Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Polizeimeldungen aus Berlin und Brandenburg finden Sie ab sofort bei den News.

Mann in Kreuzberg durch Messerstich schwer verletzt

Rettungssanitäter kümmern sich um den verletzten Mann.
Foto: Morris Pudwell

In Kreuzberg ist in der vergangenen Nacht ein Mann schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei griffen ihn gegen 1.30 auf der Reichenberger Straße zwei Männer mit Reizgas und einer Eisenstange an und stachen ihm mit einem Messer in die Nierengegend.  Im weiteren Verlauf forderten die Unbekannten ihn auf, sein Geld herauszugeben. Mit der Beute flüchteten die Angreifer. Der verletzte 26-Jährige begab sich in ein nahe liegendes Geschäft, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Der Verletzte  wurde in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Autobrandstifter in Charlottenburg gefasst

Dem couragierten Einschreiten eines Passanten ist es zu verdanken, dass Beamte des Polizeiabschnitts 24 in der vergangenen Nacht einen  in Charlottenburg einen mutmaßlichen Autobrandstifter festnehmen konnten. Gegen 23 Uhr beobachtete der 42-jährige Zeuge auf dem Tegeler Weg einen Mann, der eine Flüssigkeit gegen einen Audi gespritzt haben soll, woraufhin eine große Stichflamme emporstieg. Der Mann soll sich anschließend normalen Schrittes vom Tatort entfernt haben. Der Zeuge lief ihm hinterher und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 49-jährigen Mann, der einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. (tc)

Spätkauf in Kreuzberg überfallen

Drei Unbekannte haben am Freitagnachmittag in Kreuzberg einen Spätkauf überfallen. Nach Angaben des 63 Jahre alten Angestellten betraten die drei jungen Männer gegen 17.15 Uhr den Laden in der Graefestraße. Während einer der drei ihn zu Boden stieß, getreten und geschlagen und mit einem Schraubendreher bedroht haben soll, griffen seine Komplizen in die Kasse und entwendeten Geld sowie mehrere Zigarettenschachteln aus der Auslage. Anschließend sollen die Räuber mit der Beute in Richtung einer Neubausiedlung geflohen sein. Der 63-Jährige erlitt eine Kopfplatzwunde und klagte über Schmerzen im Rippenbereich. (tc)

+++ 21. August +++

Jugendlicher bedroht Polizisten mit dem Tod

In Treptow-Köpenick hat ein Jugendlicher Polizisten mit dem Tod bedroht. Der 16-Jährige war in der Nacht zu Freitag wegen Randale am S-Bahnhof Adlershof aufgefallen. Als Polizisten ihn gegen 1 Uhr auf dem Bahnsteig zur Rede stellten, provozierte er die Beamten. Bei der anschließenden Festnahme leistete er massiven Widerstand, sodass mehrere Einsatzkräfte nötig waren, ihn zu Boden zu bringen. Obwohl mehrere Beamte der Bundespolizei zur Hilfe kamen, konnten sie den Störenfried zunächst nicht bändigen. Der Heranwachsende drohte den Polizisten, sie umzubringen. Er forderte die Einsatzkräfte dazu auf, ihm Arme und Beine zu brechen, damit er sie vor Gericht ziehen könne. Als er aufgefordert wurde, seine Atemschutzmaske anzulegen, versuchte er, diese herunterzuschlucken. Der 16-Jährige kam in eine Gefangenensammelstelle. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beamtenbeleidigung ermittelt. (tc)

Gestohlenes Motorrad zurückerobert

In Friedrichshain hat ein Mann sein gestohlenes Motorrad wiedererkannt, als der mutmaßliche Dieb damit eine Spritztour machen wollte. Der 38-jährige Eigentümer hatte die gelbe Ducati bereits am 7. August 2020 als gestohlen gemeldet. Am Donnerstagabend, 18.30 Uhr, sah er an der Warschauer Straße Ecke Revaler Straße auf einer Linksabbiegespur sein Motorrad wieder. Er sprach den darauf sitzenden Mann an, was in einen Streit und ein Gerangel gipfelte. Dabei fiel das Motorrad um und der Unbekannte flüchtete zu Fuß. Der 38-Jährige konnte den Mann jedoch einholen und mit der Hilfe von zwei Zeugen bis zum Eintreffen von alarmierten Polizisten festhalten. Der 29-jährige mutmaßliche Dieb wurde festgenommen. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und hatte vermutlich Drogen konsumiert. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte auch zwei kleine Tütchen mit Amphetamin. Er kam in ein Polizeigewahrsam, wo eine Blutentnahme erfolgte. (tc)

Fußgänger stirbt nach Kollision 

Ein Fußgänger ist am Donnerstagmorgen in Spandau von einem Mercedes erfasst worden und an seinen schweren Verletzungen verstorben. Eine 77-jährige Autofahrerin hatte auf der Straße Am Juliusturm den gleichaltrigen Fußgänger an einer Ampelkreuzung erfasst, der zu diesem Zeitpunkt die Straße überquerte. Durch den Zusammenprall erlitt der Mann schwere Verletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort erlag er in den Nachmittagsstunden seinen schweren Verletzungen. Zwei Zeugen, die den Unfall gesehen hatten, standen unter dem Eindruck des Geschehens und mussten durch einen Seelsorger betreut werden. Ein weiterer Zeuge wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. (tc)

Betrunkener Autofahrer beschädigt sieben Fahrzeuge

Ein alkoholisierter Mann hat in Niederschönhausen mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Ein Zeuge hatte am Donnerstagabend die Polizei alarmiert, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Transporter in der Hermann-Hesse-Straße mit zwei parkenden Fahrzeugen kollidierte. Dabei schob er eines davon auf den Gehweg, das wiederum mit einem weiteren parkenden Fahrzeug kollidierte. Der 32-jährige Fahrer versuchte daraufhin, entgegenzusteuern, wodurch er jedoch weiteren Schaden verursachte, mit seinem Fahrzeug einen Zaun durchbrach und gegen ein Trafohäuschen fuhr. Insgesamt beschädigte der Unfallfahrer sieben Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Als alarmierte Polizisten eintrafen, saß der 32-Jährige noch im Fahrzeug. Er stand erkennbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 3,4 Promille. Der Mann wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt, wo ihm auch Blut abgenommen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. (tc)

Drogen in Bar entdeckt

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes hat ein Großaufgebot der Polizei zusammen mit Mitarbeiter des Bezirksamtes und der Steuerfahndung vier Bars und drei Cafés in Hellersdorf kontrolliert. Die Beamte beschlagnahmten am Donnerstagabend in einem Lokal am Cecilienplatz rund 1,5 Kilogramm unversteuerten Tabak und stellten diverse Hieb- und Stichwaffen sowie ein Elektroschockgerät sicher. In einem Café in der Quedlinburger Straße entdeckten die Einsatzkräfte Amphetamin, ein Pfefferspray sowie mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die Einsatzkräfte leiteten unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Gaststättengesetz sowie wegen Steuerhehlerei ein. Neun Verdächtige wurden festgenommen und nach Identitätsfeststellungen wieder entlassen. (tc)

+++ 20. August +++

Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

In Charlottenburg hat ein Gasaustritt einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten am Donnerstagmorgen um 9.16 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil sie Gasgeruch wahrgenommen hatte. Sechs Wohnungen wurden von den 20 Einsatzkräften kontrolliert, eine Person wurde von Sanitätern untersucht. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde niemand verletzt. Die Gaszufuhr wurde unterbrochen und an den zuständigen Energieversorger übergeben. (tc)

Drogendealer verhaftet

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat einen Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Drogendealer erwirkt. Einsatzkräfte der 23. Einsatzhundertschaft hatten den 42-Jährigen am Dienstag kurz nach 6 Uhr in seiner Wohnung in der Sonnenallee festgenommen. Vorausgegangen waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Fachkommissariats für Brennpunktermittlungen der Polizeidirektion 5, die zu der Durchsuchung mit Durchsuchungsbefehl führten. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten in der Wohnung des Mannes rund 1,4 Kilo Cannabis, 1,7 Kilo Amphetamin, 500 Ecstasy Tabletten, ungefähr 1,2 Kilo Ketamin, über 400 Gramm Tilidin und über 40 Gramm psychotrope Pilze. Außerdem wurden über zehntausend Euro beschlagnahmt. (tc)

Unfall in Neukölln

Bei einem Verkehrsunfall in Gropiusstadt sind zwei Menschen verletzt worden. Eine 26-jährige Autofahrerin war am Mittwochnachmittag auf der Johannisthaler Chaussee in Richtung Rudower Straße unterweggs. Als die Frau mit ihrem Wagen nach links in die Fritz-Erler-Allee abbog, kollidierte sie mit einem 19 Jahre alten Motorradfahrer, der mit einer Kawasaki auf der Johannisthaler Straße in Richtung Imbuschweg unterwegs war. Rettungskräfte brachten beide Unfallbeteiligten jeweils mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Während der Zweiradfahrer stationär verblieb, konnte die Autofahrerin das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung ihrer Verletzungen wieder verlassen. (tc)

+++ 19. August +++

Borsigwalde: Streit um Ruhestörung eskaliert

Im Berliner Ortsteil Borsigwalde ist ein Streit um eine Ruhestörung eskaliert. Ein 35 Jahre alter Mann soll in der Nacht zum Mittwoch in einer Wohnung in der Ernststraße herumgebrüllt haben, woraufhin ein 51 Jahre alter Bewohner dieser Wohnung um Ruhe gebeten habe. Daraufhin schlug der Störer auf den Mann ein, wie die Polizei mitteilte. Als ein weiterer Bewohner (41) ebenfalls um Ruhe bat, wurde er von dem 35-Jährigen mit einer Stichwaffe attackiert, auch seine Hündin wurde bei dem Angriff verletzt. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. Gegen ihn sollte ein Haftbefehl erlassen werden. Was für eine Stichwaffe im Spiel war, wollte die Polizei nicht sagen. (dpa)

48-Jährige bei Autounfall nahe Ludwigsfelde gestorben

Eine 48-Jährige ist am Dienstagabend bei einem Autounfall in der Nähe von Ludwigsfelde-Genshagen (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Sie sei aus noch ungeklärter Ursache gegen die Leitplanke auf der A10 gefahren, teilte die Polizei mit. Die Frau starb den Angaben zufolge noch am Unfallort. (dpa)

