-Jährige rief die Polizei. Noch in der Nähe konnten die Beamten zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 22 Jahren festnehmen. Dem Dritten gelang die Flucht. (tc)

Hellersdorf: Jugendliche betrinken sich in Schule - bis die Feuerwehr kommt

Drei Jugendliche haben sich auf einer Veranstaltung in einer Schule in Berlin-Hellersdorf so stark betrunken, dass sie ins Krankenhaus gebracht worden sind. Drei Rettungswagen, ein Notarzt und das Auto des Einsatzleiters kamen am Donnerstagabend zu dem Gymnasium in der Kyritzer Straße, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Freitagmorgen sagte. Demnach behandelten die Sanitäter fünf betrunkene Jugendliche. Um welche Art von Veranstaltung es sich handelte und ob es eine Aufsicht gegeben hatte, war zunächst unklar. (dpa)

Thyssenkrupp-Autos angezündet

Erneut haben in Berlin Autos gebrannt. In der vergangenen Nacht wurden in Wedding, Kreuzberg und Friedrichshain mehrere Fahrzeuge der Firma Thyssenkrupp angezündet. Gegen 2 Uhr bemerkte ein Passant Flammen an einem in der Genter Straße abgestellten Ford und rief die Feuerwehr, die die Flammen im Motorraum und im Innenraum löschte. Ein davor abgestellter Mercedes Sprinter wurde durch die Hitze ebenfalls beschädigt. In der Alexandrinenstraße sah eine Passantin gegen 2.15 Uhr Flammen an einem geparkten Ford. Das Fahrzeug brannte im Motorraum komplett aus.  Fünf Minuten später alarmierte ein Passant die Feuerwehr zu einem brennenden Skoda in der Hübnerstraße. Die Flammen griffen auf einen davor abgestellten Pkw über. In allen Fällen geht der polizeiliche Staatsschutz von politisch motivierten Brandstiftungen aus. (tc)

+++ 30. Januar 2020 +++

Waschbär von seinen Leiden erlöst

Polizisten des Abschnitts 47 haben am Donnerstagmorgen in Mariendorf einen verletzten Waschbären von seinen Leiden erlöst. Das Tier fiel Passanten gegen 6.55 Uhr auf der Fahrbahn des Mariendorfer Damms auf, weshalb sie die Polizei verständigten. Polizisten versuchten, eine geeignete Tierklinik zu finden. Doch diese hatte noch nicht geöffnet. nach Angaben der Polizei konnte kurzfristig auch kein Tierarzt gerufen werden. "Aufgrund der erheblichen Qualen des Tieres entschloss sich einer der Polizeibeamten, nach erfolgloser Kontaktierung des Stadtjägers, das Tier durch einen Schuss aus der Dienstwaffe zu erlösen", teilte die Polizei mit. Zuvor sperrten die Beamten kurzzeitig den Mariendorfer Damm weiträumig in nördliche Richtung, um eine Gefährdung Dritter auszuschließen. (tc)

AfD-Büro attackiert

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in Lichterfelde ein Geschäft ein AfD-Parteibüro attackiert. Gegen 5.25 Uhr bemerkte ein Angestellter des Objektschutzes der Polizei die Schmierereien "Fuck AfD" und "Hurensöhne" an den Rollläden des AfD-Büros am Jungfernstieg und alarmierte weitere Polizisten des Polizeiabschnittes 46. 

Inzwischen ergänzte die Polizei eine erste Meldung, nach der ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am frühen Morgen drei zersplitterte Scheiben an den Ausstellungsräumen der Firma Bosch an der Bismarck-, Ecke Fritschestraße bemerkte und die Polizei alarmiert habe. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, hatte ein Verantwortlicher des Geschäfts die Sachbeschädigungen bereits am 31. Dezember entdeckt und angezeigt. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz. (tc)

83-Jähriger nach Unfall gestorben

Ein 83 Jahre alter Mann, der in der vergangenen Woche bei einem Verkehrsunfall in der Lenaustraße in Neukölln bei einem Verkehrsunfall verletzt worden war, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus verstorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Fußgänger war am 23. Januar in der Reuterstraße von einem Auto angefahren worden. (tc)

Drei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Britz

Zwei Frauen und ein Mann sind bei einem Zusammenstoß von zwei Autos in Britz schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 40-Jähriger am Mittwoch, gegen 17.30 Uhr, mit einem VW die Gradestraße in Richtung Blaschkoallee. Auf der Kreuzung Gradestraße/Tempelhofer Weg kam es zu dem Zusammenstoß mit dem Mitsubishi einer 64-Jährigen, die den Tempelhofer Weg in Richtung Holzmindener Straße befuhr. Beide und die 56-jährige Beifahrerin im Mitsubishi erlitten schwere Verletzungen am Rumpf und mussten von Rettungskräften zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser gebracht werden. (tc)

+++ 29. Januar 2020 +++

15-Jährige vermisst: Wer hat Anna-Sophia gesehen?

Die 15-jährige Anna-Sophia wird seit dem 28. Januar 2020 vermisst.
Foto: Polizei Potsdam

Die Polizei in Potsdam bittet um Hilfe bei Suche nach einem vermissten Mädchen. Die 15-jährige Anna-Sophia T. befand sich in einer Potsdamer Jugendeinrichtung aus der sie am Dienstagvormittag (28. Januar) verschwand. Das Mädchen leidet unter starken gesundheitlichen Problemen und könnte sich daher in einer hilflosen Lage befinden. Sie wird beschrieben als 162 cm groß und füllig. Sie hat helles, dickes Haar, eventuell zum Zopf gebunden. Vermutlich ist sie bekleidet mit einem roten Oberteil und einer hellen Hose. Wer das Mädchen seit Dienstagvormittag (28.01.2020) gesehen hat, oder sonstige Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Potsdam, unter 0331-55080, zu wenden. (BLZ)

Berliner tot in Bungalow an Kenias Küste entdeckt

Die Leiche eines Deutschen ist in einem Urlaubs-Bungalow an der kenianischen Küste gefunden worden. Der 78-Jährige habe sichtbare Stichwunden am Kopf und Bauch gehabt, sagte der Polizeichef der Region, Vitalis Otieno. Mitarbeiter der Anlage in Malindi hätten den Mann am Dienstagabend entdeckt, sagte eine Hotel-Angestellte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Die Hauptverdächtige ist nach Polizeiangaben die Freundin des Mannes. Sie werde derzeit gesucht. Es habe Anzeichen eines Handgemenges im Zimmer gegeben. Die Tatwaffe sei noch nicht gefunden. Der Getötete lebte demnach teils in Berlin und teils im kenianischen Ort Ukunda, südlich von Mombasa. Malindi liegt etwa 105 Kilometer nördlich der Hafenstadt Mombasa. Der Ort ist für seine weißen Strände bekannt und sehr beliebt bei Touristen aus Europa. (dpa)

Geldwäsche in Millionenhöhe in Frankreich: Verbindung nach Berlin

Betrüger aus Berlin sollen an einer Geldwäsche beteiligt sein, bei der französische Steuerbehörden um mindestens 2,2 Millionen Euro gebracht wurden. Die verantwortlichen Geschäftsführer zweier in Berlin ansässiger Gesellschaften sollen in Verbindung zu einer kriminellen Verbindung in Frankreich stehen, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Es bestehe der dringende Verdacht, dass mehrere französische Firmen mit Edelmetallen handelten und die nicht gezahlte Mehrwertsteuer in Gold über spezielle Metallkonten in Bargeld umwandelten, hieß es weiter. Welche Rolle die beiden Geschäftsführer bei der Gewinnverschleierung spielten, beantwortete die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Insgesamt vollzogen die Ermittler von Polizei und Zoll gemeinsam mit französischen Zollfahndern 13 Untersuchungsbeschlüsse an sieben Orten in Berlin und Brandenburg. Mehrere Konten und Sachwerte wurden laut Mitteilung gepfändet Weitere Details zu den Verdächtigen und den Hintergründen machte die Staatsanwaltschaft nicht. Die Ermittlungen dauern noch an. (dpa)

Klinikzimmer in Brand - zwei Stationen evakuiert

Ein Patient einer Klinik in Brandenburg an der Havel steht in Verdacht, am Mittwoch ein Zimmer angezündet zu haben. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreiten auf weitere Räume verhindern, das Brandzimmer wurde aber zerstört, wie die Polizei mitteilte. Ob sich der Patient während des Brandes in dem Zimmer befunden hatte, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand. Zwei Stationen wurden evakuiert, ein Teil der Patienten musste wegen notwendiger Lüftungen in ein anderes Gebäude verlegt werden. Das Brandzimmer blieb unbewohnbar. Die Polizei ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung. (dpa)

Adlershof: Motorradfahrer von Auto tödlich verletzt

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Adlershof von einem Auto erfasst und noch am Unfallort an seinen Verletzungen gestorben. Der 65-Jährige war am Dienstagvormittag auf der Rudower Chaussee unterwegs und wurde an der Kreuzung zur James-Frank-Straße von dem Auto erfasst, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ersthelfer versuchten den Mann erfolglos wiederzubeleben. Der 32-Jährige Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun die Unfallursache und sucht nach Zeugen. (dpa)

Autofahrer in Mariendorf schwer verletzt

Ein 26 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Mariendorf schwer verletzt worden. Der Mann wollte am Dienstagnachmittag mit seinem Wagen an der Kreuzung Lankwitzer Straße/Großbeerenstraße links in die Großbeerenstraße abbiegen. Nach Angaben der Polizei soll er dabei links an verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen vorbeigefahren sein. In weiterer Folge versuchte der Mann einer 24-jährigen Autofahrerin, die zeitgleich aus der Fahrzeugschlange nach links auf ein Gewerbegrundstück abbog, auszuweichen. Er touchierte ihren Wagen, kam von der Fahrbahn ab, beschädigte einen geparkten Roller, durchbrach den Zaun eines Supermarktes und kam schließlich an einem Baum zum Stehen. Er zog sich Beinverletzungen zu und kam stationär in eine Klinik. (dpa)

Galerie in Charlottenburg überfallen

Unbekannte haben am Dienstagnachmittag eine Galerie in Charlottenburg überfallen. Gegen 17.50 Uhr betraten zwei Männer die Räume in der Bleibtreustraße und schubsten eine 68-jährige Mitarbeiterin in einen hinteren Raum. Einer der Täter schlug nun im vorderen Bereich eine Vitrine ein und nahm daraus mehrere hochwertige Uhren. Anschließend flüchteten beide mit der Beute aus der Galerie, stiegen in ein in der Nähe abgestelltes Fahrzeug und fuhren davon. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (BLZ)

