+++ 7. Juli +++

Neukölln: Fahrlässiges Hantieren mit Gasflasche Ursache für Feuer in Imbiss

Die Ursache für das Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten Samstagnacht war nach Einschätzung der Polizei ein unvorsichtiger Umgang mit einer Gasflasche. Der Brand sei „wahrscheinlich fahrlässig verursacht worden“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die bisherigen Ermittlungen, kriminaltechnischen Untersuchungen und Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass „ein nicht ordnungsgemäßer Umgang mit Propangasflaschen“ Grund für die sogenannte Verpuffung gewesen sei.

Bei dem Feuer in der Sonnenallee waren zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt worden. Der Imbiss wurde zerstört. Die Flammen hatten auch auf eine Wohnung über dem Imbiss übergegriffen. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Polizei hatte schon in den vergangenen Tagen betont, es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung oder einen Anschlag mit politischen Motiven. Seit Jahren wird Neukölln von Drohungen und auch einigen Brandstiftungen mutmaßlich rechtsextremistischer Täter geplagt. (dpa)

Fünf rechtsextreme Vorfälle an Polizeiakademie in vier Jahren

An der Ausbildungsstätte der Berliner Polizei hat es in den vergangenen Jahren fünf Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichen Bezug gegeben. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor.

Dabei ging es um aufgemalte Symbole und Parolen an zwei Standorten der Polizeiakademie in Berlin-Spandau sowie einmal um beleidigende Äußerungen. Die Täter müssen allerdings nicht in allen Fällen Polizeischüler gewesen sein, weil es dort neben der Ausbildung auch Fortbildungen gibt, wie der Senat schreibt.

Im September 2017 wurden demnach islamfeindliche Äußerungen auf Türen in einer Herrentoilette geschrieben. Im April 2018 fand man einen Aufkleber mit problematischem Aufdruck an dem zweiten Standort, wo die Fortbildungen stattfinden. Ein Jahr später malte dort jemand zwei Hakenkreuze an die Wand einer Toilette.

Im Februar 2020 kam es im Hauptstandort unter Polizei-Auszubildenden zu Beleidigungen, die „im Gesamtkontext rechtsmotiviert gewertet werden können“. Im Juni ritzte dort ein bislang unbekannter Täter ein verfremdetes Hakenkreuz auf eine Tischplatte. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und veröffentlichte den Vorfall.

An der Polizeiakademie beginnen im Frühjahr und Herbst jeweils etwa 600 junge Männer und Frauen ihre mehrjährige Ausbildung. Insgesamt werden dort ständig etwa 2500 Polizeischüler von rund 230 Lehrern unterrichtet. (dpa)

Deutlich mehr Fahrverbote in Berlin seit April verhängt

Seitdem der verschärfte Bußgeldkatalog Ende April zunächst in Kraft trat, sind in Berlin deutlich mehr Fahrverbote gegen Autofahrer verhängt worden. Vom 1. Mai bis 30. Juni waren es 3238 Verbote, wie eine Polizeisprecherin sagte. Im gleichen Zeitraum 2019 lag die Zahl bei 2674 Fahrverboten. Das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent. Die „Berliner Morgenpost“ hatte zuvor darüber berichtet.

Die neuen Regelungen in der Straßenverkehrsordnung (STVO) waren am 28. April in Kraft getreten. Innerorts waren schon ab Geschwindigkeitsübertretungen von 21 Kilometern pro Stunde und außerorts von 26 Kilometern pro Stunde Fahrverbote vorgesehen.

Allerdings wurde der umstrittene neue Bußgeldkatalog inzwischen in Berlin und anderen Bundesländern außer Kraft gesetzt. Grund dafür ist ein Formfehler. Laufende Bußgeldverfahren werden laut Senat vorerst nach dem alten Recht behandelt, die härteren Strafen sind also derzeit nicht mehr gültig.

Mann in Berlin-Kreuzberg niedergestochen: Angeklagter schweigt

Nach einem beinahe tödlichen Messerangriff auf einen 21 Jahre alten Mann in Berlin-Kreuzberg hat der Angeklagte vor dem Landgericht geschwiegen. Der 28-Jährige soll im Dezember 2019 nach einem Streit mehrfach auf das Opfer eingestochen und den ihm bekannten Mann lebensgefährlich verletzt haben. Erst als Zeugen eingegriffen hätten, habe der Angeklagte von dem 21-Jährigen abgelassen und sich entfernt, heißt es in der zu Prozessbeginn am Dienstag verlesenen Anklage.

Der 21-Jährige erklärte als erster Zeuge, er habe damals im selben Wohnheim wie der aus Gambia stammende Angeklagte gelebt. Kurz vor der Messerattacke sei der 28-Jährige zu ihm ins Zimmer gekommen und habe die Rückzahlung von 20 Euro gefordert, die er ihm geliehen habe. „Ich sagte ihm, dass ich erst Bargeld holen müsste, aber er wurde immer lauter“, so der Zeuge. Schließlich habe der 28-Jährige von einem Mitbewohner 20 Euro erhalten. „Damit war die Sache erledigt“, so der Zeuge. Einige Stunden später aber habe ihn der Angeklagte auf der Straße beschimpft und niedergestochen.

Durch mehrere Stiche wurde der 21-Jährige laut Anklage getroffen und unter anderem an der Lunge verletzt. Der Mann habe reanimiert werden müssen. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung. Das Gericht gab den rechtlichen Hinweis, dass auch eine Unterbringung des 28-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht komme. Der Prozess wird am 10. Juli fortgesetzt. (dpa)

Rummelsburg: Motorradfahrer fährt Polizist um - schwer verletzt

Bei einer Verkehrskontrolle in Rummelsburg ist ein Polizist schwer verletzt worden. Der Mann kontrollierte mit seinen Kollegen gegen 20.30 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße Ecke Emma-Ihrer-Straße die Einhaltung der Geschwindigkeit. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Beamte einen Motorradfahrer anhalten, weil dieser zu schnell fuhr. Der Motorradfahrer missachtete die Anhaltezeichen des Polizisten, versuchte an ihm vorbeizufahren und erfasste ihn mit dem Außenspiegel. Der Mann stürzte zu Boden und erlitt einen Rippenbruch sowie Prellungen und Schürfwunden. Dem Kradfahrer gelang unerkannt die Flucht. (BLZ)

Köpenick: Fahrradfahrer angefahren

Eine 78-jährige Autofahrerin hat einen Radfahrer übersehen. Die Frau bog aus einer Kleingartenanlage nach rechts in die Salvador-Allende-Straße ein. Dabei stieß sie mit einem Radfahrer zusammen. Der 78-jährige Fahrradfahrer stürzte zu Boden und kam nach Angaben der Polizei mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Spandau: Moped-Fahrer angefahren

Ein 19-jähriger hat ein vor ihm abbremsendes Moped übersehen. Der 18-jährige Fahrer wollte an der Kreuzung Ruhlebener Straße Ecke Brunsbütteler Damm halten. Der Autofahrer fuhr ihm hinten auf. Der Mopedfahrer erlitt Verletzungen an Kopf, Nacken und Rücken. (BLZ)

Feuer an der A113 in Berlin-Baumschulenweg

An der Autobahn 113 im Berliner Ortsteil Baumschulenweg hat es in der Nacht zu Dienstag unter einer Brücke gebrannt. Gegen 23.30 Uhr fingen in der Straße Neue Späthstraße rund 20 Quadratmeter Unterholz und Sträucher Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Zwischenzeitlich seien die Flammen so hoch geschlagen, dass sie von der Autobahn aus sichtbar gewesen seien. Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für das Feuer war am Morgen noch unklar. (dpa)

+++ 6. Juli +++

Neukölln: SEK-Polizist trägt zweifelhaftes T-Shirt - Ermahnung angekündigt

Wegen eines zweifelhaften T-Shirts, das ein SEK-Polizist trug, will die Polizei die Mitglieder dieser Spezialeinheit noch einmal besonders ansprechen und ermahnen. Es werde eine "nochmalige Sensibilisierung" der Spezialeinsatzkommandos zu "ihren beamtenrechtlichen Pflichten auch bei der Wahl der Bekleidung" geben, erklärte die Senatsinnenverwaltung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak.

Demnach soll ein SEK-Polizist auf einem Foto von einem Einsatz in Neukölln ein T-Shirt einer amerikanischen Firma, die besonders martialische Motive und Slogans und Abbildungen von Patronen und Gewehren verwendet, getragen haben.

Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) betonte in der Antwort, Polizisten hätten "das Ansehen der Polizei und Disziplin zu wahren und sich rückhaltlos für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung" einzusetzen. Diesen Pflichten müssten sie auch durch ihre Bekleidung entsprechen. "Dies erscheint vorliegend zweifelhaft." Allerdings gebe es keine Bezüge der Herstellerfirma zur rechtsextremen Szene. Das Tragen des T-Shirts biete daher keinen Anlass für eine Prüfung der charakterlichen Eignung des Mannes. (dpa/bb)

Innenministerium verteidigt Absage von Studie über Rassismus bei der Polizei

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat mit seiner Absage an eine Studie über möglichen Rassismus bei der Polizei für Kritik beim Koalitionspartner SPD gesorgt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sprach sich am Montag im ZDF für ein Festhalten an der wissenschaftlichen Untersuchung aus: "Es wäre wichtig, dass wir die Studie durchführen können." Das Innenministerium verteidigte Seehofers Vorgehen.

Es seien zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus eine Reihe anderer Maßnahmen geplant, deren Ergebnisse zunächst abgewartet werden sollten, sagte Ministeriumssprecher Steve Alter. Geplant sei nun zunächst, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein Lagebild erstelle. Bei der Überprüfung von Rassismus-Vorwürfen gegen die Polizei solle "ein Schritt nach dem anderen" gemacht werden, sagte er.

Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Jörg Schindler, kritisierte Seehofers Absage als "Unverschämtheit". Die Debatte dürfe nicht wegen des "Totschlagarguments" unterdrückt werden, die Polizei solle nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Bereits vorhandene Studien zeigten, dass es durchaus Racial Profiling in Deutschland gebe. (AFP)

Pfarrer getötet: Polizei fahndet weiter nach Täter

Nach der Tötung eines Pfarrers in Berlin sucht die Kriminalpolizei weiter nach dem Täter. Bisher gebe es bei den Ermittlungen einer Mordkommission keinen neuen Stand, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der 77-jährige evangelische Pfarrer war am Samstag tot in seiner Wohnung in Berlin-Moabit entdeckt worden. Nachbarn hatten Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie ihn vermissten.

Schnell war klar, dass der Mann umgebracht worden war. Das bestätigte auch eine Obduktion. Die Tat geschah bereits am vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30. Juni/1. Juli). Die Polizei veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Opfers und bat die Bevölkerung um Hinweise etwa zum Umfeld und zu verdächtigen Wahrnehmungen. (dpa)

Kreuzotter beißt Berliner auf Almhütte in die Zunge

Verwechslung mit schmerzhaften Folgen: Ein Mann aus Berlin ist bei einem Junggesellenabschied in Österreich von einer Kreuzotter in die Zunge gebissen worden. Der 38-Jährige habe die Baby-Schlange bei einem Polterabend am Samstagabend auf einer Almhütte in der Steiermark mit einem Wurm verwechselt, teilte das Österreichische Rote Kreuz mit. Als er sie im Rahmen einer Mutprobe mit der Zunge berührte, habe das giftige Tier zugebissen. Weil der Rachen des 38-Jährigen daraufhin zuschwoll, musste er den Angaben nach von einem Notarzt versorgt und ins rund 60 Kilometer entfernte Landeskrankenhaus in der Wiener Neustadt gebracht werden. (dpa)

Feuer in Neuköllner Imbiss: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Nach einem Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten geht die Polizei von einer normalen Brandursache und nicht von einem Anschlag aus. Es gebe weiterhin keine Hinweise auf Brandstiftung oder gar einen Anschlag mit politischen Motiven, sagte am Montag ein Polizeisprecher.

Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Samstag zwei Menschen schwer verletzt worden, zwei weitere trugen leichte Verletzungen davon. Die Flammen hatten auf Wohnungen über dem Imbiss in der Sonnenallee übergegriffen; 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Am Samstagvormittag hatte die Polizei als Ursache für das Feuer auch einen Angriff mit "fremdenfeindlichem Motiv" nicht ausgeschlossen, aber zugleich betont, Hinweise darauf gebe es nicht. Seit Jahren schmieren mutmaßliche Rechtsextremisten in Neukölln Nazi-Symbole und Drohungen an Hauswände, verschicken Hass-Botschaften, beschädigen Schaufenster und zünden Autos an. (dpa)

29 Verkehrstote im ersten Halbjahr - deutlicher Anstieg

Im ersten Halbjahr sind 29 Menschen im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das waren deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem 13 Menschen starben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im gesamten Jahr 2019 waren es schließlich 40 Verkehrstote. Gleichzeitig gab es seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie viel weniger Verkehrsunfälle und dadurch auch weniger Leicht- und Schwerverletzte.

Laut Polizei waren unter den Toten dieses Jahres 10 Fußgänger, 9 Radfahrer, 6 Motorrad- oder Rollerfahrer, 2 Autoinsassen und 2 sonstige Verkehrsteilnehmer. Dazu kam ein weiterer Motorradfahrer, der am 1. Juli bei einem Unfall getötet wurde. Die Halbjahreszahlen aller Unfälle und Verletzten liegen noch nicht vor.

Friedrichshagen/Reinickendorf: Autos und Krankentransporter angezündet

Das Landeskriminalamt ermittelt in zwei Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zu Montag haben zwei Autos gebrannt. Eine Passantin hatte gegen 1.15 Uhr in der Reinickendorfer Wittestraße einen brennenden Renault Clio entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ein davorstehender VW Polo und eine Straßenlaterne wurden beschädigt. Um 2.45 Uhr hörte eine Anwohnerin der Charlotte-E-Pauly-Straße in Friedrichshagen verdächtige Geräusche und entdeckte wenig später einen brennenden Krankentransporter. Ein weiterer Krankentransporter wurde stark beschädigt. (BLZ)

Wespe im Auto: Fahrerin fährt gegen Holzmast

Wegen einer Wespe hat eine Autofahrerin bei Linum (Ostprignitz-Ruppin) ihren Wagen kaputt gefahren. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Neuruppin erklärte, brachte das Insekt die 27-Jährige aus dem Konzept - sie geriet mit ihrem Auto ins Schleudern. Das Auto kam bereits am Samstag auf der Landesstraße 16 nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Holzmast und dann gegen ein Verkehrsschild. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wurde auf rund 8000 Euro geschätzt. (dpa)

+++ 5. Juli +++

Hinweise auf Tötungsdelikt: Pastor tot aufgefunden

Die Berliner Feuerwehr hat in Moabit einen 77 Jahre alten Pastor tot in seiner Wohnung in der Thomasiusstraße aufgefunden. Eine Obduktion habe ergeben, dass der Mann getötet wurde, teilte die Polizei am Sonntag mit. Feuerwehr und Polizei waren am Sonnabend von anderen Bewohnern des Mehrfamilienhauses alarmiert worden, weil sie den Mann seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten.

Schon beim Auffinden der Leiche am Sonnabendmittag habe es erste Hinweise darauf gegeben, dass der Mann getötet wurde. Als Tatzeit ziehen die Ermittler den vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30. Juni/1. Juli) in Betracht. Mit dem Bild des Opfers bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. (dpa)

60-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt

Ein 60 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto auf der Landstraße L74 bei Töpchin (Dahme-Spreewald) tödlich verletzt worden.

Der Mann sei am Sonntag in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn geraten, berichtete ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei. Der 60-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Weitere Einzelheiten zu dem Unfall waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Einsatzkräfte suchen weiter nach Vermisstem auf Tegeler See

Nach einem Motorboot-Unfall auf dem Tegeler See haben Einsatzkräfte am Freitagabend drei Männer aus dem Wasser gerettet - von einem vierten fehlt seither jede Spur. Auch am Sonntag hätten die Einsatzkräfte weiter nach dem 30-Jährigen gesucht, bei dem es sich vermutlich um den Fahrer des Bootes handelte, teilte die Polizei mit. Die vier Männer waren aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt auf dem See über Bord gegangen. Es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein, hieß es.

Passanten fanden den Angaben zufolge das führerlose Boot, nachdem diesem der Sprit ausgegangen war und alarmierten die Polizei. Rettungsschwimmer bargen schließlich die drei Männer aus dem Wasser. Diese hätten eine Behandlung im Krankenhaus abgelehnt und seien durch Rettungssanitäter und einen Seelsorger betreut worden, teilte die Polizei weiter mit.

Mit einem Hubschrauber, Booten und Tauchern suchen die Einsatzkräfte seither nach dem Vermissten. Während der Nächte wurde die Suche aufgrund der Dunkelheit eingestellt. «Auch die Absuche des Bereiches am gestrigen Tag führte zu keinem Ergebnis», teilte die Polizei mit. (dpa)

+++ 4. Juli +++

Biker aus Brandenburg im Harz schwer verletzt

Ein Motorradfahrer aus Brandenburg ist nach einem Vorfahrtsfehler im Harz mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der 72 Jahre alte Mann wurde am Samstag mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wie die Polizei laut dpa mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Biker zuvor an der Bundesstraße 81 in Oberharz am Brocken (Sachsen-Anhalt) nach links abbiegen und übersah ein herannahendes Auto. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen und der 72-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Der 48 Jahre alte Autofahrer wurde leicht verletzt. Die B81 wurde nach dem Unfall für eineinhalb Stunden gesperrt.

Vier Verletzte bei Imbissbrand in Neukölln

Bei einem Imbissbrand in Berlin haben mehrere Menschen Verletzungen erlitten, berichtet AFP. Vier Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag via Twitter mit. Sie seien zunächst vor Ort behandelt und dann in Krankenhäuser gebracht worden.

Das Feuer war den Angaben zufolge auf der Sonnenallee in Neukölln in einem Imbiss im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich bis zum zweiten Stock des Wohnhauses aus. Die Feuerwehr kämpfte nach eigenen Angaben mit 80 Einsatzkräften gegen den Brand.

+++ 3. Juli +++

Vergewaltigung in Oranienburg: Fahndung bislang ohne Erfolg

Eine 35-jährige Frau ist am Donnerstagabend in Oranienburg vergewaltigt worden. Die Fahndung nach dem Täter blieb bis zum Freitagnachmittag ohne Ergebnis, wie ein Polizeisprecher sagte. Ob es einen Zusammenhang zu ähnlichen Taten in Kleinmachnow und Berlin gibt, war noch unbekannt. Die Polizei prüfe diese Möglichkeit, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord.

Die Frau war demnach am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf dem Heimweg und setzte sich in der Bernauer Straße an der Schnellen Havel in Oranienburg auf eine Bank. Ein Mann setzte sich neben sie und begann, ihren Arm zu streicheln, woraufhin die Frau aufstand und sich auf eine andere Bank setzte. Der Mann folgte ihr laut Polizeiangaben, hielt sie fest und vergewaltigte sie. Die Frau rief nach eigenen Angaben mehrfach laut aber vergeblich um Hilfe. Nach der Tat flüchtete der Mann. 

Der Täter soll laut der Beschreibung der Frau etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und zwischen 35 und 40 Jahren alt sein. Er habe eine sportliche Figur und soll eine schwarze Hose und ein schwarzes Shirt getragen haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. (dpa)

Bundespolizei evakuiert ICE - Pöbelnder Mann festgenommen

Eine Spezialeinheit der Bundespolizei hat am Freitagnachmittag einen ICE von Berlin nach Hamburg in Brandenburg gestoppt, die Fahrgäste herausgeholt und einen auffällig gewordenen Passagier festgenommen. Der Mann sei pöbelnd durch den Zug gelaufen und dem Bordpersonal mit bedrohlichen Aussagen aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Die rund 320 Passagiere wurden gegen 13.15 Uhr zunächst auf den Bahnhof in Friesack westlich von Berlin gebracht und hielten sich am Nachmittag in der Ortschaft auf. Gegen 16.30 Uhr lief der Einsatz noch, der Mann sei aber bereits überwältigt worden, ohne dass jemand verletzt wurde, sagte der Sprecher. (dpa)

Kampf gegen Clans - Polizei kontrolliert Barbershops in Neukölln

Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen gegen kriminelle Clanmitglieder und illegale Strukturen in Neukölln fortgesetzt. Am Freitag wurden sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert, twitterte die Polizei. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. "Bis in die Haarspitzen motiviert" sei man unterwegs gewesen, twitterte die Polizei und löste damit bei Twitter einige weniger freundliche Reaktionen über ihren Humor aus

Zum Kampf gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. Oft werden auch Bestimmungen des Gesundheitsschutzes oder des Steuerrechts nicht eingehalten. (dpa)

Bombenentschärfung in Küstrin-Kietz: Bahnverkehr betroffen

Die Polizei bereitet die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Bahnhof in Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) am Freitagnachmittag vor. Der Blindgänger war am Donnerstag bei Vorbereitungen auf Bauarbeiten für einen Parkplatz gefunden worden, wie eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Golzow am Freitag mitteilte. Es werde ein Sperrkreis von rund 300 Metern eingerichtet. Die Anwohner seien mit Zetteln aufgefordert worden, ihre Grundstücke bis spätestens 14 Uhr zu verlassen.

Da auch die Bahnstrecke Küstrin-Kietz - Berlin im Sperrkreis liege, sei mit Einschränkungen für Pendler zu rechnen, teilte das Ordnungsamt auf seiner Internetseite mit. Die Bombe solle gegen 14.30 Uhr entschärft werden. (dpa)

Sexueller Übergriff in Oranienburg: Zusammenhang zu anderen Fällen?

Eine Frau ist nach eigenen Angaben am Donnerstagabend in Oranienburg sexuell angegriffen worden. Die Polizei prüft nun einen Zusammenhang zu ähnlichen Taten in Kleinmachnow und Berlin, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord am Freitag sagte. Die 35-Jährige ist demnach an der Schnellen Havel angegriffen worden. Die Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Die Suche der Polizei mit Fährtenhund und Polizeihubschrauber sei bislang ohne Erfolg geblieben. Zunächst hatte die «Bild» berichtet.

Die Frau habe sich auf dem Heimweg in der Bernauer Straße an der Schnellen Havel in Oranienburg auf eine Bank gesetzt, hieß es von der Polizei. Dort habe sie ein Mann festgehalten. Die Frau hat nach eigenen Angaben mehrfach laut um Hilfe geschrien - vergebens.

Am Sonntagabend soll eine 27 Jahre alte Joggerin im Wald zwischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und Berlin vergewaltigt worden sein. Dabei werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft Potsdam auch mögliche Zusammenhängen zu weiteren Sexualstraftaten in Berlin geprüft. Am 22. Juni sei es demnach im Bereich des Wannsees zu einer Vergewaltigung gekommen. Drei Tage später habe ein Zeuge eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am Sonntagabend konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten. (dpa)

Auto in Neukölln ausgebrannt

Bei einem nächtlichen Brand in Berlin-Neukölln ist ein Auto zerstört worden. Der Wagen brannte gegen 23.30 Uhr in der Selchower Straße/Ecke Lichtenrader Straße, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Die Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug vor Ort und hatte die Flammen zügig unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war bisher noch unklar.

In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge nachts durch Brände beschädigt oder zerstört - zuletzt in Schöneberg und Neu-Hohenschönhausen. (dpa)

Abbiegemanöver missglückt: Schwerlasttransport blockiert B96

Ein Schwerlast-Lkw hat mit einem völlig missglückten Abbiegemanöver den Verkehr auf der Bundesstraße 96 zwischen Brandenburg und Mecklenburg lahmgelegt. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, ist die viel befahrene B96 seit Mitternacht zwischen Fürstenberg (Oberhavel) und Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) blockiert. Allein 20 weitere Lastwagen seien in den Stau hineingefahren und müssten nun wieder zurückbugsiert werden. Die gesamte Bergung des etwa 90 Tonnen schweren Gefährtes werde mindestens bis zum späten Nachmittag dauern, hieß es.

Der Lkw-Fahrer sollte einen tonnenschweren Transformator in ein Umspannwerk bringen, das etwa zwei Kilometer nördlich von Fürstenberg liegt. Trotz Begleitung und polizeilicher Absicherung fuhr sich der Fahrer beim Einbiegen fest. Ein Drittel des Fahrzeugs mit Überlänge ist demnach im Straßengraben, ein Teil des Schwerlasttransportes hänge in der Luft, hieß es von der Polizei in Neuruppin. Eine spezielle Lkw-Bergefirma sei angefordert worden. Ob noch ein Kran zusätzlich aufgestellt wird, um erst die Fracht zu bergen, sei noch nicht entschieden. Der Verkehr soll über Lychen (Uckermark) umgeleitet werden. (dpa)

+++ 2. Juli +++

Fahndung: Mann soll ein Kind sexuell missbraucht haben

Die Polizei fahndet nach diesem Unbekannten. Er soll einem Kind in der Straßenbahn in den Schritt gegriffen haben.
Foto: Polizei

Dieser unbekannte Senior soll sich mitten am Tag in einer Berliner Straßenbahn an einem Kind vergangen haben. Die Polizei erhofft sich mit der Veröffentlichung der Bilder aus einer Überwachungskamera Hinweise aus der Bevölkerung zu einem sexuellen Missbrauch. Der abgebildete Glatzkopf steht im Verdacht, am Donnerstag, 14. November 2019, zwischen 14.40 Uhr und 14.45 Uhr einem unbekannten Kind in der Straßenbahn der Linie M13, in Fahrtrichtung Wedding zwischen den Haltestellen Roederplatz und Möllendorffstraße Ecke Storkower Straße in den Schritt gefasst zu haben.