Vier Männer in Laster entdeckt – Polizei ermittelt

Nach dem Fund von vier Männern in einem Lastwagen auf einem Rastplatz an der Autobahn 13 in Brandenburg ermittelt die Polizei zu den Hintergründen. „Wir prüfen, ob die vier illegal eingereist sind“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Mittwoch. Auch gegen den 39 Jahre alten Lkw-Fahrer werde geprüft, ob er sich wegen illegaler Einschleusung strafbar gemacht habe. „Wir müssen prüfen, ob er Kenntnis von den Männern hatte“, so die Sprecherin. Die vier afghanischen Männer waren am 8. August auf dem Rastplatz in Freienhufen (Oberspreewald-Lausitz) entdeckt worden. Zeugen hatten aus dem Lkw Stimmen und Klopfgeräusche gehört und die Polizei verständigt. Die Beamten hätten die jungen Männer aus dem Fahrzeug geholt, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Sie wurden demnach in die zentrale Aufnahmestelle nach Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) gebracht. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft aber später wieder auf freien Fuß gesetzt. (dpa)

+++ 18. August +++

Familienfehde ausgetragen

In Moabit sind ein Vater und ein Sohn von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden. Die beiden 22- und 46-Jährigen Männer hatten am Montagabend in einem Kiosk an der Oldenburger Straße eingekauft, als etwa acht bis neun Personen auf sie zukamen. Daraufhin kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, wobei der Sohn eine Stichverletzung im Oberkörper und der Vater eine Kopfverletzung durch Schläge erlitt. Die Gruppe flüchtete anschließend. Die beiden Verletzten kamen in ein Krankenhaus. Unklar war zunächst, wer angefangen hatte. Auslöser soll ein Streit zwischen zwei arabischen Großfamilien sein. (tc)

Einbrecher rammen mit Auto Luxus-Geschäft in Friedrichstraße

Maskierte Einbrecher haben mit einem Auto das Schaufenster eines Designer-Ladens in der Friedrichstraße gerammt und zerstört, um Luxustaschen zu stehlen. Gegen 4.40 Uhr in der Nacht zu Dienstag hörten Zeugen einen lauten Knall, wie die Polizei mitteilte. Sie sahen, dass ein dunkler BMW mit dem Heck in die Schaufensterscheibe des Geschäfts gefahren war. Zwei maskierte Männer stiegen demnach sofort aus, liefen durch das zerstörte Schaufenster in das Geschäft und kamen kurz darauf mit Taschen wieder heraus. Die Männer sollen dann mit ihrem Auto über die Jägerstraße geflüchtet sein. (dpa)

Mieter überrascht Einbrecher

In Grunewald hat ein Mann einen Einbrecher in seiner Wohnung auf frischer Tat ertappt. Der 41-jährige Mieter hörte in der Nacht zu Dienstag merkwürdige Geräusche in seiner Wohnung in der Königsallee. Er verließ das Bett, um nachzusehen, woraufhin er im Flur einen Unbekannten sah, der sofort flüchten wollte. Es kam zu einem Gerangel, wobei Fensterglas zu Bruch ging und sich beide Männer verletzten. Der Mieter versuchte noch, den Flüchtenden festzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang. Bei der Flucht verlor der Einbrecher einen Schuh und sprang vom etwa vier Meter hohen Balkon. Aufgrund der Hilferufe des Nachbarn alarmierten Nachbarn die Polizei. Beamte nahmen kurz darauf einen Mann mit fehlendem Schuh in der Nähe fest. Polizisten brachten den 34-Jährigen zunächst in ein Krankenhaus, weil nicht klar war, ob er sich bei dem Sprung verletzt hatte. Eine Untersuchung ergab, dass er ohne Behandlung der Kriminalpolizei überstellt werden konnte. (tc)

Radfahrerin tödlich verunglückt

Bei einem Verkehrsunfall in Spandau ist eine Radfahrerin tödlich verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen war eine 59-jährige Autofahrerin am Montagnachmittag von der Seegefelder Straße nach rechts in die Klosterstraße abgebogen. Dabei stieß sie mit der Radfahrerin zusammen, die im Altstädter Ring in Richtung Klosterstraße unterwegs war. Die 66-jährige Seniorin erlitt schwerste innere Verletzungen und starb trotz Reanimation noch am Unfallort. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. Die Frau ist das 38. tödlich verunglückte Verkehrsunfallopfer in diesem Jahr in Berlin.

Achtjährige von Auto angefahren und schwer verletzt

In Berlin-Neu-Hohenschönhausen ist eine Achtjährige von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Das Mädchen war am späten Montagnachmittag in der Warnitzer Straße auf die Fahrbahn gelaufen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war zunächst unklar, warum das Mädchen auf die Straße lief. Die Achtjährige sei gemeinsam mit ihrer Mutter unterwegs gewesen. Das Kind wurde mit Verletzungen an einer Hand und am Becken zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Unbekannter stößt Frau auf S-Bahngleise

In Berlin hat ein Unbekannter eine Frau unvermittelt auf S-Bahn-Gleise gestoßen und schwer verletzt. Die Frau wartete am Bahnhof Innsbrucker Platz im Stadtteil Friedenau auf die S-Bahn, als ein Mann sie ins Gleisbett stieß, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Mehrere Menschen halfen der Frau demnach zurück auf den Bahnsteig. Eine herannahende S-Bahn hielt vor der Einfahrt in den Bahnhof an. Die Frau habe schwere Kopfverletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Die 54-Jährige kam in ein Krankenhaus. Zu möglichen Hintergründen teilten die Ermittler nichts mit. Der Mann konnte flüchten. (BLZ/afp)

Vier Autos bei Bränden in Berlin zerstört und beschädigt

Erneut hat es in Berlin gebrannt: Insgesamt vier Autos sind in der Nacht zu Dienstag in den Ortsteilen Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg und Britz bei Bränden beschädigt und sogar zerstört worden. In allen Fällen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, sagte ein Sprecher am Morgen. Verletzte gab es demnach keine. Die Brandursachen waren noch unklar. In der Egon-Erwin-Kisch-Straße in Neu-Hohenschönhausen fing gegen 02.10 Uhr ein Auto Feuer und brannte aus. In der Straße Am Dörferweg in Falkenberg brannte es gegen 04.20 Uhr im Innenraum eines Wagens. Das Fahrzeug wurde lediglich beschädigt. Anders sieht es in Britz aus: Hier standen im Tempelhofer Weg gegen 04.45 Uhr zwei Autos in Vollbrand und wurden durch die Flammen zerstört. (dpa)

+++ 17. August +++

Zwei getötete Radfahrer

Tödlicher Unfall am Altstädter Ring.
Foto: Morris Pudwell

Am Montag sind in Berlin zwei Radfahrer getötet worden. Beide Unfälle ereigneten sich in Spandau. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 25-jähriger Fahrer eines Transporters auf der Brüderstraße in Richtung Krowelstraße. Gegen 11.15 Uhr soll dieser zunächst die Pichelsdorfer Straße überquert und dabei die Radfahrerin in der Brüderstraße erfasst haben. Nachforschungen ergaben, dass die Frau die Brüderstraße in Richtung Wilhelmstadt überqueren wollte. Derzeit ist noch unklar, ob die Frau auf ihrem Fahrrad die Fahrbahn überqueren wollte oder ihr Rad geschoben hat. Sie erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnte die Identität der Frau noch nicht ermittelt werden. Der 25-jährige Fahrer des Autos wurde mit einem Schock vor Ort behandelt. (tc)

Streit zwischen Frauen löst Schlägerei aus – fünf Polizisten verletzt

Der Streit von zwei jungen Frauen hat in Berlin-Neukölln zu einer größeren Schlägerei mit fünf verletzten Polizisten geführt. Die Polizei wurde alarmiert, weil sich zwei offenbar angetrunkene Frauen im Alter von 26 und 31 Jahren in der Thomasstraße Ecke Mittelweg stritten, wie am Montag mitgeteilt wurde. Dann mischten sich am Sonntagmittag weitere Menschen ein und schlugen auf den Freund der 26-Jährigen ein. Die Polizisten wollten zwei Verdächtige festnehmen, woraufhin sie von fünf Menschen im Alter zwischen 15 und 60 Jahren angegriffen wurden. Mit Hilfe weiterer Polizisten und Reizgas wurden die Angreifer abgedrängt. Die 31-jährige Frau erlitt eine blutende Kopfverletzung. Ein Polizist musste mit einem zweifachen Bruch des Daumens in ein Krankenhaus gebracht werden, zwei weitere Polizisten und zwei Polizistinnen wurden ebenso verletzt. (dpa)

Lkw wechselt plötzlich Fahrspur – Frau schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 12 bei Storkow ist am Montagmorgen eine Frau schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Sattelzuges habe in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Storkow und Friedersdorf plötzlich die Fahrspur gewechselt, teilte die Polizei mit. Dabei stieß sein Laster mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Die Autofahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt. Wegen der Bergungsarbeiten kam es zu einem erheblichem Lkw-Rückstau. (dpa)

Großrazzia gegen kriminelle Banden in Berlin und Brandenburg

Bei einer Großrazzia sind seit Montagmorgen Hunderte Einsatzkräfte in Berlin und Brandenburg gegen kriminelle Banden im Einsatz. Es werde wegen schweren Raubs sowie illegalen Waffen- und Kokainhandels in mehreren Bezirken und im Landkreis Dahme-Spreewald ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unter der Leitung von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft durchsuchen demnach 400 Einsatzkräfte Wohnungen und Geschäftsräume. Unterstützt werden sie von der Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei. In Brandenburg wird ein Objekt untersucht. In Berlin sind die Ermittler in Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Spandau im Einsatz. (dpa)

Zwei Tote und 121 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen 121 Menschen verletzt worden, ein Autofahrer und ein Radfahrer kamen dabei ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 495 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Am späten Sonntagnachmittag missachtete demnach ein 56 Jahre alter Radfahrer auf der Landstraße 18 zwischen Rägelin und Rossow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die Vorfahrt eines Autos - es kam zum Zusammenstoß. Der Radler erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am Samstagabend auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf (Landkreis Dahme-Spreewald). Ein 49 Jahre alter Autofahrer, der von einer Feier kam, kam nach Polizeiangaben in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam neben der Straße auf der Seite zum Liegen. Der Mann wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und darunter eingeklemmt. Er starb wenig später im Krankenhaus. (dpa)

+++ 16. August +++

20-Jähriger von Gruppe in Gleisdreieckpark überfallen

Ein junger Mann ist in einem Park in Berlin-Kreuzberg von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden. Der 20-Jährige hielt sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr im Ostteil des Gleisdreieckparks auf, als etwa vier bis fünf Angreifer aus einer zehnköpfigen Gruppe auf ihn eingeschlagen haben sollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie hätten die Geldbörse des jungen Mann gefordert. Den Angaben zufolge weigerte sich das Opfer, woraufhin die Täter weiter zuschlugen und anschließend ohne Beute flohen. Der 20-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Mann in Kneipe niedergeschlagen – Tatverdächtige gefasst