Reizgas in Hochhaus in Kreuzberg

Wegen Reizgases im Hausflur ist in der Nacht zu Mittwoch ein Hochhaus in Berlin-Kreuzberg teilweise evakuiert worden. 20 Menschen wurden mit Fluchthauben aus dem achten Obergeschoss des Hauses in der Wilhelmstraße in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte. Im Flur des Gebäudes sei eine unbekannte Menge von Reizgas ausgetreten. Die in Sicherheit gebrachten Bewohner seien in einer nahegelegenen Parteizentrale notärztlich versorgt worden. Laut Feuerwehrsprecher waren am Mittwochmorgen bereits alle wieder zurück in ihren Wohnungen, niemand musste ins Krankenhaus. Woher das Reizgas stammte, war zunächst unklar. (dpa)

Postenhäuschen vor Jüdischem Museum aufgebrochen

Vor dem Jüdischen Museum in Kreuzberg hat ein Unbekannter in der Nacht zu Donnerstag zwei Postenhäuschen der Polizei aufgebrochen. Eine Anwohnerin der Lindenstraße schaute gegen 23.35 Uhr aus dem Fenster und sah, wie ein Mann mit einem Werkzeug die Scheiben eines Postenhäuschens einschlug. Daraus entwendete er eine Tüte, in der drei Regenmäntel mit der Aufschrift "Polizei" waren. Dann entfernte sich der Mann mit seiner Beute in Richtung der E.T.A.-Hoffmann-Promenade. Die Zeugin alarmierte die Polizei. Während der Absuche nach dem Einbrecher stellten die Polizisten fest, dass auch ein zweiter Postenstand aufgebrochen worden war. Aus diesem wurden ebenfalls zwei Regenmäntel der gleichen Art gestohlen. Die Postenstände sind außerhalb der Öffnungszeiten des Museums und der Akademie nicht besetzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. (tc)

Fußgänger in Lichtenberg schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Lichtenberg ist ein Fußgänger schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überquerte der 29-Jährige am Dienstag, gegen 17 Uhr, den Fußgängerüberweg der Ruschestraße. Ein 70-jähriger Peugeot Fahrer, der die Ruschestraße in Richtung Rutnikstraße befuhr, erfasste ihn auf der Kreuzung. Der 29-Jährige wurde durch die Luft geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Rettungskräfte der Feuerwehr lieferten ihn zur stationären Behandlungen seiner schweren Schädelverletzungen in ein Krankenhaus ein. (tc)

+++ 28. Januar 2020 +++

Mit einem Kran der Feuerwehr wird ein Container eines verunglückten DHL-Lkw auf der A100 an der Ausfahrt Kurfürstendamm in Richtung Norden geborgen.
Foto: dpa/Paul Zinken

Nach Lastwagen-Unfall: A100 wieder freigegeben

Nach einer Sperrung der Stadtautobahn 100 wegen eines Lastwagen-Unfalls ist die Strecke in Richtung Wedding zwischen Hohenzollerndamm und Tunnel wieder frei. Der Polizei zufolge dauerten die Arbeiten bis nach 16 Uhr an, weil die Fahrbahn von Öl gereinigt werden musste. Wegen des Berufsverkehrs würde es noch dauern, bis der Stau komplett aufgelöst ist, sagte ein Pressesprecher der Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Die A100 war seit der Nacht zum Dienstag gesperrt. Ein mit Paketen beladener Lastwagen war in der Nacht zum Dienstag aus zunächst ungeklärter Ursache an der Autobahnabfahrt zum Kurfürstendamm gegen eine Leitplanke zwischen Autobahn und Abfahrt geprallt - der 39 Jahre alte Fahrer verletzte sich schwer und kam in ein Krankenhaus. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten bildete sich zwischenzeitlich ein Rückstau bis zur Autobahnabfahrt Alboinstraße in Tempelhof. Unter anderem mussten die geladenen Pakete umgeladen werden. (dpa)

Maskierte rauben mutmaßlichen Drogendealer aus Berlin

Vier Maskierte sollen einen mutmaßlichen Drogendealer mit Pfefferspray und Schlagstock angegriffen und ausgeraubt haben. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der 19-Jährige am späten Montagabend auf einem Spielplatz aufgehalten als die Maskierten ihn aufforderten, ihnen seine Sachen zu geben. Der 19-Jährige habe den Beamten geschildert, wie die Männer ihn daraufhin mit einem Messer bedroht und mit Pfefferspray besprüht hätten. Sie sollen ihn zudem geschlagen und getreten haben - mit Fäusten und Füßen, aber auch mit einem Schlagstock gegen den Kopf. Danach flüchteten die Angreifer mit seinem Geld, Handys und verschiedenen Drogen. Anwohner alarmierten die Polizei. Der junge Mann kam zunächst in ein Krankenhaus und dann ins Gewahrsam, das er aber später wieder verlassen durfte. Neben dem mutmaßlichen Drogendealer nahmen die Beamten auch einen 20- und einen 21-jährigen Verdächtigen in der Nachbarschaft fest. Anschließend durchsuchten die Beamten die Wohnung und das Elternhaus des 19-Jährigen, wo sie weitere Drogen und Geld fanden. (dpa)

Raser in Wedding gestoppt

Polizisten haben in Wedding einen Raser gestoppt. Gegen 1.20 Uhr bemerkten die Zivilbeamten den Smart, der von der Sellerstraße nach rechts in die Chausseestraße abbog und dabei fast den Bordstein touchierte. In der Invalidenstraße beschleunigte der Fahrer stark und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, so dass sich die Polizisten entschieden, das Auto zu stoppen und den Fahrer zu überprüfen. An der Kreuzung Invalidenstraße/Minna-Cauer-Straße stellten sie sich mit ihrem Wagen vor den Smart und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 21 Jahre alten Fahrer ergab einen Wert von etwa 1,3 Promille. Das Auto wurde sichergestellt und der 21-Jährige zwecks einer Blutentnahme in eine Dienststelle gebracht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. (tc)

Auto in Wedding in Flammen

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Feuer im Berliner Ortsteil Wedding zerstört worden. Der Wagen brannte gegen 2.50 Uhr in der Aroser Allee, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Die Flammen wurden von 15 Einsatzkräften gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Zuletzt brannten zwei Autos in Tempelhof. (dpa)


+++ 27. Januar 2020 +++

Einsatzwagen der Berliner Polizei

Kleintransporter fährt auf A12 in Stauende - Fahrer tot

Der Fahrer eines Kleintransporters ist am Montagnachmittag auf der Autobahn 12 mit seinem Wagen in ein Stauende gefahren und dabei tödlich verletzt worden. Der Transporter des Mannes prallte zwischen den Anschlussstellen Briesen und Müllrose gegen einen Sattelzug, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Mann wurde eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. Die A12 wurde Richtung Berlin gesperrt. (dpa)

Busfahrerin mit zwei Promille in Potsdam unterwegs

Eine betrunkene Busfahrerin war mit mehr als zwei Promille Alkohol hinterm Steuer und 25 Fahrgästen an Bord am Sonntag in Potsdam unterwegs. Eine Zeugin habe die Polizei alarmiert, weil der Bus auffällige Schlangenlinien gefahren sei, teilten die Beamten am Montag mit.

Ein Atemalkoholtest bei der 60 Jahre alten Fahrerin ergab demnach einen Wert von 2,21 Promille. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen, wie die Polizei berichtete. Ein Reservefahrer setzte die Fahrt fort. (dpa)

Rentnerin in Erkner erstochen: Tatverdächtiger nach vier Jahren gefasst

Ein junger Mann, der vor mehr als vier Jahren eine Rentnerin in Erkner (Oder-Spree) erstochen haben soll, sitzt nun in Untersuchungshaft. Der inzwischen 24 Jahre alte Mann aus Berlin wurde vor einer Woche festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Das Amtsgericht Frankfurt (Oder) erließ demnach einen Tag später Haftbefehl. Er habe sich bislang nicht zur Tat geäußert. Weitere Details teilten die Ermittler zunächst nicht mit.

Auch ob es eine vorherige Verbindung zwischen Täter und Opfer gab, blieb demnach zunächst unklar. Die 72 Jahre alte Rentnerin wurde im Juni 2015 tot in ihrem Wohnhaus gefunden. Den Angaben nach starb sie an Stichverletzungen, die ihr der damals 19-Jährige zugefügt haben soll. Die Mordkommission startete damals einen Zeugenaufruf, die Staatsanwaltschaft setzte eine Belohnung von 2500 Euro aus. (dpa)

Unfall in Neukölln - Beide Fahrer wollen bei Grün gefahren sein

Ein Motorrad und ein Auto sind am frühen Montagmorgen in Berlin-Neukölln auf einer Kreuzung zusammengestoßen. Der 53 Jahre alte Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall in der Wildenbruchstraße Ecke Harzer Straße schwere Rumpfverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Demnach gaben der Motorradfahrer und die 49 Jahre alte Autofahrerin an, Grün gehabt zu haben. Der Motorradfahrer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. (dpa)

Einbruch in Friseursalon in Tiergarten: Polizei nimmt 47-Jährigen fest

Die Polizei hat einen 47 Jahre alten Mann festgenommen, der in der Nacht zum Montag in ein Friseursalon in Berlin-Tiergarten eingebrochen sein soll. Ein Zeuge sah einen Mann um 3.30 Uhr in das Geschäft in der Budapester Straße einsteigen und alarmierte die Polizei, wie diese mitteilte. Der Tatverdächtige soll anschließend mit einem Fahrrad geflüchtet sein. Die Beamten stellten den 47-Jährigen wenig später und beschlagnahmten das gefundene mutmaßliche Einbruchswerkzeug. (dpa)

+++ 26. Januar 2020 +++

Ein stark beschädigter PKW steht auf der Autobahn. Wegen eines tödlichen Unfalls mit einem Fußgänger auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin musste die Autobahn gesperrt werden.
Foto: dpa/Julian Stähle

Fußgänger auf A9 Richtung Berlin überfahren – Sperrungen

Wegen eines tödlichen Unfalls mit einem Fußgänger auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin müssen sich Reisende am Sonntagabend auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen. Die Fahrbahn der Autobahn ist an der der Raststätte Fläming Ost - rund 50 Kilometer vor Potsdam - gesperrt und der Verkehr wird über die Raststätte umgeleitet, wie ein Sprecher des Einsatz- und Lagezentrums der Polizei Land Brandenburg am Sonntagabend sagte. Wie lange die Sperrung dauert, blieb zunächst unklar. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Mensch über die Fahrbahn gelaufen, wie der Sprecher weiter sagte. Ein Auto, in dem zwei Menschen saßen, erfasste den Fußgänger. Der Mann und die Frau in dem Wagen wurden leicht verletzt.