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-913501, per Fax unter der Nummer (030) 4664-913599, per E-Mail an lka135@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Brandenburg: Brand in Hennigsdorfer Stahlwerk

Eine große schwarze Rauchwolke war am Donnerstagnachmittag am Hennigsdorfer Stahlwerk (Oberhavel) zu sehen. Einer der Kühltürme war in Brand geraten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Neben der Werksfeuerwehr seien auch die Feuerwehren Hennigsdorf und Velten im Einsatz gewesen, um das Feuer zu löschen.

Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr und der Polizei niemand. Am Freitag soll die Kriminaltechnik den Brandort untersuchen. Die Höhe des Schadens wurde zunächst nicht bekannt. (dpa)

Radfahrerin von Laster angefahren und lebensgefährlich verletzt

Eine 86 Jahre alte Radfahrerin ist in Berlin-Lichterfelde von einem Lastwagen angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau überquerte am Mittwochvormittag mit ihrem Fahrrad eine Ampel an der Kreuzung Ostpreußendamm/Ecke Wismarer Straße, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Dabei wurde sie von dem Lkw erfasst und mitgeschleift.

Zunächst war nicht klar, ob die Frau fuhr oder ihr Fahrrad schob, als sich der Unfall ereignete. Die Seniorin kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. (dpa)

Nach Vergewaltigung am Wannsee: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter – und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni.

Die Polizei fragt:

·         Wer hat die Tat vom 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet?

·         Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?

·         Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 030-4664-9134-02 entgegen.

Daneben prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob die Taten in Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Joggerin bei Kleinmachnow stehen. Dort war am Sonntagabend eine 27-Jährige vergewaltigt worden. Die Polizei in Brandenburg veröffentlichte zu dieser Tat ein Phantombild und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Wie die Polizeidirektion West am Montag mitgeteilt hatte, soll die junge Frau nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Phantombild des Verdächtigen. Wer kann der Polizei Hinweise geben?
Foto:  Polizei Brandenburg

Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexualverbrechen. Nach Angaben der Frau soll der Mann etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe braune Augen und sei mit einer blauen Jogginghose und einem orangefarbenen Rucksack bekleidet gewesen. (BLZ/dpa)

Joggerin vergewaltigt: Ermittler prüfen Bezug zu Taten in Berlin

Nachdem eine 27-jährige Joggerin im Wald zwischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und Berlin nach eigenen Angaben vergewaltigt worden ist, gehen die Ermittler möglichen Zusammenhängen zu weiteren Sexualstraftaten in Berlin nach. Das teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Donnerstag mit. „Wir prüfen, ob es eine Verbindung gibt“, sagte eine Sprecherin. Zunächst hatte die Bild-Zeitung (Donnerstag) berichtet.

Wie die Polizeidirektion West mitgeteilt hatte, soll die junge Frau am Sonntagabend nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen. Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach dem Täter. Bislang sei kein Tatverdächtiger gefunden worden.

Daneben ermittelt die Berliner Polizei wegen drei weiterer Fälle, die sich in der vergangenen Woche in der Gegend ereignet haben sollen, davon einer am selben Abend. Am 22. Juni sei es demnach im Bereich des Wannsees zu einer Vergewaltigung gekommen. Drei Tage später habe ein Zeuge eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am Sonntagabend konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

„Es sind acht Hinweise eingegangen“, sagte ein Sprecher. Am Nachmittag sollten weitere Vernehmungen stattfinden. Die Berliner Ermittler stehen im Austausch mit den Behörden aus Brandenburg. Dort wird ein weiterer Fall geprüft: Kurze Zeit vor dem 28. Juni seien zwei Mädchen wenige Kilometer vom Tatort am Grenzkontrollpunkt entfernt sexuell belästigt worden. Weitere Details sowie den genauen Zeitpunkt wollte die Potsdamer Staatsanwaltschaft nicht nennen. Man prüfe alle Hinweise. (dpa)

+++ 1. Juli

Vergewaltigungen an Wannsee und Teufelsberg: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter - und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni. (dpa)

Rollerfahrer nach Unfall in Prenzlauer Berg gestorben

Bei einem Verkehrsunfall im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ist in der Nacht zu Mittwoch ein 38 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der Mann war gegen 0.50 Uhr mit seinem Roller auf der Danziger Straße in Richtung Petersburger Straße unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen links von der Fahrbahn abkam, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er sei auf der Mittelinsel gegen einen Zaun geprallt und habe dabei schwere Kopfverletzungen erlitten.

Rettungskräfte hätten den Kradfahrer noch reanimieren und in ein Krankenhaus bringen können. Dort sei er kurze Zeit später gestorben, teilte die Berliner Polizei weiter mit. (dpa)

Frau in S-Bahn attackiert: Verdächtiger ermittelt

Nach der Attacke gegen eine junge Frau in einer Berliner S-Bahn hat die Polizei den mutmaßlichen Angreifer ausfindig gemacht. Der 22-Jährige sei bereits polizeibekannt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Der gambische Staatsangehörige bleibe aber auf Anordnung der Amtsanwaltschaft Berlin auf freiem Fuß. Es werde wegen Körperverletzung weiter ermittelt.

Die 25-Jährige saß laut Angaben am Montagnachmittag in einem Wagen der S75, als der Mann zunächst mit anderen Reisenden verbalen Streit angezettelt habe. Nach bisherigen Ermittlungen habe die Frau versucht, die Situation zu beruhigen. Daraufhin habe sich die Aggression gegen die Berlinerin gerichtet. Beim Halt am S-Bahnhof Gehrenseestraße sei die Frau von dem Angreifer aus dem Zug geschubst und auf dem Bahnsteig weiter attackiert worden. Der Mann konnte zunächst unerkannt flüchten.

Rettungskräfte versorgten die 25-Jährige. Sie habe über Schmerzen geklagt und sichtbar unter dem Einfluss des Geschehens gestanden. Ins Krankenhaus wollte sie aber nicht. Eine schnell eingeleitete Fahndung von Bundespolizei und Hauptstadt-Polizei blieb zunächst erfolglos. Am Tatort wurde das Video einer Zeugin gesichert. Weitere Reisende wurden befragt. Schließlich sei der Tatverdächtige identifiziert und sein Aufenthaltsort ermittelt worden, hieß es. (dpa)

Geldautomaten gesprengt und Geldkassetten erbeutet

Unbekannte Täter haben in Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) in einem Supermarkt einen Geldautomaten gesprengt. Die Unbekannten seien am frühen Mittwochmorgen gewaltsam in den Eingangsbereich des Marktes eingedrungen, berichtete die Polizeidirektion Nord. Anwohner alarmierten die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Die Täter erbeuteten die Geldkassetten und flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers blieb zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Seniorin mit Rollator beim Überqueren der Straße schwer verletzt

Bei einem Unfall in Berlin-Heinersdorf ist eine 76-Jährige mit Rollator von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Seniorin wurde am Dienstag zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie habe Verletzungen am ganzen Körper erlitten. Die Frau hatte den Angaben zufolge am Nachmittag die Romain-Rolland-Straße überquert, als sie ein 69-Jähriger mit seinem Wagen anfuhr. Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, werde jetzt ermittelt. (dpa)

+++ 30. Juni +++

Randale in Friedrichshain: Staatsschutz ermittelt

Nach Schmierereien an Hausfassaden und mehreren Brandanschlägen in Berlin-Friedrichshain hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Randalierer hatten in der Nacht unter anderem einen Stromausfall an Straßenlaternen ausgelöst, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Eine Zeugin in der Rigaer Straße will dabei gesehen haben, wie mehrere Unbekannte eine Hausfassade beschmierten. Die Beamten sahen vor Ort dann 20, zum Teil vermummte Menschen, von denen sich einige zu Fuß vom Tatort entfernten.

Gegen 1.10 Uhr meldete dann eine weitere Zeugin mehrere dunkel gekleidete Menschen in der Liebigstraße und der Rigaer Straße. Auch sie seien dabei gewesen, Hausfassaden zu beschmieren. Außerdem sollen sie auf der Kreuzung mehrere Gegenstände angezündet haben und danach in ein Haus in der Rigaer Straße geflüchtet sein. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand. Insgesamt seien vier Autos beschädigt, bei mehreren Laternen seien die Kabel herausgerissen worden. Außerdem stellte die Polizei diverse Farbschmierereien mit politischen Hintergrund fest. (dpa)

Mann nahe Alexanderplatz erstochen - Neue Spur, Täter nicht gefasst

Rund 15 Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 26-jährigen Litauers in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes hat die Polizei den Täter noch nicht gefasst, sucht aber jetzt nach einem zweiten Beteiligtem. Der Mann soll Anfang 20 Jahre alt, hager und athletisch sowie etwa 1,80 Meter groß sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Ermittelt worden sei auch, dass das Opfer Kontakte zu Männern tschetschenischer Herkunft gehabt haben soll.

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera wird bereits öffentlich nach dem Hauptverdächtigen gefahndet. Der etwa 40 Jahre alte Mann sei aber noch nicht identifiziert. In der Beschreibung des Verdächtigen werden eine kräftige Gestalt sowie eine Halbglatze mit Haarkranz genannt. Er soll in der um 22.16 Uhr am Alexanderplatz eingefahrenen U-Bahn der Linie U2 einen bislang unbekannten Zeugen angesprochen haben. Der Verdächtige soll nach der Tat am 18. März 2019 zu Fuß zu dem Bahnhof geflüchtet sein.

Die Ermittler baten um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas an dem Tattag beobachtet hat, sollte sich melden. Gefragt wurde auch, wer Angaben zu Männern tschetschenischer Herkunft machen kann, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat Geld eintreiben sollten.

Dem Litauer, der in Berlin-Spandau lebte, war es noch gelungen, den Notruf der Polizei zu wählen. Als die Rettungskräfte kamen, hatte er bereits das Bewusstsein verloren. Es gelang nicht mehr, ihn zu reanimieren.

Trickbetrüger festgenommen

Weil ein Rentner den Betrugsversuch durchschaute, konnte am Montag ein Trickbetrüger geschnappt werden. Der 76-Jährige erhielt am Montagabend gegen 19 Uhr in seiner Wilmersdorfer Wohnung einen Anruf, bei dem sich der Unbekannte auf der anderen Seite als Polizist ausgab. Dabei gab der Anrufer vor, dass der Rentner in Kürze Opfer eines Trickbetruges werden und zu seinem eigenen Schutz sein Geld und seine Wertsachen einem umgehend eintreffenden „Polizisten“ übergeben solle. Der Angerufene versicherte, alles genauso tun zu wollen und verständigte dann die richtige Polizei. Als dann der 43-jährige Tatverdächtige bei dem pfiffigen Rentners erschien, klickten die Handschellen.

Ob der Trickbetrüger auch für weitere Straftaten verantwortlich ist, ermittelt nun das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Berlin noch einmal um besondere Aufmerksamkeit, um Trickbetrügern nicht „auf den Leim zu gehen“. Bei Interesse finden sich Hinweise zu den einzelnen Vorgehensweisen und Maschen der Betrüger auf unserer Internetseite unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/betrug/. (BLZ)

Skoda überschlug sich

Am Montagnachmittag hat sich in Nikolassee ein Auto überschlagen. Eine 31-Jährige war gegen 16 Uhr auf der Potsdamer Chaussee in Richtung Nibelungenstraße unterwegs, als die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen vom Fahrstreifen abkam und einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wohnwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sie sich mit ihrem Skoda und musste später von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie kam mit Arm- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mehrere Fahrzeug-Brände in der Nacht in Berlin

In Berlin haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Fahrzeuge gebrannt. Im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen gingen ein Auto und ein Wohnwagen in Flammen auf. Das Auto brannte gegen 01.19 Uhr in der Wustrower Straße, der Wohnwagen in der Falkenberger Chaussee gegen 02.11 Uhr, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem fing kurz vor 3.00 Uhr ein Auto in Schöneberg in der Straße Am Lokdepot Feuer. In allen drei Fällen konnte der Brand gelöscht werden, niemand wurde verletzt. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge bei Bränden beschädigt oder zerstört - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt war ein Auto im Prenzlauer Berg in Flammen aufgegangen. (dpa)

+++ 29. Juni +++

Waldgebiete nahe Dreilinden: 27-jährige Joggerin vergewaltigt - Fahndung nach Täter

Eine 27-jährige Joggerin ist in einem Waldgebiet nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden, im Südwesten Berlins, nach eigenen Angaben von einem Unbekannten überfallen und vergewaltigt worden. Angehörige hätten die Frau am Sonntagabend als vermisst gemeldet, nachdem die Joggerin in das Waldgebiet aufgebrochen und drei Stunden später nicht wieder zurückgekehrt sei, teilte die Polizei am Montag mit. Als die Polizei daraufhin Suchmaßnahmen einleitete, sei die 27-Jährige offensichtlich verletzt nach Hause zurückgekehrt.

Sie habe angegeben, von einem Unbekannten überwältigt und in ein Gebüsch gezogen worden zu sein, berichtete die Polizei. Dort soll der Mann sich an der 27-Jährigen vergangen haben. Später sei es ihr gelungen, sich zu befreien und zu flüchten.

Die Frau, die unter anderem Hautabschürfungen davongetragen haben soll, wurde von Rettungskräften versorgt. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter - auch mit einem Polizeihubschrauber und Fährtensuchhunden - hatten zunächst keinen Erfolg. Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexulverbrechen. (dpa)

Polizei sucht nach Besetzern auf Dragoner-Areal 

Mit rund 250 Einsatzkräften hat die Berliner Polizei am Montag nach möglichen Besetzern auf dem Dragoner-Areal in Kreuzberg gesucht. Es werde derzeit geprüft, ob sich auf dem Gelände noch Menschen aufhielten, hieß es in einer Mitteilung der Polizei am frühen Nachmittag. Zuvor hätten sich zur Mittagszeit rund 40 Menschen vor dem Gebäude versammelt und seien auf das Gelände gelangt.

Am Sonntag war vor dem Areal ein Fahrradkorso unter dem Motto „Jugend braucht Freiräume“ zu Ende gegangen. Einige Teilnehmer hatten dann laut Polizei aufgerufen, in das Gebäude zu gehen. Nach einer Aufforderung der Sicherheitskräfte waren rund 60 Menschen anschließend vor das Gebäude getreten; bis zum Montagmorgen seien dann etwa 40 zu einer Mahnwache vor dem Areal geblieben.

Die Besetzung sei eine Aufforderung an das Land Berlin, das Objekt für die Jugendzentren Drugstore und Potse zur Verfügung zu stellen und sich mit dem Bezirk auf eine Nutzung zu einigen, hieß es vonseiten der Besetzer. Das Jugendzentrum Potse befindet sich aktuell in einem Räumungsprozess. (dpa)

Tödlicher Angriff auf 23-Jährige - Lebensgefährte vor Gericht

Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 23 Jahre alten Frau in Berlin-Neukölln muss sich ihr Lebensgefährte vor dem Landgericht verantworten. Der 25-Jährige soll seine Partnerin in einem Streit in der gemeinsamen Wohnung geschlagen, gewürgt und schließlich mit einem Messer attackiert haben. Die Frau starb noch am Tatort. Die beiden Verteidiger des Mannes kündigten zu Prozessbeginn am Montag an, dass sich ihr Mandant voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 8. Juli äußern werde.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 25-jährigen Deutschen, der zuletzt in der Sicherheitsbranche tätig gewesen sei, Totschlag zur Last. Am Nachmittag des 27. Dezember 2019 habe er nach einem Wortgefecht seine Partnerin mit Faustschlägen traktiert. Dann habe er sie gewürgt und ihr schließlich mit einem Küchenmesser mindestens 14 Schnitte beigebracht und sechs Stiche in den Hals- und Kinnbereich versetzt - „wobei er ihren Tod zumindest billigend in Kauf nahm“.

Was zu dem tödlichen Streit führte, sei bislang nicht bekannt, hieß es am Rande der Verhandlung. In der etwa einjährigen Beziehung sei es allerdings häufiger zu Auseinandersetzungen gekommen. Nach der Tat sei der Angeklagte zur Berliner Wohnung seiner Eltern gefahren. Von dort aus sei die Polizei alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, sei das Opfer bereits tot gewesen. Der 25-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind fünf weitere Tage vorgesehen. (dpa)

Festnahme nach Brand am Reichstagsgebäude

Nach dem Brand an einer Spanplatte am Berliner Reichstagsgebäude hat die Polizei eine Tatverdächtige festgenommen. Die Frau habe sich selbst gestellt, berichtete ein Sprecher der Polizei am Montag. Ein politisches Motiv sei nicht erkennbar, es werde weiter ermittelt. Nähere Informationen zur Verdächtigen, die aus dem Bundesgebiet stammen soll, gab es zunächst nicht. Der Betrieb im Bundestag lief normal weiter. Von Beeinträchtigungen war nichts bekannt, wie es in der Pressestelle hieß. (dpa)

Auto brennt in Prenzlauer Berg 

Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg hat am frühen Montagmorgen ein Auto in Flammen gestanden. Der Wagen sei komplett ausgebrannt, obwohl die Feuerwehr schnell im Einsatz war, teilte die Polizei mit. Eine Fußgängerin habe die Feuerwehr gegen 2.00 Uhr alarmiert. Trotzdem sei auch ein daneben geparkter Pkw in der Fritz-Riedel-Straße Ecke Cotheniusstraße stark beschädigt worden. In der vergangenen Woche wurden mehrmals aus Neukölln brennende Autos gemeldet. (dpa)

Brand am Reichstagsgebäude

Am Berliner Reichtagsgebäude hat in der Nacht zu Montag eine Spanplatte gebrannt. Gegen 0.30 Uhr fing aus bislang unbekannter Ursache eine kleine Fläche einer Spanplatte an einem Fenster an der Ostseite des Gebäudes Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte. Der Brand wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Laut Sprecher war der Einsatz, zu dem zunächst 50 Rettungskräfte gerufen wurden, nach rund 30 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Zunächst hatten B.Z. und Bild berichtet. Nach Informationen der beiden Zeitungen fahndet die Polizei nach dem Täter oder den Tätern. Die Berliner Polizei bestätigte dies am Montagmorgen zunächst nicht, berichtet dpa.

Da das Reichtagsgebäude unter einem besonderen Schutz steht, wurden zunächst mehr Feuerwehrleute gerufen, als letztendlich nötig waren, hieß es vom Sprecher weiter. (dpa)

Ein Verletzter bei Brand in Hochhaus in Marzahn

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Berlin-Marzahn ist in der Nacht zu Montag eine Person verletzt worden. Gegen 23.00 Uhr brannte es in einem Kellerverschlag des Hauses in der Mehrower Allee, wie die Berliner Feuerwehr twitterte. Es wurden zwei Erwachsene und zwei Kinder in Sicherheit gebracht - von den zwei Erwachsenen kam einer ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit 45 Rettungskräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)

+++ 28. Juni +++

Mann stirbt während eines Polizeieinsatzes in Berlin

Ein 41-Jähriger ist während eines Polizeieinsatzes in Berlin-Wilmersdorf gestorben. Er randalierte zuvor in der Nacht auf Sonntag in einem Treppenhaus, wie die Polizei mitteilte. Er habe Gegenstände geworfen, an einem Metallgitter gerüttelt und versucht, an diesem im Treppenhaus weiter nach oben zu klettern. Er stand laut Polizei wohl unter Drogen- und Alkoholeinfluss.

Zwei Polizisten versuchten demnach, beruhigend auf den Mann einzuwirken und die Situation zu deeskalieren. Das sei nicht gelungen. Um einen Sturz oder Sprung des 41-Jährigen zu verhindern, sei ein Polizist zu ihm gegangen und habe ihn auf den Boden gezogen. Dort wurden ihm Handfesseln angelegt. Wegen einer Verletzung am Auge und des mutmaßlichen Drogen- und Alkoholeinflusses riefen die Beamten einen Rettungswagen. «Bei der Umlagerung für den Transport kollabierte der 41-Jährige plötzlich und musste reanimiert werden», hieß es von der Polizei. Die Reanimation sei erfolglos gewesen und der Mann gestorben. (dpa)

Grunewald: Rentner fährt mit E-Bike gegen Baum, schwer verletzt

Ein 78-jähriger Mann ist mit seinem Pedelec von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann erlitt laut Polizei schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen. Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 11.30 Uhr in einer Rechtskurve in Höhe Lieper Bucht. Der Mann war vom Grunewaldturm in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Havelchaussee an der Unfallstelle bis etwa 12 Uhr gesperrt. (BLZ)

Schmargendorf: Radfahrerin stürzt und verletzt sich schwer

Eine 62-jährige Frau hat die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren und ist gestürzt. Die Radfahrerin erlitt nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Sie war am Samstag, gegen 13 Uhr in Schmargendorf unterwegs. Auf der Rheinbabenallee, kurz vor der Einmündung in die Hundekehlestraße, ist die Seniorin durch eine Fahrbahnerhöhung gestürzt. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und war kurzzeitig nicht ansprechbar. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. (BLZ)

Stolpersteine beschädigt

Unbekannte haben in Kreuzberg mehrere Stolpersteine beschädigt. Ein Anwohner der Dieffenbachstraße entdeckte am frühen Samstag-Vormittag zehn mit schwarzer Farbe beschmierte Stolpersteine. Die Farbe wurde entfernt. Der Staatsschutz ermittelt. (BLZ)

Fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt

An einer Tankstelle in Berlin-Köpenick ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag fremdenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei sollen die beiden Tatverdächtigen den 29-Jährigen gegen 4.15 Uhr an einer Tankstelle in der Friedrichshagener Straße beleidigt und anschließend mit einem Fahrzeug verfolgt haben. Der junge Mann fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte beim Landeskriminalamt Berlin. (BLZ)

Supermarkt-Raub mit Messer ohne Beute – Festnahme

Ein betagter Räuber ist am späten Sonnabend ohne Beute aus einem Supermarkt in Mitte geflohen und kurz darauf festgenommen worden. Der 62-Jährige forderte mit vorgehaltenem Messer von einer 22-jährigen Verkäuferin Bargeld. Die junge Frau rief um Hilfe, und der Tatverdächtige verließ den Supermarkt ohne Beute. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann kurz darauf auf dem Parkplatz der Filiale fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme wurde der mutmaßliche Räuber der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

Haltestelle mit Flusssäure verätzt

Unbekannte haben am Samstagabend in Westend eine Haltestelle mit Flusssäure beschädigt. BVG-Mitarbeitenden sahen einen mit Flusssäure angebrachten Schriftzug an der Haltestelle am U-Bahnhof Ruhleben und riefen die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin sicherten Spuren, bestätigten, dass es sich um Flusssäure handelte und entnahmen Proben. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten wurde die Haltestelle wieder freigegeben. Ein Fachkommissariat für Umweltdelikte beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt. wegen schwerer Gefährdung durch Freisetzen von Giften und Sachbeschädigung. (BLZ)

+++ 26. Juni +++

Riesige Rauchsäule: Feuerwehr löscht Brand in Kreuzberg

Weithin sichtbar war die Rauchsäule über dem brennenden Flachdach einer Sporthalle. Die Feuerwehr konnte den Brand am Freitagnachmittag rasch löschen. (BK)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Charlottenburg: Unfall bei illegalem Autorennen

Bei einem illegalen Autorennen hat es am Donnerstagabend in Charlottenburg einen Unfall gegeben. Laut Polizei rasten gegen 21 Uhr drei Mercedes, die sich ein Rennen lieferten, über den Kurfürstendamm in Richtung Wielandstraße. Sie bogen am Olivaer Platz rechts in Richtung Konstanzer Straße ab und gefährdeten dabei Fußgänger und Radfahrer. Dann bogen die drei Wagen gleich wieder nach links in Richtung Lietzenburger Straße ab. Dabei stieß der letzte Mercedes mit einem entgegen kommenden VW zusammen, mit dem ein 25-Jähriger unterwegs war. Die anderen beiden Mercedes setzten ihre Fahrt fort. Bei dem Zusammenstoß erlitt der VW-Fahrer Kopf- und Halsverletzungen. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme erschienen drei Bekannte des Mercedes-Fahrers am Unfallort. Von diesen erkannte ein Polizeibeamter einen 19- und einen 21-Jährigen als Fahrer der anderen beiden Mercedes wieder. Polizisten beschlagnahmten die Führerscheine der zwei 19-Jährigen sowie den am Unfall beteiligten Mercedes. Der 21-Jährige entfernte sich wieder vom Ort, noch bevor seine Beteiligung am mutmaßlichen Rennen abschließend geklärt werden konnte. Gegen die Drei wird wegen des Verdachts der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (tc)

Mit Polizeiauto zusammengestoßen und dann geflüchtet

Nach einer Kollision mit einem Polizeiauto in Kreuzberg ist am Donnerstagabend ein Autofahrer geflüchtet. Laut Polizei fuhr der Streifenwagen gegen 22.30 Uhr langsam, mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gegenfahrbahn der Skalitzer Straße in Richtung Oppelner Straße. Aus einer bereits gebildeten Rettungsgasse scherte dann auf einmal ein Auto aus und fuhr gegen den Streifenwagen. Anschließend entfernte sich der Wagen in unbekannte Richtung und entkam. Mitarbeiter eines Fachkommissariats für Verkehrsdelikte sicherten vor Ort Spuren. (tc)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Berlin-Schöneberg: Mann springt während Polizeieinsatz von Brücke 

Während einer Polizeikontrolle ist ein junger Mann von einer Brücke in einem Park in Berlin-Schöneberg gesprungen. Dabei verletzte sich der 23-Jährige in der Nacht zu Freitag schwer, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus.
Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 0.45 Uhr auf der Carl-Zuckmayer-Brücke, die durch den Park führt. Nach Angaben der Polizei hatten sich zwei Gruppen gestritten und teilweise geprügelt. Die Polizei sei eingeschritten. Als die Personalien aufgenommen werden sollten, habe der offenbar betrunkene Mann einen Polizisten beleidigt und ihm vor die Füße gespuckt.

