+++ 25. Januar 2020 +++

Mädchen von Tram erfasst, Auto fährt Junge an

Bei Verkehrsunfällen in Köpenick und Friedrichsfelde sind zwei Kinder am Freitag Nachmittag schwer verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr in der Oberspreestraße in Berlin-Köpenick. Laut Polizei überquerte ein elfjähriges Mädchen über eine Fußgängerfurt die Gleise der Straßenbahn, als sie von einer Tram der Linie 60 erfasst wurde. Die Elfjährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Bei einem zweiten Unfall in Berlin-Friedrichsfelde wurde ein neunjähriger Junge von einem Auto erfasst und ebenfalls schwer am Kopf verletzt. Der Junge soll gegen 17.40 Uhr zwischen zwei parkenden Autos auf der Dolgenseestraße auf die Fahrbahn gelaufen sein und wurde dabei von einem 49-jährigen Opfelfahrer angefahren. Der Junge kam in ein Krankenhaus und befindet sich außer Lebensgefahr. (BLZ)

Mitte: Polizist bei Einsatz ins Bein gebissen

In der Nacht zum Sonnabend ist ein Polizisten bei einem Einsatz in Berlin-Mitte von einem Mann ins Bein gebissen worden. Der 38-jährige Tatverdächtige griff gegen Mitternacht einen Polizisten bei einer Sachverhaltsklärung nach Streitigkeiten in der Rathausstraße zunächst an. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften sollte der Angreifer zunächst zu Boden gebracht werden, um ihn zu fesseln. Dieser wehrte sich jedoch mit allen Kräften und verletzte einen der Beamten leicht, indem er ihm in den Oberschenkel biss. Der 38-Jährige kam zunächst zur Blutentnahme und verbrachte dann die Nacht in einem Polizeigewahrsam. (BLZ)

Malchow: Motorradfahrer von Auto erfasst

Bei einem Verkehrsunfall in Malchow erlitt ein 48-jähriger Motorradfahrer am Freitagnachmittag schwere Verletzungen. An der Kreuzung Blankenburger Pflasterweg Ecke Heinersdorfer Straße soll der Motorradfahrer bei Rot über die Ampel gefahren sein, wobei er von einem linksabbiegenden Mercedes erfasst wurde. Ein Notarzt behandelte noch am Unfallort den schwerverletzten 48-Jährigen und brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 70-jährige Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Beim Drogenhandel beobachtet - Festnahme

Polizisten haben am Freitagabend einen Drogenhändler in Friedrichshain festgenommen. Die Ermittlungen der zivilen Einsatzkräfte führten auf die Spur des 25-jährigen Fahrers eines sogenannten „Koks-Taxis“. Der ließ in der Petersburger Straße einen Mann in sein Fahrzeug einsteigen und fuhr mit diesem zu einem Geldautomaten. Kurz darauf begab sich der mutmaßliche Käufer im Alter von 30 Jahren zurück zum Fahrzeug und verließ kurz darauf zu Fuß den Bereich. Bei seiner Überprüfung hatte er die zuvor gekaufte Droge noch in der Hand. Etwa zeitgleich fuhren Einsatzkräfte dem mutmaßlichen Händler hinterher und stoppten den VW-Fahrer in der Frankfurter Allee. Beim Durchsuchen des Pkw fanden die Beamten 34 Verkaufseinheiten Kokain. Darüber hinaus knapp 1500 Euro Bargeld und zwei Handys, die neben den Drogen und dem Fahrzeug beschlagnahmt wurden. Der 25-jähirge Tatverdächtige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

Westend: Fahrübungen führten zu Verkehrsunfall

Am Freitagabend stürzte ein Mercedes bei Fahrübungen in Westend auf die Seite. Ein 63-Jähriger war gegen 20.50 Uhr auf das Fahrzeug, was Achten und Kreise auf dem Olympischen Platz drehte, aufmerksam geworden. Als der Mercedes dann auf die Seit gestürzt war, alarmierte er die Polizei. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 18-jährige Fahrer bei Fahrübungen die Kontrolle über das Auto verloren haben. Der Fahrer verletzte sich bei diesem Verkehrsunfall leicht an der Hand, sein 16-jähriger Beifahrer blieb unverletzt. Bergungskräfte der Feuerwehr richteten das Fahrzeug anschließend wieder auf. (BLZ)

Geldtransport in Neukölln ausgeraubt

Unbekannte raubten am Freitagmittag einen Geldtransport in Neukölln aus. Gegen 12.45 Uhr wollten die beiden 36- und 54-jährigen Geldtransportmitarbeiter in der Karl-Marx-Straße einen Geldautomaten befüllen. Ihren Angaben zufolge soll ein Mann sie dann mit Reizgas besprüht haben. Zwei weitere Täter kamen hinzu und griffen einen Teil der Geldkassetten und entkamen unerkannt mit ihrem Komplizen über einen Hinterhof der Karl-Marx-Straße. Die beiden Mitarbeiter erlitten leichte Augenreizungen und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. (BLZ)