Ein Gast einer Bar in Berlin-Schöneberg soll von drei Männern zu Boden geschlagen und ausgeraubt worden sein. Der 30-Jährige war Samstagfrüh gegen 4.20 Uhr auf der Toilette des Lokals in der Dominicusstraße, als die mutmaßlichen Räuber zuschlugen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die drei hätten dem Mann mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, sodass er zu Boden fiel. Dort sollen sie auf das Opfer eingetreten und ihm seine Geldbörse geraubt haben. Erst als eine Zeugin dazwischen gegangen sei, hätten sich die Männer vom Tatort entfernt. In der Nähe der Kneipe konnten wenig später zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 39 Jahren festgenommen werden, ihr mutmaßlicher Komplize sei namentlich ermittelt worden, hieß es. Nach ihm werde weiter gesucht. Das Opfer des Überfalls kam in ein Krankenhaus. (dpa)

49-Jähriger nach einer Feier bei Verkehrsunfall getötet

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf ist ein 49-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann sei am Samstagabend von einer Feier gekommen, bei der er auch Alkohol getrunken habe, berichtete die Polizei am Sonntag. In einer Rechtskurve sei der Wagen des 49-Jährigen von der Fahrbahn abgekommen, habe sich überschlagen und sei neben der Straße auf der Seite zum Liegen gekommen. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und unter dem Fahrzeug eingeklemmt, wie die Polizei berichtete. Zeugen hätten den Schwerverletzten bergen können. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er wenig später starb. (dpa)

Kreuzberg: Raser gefährdet Passanten und beschädigt Verkehrsschild

Ein Raser ist in Berlin-Kreuzberg mit seinem Sportwagen vor der Polizei geflohen und hat dabei mehrere Fußgänger gefährdet. Eine Passantin gab an, dass sie sich mit einem Sprung zur Seite vor dem Auto retten musste und sich dabei am Fuß verletzte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einsatzkräfte hätten am Samstagabend in der Körtestraße laute Motorengeräusche vom Südstern kommend gehört und kurz darauf den Wagen auf sie zu fahren sehen. Den Angaben zufolge ignorierte der 22-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Polizisten und ging nicht vom Gas, sodass sie die Fahrbahn verlassen mussten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd soll der Mann mehrere Fußgänger in Gefahr gebracht haben. Eine Mutter habe an einem Zebrastreifen ihren Kinderwagen zurückziehen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Laut Polizei verlor der Fahrer schließlich in der Fichtestraße die Kontrolle über den Sportwagen, kam nach rechts auf den Gehweg ab, stieß gegen ein Verkehrsschild und blieb stehen. Der 22-Jährige und sein gleichaltriger Beifahrer seien ausgestiegen und zu Fuß in Richtung Hermannplatz geflüchtet, konnten aber wenig später gefasst werden. Den Angaben zufolge besitzt der Raser keinen Führerschein, sein Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

Kinderwagen brennt in Treppenhaus - neun Verletzte in Moabit

Bei einem Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Moabit sind am Samstagabend neun Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Die Ursache war ein brennender Kinderwagen, auch der Boden und das Geländer im Treppenhaus hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Feuer gefangen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Rettungskräfte brachten zwölf Menschen aus ihren Wohnungen, vier weitere hatten sich zuvor bereits selbstständig in Sicherheit gebracht. Alle Anwesenden wurden untersucht, neun dann in Kliniken gefahren. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung. (dpa)

Defekter Fernseher löst Brand aus - Einfamilienhaus unbewohnbar

Ein defekter Fernseher hat in einem Einfamilienhaus in Nassenheide (Oberhavel) einen Brand ausgelöst. Die beiden Bewohner konnten das Haus nach Ausbruch des Feuers am frühen Sonntagmorgen unverletzt verlassen, wie die Polizei berichtete. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Das Einfamilienhaus sei wegen der Brand- und Rußschäden nicht mehr bewohnbar, berichtete die Polizei. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst. (dpa)

Autofahrer verunglückt auf Landstraße tödlich

Ein Autofahrer ist auf einer Landstraße im Landkreis Dahme-Spreewald tödlich verunglückt. Der 49-Jährige war am Samstagabend zwischen Drahnsdorf und Schäcksdorf in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort starb er an seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

+++ 15. August +++

Jugendliche greifen Tram-Fahrgäste mit Pfefferspray an

In Berlin-Grünau hat eine Gruppe Jugendlicher mehrere Fahrgäste einer Tram angegriffen und Pfefferspray auf sie gesprüht. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Samstag, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Tram sei gegen 20.00 Uhr an der Haltestelle vom Strandbad Grünau schon sehr voll gewesen, so dass einige Fahrgäste die 15-köpfige Gruppe gebeten hätten, auf die nächste Bahn zu warten. Ein Zeuge berichtete erst eine Woche später auf Twitter von dem Vorfall und schrieb, dass keiner der jungen Leute beim Einsteigen eine Maske getragen habe. Dazu konnte die Polizei keine Angaben machen. Nachdem sich die Fahrgäste geweigert hatten, die Teenager hereinzulassen, seien einige von ihnen aus der Gruppe heraus getreten und geschlagen worden. Außerdem sprühte den Angaben zufolge ein Jugendlicher mit Pfefferspray. Ein anderer habe ein Messer dabei gehabt, dieses jedoch nicht benutzt. Fünf Fahrgäste mussten laut Polizei vor Ort behandelt werden. (dpa)

Neukölln: Festnahme nach drei Brandstiftungen

Nach drei Brandstiftungen an Motorrädern in Berlin-Neukölln hat die Polizei einen jungen Mann festgenommen. Der 20-Jährige wurde am Freitagabend kurz vor Mitternacht in der Sonnenallee mit mehreren Feuerzeugen und Flaschen mit einer geruchlosen Flüssigkeit sowie Desinfektionsmittel gestellt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er habe zu einer Beschreibung gepasst, die ein Zeuge den Einsatzkräften zuvor nach dem Brand eines Motorrads in der Tellstraße gegeben habe. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt prüft nun, ob der Tatverdächtige für alle drei Brandstiftungen in Frage kommt.

Zwischen 22.45 Uhr und 23.00 Uhr hatten bereits ein Motorrad in der Framstraße und danach ein weiteres in der Tellstraße gebrannt, hieß es. Während das erste Fahrzeug den Angaben zufolge umkippte und dabei zwei Autos vom Feuer beschädigt wurden, konnten Anwohner die anderen Brände löschen, bevor ein größerer Schaden entstand. (dpa)

Treptower Park: Polizei schickt Feiernde nach Hause

Die Berliner Polizei hat bei der Kontrolle der Corona-Regeln in der Nacht auf Samstag weniger Freiluft-Partys aufgelöst als an vergangenen Wochenenden. Zwar waren Polizisten im Treptower Park zwischen 0.20 Uhr und 3.30 Uhr an mehreren Orten im Einsatz, wie ein Polizeisprecher sagte. Die jungen Menschen seien nach Beschwerden von Anwohnern aber vor allem wegen Lärmbelästigung und nicht wegen Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln nach Hause geschickt worden.

Über den Park zerstreut waren den Angaben zufolge ein paar Hundert Menschen unterwegs. Der Treptower Park ist diesen Sommer nachts ein beliebter Treffpunkt für Feiernde, die auch während der Corona-Pandemie nicht auf Menschenansammlungen verzichten wollen. Auch im Mauerpark schickte die Polizei einige größere Gruppen weg. Dabei habe es keine Zwischenfälle gegeben. (dpa)

Lankwitz: Unbekannter zeigt Hitlergruß und schlägt Mann

In Berlin-Lankwitz soll ein Mann in einer Kneipe den Hitlergruß gezeigt und einen anderen Mann geschlagen haben. Nach Angaben mehrerer Zeugen beleidigte der Unbekannte den 40-Jährigen am späten Freitagabend in der Kneipe im Renatenweg unvermittelt, er soll sich zudem volksverhetzend geäußert haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei habe er den verbotenen sogenannten Hitlergruß gezeigt.

Als der 40-Jährige daraufhin auf den sich aggressiv verhaltenden Mann zugegangen sei, habe dieser ihn erst mit der Hand und dann mit einem unbekannten Gegenstand geschlagen. Den Angaben zufolge flüchtete er anschließend. Der 40-Jährige wurde leicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Drei Verletzte bei Zusammenstoß von Auto und Moped in Haselhorst

Drei Menschen sind bei einem Unfall in Berlin verletzt worden, mindestens zwei von ihnen schwer. Ein Auto und ein Moped seien in der Nacht zum Samstag im Stadteil Haselhorst zusammengestoßen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. In einem Tweet hatte die Feuerwehr zuvor von zwei Schwerverletzten berichtet. Informationen zum Unfallhergang sowie genauere Angaben zu den Verletzten konnten am Morgen weder Feuerwehr noch Polizei machen. (dpa)

+++ 14. August +++

Beamte irren sich in Lichtenrade in der Wohnungstür

In Lichtenrade haben sich Polizisten in der Tür geirrt. Am Donnerstagabend hatten mehrere Zeugen die Polizei in die John-Locke-Straße gerufen, weil von einem Balkon im siebten Stock mehrere Schüsse abgefeuert worden waren. Anhand der Zeugenaussagen hätten sich die Beamten Zutritt zu der benannten Wohnung verschafft, indem sie die Tür eintraten, teilte die Polizei mit. Als sie dann jedoch in der Wohnung waren, hörten die Polizisten erneut Schüsse, so dass klar war, dass diese aus einer anderen Wohnung abgefeuert wurden. Nachdem diese sicher lokalisiert war und sich die Polizisten vor dieser aufgestellt hatten, öffnete sich die Wohnungstür. Die Beamten nutzten die Situation und drangen in die Wohnung ein. Neben dem 39 Jahre alten Mieter befanden sich noch zwei 38 und 41 Jahre alte Männer sowie eine 30-jährige Frau in der Wohnung.

Bei einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung wurden insgesamt vier Schreckschusswaffen, Munition und eine Dose mit einer drogensuspekten Substanz gefunden. Der Mieter wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung mitgenommen und dann entlassen. Die 30-Jährige wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls ebenfalls festgenommen.