Dann sei er losgerannt und zur Überraschung aller Zeugen von der Brücke in den etwa sechs bis sieben Meter tieferliegenden Park gesprungen. Dabei habe er schwere Verletzungen an den Armen und im Gesicht erlitten. Von einer versuchten Selbsttötung gehe man nicht aus, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)

Wieder brennen Autos in Berlin-Neukölln

Erneut haben in Neukölln Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Anwohner gegen 2 Uhr in der Donaustraße kleine Flammen an einem Nissan Micra, die noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr selbst erloschen. Wenige Meter entfernt brannte gegen 2.50 Uhr ein Skoda Fabia. Die Flammen griffen auf einen daneben geparkten Mercedes über. Um 4.15 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schönstedtstraße alarmiert, nachdem dort ein Opel Vectra angezündet worden war. 

In der Donaustraße brannten in der Nacht zu Freitag mehrere Autos.
Foto: Pudwell

Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten in Neukölln mehrere Autos gebrannt, darunter auch in der Donaustraße. (tc)

Köpenick: Zug rammt Catering-Transporter

Am Anhänger entstand Sachschaden. 
Foto: Pudwell

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ist der Fahrer eines Transporters mit Catering-Anhänger in Köpenick nur knapp einer Katastrophe entkommen. Am Bahnübergang in der Rudolf-Rühl-Allee hatte er es verkehrsbedingt nicht mehr geschafft, seinen Anhänger aus dem Gefahrenbereich der Schienen zu fahren, als sich plötzlich die Schranken schlossen. Die Lok eines Zuges mit Autoanhängern rammte den Anhänger im Heckbereich. Verletzt wurde durch den Aufprall niemand. Am Anhänger entstand Sachschaden in unbekannter Höhe, an der Lok geringer Schaden. Die Rudolf-Rühl-Alle war für über 2 Stunden gesperrt. (BLZ)

+++ 25. Juni +++

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag hat eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwere Verletzungen erlitten. Die 69-Jährige war gegen 16 Uhr auf dem Fahrradschutzstreifen der Konrad-Wolf-Straße in Richtung Freienwalder Straße unterwegs, als sie einem Lieferwagen links ausweichen musste. Als der Fahrer des Wagens dann die Fahrertür öffnete, wich sie noch weiter nach links aus, geriet mit dem Rad in eine Straßenbahnschiene und stürzte. Der Fahrer verließ unerkannt den Unfallort. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 69-Jährige mit schweren Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Stein von Brücke auf ICE geworfen: Bahnstrecke Hamburg–Berlin gesperrt

Auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin ist am Donnerstag ein ICE nahe dem schleswig-holsteinischen Reinbek von einem Stein getroffen worden. Der Stein habe eine Scheibe des Zuges durchschlagen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Vermutlich sei der Stein von einer Brücke geworfen worden. Ob jemand verletzt wurde, war zunächst unklar. Die Strecke wurde vorerst gesperrt. Ob von der Sperrung auch Züge aus Richtung Berlin und Rostock betroffen sind, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Deutsche Bahn teilte auf Twitter mit, ein ICE nach Berlin werde umgeleitet und verspäte sich um 45 Minuten. (dpa)

Unfall mit vier Fahrzeugen auf A2 endet glimpflich – eine Verletzte

Das Überholmanöver eines Autofahrers auf der A2 Richtung Magdeburg hat einen Unfall mit vier Fahrzeugen nach sich gezogen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der 49-Jährige nach eigenen Angaben am Mittwoch zwischen den Anschlussstellen Brandenburg an der Havel und Wollin beim Überholen mit dem Anhänger eines Lkw. Dadurch sei er ins Schlingern gekommen und auf den linken Fahrstreifen geraten. Dort erfasste er seitlich den Wagen einer 55-Jährigen.

Die Autofahrerin wurde durch den Zusammenprall in die Mittelschutzplanke geschleudert. Über das durch den Unfall entstandene Trümmerfeld fuhr wiederum ein dahinter fahrender 29-Jähriger mit seinem Pkw. Alle Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurde lediglich eine 73-jährige Mitinsassin der Autofahrerin leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 22.000 Euro. (dpa)

Durchsuchung wegen Hundewelpen-Handels

Wegen illegalen Handels mit Hundewelpen haben Polizisten am Donnerstagmorgen in Berlin und Brandenburg zwei Wohnungen durchsucht. Eine 24-Jährige aus dem Lichtenberger Ortsteil Neu-Hohenschönhausen steht in dringendem Verdacht, mit Hundewelpen gehandelt zu haben. In rund 30 Fällen soll sie Welpen über ein Online-Verkaufsportal für 300 bis 500 Euro unter Vorlage gefälschter Impfpapiere verkauft haben. Die meisten Tiere starben dann nach kurzer Zeit oder konnten nur unter erheblichem Kostenaufwand durch die Käufer am Leben erhalten werden. Die Tatverdächtige wurde nach der Durchsuchung einem Richter vorgeführt, der den zuvor erlassenen Haftbefehl bestehen ließ, die Frau aber unter strengen Auflagen vom Vollzug der Untersuchungshaft verschonte.

Polizisten durchsuchten auch die Wohnung der 49-jährigen Mutter der Frau in Jänschwalde. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler nach eigenen Angaben Beweismittel und Bargeld. Sie leiteten Ermittlungen wegen Geldwäsche ein. (tc)

Berlin-Wilmersdorf: Mann stirbt bei Wohnungsbrand

In Wilmersdorf ist ein Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. 
Foto: Pudwell

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus im Berliner Stadtteil Wilmersdorf ist ein Mann ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden den Bewohner in seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss leblos vor, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Bei den Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann. Ein weiterer Bewohner des viergeschossigen Hauses in der Brandenburgischen Straße musste in Sicherheit gebracht werden, er blieb aber unverletzt. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 30 Einsatzkräfte vor Ort, das Feuer war in einer knappen Stunde gelöscht. Warum Möbel und Einrichtungsgegenstände in der Wohnung in Brand gerieten, war zunächst nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. (dpa)

Mehrere brennende Autos in Berlin

In der Nobelstraße in Berlin-Neukölln brannte ein Firmenfahrzeug.
Foto: Pudwell

In Berlin haben in den frühen Morgenstunden drei Autos gebrannt. Im Bezirk Neukölln stand in der Nobelstraße Ecke Boschweg ein Firmenfahrzeug in Flammen, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums am Donnerstag sagte. Ein weiteres Auto soll beschädigt worden sein. Ob der Staatsschutz wegen eines möglichen politischen Motivs ermittelt, bestätigte der Sprecher zunächst nicht. Auch an einem anderen Ort im Bezirk – in der Donaustraße Ecke Schönstedtstraße – brannte demnach ein Pkw. Nach Angaben der Feuerwehr kam hier ebenfalls ein zweiter Wagen zu Schaden. Wie der Feuerwehrsprecher sagte, ereignete sich ein weiterer Fahrzeugbrand in der Rixdorfer Straße im Stadtteil Mariendorf. Zu diesem Brand konnte sich das Lagezentrum der Polizei zunächst nicht äußern. In den anderen Fällen laufen die Ermittlungen, hieß es. (dpa)

Verkehrsunfall mit Auto und Motorrad im Kreis Barnim

Auf der Bundesstraße 158 ist es in Werneuchen (Landkreis Barnim) zu einem Unfall mit einem Auto und einem Motorrad gekommen. Die Person auf dem Motorrad wurde am Mittwochabend schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher der Leitstelle am Donnerstag sagte. Der oder die Fahrerin schwebte am Mittwochabend aber nicht in Lebensgefahr. Angaben zu Geschlecht und Alter sowie zum Unfallhergang konnte der Sprecher zunächst nicht machen. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

+++ 24. Juni +++

Lkw schleift Pkw mit sich – Fahrerin schwer verletzt

Am Dienstagmittag ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwer verletzt worden. Die 52-Jährige wendete gegen 12.20 Uhr mit ihrem Skoda an der Kreuzung Marzahner Straße Ecke Plauener Straße und wurde dabei vom Lastwagen eines 30-Jährigen erfasst. Das Auto wurde durch den Lkw rund 30 Meter mitgeschleift. Die Autofahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen am ganzen Körper. Lebensgefahr besteht nicht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Marzahner Straße war in beiden Richtungen rund drei Stunden gesperrt. (BLZ)

Mit Mietwagen versucht, Automaten zu knacken

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht versucht, mit einem Mietwagen einen Geldautomaten in Kreuzberg zu knacken. Eine unbekannte Person rammte gegen 3.30 Uhr den VW Polo an der Kreuzung Schöneberger Straße Ecke Hafenplatz gegen einen dort freistehenden Geldautomaten. Trotzdem das Auto und der Automat nebst angrenzenden Zaun stark beschädigt wurden, gelangten die Unbekannten nicht an das Geld und entkamen ohne Beute. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten das Tatfahrzeug sicher. Offenbar hatten die Täter zuvor vergeblich versucht, das Auto in Brand zu setzen. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Razzia: Bundespolizei durchsucht Wohnungen in Berlin wegen Schleusern

Mit einer Razzia ist die Bundespolizei am Mittwochmorgen in Berlin gegen Schleuserkriminalität vorgegangen. Ein Haftbefehl gegen einen 38-jährigen Albaner sei vollstreckt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten entdeckten demnach außerdem „eine ganze Reihe an Urkunden“, darunter Reisepässe und ID-Karten, die nun überprüft werden. „In ersten Fällen haben wir schon klar erkannt, dass es sich um gefälschte Dokumente handelt“, sagte der Sprecher.

170 Beamte durchsuchten seit 6 Uhr elf Objekte, vor allem Wohnungen – unter anderem in Wedding und Schöneberg. Aber auch eine gastronomische Einrichtung sei darunter. Die Polizisten seien bei den Durchsuchungen außerdem auf acht vermutlich Geschleuste in Wohnungen gestoßen. (dpa)

+++ 23. Juni +++

Lebenslange Haft für 38-Jährigen wegen Mordes an Ehefrau

Weil er nach Überzeugung des Gerichts seine Ehefrau und Mutter seiner drei Kinder erwürgt hat, muss ein 38-Jähriger lebenslang hinter Gitter. Das Landgericht Frankfurt (Oder) sprach ihn am Dienstag des Mordes schuldig, wie Gerichtssprecher Jasper Schüler-Dahlke mitteilte.

In der Urteilsbegründung der Richterin habe es unter anderem geheißen, der Angeklagte habe die Tat heimtückisch und aus niederen Beweggründen begangen. Mit dem Schuldspruch folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die ebenfalls die Höchststrafe gefordert hatte.

Der Angeklagte aus Eberswalde hatte die Tat während des Prozesses gestanden. Die Verteidigung hatte auf Totschlag und eine Gefängnisstrafe von mindestens zehn Jahren plädiert. (dpa)

Mutmaßlicher Einbrecher nach Sprung in die Havel gefasst

Mit einem beherzten Sprung ins Wasser hat ein Polizeibeamter in Rathenow (Havelland) einen mutmaßlichen Einbrecher gefasst. Die Polizei sei am Montag von einer 61-Jährigen alarmiert worden, weil ein Unbekannter durch ein Fenster ihres Einfamilienhauses gespäht habe, berichtete die Polizei am Dienstag. Als der Mann bemerkt habe, dass er entdeckt worden war, sei er mit seinem Rucksack in die Havel gesprungen und habe sich am anderen Ufer im Schilfgürtel versteckt.

Einer der alarmierten Polizeibeamten konnte mit Hilfe eines Hausbootbesitzers den Schilfgürtel absuchen. Als er den Gesuchten entdeckt hatte, sprang der Beamte ins Wasser und nahm den Mann fest. Der Mann habe heftigen Widerstand geleistet und dabei einen zweiten Polizisten, der vom Land aus zu Hilfe geeilt war, verletzt, so die Polizei. Dem mutmaßlichen Einbrecher konnten schließlich Handfesseln angelegt werden.

Da gegen den 30-Jährigen bereits ein Untersuchungshaftbefehl vorlag, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Seinen Rucksack konnten Polizeitaucher aus der Havel bergen. Darin habe sich unter anderem typisches Einbruchswerkzeug gefunden, berichtete die Polizei. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Razzia wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen

Wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs bei Corona-Soforthilfen sind in Berlin erneut mehrere Objekte durchsucht worden. Der Tatverdacht richte sich gegen zwei Männer aus der islamistischen Szene, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstagmorgen per Twitter mit. Nach ersten Angaben der Polizei wurden drei Objekte seit 7.00 Uhr durchsucht, darunter eine Moschee in Berlin-Tempelhof. Rund 250 Einsatzkräfte seien an dem Einsatz beteiligt, hieß es.

In den vergangenen Wochen war es bereits mehrfach zu Durchsuchungen in der salafistischen Szene gekommen wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs bei Corona-Soforthilfen. (dpa)

+++ 22. Juni +++

Friedrichsfelde: Erst Hitlergruß, dann mit Schraubendreher zugestochen

In Friedrichsfelde hat ein 40-Jähriger zwei Männer mit einem Schraubenzieher verletzt. Wie die Polizei meldete, ging dem Vorfall ein Streit voraus. Der 40-Jährige soll auf seinem Balkon den sogenannten Hitlergruß gezeigt und laut „Heil Hitler“ gerufen haben. Nachbarn hätten dies bemerkt und den Mann zur Rede gestellt.

Es kam zunächst zu einem lauten Streit, woraufhin der 40-Jährige an der Wohnungstür der Nachbarn klingelte und beim Öffnen einem 71-Jährigen mit dem Schraubendreher gegen dessen Stirn stach. Auch den Bruder des 71-Jährigen, der zu Hilfe eilte, griff der Mann an und stach ihm in den Arm. Die beiden Verletzten mussten zunächst nicht behandelt werden.

Bei dem 40-Jährigen wurde eine Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam durchgeführt, die er anschließend wieder verlassen durfte. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BLZ)

Ein Toter und acht Verletzte bei Busunfall nahe Mittenwalde

Bei einem Unfall mit einem Bus und einem Transporter im Landkreis Dahme-Spreewald sind am Montagnachmittag ein Mann getötet und mindestens acht Menschen verletzt worden, davon zwei schwer. Die Kollision der beiden Fahrzeuge habe sich auf der B246 in der Ortslage Telz nahe Mittenwalde ereignet, sagte ein Polizeisprecher in Potsdam.

Bei dem Toten handle es sich vermutlich um den Transporterfahrer, bei den acht Verletzten um alle Insassen des Reisebusses. Dessen Fahrer soll zu den beiden Schwerverletzten gehören, die laut Sprecher nicht in Lebensgefahr schweben. Alle übrigen Businsassen seien leicht verletzt.

Nach dem Unfall kamen laut Polizei vier Rettungshubschrauber und acht Rettungswagen zum Einsatz. Feuerwehr und Rettungsdienste seien mit rund 45 Kräften zur Unfallstelle geeilt. Zur Ursache des Zusammenstoßes konnte der Sprecher zunächst nichts sagen, es sei aber inzwischen die Sachverständigenorganisation Dekra vor Ort. (dpa)

Knapp 4500 Verstöße bei Schwerpunktkontrollen der Polizei

Während einer Kontrollwoche im Berliner Straßenverkehr hat die Polizei fast 4500 Verstöße von Autofahrern und Radfahrern festgestellt. Knapp 850 Mal wurden rote Ampeln ignoriert - erwischt wurden dabei vor allem Radfahrer, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Demzufolge waren Autofahrer 585 Mal zu schnell unterwegs. Es gab 545 Verstöße durch Telefonieren am Steuer, 369 mal fuhren Radfahrer auf Gehwegen, 93 mal Autofahrer durch Fahrradstraßen. Die Polizei erwischte außerdem 328 Fahrer beim falschen oder gefährlichen Abbiegen, und in 222 Fällen waren Menschen nicht richtig angeschnallt. Dazu kamen 1838 Fälle von falschem Parken und Halten. (dpa)

Ermittlungen zu illegalem Straßenrennen in Hennigsdorf

Die Polizei ermittelt in Hennigsdorf (Oberhavel) wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens. Zeugen hatten die Beamten wegen diverser Motor- und Fahrgeräusche am Sonntagabend auf mehrere Fahrzeuge am alten Walzwerk aufmerksam gemacht. Dort stellten Beamte etwa 20 Fahrzeuge mit Berliner Kennzeichen fest, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte.

Wegen der wahrgenommenen Geräuschkulisse und auffälligen Abriebspuren auf dem Asphalt wurden die Identitäten sämtlicher Personen festgestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts, ein verbotenes Autorennen veranstaltet zu haben. (dpa)

Lichtenberg: Mann mit Metallstange attackiert und verletzt

Bei einem Streit in Alt-Hohenschönhausen ist ein Mann von einem Unbekannten mit einer Stange attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der 31-Jährige gegen 23.30 Uhr mit einer Frau gestritten haben. Wenig später kam ein Begleiter der Frau hinzu und schlug mit einer Stange gegen das Bein des 31-Jährigen. Die Frau fuhr mit ihrem Begleiter in einem schwarzen Pkw davon. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt werden musste. (BLZ)

Geschwindigkeitskontrolle in Friedenau: Lamborghini mit 148 km/h unterwegs

Ein 26-Jähriger ist am Sonntagabend mit seinem Lamborghini in eine Verkehrskontrolle gerauscht. Er fuhr auf der Bundesallee in Friedenau mit 148 km/h. Der 26-Jährige muss mit einem Bußgeld von mindestens 680,- Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Die Verkehrspolizei hat an der Stelle zahlreiche weitere Verstöße festgestellt: Die Einsatzkräfte stoppten 26 Fahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen. Von den Angehaltenen überschritten 22 Personen die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h und lagen somit im Bereich eines Fahrverbots.

Unter den Kontrollierten war ein 57-jähriger Mann, der einräumte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei. Gegen ihn wird jetzt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (BLZ)

Biesdorf: Radfahrer fährt Fußgängerin um

Ein 48-jähriger Radfahrer hat am Sonntagnachmittag in Biesdorf eine Fußgängerin angefahren. Der Mann war auf dem geteilten Geh- und Radweg im Landschaftspark Wuhletal unterwegs und stieß mit der 42 Jahre alten Fußgängerin zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Beide stürzten. Der Radfahrer erlitt Kopf- und Armverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Fußgängerin klagte über Schmerzen an ihrer Schulter. Eine Behandlung war nicht erforderlich. (BLZ)

Friedrichsfelde: Frau ins Gesicht gespuckt - fremdenfeindlicher Hintergrund

Eine 33-Jährige ist von einem Mann in Friedrichsfelde attackiert worden. Er hielt sie fest und spuckte ihr mehrmals ins Gesicht. Die Frau war gegen 19.30 Uhr mit ihrem Kind auf dem Arm auf dem Gehweg in der Straße Am Tierpark unterwegs, als der Mann sie plötzlich angriff. Anschließend stieß der Mann die 33-Jährige von sich weg, trat nach ihr und traf sie am Oberschenkel. Zeitgleich beschimpfte der Täter die Angegriffene und flüchtete im Anschluss. Die Polizei vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Spandau: Kind beinahe von Pflasterstein getroffen

Am Sonntagabend ist ein Kind in Wilhelmstadt beinahe von einem Pflasterstein getroffen worden. Nach bisherigen Ermittlungen spielte der Achtjährige gegen 19 Uhr in der Ruhlebener Straße auf einer Grünfläche vor den Balkonen eines Mehrfamilienhauses, als ein Pflasterstein knapp neben ihm einschlug. Dieser kam nach Angaben der Polizei offenbar aus Richtung der Balkone. Der 57-jährige anwesende Vater alarmierte die Polizei, die eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung einleitete. (BLZ)

Unfallbilanz: Eine Tote und 83 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 83 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 432 Unfälle, sagte ein Sprecher am Montag in Potsdam. Bei 67 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 365 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Eine 65 Jahre alte Autofahrerin kam am Samstag auf der Landstraße 23 zwischen Templin und Gandenitz (Landkreis Uckermark) aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie frontal mit dem Auto eines 61-Jährigen. Beide kamen zunächst schwer verletzt in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. (dpa)

+++ 21. Juni +++

Dreijähriger in BVG-Bus schwer verletzt

In einem BVG-Bus in Grünau ist am Sonnabend ein Kind schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, musste der Busfahrer scharf bremsen, weil ein Unbekannter einen Stein gegen die Front des Busses geworfen hatte. Bei dem Bremsmanöver rutschte der Dreijährige von dem Schoß seiner Mutter und verletzte sich am Kopf sowie an den Knien. Der Junge kam in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mann überfährt beim Ausparken seine Ehefrau

Eine Frau ist am Sonntag bei einem Unfall in Wilmersdorf schwer verletzt worden. Laut der Polizei war die 80-Jährige gerade dabei, ihren gleichaltrigen Ehemann aus einer Parklücke am Bundesplatz zu weisen, als sie ins Straucheln kam und hinter dem Auto auf die Straße stürzte. Der Mann bemerkte den Sturz nicht und fuhr beim Rückwärtsfahren über sie. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. (BLZ)

Polizeischüler offenbar in Messerstecherei verwickelt

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonnabend ist in Wilmersdorf ein junger Mann schwer verletzt worden. Gegen 23.45 Uhr war es im Volkspark Wilmersdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei erlitt ein 18-Jähriger aus der einen Gruppe Stichverletzungen. Rettungskräfte versorgten den jungen Mann zunächst am Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus, in dem er sofort operiert werden musste. Sein Zustand soll jetzt stabil sein. In einer der Personengruppen sollen sich nach Angaben der Polizei zwei Polizeischüler befunden haben. Ihre Beteiligung werde derzeit geprüft, teilte die Behörde mit. Die Ermittlungen führt zunächst das Fachkommissariat für Polizeidelikte beim Landeskriminalamt. (tc)

Vermisster Kradfahrer nach Suche schwer verletzt gefunden 

Schwer verletzt konnte am Sonntag erst nach mehrstündiger Suche ein 31 Jahre alter Kradfahrer in einem Waldstück bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) gefunden werden. Angehörige hatten ihn als vermisst gemeldet, nachdem er von einer am Samstagabend geplanten kurzen Tour mit der Cross-Maschine nicht zurückgekehrt war, wie die Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin mitteilte. Die Polizei suchte mit Hubschrauber und Rettungshunden nach dem Mann. Durch Handyortung konnte der Bereich eingegrenzt werden. Gegen Sonntagmittag sei der Vermisste dann entdeckt und in eine Unfallklinik geflogen worden. Nach ersten Ermittlungen hatte der 31-Jährige einen Wassergraben übersehen und war über den Lenker geflogen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet: Er hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis und das Krad keine Haftpflichtversicherung. (dpa)

Raser flieht über A111 vor Polizei – Verdacht auf Drogeneinfluss 

“Ein Raser mit vier weiteren Personen im Wagen ist auf der Autobahn 111 der Polizei davongerauscht – und konnte erst mithilfe der Brandenburger Polizei gestoppt werden. Auf der Flucht brachte er mehrere andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Der 33-Jährige war laut Polizeimitteilung in der Nacht auf Sonntag „mit sehr hoher Geschwindigkeit“ in einem Pick-up Richtung Autobahndreieck Oranienburg unterwegs, als ihn eine Zivilstreife kurz hinter der Ausfahrt Waidmannsluster Damm bemerkte. Er habe das Blaulicht und Martinshorn der Polizisten ignoriert und sei über eine längere Strecke geflohen.

Andere Verkehrsteilnehmer mussten den Angaben zufolge ausweichen und stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Erst kurz vor dem Autobahndreieck Oranienburg konnten die Zivilkräfte dem Fahrzeug gemeinsam mit einem Funkwagen der Brandenburger Polizei den Weg abschneiden. Der Raser habe noch versucht, zu entkommen und sei gegen den Wagen der Zivilstreife gefahren. Den Angaben zufolge wurden dem 27-jährigen Beifahrer Handschellen angelegt, weil er sich heftig gegen die Festnahme wehrte.