Frau belästigt - Mann will helfen und wird schwer verletzt

Ein Mann ist in Berlin schwer verletzt worden, als er einer Frau zur Hilfe geeilt ist. Der 35-Jährige war Polizeiangaben zufolge am Samstag mit seiner Partnerin in der Knaackstraße im Prenzlauer Berg unterwegs, als beide sahen, dass auf der anderen Straßenseite eine Frau von einem Mann belästigt wurde. Als der 35-Jährige ihr helfen wollte, habe der Mann ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Daraufhin sollen mindestens drei weitere Männer dazugekommen sein und auf den bereits am Boden liegenden Verletzten eingeschlagen und ihn getreten haben. Das Opfer kam in ein Krankenhaus. Auch seine 36 Jahre alte Frau, die ihn unterstützen wollte, wurde von den Männern attackiert und an den Haaren gezogen. Die Beamten nahmen zwei 19 und 21 Jahre alte Tatverdächtige fest, gegen beide wurde am Sonntag Haftbefehl wegen schwerer Körperverletzung erlassen. (dpa)

85-Jähriger soll Ehefrau getötet haben

Ein 85 Jahre alter Mann wird verdächtigt, seine 78 Jahre alte Ehefrau im Ort Maust (Landkreis Spree-Neiße) getötet zu haben. Der Mann habe am Samstag die Polizei zu seinem Grundstück im Amt Peitz geführt, teilte die Polizeidirektion Süd am Sonntag mit. Dort sei die tote Frau entdeckt worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Was sich aber genau zugetragen habe, müssten die Ermittlungen ergeben, sagte eine Polizeisprecherin. Der Leichnam werde zunächst obduziert, um die Todesursache zu klären. Der Ehemann befindet sich nach einer ärztlichen Untersuchung in Polizeigewahrsam. (dpa)

Neukölln: Polizeiwagen mit Blaulicht fährt Fußgänger an

Ein Mann ist in Berlin-Neukölln von einem Polizeiauto angefahren und leicht verletzt worden. Der Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn war am Samstagabend wegen einer ausgelösten Alarmanlage in der Hermannstraße unterwegs, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Der Wagen fuhr demnach auf der Gegenfahrbahn und erfasste den 19-jährigen Fußgänger, als er die Straße überqueren wollte. Der Mann wurde am Bein verletzt und in einem Krankenhaus ambulant versorgt.  (dpa)

Auto überschlägt sich in Pankow - zwei Frauen schwer verletzt

In Pankow hat sich am Sonnabendnachmittag auf der Breitestraße ein schwerer Unfall ereignet. Laut Polizeibericht vom Sonntag ist ein  Auto  gegen einen Poller gefahren und hat sich überschlagen. In der Folge wurden zwei Frauen  schwer verletzt, drei Männer leicht. Der 28-jährige Fahrer war  demnach mit vier Mitfahrern auf der Breitestraße in Richtung Rathaus Pankow unterwegs. An der Ossietzkystraße kam der Wagen aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und rammte auf dem Gehweg den Poller.  Unter den Mitfahrern verletzten sich eine 27-jährige schwangere Frau und eine 30-Jährige schwer - sie kamen in ein Krankenhaus.  Die Breite Straße blieb im Bereich der Unfallstelle für mehr als 2 Stunden gesperrt.

+++ 25. Januar 2020 +++

Gefahr von herabfallendem Eis: Fernsehturm gesperrt

Achtung Eisabbrüche: Polizisten haben am Samstagabend das Gebiet rund um Fernsehturm am Alexanderplatz als Gefahrenstelle abgesperrt. An der Kugel des Turmes habe sich aufgrund der Wetterlage Eis gebildet, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. Es werde befürchtet, dass Eisabbrüche zu Boden stürzen könnten und möglicherweise Passanten verletzen. Die Sperrung zieht sich dem Sprecher zufolge in einem Radius von 50 Metern um den Turm. (BLZ)

Mädchen von Tram erfasst, Auto fährt Junge an

Bei Verkehrsunfällen in Köpenick und Friedrichsfelde sind zwei Kinder am Freitag Nachmittag schwer verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr in der Oberspreestraße in Berlin-Köpenick. Laut Polizei überquerte ein elfjähriges Mädchen über eine Fußgängerfurt die Gleise der Straßenbahn, als sie von einer Tram der Linie 60 erfasst wurde. Die Elfjährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Bei einem zweiten Unfall in Berlin-Friedrichsfelde wurde ein neunjähriger Junge von einem Auto erfasst und ebenfalls schwer am Kopf verletzt. Der Junge soll gegen 17.40 Uhr zwischen zwei parkenden Autos auf der Dolgenseestraße auf die Fahrbahn gelaufen sein und wurde dabei von einem 49-jährigen Opfelfahrer angefahren. Der Junge kam in ein Krankenhaus und befindet sich außer Lebensgefahr. (BLZ)

Mitte: Polizist bei Einsatz ins Bein gebissen

In der Nacht zum Sonnabend ist ein Polizisten bei einem Einsatz in Berlin-Mitte von einem Mann ins Bein gebissen worden. Der 38-jährige Tatverdächtige griff gegen Mitternacht einen Polizisten bei einer Sachverhaltsklärung nach Streitigkeiten in der Rathausstraße zunächst an. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften sollte der Angreifer zunächst zu Boden gebracht werden, um ihn zu fesseln. Dieser wehrte sich jedoch mit allen Kräften und verletzte einen der Beamten leicht, indem er ihm in den Oberschenkel biss. Der 38-Jährige kam zunächst zur Blutentnahme und verbrachte dann die Nacht in einem Polizeigewahrsam. (BLZ)

Kreuzberg: Männer mit Spielzeugpistole bedroht und ausgeraubt

Mit einer täuschend echt wirkenden Spielzeugpistole sollen Männer in Berlin-Kreuzberg zwei 18-Jährige bedroht und ausgeraubt haben. Das Duo war am Freitagabend zu Fuß in der Görlitzer Straße Ecke Falckensteinstraße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Einer der drei mutmaßlichen Täter soll die vermeintliche Schusswaffe gezogen und von den jungen Männern eine Jacke gefordert haben. Unter Androhung von Schlägen soll ein anderer aus dem Trio das Handy eines Opfers geraubt haben. Die 18-Jährigen liefen nach Übergabe der Jacke weg und alarmierten die Polizei. Zivilfahnder nahmen wenig später die mutmaßlichen Räuber in der Nähe fest. Sie stellten die Beute sicher und fanden die Spielzeugpistole. Niemand wurde verletzt. (dpa)

Malchow: Motorradfahrer von Auto erfasst

Bei einem Verkehrsunfall in Malchow erlitt ein 48-jähriger Motorradfahrer am Freitagnachmittag schwere Verletzungen. An der Kreuzung Blankenburger Pflasterweg Ecke Heinersdorfer Straße soll der Motorradfahrer bei Rot über die Ampel gefahren sein, wobei er von einem linksabbiegenden Mercedes erfasst wurde. Ein Notarzt behandelte noch am Unfallort den schwerverletzten 48-Jährigen und brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 70-jährige Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Beim Drogenhandel beobachtet - Festnahme

Polizisten haben am Freitagabend einen Drogenhändler in Friedrichshain festgenommen. Die Ermittlungen der zivilen Einsatzkräfte führten auf die Spur des 25-jährigen Fahrers eines sogenannten „Koks-Taxis“. Der ließ in der Petersburger Straße einen Mann in sein Fahrzeug einsteigen und fuhr mit diesem zu einem Geldautomaten. Kurz darauf begab sich der mutmaßliche Käufer im Alter von 30 Jahren zurück zum Fahrzeug und verließ kurz darauf zu Fuß den Bereich. Bei seiner Überprüfung hatte er die zuvor gekaufte Droge noch in der Hand. Etwa zeitgleich fuhren Einsatzkräfte dem mutmaßlichen Händler hinterher und stoppten den VW-Fahrer in der Frankfurter Allee. Beim Durchsuchen des Pkw fanden die Beamten 34 Verkaufseinheiten Kokain. Darüber hinaus knapp 1500 Euro Bargeld und zwei Handys, die neben den Drogen und dem Fahrzeug beschlagnahmt wurden. Der 25-jähirge Tatverdächtige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

Westend: Fahrübungen führten zu Verkehrsunfall

Am Freitagabend stürzte ein Mercedes bei Fahrübungen in Westend auf die Seite. Ein 63-Jähriger war gegen 20.50 Uhr auf das Fahrzeug, was Achten und Kreise auf dem Olympischen Platz drehte, aufmerksam geworden. Als der Mercedes dann auf die Seit gestürzt war, alarmierte er die Polizei. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 18-jährige Fahrer bei Fahrübungen die Kontrolle über das Auto verloren haben. Der Fahrer verletzte sich bei diesem Verkehrsunfall leicht an der Hand, sein 16-jähriger Beifahrer blieb unverletzt. Bergungskräfte der Feuerwehr richteten das Fahrzeug anschließend wieder auf. (BLZ)

Geldtransport in Neukölln ausgeraubt

Unbekannte raubten am Freitagmittag einen Geldtransport in Neukölln aus. Gegen 12.45 Uhr wollten die beiden 36- und 54-jährigen Geldtransportmitarbeiter in der Karl-Marx-Straße einen Geldautomaten befüllen. Ihren Angaben zufolge soll ein Mann sie dann mit Reizgas besprüht haben. Zwei weitere Täter kamen hinzu und griffen einen Teil der Geldkassetten und entkamen unerkannt mit ihrem Komplizen über einen Hinterhof der Karl-Marx-Straße. Die beiden Mitarbeiter erlitten leichte Augenreizungen und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. (BLZ)

+++ 24. Januar 2020 +++

Angermünde: Mann stürzt in Klärgrube und wird von Betonteil erschlagen

Ein 68-Jähriger ist auf einer Privatbaustelle in Angermünde (Landkreis Uckermark) tödlich verunglückt. Der Mann fiel am Donnerstagnachmittag in eine vier Meter tiefe Klärgrube und wurde von einem herabstürzenden Betonplattenstück am Kopf getroffen, wie ein Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Uckermark am Freitag sagte. Eine massive Betonplatte, die über der Grube lag, war demnach unter seinen Füßen durchgebrochen. Alarmierte Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Laut Polizei starb er an der Kopfverletzung. Zuvor hatte der „Nordkurier“ über den Unfall berichtet. (dpa)