Die fälschlicherweise eingetretene Tür konnte durch einen Bekannten des Mieters soweit repariert werden, dass sie sich schließen ließ. Der Mieter selbst klagte aufgrund des Polizeieinsatzes über Kreislaufprobleme und wurde erst von einem Sanitäter der Polizei und dann von Rettungskräften der Feuerwehr in seiner Wohnung versorgt. (tc)

Schwerer Verkehrsunfall in Plänterwald

Eine Autofahrerin und ein Fahrradfahrer sind bei einem Verkehrsunfall in Plänterwald schwer verletzt worden. Laut Polizei befuhr die 31-jährige Skoda-Fahrerin am Donnerstagnachmittag die Kiefholzstraße in Richtung Elsenstraße. Aus bisher unbekannten Gründen kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte sie einen rechts fahrenden 35-jährigen Radfahrer. Durch die Kollision und den Sturz verletzte sich der 35-Jährige am Bein sowie am Rumpf schwer. Im weiteren Verlauf streifte die Autofahrerin zwei geparkte Pkw und überschlug sich dann mit ihrem Wagen. Die 31-Jährige und ihre Kinder im Alter von einem Jahr und drei Jahren sowie der Fahrradfahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo die 31-Jährige und der 35-Jährige stationär aufgenommen wurden.

Die Feuerwehr war in Pankow im Großeinsatz.
Foto: Morris Pudwell

Autos brennen in Pankow

Auf einem Supermarkt-Parkplatz in Pankow haben in der Nacht sechs Autos gebrannt. Eine 45-Jährige alarmierte gegen 2.50 Uhr die Feuerwehr in die Tiroler Straße, weil dort ein Ford brannte. Noch bevor es den Brandbekämpfern gelang, das Feuer zu löschen, hatten die Flammen auf sieben weitere Fahrzeuge übergegriffen, von denen sechs schwer beschädigt wurden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (tc)

Durchdrehende Hinterräder in Lichtenberg

In Lichtenberg hat die Polizei in der Nacht zu Freitag einen Raser gestoppt. Eine Streife des Polizeiabschnitts 64 hörte gegen 1.30 Uhr in der Frankfurter Allee in Höhe der Magdalenenstraße den Motor eines BMW laut aufheulen. Die Hinterräder drehten auf dem Asphalt durch. Mit eingeschaltetem Blaulicht versuchten die Polizisten, den Fahrer zu stoppen - ohne Erfolg. Er beschleunigte und fuhr durch mehrere Straßen. Dabei brach das Heck des Fahrzeugs aus. In Richtung Zentralfriedhof Friedrichsfelde fuhr der BMW-Fahrer durch eine Anliegerstraße einer Kleigartenanlage, durchbrach dabei ein Metalltor und fuhr über die Rhinstraße und die Allee der Kosmonauten in ein Industriegebiet an der Meraner Straße. Auf dem Betriebsgelände hielt der 34-jährige Fahrer an. Die Beamten nahmen ihn und seinen 20-jährigen Beifahrer fest. Der 34-Jährige wirkte angetrunken und hatte keinen gültigen Führerschein. Er wurde für eine Blutentnahme mitgenommen. Sein Begleiter konnte nach der Feststellung seiner Personalien seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Der BMW wurde beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurden Anzeigen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Verkehrsunfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Straßenverkehrsgefährdung gefertigt. (tc)

Polizisten nehmen Straßenräuber in Spandau fest

Nach einem Straßenraub ist am Freitagmorgen in Spandau ein 29-Jähriger festgenommen worden. Gegen 3.30 Uhr hatte er eine 26-jährige Frau, die auf einer Bank am Münsiger Park saß, in den Park gezerrt und ihre Handtasche entwendet. Als die 26-Jährige dem Räuber in den U-Bahnhof Spandau folgte, fand sie ihre Tasche ohne ihr Handy und Geld wieder. Der Täter flüchtete zunächst, wurde aber wenig später durch Polizisten des Abschnitts 21 festgenommen, die zufällig in der Nähe waren. (tc.)

Oberschöneweide: Mehrere Tramlinien unterbrochen

In Oberschöneweide sind bei einem Unfall zwei Menschen schwer verletzt worden. Ein Toyota war am Donnerstagabend in der Treskowallee, kurz vor der Straße An der Wuhlheide, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn geprallt. Zwei Insassen wurden schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Straßenbahn musste auf den Linien M17/21/27/37  unterbrochen werden. (tc)

Warum das Auto gegen den Oberleitungsmasten prallte, ist noch unklar.
Foto: Morris Pudwell

Harley-Fahrer stürzt bei Flucht vor der Polizei

Auf seiner Flucht vor der Polizei ist in Charlottenburg ein Motorradfahrer gestürzt. Eine Streife des Polizeiabschnitts 24 bemerkte kurz nach 22 Uhr wie der 27-jährige Harley-Davidson-Fahrer an der Kaiser-Friedrich-, Ecke Bismarckstraße eine rote Ampel missachtete. Der Streifenwagen folgte dem Motorradfahrer, um ihn zu kontrollieren, woraufhin dieser Gas gab. Mit überhöhter Geschwindigkeit und dem Überfahren weiterer roter Ampeln raste er durch Charlottenburg. Am Savignyplatz stürzte er mit seiner Maschine. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er sich außerdem einer Blutentnahme unterziehen. Seinen Führerschein und das Motorrad beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Gegen den Harley-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen eines Verkehrsunfalls und des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, eingeleitet. (tc)

Radfahrer in Treptow  schwer verletzt

In Treptow ist am Donnerstagnachmittag ein Radfahrer schwer verletzt worden.  Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei befuhr ein 77-jähriger VW-Fahrer gegen 17 Uhr die Elsenstraße in Richtung Stralauer Allee. Als er in die Kreuzung Elsenstraße/Am Treptower Park fuhr, kam es an der Fußgängerampel zu einem Zusammenstoß mit dem 31-jährigen Radfahrer, der die Elsenstraße in Richtung Am Treptower Park überqueren wollte. Durch die Kollision verletzte sich der 31-Jährige schwer am Rumpf und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

+++ 13. August +++

Verdächtiger gefasst

Nach intensiven Ermittlungen der 8. Mordkommission hat die Polizei in Friedrichshain einen Tatverdächtigen zu einem versuchten Tötungsdelikt festgenommen. Die Ermittler spürten den 19-Jährigen am Mittwochabend in der Wohnung seiner Mutter in der Palisadenstraße auf und nahmen ihn fest. Der junge Mann ist dringend verdächtig, am vergangenen Montagabend in der Nachbarschaft seiner Mutter eine 32-jährige Frau mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Er war seinem Opfer bis in den Hausflur gefolgt, wo er ihr tiefe Stich- und Schnittverletzungen zufügte. Nachbarn kamen der Angegriffenen zur Hilfe, woraufhin der Verdächtige flüchtete. Gegen den 19-Jährigen sollte bis Donnerstagabend ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes erwirkt werden.

Möbel geworfen und Polizistin angegriffen 

Ein Randalierer hat am Mittwochabend in Kreuzberg eine Polizistin angegriffen. Gäste des Lokals in der Zossener Straße hatten gegen 21.40 Uhr die Polizei alarmiert, als der 47-jährige Angreifer und sein 52-jähriger Begleiter mit Gästen stritten und diese mit Möbel bewarfen. Anschließend verließen sie das Lokal. Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten konnten die beiden in der Blücherstraße stellen. Daraufhin beleidigte der 52-jährige die Einsatzkräfte, während der 47-jährige einer Beamtin gegen den Oberschenkel trat. Die Beamtin wurde leicht verletzt. Bei der Festnahme beider Tatverdächtiger verletzte sich ein weiterer Polizist leicht, konnte aber ebenso den Dienst fortsetzen. Die beiden mutmaßlichen Randalierer wurden für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam gebracht, in dem sie aufgrund ihres angetrunkenen Zustandes auch die Nacht verbrachten. (tc)

Mit Reizgas attackiert

In der Nacht zu Donnerstag hat ein Unbekannter in Mitte Pfefferspray in eine Personengruppe gesprüht. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen hatten um kurz nach Mitternacht mehrere Männer und Frauen auf den Stufen vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gesessen, als ein Mann mit einem Fahrrad vorbeikam und die Gruppe bepöbelte. Dabei soll er einen 20 Jahre alten Mann homophob beleidigt haben. Der Unbekannte habe sich zunächst entfernt, soll dann etwa eine viertel Stunde später zurückgekommen sein und Reizstoff auf die Gruppe gesprüht haben. Der Angreifer flüchtete anschließend. Zwei Männer im Alter von 21 und 33 Jahre erlitten Augen- und Atemwegsreizungen. Die weiteren Ermittlungen zu der Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzung hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. (tc)

Auto prallt gegen Baum - Fahrer stirbt

Ein Autofahrer ist am Mittwoch in Jocksdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Neiße-Malxetal (Landkreis Spree-Neiße) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Der 59-Jährige war mit seinem Wagen gegen 16.20 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Baum kollidiert, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums Brandenburg am Donnerstagmorgen sagte. Der Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein Wagen brannte aus. Die Unfallursache war zunächst unklar. (dpa)

Mehrere Autos angezündet

Erneut sind in der Hauptstadt Fahrzeuge durch Brände beschädigt und zerstört worden. Insgesamt brannte es in zwei Ortsteilen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Berlin sagte. In beiden Fällen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. In Niederschönhausen ging gegen 2.20 Uhr ein Auto im Büchnerweg in Flammen auf. Der Brandanschlag galt dem AfD-Politiker Roland Gläser. Unbekannte hatte seinen VW vor dem Wohnhaus angezündet. Die Flammen schlugen auf ein davor geparkten Pkw über. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

In der Riesaer Straße in Hellersdorf fing ein Transporter gegen 0.50 Uhr Feuer. Durch die starke Hitzeeinwirkung wurde ein weiterer Transporter stark beschädigt. Immer wieder werden Autos oder Transporter in Berlin durch Brände zerstört. Auch hier geht die Polizei von einem Brandanschlag aus. Bereits in der vorherigen Nacht brannte es viermal - unter anderem in Lichterfelde und in Reinickendorf. (tc)

+++ 12. August +++

Eine Polizistin stellt die Kleidung des Betroffenen sicher.
Foto: Berliner Zeitung

Radfahrer in Kreuzberg mit ätzender Flüssigkeit verletzt

In Kreuzberg ist am Dienstagabend ein Mann mit einer bisher unbekannten Flüssigkeit besprüht und dadurch verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 34-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Admiralstraße in Richtung Admiralbrücke unterwegs, als er von einem entgegenkommenden unbekannten Radfahrer mit einer Flüssigkeit besprüht wurde. Kurze Zeit später spürte er brennende Schmerzen an seinen Unterarmen und alarmierte auf dem Kottbusser Damm die Feuerwehr. Ein Rettungswagen brachte den 34-Jährigen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Polizeibeamte stellten die Kleidung des Verletzten sicher, um sie in der Kriminaltechnik zu untersuchen. Der Unbekannte flüchtete unerkannt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (tc)