Im Pick-up befanden sich noch ein 26-jähriger Mann und drei Frauen im Alter von 21, 27 und 29 Jahren. Eine Atemalkoholkontrolle beim Fahrer ergab einen Wert von 0,4 Promille. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er auch Drogen genommen hatte. Der Mann hatte keine Personalpapiere dabei, sein Wagen wurde beschlagnahmt. (dpa)

Streifenwagen fährt gegen Baum – zwei verletzte Polizisten

Bei der Fahrt zu einem Einsatzort ist in Zepernick (Barnim) ein Polizeiauto gegen einen Baum gefahren. Zwei Polizisten seien schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug in der Nacht zu Sonntag in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen. Die genaue Ursache werde ermittelt, hieß es. Die Beamten waren den Angaben nach auf dem Weg zu einem möglichen Wohnungseinbruch. Dort sollte der Täter noch vor Ort sein. (dpa)

Toter am See entdeckt – Kriminalpolizei ermittelt

Ein etwa 50 bis 60 Jahre alter Toter ist am Brüssower See (Landkreis Uckermark) entdeckt worden. Wie die Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) am Sonntag mitteilte, hatte ein Spaziergänger am Freitag eine leblose Person gemeldet. Ein alarmierter Notarzt stellte den Tod fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines unnatürlichen Todes aufgenommen. (dpa)

Brand in Wohnung – Feuerwehr findet Schwerverletzte in anderem Haus

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Charlottenburg sind am Sonntagvormittag ein Mann und eine Frau verletzt worden. Die Frau ging mit ihren schweren Verletzungen noch zurück in ihre Wohnung im Nachbargebäude. In der anderen Wohnung in der Wirmerzeile brannten Spiritus und Einrichtungsgegenstände, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Das Feuer sei beim Eintreffen der Feuerwehr schon gelöscht gewesen.

Einsatzkräfte brachten einen Verletzten aus der Wohnung ins Krankenhaus und wurden über eine weitere Person informiert, die sich auch in der Wohnung aufgehalten hatte und nach dem Brand in ihre eigene Wohnung im Nachbargebäude zurückgegangen war. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr fanden die Einsatzkräfte die Frau mit schweren Brandverletzungen und ließen sie von einem Notarzt in eine Spezialklinik bringen. Das Alter der beiden Verletzten war am Sonntagmittag noch nicht bekannt. (dpa)

Nach Raserei zerstört Auto andere Autos durch Aufprall

Der Unfallhergang konnte nur unter großer Polizeipräsenz untersucht werden. 
Foto: Morris Pudwell

Der Fahrer eines vollbesetzten Audi S8 hat auf einer Nebenstraße im Ortsteil Altglienicke in Treptow die Kontrolle über sein tonnenschweres Fahrzeug verloren. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, flog dann durch die Straße und blieb teilweise auf dem Bürgersteig stehen. Ein geparkter Peugeot Kombi wurde fast bis zur Unkenntlichkeit zerstört, ein Mercedes ebenso. Zwei geparkte Kleintransporter wurden auch noch zusammengeschoben. Nur unter hoher Polizeipräsenz konnte das Unfallgeschehen untersucht werden, da immer mehr Familienangehörige des Unfallverursachers an die Unfallstelle kamen. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Durch Messerstiche verletzt

In Prenzlauer Berg ist ein Mann durch Messerstiche verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde der 27-Jährige am Sonnabend, gegen 17.45 Uhr, in der Danziger Straße von zwei Männern angesprochen und von diesen gefragt, ob sie sein Handy nutzen dürften. Das lehnte der 27-Jährige ab. Daraufhin griff ihn einer der beiden Männer mit einem Messer an. Anschließend flüchteten die Täter. Ein Rettungswagen brachte den Attackierten mit Rumpf- und Armverletzugen in ein Krankenhaus, das er nach einer Behandlung wieder verlassen konnte. (tc)

Vier Autos gehen in Flammen auf

In Buckow sind drei und in Tempelhof ein Auto in Flammen aufgegangen. Am Sonnabendvormittag bemerkte ein 44-jähriger Anwohner im Goldhähnchenweg Rauch auf einem Mieterparkplatz. Dort brannte Müll. Sein Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, scheiterte. Das Feuer griff auf einen Mercedes, einen VW und einen Skoda über. Auch eine Laterne und ein Baum wurden durch die Flammen beschädigt. Die von einem weiteren Anwohner gerufene Feuerwehr konnte den Brand löschen. Alle Autos wurden stark beschädigt. 

Zu einer Brandstiftung an einem geparkten Auto kam es am Sonntagmorgen in Tempelhof. Gegen 4 Uhr hörte eine 29-jährige Anwohnerin in der Burgemeisterstraße zunächst Knallgeräusche. Als sie aus dem Fenster sah, erblickte sie Flammen an ihrem VW. Sie alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte und somit ein Übergreifen derer auf die angrenzenden Wohnhäuser verhinderte. (tc)

+++ 20. Juni +++

Mann sticht auf Ehefrau ein

Eine 31-Jährige ist in der Nacht zu Sonnabend in ihrer Wohnung in Berlin-Marienfelde durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass es ihr Ehemann war, der auf sie einstach. Die Frau konnte sich nach Angaben vom Sonnabend in eine Nachbarwohnung retten. Sie erlitt Stichverletzungen an Schulter und Arm. Die alarmierte Polizei fand wenig später ihren 32 Jahre alten Ehemann leblos in der Küche der gemeinsamen Wohnung am Richard-Tauber-Damm. Wiederbelebungsversuche blieben demnach erfolglos. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Mann das Leben genommen hat. (dpa)

Auseinandersetzung im Prenzlauer Berg: Steinwürfe auf Polizisten 

Nach einer Auseinandersetzung mit rund 100 beteiligten Menschen im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind Polizisten mit Steinen beworfen worden. Vier Jugendliche wurden vorübergehend festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Einsatzkräfte wurden von den Steinen nicht getroffen und blieben unverletzt. Die Polizei leitete unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlichen Körperverletzungen ein. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurden laut Polizei drei wohl unbeteiligte Menschen angegriffen und leicht verletzt.

Die Auseinandersetzung habe in der Nacht auf Samstag an der Eberswalder Straße Ecke Schwedter Straße stattgefunden. Nach Eintreffen der Polizei seien die Beteiligten in den Mauerpark geflüchtet - dort hätten sich rund 250 teils betrunkene Jugendliche aufgehalten. Ein Großteil von ihnen kam der Forderung der Polizisten nach, den Park zu verlassen. Eine Gruppe von etwa 30 bis 40 Menschen habe sich aber geweigert. „Als sich die Einsatzkräfte dieser Gruppe näherten, wurden aus dieser Steine in Richtung der Polizistinnen und Polizisten geworfen“, teilte die Polizei mit. Anschließend sei die Gruppe geflüchtet. Die festgenommenen Jugendlichen wurden teils ihren Eltern übergeben, einer wurde vor Ort wieder entlassen. (dpa)

Räuber schlagen Mann krankenhausreif

Eine Gruppe von Männern hat am frühen Samstagmorgen in Alt-Hohenschönhausen einen Mann überfallen und dabei schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, stand der 25-Jährige gegen 3.15 Uhr in der Landsberger Allee auf dem Gehweg, als er von drei oder vier Männern mit Schlägen attackiert wurde. In der Folge verlor er das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren die Angreifer geflüchtet und sein Handy weg. Rettungskräfte brachten ihn mit Frakturen im Gesicht zur Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Ostkreuz: Feuerwehr rettet abgestürzte Frau aus Wasserturm

Beim Besteigen des alten Wasserturms am Bahnhof Ostkreuz ist am Samstagmorgen eine junge Frau verunglückt. Um 8.09 Uhr alarmierte ein Anrufer die Feuerwehr dorthin. Nach Angaben eines Sprechers war die Frau in dem Turm nach oben gestiegen und dann abgestürzt. Ein Notarzt habe die Schwerverletzte in etwa 45 Metern Höhe versorgt. Weil die Rettung über die enge Wendeltreppe nicht möglich war, musste das Höhenrettungsteam der Feuerwehr die Frau durch eine Luke nach draußen schaffen und dann abseilen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers dauerte der Einsatz etwa drei Stunden. (tc)

Auto brennt in Gesundbrunnen

In Gesundbrunnen hat am Morgen ein Auto gebrannt. Gegen 4.50 Uhr bemerkte ein Zeuge die Flammen an dem in der Bastianstraße geparkten Audi und rief die Feuerwehr. Der Wagen brannte vollständig aus. Die Ursache für das Feuer ist noch unbekannt. Die weiteren Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. (tc)

Homophober Angriff in Neukölln

Zwei Männer sind in der vergangenen Nacht in Neukölln angegriffen und homophob beleidigt worden. Laut Polizei waren die beiden Männer im Alter von 28 und 34 Jahren gegen 22 Uhr in der Elbestraße unterwegs, als sie an der Weserstraße auf eine vierköpfige Personengruppe stießen, aus der heraus sie angesprochen und homophob beleidigt wurden. Einer der vier Männer soll dem 34-Jährigen dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, sodass dieser stürzte. Ein weiterer Täter soll dem Jüngeren auf die Nase geschlagen haben. Die Begleiter der Angreifer sollen währenddessen den Tatort abgesichert haben, dann floh die Vierergruppe. Die Angegriffenen lehnten eine ärztliche Behandlung ab. (tc)

Angriff aus religiösem Motiv

Offenbar aus religiösen Motiven ist in Wedding ein Mann angegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 21-Jähriger am Freitagnachmittag  in der Müllerstraße unterwegs. Ein ihm flüchtig bekannter Mann soll ihn dann beschimpft haben. Der Beleidigte wollte sich dann entfernen, wurde jedoch von dem Begleiter des Pöblers geschlagen. Anschließend schlugen beide Männer auf den jungen Mann ein und flüchteten dann. Der Angegriffene erlitt bei dem Angriff Kopf- und Rumpfverletzungen, die nicht behandelt werden mussten. Er gab über sich an, Moslem und Schiit zu sein. Letzteres war offenbar auch der Auslöser für den Angriff. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. (tc)

Junge bei Unfall in Charlottenburg verletzt

Bei einem Unfall ist in Charlottenburg ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei trat der Neunjährige am Freitagnachmittag zwischen zwei geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn, um die Straße Alt-Lietzow in Richtung Grünanlage zu überqueren. Dabei wurde er von einem Smart erfasst, mit dem eine 33-Jährige die Straße Alt-Lietzow in Richtung Loschmidtstraße befuhr. Der Junge erlitt bei dem Unfall Kopfverletzungen und wurde von einem Notarzt sowie Sanitätern am Ort versorgt. Anschließend brachten ihn die Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

+++19. Juni+++

Handtaschenräuber tritt auf am Boden liegende 84-Jährige ein

Heute Vormittag erlitt eine Seniorin bei einem Handtaschenraub in Prenzlauer Berg schwere Verletzungen. Nach bisherigen Ermittlungen war die 84-Jährige gegen 9.30 Uhr auf dem Gehweg der Grellstraße unterwegs, als ein 32-Jähriger versucht haben soll, ihr die Handtasche zu entreißen. Als die Dame diese nicht loslassen wollte, soll der Tatverdächtige ihr mehrfach mit seinen Fäusten ins Gesicht geschlagen und ihr gegen die Beine getreten haben, sodass sie zu Boden gefallen sei. Der Mann habe in der Folge so lange auf die am Boden liegende 84-Jährige eingetreten, bis diese die Handtasche losließ. Zeugen alarmierten die Polizei und Rettungskräfte. Die Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst. Einsatzkräfte nahmen ihn im Nahbereich fest und brachten ihn in ein Gewahrsam, in dem ihm Blut entnommen und er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Im Anschluss wurde er wieder entlassen. Etwa zehn Minuten vor der Tat soll der Tatverdächtige am S-Bahnhof Greifswalder Straße die Scheibe einer Straßenbahn der Linie M4 eingeschlagen haben. (BLZ)

Verpuffung und Feuer in Restaurant in Berlin-Moabit 

In einem Restaurant im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Berlin-Moabit hat es eine Verpuffung und einen Brand gegeben. Ein Mensch wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehr-Sprecher sagte. Das Feuer in dem Restaurant in der Kirchstraße sei von der Feuerwehr schnell gelöscht worden.

Zunächst hatte die Feuerwehr von einer Explosion gesprochen, weil Nachbarn mit dieser Angabe um 11.07 Uhr den Alarm ausgelöst hatten. Später hieß es dann, es sei eine Verpuffung, die Stufe vor einer Explosion, gewesen. Bei Verpuffungen explodieren meist Gase mit einem geringeren Druck als bei echten Detonationen. Die Feuerwehr brachte mehrere Gasflaschen aus dem Restaurant in Sicherheit. 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. (dpa)

Radfahrer stoßen zusammen und verletzen sich

Zwei Radfahrer sind in Berlin-Wedding zusammengestoßen, gestürzt und haben sich dabei verletzt. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 55-Jähriger seinen Vordermann auf dem Radweg in der Müllerstraße bei einem Überholversuch gerammt haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er kam am Donnerstagabend mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 26 Jahre alte zweite Radfahrer erlitt leichte Arm- und Beinverletzungen, die nicht behandelt werden mussten. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Mann klettert am Reichstagsgebäude herum

Ein möglicherweise verwirrter Mann ist an einer Wand des Reichstagsgebäudes in Berlin herumgeklettert. Nach einiger Zeit ging er am Freitagvormittag freiwillig zu Polizisten und Feuerwehrleuten, die ihn an einem Fenster oder einem kleinen Balkon in einigen Metern Höhe bereits erwarteten, wie Augenzeugen berichteten.

Der barfüßige Mann lief und kletterte eine Zeit lang auf einem Vorsprung im unteren Bereich des Reichstagsgebäudes auf der Spreeseite hin und her. Er gestikulierte wild und schrie kaum verständliche Sätze. Feuerwehrleute und Polizisten standen mit einer Leiter an einer Ecke des Reichstages bereit, griffen aber nicht direkt ein.

Die Polizei hatte den Bereich abgesperrt und auch auf der Spree zwei Polizeiboote postiert. Gegen 10.30 Uhr löste sich die Situation friedlich auf und der Mann ließ sich ins Innere des Gebäudes bringen und abführen. Wie der Mann auf den Vorsprung kommen konnte, war nicht ganz klar - vermutlich war er an der Gebäudewand hochgeklettert. (dpa)

Reizgas bei Auseinandersetzung auf Bahnsteig versprüht

Bei einer Auseinandersetzung im Berliner Stadtteil Neukölln sind mehrere Menschen durch Reizgas verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte eine Person auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Boddinstraße das Gas in einer Gruppe versprüht, wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Freitag sagte. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit 24 Kräften an. Der Rettungsdienst versorgte sechs Verletzte und brachte eine Person in ein Krankenhaus. Warum es zu dem Streit am späten Donnerstagabend kam, war laut Polizei zunächst unklar. (dpa)

+++18. Juni+++

Mann wehrt sich mit Machete und verletzt Einbrecher schwer 

Ein Mann hat sich mit einer Machete gegen einen Einbrecher zur Wehr gesetzt und ihn dabei schwer verletzt. Der 31-Jährige hatte nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Donnerstag versucht, eine Wohnungstür in der Prinzenallee im Stadtteil Gesundbrunnen mit einem Messer zu durchstoßen. Vom 52-jährigen Bewohner, der gegen zwei Uhr nachts zur Tür kam, soll er dabei Geld verlangt haben.

Der 52-Jährige, der nach eigenen Angaben durch das Messer in der Tür leicht verletzt wurde, griff daraufhin zu einer Machete. Damit fügte er dem Einbrecher schwere Verletzungen an den Händen zu. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den 31-Jährigen, der zunächst geflohen war, zur Operation ins Krankenhaus.

Bereits in der Nacht zu Mittwoch hatte ein bislang unbekannter maskierter Mann mitten in der Nacht einen 71-Jährigen in Neukölln im Bett überfallen und durch Schläge am Kopf verletzt. Aber auch der Senior wehrte sich, woraufhin der Täter ohne Beute das Weite suchte. (dpa)

27-Jähriger stirbt an Verletzungen - Haftbefehl gegen Bruder

Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-Jährigen in Berlin-Hellersdorf ist Haftbefehl gegen den Bruder erlassen worden. Dem 24-Jährigen werde Totschlag vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Zwei weitere, zunächst festgenommene Männer im Alter von 26 und 52 Jahren kamen wieder auf freien Fuß, gegen sie wird aber weiter ermittelt.

Der schwer verletzte 27-Jährige wurde in der Nacht zu Dienstag im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Tangermünder Straße von einer Nachbarin entdeckt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Zur Art der Verletzungen machten die Ermittler keine Angaben. (dpa)

Radfahrer verletzt 86-Jährige schwer

Ein Radfahrer hat in Mahlsdorf eine 86-jährige Fußgängerin erfasst und schwer verletzt. Am Donnerstagvormittag war der 23-Jährige auf dem Hultschiner Damm in Richtung Rüsternallee unterwegs. An der Kreuzung Erich-Baron-Weg soll er trotz für ihn geltender roter Ampel weitergefahren sein und die 86-jährige Fußgängerin erfasst haben. Durch den Zusammenstoß erlitt die Seniorin schwere Beinverletzungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc.)

Randalierer ziehen durch Kreuzberg

Eine größere Personengruppe ist am Donnerstag randalierend durch Kreuzberg gezogen. Nach Angaben der Polizei riefen gegen 1.25 Uhr mehrere Zeugen die Polizei in die Schöneberger Straße, weil dort eine unüberschaubare Menschenmenge mehrere Sachbeschädigungen verübte. So entleerten die Randalierer auf der Straße einen Feuerlöscher und beschädigten mehrere E-Scooter. In der Luckenwalder Straße wurde ein weiterer E-Scooter umgeworfen, der gegen ein Auto fiel und dieses beschädigte. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete die Gruppe in den Park am Gleisdreieck. Einen Tatverdächtigen konnten die Polizisten im Park festnehmen. Der 19-Jährige musste der Polizei seine Fingerabdrücke hinterlassen und wurde fotografiert. Dann wurde er wieder entlassen. (tc.)

Uckermark: Auto prallt gegen Baum - zwei Männer tot

Im Landkreis Uckermark sind am Donnerstag zwei Männer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 41-jährige Fahrer und sein 55-jähriger Begleiter waren mit dem Auto auf der L15 zwischen den Ortsteilen Gollmitz und Berkholz unterwegs, als das Fahrzeug auf bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Das Auto habe Feuer gefangen. Dabei erlitten die beiden Männer laut Polizei tödliche Verletzungen; sie starben noch an der Unfallstelle. Zur genauen Unfallursache wird jetzt ermittelt. (dpa)

Auto, Führerschein und Drogen beschlagnahmt

Polizisten haben in der Nacht zu Donnerstag in Fennpfuhl ein Auto und den Führerschein des Fahrers beschlagnahmt, nachdem dieser durch den Ortsteil gerast war. Der Audi-Fahrer war zunächst gegen 22.20 Uhr vor einer Polizeikontrolle in Brandenburg geflohen. Dann sei er mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit sowie in riskanter Fahrweise nach Berlin geflüchtet, teilte die Polizei mit. Während seiner Fahrt habe er mehrere rote Ampeln ignoriert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen die Polizisten  die Verfolgung auf und stoppten das Auto an der Kreuzung Weißenseer Weg/Ecke Landsberger Allee. Der 36-jährige Fahrer räumte am Ort ein, Drogen konsumiert zu haben. Weiterhin teilte er den Beamten mit, dass er in seiner Wohnung mehrere Hanfpflanzen besitze. Bei einer von ihm gestatteten Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Polizisten neun frische Cannabispflanzen sowie eine größere Menge getrocknete Cannabispflanzen und beschlagnahmten diese. (tc.)

Autobahnauffahrt in Berlin-Tempelhof für zwei Wochen gesperrt 

Die Auffahrt Oberlandstraße (Berlin-Tempelhof) auf die A100 Richtung Wedding ist seit Donnerstagmorgen bis voraussichtlich 3. Juli gesperrt. An der Auffahrt werden Reparaturen am Randbereich der Straße, sogenannte Steinsetzarbeiten, durchgeführt, teilte die Verkehrsinformationszentrale Berlin mit. Trotz der Dauer der Sperrung und der nötigen Umleitung über den Tempelhofer Damm rechne man aber nicht mit großen Staus. (dpa)

Polizist volksverhetzend beschimpft

Am Mittwochnachmittag hat ein Mann am U-Bahnhof Osloer Straße in Wedding einen Polizisten beschimpft. Zuvor hatte er in einem Zug der Linie U9 Fahrgäste angepöbelt und lautstark volksverhetzend beschimpft. Sicherheitsmitarbeiter der BVG, hielten den 47-Jährigen fest und übergaben ihn der Polizei.  Bei der Befragung durch Beamte  des Polizeiabschnitts 18 brach der Mann zusammen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend kam er in Gewahrsam. Der Staatsschutz ermittelt. (tc)


+++ 17. Juni +++

Radfahrerin gerät unter Straßenbahn und stirbt

Die Unfallstelle.
Foto: Morris Pudwell

An der Greifenhagener Straße Ecke Wisbyer Straße in Prenzlauer Berg ist es am Mittwochmittag zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Dabei wurde nach den Angaben der Feuerwehr eine Radfahrerin von der Tram überrollt. Der Notarzt habe nur noch den Tod der 41-Jährigen feststellen können, hieß es. Vier Zeugen wurden den Angaben zufolge betreut, ein Seelsorger war vor Ort. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch der technische Dienst der Feuerwehr kam zum Einsatz. (tc)

Kreuzberg: Brand in der Alten Jakobstraße

Die Feuerwehr in der Alten Jakobstraße.
Foto: Morris Pudwell

In der Alten Jakobstraße 45 in Kreuzberg hat es am Mittwochabend gebrannt. Gegen 19.50 Uhr brach aus bisher unbekannter Ursache ein Wohnungsbrand im 4. Obergeschoss aus. Laut Berliner Feuerwehr brannte ein Zimmer in der Wohnung. Notfallsanitäter und Notarzt sichteten fünf Mieter mit Verdacht auf einer Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort.(BLZ)

71-Jähriger in seiner Wohnung überfallen

Ein 71-jähriger Mann ist in der Nacht in Neukölln bei einem Überfall schwer verletzt worden. Gegen 1.40 Uhr trat ein Maskierter im Mariendorfer Weg die Wohnungstür zur Erdgeschosswohnung des Mannes ein. Er stürmte auf den im Bett liegenden Senior zu und schlug auf ihn ein. Dabei forderte er Geld und Drogen. Als der Überfallene sich gegen die Schläge zur Wehr setzte, flüchtete der Täter ohne Beute aus der Wohnung. Der 71-Jährige rettete sich über ein Fenster seiner Wohnung auf den Gehweg und rief dort um Hilfe. Die Feuerwehr brachten den schwer am Kopf Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc.)

Fußgängerin bei Verkehrsunfall getötet

In Baumschulenweg hat eine Fußgängerin tödliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Dienstagmittag. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsermittlungsdienstes befuhr ein 52-Jähriger gegen 12 Uhr mit einem Lkw rückwärts den Heidemühler Weg. In Höhe einer Grundstückszufahrt betrat zeitgleich die 93-Jährige die Fahrbahn und wurde von dem Iveco erfasst. Die Seniorin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der 52-jährige Lastwagenfahrer erlitt einen Schock und wurde von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc.)

Auto in Hellersdorf angezündet

Ein Auto ist in der Nacht zu Mittwoch in Hellersdorf  angezündet worden. Kurz nach Mitternacht bemerkten Anwohner der Schneeberger Straße Feuer an einem am Fahrbahnrand geparkten Kia. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (tc.)

+++ 16. Juni +++

Zeugen nach sexuellem Übergriff auf 20-Jährige gesucht

Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 20 Jahre alte Frau in Bernau (Barnim) am Dienstagabend sucht die Polizei Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben. Das Opfer war nach Polizeiangaben von einem Mann auf einem unbeleuchteten Geh- und Radweg beim Bahnhof Friedensthal angegriffen worden. Er habe sie unter Drohungen mit sich gezogen und sich an ihr vergangen.

Trotz umfangreicher Suchen, auch mit Polizeihubschrauber und einem Diensthund, konnte der Täter nicht ermittelt werden. Laut Beschreibung ist der hellhäutige Mann etwa 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und ein schmales Gesicht. Er sprach gebrochen Englisch. Bekleidet war der Gesuchte mit einer schwarzen Jogginghose und einer blauen Trainingsjacke. Gesucht werden Zeugen, die Hinweise zu der Tat machen können oder einen Mann gesehen haben, auf den die Beschreibung passt. (dpa)

Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit abbiegendem Auto

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Karow von einem abbiegenden Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 50-Jährige erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag auf der Blankenburger Chaussee. Der 57 Jahre alte Autofahrer wollte nach links abbiegen. Dabei stieß er mit dem Motorrad zusammen, das aus der entgegengesetzten Richtung kam. Die genaue Unfallursache seien Gegenstand der Ermittlungen, hieß es.