Neukölln: Starker Geruch führt Polizei zu Wohnung mit 13 Tüten Cannabis

Starker Cannabisgeruch hat die Polizei in Berlin-Neukölln zu einer Wohnung geführt, in der 13 große Plastiktüten mit der Droge lagen. Ein Mann hatte den Geruch am Donnerstagnachmittag in der Sonnenallee bemerkt und eine Zivilstreife darauf aufmerksam gemacht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem mehrere tausend Euro, neun Smartphones und mehrere Feinwaagen - der Mieter war jedoch nicht anwesend. Die Spur führte die Polizei zu seiner zweiten Wohnung in der Karl-Marx-Straße. Auch dort trafen sie den Verdächtigen nicht an. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

43-Jähriger am Bahnhof Wittenau niedergeschlagen - Not-OP

Ein 43-Jähriger hat am Donnerstagabend in Reinickendorf lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Der Mann war nach Angaben der Polizei gegen 19.45 Uhr am U-Bahnhof Wittenau mit drei anderen Männern in Streit geraten. Nach Angaben eines Zeugen hatten sich die drei Unbekannten  auf dem Gehweg vor dem Eingang des Bahnhofs aufgehalten und dort Alkohol getrunken. Der 43-Jährige ging dann auf die Gruppe zu und sprach die Männer an. Hieraus soll sich ein Streitgespräch entwickelt haben. Einer aus der Gruppe soll dem 43-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin dieser zu Boden fiel und nicht mehr ansprechbar war. Die Unbekannten hatten sich daraufhin entfernt. Durch den Zeugen alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er aufgrund einer Schädelfraktur notoperiert werden musste. Polizisten sicherten Videoaufnahmen. (tc)

Raubserie im Berliner Süden: Polizei fasst einen der Tatverdächtigen

Maskiert und mit einer Schusswaffe soll er in Tankstellen, Geschäften und in einem Hotel Geld gefordert haben: Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serienräuber geschnappt. Der 26-Jährige habe zwölf Taten in den Stadtteilen Buckow, Rudow, Britz und Lichtenrade eingeräumt, gegen ihn sei ein Haftbefehl ausgesprochen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Der mutmaßliche Komplize des Mannes, ein 20-Jähriger, ist flüchtig.

Der 26-Jährige wurde am Dienstagabend nach einem Überfall auf eine Tankstelle an der Barnetstraße am südlichen Stadtrand gefasst. Zwei Fahnder wurden auf die Tat aufmerksam und stellten sich mit ihrem Auto dem Fluchtauto in den Weg. Dessen Fahrer rammte mit seinem Wagen jedoch das Polizeiauto zur Seite und fuhr davon, wie eine Sprecherin schilderte. Die Polizisten wurden leicht verletzt und setzten ihren Dienst nicht fort. Das beim Raub genutzte Auto wurde später verlassen an der Grenze zu Brandenburg gefunden und der mutmaßliche Täter an seiner Anschrift gefasst. (dpa)

Lastwagenfahrer bei Arbeitsunfall im Havelland gestorben

Ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Donnerstagabend im Havelland auf einem Betriebsgelände bei einem Arbeitsunfall gestorben. Ereignet habe sich der Unfall in Wustermark, hieß es zunächst von der Polizei. Die Kriminalpolizei war vor Ort.

Eine Sprecherin erklärte am Freitag, das Opfer sei von einem rückwärtsfahrenden Lkw eingeklemmt worden. Rettungskräfte versuchten demnach erfolglos, den Mann wiederzubeleben. Er sei noch am Unfallort gestorben. Der 50-jährige Lkw-Fahrer habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Die Polizei ermittle wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das Amt für Arbeitsschutz sei informiert. (dpa)

Wagen über Autobahn geschleudert - zwei Verletzte

Nach einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 9 bei Beelitz sind zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Zur Schwere der Verletzungen machte die Polizei am Freitagmorgen keine Angaben. Am Donnerstagabend war ein 32 Jahre alter Autofahrer zwischen den Anschlussstellen Brück und Beelitz in Richtung Potsdam auf den vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.

Dieser sei erst in die Mittelleitplanke geraten und dann über die gesamte Straße geschleudert worden. Schließlich prallte er laut Polizei gegen ein Fahrzeug auf der rechten Fahrspur. Der 32-Jährige sowie eine 63-jährige Passagierin im umhergeschleuderten Auto verletzten sich den Angaben zufolge.

Die Autobahn wurde zunächst in Richtung Potsdam voll gesperrt, konnte aber noch am Abend wieder freigegeben werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 17 000 Euro. (dpa)


+++ 23. Januar 2020 +++

Polizist ins Gesicht geschlagen und von Auto mitgeschleift

Ein Berliner Polizist ist in Kreuzberg von einem flüchtenden Autofahrer mit Faustschlägen angegriffen und von dessen Auto einige Meter mitgeschleift worden. Der 28-jährige Beamte hatte sich am Mittwoch durch die offene Fahrertür des Wagens gelehnt und wollte den Zündschlüssel abziehen, um den Mann am Wegfahren zu hindern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dem verletzten Polizisten gelang es trotzdem, die Handbremse zu ziehen und den Schlüssel herauszuziehen. Sein Kollege wurde von dem 17-jährigen Sohn des Fahrers aus dem Wagen heraus angegriffen. Vater und Sohn hatten zuvor die Beamten in Zivil beleidigt, woraufhin diese ihr Fahrzeug kontrollierten und Manipulationen am Kennzeichen feststellten. Die verletzten Polizisten zogen den 41-jährigen Vater und den Sohn nach den Angriffen aus dem Wagen und nahmen beide fest. Beide Sicherheitskräfte kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Bei Überprüfungen des Tatverdächtigen-Duos kam heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte, der Wagen weder zugelassen noch versichert war und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehörten. Außerdem fanden die Beamten Werkzeug und Kleidung, die laut Polizei Einbrüchen dienen könnten. (dpa)

Lastwagenfahrer bei Arbeitsunfall im Havelland gestorben

Ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Donnerstagabend im Havelland auf einem Betriebsgelände bei einem Arbeitsunfall gestorben. Ereignet habe sich der Unfall in Wustermark, sagte ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei war am Abend vor Ort. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Radler weicht Radfahrer aus und stürzt - schwer verletzt

in Radfahrer ist in Berlin-Köpenick bei einem Unfall gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der 19-Jährige wich einem anderen, ihn überholenden Radler am Donnerstagmorgen auf dem Radweg aus und blieb mit dem Fahrradlenker an einem geparkten Auto hängen, wie die Polizei mitteilte. Der junge Mann erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der andere Radfahrer erkundigte sich laut Polizei zwar noch nach dem Befinden des Gestürzten, fuhr dann aber davon. (dpa)

Erfolgloser Rucksackräuber verletzt junge Frau und flüchtet

Ein Unbekannter hat in Berlin-Schöneberg eine junge Frau angegriffen und versucht, ihren Rucksack zu rauben. Der Mann soll sie nach Aussage der 20-Jährigen mit einer Flüssigkeit besprüht haben. Anschließend stürzten beide bei einer Rangelei um den Rucksack zu Boden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zwei Freundinnen des Opfers hätten den Räuber am Morgen schließlich mit Tritten und Schlägen in die Flucht geschlagen. Der Mann flüchtete unerkannt ohne Beute. Die Frau erlitt Augenreizungen und Schürfwunden, ihre Helferinnen blieben unverletzt. (dpa)

Polizeispürhunde erschnüffeln Drogenversteck im Mauerpark

Drogenspürhunde der Berliner Polizei haben am Donnerstag im Mauerpark ein Drogenversteck entdeckt. Polizisten gruben den in der Erde verborgenen Drogenbunker auf und fanden ein große Plastiktüte mit 37 kleinen Tütchen darin, wie ein Sprecher sagte. Bei der darin enthaltenen Substanz handele es sich demnach mutmaßlich um Cannabis. Art und genaue Menge des Rauschmittels müssten aber noch endgültig bestimmt werden. (dpa)

Koffer sorgt für Schreck in Eberswalde

Ein herrenloser Koffer in Eberswalde (Barnim) hat am Donnerstag Bombenentschärfer des Landeskriminalamtes Brandenburg auf den Plan gerufen. Der Rollkoffer mit darauf abgestellter Reisetasche habe auf einem Gehweg in der Goethestraßen gestanden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. Aus dem Gepäckstück hätten Drähte herausgeragt. 28 Anwohner mussten am Mittag aus Sicherheitsgründen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Die Entschärfer untersuchten die beiden Gepäckstücke. Der Inhalt sei aber ungefährlich gewesen, ergänzte der Sprecher. Wer den Koffer auf dem Gehweg abgestellt habe, sei unklar. Beide Gepäckstücke seien von den Ermittlern sichergestellt worden. (dpa)

Kokain-Lieferservice in Berlin gestoppt - neun Haftbefehle

Im Kampf gegen die Clankriminalität haben Berliner Ermittler zu einem großen Schlag ausgeholt. Ermittler stoppten am Donnerstag einen Kokain-Lieferdienst, der in der Hauptstadt etwa 850 feste Kunden mit Drogen beliefert haben soll. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilten, wurden bei der Razzia 36 Objekte durchsucht, neun Haftbefehle vollstreckt und elf Autos beschlagnahmt. Die Tatverdächtigen sind laut Mitteilung im Alter von 16 und 36 Jahren. Sie sollen den illegalen Stoff im gesamten Stadtgebiet ausgeliefert haben. (dpa)

Fußgängerin in Spandau angefahren - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Donnerstagmorgen in Berlin-Spandau angefahren und schwer verletzt worden. Ein 30-jähriger Autofahrer bog rechts in den Askanierring ab und erfasste dabei die Frau mit seinem Wagen, wie die Polizei mitteilte. Die 52-Jährige hatte eine Fußgängerfurt überquert und stürzte. Sie kam mit Verletzungen an Kopf, Becken und am Bein in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (dpa)