32-jähriger Mann in Hellersdorf niedergestochen

In Hellersdorf ist in der vergangenen Nacht ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei gerieten gegen 22.10 Uhr zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren in der Wohnung des älteren in der Alten Hellersdorfer Straße in Streit. Der 46-Jährige verletzte den 32-Jährigen dabei mit einem Messer, leistete dann Erste Hilfe und wählte den Notruf. Die eingetroffenen Sanitäter brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Polizisten nahmen den Messerstecher fest. In seiner Wohnung wurden Drogen beschlagnahmt. Zwei Hunde des Mannes wurden dem Tierheim übergeben. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls vorliegen. (tc)

23-Jähriger greift in Moabit Radfahrerin und Polizisten an

Zwei Polizisten sind am Dienstagabend in Moabit verletzt worden. Zunächst soll ein 23-Jähriger gegen 18.10 Uhr an der Kreuzung Wilsnacker, Ecke Turmstraße auf dem Radweg gestanden haben und eine 54-jährige Radfahrerin an der Weiterfahrt gehindert haben. Als sie ihn aufforderte, zur Seite zu gehen, hielt der Mann ihr Vorderrad fest. Als sie versuchte, den Griff zu lösen, hielt er sie am Arm fest, woraufhin sie um Hilfe schrie. Diese Hilfeschreie hörte ein Polizeibeamter außer Dienst, der daraufhin den Mann zur Seite zog. Weitere Polizisten wurden zur Unterstützung zum Ort gerufen. Einem Beamten schlug der 23-Jährige unvermittelt ins Gesicht. Der Polizist musste seinen Dienst beenden und begab sich zur Behandlung in ein Krankenhaus. Ein weiterer Polizeibeamter erlitt bei weiteren Widerstandshandlungen des Mannes leichte Verletzungen an beiden Knien. Der Schläger wurde festgenommen. (tc)

Kinder schießen in Neukölln vom Balkon

Von einem Balkon in Neukölln sind am Montagabend Schüsse abgegeben worden. Anwohner riefen daraufhin gegen 20.20 Uhr die Polizei in den Theodor-Loos-Weg. Die Beamten machten dort eine Wohnung in der ersten Etage als Tatort aus. Weil unklar war, ob es sich bei der verwendeten Waffe um eine scharfe Schusswaffe handelte, forderten die Polizisten zur Unterstützung das Spezialeinsatzkommando an. Zwischenzeitlich verließen dann drei Jugendliche und ein Kind die Wohnung, die von den Polizisten angehalten wurden. Das SEK wurden daraufhin wieder abbestellt. Bei einer Durchsuchung der Wohnung entdeckten die Polizisten eine Schreckschusswaffe und auf dem Balkon eine Patronenhülse. Die Beamten riefen die Eltern der Jungen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren zum Ort, die ihre Kinder in Empfang nahmen. Der 35-jährige Vater eines 14-Jährigen teilte mit, dass es sich um seine Waffe handele. Ermittelt wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (tc)

Brandserie im Köpenicker Krankenhaus aufgeklärt

Im Krankenhaus Köpenick hat es am Dienstag gebrannt. Gegen 12.45 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Krankenhauses in der Salvador-Allende-Straße Alarm aus. Mitarbeiter der betroffenen Station konnten den Brand von einem Müll- und einem Wäschesack noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Bei den weiteren Ermittlungen gelang es Polizisten, eine 25-jährige Tatverdächtige namhaft zu machen, die in ihrer Vernehmung weitere fünf Brandlegungen in diesem Krankenhaus in der Vergangenheit gestand.  (tc)

Autos brannten in verschiedenen Bezirken

Mehrere Autos haben in der vergangenen Nacht in Marzahn, Gesundbrunnen, Reinickendorf und Lichterfelde gebrannt. Gegen 23 Uhr stellten Anwohner der Eichhorster Straße einen brennenden Nissan Micra fest. Polizisten, die als erstes eintrafen, verhinderten, dass die Flammen aus dem Nissan auf andere Fahrzeuge übergriffen. Der Nissan brannte im Innenraum komplett aus. Gegen 0.40 Uhr bemerkte ein Passant der Schönstedtstraße Flammen aus dem hinteren Radkasten eines Transporters und rief die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Renault wurde am Heck beschädigt. Gegen 1 Uhr sah ein Anwohner der Winterstraße Flammen am linken Vorderrad eines Mercedes und rief die Feuerwehr. Der Wagen brannte aus, ein geparkter Renault Transporter wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Eine halbe Stunde später bemerkte ein Taxifahrer auf dem Osteweg einen Transporter, dessen hinterer rechter Radkasten in Flammen stand und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem Mercedes, die nur einen geringen Schaden verursachten. (tc)

Kassiererin in Siemensstadt überfallen

In einem Supermarkt in Siemensstadt hat ein Kunde eine Kassiererin verletzt. Der Unbekannte, der einen Mund-Nasen-Schutz trug, betrat gegen 20.45 Uhr den Discounter in der Siemensstraße. An der Kasse bedrohte der Mann die 37-jährige Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Der Räuber flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

+++ 11. August +++

32-Jährige in Friedrichshain lebensgefährlich verletzt – Angreifer flüchtet unerkannt

In Berlin-Friedrichshain ist eine 32-Jährige durch Schnitte und Stiche lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau habe am Montagabend gegen 21.45 Uhr ein Mehrfamilienhaus in der Palisadenstraße betreten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ihr sei ein Unbekannter gefolgt. In einem der oberen Stockwerke soll der Mann die Frau plötzlich mit einem scharfen Gegenstand attackiert haben. Als ein Zeuge auf den Angriff aufmerksam wurde, sei der Angreifer in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie zur weiteren Behandlung blieb. Eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Roller-Fahrer aus Potsdam mit 3,1 Promille ertappt

Einen Elektroroller-Fahrer mit einem Atemalkoholwert von 3,1 Promille haben Polizisten in der Nacht zu Dienstag im vorpommerschen Ueckermünde gestoppt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der Mann aus Brandenburg auf einer Straße zwischen Bellin und Ueckermünde aufgefallen. Da der E-Scooter nicht versichert gewesen sei, habe der Potsdamer das Kraftfahrzeug gar nicht fahren dürfen, hieß es. Der 21-Jährige müsse sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, da bei ihm zudem Cannabis gefunden worden war. (dpa)

Auto bei Brand in Neukölln völlig zerstört

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Neukölln zerstört worden. Das Fahrzeug brannte in der Nacht zu Dienstag gegen 01.13 Uhr am Kiehlufer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach stand der Wagen in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Immer wieder werden in der Hauptstadt nachts Fahrzeuge bei Bränden zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. (dpa)

+++ 10. August +++

Auto stößt mit Schulbus zusammen – drei Kinder verletzt

Schreck zu Schulbeginn: Ein Auto ist am Montagmorgen in Zeesen (Dahme-Spreewald) mit einem Schulbus zusammengestoßen. Drei Kinder wurden dabei verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen war aus noch unbekannter Ursache an der Einmündung zur Waldstraße mit dem Bus zusammengeprallt. Die drei Schulkinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Verbrechen vor 29 Jahren? Polizei sucht Waldstück ab – drei Berliner verhaftet

29 Jahre nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt an einem 27-Jährigen hat die Polizei in einem Waldstück bei Wadgassen im Saarland mit der Suche nach den sterblichen Überresten des Opfers begonnen. Zunächst werde der Boden mit Stöcken untersucht, um mögliche Veränderungen des Erdreiches zu finden, sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken am Montag. Entdeckten die Polizisten beim Stochern etwas Auffälliges, werde die Stelle markiert und genauer untersucht: „Dann wird auch bisschen Erde abgetragen und tiefer geschürft.“

Im Zuge der Ermittlungen hatten sich neue Hinweise ergeben: Demnach soll die Leiche des im September 1991 verschwundenen Mannes in dem Waldgebiet vergraben worden sein. Vor kurzem hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet. Die Deutschen mit heutigen Wohnorten in Berlin sowie im saarländischen Heusweiler und Riegelsberg stehen im Verdacht, den Mann in dem Wald umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben zu haben. (dpa)

+++ 9. August +++

Badestelle am Gorinsee geräumt: Kinder entdecken Munition im See

Zwei Kinder haben beim Schwimmen im Wandlitzer Gorinsee (Barnim) eine gefährliche Entdeckung gemacht. Ihnen fiel ein merkwürdiger Gegenstand im Wasser auf, der sich später als Handgranate herausstellte. Ein Badegast alarmierte nach dem Fund am Samstag die Polizei, wie die Polizeidirektion Ost am Sonntag mitteilte.

Rund 120 Badegäste mussten den Angaben nach die Badestelle an der Landesstraße vorübergehend verlassen. Die Polizei rief den Munitionsbergungsdienst, der den Fund geborgen hat. Anschließend konnte die Badestelle nach rund drei Stunden wieder freigegeben werden. (dpa)

Baum fällt nach Unfall auf Auto: 22-Jähriger stirbt in Potsdam

Ein 22-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag in Potsdam ums Leben gekommen, nachdem ein Baum auf sein Auto gefallen war. Der Autofahrer kam auf der Fahrländer Chaussee im Potsdamer Ortsteil Fahrland von der Straße ab und kollidierte mit dem Baum, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Durch den Aufprall sei der Baum entwurzelt worden und auf das Auto des Mannes gekippt.

Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 22-Jährigen aus Ketzin (Havelland) feststellen. Ein Sachverständiger soll nun den Unfallhergang untersuchen. Während der Unfallaufnahme musste die Straße für fünf Stunden gesperrt werden. (dpa)

Nikolassee: Arm von Radfahrer von Auto überrollt

Bei einem Verkehrsunfall im Stadtteil Nikolassee ist der Arm eines Fahrradfahrers von einem Auto überrollt worden. Der 26-jährige Radfahrer soll auf dem Radweg in der Spanischen Allee in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Als der 29 Jahre alte Autofahrer dann am Samstagnachmittag von der Spanischen Allee links auf die Autobahn 115 abbiegen wollte, sei es zum Zusammenstoß gekommen. Der Radfahrer stürzte, sein linker Arm wurde überrollt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. (dpa)

Perleberg: Junge läuft auf Fahrbahn und wird von Auto erfasst

Ein 13-Jähriger ist in Perleberg (Prignitz) auf die Straße gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Der Junge sei am Samstag plötzlich hinter einem geparkten Auto auf die Fahrbahn der Wollweberstraße getreten, teilte die Polizeidirektion Nord am Sonntag mit. Die 45 Jahre alte Autofahrerin fuhr ihn an. Der 13-Jährige sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. (dpa)

Dachstuhlbrand in Neukölln: Feuerwehr im Großeinsatz

Ein Dachstuhlbrand im Berliner Stadtteil Neukölln hat am Samstagabend für einen größeren Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Menschen wurden nicht verletzt, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr.