Damit wurden seit Jahresbeginn laut Polizeistatistik 27 Menschen im Straßenverkehr getötet: 9 Fußgänger, 8 Radfahrer, 6 Motorrad- oder Rollerfahrer, 2 Autoinsassen und 2 sonstige Verkehrsteilnehmer. Im vergangenen Jahr kamen 40 Menschen durch Verkehrsunfälle ums Leben; darunter stellten die Fußgänger die größte Gruppe (24). (dpa)

Mann greift Polizisten an 

Ein alkoholisierter 38 Jahre alter Mann hat in Wittenberge (Prignitz) bei der vorläufigen Festnahme einen Polizisten attackiert. Nach Angaben der Polizeidirektion Nord pöbelte er am Montagabend Passanten an. Beim Eintreffen der Polizei sei er weiter aggressiv gewesen, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Mit dem Kopf habe er mehrmals gegen das Jochbein eines 20-jährigen Polizeibeamten geschlagen, der ambulant versorgt werden musste, hieß es am Dienstag.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Es stellte sich heraus, dass er am Nachmittag bereits seine Ex-Freundin nach einem Streit angegriffen haben soll. Sie musste aber nicht medizinisch versorgt werden. (dpa)

Familienstreit: 27- Jähriger in Hellersdorf erstochen

Ein Familienstreit endete am frühen  Dienstagmorgen in Hellersdorf blutig. Bei der Auseinandersetzung wurde ein Mann niedergestochen. Er kam lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus und musste notoperiert werden. Die Verletzungen waren so stark, dass er am Vormittag verstarb. Die Polizei nahm drei Familienmitglieder im Alter von 24, 26 und 52 Jahren fest. Die Hintergründe des Streites sind noch unklar. Anwohner hatten wegen des lauten Wortwechsels die Polizei alarmiert. Eine Mordkommission übernahm den Fall. (BLZ)

Unfall mit Motorrad und Fahrrad - Zwei Schwerverletzte

Der Unfall hat sich in Friedrichsfelde ereignet. 
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Unfall mit einem Motorrad und einem Fahrrad sind im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Kliniken, wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Dienstag sagte. Wie es zu dem Unfall am Montagabend in der Rhinstraße kam, war zunächst unklar. (dpa)

Radfahrerin von Tanklastwagen überrollt - Notoperation

Eine Radfahrerin ist in Berlin-Spandau von der Zugmaschine eines Tanklasters überrollt worden. Die 60-Jährige erlitt bei dem Unfall am Montagnachmittag auf dem Brunsbütteler Damm Ecke Nauener Straße schwere Beckenverletzungen und musste notoperiert werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach überquerte die Frau gerade die Straße, als der Laster sie erfasste. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

An gleicher Stelle war vor zwei Jahren ein Siebenjähriger von einem Lastwagen überrollt worden. Dessen Fahrer wurde im vergangenen Jahr zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Unfall wäre vermeidbar gewesen, begründete das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sein Urteil. Der Junge erlitt schwerste Kopfverletzungen und starb noch am Unfallort.

Bei einem weiteren Unfall am Montag im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen wurde ein 13-Jähriges Mädchen auf einem Fahrrad schwer verletzt. Das Kind fuhr am Abend laut Polizei auf der Rostocker Straße zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn. Einem Autofahrer sei es nicht mehr gelungen, seinen Wagen rechtzeitig zu bremsen, der dann das Mädchen erfasst habe. Die 13-Jährige erlitt Rumpfverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Brand in Mehrfamilienhaus - Vier Bewohner im Krankenhaus

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Cottbus sind vier Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer war in der Küche einer Wohnung in der Sandower Straße in der Nacht zu Dienstag ausgebrochen, wie die Regionalleitstelle Lausitz mitteilte. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten vorübergehend das Gebäude verlassen.

Zwei Wohnungen - diejenige, wo der Brand ausbrach und eine Dachgeschosswohnung - sind vorerst unbewohnbar, wie ein Sprecher sagte. Die unverletzten Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurück. Zunächst hatte „Radio Lausitz“ berichtet.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit acht Fahrzeugen und rund 45 Kräften im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. (dpa)

Extinction Rebellion protestiert vor Haus der Deutschen Wirtschaft

Umweltaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Dienstagmorgen vor dem Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte eine Protestaktion gestartet. Es ist der Sitz des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber (BDA) sowie vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Auf einem Video, das die Gruppe etwa auf Twitter verbreitete, waren Demonstranten mit Mund-Nase-Schutz zu sehen. „There is no economy on a dead planet“ (Es gibt keine Wirtschaft auf einem toten Planeten) war auf einem Banner über dem Eingang zu lesen. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war die Stimmung friedlich. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu einem Einsatz vor Ort.

Extinction Rebellion hatte am Montag in Berlin eine auf 24 Stunden angelegte Demonstration für Klimaschutz begonnen. Zu den Strategien der Gruppe gehören Aktionen zivilen Ungehorsams wie Flashmobs und Fahrraddemos sowie Brücken- und Straßenblockaden. (dpa)

Schwerer Verkehrsunfall in Spandau

Schwerer Autounfall mit Verletzten in Spandau. 
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Verkehrsunfall auf der Seegefelder Straße in Spandau prallten zwei Autos aufeinander. Drei Personen wurden verletzt. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser. (BLZ)


+++ 15. Juni +++

Abbiege-Unfall in Spandau: Radfahrerin schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einem Lkw ist am Brunsbütteler Damm/Ecke Nauener Straße eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte ein abbiegender 40-Tonner die Frau übersehen. Die Radfahrerin kam ins Krankenhaus, der Fahrer des Tanklastzuges erlitt einen Schock. (BLZ)

Marzahn: Angreifer sticht 30-Jährigem in die Beine

Bei einem Raubüberfall in Berlin-Marzahn ist ein 30-Jähriger durch mehrere Messerstiche in die Beine schwer verletzt worden. Der 18 Jahre alte Angreifer flüchtete am Sonntag zunächst, konnte aber dann in einem Gebüsch festgenommen werden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Laut Polizei sollen der 18-Jährige und ein Begleiter (17) den Mann am Morgen in der Schwarzwurzelstraße angesprochen und nach Zigaretten gefragt haben. Als dieser ablehnte, soll ihm der Angreifer mehrfach in den Bauch getreten und dann zugestochen haben. Dabei soll sich der mutmaßliche Angreifer zudem selbst verletzt haben.

Der 17-Jährige soll zunächst auf seinen Kumpel eingewirkt haben, um ihn von weiteren Taten abzubringen. Der Angegriffene versuchte zu entkommen, wurde dann aber wieder von dem 18-Jährigen eingeholt. Der junge Mann durchsuchte den Rucksack des Opfers, nahm aber nichts heraus.

Passanten sowie der 17-Jährige kümmerten sich um den verletzten 30-Jährigen, während der 18-Jährige flüchtete und sich versteckte. Zeugen entdeckten ihn aber und alarmierten die Polizei. (dpa)

Polizeifahrzeug mit Kaffeetasse beworfen

Bei einer Einsatzfahrt ist am Sonntagabend in Oberschöneweide ein Polizeifahrzeug beworfen worden. Gegen 21 Uhr war die Zivilstreife wegen eines Einbruchs unterwegs und fuhr hierbei mit Blaulicht und Martinshorn auf der Edisonstraße in Richtung An der Wuhlheide. Hierbei warfen Unbekannte eine Kaffeetasse auf das Fahrzeug, die gegen die Windschutzscheibe schlug. Durch die Wucht des Aufpralls ging die Scheibe zu Bruch und der Fahrer des Einsatzwagens erlitt durch die umherfliegenden Glassplitter eine Augenverletzung. Dem Polizisten gelang es den Pkw abzubremsen, er kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Kollege erlitt leichte Verletzungen an Nacken und Kiefer. Beide Polizisten konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Aussage eines Zeugen zufolge soll die Tasse aus einer Wohnung eines Wohnhauses an der Edisonstraße geworfen worden sein. Zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren wurden in Zusammenhang mit einem offenstehenden Fenster einer Wohnung überprüft. Derzeit ist unklar, ob die beiden Überprüften für die Tat in Betracht kommen. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Einbruchsversuch in Restaurantschiff

Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht sich an einem Einbruchsversuch in einem Restaurantschiff in Moabit beteiligt zu haben. Ein Zeuge alarmierte gegen 1.30 Uhr die Einsatzkräfte in die Kirchstraße, als er drei Männer dabei beobachtet hatte, wie diese sich an der Eingangstür zum Restaurant zu schaffen machten. Ihr Komplize wartete derweil in einem bereitstehenden Fluchtfahrzeug. Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten verschwanden die drei Männer vom Boot in unbekannte Richtung. Ihr 24-jähriger Fahrer hingegen wartete vergeblich und wurde von den Einsatzkräften festgenommen. (BLZ)

+++ 14. Juni +++

Schwangere bei Unfall auf überfluteter Autobahn verletzt

Bei einem Unfall auf der überfluteten Autobahn 19 ist eine schwangere Frau verletzt worden. Wegen heftiger Gewitter und Schauer habe das Wasser nahe der Anschlussstelle Wittstock/Dosse am Samstag teils bis zu 40 Zentimeter hoch gestanden, berichtete die Autobahnpolizei Walsleben am Sonntag. Ein Fahrer sei Richtung Berlin zu schnell unterwegs gewesen und mit seinem Auto auf einen bremsenden Wagen vor ihm aufgefahren. Das Auto habe sich überschlagen und sei auf der Seite liegengeblieben, das stehende Fahrzeug sei in die rechte Schutzplanke gedrückt worden. Die schwangere Beifahrerin und zwei Mitfahrerinnen aus dem auffahrenden Auto wurden laut Polizei leicht verletzt und kamen in ein Krankenhaus. (dpa)

Falschfahrer fährt kilometerweit auf Autobahn A2

Ein Falschfahrer hat auf der Autobahn A2 in Brandenburg vermutlich etwa 13 Kilometer zurückgelegt, ohne dass es zu einem Unfall kam. Die Polizei stoppte ihn am frühen Samstagmorgen an der Anschlussstelle Brandenburg/Havel. Nur durch glückliche Umstände und geringes Verkehrsaufkommen sei es nicht zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann sei nach ersten Ermittlungen vermutlich an der Anschlussstelle Wollin auf die A2 Richtung Hannover aufgefahren, aber entgegengesetzt Richtung Berlin unterwegs gewesen. Die Polizei bekam daraufhin mehrere Hinweise. Der 69-Jährige habe gesundheitliche Probleme gehabt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

Scheibe am Denkmal für verfolgte Homosexuelle zerschlagen

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Mitte ist beschädigt worden. Das Fenster im Denkmal, durch das ein Film mit einer gleichgeschlechtlichen Liebesszene zu sehen ist, sei seit Sonntagmorgen zerstört, teilte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit. Zeugen hätten ersten Erkenntnissen zufolge beobachtet, wie ein Fahrradfahrer zwei Flaschen gegen das Denkmal geworfen habe, erklärte ein Sprecher der Berliner Polizei.

Der oder die Verdächtige sei geflüchtet. Ein Fachkommissariat des polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt ermittle wegen Sachbeschädigung. Nach Angaben der Stiftung, die das Denkmal betreut, wird dabei auch eine Aufnahme einer Überwachungskamera ausgewertet. Die Gewalt gegen das Denkmal sei „auf das Schärfste» zu verurteilen, ebenso «jede Form von Homophobie“.

Busfahrer in Moabit rassistisch beleidigt

Ein bislang unbekannter Fahrgast soll in der Nacht zu Sonntag einen Busfahrer in Moabit rassistisch beleidigt haben, wie die Polizei mitteilte. Der 32-jährige Fahrer schilderte den Polizistinnen und Polizisten später, dass er während der Fahrt mit dem Bus der Linie TXL auf einen äußerst aggressiven Mann aufmerksam wurde, der die Fahrt über pöbelte. Wegen seines Verhaltens forderte der Fahrer den Pöbler gegen 22.50 Uhr auf, den Bus in der Turmstraße zu verlassen. Dem kam der Mann nach, beleidigte beim Verlassen des Busses jedoch den Fahrer und beschädigte einen Scheibenwischer. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt. Die sicherte die Videoaufzeichnung des Busses und hat die Ermittlungen aufgenommen. (BLZ)

Unbekannter überfällt Gaststätte in Spandau

Ein Unbekannter hat Sonntagfrüh eine Gaststätte in Spandau überfallen und die Mitarbeiterin des Geschäfts verletzt. Wie die Polizei mitteilte, betrat der Unbekannte gegen 4.30 Uhr die Bar am Brunsbütteler Damm und spielte zunächst an einem Geldspielautomaten. Die 28-jährige Mitarbeiterin befand sich zu dem Zeitpunkt hinter dem Tresen und befüllte den Kühlschrank mit Getränken. Diesen Augenblick nutzte der Mann, begab sich hinter den Tresen und umklammerte die Frau. Hierbei hielt er ihr ein Messer an den Hals und forderte von ihr, die Kasse zu öffnen. Nachdem der Räuber das Geld an sich genommen hatte, flüchtete er über die Wilhelmshavener Straße in Richtung Borkumer Straße. Die 28-Jährige erlitt bei dem Überfall eine leichte Armverletzung. Die Polizei ermittelt. (BLZ)

+++ 13. Juni +++

Party im Gleisdreieck-Park löst Polizeieinsatz aus

Hunderte Jugendliche und Erwachsene haben am Freitagabend im Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg gefeiert. Als es gegen 21.30 Uhr zu laut wurde, habe die Polizei eingegriffen und Platzverweise erteilt, berichtete die Polizei am Samstag. Dabei seien sechs Polizisten leicht verletzt worden, eine Einsatzkraft habe den Dienst beenden müssen. Bis zu 400 Menschen waren demnach ab 19 Uhr nach einem Aufruf in den sozialen Medien in den Park gekommen. Zunächst hatte der Tagesspiegel berichtet.

Ein Unbekannter habe aus der Gruppe heraus einen Stein auf die Einsatzkräfte geworfen, andere seien mit Flaschen beworfen worden. Mehrere Tatverdächtige seien festgenommen worden, wobei die Einsatzkräfte den Angaben zufolge teils auch Reizgas einsetzten.

Nach Mitternacht traf die Polizei dann im Park bis zu 500 teils Betrunkene an. Die Einsatzkräfte seien erneut mit Flaschen beworfen worden, als sie Platzverweise erteilten, hieß es.

Rund 130 Polizistinnen und Polizisten seien im Einsatz gewesen, teilte die Pressestelle mit. 15 Menschen seien festgenommen worden, 22 weitere Tatverdächtige überprüft worden. Die Polizei habe zudem 34 Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs.

Drei Tatverdächtige nach Schüssen auf Straßenbahn festgenommen

Nach Schüssen auf fahrende Straßenbahnen in Berlin-Mahlsdorf hat die Polizei in der Nacht zu Samstag drei Männer festgenommen. Sie stehen unter Verdacht, Anfang der Woche mehrmals auf Trams geschossen zu haben. Zivile Einsatzkräfte hätten beobachtet, wie einer der Männer in die Luft geschossen habe, und die Gruppe daraufhin durchsucht, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Männer im Alter von 19 und 20 Jahren hatten demnach eine Luftdruckpistole samt dazugehörigen Geschossen, eine Sturmhaube und Drogen dabei. Die mutmaßlichen Schützen stehen laut Polizei dringend in Verdacht, auch eine Haltestelle in der Quedlinburger Straße mit einem explodierenden Knallkörper beschädigt zu haben.

Ob die drei auch eine weitere Sachbeschädigung an einer Flüchtlingsunterkunft begangen haben könnten, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Männer müssen sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung verantworten. (dpa)

Radfahrerin bei Unfall in Berlin-Mitte schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist Freitagabend bei einem Unfall in Mitte schwer verletzt worden, wie die Polizei jetzt mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 21-Jährige gegen 20.20 Uhr mit einem Fahrrad in der Torstraße in Richtung Ackerstraße unterwegs. Sie befuhr zunächst den rechten Fahrstreifen, soll dann nach eigenen Angaben kurz vor der Bergstraße einen Schulterblick gemacht haben, um sich zu vergewissern, dass kein Verkehr kommt und per Handzeichen nach links, den Fahrstreifenwechsel angekündigt haben. Dann fuhr sie in den linken Fahrstreifen, da sie links abbiegen wollte, um ihre Fahrt in der Bergstraße fortzusetzen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem von hinten kommenden Citroen, mit dem ein 46-Jähriger die Torstraße in Richtung Ackerstraße befuhr.

Bei dem Unfall erlitt die Zweiradfahrerin Armverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Autofahrer nahmen die Polizeikräfte Alkoholgeruch in der Atemluft wahr und führten eine Atemalkoholkontrolle durch, die einen Wert von rund 1,3 Promille ergab. Einsatzkräfte brachten den 46-Jährigen dann zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam und beschlagnahmten seinen Führerschein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann gehen. Ermittlungen laufen. (BLZ)

Streit in Kreuzberg eskaliert: Zwei Männer mit Flaschenhälsen verletzt

Zwei Männer sind in der Nacht zu Samstag in Berlin-Kreuzberg mit Flaschenhälsen aufeinander losgegangen und verletzt worden. Sie sollen zuvor aus noch unbekannten Gründen verbal aneinander geraten sein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 47-Jähriger wurde mit einer leichten Stichverletzung am Bauch ins Krankenhaus gebracht, sein 45-jähriger Kontrahent erlitt leichte Schnitte an den Armen, die nicht behandelt werden mussten. Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (BLZ)

Nach Zimmerbrand prüft Polizei Brandstiftung: Heimbewohner zurück 

Nach einem Feuer in einem Pflegeheim in Treuenbrietzen (Kreis Potsdam-Mittelmark) geht die Polizei dem Verdacht einer Brandstiftung nach. Nach ersten Erkenntnissen habe ein Zimmerbewohner sein Bett angezündet, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Raum sei vollständig ausgebrannt. Nach einer Evakuierung kamen die Bewohner mehrerer Zimmer wieder zurück in die Senioreneinrichtung. Bei dem Brand am Freitagabend waren laut Polizei fünf Menschen leicht verletzt worden, weil sie Rauch eingeatmet hatten. Nach den ersten Angaben wurden 38 Menschen aus dem Gebäude befreit und vorübergehend in einer Sporthalle untergebracht. (dpa)

+++ 12. Juni +++

Freiwillige DNA-Tests im Fall der Babyleiche in Hohenfelde

Im Fall der im März gefundenen Babyleiche in der Nähe von Hohenfelde (Landkreis Uckermark) will die Polizei ab kommender Woche freiwillige DNA-Tests durchführen. Insgesamt seien 138 Frauen aus Schwedt angeschrieben und um die Abgabe einer freiwilligen DNA-Probe gebeten worden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die DNA-Probe soll dann durch die Gerichtsmedizin ausgewertet werden, um die Umstände, die zum Tod des Babys führten, aufzuklären. Die Kriminalpolizei bittet darüber hinaus die Bevölkerung um Hinweise nach einer zwischen Januar und Ende März schwangeren Frau, deren Schwangerschaft nun beendet ist, ohne dass bei ihr ein Baby lebe.

Am 22. März hatte ein Spaziergänger ein lebloses Baby an einem Wehr in der Nähe von Schwedt gefunden. Untersuchungen führten zu dem Ergebnis, dass das Baby, welches nach Angaben der Polizei bereits mehrere Tage im Wasser lag, lebensfähig gewesen sein muss und keines natürlichen Todes starb. Bei dem Säugling handelte es sich nach Polizeiangaben um ein Mädchen.

Bereits 2014 war auf einer nahe gelegenen Wiese ein totes Baby in einer Tüte entdeckt worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass das kleine Mädchen lebensfähig und nicht auf natürliche Weise gestorben war. Die Ermittlungen hatten trotz Öffentlichkeitsfahndung zu keinen Ergebnissen geführt, gehen nach Polizeiangaben aber weiter. (dpa)

Kleintransporter in Tempelhof in Brand: Knalle wegen Gasflaschen 

Zwei abgestellte Kleintransporter sind auf dem Gelände eines Wohnungsunternehmens im Berliner Stadtteil Tempelhof in Flammen aufgegangen. Da die Fahrzeuge zum Teil Gasflaschen geladen hatten, habe es in der Nacht zum Freitag mehrere Knalle gegeben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittle, hieß es vom Lagedienst der Berliner Polizei. Was zu dem Feuer in der Bergholzstraße führte, ist demnach noch unklar. Eine Brandstiftung liege aber nahe. (dpa)

Mann in Flüchtlingsheim attackiert - Verdächtiger in U-Haft

Nach der Attacke auf einen schlafenden Bewohner eines Flüchtlingsheims in Falkensee (Havelland) kommt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter erließ am Donnerstag einen Haftbefehl gegen einen 42-jährigen Tschetschenen, wie eine Polizeisprecherin der Direktion West am Freitagmorgen sagte. Der Mann soll Teil einer Gruppe von etwa zehn Menschen gewesen sein, die in der Nacht zum Donnerstag in ein Heim in der Straße An der Lake eingedrungen sein sollen. Mehrere von ihnen sollen einen 32-jährigen Somalier angegriffen und schwer verletzt haben. Die Polizei ermittle weiter nach anderen Tatverdächtigen, sagte die Sprecherin.

Nach Angaben der Polizei hatte sich die Gruppe gewaltsam Zutritt zu dem Zimmer des Opfers verschafft. Nach wenigen Minuten seien die Täter geflüchtet. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes alarmierte die Polizei. Rettungskräfte versorgten den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Sofort hätten Polizisten nach den Tätern gefahndet und dabei den Tschetschenen gefasst. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Angriffs dauern an. (dpa)

Dunstabzugshaube in Restaurant in Brand - Ein Verletzter 

Beim Brand einer Dunstabzugshaube in einem Restaurant im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist ein Mensch verletzt worden. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach hatte die Person versucht, die Flammen zu löschen. Wie es zu dem Feuer in dem Restaurant im Horstweg kam, war zunächst unklar. Die Feuerwehr rückte mit rund 30 Kräften an und löschte das Feuer. Danach wurde das Gebäude umfangreich kontrolliert. (dpa)


+++ 11. Juni +++

Fahrer springt vor Aufprall vom Motorroller: schwer verletzt, Drogen sichergestellt

Beim Versuch, einem Zusammenstoß per Sprung vom Motorroller zu entgehen, ist ein 41-Jähriger am Mittwochmittag im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld schwer verletzt worden. Der Unfall passierte, als eine 48-jährige Toyota-Fahrerin von der Pionierstraße in die Kisselnallee abbiegen wollte. Ihr entgegen kam der 41-jährige Rollerfahrer. Durch den Sturz zog sich der Rollerfahrer schwere Kopfverletzungen zu und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Während der Sicherung des Rollers öffnete sich unvermittelt das am Lenkrad befindliche Handschuhfach. Der Inhalt - rund 20 so genannte Eppendorf-Gefäße mit mutmaßlichen Drogen - wurde als Beweismittel beschlagnahmt. Bei dem Mann wurde eine Blutprobe durchgeführt, um möglichen Drogenkonsum festzustellen. (BLZ)

Aktivisten von Extinction Rebellion färben Spree grün

Die Spree im Berliner Regierungsviertel wurde giftgrün gefärbt.
Foto: afp

Ein Protest von Umweltaktivisten hat am Morgen Polizei- und Feuerwehreinsätze im Berliner Regierungsviertel ausgelöst. Kurz nach 8 Uhr waren Teile der Spree nahe des Reichstages plötzlich grün gefärbt. Kurz darauf bekannte sich auf Twitter die Klimaschutzbewegung „Extinction Rebellion“ zu der Aktion. Auch in der brandenburgischen Lausitz und in Nordrhein-Westfalen waren Flüsse mit dem Farbstoff Uranin gefärbt worden. Uranin sei ein toxikologisch unbedenklicher Farbstoff, der von Wasser- und Abwasserbehörden zur Gewässermarkierung eingesetzt wird.

Ein anonymer Anrufer hatte gegen 8.30 Uhr bei der Polizei angerufen und mitgeteilt, dass er im Namen von„Extinction Rebellion“ die Flüssigkeit Uranin in die Spree gekippt hatte, erklärte ein Polizeisprecher. Daraufhin waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Es wurden unter anderem Wasserproben entnommen. Diese werden nun von vom Umweltkommissariat des Landeskriminalamtes auf Giftstoffe untersucht. „Wir schauen jetzt, ob es sich wirklich um Uranin in dem Wasser handelt“, erklärte der Sprecher der Polizei. Es wurde von Amts wegen eine Anzeige wegen des Verdachts einer Wasserverunreinigung erstattet.

Anlass sei laut den Umweltaktivisten die Aktion „Kohle vergiftet“. Das Wasser sei eingefärbt worden, um auf die weitreichenden Schäden der Kohleförderung für Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen. Neben dem Wasser im Regierungsviertel wurde auch die Spree in Zerre (Lausitz) und die Ruhr im nordrhein-westfälischen Düren gefärbt. Die Flüsse stehen laut Extinction Rebellion beispielhaft für eine Vielzahl an Gewässern, die durch die Kohlegewinnung verseucht wurden und werden. (tc)

Schlägerei in Mitte: Mehrere Verletzte durch Pfefferspray

In Berlin-Mitte sind bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen mehrere Menschen mit Pfefferspray verletzt worden. In der Nacht zu Donnerstag sei im James-Simon-Park ein Streit zwischen einer Gruppe aus sieben oder acht Personen mit einer anderen Gruppe eskaliert, wie ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen erklärte. Bei dem Streit soll auch Alkohol im Spiel gewesen sein. Vier Menschen wurden demnach verletzt. Den Angaben zufolge flüchteten beide Gruppen anschließend. Der Auslöser für den Streit und ob auch Unbeteiligte verletzt wurden, war am Morgen zunächst unklar. (dpa)

Apotheke überfallen.