Überfall mit Schusswaffe - Mann bedroht zwei Touristen in Mitte

Ein Unbekannter hat zwei Touristen in Berlin-Mitte mit einer Schusswaffe überfallen. Dabei soll er in die Luft geschossen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die 36- und 37-jährigen Männer waren demnach am Mittwoch gegen 19.45 Uhr in der Zimmerstraße unterwegs, als ein als etwa 30 Jahre alt beschriebener Mann sie von hinten angesprochen haben soll. Laut den Überfallenen soll der Mann die Schusswaffe auf beide gerichtet und Geld von ihnen gefordert und dabei auch einen Schuss in die Luft abgegeben haben. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute. (dpa)

Autoknacker auf der Flucht von der Polizei geschnappt

Die Berliner Polizei hat zwei mutmaßliche Autoknacker in Berlin-Moabit festgenommen, nachdem sie sich an einem Auto zu schaffen gemacht hatten. Das Duo habe am Mittwochnachmittag im Hilda-Geiringer-Weg versucht, einen Wagen mit einer teuren Handtasche darin aufzubrechen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Verdächtigen brachen ihren Versuch ab und wurden auf ihrer Flucht von der Polizei geschnappt. Bei Durchsuchungen der Männer fand die Polizei Einbruchswerkzeug und Drogen. (dpa)

Berliner Polizeiauto fährt in Brandenburg gegen Laterne

Ein Berliner Polizeiauto ist in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) gegen eine Straßenlaterne gefahren. Der Wagen war in der Nacht zum Donnerstag unterwegs zu einem Einsatz, als er aus zunächst ungeklärten Gründen von der Straße abkam, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Verletzt wurde dabei niemand. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Erst Mitte Januar war in Berlin-Marzahn ebenfalls ein Polizeiwagen gegen einen Laternenmast gefahren. Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt. (dpa)


+++ 22. Januar 2020 +++

Ohne Zulassung und Führerschein: Motorradfahrer tödlich verunglückt

Während der Flucht vor der Polizei ist ein Motorradfahrer in Berlin-Lankwitz tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, bemerkte eine Funkstreife in der Nacht auf Mittwoch gegen 1.45 einen Motorradfahrer am Kamenzer Damm, Ecke Malteserstraße, der ihnen sehr langsam entgegen kam. Die Beamten entschlossen sich, den Mann zu kontrollieren und wendeten ihren Wagen. Als der 27-jährige Fahrer der Suzuki die Polizisten bemerkte, beschleunigte er stark und fuhr über die Paul-Schneider-Straße in Richtung Leonorenstraße.

Auf der Leonorenstraße kam es zu einem tödlichen Motorrad-Unfall.
Foto: Berliner Zeitung / Morris Pudwell

Kurz vor der Siemensstraße kam der Motorradfahrer in einer Linkskurve der Leonorenstraße nach rechts ab, touchierte mehrmals den Bordstein, kippte nach rechts und prallte dann gegen einen Baum sowie einen Schutzpfosten. Hierbei erlitt der 27-jährige Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen. Die eintreffenden Polizisten begannen mit der Reanimation des Mannes und er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb. Die anschließende Ermittlung ergab, dass die Suzuki nicht zugelassen und versichert war und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Während der Unfallaufnahme war die Leonorenstraße zwischen Calandrellistraße und Siemensstraße bis etwa 6.30 Uhr gesperrt. (BLZ)

Hakenkreuze an Wahlkreisbüro in Kreuzberg

Ein Wahlkreisbüro im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Laut „Morgenpost“ handelt es sich dabei um das Büro der Grünen-Bundestagsabgeordneten Canan Bayram. Die Polizei konnte dazu am Abend keine Angaben machen. Bayram sagte laut Zeitung, solche Vorfälle habe es bereits früher gegeben. „Es ist schon immer widerlich und Hakenkreuzschmierereien sind auch eindeutig immer rassistisch motiviert.“ Der Polizei zufolge ermittelt der Staatsschutz. Bayram sagte, sie hoffe auf Aufklärung - bislang habe es aber nie eine gegeben.  (dpa)

Polizei fängt verirrten Hahn in Schöneberg

Wer einen Hahn vermisst, kann sich bei der Berliner Polizei melden. Das offensichtlich verirrte Tier krähte am Mittwoch gegen 9 Uhr auf dem Schulhof der Spreewald-Grundschule in Schöneberg, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Beamten fingen daraufhin das Geflügel ein und nahmen es mit auf eine Polizeistation. Dort kümmerten sie sich zunächst um das herrenlose Tier, bevor sie es ins Tierheim brachten: „Jetzt hat das Tierheim Berlin einen #Hahn im Korb“, twitterten die Beamten. (dpa)

Zwei brennende Autos in Tempelhof

In Berlin-Tempelhof haben am frühen Mittwochmorgen zwei Autos gebrannt. Gegen 5 Uhr hörte eine Anwohnerin im Marienhöher Weg einen lauten Knall und entdeckte ein brennendes Auto, wie die Polizei mitteilte. Noch bevor Feuerwehr und Polizei eintrafen, war das Feuer auf ein dahinter parkendes Auto übergesprungen. Zusätzlich beschädigten Hitze und Glassplitter zwei weitere Autos und einen Anhänger. Die Feuerwehr löschte die Flammen, das Brandkommissariat ermittelt zu den Brandursachen. (dpa)

Rost, verschlissene Bremsen und kaputte Lenkung: Bus sichergestellt

Die Berliner Polizei hat einen schrottreifen Bus aus dem Verkehr gezogen. Das Vehikel mit 1,3 Millionen Kilometer auf dem Tacho war am Dienstag auf den Weg nach Serbien, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der durchrostete Rahmen des Fahrzeugs hatte Löcher, die mit Bauschaum versiegelt worden waren. Außerdem fiel es durch einen abgebrochenen Stoßdämpfer, verschobene Federbelege und verschlissene Bremsscheiben auf. Obendrein liefen Öl und Hydraulikflüssigkeiten aus und auch die Lenkung reagierte nicht sofort. Der Bus wurde am Zentralen Omnibushof sichergestellt und sollte dem TÜV für ein Gutachten übergeben werden. (dpa)

Mitte: Festnahme von Taschendieben

Ermittler der Polizei haben am Dienstagabend zwei Taschendiebe in Mitte fest. Gegen 14.15 Uhr waren die Ermittler auf die beiden tatverdächtigen Langfinger im Alter von 27 und 32 Jahren aufmerksam geworden, als diese auf der Straße Unter den Linden versuchten, einer 61-jährigen Frau Wertsachen aus ihrem Rucksack zu stehlen. Dabei hatte der 32-jährige Tatverdächtige den Rucksack der Dame mit einem Faltplan abgedeckt, während er die Tasche öffnete und ein Kartenetui entnahm. Die Situation wurde von seinem Komplizen zusätzlich mit dem Körper verdeckt. Als die 61-Jährige das Geschehen bemerkte und sich zu dem Dieb umdrehte, ließ dieser das Etui fallen und machte sie auf ihr angeblich verlorenes Etui aufmerksam. Danach setzten beide Männer ihren Weg fort und wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes von den Polizeikräften gegen 18.55 Uhr festgenommen. (BK)

Maskierter Mann überfällt Tankstelle mit Messer

Ein maskierter Mann hat in der Nacht zu Mittwoch eine Tankstelle in Berlin-Hellersdorf mit einem Messer überfallen und ist mit seiner Beute geflüchtet. Er nahm nach ersten Erkenntnissen zunächst Getränkedosen aus einem Kühlregal, bedrohte anschließend eine 59-jährige Angestellte und forderte Geld, wie die Polizei mitteilte. Die Frau gab dem Räuber Geld und er verließ die Tankstelle. Über die Höhe der geraubten Summe machte die Polizei keine Angabe. Die Angestellte blieb unverletzt. (dpa)

Polizei stellt Musikanlage sicher: 21-Jähriger greift Polizist an

Bei einem Einsatz in Altglienicke ist ein Polizist am Dienstag Abend von einem 21-Jährigen angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei unterstützte der Beamte Ordnungsamtmitarbeiter, die gegen 20.35 Uhr wegen Lärmbelästigung in die Lehmusstraße gerufen worden waren. Die Musikanlage des 21-Jährigen sollte sichergestellt werden, als der junge Mann die Einsatzkräfte wild gestikulierend aus der Wohnung wies. Ein Polizist wurde dabei am Kopf verletzt. Der 21-Jährige wurde daraufhin mit Zwang auf ein Bett gesetzt, woraufhin er den Polizisten ausländerfeindlich beleidigte. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. (BLZ)

Senior stürtzt bei Notbremsung - schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen nach einem Sturz in einer Straßenbahn kam ein Senior am Dienstagvormittag zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge soll eine 64-Jährige gegen 11.40 Uhr bei Rot die Straßenbahngleise in der Osloer Straße überquert haben. Dabei stolperte die Fußgängerin, stürzte auf die Gleise und blieb dort liegen. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn der Linie M13 von der Haltestelle an. Der 48-jährige Fahrer leitete eine Notbremsung ein. Dabei stürzte in der Bahn der 82-Jährige und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Ein Notarzt und Sanitäter versorgten den Verletzten zunächst am Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Passantin blieb unverletzt. (BLZ)

+++ 21. Januar 2020 +++

Tegel: Autofahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Lkw

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Tegel ist am Dienstagnachmittag eine Autofahrerin tödlich verletzt worden. Laut Polizei prallte ihr Fahrzeug in der Bernauer Straße mit einem Lastwagen zusammen. Eine weitere Frau in dem Auto wurde demnach nach der Kollision schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zur Unfallursache machte die Polizei zunächst nicht. Laut einem Sprecher sperrten die Beamten am Nachmittag die Bernauer Straße zwischen Neheimer und Sterkrader Straße ab. Zu dem Unfallhergang wird ermittelt. (dpa)

Ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Bernauer Straße.
Foto: Berliner Zeitung/Morris Pudwell

Bewaffnete Räuber überfallen Laden in Reinickendorf

Zwei bewaffnete Männer haben einen Angestellten eines Getränkemarkts in Berlin-Reinickendorf an einen Stuhl gefesselt und Geld aus den Kassen gestohlen. Zunächst hatte einer der Räuber den 27 Jahre alten Angestellten am Dienstag mit einer Schusswaffe bedroht, wie die Polizei mitteilte. Er führte ihn demnach aus dem Lager zu den Kassen und forderte Geld. Daraufhin sei auch der andere Räuber in den Markt gekommen. Gemeinsam fesselten die Maskierten den Angaben zufolge den Mitarbeiter in seinem Büro, öffneten die Ladenkassen und flüchteten. Der leicht verletzte Angestellte habe sich selbst befreit und die Polizei gerufen, hieß es. (dpa)