Wegen des zu Beginn unklaren Ausmaßes waren die Rettungskräfte zunächst mit einem großen Aufgebot und 120 Mann ausgerückt. Die Feuerwehr brachte die Flammen nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Was zu dem Feuer in dem Wohngebäude in der Emser Straße geführt hatte, war zunächst nicht bekannt. (dpa)

+++ 8. August +++ 

Umweltaktivisten besetzen Kraftwerk Moabit

Umweltaktivisten haben das Heizkraftwerk in Berlin-Moabit besetzt, um so für einen schnelleren Kohleausstieg zu demonstrieren. Mehrere Aktivisten befanden sich auf den Türmen des Kraftwerks, wie ein dpa berichtete. Außerdem hatten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Wer uns räumt, ist für Kohle!“ entrollt. Die Berliner Polizei bestätigte einen Einsatz. Rund 20 Personen seien auf das Kraftwerksgelände eingedrungen, sagte ein Sprecher. Die Polizei sei vor Ort und verschaffe sich einen Überblick.

Mit ihrer Aktion fordern die Umweltaktivisten unter anderem einen schnelleren Kohleausstieg sowie „ein Ende des fossilen Kapitalismus“, wie die Aktionsgruppe „Direkte Aktion Berlin“ mitteilte.

Im 1900 erbauten Heizkraftwerk Moabit wird Steinkohle und seit 2013 auch Biomasse verfeuert. Betreiber des Kraftwerks am Friedrich-Krause-Ufer ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall.

In Friedrichshain brennen Bauabfälle

In der Nacht zu Sonnabend gerieten in Friedrichshain an der Ecke Markgrafendamm / Corinthstraße offenbar Bauabfälle auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern in Brand. Es bestand die Gefahr, dass die hohen Flammen auf ein naheliegendes Gebäude übergreifen. Die Feuerwehr versuchte das Gebäude zu sichern. Der Putz des Hauses gab wegen der Hitze nach und fiel zu Boden. Die Brandursache ermittelt derzeit die Polizei. Während des Brandes war ein großer Teil der Umgebung mit einer dichten Rauchwolke verhangen. Der Markgrafendamm war zwischen Stralauer Allee und Kynaststraße für mehrere Stunden voll gesperrt. (BLZ)

Feuerwehrleute sichern das Nachbarhaus vor den Flammen.
Foto:  Morris Pudwell

+++ 7. August +++

Männer beschädigen Autos in Rigaer Straße

Zwei Männer sollen in Berlin-Friedrichshain sieben Autos beschädigt haben. Nach Polizeiangaben beobachteten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am Freitag gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Unbekannten auf der Fahrbahn in der Rigaer Straße liefen und einer der beiden mit einem Gegenstand beim Vorbeilaufen die Fahrzeuge beschädigte. Die beiden Männer seien entkommen. (dpa)

Retter helfen zwei in Not geratenen Schwimmern

Ehrenamtliche Rettungsschwimmer haben in Berlin zwei angetrunkenen Schwimmern in Not geholfen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hatte eine angetrunkene Frau am späten Donnerstagnachmittag ihr Segelboot nahe der Wassersportstrecke an der Unterhavel (Spandau) zum Schwimmen verlassen und fand den Weg zum Boot nicht mehr. Glücklicherweise habe jemand von einem Ruderboot in der Nähe einen Notruf abgesetzt, so dass die 50-Jährige von den Schwimmern der DLRG gerettet werden konnte.

Zeitgleich soll in der Nähe vom Strandbad Grünau (Treptow-Köpenick) ein 35 Jahre alter Mann nach einem Streit betrunken von einem Sportboot gesprungen sein und drohte den Angaben zufolge, entkräftet zu versinken. Rettungsschwimmer seien vom nahen Müggelsee nach Grünau geeilt und hätten ihn zurück an Bord gebracht.

DLRG-Sprecher Christopher Wellner warnte mit Blick auf die heißen Temperaturen am Wochenende vor dem Baden und Führen von Booten nach Alkoholkonsum: „Das Trinken von Alkohol ist einer der Hauptgründe für Ertrinkungsunglücke.“ (dpa)

19-Jähriger mutmaßlich rassistisch beleidigt und bedroht 

Ein junger Mann soll in Berlin-Steglitz aus einer Gruppe von Männern heraus bedroht und rassistisch beleidigt worden sein. Nach eigenen Angaben war der 19-Jährige am frühen Freitagmorgen an der Kreuzung Brentanostraße/Rückertstraße unterwegs, als es zu dem Vorfall kam, wie die Polizei mitteilte. In der Hand von einem der fünf Männer habe er außerdem einen Gegenstand aufblitzen sehen und vermutete ein Messer. Der junge Mann soll dann weggerannt sein. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Ein Toter und ein Verletzter bei Auseinandersetzung am Alexanderplatz

Bei einer Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe am Berliner Alexanderplatz ist ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Eine Person sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr in der Nacht zum Freitag. Nach ersten Informationen aus Polizeikreisen sollen Schüsse gehört worden sein, es könne sich aber auch um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Zudem hieß es, eine Person habe einen oder mehrere Messerstiche erlitten. Ein Polizeisprecher nannte zunächst keine Einzelheiten zum Tatgeschehen und zum Hintergrund. Die Ermittlungen seien in vollem Gange, sagte er.

Bei einer Auseinandersetzung am Berliner Alexanderplatz ist ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt.
Foto: Pudwell

Unser Reporter vor Ort berichtete, ein Mann sei abgeführt worden. Ob es sich um eine Festnahme eines Verdächtigen handelte, sagte die Polizei am Freitagmorgen nicht. Ein Sprecher verwies auf eine Pressemitteilung am Vormittag. In einem Tweet der Polizei hieß es noch, eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.

Der Alexanderplatz - ein Verkehrsknotenpunkt in Berlins Innenstadt - gilt als ein Kriminalitätsschwerpunkt. Der Ort war durch eine Reihe von Schlägereien, Messerstechereien und zahlreichen Taschendiebstählen in Verruf geraten. Die Polizei verstärkte dort ihre Maßnahmen. Seit Ende 2017 gibt es eine eigene Polizeiwache zwischen Weltzeituhr und Brunnen der Völkerfreundschaft. Täglich passieren tausende Menschen den zentralen Knotenpunkt. (dpa)

+++ 6. August +++

Ein Toter und zwei Verletzte nach Autounfall in Wustermark

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wustermark (Havelland) ist ein 41-Jähriger gestorben, zwei Männer wurden verletzt. Ein 22-Jähriger rammte am Donnerstag mit seinem Auto einen anderen Wagen, nachdem er ein Stoppschild nicht beachtet hatte, wie ein Polizeisprecher in Potsdam am Abend sagte. Der Mann in dem gerammten Auto starb noch an der Unfallstelle. Sein Wagen wurde bei dem Aufprall gegen ein anderes Auto geschleudert, dessen 49 Jahre alter Fahrer mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde. Auch der 22-Jährige kam in eine Klinik. (dpa)

Dachstuhl in Berlin-Weißensee brennt

In einem Wohngebäude in Berlin-Weißensee ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr steht ein Dachstuhl in der Goethestraße in Flammen. Eine starke Rauchwolke über dem Brandort war weithin zu sehen. Zunächst versuchten 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den Brand zu löschen. Rund 70 weitere Kräfte seien dorthin beordert worden, so ein Feuerwehrsprecher. (dpa)

76-Jähriger ertrinkt im Strandbad in Zossen

Ein 76-jähriger Mann ist bei einem Badeunfall in einem Strandbad in Zossen (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Nachdem der Mann aus Schleswig-Holstein zum Schwimmen in den See gegangen sei, habe seine Ehefrau gesehen, wie er untergegangen sei, berichtete die Polizei am Donnerstag. Alarmierte Rettungskräfte bemühten sich vergeblich, den Mann zu finden. Der 76-Jährige wurde später von einem Rettungstaucher geborgen. Ein Notarzt konnte nun noch den Tod feststellen. Nach derzeitigen Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass gesundheitliche Probleme die Ursache für den Badeunfall waren, erklärte die Polizei. (dpa)

Fahrgast zieht Messer in BVG-Bus: zwei Verletzte

Zwei Fahrgäste eines Linienbusses sind am Mittwochabend in Reinickendorf verletzt worden, als ein 21-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer auf andere Personen losging. Laut Polizei war der Mann zunächst mit Mitfahrenden in dem Bus der Linie M21 in einen verbalen Streit geraten. An der Haltestelle U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz habe der 21-Jährige plötzlich ein Messer aus einer Hosentasche geholt und damit Fahrgäste angegriffen. Mehrere Personen konnten den Angreifer zu Boden bringen und ihm das Messer abnehmen. Ein 39-jähriger Mann und eine 38 Jahre alte Frau haben dabei Schnittverletzungen an den Händen erlitten. Alarmierte Polizeikräfte nahmen wenig später den 21-Jährigen fest, der sich dabei auch mit Faustschlägen zur Wehr setzte. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo ihm Blut abgenommen wurde. Auch dabei leistete er Widerstand. Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den 21-Jährigen eingeleitet. (BLZ)

Kind stirbt bei Unfall auf A12 - Vier Schwerverletzte

 Bei einem schweren Verkehrsunfall einer fünfköpfigen Familie auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree) ist am Donnerstag ein Kind ums Leben gekommen. Ein Ehepaar und zwei weitere Kinder, ein Sechsjähriger und ein Siebenjähriger, wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 43-jährige Familienvater kam aus noch unbekannter Ursache mit seinem Auto in einer Baustelle von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrsschild, das im Boden einbetoniert war. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle fünf Insassen schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ein neunjähriges Mädchen ist später im Krankenhaus gestorben. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Polen für mehrere Stunden gesperrt, laut Polizei staute sich der Verkehr auf einer Länge von zehn Kilometern. (dpa)

Frauenleiche entdeckt - Täter stellt sich

Polizisten haben den Fundort an der Rummelsburger Bucht großräumig abgesperrt. 
Foto: Morris Pudwell

In Rummelsburg ist am Mittwochnachmittag die Leiche einer jungen Frau entdeckt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei der Toten um ein 15-jähriges Mädchen. Sie lag in einem Gebüsch zwischen Kynaststraße und Paul und Paula Ufer.

Da die tödlichen Verletzungen auf ein Verbrechen schließen ließen, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Die Polizei hatte den Fundort der Leiche großräumig abgesperrt. Kriminaltechniker sicherten derzeit Beweismittel, während Mordermittler mögliche Zeugen befragten.