Ein Unbekannter hat am Mittwochnachmittag in der Bismarckstraße in Charlottenburg eine Apotheke überfallen. Gegen 15.30 Uhr stürmte der Mann in das Geschäft. Er bedrohte eine 45 Jahre alte Angestellte mit Reizgas und verlangte das Geld aus der Kasse. Bevor er mit der Beute die Apotheke verließ, sprühte er Reizgas in das Geschäft. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. (tc)

Frauen beim Sprühen erwischt.

Polizisten des Abschnitts 27 haben am späten Mittwochabend in Tiergarten sechs Frauen im Alter zwischen 22 und 29 Jahren festgenommen. Sie waren auf frischer Tat erwischt worden, als sie die Putlitzbrücke an mehreren Stellen  mit unterschiedlichen  Parolen beschmierten. Darunter die Losung: Mit Respekt, ohne Gewalt und dazu die Nummer eines Hilfsdienstes. Eine 27-Jährige versuchte auf einem Fahrrad zu flüchten. Das verhinderte die Polizei. Bei ihrer Festnahme soll sie sich gewehrt und  um sich geschlagen haben.   Die Frauen wurden in Gewahrsam genommen. Die von ihnen verwendeten Farbutensilien wurden beschlagnahmt. Der Staatsschutz ermittelt. Nach ihrer Vernehmung konnten die Frauen wieder gehen. (tc)

+++ 10. Juni +++

Feuerwehr sichert umgekippten Bohrkran - Diesel ausgelaufen 

In Lankwitz ist ein Kran umgestürzt. Die Feuerwehr musste ausgelaufenen Diesel auffangen.
Foto: Pudwell

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr haben auf einer Baustelle im Stadtteil Lankwitz eine größere Menge ausgelaufenen Diesel an einem umgekippten Bohrkran aufgefangen. Durch den Sturz war der Tankstutzen des Baugeräts beschädigt worden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwochmorgen sagte. Beim Eintreffen der Feuerwehr in der Malteserstraße in der Nacht zum Mittwoch war aus dem 600-Liter-Tank bereits eine größere Menge Diesel ausgelaufen. Die Feuerwehr streute Bindemittel und pumpte den defekten Tank ab. (dpa)

Taxifahrer überfallen

Zwei Männer haben in der Nacht zum Mittwoch in Wittenau einen Taxifahrer überfallen. Der 53-Jährige parkte seinen Wagen gegen 1 Uhr an der Oranienburger Straße Ecke Blunckstraße und wartete auf Kunden. Dabei riss ein Unbekannter die Fahrertür auf und hielt dem Mann eine Pistole ins Gesicht und forderte Geld. Das Opfer übergab die Einnahmen. Der Täter entkam. (tc)

Blindenstock gestohlen- Polizei bittet um Mithilfe

In einem Bus der Linie M44 ist einer 32 Jährigen der Blindenstock gestohlen worden. Die Polizei bittet Zeugen sich zu melden. Die Frau war am 5. Juni gegen 16 Uhr am S-Bahnhof Hermannplatz in den Bus gestiegen. Als sie am Britzer Garten aussteigen wollte, bemerkte sie den Diebstahl. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Handtasche gestohlen

Zivilfahnder haben am Dienstagnachmittag in Wedding einen 21-Jährigen festgenommen. Er war in der Otawistraße auf einem Fahrrad von hinten an eine Passantin herangefahren und hatte ihr die Handtasche entrissen. In der Togostraße wurde er geschnappt. Bei seiner Festnahme musste er mit Reizgas überwältigt werden. Er kam in Gewahrsam. (tc)


+++ 9. Juni +++

Polizei: 20-köpfige Gruppe attackiert Polizisten in U-Bahnhof

Drei Zivilpolizisten der Berliner Polizei sind nach Polizeiangaben im U-Bahnhof Kottbusser Tor von einer etwa 20-köpfigen Gruppe geschubst und angebrüllt worden. Die Beamten durchsuchten am späten Montagabend im Ortsteil Kreuzberg zwei mutmaßliche Drogendealer, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach störte eine 27-Jährige die Kontrolle erheblich. Aufforderungen, dies zu unterlassen, kam sie nicht nach, weshalb sie festgenommen wurde. Die 27-Jährige leistete allerdings Widerstand - es kam zur Rangelei, die die Aufmerksamkeit anderer Anwesender auf sich zog.

Um die 20 Menschen wollten laut Polizei die Festnahme verhindern. Eine 24-Jährige soll versucht haben, die 27-Jährige zu befreien. Erst als Verstärkung eingetroffen sei, habe sich die Lage wieder beruhigt. Der 27-Jährigen sei kurz die Flucht gelungen, sie sei außerhalb des U-Bahnhofs festgenommen worden. Die Personalien der 24-Jährigen seien aufgenommen worden. Gegen beide Frauen werde nun ermittelt. Der Verdacht gegen die beiden kontrollierten Männer habe sich indes nicht erhärtet. Die drei Beamten blieben unverletzt, sagte ein Sprecher. (dpa)

S-Bahn-Kontrolleur von 33-Jährigem mit Machete bedroht

Ein Kontrolleur ist in der S-Bahn in Strausberg (Märkisch-Oderland) von einem Fahrgast mit einer Machete bedroht worden. Der 33-Jährige sollte seinen Fahrschein vorzeigen, baute sich stattdessen aber „in Drohgebärde mit einer Machete in der Hand vor dem Kontrolleur auf“, wie die Polizeidirektion Ost am Dienstag mitteilte. Als die alarmierten Polizisten beim nächsten Halt am S-Bahnhof Strausberg am Montag hinzugekommen seien, habe der Mann von dem Kontrolleur abgelassen und sich das Messer von den Beamten widerstandslos abnehmen lassen.

Bei ihm fanden die Beamten auch ein Döschen mit betäubungsmittelähnlichen Substanzen, das sie ebenfalls sicherstellten, wie es weiter hieß. Gegen den 33-Jährigen ergingen demnach drei Strafanzeigen: eine wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, eine weitere wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine wegen des Erschleichens von Leistungen. (dpa)

Drei Autos brennen in Lichtenberg aus

In der Nacht brannten in Lichtenberg drei Fahrzeuge. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Foto: Berliner Zeitung/Morris Pudwell

In Fennpfuhl sind mehrere Autos in Flammen aufgegangen. Kurz vor 2 Uhr wurde die Feuerwehr am Dienstagmorgen in die Rudolf-Seiffert-Straße zu einem brennenden Toyota gerufen. Das Feuer griff auf vier weitere Autos über: einen Mercedes, zwei Renaults und einen VW. Die Flammen beschädigten auch fünf Fahrräder und zwei Motorroller. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen zur Ursache des Feuers. (tc.)

Brand in alter NVA-Kantine in Königs Wusterhausen

In dem alten Kantinengebäude auf dem ehemaligen Gelände der Nationalen Volksarmee der DDR in Königs Wusterhausen hat es gebrannt. Nach Feuerwehrangaben vom Dienstag fing ein in dem Gebäude abgestellter Kleinbus aus bisher ungeklärter Ursache am Montagabend Feuer. Die Brandursache sei noch unklar und werde nun ermittelt, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Nach Angaben der Stadt konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. 14 Einsatzfahrzeuge und 63 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren demnach vor Ort. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet. (dpa)

Radfahrerin schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung ist am Montagabend in Staaken ein Mann schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei war es gegen 20.10 Uhr im Flur eines Wohnhauses in der Maulbeerallee zum Streit zwischen einem 29-Jährigen und dem 39-Jährigen gekommen. Dabei erlitt der Ältere mehrere Stichverletzungen. Er kam in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr nach Angaben der Polizei derzeit nicht. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde noch am Ort festgenommen. (tc.)

Radfahrerin von BVG-Bus erfasst

In Niederschöneweide ist am Montagabend eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei bog gegen 20.10 Uhr ein BVG-Bus der Linie 160 von der Schnellerstraße nach links in die Hasselwerderstraße ab. Dabei erfasste er die 43-Jährige, die mit ihrem Fahrrad in der Schnellerstraße dem Bus entgegenkam. Bei dem Unfall erlitt die Radfahrerin Armverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc.)

Wohnungseinbrecher festgenommen

In Charlottenburg haben Polizisten einen Wohnungseinbrecher festgenommen. Am Montagnachmittag hörte ein 25-jähriger Anwohner in der Sophie-Charlotten-Straße ein klirrendes Geräusch vom Innenhof. Dann sah er, wie ein Mann ein Fenster einer Erdgeschosswohnung aufbrach, in die Wohnung einstieg und kurze Zeit später wieder herauskam. Der Zeuge alarmierte die Polizei, folgte dem Täter und hielt ihn noch in der Nähe fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Durchsuchung des 25-Jährigen entdeckten die Beamten bei ihm mutmaßliches Diebesgut in Form von Geld sowie ein Messer. (tc.)

Wohnungsbrand in Hellersdorf - Mindestens eine Person verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Hellersdorf ist mindestens eine Frau verletzt worden. Sie konnte sich am frühen Dienstagmorgen zusammen mit ihrem Kind vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen, sagte ein Pressesprecher der Feuerwehr. Angaben über den Gesundheitszustand des Kindes konnten nicht gemacht werden. Es wurde jedoch vorsorglich zusammen mit der Mutter in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Feuerwehr fingen Einrichtungsgegenstände in der Erdgeschosswohnung der Frau um kurz vor 3.00 Uhr Feuer. Rund 40 Einsatzkräfte löschten den Brand in dem fünfgeschossigen Haus in der Schönburger Straße und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 8. Juni +++

Drei Autos in Berlin-Gesundbrunnen ausgebrannt 

Im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen sind drei nebeneinander geparkte Autos in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte mit 14 Einsatzkräften in die Behmstraße aus, um die Flammen zu löschen, wie ein Sprecher der Leitstelle am Montagmorgen sagte. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, wie es zu dem Feuer am Sonntagabend kam. Auch der entstandene Sachschaden war zunächst nicht bekannt. Menschen wurden nicht verletzt. (dpa)

Mehrere Autos gehen in der Nacht in Flammen auf

Fünf Autos sind am frühen Montagmorgen bei Bränden in den Berliner Ortsteilen Mitte und Kreuzberg zerstört worden. Vier Fahrzeuge fingen an mehreren Stellen rund um den Arkonaplatz in Berlin-Mitte Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Durch die Hitzeeinwirkung wurden insgesamt zehn weitere Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt. Die Feuerwehr löschte. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

Zudem brannte in der Nacht ein Auto in Kreuzberg. Auch hier konnten die Flammen gelöscht werden, Verletzte gab es ebenfalls keine. (dpa)

Zwei Tote und 60 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende nach ersten Erkenntnissen bei Verkehrsunfällen zwei Menschen ums Leben gekommen, 60 weitere Personen wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei Brandenburg insgesamt 394 Unfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 49 davon wurden Menschen verletzt.

Am frühen Sonntagmorgen kam eine 34 Jahre alte Autofahrerin auf der Landstraße 55 kurz vor Calau (Oberspreewald-Lausitz) von der Fahrbahn ab, stürzte mit dem Wagen eine Böschung herunter und prallte gegen einen Baum. Die Frau war nach Polizeiangaben nicht angeschnallt. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland). Ein betrunkener Autofahrer rammte ein vorausfahrendes Motorrad. Der 62-jährige Motorradfahrer stürzte von seiner Maschine, wurde schwer verletzt und starb noch an der Unfallstelle. (dpa)


+++ 7. Juni +++

Fußgänger bei Zusammenstoß mit Polizeiauto verletzt

Ein Fußgänger ist in Kreuzberg von einem Polizeiwagen angefahren und dabei leicht verletzt worden. Nach Polizeiangaben waren die Beamten am Samstagabend, gegen 22.50 Uhr, mit Blaulicht in der Skalitzer Straße in Richtung Kottbusser Tor unterwegs, als zwei Männer im Alter von 46 und 35 Jahren an einer Ampel (Ecke Admiralstraße) die Fahrbahn überqueren wollten. Es kam zum Zusammenstoß mit dem älteren der beiden, der Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen erlitt. Er kam anschließend in ein Krankenhaus. Die Polizisten waren unterwegs gewesen, um einen Funkwagen bei der Auflösung einer nach der Corona-Verordnung verbotenen Ansammlung auf der Admiralbrücke zu unterstützen. (tc.)

Autofahrerin liefert sich illegales Rennen mit Motorrad

Eine Autofahrerin und ein Motorradfahrer haben sich in der Nacht zu Sonntag in Marzahn ein illegales Rennen geliefert. Zivilbeamten fielen an der Kreuzung Landsberger Allee, Ecke Rhinstraße gegen 1.15 Uhr ein Audi, gefolgt von zwei Motorrädern auf, die schnell auf der Landsberger Allee in Richtung Märkische Allee fuhren. Die Polizisten entschlossen sich, den Fahrzeugen zu folgen. Der Audi fuhr zunächst auf dem mittleren Fahrstreifen, wechselte nach rechts, um ein auf dem mittleren Fahrstreifen fahrendes Auto zu überholen, ohne den Blinker zu betätigen. Nach dem Überholvorgang scherte er vor dem überholten Auto wieder ein, abermals ohne den Blinker zu verwenden. Ein Motorradfahrer folgte mit seiner BMW dem Audi dicht, wechselte auf den linken Fahrstreifen und zog mit dem Audi auf gleiche Höhe. Anschließend beschleunigten beide Fahrzeuge weiter. Das zweite unbekannte Motorrad folgte beiden Fahrzeugen mit einigem Abstand. An der Kreuzung Landsberger Allee, Ecke Bruno-Baum-Straße hielten der Audi und die beiden Motorräder an einer roten Ampel. Nach der Weiterfahrt bog das unbekannte Motorrad auf die Straße Allee der Kosmonauten und die BMW auf den Blumberger Damm ab, während der Audi weiter auf der Landsberger Allee fuhr. An der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Zossener Straße stoppten die Beamten die 25-jährige Audifahrerin. Eine von ihr freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von Null Promille. Die Zivilkräfte beschlagnahmten den Führerschein und das Fahrzeug der 25-Jährigen. Neben ihr befanden sich eine 40-Jährige und ein 31-Jähriger im Auto. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte. (tc.)

13-jährige Radfahrerin schwer verletzt

In Friedenau ist eine 13-jährige Radfahrerin schwer verletzt worden.  Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge war ein 20-Jähriger am Sonnabendnachmittag mit einem VW am Friedrich-Wilhelm-Platz  unterwegs, als an der Ampel Friedrich-Wilhelm-Platz, Ecke Niedstraße die 13-Jährige mit ihrem Fahrrad auf die Straße gerollt sein soll und vom Auto erfasst wurde. Durch den Zusammenprall erlitt das Mädchen schwere Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen leichten Schock, musste aber nicht behandelt werden. (tc.)

Raubüberfall im Hinterhof

Bei einem Raubüberfall ist am Samstagabend in Reinickendorf ein Mann verletzt worden. Gegen 19 Uhr traf der 25-Jährige im Hinterhof eines Hauses am Büchsenweg auf drei unbekannte, mit Alltagsmasken maskierte Männer. Sie forderten ihn auf, seine Taschen zu leeren. Einer der Täter verletzte den 25-Jährigen mit einer Machete an einem Arm. Nachdem der Überfallene sein Geld ausgehändigt hatte, flüchtete er in Richtung Klemkestraße, wo er mit Hilfe von Passanten die Polizei alarmierte. Die Beamten konnten in der Nähe zwei der Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren festnehmen. Der Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (tc.)

Freilaufende Rinder legen Zugverkehr lahm

Mehrere freilaufende Rinder haben am Freitagabend in Eberswalde (Barnim) zeitweise den Bahnverkehr auf der Strecke Berlin-Stralsund lahmgelegt. Die Tiere seien in der Nähe der Bahnstrecke herumgeirrt, berichtete die Polizei am Sonntag. Mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei konnten die Einsatzkräfte die Tiere auf das Gelände des nahe gelegenen Technischen Hilfswerks treiben und dort sichern. Die Bahnstrecke war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nun sucht die Polizei den Besitzer der Tiere. (dpa)

Fürstenwalde: Razzia gegen mutmaßliche Drogenbande

Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Polizei in Fürstenwalde (Oder/Spree) eine mutmaßliche Drogenbande ausgehoben. Dabei seien am Samstag sechs Wohnungen und andere Objekte in der Stadt durchsucht worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Razzia richtete sich im Kern gegen fünf Personen, die im Verdacht standen, gemeinschaftlich mit Drogen zu handeln. Ein 19-Jähriger und eine 36 Jahre alte Frau wurden festgenommen.

Da der Verdacht bestanden habe, dass einer der Tatverdächtigen eine Schusswaffe besitze, seien die Spezialkräfte hinzugezogen worden, so die Polizei. Bei den Durchsuchungen wurden 500 Gramm Amphetamine, fast 300 Gramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten zudem eine Schreckschusswaffe, eine Gasdruckwaffe, zwei Softairwaffen und einen Elektroschocker. (dpa)

Havelland: Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

Bei der Kollision mit einem Auto ist ein 62 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. Aus noch ungeklärter Ursache sei der Motorradfahrer in der Nacht zum Sonntag mit dem Auto eines 42-Jährigen zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 5 zwischen dem Einkaufszentrum Havelpark und Dallgow-Döberitz (Kreis Havelland). Der Autofahrer blieb demnach unverletzt. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden. Die Untersuchung der Unfallstelle durch einen Sachverständigen dauerte am frühen Sonntagmorgen noch an. (dpa)

+++ 6. Juni +++

SEK-Einsatz im Einkaufszentrum

SEK-Beamte bereiten sich auf die Durchsuchung des Einkaufszentrums vor.
Foto: Morris Pudwell

In einem Neuköllner Einkaufscenter hat es in der Nacht zu Freitag einen Raubüberfall gegeben. Kurz nach Mitternacht warteten zwei Unbekannte an einem Seiteneingang des Neuköllner Tors an der Karl-Marx-Straße, bis die Tür von innen geöffnet wurde. Als eine 46-Jährige öffnete, bedrohten die Männer sie mit einem Messer und drängten die Frau zurück ins Geschäft. Zusammen mit der Mitarbeiterin gingen sie in die weiteren Räume, wo sie die drei anwesenden Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter in einem Raum sammelten. Sie bedrohten sie und forderten die Öffnung eines Geldschranks. In einem günstigen Moment gelang den Angestellten die Flucht aus dem Geschäft. Da nicht feststand, ob die Täter ebenfalls geflüchtet waren, durchsuchte ein Spezialeinsatzkommando das Gebäude - allerdings vergeblich. Die Täter waren offenbar durch einen Notausgang geflüchtet. Während des Einsatzes versammelte sich eine größere Menge Schaulustiger. Aus dieser Gruppe heraus warf ein Mann mit einer Flasche. Er wurde vorübergehend festgenommen. (tc.)

Polizisten werden von Menschenmenge angegriffen

Polizisten sind in der Nacht zu Sonnabend in Kreuzberg aus einer Menschenmenge heraus angegriffen worden. Gegen 23.10 Uhr wurden sie wegen Lärms am Park am Gleisdreieck eingesetzt. Im sogenannten Skaterpark wurden sie dann aus einer Menschenmenge von rund 130 Personen heraus mit Laserpointern geblendet und mit Kleinpflastersteinen beworfen. Die Einsatzkräfte nahmen daraufhin einen Jugendlichen, der im Verdacht steht, drei Pflastersteine auf die eingesetzten Beamten geworfen zu haben, fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 17-Jährige seinen Eltern übergeben. Bei dem Angriff erlitt ein Beamter leichte Verletzungen. Die große Gruppe teilte sich durch den Einsatz der Polizei in mehrere kleinere Gruppen auf, die sich anschließend auflösten. (tc.)

Randale in Neukölln: Demonstranten protestieren gegen den Tod von George Floyd

Blinde Zerstörungswut in Neukölln: Etwa 50 Personen haben entlang der Karl-Marx-Straße randaliert.
Foto: Pudwell

Knapp 100 Personen haben am späten Freitagabend in Berlin-Neukölln randaliert. Die Gruppe sei von der Richardstraße über die Karl-Marx-Straße bis zum Rathaus Neukölln gezogen, habe Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen, Pyrotechnik gezündet und Schaufenster mit Steinen beschädigt, sagte ein Polizeisprecher. Gegen 22 Uhr habe die Polizei Einsatzkräfte vor Ort gesammelt. Die Gruppe habe sich daraufhin aufgelöst. Zur Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst noch nichts sagen. (tc.)

+++ 5. Juni +++

Mord in Prenzlauer Berg: Tatverdächtiger verhaftet

Am Donnerstagnachmittag hat die Polizei einen 33-jährigen Mann festgenommen. Er soll am 10. Mai dieses Jahres in einer Wohnung in Prenzlauer Berg eine 31 Jahre alte Frau getötet haben.  Polizisten entdeckten die Tote in einer Wohnung  in der Hanns-Eisler-Straße.  Ein Richter erließ inzwischen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Hintergründe der Tat wurden nicht bekannt.   (BLZ)

Durchsuchung in Finowfurt wegen Verdachts der Kinderpornografie

Die Polizei hat am Freitag ein Wohnhaus und einen Kleingarten im brandenburgischen Finowfurt (Barnim) durchsucht. Bei dem Einsatz sei es um Kinderpornografie gegangen, teilte eine Sprecherin der Polizei in Frankfurt (Oder) mit. Die Aktion sei von Beamten aus Nordrhein-Westfalen geplant und durchgeführt worden. Die Brandenburger Kollegen hätten lediglich Unterstützung geleistet. Ein Mann wurde nach Angaben der Sprecherin der Polizei festgenommen. Zuvor berichtete die „Märkische Oderzeitung“ über die Polizeiaktion. (dpa)

Jugendlicher bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstagnachmittag in Oberschöneweide ein Jugendlicher schwer verletzt worden. Der 14-Jährige fuhr mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Straße An der Wuhlheide in Richtung Altstadt Köpenick. Auf der Fahrbahn war gleichzeitig eine 57-Jährige mit ihrem Skoda in gleicher Richtung unterwegs. An der Rudolf-Rühl-Allee bog der junge Radfahrer dann bei roter Ampel nach links in die Rudolf-Rühl-Allee ab. Dadurch kam es zum Zusammenstoß. Der 14-Jährige zog sich dabei schwere Kopf- und Beinverletzungen zu und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Nazi-Schmiererei in Neukölln

Freitagfrüh stellte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes der Polizei eine Farbschmiererei mit nationalsozialistischen Symbolen in Neukölln fest. Gegen 3.35 Uhr waren dem Objektschützer die Zeichen in der Wildenbruchstraße aufgefallen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BLZ)

SEK-Einsatz in Rathenow nach Schüssen aus Wohnhaus

Schüsse aus einem Fenster eines Wohnhauses haben am Donnerstagabend in Rathenow (Landkreis Havelland) einen SEK-Einsatz ausgelöst. Ein Mann habe mehrmals geschossen, teilte die Polizei mit. Auch das Spezialkommando wurde hinzugerufen. Der Mann stellte sich der Polizei. Er gab an, unter Drogeneinfluss zu stehen. Verletzt wurde niemand. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Friedrichshain: Polizei sucht Unfall-Zeugen 

 Nach dem tödlichen Unfall am vergangenen Mittwochmittag in Friedrichshain sucht die Polizei nun nach Zeugen. Eine 62 Jahre alte Radfahrerin war an der Kreuzung Petersburger Straße / Ecke Mühsamstraße von einem rechts abbiegenden Betonmischer überrollt worden. Die Frau starb noch am Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen sich zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.(tc)

+++ 4. Juni +++

38 gestohlene Fahrräder in Garage in Kreuzberg: Diebesbande erwischt 

Eine Bande von Fahrraddieben und -hehlern ist am Mittwoch in Berlin aufgeflogen. Die Polizei nahm drei Männer fest und beschlagnahmte fast 40 vermutlich gestohlene Fahrräder. Eine junge Frau hatte das Fahrrad ihrer Mutter in einem Verkaufsportal im Internet entdeckt. Sie verabredete sich mit dem Verkäufer und alarmierte die Polizei. Als der Mann mit dem Rad in der Prinzenstraße in Kreuzberg erschien, wurde er festgenommen.