38-Jähriger bedroht Mutter und Baby in Charlottenburg

In Charlottenburg ist eine Frau und ihr Baby bedroht worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war die  38-Jährige am Montag in der Wilmersdorfer Straße unterwegs, als der Mann an sie heran trat und die Herausgabe einer Zigarette forderte. Die Frau ignorierte das und lief weiter. Nun soll sich der Mann ihr in den Weg gestellt, ihre vier Monate alte Tochter bedroht und mit einem Besen in ihre Richtung geschlagen haben. Dem Schlag wich die 38-Jährige aus und rettete sich mit dem Baby in ein nahelegendes Geschäft. Alarmierte Polizisten nahmen den 38-Jährigen fest. Die 38-Jährige und ihre Tochter blieben unverletzt. (tc)

BVG-Mitarbeiter mit Teleskopschlagstock attackiert

Mit einem Teleskopschlagstock ist einem U-Bahnhof in Mitte ein Mitarbeiter der BVG angegriffen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am Montagmittag auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz. Die Flucht gelang dem alkoholisierten und aggressiven 33-Jährigen jedoch nicht, da der 40-jährige Mitarbeiter ihn verfolgte und niederrang. Vorausgegangen war ein Vorfall auf dem U-Bahnhof. Kurz nach 12 Uhr hatte der 33-Jährige dort zusammen mit drei weiteren Männern vorbeilaufende Fahrgäste angepöbelt. Der Mitarbeiter verwies sie des Bahnhofs. Doch anstatt zu gehen soll der Täter seinen Teleskopschlagstock aus seinem Rucksack gezogen und damit dem 40-Jährigen auf den Rücken geschlagen haben. Darüber hinaus soll er den Mitarbeiter bespuckt und beleidigt haben. Nun suchte der Betrunkene das Weite und rannte aus dem Bahnhof. Allerdings war der 40-Jährige schneller, holte den Mann ein und hielt ihn am Boden bis zum Eintreffen der Polizei fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme kam der Festgenommene wieder auf freien Fuß. (tc)

22-Jähriger verkauft Drogen an Minderjährigen

Nachdem er Drogen an einen Minderjährigen verkauft hatte, wurde ein 22-Jähriger in Kreuzberg von Polizisten festgenommen. Ermittler in Zivil beobachteten am Montagabend in der Falckensteinstraße, wie der 22-Jährige Drogen an einen Jugendlichen verkaufte. Der Jugendliche ging dann mit seinem 21-jährigen Begleiter zum U-Bahnhof Schlesisches Tor und stieg in die U-Bahn in Richtung Warschauer Straße. Die Zivilbeamten kontrollierten ihn und fanden ein Tütchen Cannabis in seiner Jackentasche. Nach Angaben des 17-Jährigen habe er die Drogen gekauft, nachdem er am U-Bahnhof Schlesisches Tor von einem Unbekannten angesprochen und zum Dealer in die Falckensteinstraße gebracht worden war. Nachdem der Rauschgifthändler gegen 19.50 Uhr wieder in der Straße erschien, nahmen ihn die Beamten fest. Bei ihm fanden sie zehn Tütchen Cannabis, 53 Ecstasy Tabletten und 220 Euro Bargeld. Der 22-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn und den 17-jährigen Käufer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Unerlaubten Handels und des Erwerbs von Marihuana eingeleitet. Der Jugendliche konnte nach der Feststellung seiner Personalien seinen Weg fortsetzen. (tc)

Polizei nimmt Wohnungseinbrecher fest

Polizisten am Montagabend in Mitte drei Männer festgenommen, die in eine Wohnung einbrechen wollten. Ein Polizeikommissaranwärter außer Dienst und ein Anwohner der Barfusstraße hatten die Männer gegen 19.30 Uhr beobachtet, die auf der Rückseite des Wohnhauses durch das Gebüsch schlichen und zwischen Balkonen im Hochparterre hin und her liefen. Kurz darauf hörten sie ein lautes Klirren, woraufhin sie die Polizei alarmierten. Nachdem die Beamten eingetroffen waren, sprangen zwei Täter vom Balkon und versuchten zu flüchten. Polizeibeamte folgten ihnen und nahmen sie fest. Der dritte Tatverdächtige stand noch auf dem Balkon und wurde dort von einem Polizisten festgenommen. Bei den anschließenden Ermittlungen am Ort entdeckten die Einsatzkräfte eine beschädigte Balkontür und fanden einen Schraubendreher, den sie beschlagnahmten. Die drei Wohnungseinbrecher im Alter von 19, 21 und 25 Jahren wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen gebracht und dann dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 3 übergeben. (tc)

Überfall auf Supermarkt in Neukölln

Mit einem Messer bewaffnet hat ein Mann in Neukölln einen Supermarkt überfallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll der unmaskierte Mann am Montag über eine Laderampe am Hintereingang des Geschäfts auf zwei Mitarbeiterinnen der Filiale in der Sonnenallee zugestürmt sein. Während sich eine der beiden Frauen in Sicherheit bringen und die Polizei rufen konnte, wurde ihre Kollegin von dem Mann mit dem Messer bedroht und aufgefordert, Geld auszuhändigen. Die verängstigte Frau kam der Aufforderung nach, und der Täter flüchtete zu Fuß mit der in einer Plastiktüte verstauten Beute in Richtung Leo-Slezak-Straße. (tc)

+++ 20. Januar 2020 +++

Bahnhof Babelsberg: Toter in S-Bahn gefunden

In der S-Bahn-Linie 7 ist am Montagmittag ein Toter gefunden worden. Ein Notarzt habe den Tod des Mannes am S-Bahnhof Babelsberg festgestellt, sagte ein Sprecher der Leitstelle der Polizei Brandenburg. Demnach geht die Polizei nicht von einem Tötungsdelikt aus: Es gebe keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung. Unklar blieb am Abend, wann und wie der Mann starb. Die S-Bahn Berlin hatte auf Twitter zunächst von der „ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes“ berichtet. Ein Sprecher der S-Bahn sagte, die Reisenden seien in Babelsberg ausgestiegen und hätten auf den nächsten Zug gewartet. Bis zum Nachmittag seien die S-Bahnen über ein anderes Gleis umgeleitet worden, so dass es zu keinen großen Verspätungen gekommen sei. Zuerst hatten die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ darüber berichtet. (dpa)

Rigaer Straße: Polizisten angegriffen und verletzt

Polizisten sind bei einem Einsatz in der Nähe des linksautonomen Wohnprojekts „Liebig34“ in Friedrichshain mit Feuerlöschpulver attackiert worden. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt, wie ein Sprecher sagte. Die Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Montag wegen zwei kleinerer Brände im Bereich Rigaer Straße/Ecke Liebigstraße. Laut Polizeisprecher habe ein Unbekannter den beiden Polizisten Feuerlöschpulver ins Gesicht gesprüht und damit leicht verletzt. Beide litten unter Atmennot, im Krankenhaus behandelt werden mussten sie jedoch nicht. Zuvor hatten Unbekannte zwei kleinere Brände gelegt: auf der Straße liegende Weihnachtsbäume wurden angezündet, kurz darauf dann ein E-Roller und Gerümpel. (dpa)

Leiche in Blankenfelde gefunden - Mordkommission ermittelt

Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Blankenfelde (Teltow-Fläming) hat sich am Montag ein Tatverdächtiger bei der Polizei gemeldet. Ob der 59-Jährige vorläufig festgenommen wurde, teilten die Beamten zunächst nicht mit. Am Vormittag hatte die Polizei nach einem Hinweis eine Leiche in einem Haus im Ortsteil Mahlow gefunden. Die Hintergründe des Falles waren zunächst unklar. Ein Krankenwagen und Kriminaltechnik waren am Einsatzort. (dpa)

Lesen Sie hier mehr über den Leichenfund in Blankenfelde >>

Polizei entdeckt Leiche in Blankenfelde-Mahlow.
Foto: dpa/Jordan Raza

Brand unter Stadtbahnbogen: Fernverkehr zeitweise unterbrochen

Nach einem Brand unter dem Stadtbahnbogen in Berlin-Mitte ist der Regional- und der Fernverkehr am Montagnachmittag für etwa 90 Minuten unterbrochen worden. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, brannte es aus noch ungeklärter Ursache unter den Bögen am Monbijoupark in der Nähe des Hackeschen Marktes. Laut der Feuerwehr waren 18 Einsatzkräfte vor Ort, die den Brand noch am Nachmittag löschten. Menschen waren demnach nicht gefährdet. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, mussten bis zu 40 Regional- und Fernbahnen in dieser Zeit umgeleitet werden und hatten zum Teil Verspätung. Die S-Bahnen seien auch während der Löscharbeiten über den Stadtbahnbogen gefahren. (dpa)

Brennendes Smartphone sorgt für Aufregung

Ein Smartphone ist am Montag im Oberstufenzentrum Nauen (Havelland) in Flammen aufgegangen und hat für Aufregung gesorgt. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr am Nachmittag. Zuvor hatte der rbb berichtet. Demnach soll ein Schüler das Smartphone durch den Raum geworfen und anschließend weiter zerstört haben, woraufhin es plötzlich in Flammen aufging. Der Landkreis Havelland konnte zunächst keine näheren Angaben zu dem Hergang machen. Ob es Verletzte gab, war zunächst auch unklar. (dpa)

Betrunkener zeigt Hitlergruß: Polizeieinsätze wegen Volksverhetzung

Zwei stark betrunkene Männer sind in Berlin durch rechtsradikale und neonazistische Äußerungen aufgefallen. Am Sonntagnachmittag rief eine Frau in Friedrichshain wegen Lärm aus der Nachbarschaft die Polizei. Die Polizei forderte einen 36-jährigen Nachbarn zur Ruhe auf, wie sie am Montag mitteilte. Der Mann soll später einen Zettel mit volksverhetzenden Inhalt an die Tür der Frau geklebt haben. Polizisten durchsuchten daraufhin seine Wohnung und beschlagnahmten Beweise. Der Verdächtige hatte 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Am Abend nahm die Polizei einen 31-jährigen Mann am U-Bahnhof Frankfurter Allee in Lichtenberg fest. Der Mann soll beim Betteln rechtsextreme Äußerungen von sich gegeben haben. Als alarmierte Beamten kamen, soll er den Hitlergruß gezeigt und „Heil Hitler“ gerufen haben. Bei ihm wurden 2,2 Promille Alkohol festgestellt. (dpa)

Auto in Siemensstadt ausgebrannt

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Feuer in Siemensstadt zerstört worden. Das Fahrzeug brannte am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr in der Nonnendammallee, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Die Feuerwehr war mit 12 Einsatzkräften vor Ort und löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. (dpa)

Feuer an Charlottenburger Schule - keine Verletzen

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht ein Feuer an einem Schulgebäude in Charlottenburg in die Schillerstraße gelegt. Anwohner alarmierten kurz vor 23 Uhr die Berliner Feuerwehr und die Polizei, als sie die Flammen an der auf dem Schulgelände befindlichen Sporthalle emporsteigen sahen. Einsatzkräfte löschten den Brand, verletzte gab es nicht. (dpa)


+++ 19. Januar 2010 +++

130 Stundenkilometer zu schnell - Polizei stoppt Raser in Berlin

Ein junger Mann ist auf der Berliner Stadtautobahn bei Rudow mehr als doppelt so schnell als erlaubt gefahren. Der 23-Jährige fuhr am Samstagabend mit seinem Wagen in einer Tempo-80-Zone mit 214 Stundenkilometern an einem zivilen Polizeiauto vorbei, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten stoppten den Raser. Der junge Mann muss den Angaben zufolge mit einem Bußgeld von mindestens 680 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Radfahrerin wird von BVG-Bus erfasst

Erneut ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin eine Radfahrerin ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen soll sie gegen 12.20 Uhr am Groß-Berliner Damm, Ecke Pilotenstraße in Johannisthal von einem nach rechts abbiegenden BVG-Bus der Linie 265 erfasst worden sein. 