Der Tatverdächtige hatte sich noch am Mittwochnachmittag mit einem Anwalt auf einem Polizeiabschnitt gestellt. Nähere Angaben zu dem Mann sowie zum Tathergang machte die Polizei nicht. Direkt neben dem Fundort der Leiche befindet sich ein Obdachlosencamp. Ob der Täter oder das Opfer einen Bezug dazu haben, war zunächst unklar. Die Ermittlungen laufen. (tc)

SEK-Einsatz in Berlin-Tempelhof

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat in Berlin-Tempelhof zwei Objekte, darunter eine Wohnung in der Dudenstraße, durchsucht. Anlass für die Aktion am Donnerstagmorgen sei der Verdacht auf Bedrohung mit Waffen gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Ein Zusammenhang mit sogenannter Clan-Kriminalität bestehe nicht. Es seien Gegenstände beschlagnahmt worden. Worum es sich dabei genau handelte, wurde zunächst nicht bekannt. Festnahmen habe es keine gegeben, hieß es. Die Ermittlungen führe die zuständige Polizeidirektion. (dpa)

Biker wird auf Gegenfahrbahn geschleudert

Ein Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag in Lichtenberg schwer verletzt worden, als er auf ein Fahrzeug auffuhr. Laut Polizei hielt ein 43-Jähriger Autofahrer auf der Josef-Orlopp-Straße an, um am rechten Fahrbahnrand einen Fahrgast aufzunehmen. Der hinter ihm fahrende 26-Jährige konnte mit seinem Motorrad nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Bei dem Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer aus seinem Sitz auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Hierbei zog er sich schwere innere Verletzungen zu. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der Fahrer des Pkws wurde nicht verletzt. (BLZ)

Motorradfahrer schwer verletzt

In Neu-Hohenschönhausen ist ein Motorradfahrer am Mittwochnachmittag gestürzt und schwer verletzt worden. Laut Polizei musste der der 51-Jährige in der Falkenberger Chaussee stark bremsen, als der Fahrzeugverkehr vor ihm aufgrund eines Spurwechsels eines unbekannten Autofahrenden stockte. Dabei stürzte dieser und zog sich schwere Arm- sowie Beinverletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

+++ 5. August +++

Nach Messerattacke: Verdächtiger flieht und stellt sich später

In Berlin-Hellersdorf ist ein 22-Jähriger mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden. Er sei nach dem Angriff am Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein 16 Jahre alter Tatverdächtiger soll mehrfach zugestochen haben. Er sei zunächst vom Alice-Salomon-Platz geflüchtet. Knapp fünf Stunden später habe er sich dann kurz nach Mitternacht bei der Polizei gestellt. Er sei festgenommen worden. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa)

+++ 4. August +++

Brennendes Fahrzeug in Wilmersdorf: Ein Mensch verletzt

Auf noch ungeklärte Weise ist in Berlin-Wilmersdorf ein Fahrzeug in Brand geraten. Ein Mensch sei bei dem Vorfall im Innenhof eines Gebäudes in der Detmolder Straße verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Polizisten, die bereits vor Ort gewesen seien, hätten den Brand gelöscht. Nun liefen noch Nachlöscharbeiten. Die Feuerwehr sei mit 20 Kräften im Einsatz. Ob ein Zusammenhang zu einem Überfall am Bundesplatz an der Ecke Detmolder Straße besteht, konnte der Feuerwehrsprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Schüsse bei Überfall auf Geldboten

Am Bundesplatz in Wilmersdorf ist am Vormittag ein Geldbote überfallen worden. Ersten Informationen zufolge soll er aus der dortigen Volksbank-Filiale gekommen sein. Bei dem Überfall sollen Schüsse gefallen sein. Ein Person wurde verletzt. Ein Polizeisprecher bestätigte bislang lediglich, dass es einen Überfall gegeben habe. Erst am Freitag hatten Unbekannte in Neukölln einen Geldboten versucht zu überfallen, der aus einer Postbank am Neuköllner Hermannplatz kam. (tc)

23-Jährige vergewaltigt: Suche nach Tätern geht weiter

Nach der Vergewaltigung einer 23-jährigen Potsdamerin setzt die Polizei die Suche nach den Tätern fort. Es werde intensiv ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. Nähere Angaben machte er nicht.

Die junge Frau war in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle gewesen und wurde nach eigenen Angaben auf dem Heimweg von einer Männergruppe in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen.

Als die Frau nicht reagierte, wurde sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt. Einer der Unbekannten habe sich an der Frau vergangenen, während ein anderer sie festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei. (dpa)

+++ 3. August +++

Radfahrer nach Kollision mit Wohnmobil lebensgefährlich verletzt

Ein 74 Jahre alter Fahrradfahrer ist in Berlin-Rudow von einem Wohnmobil erfasst und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Senior wurde am Sonntagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte ihn operierten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er werde intensivmedizinisch betreut. Zum Unfallhergang hieß es, dass ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Wohnmobil „als Vorfahrtsberechtigter“ im Schwertlilienweg in Richtung Petunienweg unterwegs war, als der Radfahrer von links kam. Der 74-Jährige soll nach bisherigen Erkenntnissen offenbar den Minzeweg befahren haben. (dpa)

113 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg 

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 113 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei niemand, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei Brandenburg in Potsdam am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei insgesamt 495 Unfälle. (dpa)

+++ 2. August +++

Von Auto angefahren: 18-Jährige schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde eine junge Frau in der Nacht von Freitag zu Samstag in Friedrichsfelde gefunden. Wie die Polizei mitteilte, brachten Rettungskräfte die 18-Jährige gegen 2.50 Uhr mit Arm-, Bein-, Kopf- und Oberkörperverletzungen von der Straße Am Tierpark zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort gab die junge Frau an, dass sie von einem Auto angefahren worden und dieses anschließend vom Unfallort geflüchtet sein soll. Der Unfallhergang ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Beifahrerin bei Unfall in Halensee schwer verletzt

Eine Beifahrerin ist bei einem Unfall in der Nacht zu Sonntag in Halensee schwer verletzt worden. Nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen befuhr ein 27-Jähriger gegen 1.15 Uhr mit seinem Renault die Paulsborner Straße in Richtung Caspar-Theyß-Straße und stieß an der Seesener Straße mit einem von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten BMW zusammen, mit dem ein 23-Jähriger auf der Seesener Straße in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs war. Bei dem Unfall wurden der Renault-Fahrer leicht und seine 26 Jahre alte Beifahrerin schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholkontrolle beim 23-jährigen BMW-Fahrer ergab einen Wert von rund 0,3 Promille. Zudem bestand bei ihm der Verdacht, dass er den Wagen unter Einfluss von Drogen geführt haben könnte. Nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam und der Beschlagnahme seines Führerscheins wurde der 23-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. (BLZ)

Schwer verletzt: Fahrradfahrer fuhr gegen geparktes Auto

In der Nacht zu Sonntag hat sich ein Radfahrer schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Gegen 23.30 Uhr war der 34-Jährige mit seinem Mountainbike in der Schönefelder Straße in Richtung Waltersdorfer Chaussee unterwegs. Dabei fuhr er neben seinem Bekannten, mit dem er sich unterhalten haben soll. Plötzlich soll der 34-Jährige zwischen der Lieselotte-Berger-Straße und der Ursulinenstraße die Kontrolle über das Fahrrad verloren haben und fuhr in der Folge gegen einen geparkten Ford auf der anderen Straßenseite. Rettungskräfte brachten den zunächst nicht ansprechbaren Mann mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

45 Polizisten bei Demonstrationen in Berlin verletzt

Im Zusammenhang mit Demonstrationen sind am Samstag in Berlin 45 Polizisten verletzt worden. Eine Zuordnung zu den einzelnen Demonstrationen sei aktuell nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben vom Samstag waren im Stadtteil Neukölln bei einer Demonstration gegen geplante Räumungen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei Einsatzkräfte verletzt worden. Insgesamt waren nach Polizeiangaben 1100 Beamte bei den Demonstrationen am Samstag im Einsatz. Darunter waren auch Demonstration und Kundgebung gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Kundgebung war von der Polizei beendet worden. Bei der Auflösung musste die Polizei auch einzelne Teilnehmer wegtragen. Ob auch bei diesen Einsätzen Polizisten verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen. (dpa)

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt, Hündin verstorben

Ein Motorradfahrer hat Freitagabend in Charlottenburg-Nord eine Hündin erfasst. Ersten Ermittlungen und Zeugenangaben zufolge war ein 57-Jähriger gegen 21.40 Uhr mit einer Yamaha im Kurt-Schumacher-Damm in Richtung Kurt-Schumacher-Platz unterwegs und soll bei Grün in die Kreuzung am Heckerdamm eingefahren sein, um seine Fahrt geradeaus auf der BAB 111 fortzusetzen. Dabei erfasste er die Hündin, die von ihrem 57 Jahre alten Besitzer an einer Leine von der Weitlingerbrücke aus über den Kurt-Schumacher-Damm geführt worden war. Der Hundehalter soll bei Rot die Straße überquert haben. In der Folge des Zusammenstoßes stürzte der Motorradfahrer und zog sich schwere Armverletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klink. Die Rhodesian Ridgeback-Hündin erlag am Ort ihren schweren Verletzungen. Ihr Besitzer blieb unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Auffahrt zur BAB 111 vom Heckerdamm aus in Richtung Kurt-Schumacher-Damm gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Seniorin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt Freitagnachmittag eine Seniorin bei einem Unfall in Siemensstadt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben soll ein 45-Jähriger gegen 17.45 Uhr mit einem Lkw im Popitzweg rangiert haben und erfasste dabei die 94-Jährige, die zwischen geparkten Fahrzeugen hervor auf die Fahrbahn getreten sein soll. Die Seniorin wurden dann unter den Laster gezogen und von diesem überrollt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen brachten Rettungskräfte die 94-Jährige in ein Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, wird weiter ermittelt. (BLZ)

Zwei Tote bei Unfall von betrunkenem Autofahrer auf A20

Beim Auffahrunfall eines betrunkenen Autofahrers auf der A20 bei Wismar sind in dem anderen Wagen der 45-jährige Fahrer und seine 19-jährige Mitfahrerin ums Leben gekommen. Ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer sei am frühen Sonntagmorgen schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen war ein 28-Jähriger auf den Wagen der drei aufgefahren. Der Mann blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest bei ihm habe einen Wert von 2,1 Promille ergeben. Die Staatsanwaltschaft beauftragte den Angaben zufolge einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfallhergangs. (dpa)