Danach fanden die Polizisten in einer angrenzenden Garage weitere 38 Fahrräder sowie fünf Fahrradrahmen. Zwei Räder waren als gestohlen gemeldet. Die übrigen Fahrräder wurden beschlagnahmt. Zwei weitere Männer, die in der Garage auftauchten, wurden ebenfalls festgenommen. Nachdem die Personalien der mutmaßlichen Hehler im Alter von 21, 23 und 31 Jahren festgestellt wurden, konnten sie wieder gehen. (dpa)

Wohnungsbrand in Kreuzberg: fünf Verletzte 

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Kreuzberg sind in der Nacht zu Donnerstag fünf Menschen verletzt worden. Das Feuer brach kurz nach 1 Uhr in der Reichenberger Straße aus, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Drei der fünf Verletzten wurden vor Ort behandelt, die anderen beiden kamen ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit rund 50 Kräften im Einsatz. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)

In Berlin-Kreuzberg hat es gebrannt. Fünf Menschen wurden verletzt.
Foto: Pudwell

Zimmer in Flüchtlingsunterkunft in Flammen

In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Schöneberg ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Drei Bewohner der Unterkunft wurden noch vor Ort untersucht, waren aber unverletzt, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen sagte. Der Brand brach aus bislang unbekannter Ursache in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Hotels an der Urania aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. (dpa)

Polizei: Trotz Urteilsverkündung zu „Liebig 34“ ruhige Nacht

Die Berliner Polizei hatte sich nach der Urteilsverkündung im Streit um das linke Wohnprojekt „Liebig 34“ auf mögliche Aktionen eingestellt - doch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag blieb es in Friedrichshain nach Polizeiangaben ruhig. Ein Einsatzfahrzeug sei von Farbspritzern getroffen worden und zwei Mobiltoiletten hätten gebrannt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Rund 350 Einsatzkräfte seien im Zusammenhang mit möglichen Aktionen im Einsatz gewesen.

Gegen Mitternacht hätten Unbekannte auf der Rigaer Straße Farbbeutel in Richtung eines Einsatzfahrzeugs geworfen. Das Auto habe aber nur indirekt Farbspritzer abbekommen. Ein Hubschrauber habe daraufhin die Gegend abgesucht - ohne Erfolg. Kurz nach Mitternacht habe dann in der Scheffelstraße/Paul-Junius-Straße an der Grenze zu Lichtenberg eine mobile Toilette gebrannt, später eine weitere an der Simon-Dach-Straße. Beide Brände seien schnell gelöscht worden.

Am Dienstagabend waren bei spontanen Aktionen für den Erhalt des Wohnprojekts laut Polizei drei Beamte verletzt worden. Bis zu 300 Menschen versammelten sich da den Angaben zufolge im Friedrichshainer Südkiez. Auf dem Dach eines Wohnhauses wurden Feuerwerkskörper gezündet, auf eine Straße Gegenstände geworfen. Rund 200 Menschen wurden überprüft, Strafermittlungen in 15 Fällen eingeleitet - etwa wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Knapp 580 Polizisten waren im Einsatz. (dpa)

+++ 3. Juni +++

Brand in leerstehendem Kinderkrankenhaus

In einem ehemaligen Kinderkrankenhaus in Berlin-Weißensee hat es gebrannt. Rund 30 Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Mittwoch mehrere Stunden im Einsatz, um das Feuer in dem leerstehenden Gebäude in der Hansastraße zu löschen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Verletzte gab es keine. Die Brandursache war noch unklar. Auf dem Gelände hat es schon öfter gebrannt. (dpa)

+++ 2. Juni +++

Fahnder beschlagnahmen Drogen

In einem Großeinsatz in Berlin und Brandenburg haben Polizisten mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Sie beschlagnahmten unter anderem knapp zehn Kilogramm Heroingemisch, drei Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Amphetamin und 320 Gramm Kokaingemisch. Die Fahnder hatten Tipps bekommen zu einer geplanten Drogen-Kurierfahrt von Berlin nach Thüringen am vergangenen Sonntag. Gegen 18.20 Uhr nahmen sie dann einen 41-Jährigen Tatverdächtigen und seine 27-jährige Begleiterin auf der Autobahnraststätte Fläming West in Brandenburg fest. In dem Auto fanden sie Drogen.

Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen der Köpenicker Wohnung des Mannes und in einem weiteren von ihm genutzten Auto. In der Wohnung des 41-Jährigen fanden sie Geld, bei dem es sich um mutmaßlichen Handelserlös handelt, mehrere hochwertige Uhren und die Autoschlüssel des anderen, in der Nähe abgestellten und offensichtlich als Lagerort genutzten Fahrzeugs. In diesem wurden dann auch unter anderem das Heroingemisch, Streckmittel und Kokain beschlagnahmt. Der 41-Jährige erhielt einen Haftbefehl. (tc.)

Unbekannter schlägt 23-Jährigem zwei Zähne aus

Wer kennt diesen Mann?
Foto: Polizei

Fast ein halbes Jahr nach der Tat fahndet die Berliner Polizei seit Dienstag öffentlich nach einem brutalen Schläger. Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht sie nach einem jungen Mann, der am Samstag dem 14. Dezember, gegen 2.40 Uhr auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg einen 23-Jährigen zu Boden geschlagen und gegen den Kopf getreten haben soll. Der junge Mann wurde dadurch schwer verletzt und verlor zwei Schneidezähne. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (tc.)

LKW rammt wartenden BVG-Nachtbus - Fünf Verletzte

Ein Lastwagen ist von hinten in einen stehenden Berliner Linienbus gekracht. Die beiden LKW-Insassen und drei Fahrgäste in dem Bus wurden durch den Unfall in der Nacht zu Dienstag zum Teil schwer verletzt. Gegen 3.10 Uhr fuhr der 54-jährige LKW-Fahrer auf der Straße Alt-Friedrichsfelde in Marzahn-Hellersdorf, wie die Polizei mitteilte. In Höhe der Märkische Allee fuhr er auf einen Nachtbus der Linie N 5, der an einer Haltestelle stand, auf. Die Ursache für den Unfall war zunächst nicht bekannt.

Der Lkw-Fahrer erlitt eine schwere Bauchverletzung, sein 29-jähriger Beifahrer eine schwere Kopfverletzung. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Im Bus wurden ein 24-jähriger Mann, eine 19-jährige Frau und ein 15-jähriges Mädchen leicht verletzt. (dpa)

Im Zug nach Berlin: Vater mit 2,8 Promille mit kleinem Sohn unterwegs

Ein Vater ist sturzbetrunken mit seinem sechs Jahre alten Sohn Zug gefahren. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der Mann mit dem Kind von Uelzen (Niedersachsen) in Richtung Berlin unterwegs. Der Zugbegleiter informierte die Polizei am Montag gegen 12.40 Uhr. Die Beamten nahmen den Mann in Magdeburg in Gewahrsam. Er wurde wegen starker gesundheitlicher Ausfallerscheinungen in ein Krankenhaus gebracht, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Dienstag sagte. Der Junge wurde dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben. Bei dem Vaters wurde bei einem Atemalkoholtest den Angaben nach ein Wert von 2,84 Promille gemessen. (dpa)

Verfolgungsjagd in Gesundbrunnen - Autofahrer flüchtet vor Polizei

Ein 19-jähriger Mann ist mit einem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und zunächst entkommen. Etwas später stellte sich der Mann aber am Montagmittag, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Gesundbrunnen wollte die Polizei den Autofahrer überprüfen. Er gab jedoch Gas, überfuhr an der Kreuzung Bornholmer Straße und Grüntaler Straße eine rote Ampel und raste weiter in Richtung Steegerstraße.

Polizisten nahmen die Verfolgung auf, verloren das Fluchtauto kurz aus den Augen, konnten es aber bald entdecken. Zeugen berichteten, dass zwei junge Männer ausgestiegen und zu Fuß geflüchtet seien. Das Fluchtauto wurde sichergestellt. Kurze Zeit später erschien ein junger Mann bei der Polizei und gab zu, den Wagen gefahren zu sein. Einen Führerschein hatte er nicht. Gegen ihn wird jetzt ermittelt. (dpa)

Geldautomaten brennen in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg - Brandstiftung vermutet

Innerhalb von kurzer Zeit haben drei Geldautomaten in Berlin gebrannt. Die Feuerwehr war am frühen Dienstagmorgen in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg im Einsatz, wie ein Sprecher sagte. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

Lichtenrader Wohnung brennt

In Lichtenrade musste die feuerwehr zum Löschen einer Wohnung anrücken. Foto: Morris Pudwell

In einer Wohnung im Berliner Ortsteil Lichtenrade hat es in der Nacht zum Dienstag gebrannt. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Von der Feuerwehr hieß es, die rund 80 Quadratmeter große Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Gebäudes in der Riedingerstraße sei völlig von den Flammen erfasst worden. Mittlerweile sei der Brand gelöscht. Polizei und Rettungsdienst betreuten sieben Menschen vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. (dpa)

Fünf Verletzte bei einem Unfall mit Berliner Nachtlinien-Bus

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem BVG-Bus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind fünf Menschen verletzt worden. Sie wurden am frühen Dienstagmorgen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zwei Menschen aus dem Transporter waren demnach mittelschwer, drei aus dem Bus leicht verletzt. Eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe sagte am Morgen, der Transporter sei gegen einen Bus der Nachtlinie N5 gefahren, der an der Haltestelle Märkische Allee/Alt-Friedrichsfelde gestanden hätte. Weitere Details zum Unfallhergang waren noch unklar, die Polizei hatte dazu zunächst keine Informationen. (dpa)

Auto prallt gegen Laternenmast in Kleinmachnow - Fahrer stirbt 

Ein Autofahrer ist in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) mit seinem Fahrzeug gegen einen Laternenmast geprallt und noch am Unfallort gestorben. Der 29-Jährige sei am Montagabend in einer leichten Linkskurve rechts von der Fahrbahn abgekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Versuche, den Mann zu reanimieren, blieben demnach erfolglos. Teile des Laternenmastes seien durch die Kollision herabgefallen und hätten ein weiteres Auto beschädigt. Die Polizei ermittelt weiter zum genauen Unfallhergang. (dpa)

Großbrand bei Plessa: Zahl der Einsatzkräfte wird reduziert

Auch am Pfingstsonntag ist die Feuerwehr weiter mit zahlreichen Kameraden in dem Moorgebiet bei Plessa im Einsatz. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle.

Foto: imago images/LausitzNews 

Vier Tage nach dem Ausbruch eines Großbrandes auf einem Gebiet im Südbrandenburger Landkreis Elbe Elster dauern die Löscharbeiten für die Feuerwehr an. «Die Lage hat sich aber entspannt», sagte der diensthabende Landrat Marten Frontzek am Dienstag. Am Morgen seien noch rund 160 Einsatzkräfte im Moorgebiet «Loben» bei Plessa gewesen, diese Zahl werde aber im Laufe des Tages auf «wahrscheinlich deutlich unter 100» reduziert. Tags zuvor war der Brand bereits unter Kontrolle gebracht worden.

Nach Angaben von Frontzek erfüllen die sogenannten Dauerregner ihren Zweck. Einsatzkräfte hatten diese an den Brandrändern installiert, um ein Überspringen der Flammen auf an das Moor angrenzende Nadelwälder zu verhindern.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst soll am Dienstag zudem weiter einen Waldbrandschutzstreifen durchsuchen. Am Montagabend hätten die Experten dort Munition gefunden und beseitigt, sagte Frontzek. Die Arbeiten an dem rund einen Kilometer langen Streifen, der «als reine Vorsichtsmaßnahme» eingerichet worden sei, waren deshalb unterbrochen worden.

Das Feuer war am Freitag ausgebrochen und hatte sich innerhalb weniger Stunden immer weiter ausgedehnt, von zunächst zehn auf 100 Hektar. Ein Moorgebiet, ein angrenzendes Waldstück und ein Schilfgürtel brannten. Die Feuerwehr war zu Pfingsten mit bis zu 200 Einsatzkräften vor Ort, auch ein Löschhubschrauber der Bundespolizei unterstützte. Ortschaften waren nicht in Gefahr. Die Brandursache war zunächst noch unklar.

Der Brand gilt als das erste Großschadensereignis in diesem Jahr in Brandenburg. Umweltminister Axel Vogel (Grüne) will sich am Dienstag vor Ort ein Bild von der Lage im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft machen. (dpa)

+++ 1. Juni +++

Angriff auf Travestiekünstler - Staatsschutz ermittelt

Zwei Travestiekünstler sind auf dem Heimweg in Berlin-Neukölln beleidigt, geschlagen und mit einer Flasche beworfen worden. Die 40 Jahre alte Künstlerin und ihr 43 Jahre alter Begleiter waren am Sonntagabend zu Fuß an der Flughafenstraße unterwegs, wie die Polizei am Montag mitteilte. Kurz hinter der Reuterstraße wurden sie demnach von Jugendlichen „homophob beschimpft“. Als der Mann sich umdrehte und sie ansprach, wurde er weiter beschimpft.

Einer der Jugendlichen zog seinen Gürtel, schlug damit gegen gegen das Bein des 43-Jährigen und warf seinen Döner in Richtung des Duos. Ungefähr zeitgleich flog eine Flasche aus einem Haus an der gegenüberliegenden Straßenseite zu den beiden herüber, aber zerschellte auf der Straße. Die jugendlichen Angreifer konnten unerkannt flüchten. Der Mann klagte über leichte Beinschmerzen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Brandenburg an der Havel: Mann schwer verletzt, Unfallverursacher betrunken 

Bei einem Verkehrsunfall in Brandenburg an der Havel mit einem betrunkenen Autofahrer ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr er am Sonntagabend Richtung Stadtzentrum, als ihm an einer Kreuzung ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Vorfahrt nahm. Der 27-Jährige konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Fahrzeug zusammen. Er wurde durch Rettungskräfte schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 22-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei ihm ergab 2,56 Promille. Zudem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Potsdam nahm ihn die Polizei vorläufig fest. Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis laufen. (dpa)

Rollerfahrer von Wildschweinen umgerannt - Intensivstation

Bei der Begegnung mit einer Wildschweinrotte in Berlin-Zehlendorf ist ein 35-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei am Sonntagabend auf der Onkel-Tom-Straße in Richtung Argentinische Allee mit seinem Motorroller unterwegs gewesen, als die Wildschweine ihn umrannten, teilte die Polizei am Montag mit.

Bei dem Sturz habe er Rumpf- sowie innere Verletzungen erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann sei in die Intensivstation aufgenommen worden, Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Die Wildschweine verschwanden im Wald. (dpa)

Polizei kontrolliert zwei Wochen lang schwerpunktmäßig Raser

Vorsicht, Blitzer: Zwei Wochen lang will die Berliner Polizei besonders gegen Raser vorgehen. Ab Dienstag und bis 14. Juni sind stadtweit verstärkte Tempokontrollen angekündigt, wie die Polizei ankündigte. Auch viele zivile Streifen sollen eingesetzt werden. Der Fokus der Aktion soll auf Autobahnen und anderen Hauptverkehrsadern liegen, darunter der Kurfürstendamm und die Sonnenallee.

Neben Rasern geht es den Beamten um den Kampf gegen illegale Autorennen und sogenannte Profilierungsfahrten, bei denen Autofahrer zum Beispiel mit aufheulenden Motoren und lauter Musik versuchen, die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen. (dpa)

Mann schießt mit Luftgewehr und zeigt anschließend Hitlergruß

Ein Mann hat in Teupitz (Dahme-Spreewald) mit einem Luftgewehr auf einen Baum außerhalb seines Grundstückes geschossen und so eine vorbeilaufende Kindergruppe erschreckt. Als herbeigerufene Eltern den 41-Jährigen darauf ansprachen, zeigte er den Hitlergruß, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Beamte stellten die Waffe sicher und nahmen eine Anzeige gegen den Mann auf - wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organe. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagabend. (dpa)

Feuerwehr löscht brennende Pappe in Recyclinghof

Auf einen Recyclinggelände in Berlin-Moabit sind am Montagmorgen rund 500 Kubikmeter gepresste Pappe und Papier in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr bat die Anwohner rund um die Putlitzbrücke vorübergehend, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Nachmittag war der Brand gelöscht.

Die Rettungskräfte waren am Pfingstmontag gegen 7 Uhr alarmiert worden und rückten über den Tag verteilt mit 60 Brandbekämpfern an, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Er sprach von einem Schwelbrand mit viel Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung. Mit Gabelstaplern seien brennende Paletten auseinander gezogen worden. (dpa)

Polizeieinsatz am Liepnitzsee - Mann schießt um sich

Ein Polizeieinsatz am Liepnitzsee bei Wandlitz (Barnim) hat bei Ausflüglern für Aufregung gesorgt. Spaziergänger informierten die Beamten am Samstag über einen bewaffneten Mann. Nach späteren polizeilichen Erkenntnissen führte der Mann eine Gasdruckpistole bei sich, mit welcher er auch mehrfach Schüsse in die Umgebung abgab.

Polizisten suchten auf zahlreichen Waldwegen am See nach dem Unbekannten, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Nach Zeugenaussagen machte der Mann einen verwirrten Eindruck. Schließlich konnte der 29-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Zunächst hatte die „Märkische Oderzeitung“ darüber berichtet.

Die Gasdruckpistole habe einer scharfen Schusswaffe täuschend ähnlich gesehen. Der 29-Jährige wurde zunächst in Polizeigewahrsam gebracht und später einem Haftrichter vorgeführt. Der verfügte die Einweisung des Mannes in den Maßregelvollzug. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Beleidigung mit rassistischem Hintergrund

Am Sonntagnachmittag ist es in Rummelsburg zu einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gekommen. Ein 42-Jähriger beschimpfte einen 15-Jährigen vor einem Schnellrestautrant im S-Bahnhof Lichtenberg. Anschließend schlug er einem 29-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Angegriffene hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen von Polizeikräften fest, die ihn dann festnahmen. Alarmierte Rettungskräfte versorgten anschließend die leichten Gesichtsverletzungen des 29-Jährigen am Ort. Der 42-jährige Festgenommene wurde nach Personalienfeststellung und einer Atemalkoholkontrolle, die einen Wert von rund 2,2 Promille ergeben hatte, am Ort entlassen. Der Jugendliche blieb körperlich unverletzt. (BLZ)

+++ 31. Mai +++

Schläger überfallen Mann und Frauen im Thälmann-Park 

Ein Mann und seine zwei Begleiterinnen sind in Berlin-Prenzlauer Berg überfallen, geschlagen und ausgeraubt worden - die Polizei nahm die mutmaßlichen Täter später fest. Die Drei wurden am frühen Sonntagmorgen im Ernst-Thälmann-Park von einer zehnköpfigen Gruppe angesprochen und in einen Streit verwickelt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Unbekannte sollen den 24-Jährigen mit Faustschlägen im Gesicht und am Oberkörper verletzt haben.

Sie entrissen dem Mann die Jacke. Anschließend lief er weg, um sich vor weiteren Schlägen zu schützen. Danach sollen die Unbekannten eine der beiden Frauen im Alter von 23 Jahren geschubst und mit Fäusten ins Gesicht und an den Oberkörper geschlagen haben. Nachdem sie zu Boden ging soll auch ihre Freundin Faustschläge ins Gesicht bekommen haben.

Die Angreifer griffen sich die Umhängetasche einer der beiden Frauen. Die alarmierte Polizei entdeckte die mutmaßlichen Täter wenig später bei zwei Gruppen in der Nähe. Die beiden 18 und 30 Jahre alten Männer wurden festgenommen. (dpa) 

Mauerpark: Flaschenwurf auf Polizisten

Aus einer Gruppe von etwa 300 Personen heraus wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin am Samstagabend im Prenzlauer Berg angepöbelt und mit einer Flasche beworfen. Kurz nach 23 Uhr hielten sich die teils alkoholisierten Personen im Mauerpark auf, pöbelten mehrfach die Einsatzkräfte an und warfen eine Flasche in deren Richtung, die jedoch niemanden traf. Die Polizisten wiesen die Personen an, sich in kleinen Gruppen zu entfernen. Deren Abzug zu U-Bahnhöfen wurde von den Beamten begleitet. (BLZ)

Musik zu laut: Mann schießt auf Gruppe

Mutmaßlich weil er sich durch laute Musik gestört fühlte, hat ein Mann in Falkensee in Brandenburg auf eine Gruppe von Menschen geschossen und einen 27-Jährigen verletzt. Anschließend flüchtete der 56-Jährige am Samstag in seinem Auto, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Tatverdächtige wurde wenig später in Berlin von der Polizei gefasst. Zeugen hatten sich das Kennzeichen des Mannes gemerkt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus und hat einen Haftbefehl beantragt. Dem wurde am Sonntagmittag stattgegeben. Der Mann aus Berlin kam in eine Untersuchungshaftanstalt.  Die Mordkommission ermittelt.

 Nach ersten Ermittlungen war es an einem See zu Streitigkeiten zwischen dem Mann und einer Gruppe von Menschen gekommen. Der 56-Jährige habe sich durch lautstarke Musik der Gruppe gestört gefühlt und sei agressiv geworden, sagte eine Polizeisprecherin. Plötzlich habe er eine Waffe gezogen und geschossen. Ein 27-Jähriger wurde an der Hand verletzt. (BLZ)

Auto kommt von der Fahrbahn ab - Fahrer schwer verletzt

In der Nacht zum Sonntag ist ein Autofahrer in Marienfelde mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und verletzte sich bei dem Unfall schwer. Der 19-Jährige war mit einem BMW gegen 1.40 Uhr die Friedenfelser Straße in Richtung Marienfelder Allee unterwegs, als er an der Kreuzung Hildburghauser Straße Ecke Friedenfelser Straße mit seinem Mietfahrzeug nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Verkehrsmast prallte. Der Verletzte wurde von Zeugen erstversorgt und anschließend von alarmierten Rettungskräften mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Verdacht der Brandstiftung

In der Nacht zum Sonntag brannte ein Motorroller in Schöneberg vollständig aus. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein Zeuge gegen 2.40 Uhr auf dem Gehweg eine brennende Piaggio und rief die Feuerwehr, welche den Brand löschte. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein am Fahrbahnrand geparkter Peugeot leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. (BLZ)

Fahrradfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Ein Verkehrsunfall hat sich am Samstagabend in Lichtenrade ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 77-Jähriger gegen 18.25 Uhr auf einem Fahrrad in der Mellener Straße unterwegs. Als er zwischen dortigen Verkehrspollern durchfahren wollte, stürzte er und zog sich schwere Beinverletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus. (BLZ)

+++ 30. Mai +++

Versuchte Auto-Brandstiftung in Kreuzberg

Unbekannte haben in Berlin-Kreuzberg vermutlich versucht, ein Auto anzuzünden. Ein Zeuge entdeckte Freitagnacht Flammen auf dem Gehweg der Franz-Klühs-Straße. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr sei das Feuer allerdings erloschen, teilte die Polizei am Samstag mit. Auf dem Gehsteig hatte eine brennbare Flüssigkeit gebrannt, die zu einem geparkten Auto geführt hätte. Zudem war eine Scheibe des Autos eingeschlagen, im Innenraum fand sich ebenfalls die Brennflüssigkeit. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchter Brandstiftung. (dpa)

Drei Verletzte bei Unfall

Bei einem Unfall in Weißensee in der Nacht zum Samstag sind drei Männer verletzt worden. Gegen 1.50 Uhr hörten Polizisten im Gebäude des Polizeiabschnitts 14 in der Berliner Allee zunächst ein Martinshorn sowie das Aufheulen eines Motors und kurz darauf einen lauten Knall. Auf der Straße entdeckten sie gegenüber in der Rennbahnstraße einen stark beschädigten Transporter, der quer auf der Straße stand. Auf dem Fahrersitz saß ein 24 Jahre alter Mann. Darüber hinaus befanden sich noch zwei 31-jährige Männer im Transporter. Alle drei wurden bei dem Unfall verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten einen 31-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Crash bei Linksabbiegen.
Foto: Pudwell

Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer mit dem Transporter offenbar mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in der Berliner Allee in Richtung Liebermannstraße unterwegs war und beim Linksabbiegen in die Rennbahnstraße von der Fahrbahn abkam. Bei dem Unfall wurden eine Ampel, ein Verkehrszeichen und ein Schutzgitter beschädigt. Bei dem 24-Jährigen führten die Polizisten eine Atemalkoholkontrolle durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt. Den Transporter stellten die Einsatzkräfte zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher, unter anderem da das Blaulicht und das Martinshorn nicht für das Fahrzeug zugelassen sein sollen. Die Rennbahnstraße blieb zwischen Berliner Allee und Parkstraße bis etwa 4.10 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mann erscheint mit Kettensäge vor Arbeitsamt

Ein Mann ist am Freitagmittag mit einer Benzinkettensäge vor einem Arbeitsamt in Tempelhof erschienen. Den bisherigen Ermittlungen nach war der Mann mit seiner Begleiterin in dem Arbeitsamt in der Alarichstraße, um einen Scheck einzulösen. Als ihm dies von einer 32 Jahre alten Mitarbeiterin verwehrt wurde, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Beim Verlassen des Gebäudes drohte der Mann einem 56-jährigen Sicherheitsmitarbeiter damit, mit einer Kettensäge zurückkommen zu wollen, sofern es keine Einigung gäbe. Wenig später erschien er dann mit einer solchen Säge, wieder in Begleitung der Frau. Daraufhin verschlossen die Mitarbeiter sofort alle Zugänge zum Objekt und alarmierten die Polizei. Als ein Rettungshubschrauber aufgrund eines anderen Einsatzes in der Nähe in der Luft unterwegs war, flohen die Frau und der Mann mit einem Auto. Die beiden, die sich zuvor im Arbeitsamt ausgewiesen hatten, sind 44 Jahre alt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten dauern an. (BLZ)

Jugendlicher von Straßenbahn erfasst

In Marzahn ist am Freitagnachmittag ein Jugendlicher von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden. Der 17-Jährige überquerte nach bisherigen Erkenntnissen an einer Haltestelle in der Trusetaler Straße zu Fuß die Gleise und wurde dabei von einer Tram der Linie M8 erfasst. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

+++ 29. Mai +++

Verdächtiger nach sexuellem Übergriff ermittelt

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Sexualstraftäter ermittelt. Der Mann soll im Mai 2019 eine Frau in Marzahn-Hellersdorf mit hoher körperlicher Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er wird verdächtigt, die 48-jährige Frau nachmittags an ihrem Arbeitsplatz in der Ahrensfelder Chaussee aufgesucht zu haben, berichtet dpa. Zuvor hatten die Beamten mit der Veröffentlichung eines Phantombildes und einer Videosequenz aus einer Überwachungskamera nach dem Täter gesucht. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mann beleidigt Kinder rassistisch

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg einen Jungen rassistisch beleidigt und einen weiteren Jungen geschlagen haben. Er habe die beiden elf- und zwölfjährigen Kinder am Donnerstagnachmittag vor dem Eingang zu einem Einkaufszentrum in der Schönhauser Allee angesprochen, teilte die Polizei am Freitag mit. Als sich die Jungen nicht auf ein Gespräch mit ihm einlassen wollten, soll der Mann zunächst den elf Jahre alten Jungen rassistisch beleidigt haben. Den Angaben zufolge folgte der angetrunken wirkende Tatverdächtige den Kindern ins Einkaufszentrum und schlug dem Zwölfjährigen gegen den Arm. Dieser sei dabei leicht verletzt worden. Anschließend flüchtete der Mann, berichtet dpa. 