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Mutter und Tochter von Auto angefahren

Eine Mutter und ihre jugendliche Tochter sind an einer Kreuzung in Berlin-Reinickendorf beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 43-jährige Frau und das 16 Jahre alte Mädchen waren am Samstag zusammen zu Fuß unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Gegen 17.00 Uhr gingen sie bei grüner Ampel über die Ollenhauerstraße. Eine 45-jährige Autofahrerin erfasste sie mit ihrem Wagen. Sie sei von der Humboldtstraße links in die Ollenhauer Straße abgebogen, hieß es. Mutter und Tochter stürzten demnach zu Boden und erlitten schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Sie kamen ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauerten zunächst

Mann beobachtet Einbruch - Polizei nimmt Verdächtige fest

Die Berliner Polizei hat in Wittenau zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Ein Anwohner des Windhalmwegs habe abends einen Mann beim Versuch beobachtet, über einen Balkon in eine Wohnung zu gelangen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Zeuge habe den Mann am Samstag angesprochen, der dann geflüchtet sei.

Den Angaben zufolge sah der Zeuge zeitgleich drei weitere Personen, die bereits in der Wohnung waren und durch ein Seitenfenster flüchteten. Alarmierte Beamte nahmen unweit der Wohnung zwei Tatverdächtige fest. In der Nähe des Tatorts fand die Polizei Schmuck aus der Wohnung.

Mann rassistisch beleidigt - Zeuge schreitet ein und wird geschlagen

Ein 31-Jähriger soll in Berlin-Rummelsburg einen aus Guinea stammenden Mann rassistisch beleidigt haben. Ein Zeuge schritt am Samstagabend in den Konflikt ein und wurde vom Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann soll dem 21-Jährigen aus Guinea zunächst in die Leopoldstraße gefolgt sein, so dass dieser sich bedroht fühlte. Nach eigenen Angaben bat er den 31-Jährigen, ihm nicht weiter zu folgen.

Weil der Täter daraufhin auf den Jüngeren zugestürmt sein soll, warf dieser ihm eine fast leere Plastikflasche entgegen. Nach Polizeiangaben schritt zu diesem Zeitpunkt der 39-jährige Zeuge ein und wurde ins Gesicht geschlagen. Anschließend soll der Täter den Mann aus Guinea im Gerangel mehrfach rassistisch beleidigt haben. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung erstattet.


+++ 18. Januar 2020 +++

Schwerer Unfall in Reinickendorf: Auto erfasst zwei Fußgänger

An einer Kreuzung in Berlin-Reinickendorf hat ein Auto am Samstag zwei Fußgänger erfasst. Mindestens einer der Passanten sei schwer verletzt worden, teilte die Feuerwehr am Abend via Twitter mit. Zwei Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Der Unfall passierte an der Kreuzung Ollenhauerstraße/ Auguste-Victoria-Straße.

Einbrecher verursachen Unfall und flüchten zu Fuß weiter

Handy-Diebe sind auf der Flucht per Auto in Berlin-Charlottenburg mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Die 36 und 38 Jahre alten Insassen dieses Autos wurden leicht verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die drei Insassen des Fluchtfahrzeugs flohen zu Fuß weiter. Ihr Auto, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht gewesen sein sollen, wurde schwer beschädigt. Vor dem Unfall sollen sie eine rote Ampel missachtet haben.

Die Täter hatten sich laut Polizei in der Nacht zu Samstag über den Hof gewaltsam Zugang zu einem Elektrogeschäft in der Wilmersdorfer Straße verschafft. Sie brachen dort einen Metallschrank auf.

Fremdenfeindlicher Angriff: Mann bedroht zwei junge Männer

Ein Mann hat in Marzahn-Hellersdorf zwei junge Männer aus Kasachstan fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Die 18 und 19 Jahre alten Betroffenen seien am Freitagmittag aus einem Fitnessstudio in der Märkischen Allee gekommen, als der 37-jährige Tatverdächtige sie beleidigte. Bei einer Rangelei zwischen ihm und dem 19-Jährigen wehrte sich der Angegriffene mit einem Faustschlag, so dass der Deutsche von ihm abließ. Er bedrohte die beiden jedoch und trat gegen ihr Auto. Gegen den Mann wird nun wegen Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Feuer in Einfamilienhaus - Mann stirbt in Eberswalde

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus ist in Eberswalde (Barnim) ein Mann ums Leben gekommen. „Zwei weitere Menschen erlitten Rauchvergiftungen“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums am Samstagmorgen. Der Brand war am späten Freitagabend in dem Gebäude ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. „Warum es brannte, ist noch nicht klar“, erklärte der Sprecher. (dpa)

Handtaschenraub am S-Bahnhof in Zehlendorf scheitert

Polizisten haben in Zehlendorf einen Handtaschenräuber festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielten sich am Sonnabend, gegen 13.30 Uhr eine 52-Jährige und eine unbekannt gebliebene Frau auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Zehlendorf am Teltower Damm auf. Plötzlich versuchte ein Mann der unbekannt gebliebenen Frau die Tasche zu entreißen, woraufhin es zum Gerangel zwischen beiden kam. Die 52-Jährige bekam das mit und eilte der Angegriffenen zur Hilfe, und der Räuber ließ von ihr ab. Dann folgte der Mann der 52-Jährigen und versuchte nun, ihr die Handtasche wegzunehmen. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei nahm den 27-Jährigen fest. (tc)

Mehrere Verletzte durch Pfefferspray in Heinersdorf

In Pankow-Heinersdorf hat ein Mann mehrere Menschen durch Pfefferspray verletzt. Gegen 18.30 Uhr fiel am Sonnabend einem Mitarbeiter eines Supermarktes an der Rothenbachstraße ein Mann auf, der sich längere Zeit im Geschäft aufhielt, ohne etwas einzukaufen. Der 30-Jährige  forderte ihn auf, den Markt zu verlassen, was dieser auch tat. Allerdings klopfte der Angetrunkene kurze Zeit später von außen gegen die Fensterfront und pöbelte herum. Der 30-jährige Mitarbeiter ging nach draußen, wo ihm der Pöbler sofort Pfefferspray ins Gesicht sprühte.

Mehrere Kunden, die sich zu diesem Zeitpunkt im Eingangsbereich aufhielten, erlitten durch die Pfefferspraywolke Reizungen der Augen und der Atemwege. Der 40-jährige Täter flüchtete. Der Markt musste zeitweise geschlossen werden. Polizisten konnten den Täter in der Nähe festnehmen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille. Feuerwehrleute behandelten den 30-Jährigen und die verletzten Kunden im Alter von 24, 35, 37, 53 und 54 Jahren ambulant am Ort. Die Polizisten brachten den Täter in eine Dienststelle, wo ihm nach richterlicher Anordnung Blut entnommen wurde. Dann kam er wieder frei. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (tc)

Polizisten nehmen Graffiti-Sprayer fest

Bei zwei Graffitisprayern haben am Samstagabend in Kreuzberg die Handschellen geklickt. Kurz vor 22 Uhr hatte der BVG-Sicherheitsdienst die Polizei zum U-Bahnhof Platz der Luftbrücke alarmiert. Die Wachleute hatten drei Personen beim Betreten der Gleisanlagen bemerkt. Die Beamten liefen in den U-Bahntunnel und sahen die Männer an einem Abstellgleis. Als diese die Polizei bemerkten, flüchteten sie. Ein Mann entkam unerkannt, die beiden anderen wurden an einem Notausstieg zum Tempelhofer Damm gestellt und festgenommen. Bei den Männern im Alter von 24 und 27 Jahren stellten die Beamten unter anderem Farbsprühdosen sicher. Im Tunnel entdeckten sie danach zwei offenbar frisch mit Farbe besprühte U-Bahn-Wagen. (tc)

+++ 17. Januar 2020 +++

Neukölln: Senior von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein 74-jähriger Fußgänger soll in Berlin-Neukölln bei rot eine Ampel überquert haben und ist dabei von einem Auto angefahren worden. Der 19-jährige Fahrer des Wagens war am Donnerstagabend gegen 20.00 Uhr auf der Rudower Straße in Richtung Buschkrugallee unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam, wie die Polizei mitteilte. Der Senior kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Beamten stellten fest, dass das Unfallauto wegen des Verdachts der Unterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben war. Dieser Straftatbestand besteht beispielsweise, wenn ein Mietwagen nicht zurückgebracht wird. Das Auto wurde beschlagnahmt. Zum genauen Unfallhergang wird noch ermittelt. (dpa)

Kinder bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

Bei zwei Verkehrsunfällen am Donnerstag-Nachmittag sind in Hellersdorf und Kreuzberg zwei Kinder schwer verletzt worden. Ein 39-jähriger Fahrer eines Hyundai fuhr auf der Torgauer Straße in Richtung Böhlener Straße, als er einen Sechsjährigen kurz nach 16 Uhr erfasste. Der Junge erlitt bei dem Verkehrsunfall Gesichts- sowie Beinverletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Bei dem Autofahrer wurde ein Alkoholwert von 0,38 Promille festgestellt.