Spielzeug-Polizeiauto macht nachts Lärm

Ein Polizeiauto als Spielzeug hat die Polizei in Oranienburg nachts auf den Plan gerufen. Die Beamten seien über eine Ruhestörung informiert worden, teilte die Polizei mit. Als sie am Sonntag kurz vor 11 Uhr ankamen, bemerkten sie, dass ein Spielzeugauto den Lärm verursachte. Ein Kind habe es bei einer Geburtstagsfeier geschenkt bekommen. Ob das Geburtstagskind selbst beim Spielen in der Nacht das laute Geräusch auslöste und wie alt es war, blieb zunächst unklar. Die Beamten hätten ihm angeboten, in der Polizeiinspektion Oberhavel in Oranienburg auch mal ein echtes Polizeiauto zu sehen. (dpa)

In drei Kreisen Brandenburgs höchste Waldbrandgefahr

Die Trockenheit hat im Süden und Osten Brandenburgs die Gefahr von Waldbränden erhöht. In den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Oder-Spree sowie in der Stadt Frankfurt (Oder) galt am Sonntag die höchste Gefahrenstufe, meldete das Umweltministerium auf seiner Internetseite. In vier weiteren Kreisen im Süden und Osten sowie in der Stadt Cottbus gilt die zweithöchste Stufe, die eine hohe Waldbrandgefahr ausweist. Für die Prignitz gab das Ministerium dagegen nur eine sehr geringe Gefahr an. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits 210 Waldbrände, wie das Umweltministerium am Samstag bei Twitter schrieb und deshalb um Vorsicht bat. (dpa)

+++ 1. August +++

Ausschreitungen bei Demo gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat

Polizeieinsatz während einer Demonstration gegen die geplante Räumung der Szene-Kneipe Syndikat.
Foto: Fabian Sommer/dpa

Am Rande einer Demonstration gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat ist es am Sonnabend im Neuköllner Schillerkiez zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt. Aus dem Demonstrationszug mit etwa 2000 Teilnehmern waren Steine geworfen worden. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet. 

Die Szene-Kneipe soll laut ihrer Betreiber am 7. August geräumt werden. Zudem wollten die Demonstranten Solidarität mit anderen linken Projekten zeigen. (dpa)

Taucher bergen Mann tot aus Potsdamer See

Ein 75 Jahre alter Mann ist im Krampnitzsee in Potsdam mehrere Stunden nach einem Sprung aus seinem Boot tot gefunden worden. Taucher hätten ihn am Sonnabend geborgen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe nicht mehr gelebt. Der 75-Jährige war nach Polizeiangaben vom Boot aus ins Wasser gesprungen. Er hatte seiner Frau den Angaben zufolge gesagt, er wolle Richtung Hafen schwimmen. Dort sei er jedoch nicht angekommen. Daraufhin alarmierte die Frau die Einsatzkräfte. Der Mann soll als guter Schwimmer gegolten haben. Die Todesursache war zunächst unklar und sollte untersucht werden. Die Leitstelle schloss gesundheitliche Gründe für den Vorfall nicht aus.

Am vergangenen Mittwoch war auf dem Krampnitzsee ein 62 Jahre alter Surfer leblos im Wasser treibend entdeckt worden. Er konnte zunächst wiederbelebt werden, starb dann nach Angaben der Polizei aber im Krankenhaus. Die genaueren Todesumstände sollten noch geklärt werden. (dpa)

Haus bei Brand in Französisch Buchholz zerstört

Bei einem Brand in Berlin im Stadtteil Französisch Buchholz ist am Samstag ein Haus zerstört worden. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr niemand. Unklar blieb zunächst, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder eine ausgebaute Laube handelte. Die Rauchsäule war für einige Zeit über weiten Teilen der Stadt zu sehen. Die eingesetzten 20 Feuerwehrleute sicherten mit drei Löschfahrzeugen umliegende Gebäude sowie die angrenzende Grünfläche vor einem Übergreifen des Brandes.

Schärfere Abschiebung ausländischer Straftäter startet in Brandenburg

Brandenburg will ab diesem Montag mit der verstärkten Abschiebung ausländischer Straftäter beginnen. Das betreffe rund 60 Intensivtäter und etwa 30 Strafgefangene, die nach der Haft abgeschoben werden sollten, sagte Innenstaatssekretär Uwe Schüler dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Um Intensivstraftäter gehe es, wenn jemand etwa zwölf Straftaten begehe, die nicht belanglos seien.

Sieben Mitarbeiter - fünf in der zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt und zwei im Innenministerium - sollen der neuen Arbeitsgruppe «Task Force Abschiebung» angehören. Das Ziel sei, mit dem Zusammenführen von Informationen und der Beschaffung von Ersatzpapieren zu verhindern, dass Abschiebungen scheiterten. Derzeit finden wegen der Corona-Krise keine Abschiebungen per Flugzeug statt. (dpa)

+++ 31. Juli +++

Kreuzberg: Papierlager steht in Flammen

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zu einem Brand in einem Altpapierlager in der Köpenicker Straße in Kreuzberg ausgerückt. Eine Rauchwolke sei gegen 17 Uhr über weiten Teilen der Stadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher. Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies mache die Löscharbeiten etwas schwieriger, gegen 18 Uhr hätten die Feuerwehrleute den Brand aber unter Kontrolle gehabt.

Sogar ein Radlader sei im Einsatz, um die Ballen auseinanderzuziehen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz, die Nachlöscharbeiten würden am Freitagabend noch einige Stunden dauern, hieß es. (dpa)

Einbruch in Kfz-Zulassungsstelle - Polizei ermittelt gegen Brüder- Duo

Die Berliner Polizei hat nach einem Einbruch in eine Kfz-Zulassungsstelle in Alt-Hohenschönhausen zwei tatverdächtige Brüder ermittelt. Die Männer im Alter von 40 und 44 Jahren sollen in der Nacht auf den 2. Mai mehr als 3000 Plaketten und Siegel (darunter 850 Feinstaubplaketten und 1500 Dokumentenklebesiegel) aus der Zulassungsstelle in der Ferdinand-Schultze-Straße entwendet haben, wie die Polizei am Freitag nach längeren Ermittlungen mitteilte.

Die Gegenstände seien bei der Durchsuchung der Wohnung des jüngeren Bruders gefunden worden. Den Angaben zufolge fand die Polizei auch Werkzeug, das am 15. Mai bei einem Baustelleneinbruch in der Franklinstraße entwendet worden war. Der ältere Bruder befinde sich wegen einer mutmaßlich begangenen Raubtat bereits in Untersuchungshaft, hieß es. Der Jüngere sei nach der Wohnungsdurchsuchung vorläufig festgenommen worden. (dpa)

Polizei appelliert nach illegalen Partys an Vernunft

Auch nach langwierigen Einsätzen wegen illegaler Partys in Berliner Parks will die Polizei weiter an die Vernunft der Menschen appellieren. „Es kann nicht sein, dass die Polizei die Vernunft von anderen Menschen ersetzt“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Freitag bei Radio Eins vom RBB.

Man wolle immer zunächst mit den Menschen sprechen und an das Verantwortungsbewusstsein appellieren - „auch wenn es leider nicht immer fruchtet“. Bei Partys könnten Einsatzkräfte nicht „rohe Gewalt“ walten lassen. Cablitz sagte, zuletzt seien Musikanlagen sichergestellt worden, was den Veranstaltern „ein wenig mehr weh tut“ und sie eventuell abschrecke. (dpa)

Polizistin bei Kontrolle fast umgefahren

Bei einer Verkehrskontrolle im Berliner Stadtteil Wedding hat ein Autofahrer eine Polizistin beinahe umgefahren. Sie habe zur Seite springen müssen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Vorfall hatte sich am Donnerstag gegen Mittag am Louise-Schroeder-Platz/Ecke Reginhardstraße ereignet, nachdem der Autofahrer wiederholt ein Stopp-Schild missachtet hatte.

Zunächst schien der Mann langsam in die Kontrollstelle zu fahren, änderte dann jedoch abrupt die Fahrtrichtung und beschleunigte stark, wie es hieß. Die Polizistin verletzte sich durch den Sprung am Rücken, der Fahrer floh unerkannt. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Landesvertretung von Baden-Württemberg attackiert

Maskierte Täter haben die Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin mit Steinen und Farbflaschen attackiert. Objektschützer beobachteten laut Polizei in der Nacht zum Freitag bis zu zehn dunkel gekleidete Personen, die Steine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die gläserne Eingangstüren sowie die Fassade warfen. Die Angreifer konnten flüchten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen wird.

An diesem Samstag will die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ mit 10.000 Teilnehmern unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ in der Hauptstadt auf die Straße gehen. Sie hatte in Stuttgart wiederholt gegen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert.

Ob die Tat damit in Zusammenhang stehen könnte, blieb zunächst offen. „Wir haben keine Erkenntnisse, in welche Richtung es geht“, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

A11 in Richtung Berlin nach Unfall gesperrt – zwei Schwerverletzte 

Bei einem Unfall auf der Autobahn 11 kurz vor Bernau (Landkreis Barnim) sind nach ersten Polizeiangaben zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Man gehe von schweren Verletzungen bei dem Mann und der Frau aus, kenne den genauen Verletzungsgrad aber nicht, sagte ein Sprecher der Leitstelle am Freitagmorgen. Zwei Autos seien zusammengestoßen und durch den Unfall beschädigt worden. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Die Autobahn war laut dem Sprecher zunächst in Fahrtrichtung Berlin gesperrt worden. Mittlerweile werde der Verkehr um den Unfallort herumgeführt. (dpa)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Steglitz: Mann verletzt

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat in der Nacht zum Freitag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei habe sich der Bewohner der Brandwohnung eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum in der Wohnung im vierten Obergeschoss des Wohnhauses das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Auch die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unbekannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort. (dpa)

In Steglitz stand eine Wohnung voll in Flammen.
Foto: Pudwell

+++ 30. Juli +++

82-Jähriger stirbt nach Radunfall: Obduktion soll Ursache klären

Einen Tag nach einer Kollision mit einem Auto in Berlin-Lichterfelde ist ein 82 Jahre alter Fahrradfahrer in Berlin gestorben. Eine Obduktion soll jetzt klären, ob sein Tod Folge des Unfalls war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe am Mittwochmorgen augenscheinlich nur oberflächliche Verletzungen davongetragen und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er demnach in der Nacht.

Ein 34-Jähriger soll den Senior mit seinem Auto an der Kreuzung Goerzallee, Drakestraße, Hindenburgdamm und Königsberger Straße erfasst haben. Der genaue Unfallhergang wird nach Polizeiangaben noch ermittelt. Der Radfahrer soll die Fahrbahn in Höhe einer Fußgängerfurt überquert haben. Der Autofahrer habe laut Zeugen die Kreuzung bei Grün überquert, hieß es. (dpa)

Symbolbild
Foto: BLZ