Zwei Männer nach Einbruch mit Uhren erwischt 

Zivilfahnder der Polizei haben in Berlin-Lankwitz zwei Tatverdächtige kurz nach einem Wohnungseinbruch festgenommen. Der Inhaber bemerkte am späten Donnerstagabend bei der Heimkehr in seine Wohnung an der Brucknerstraße zwei Männer, die von seinem Balkon sprangen und Richtung S-Bahnhof Lankwitz davonliefen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend habe er festgestellt, dass mehrere Armbanduhren fehlten. Mit einer Beschreibung der Männer durch den Bestohlenen konnten sie den Angaben zufolge wenig später am S-Bahnhof festgenommen werden. Die Zivilfahnder fanden demnach bei ihnen diverse Armbanduhren, die dem Wohnungsinhaber gehören sollen. (dpa)

Feuer in Spandau: Zwei Mieter verletzt ins Krankenhaus gebracht

Im Falkenberger Feld in Spandau ist am Donnerstagabend eine Doppelhaushälfte in Flammen aufgegangen. Dabei brannte der Dachstuhl aus. Die beiden Mieter des Hauses wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache für den Brand ist unklar. (tc)

Polizei sucht Zeugen im Todesfall Falkplatz

Die Beamten der 8. Mordkommission suchen nach einer Körperverletzung mit Todesfolge am 23. Mai dieses Jahres auf einer Grünanlage am Falkplatz in Prenzlauer Berg nach Zeugen. An jenem Sonnabend waren mehrere Männer in Streit geraten und hatten aufeinander eingeprügelt. Zeugen riefen die Polizei, die mehrere Männer festnahm. Einer von ihnen schlief ein. Der 44-Jährige wurde in eine Klinik gebracht. Dort stellten Ärzte schwere innere Verletzungen fest. Diese waren offenbar durch eine Gewalteinwirkung von außen entstanden. Nach einer Notoperation verstarb der Mann am vergangenen Sonntag. Hinweise zur Schlägerei nimmt die Polizei in jeder Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Festgäste beleidigt

Ein 49-Jähriger hat von seinem Krankenhausfenster in der Dieffenbachstraße in Kreuzberg aus mehrere Teilnehmer eines jüdischen Wochenfestes beleidigt. Er brüllte nationalsozialistische Parolen und drohte den Teilnehmern. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Der wurde befragt. Der 49-Jährige allerdings konnte von den Beamten nicht sofort befragt werden, weil er Patient in der geschlossenen Psychiatrie des Krankenhauses ist. Der Staatsschutz ermittelt. (tc)


+++ 28. Mai +++

Bullterrier beißt achtjähriges Mädchen - schwer verletzt

Ein Bullterrier hat in Wittstock (Ostprignitz/Ruppin) ein acht jähriges Mädchen angefallen und durch einen Biss schwer verletzt. Das Kind sei am Mittwochmorgen mit seiner Mutter auf dem Weg zur Schule gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dabei sei das Mädchen beim Laufen etwas hin- und hergesprungen. Dies habe den Bullterrier offenbar so gereizt, dass er sich von der Leine des 52-Jährigen Hundehalters losgerissen und dem Mädchen in den Oberschenkel gebissen habe.

Der 52-Jährige befreite das Kind von dem Hund. Die Achtjährige wurde in Begleitung ihrer Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Hundehalter wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. (dpa)

Mann mit Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist in Berlin-Reinickendorf nach einem Streit bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt worden. Am Mittwochabend war es zwischen dem 41-Jährigen und einer Gruppe von vier unbekannten Männern im Ritterlandweg zu einem Wortgefecht gekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Aus der Gruppe heraus soll das Opfer erst mit Holzlatten geschlagen und dann von einem der Tatverdächtigen mit mehreren Messerstichen verletzt worden sein. Der Angegriffene musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Die mutmaßlichen Täter flüchteten. (dpa)

Mutmaßlich Kind in fremder Wohnung - Drohungen bei Polizeieinsatz

Ein 51-Jähriger, der einen 12-Jährigen in seine Wohnung gebeten haben soll, ist am Oberkörper verletzt worden. Eine Gruppe von 15 bis 20 Menschen soll ihn geschlagen haben, wie die Polizei in Berlin am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe erklärt, er habe den 12-jährigen Jungen am Mittwochabend wegen mutmaßlicher Klingelstreiche aus dem Treppenhaus in seine Wohnung gebeten und dessen Eltern angerufen. Als er kurze Zeit später die Tür geöffnet habe, sei er von 15 bis 20 Menschen geschlagen und leicht verletzt worden.

Als die Polizei erschien, waren vor dem Haus den Angaben zufolge etwa 100 Schaulustige. Von einem 19-Jährigen, den der Mann in der Menge als einen der Angreifer deutlich wiedererkannt haben will, stellten die Beamten die Personalien fest. Als der 51-Jährige aus der Menge laut bedroht worden sei, riefen die Beamten Unterstützung und sprachen Platzverweise aus. Die Polizei ermittelt jetzt den genauen Ablauf des Vorgangs. (dpa)

Bombe am Cottbuser Bahnhof entschärft - Zünder gesprengt

Eine Weltkriegsbombe ist am Donnerstag am Nordausgang des Cottbuser Hauptbahnhofs entschärft worden. Das teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Der Blindgänger wurde abtransportiert und der Sperrkreis aufgehoben. Rund 700 Menschen aus dem evakuierten Bereich konnten in ihre Häuser zurückkehren. Zur Kontrolle war der eingerichtete Sperrkreis zuvor mit einer Drohne überflogen worden. „Alles verlief sehr ruhig, reibungslos und professionell“, sagte die Sprecherin. 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Eine eingerichtete Notunterkunft, eine Turnhalle, nahmen den Angaben zufolge nur wenige Menschen in Anspruch.

Zuvor hatten die Sprengmeister den russischen Zünder der 50-Kilo Bombe entfernen und anschließend sprengen müssen. Zünder und Bombe befanden sich nach Angaben der Stadt in einem schlechten Zustand. Die Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus entdeckt worden. (dpa)

Alkoholisierter Autofahrer fährt betrunkenen Radfahrer an 

 Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Pankow ist ein 49-jähriger Radfahrer laut Polizei zunächst bewusstlos auf der Straße liegen geblieben, während der Autofahrer vom Unfallort flüchtete. Beide seien alkoholisiert gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Um den Radfahrer kümmerte sich später ein Notarzt, danach kam er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Laut Polizei war der 29-jährige Fahrer des Wagens am Mittwochabend auf der Schönerlinder Straße in Richtung Autobahn 114 unterwegs, als der Radfahrer die Straße überquerte und es zu der Kollision kam. Ein 38 Jahre alter Autofahrer soll dem Flüchtenden gefolgt sein und ihn kurze Zeit später gestoppt haben.

Die herbeigerufenen Polizeikräfte stellten bei dem 29-Jährigen Alkoholgeruch fest, außerdem sei er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Radfahrer ergab einen Wert von mehr als 2,0 Promille. (dpa)

Männer zeigen Hitlergruß und beleidigen Polizisten rassistisch

In Berlin-Friedrichshain sollen zwei Männer den Hitlergruß gezeigt und dabei rechte Parolen gerufen haben. Zeugen informierten am Mittwochnachmittag die Polizei über den Vorfall, woraufhin die beiden Tatverdächtigen im Alter von 30 und 45 Jahren wenig später am Boxhagener Platz festgenommen wurden. Der 30-Jährige habe einen der Polizisten bei der Festnahme rassistisch beleidigt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Mieter an der Wohnungstür verprügelt

Vor einer Wohnungstür in der Peter-Anders-Straße in Neukölln ist am Mittwochabend ein 51-jähriger Mieter attackiert und geschlagen worden. Der Mieter hatte zuvor einen 12 Jahre alten Jungen erwischt, wie er sich über seine Klingelstreiche freute. Daraufhin bat der Mann das Kind in seine Wohnung, um mit ihm zu reden. Gleichzeitig rief er die Eltern des Jungen an und bat sie,  ihr Kind abzuholen. Kurz darauf klingelten 15 bis 20 junge Männer bei ihm an der Wohnungstür. Sie  stürzten sich auf ihn und verprügelten ihn. Anschließend flüchteten die Schläger. Als die Polizei vor dem Haus  eintraf, hatten sich 100 Schaulustige versammelt, die den 51-Jährigen sowie die Beamten beschimpften. Ein 19-Jähriger wurde festgenommen. Er soll an der Prügelei beteiligt gewesen sein. (tc)


+++ 27. Mai +++

Fußgänger wird von Lkw überrollt und stirbt 

Die Unfallstelle in Tempelhof.
Foto: Morris Pudwell

In der Ullsteinstraße in Tempelhof ist ein Fußgänger von einem Lkw überrollt worden. Der Fußgänger überlebte nicht. Die Polizei bestätigte den Unfall, nannte jedoch bis zum Abend keine Einzelheiten. Zunächst war von einem überfahrenen Kind die Rede. (tc)

Radfahrerin kommt nach Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus 

Eine 61-jährige Radfahrerin ist in Berlin-Charlottenburg mit einem Auto zusammengestoßen und dabei schwer verletzt worden. Der 26-jährige Autofahrer räumte nach dem Unfall am Dienstagabend ein, am Tag zuvor Drogen genommen zu haben, wie die Polizei mitteilte. Laut Zeugenaussagen fuhr er auf der Osnabrücker Straße in Richtung Tegeler Weg und prallte mit der Radfahrerin zusammen, als diese von dort kommend in die Osnabrücker Straße abbog. Beim Linksabbiegen soll sie auf einem Radweg gefahren sein, der eigentlich für die andere Fahrtrichtung vorgesehen ist. Durch den Zusammenstoß sei die Frau mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Autos geprallt. Sie kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Den Angaben zufolge wurde dem Autofahrer in Polizeigewahrsam Blut abgenommen. (dpa)

Prenzlau: Streit um Maskenpflicht - 80-Jährige Kundin verletzt

Nach einem Streit mit einem Wachmann um die Maskenpflicht hat ein Betrunkener in einem Supermarkt in Prenzlau (Uckermark) eine 80-jährige Kundin zu Boden gestoßen und verletzt. Der Mann sei am Dienstagabend zunächst von dem Mitarbeiter ermahnt worden, weil er keine Maske getragen habe, berichtete die Polizei am Mittwoch. Daraufhin beleidigte der 22-Jährige den Security-Mitarbeiter laut Polizei fremdenfeindlich und zeigte den so genannten Hitlergruß. Als Polizisten eintrafen, flüchtete der 22-Jährige und stieß die Rentnerin um, die mit Prellungen im Krankenhaus versorgt werden musste.

Die Beamten konnten den Flüchtenden auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt festnehmen. Der polizeibekannte Mann sei mit einem Atemalkoholwert von 1,54 Promille betrunken gewesen, berichtete die Polizeidirektion Ost. Nun ermittelt der Staatsschutz gegen ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der Körperverletzung. (dpa)

Auto überschlägt sich - Mann tödlich verletzt

Ein 48-jähriger Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ums Leben gekommen. Der Mann aus Sachsen war laut Polizei am Dienstag mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 169 zwischen dem Senftenberger Ortsteil Brieske und Schwarzheide unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam. Demnach durchfuhr er eine Böschung und touchierte mehrere kleinere Bäume, wobei sich das Fahrzeug überschlug und liegenblieb. Der Notarzt konnte nach Polizeiangaben vom Mittwoch nur noch den Tod des eingeklemmten Fahrers feststellen. Vermutlich habe sich der Unfall aufgrund eines „plötzlich eingetretenen gesundheitlichen Problems“ ereignet. Der 75 Jahre alte Beifahrer wurde am Dienstag mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle kam es aufgrund von Bergungs- und Rettungsarbeiten zu einer mehrstündigen Vollsperrung der Bundesstraße. (dpa)

Betrunkener Autofahrer schrammt Wohnhaus und landet im Garten 

Ein betrunkener Autofahrer ist in Sperenberg (Teltow-Fläming) mit seinem Transporter an der Wand eines Wohnhauses entlang geschrammt und dann im Garten des Nachbargrundstücks gelandet. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der 41-Jährige am Dienstagabend mit dem Transporter von der Fahrbahn abgekommen, hatte das Einfamilienhaus gestreift und war dann durch den Zaun des Nachbarn in dessen Garten geschleudert. Die Bewohner eilten dem Fahrer zu Hilfe, der glücklicherweise unverletzt geblieben war. Die alarmierten Polizeibeamten stellten bei dem Unfallfahrer mit einem Atemalkoholtest einen Wert von 2,18 Promille fest. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. (dpa)

Razzien bei mutmaßlicher Drogenbande: Haftbefehle vollstreckt 

Bei Durchsuchungen im Berliner Drogenmilieu hat die Polizei am Mittwochmorgen mehrere Haftbefehle vollstreckt. Dabei sei es um den Verdacht des bandenmäßigen Drogenhandels gegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochvormittag. Durchsucht wurde unter anderem eine Wohnung in der Borussiastraße in Berlin-Tempelhof. Weitere Informationen wollte die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittag mitteilen. (dpa)

Trickbetrüger geschnappt

Am Dienstagnachmittag ist es in Oberschöneweide zu einem Trickbetrug gekommen. Nach bisherigen Erkentnnissen wurde ein 63-Jähriger gegen 14 Uhr in der Edison- Ecke Wilhelminenhofstraße von einem Mann angesprochen und gebeten, ihm eine 2 Euro-Münze in Kleingeld zu wechseln. Der 63-Jährige kam dieser Bitte nach und holte seine Geldbörse hervor. Nach dem Wechseln der Geldmünze bemerkte er das Fehlen eines Geldscheins. Er hielt daraufhin den Trickbetrüger fest und übergab ihn alarmierten Polizeikräften. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Drei Verletzte bei Taxi-Unfall in Kreuzberg

Schwerer Unfall in der Gneisenaustraße.
Foto: Pudwell

Am Dienstagabend ist es gegen 20.30 Uhr in der Gneisenaustraße Ecke Mittenwalder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Beim Zusammenstoß eines Mercedes Kombi mit einem Taxi war der Aufprall so heftig, dass das Taxi fast 20 Meter über eine Blumenrabatte flog und kurz vor einem Baum zum Stehen kam. Insgesamt wurden drei Insassen aus beiden Fahrzeugen verletzt. Die Polizei prüft, ob dem Unfall ein illegales Straßenrennen vorausging. Die Gneisenaustraße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Mann homophob beleidigt

Am Dienstagnachmittag ist ein Mann in Mitte in einem Regionalzug homophob beleidigt worden. Laut eigenen Angaben saß der 25-Jährige gegen 17.50 Uhr in einem Zug nach Rathenow. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz nahm er wahr, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen sein sollen, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. (BLZ)

Lastwagen bei Brand in Biesdorf zerstört

Ein Lastwagen ist bei einem Brand am frühen Mittwochmorgen in Biesdorf zerstört worden. Das Fahrzeug brannte gegen 3.45 Uhr in der Cecilienstraße/Ecke Garzauer Straße, sagte ein Feuerwehrsprecher. Verletzt wurde niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 26. Mai +++

Bauarbeiter entdecken Bombe am Cottbusser Bahnhof 

Am Nordausgang des Cottbusser Bahnhofs ist bei Bauarbeiten eine Bombe entdeckt worden. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Nach Angaben einer Sprecherin soll es sich um eine 200- Kilo-Bombe handeln. Weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt. Geplant ist demnach, die Bombe am Donnerstag zu entschärfen. Bis dahin werde der Fund nach Informationen der „Lausitzer Rundschau“ von einem Sicherheitsdienst rund um die Uhr bewacht. Mitarbeiter der Bahn, des Ordnungsamtes und der Kampfmittelbeseitigungsdienst berieten über die Lage vor Ort und bevorstehende Maßnahmen. (dpa)

Polizei ertappt Autoeinbrecher

Zivilfahnder der Polizei haben in Berlin-Charlottenburg zwei mutmaßliche Autoeinbrecher festgenommen. Während einer der Männer den Wagen am Montagnachmittag durchsuchte, soll der zweite Schmiere gestanden haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als die Polizisten die beiden festnehmen wollten, flüchteten sie. Den Angaben wurden sie kurz darauf gefunden und festgenommen. Bei ihnen wurde mutmaßliches Einbruchswerkzeug und Diebesgut gefunden. (dpa)

Zwei Schwerverletzte bei Wohnungsbrand

Brand in Schöneberger Wohnhaus.
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Brand in einem Berliner Wohnhaus sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte es am späten Montagabend in einer Erdgeschosswohnung in Schöneberg. Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte versuchten die Helfer, einen Mieter aus der Wohnung zu befreien. Die Polizei rettete neben dem Mann auch einen zweiten Mieter und den Hund aus der Wohnung. Beide Mieter mussten mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Brand leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Räuber-Trio überfällt Hotel in Schöneberg

Drei maskierte und bewaffnete Männer haben am frühen Dienstagmorgen ein Hotel in Berlin-Schöneberg überfallen und Geld gefordert. Zwei der Räuber hatten nach ersten Erkenntnissen Schusswaffen, wie die Polizei mitteilte. Einer der Männer soll einem Angestellten in der Lobby mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Das Trio habe den Mitarbeiter demnach ins Büro gezogen und dort Geld gefordert. Dann durchsuchten die Männer den Raum den Angaben zufolge selbst und klauten einen Geldbeutel. Die Männer sollen mit einem Motorroller geflohen sein. Der Angestellte wurde am Kopf verletzt und konnte im Hotel behandelt werden. (dpa)

Weichenstörung in Zehlendorf schränkt S-Bahn-Verkehr ein  

Eine Weichenstörung in Berlin-Zehlendorf sorgt am Dienstagmorgen für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn - Fahrgäste mussten demnach mehr Zeit einplanen. Wegen der Störung verkehrten die Verstärkerzüge der S-Bahn-Linie S1 zwischen den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Zehlendorf nicht, teilte die S-Bahn mit. Auf dieser Strecke konnte daher am Morgen zunächst nur ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. (dpa)


+++ 25. Mai +++

Mann in Streit mit Klappmesser verletzt – Verdächtiger flüchtet

Bei einem Streit zwischen zwei Männern in Reinickendorf ist ein 45-jähriger Mann am Kopf verletzt worden. Ein 27-Jähriger soll ihn am Sonntagnachmittag im Streit wegen einer gemeinsamen Bekannten mit einem Klappmesser angegriffen haben, teilte die Polizei am Montag mit. Zeugen beobachteten demnach, wie der 45-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Holzknüppel auf den Kopf schlug und verletzte. Der ältere Mann soll sich zu einer Tankstelle in der Nähe gerettet haben und kam später zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der zweite Mann verschwand vor dem Eintreffen der Polizei und wird seitdem polizeilich gesucht. Die Ermittlungen zur Tat dauern an. Laut Polizei machten Zeugen und der Verletzte unterschiedliche Aussagen zu dem Geschehen. (dpa)

Enkel stibitzt Großvaters Traktor und stürzt in Fluss

Ein kleiner Junge hat in Brück (Potsdam-Mittelmark) den Traktor seines Großvaters stibitzt und ihn in den Fluss Plane gesteuert. Der 59-Jährige sei mit seinem Enkel am Samstag zu einer Wiese an dem Fluss gefahren und habe den Traktor dort abgestellt, berichtete die Polizei am Montag. Während der Großvater sich mit einem Bekannten unterhielt, sei der Junge unbemerkt zum Traktor zurück gelaufen und habe diesen mit dem Zündschlüssel in Gang gesetzt. Der Großvater sei zwar noch hinterher gelaufen und aufgesprungen, berichtete die Polizei. Er habe aber nicht verhindern können, dass der Traktor die Böschung zur Plane herunterrutschte und dort umfiel. Großvater und Enkel konnten sich unverletzt retten. Der Traktor wurde von der Feuerwehr geborgen und eine Ölsperre im Fluss ausgelegt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 300 Euro. (dpa)

Polizisten mit Reizgas besprüht und geschlagen

Vier Polizisten sind bei zwei Vorfällen in Berlin angegriffen und verletzt worden. Am Sonntag soll ein 20-Jähriger zunächst seine Partnerin in Wilmersdorf attackiert und auf seiner Flucht einen 26 Jahre alten Bundespolizisten mit Reizgas besprüht haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Polizist hatte demnach die Hilferufe der Frau gehört und wollte ihr helfen. Weitere Polizisten nahmen den Angreifer wenig später fest, wobei er eine Beamtin laut Polizei am Knie verletzte. Der Mann hatte keinen Ausweis dabei, weswegen er von der Polizei zwecks Überprüfung in seine stark nach Cannabis riechende Wohnung begleitet wurde. Er gab zu, Drogen zu besitzen und übergab vier Cannabis-Tütchen an die Polizisten. In der Nacht zu Montag erlitten zwei Polizisten nach einem Angriff durch einen 22-Jährigen Prellungen. Der Mann soll die Beamten laut Polizei in Kreuzberg geschlagen haben und aufgefordert haben, seinen 21-jährigen Freund in Ruhe zu lassen. Dieser soll zuvor eine Baustellenlampe beschädigt haben und wurde den Angaben nach deswegen von der Polizei festgehalten. (dpa)

Vierjähriger läuft vor Auto – schwer verletzt

Ein vierjähriger Junge ist in Berlin-Oberschöneweide von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Das Kind soll am Sonntagnachmittag plötzlich auf die Griechische Allee gelaufen sein, wo ein 49-jähriger Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Junge kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Messerstiche in der Graefestraße

Aus dem Hochparterre in der Graefestraße musste eine Person mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 
Foto: BLZ

In der Nacht auf Montag ist die Polizei zu einem Einsatz in die Kreuzberger Graefestraße gerufen worden. Eine Person wurde in einer Hochparterrewohnung mit Messerstichen schwer verletzt. Es soll sich um Streitigkeiten innerhalb zweier arabischer Familien handeln. Vor dem Haus haben sich zahlreiche Familienangehörige und Schaulustige versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebaot vor Ort. (BLZ)

Mann schießt Nachbarn im Streit mit Luftdruckwaffe ins Gesicht

Bei einem Streit zwischen zwei Nachbarn in Berlin-Kreuzberg ist in der Nacht zu Montag ein Mann schwer verletzt worden. Sein Nachbar habe ihm mit einer Luftdruckwaffe ins Gesicht geschossen und ihn mit einem Schlagstock angegriffen, sagte der 29-jährige Verletzte anschließend aus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er selbst habe sich demnach mit einem Besenstiel gewehrt und sei geflüchtet. Die Polizei nahm den 27-jährigen Nachbarn im Flur des Wohnhauses am Mehringdamm fest, gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Sein Kontrahent kam mit Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Warum die beiden Männer in Streit gerieten, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. (dpa)

Wohnungsbrand in Hochhaus in Hakenfelde

In einer Wohnung in einem Hochhaus in Berlin-Hakenfelde ist am frühen Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Gegen kurz nach fünf Uhr gingen Einrichtungsgegenstände in der Wohnung im achten Stock eines elfgeschossigen Wohnhauses in Flammen auf, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach konnte der Brand in der Straße Am Forstacker zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Berliner Feuerwehr war mir rund 40 Brandbekämpfern vor Ort. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Brand in S-Bahn-Werkstatt Schöneweide

In der S-Bahn-Werkstatt Schöneweide ist am frühen Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr brannten auf dem Gelände eine Werkstatt in einer Lagerhalle und Teile des Dachstuhls. Die Feuerwehr war mit 85 Einsatzkräften vor Ort. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Unfallbilanz: 68 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind 68 Menschen bei Verkehrsunfällen in Brandenburg verletzt worden. Getötet wurde dabei aber niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg in Potsdam insgesamt 348 Unfälle. (dpa)