Kurz vor 17 Uhr fuhr ein 44-jähriger Fahrer eines Mercedes auf der Oranienstraße, vom Moritzplatz kommend, in Richtung Rudi-Dutschke-Straße. Als ein zehnjähriges Mädchen auf die Fahrbahn rannte, konnte der Mann nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste mit seinem Fahrzeug das Kind. Die Zehnjährige erlitt einen Bruch des Unterarms sowie eine leichte Gesichtsverletzung. Sie kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mann wird an Arbeitsmaschine eingeklemmt und schwer verletzt

Ein Mann ist auf einem Firmengelände in Niederlehme (Landkreis Dahme-Spreewald) an einer Maschine eingeklemmt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten am Freitagmorgen, wie die Polizei mitteilte. „Die Firma beschäftigt sich mit Abfallbehandlung. Die Maschine war ausgeschaltet“, sagte eine Sprecherin. Demnach löste sich ein Teil einer Kette, der Mitarbeiter wurde eingeklemmt. Er kam schwer verletzt in eine Spezialklinik. Einzelheiten zur Maschine und zu den Verletzungen nannten die Beamten nicht. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. (dpa)

Handbremse nicht angezogen: Auto rollt ins Hafenbecken

Feuerwehrleute haben das Auto eines 45-Jährigen aus dem Hafenbecken an der Ziegelei im Zehdenicker Ortsteil Mildenberg (Landkreis Oberhavel) geborgen. Der Mann hatte seinen Wagen am Donnerstagabend auf dem abschüssigen Parkplatz abgestellt, ohne die Handbremse anzuziehen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend sei der Pkw ins Wasser gerollt und sei versunken. Die Feuerwehr forderte Taucher und einen Kran zur Bergung des Fahrzeugs an, so dass es gegen 23.40 Uhr aus dem Wasser geholt werden konnte. Zum Schaden machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

Teilsperrung der A113 nach Lastwagen-Unfall

Bei einem Unfall auf der Autobahn 113 südlich von Berlin ist am Freitagmorgen ein Mensch von einem Lastwagen überfahren worden und ums Leben gekommen. Nach einem Auffahrunfall habe ein Beteiligter die Stelle absichern wollen, berichtete die Polizei. Beim Aufstellen des Warndreiecks sei er von einem nachfolgenden Lkw erfasst worden. Die Autobahn war in Richtung Süden zunächst gesperrt. „Bitte mit längerer Fahrtrichtungssperrung auf der A113 zwischen Waltersdorfer Dreieck und Schönefelder Kreuz wegen eines schweren LKW-Unfalls rechnen!“, teilte die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) am Freitagmorgen bei Twitter mit.

Haselhorst: Mann greift Frau mit Messer an

Am Donnerstagnachmittag musste ein Mann zur psychologischen Betreuung in einem Krankenhaus eingeliefert werden. Er hatte zuvor eine 24-jährige Frau im Lüdenscheider Weg in Haselhorst niedergestochen und anschließend eine Mitarbeiterin eines Spätkaufs in der Gartenfelder Straße geschlagen und mit einer Flasche attackiert. Laut um Hilfe schreiend lief die Frau aus dem Geschäft. Gäste aus einer benachbarten Cocktailbar eilten ihr zu Hilfe und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Mitarbeiterin erlitt eine leichte Kopfverletzung. Die mit dem Messer attackierte 24-jährige Frau wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. (BLZ)

Jugendliche von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Kreuzberg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wie es zu dem Unfall am Donnerstagabend auf der Oranienstraße kam, war zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

A9 bei Beelitz wegen Bombensprengung kurzzeitig voll gesperrt

Wegen einer Bombensprengung müssen sich Autofahrer in der Region um Beelitz (Potsdam-Mittelmark) am Freitagvormittag auf mögliche Staus einstellen. Das teilten die Stadt Beelitz und die Polizei mit. Die Weltkriegsbombe im Wald beim Beelitzer Ortsteil Reesdorf soll gegen 11.00 Uhr gesprengt werden. Den Angaben der Stadt zufolge werden die Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Beelitz und Beelitz-Heilstätten sowie die Bundesstraße 246 dafür bis zu einer Viertelstunde voll gesperrt. Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr werde es zu „erheblichen Verkehrseinschränkungen“ kommen, hieß es. Eine Umleitung werde es wegen der kurzen Dauer nicht geben. Die Stadt kündigte einen Sperrkreis von 600 Metern um den Bombenfundort an. Der Ortsteil Reesdorf werde nicht evakuiert. (dpa)

+++ 16. Januar 2020 +++

Eine 53-Jährige ist in einem Haus im Berliner Stadtteil Köpenick mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden. Ein 44 Jahre alter Tatverdächtiger sei festgenommen worden, die Mordkommission ermittle wegen Verdachts des versuchten Totschlags, teilte die Polizei mit. Auch der Mann wurde bei der Tat am Donnerstag schwer verletzt. Beide wurden in Krankenhäusern notoperiert. Nach Polizeiangaben war die 53-Jährige am Vormittag mit Stichverletzungen aus ihrem Wohnhaus in der Libboldallee gelaufen. Sie habe eine Passantin um Hilfe gebeten. Als Rettungskräfte eintrafen, verwies die Frau laut Polizei auf ihr Haus. Dort soll der Mann gefunden worden sein. Weitere Details teilte die Polizei nicht mit. (dpa)

Mann in Bernau wohl durch Messerstiche schwer verletzt

Ein Mann ist in Bernau (Barnim) nordöstlich von Berlin schwer verletzt in seiner Wohnung gefunden worden. Er wurde laut Polizei am Donnerstagmittag möglicherweise mit einem Messer angegriffen. Der genaue Tathergang war demnach unklar. Verwandte alarmierten die Rettungskräfte, die den Mann in ein Krankenhaus brachten. Es soll keine Lebensgefahr bestehen. Die Beamten nahmen einen 34-jährigen polizeibekannten Angehörigen vorläufig fest. Was dem Mann vorgeworfen wird, wurde nicht genannt. Zum möglichen Tatmotiv machte die Polizei keine Angaben. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagte eine Sprecherin. (dpa)

Fünf Verletzte bei Brand in Einfamilienhaus in Lübben

Bei einem Brand im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses in Lübben (Dahme-Spreewald) sind fünf Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll entzündetes Fett auf dem Küchenherd zunächst eine Rauchentwicklung ausgelöst haben und anschließend in offenes Feuer übergegangen sein. Alle fünf Bewohner des Hauses kamen am Mittwoch ins Krankenhaus. Bei einem 13-jährigen Jungen bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung, die anderen Bewohner wurden wegen Schocksymptomen behandelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Sachschäden im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei ermittelt. Wegen des Feuerwehreinsatzes wurden umliegende Straßen bis in den frühen Mittwochabend gesperrt. (dpa)

Wedding: Betrunkener Autofahrer flüchtet vor Polizei

Ohne Führerschein und mit Alkohol im Blut ist ein Autofahrer in Berlin-Wedding vor der Polizei geflüchtet. Der 27-Jährige sei in der Nacht zum Donnerstag „zunächst sehr schnell und dann sehr langsam“ in Richtung Leopoldplatz gefahren, teilte die Polizei mit. Daraufhin hätten Polizisten den Fahrer zum Anhalten aufgefordert. Doch der Mann habe beschleunigt und sei mit hoher Geschwindigkeit davongefahren. Erst ein zweiter Einsatzwagen der Polizei konnte den Mann den Angaben nach an der Kreuzung Hussitenstraße/Grenzstraße aufhalten. Die Polizei nahm ihn, einen betrunkenen Beifahrer und einen weiteren Insassen vorübergehend fest. Das Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

Tesla rast gegen Ampelmast – Fahrer flüchtet

Gegen 1.20 Uhr kam es in Prenzlauer Berg zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht. Nach Aussagen mehrerer Zeugen war der Unbekannte mit einem Tesla in der Prenzlauer Allee in nördlicher Richtung unterwegs – vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. An der Kreuzung Prenzlauer Allee/Grellstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen eine Fußgängerampel auf der Mittelinsel. Zeugen sahen unmittelbar danach einen Mann und seine Beifahrerin aus dem stark beschädigten Fahrzeug aussteigen und zu Fuß flüchteten. Die Ampel fiel aus. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem Fahrer dauern an.

Unfall auf Kreuzung in Friedrichshain - zwei Menschen verletzt

Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf einer Kreuzung in Berlin-Friedrichshain sind zwei Menschen verletzt worden. Bei dem Unfall am Mittwochabend auf der Kreuzung Frankfurter Tor überschlug sich eines der Fahrzeuge, wie ein Sprecher am Donnerstagmorgen sagte. Beide Verletzen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Details zu den Unfallbeteiligten machte die Feuerwehr nicht. Die Unfallursache war zunächst unklar. (dpa)

Auf der Karl-Marx-Allee kam es an der Kreuzung Frankfurter Tor Richtung stadtauswärts zu einem schweren Verkehrsunfall.
Foto: Morris Pudwell

Tankstelle in Müggelheim ausgeraubt

Ein Unbekannter überfiel am Mittwoch-Abend eine Tankstelle in Müggelheim. Der Mann betrat gegen 20.20 Uhr den Verkaufsraum am Gosener Damm, bedrohte die Kassiererin mit einem Messer und forderte die Einnahmen. Diese nahm er an sich und flüchtete damit zu Fuß in Richtung Gosen. Die 59-jährige Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt.


+++ 15. Januar 2020 +++

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist der Polizei in Kreuzberg mit einem E-Scooter direkt in die Arme gefahren. Die Polizei war am Mittwoch von morgens bis nachmittags im Görlitzer Park unterwegs und wollte den 22-Jährigen kontrollieren, wie sie mitteilte. Der Mann habe versucht, mit einem E-Roller zu flüchten, sei aber von einem Polizisten aufgehalten worden. Die Beamten fanden bei ihm 37 kleine und eine größere Tüte mit Cannabis sowie mehrere hundert Euro. Er erhielt einen Platzverweis. Bei einem 23-Jährigen wurden ebenfalls mehrere Tütchen mit Cannabis gefunden. Zusammen mit Drogenfunden in Gebüschen kamen die Polizisten auf insgesamt 59 Marihuana-Tütchen. Gegen die beiden jungen Männer wird wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Der Görlitzer Park gilt als Drogenhandels-Schwerpunkt und steht deshalb besonders im Fokus der Polizei. (dpa)