+++ 24. Januar 2020 +++

Angermünde: Mann stürzt in Klärgrube und wird von Betonteil erschlagen

Ein 68-Jähriger ist auf einer Privatbaustelle in Angermünde (Landkreis Uckermark) tödlich verunglückt. Der Mann fiel am Donnerstagnachmittag in eine vier Meter tiefe Klärgrube und wurde von einem herabstürzenden Betonplattenstück am Kopf getroffen, wie ein Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Uckermark am Freitag sagte. Eine massive Betonplatte, die über der Grube lag, war demnach unter seinen Füßen durchgebrochen. Alarmierte Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Laut Polizei starb er an der Kopfverletzung. Zuvor hatte der „Nordkurier“ über den Unfall berichtet. (dpa)

Neukölln: Starker Geruch führt Polizei zu Wohnung mit 13 Tüten Cannabis

Starker Cannabisgeruch hat die Polizei in Berlin-Neukölln zu einer Wohnung geführt, in der 13 große Plastiktüten mit der Droge lagen. Ein Mann hatte den Geruch am Donnerstagnachmittag in der Sonnenallee bemerkt und eine Zivilstreife darauf aufmerksam gemacht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem mehrere tausend Euro, neun Smartphones und mehrere Feinwaagen - der Mieter war jedoch nicht anwesend. Die Spur führte die Polizei zu seiner zweiten Wohnung in der Karl-Marx-Straße. Auch dort trafen sie den Verdächtigen nicht an. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

43-Jähriger am Bahnhof Wittenau niedergeschlagen - Not-OP

Ein 43-Jähriger hat am Donnerstagabend in Reinickendorf lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Der Mann war nach Angaben der Polizei gegen 19.45 Uhr am U-Bahnhof Wittenau mit drei anderen Männern in Streit geraten. Nach Angaben eines Zeugen hatten sich die drei Unbekannten  auf dem Gehweg vor dem Eingang des Bahnhofs aufgehalten und dort Alkohol getrunken. Der 43-Jährige ging dann auf die Gruppe zu und sprach die Männer an. Hieraus soll sich ein Streitgespräch entwickelt haben. Einer aus der Gruppe soll dem 43-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin dieser zu Boden fiel und nicht mehr ansprechbar war. Die Unbekannten hatten sich daraufhin entfernt. Durch den Zeugen alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er aufgrund einer Schädelfraktur notoperiert werden musste. Polizisten sicherten Videoaufnahmen. (tc)

Raubserie im Berliner Süden: Polizei fasst einen der Tatverdächtigen

Maskiert und mit einer Schusswaffe soll er in Tankstellen, Geschäften und in einem Hotel Geld gefordert haben: Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serienräuber geschnappt. Der 26-Jährige habe zwölf Taten in den Stadtteilen Buckow, Rudow, Britz und Lichtenrade eingeräumt, gegen ihn sei ein Haftbefehl ausgesprochen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Der mutmaßliche Komplize des Mannes, ein 20-Jähriger, ist flüchtig.

Der 26-Jährige wurde am Dienstagabend nach einem Überfall auf eine Tankstelle an der Barnetstraße am südlichen Stadtrand gefasst. Zwei Fahnder wurden auf die Tat aufmerksam und stellten sich mit ihrem Auto dem Fluchtauto in den Weg. Dessen Fahrer rammte mit seinem Wagen jedoch das Polizeiauto zur Seite und fuhr davon, wie eine Sprecherin schilderte. Die Polizisten wurden leicht verletzt und setzten ihren Dienst nicht fort. Das beim Raub genutzte Auto wurde später verlassen an der Grenze zu Brandenburg gefunden und der mutmaßliche Täter an seiner Anschrift gefasst. (dpa)

Lastwagenfahrer bei Arbeitsunfall im Havelland gestorben

Ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Donnerstagabend im Havelland auf einem Betriebsgelände bei einem Arbeitsunfall gestorben. Ereignet habe sich der Unfall in Wustermark, hieß es zunächst von der Polizei. Die Kriminalpolizei war vor Ort.

Eine Sprecherin erklärte am Freitag, das Opfer sei von einem rückwärtsfahrenden Lkw eingeklemmt worden. Rettungskräfte versuchten demnach erfolglos, den Mann wiederzubeleben. Er sei noch am Unfallort gestorben. Der 50-jährige Lkw-Fahrer habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Die Polizei ermittle wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das Amt für Arbeitsschutz sei informiert. (dpa)

Wagen über Autobahn geschleudert - zwei Verletzte

Nach einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 9 bei Beelitz sind zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Zur Schwere der Verletzungen machte die Polizei am Freitagmorgen keine Angaben. Am Donnerstagabend war ein 32 Jahre alter Autofahrer zwischen den Anschlussstellen Brück und Beelitz in Richtung Potsdam auf den vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.

Dieser sei erst in die Mittelleitplanke geraten und dann über die gesamte Straße geschleudert worden. Schließlich prallte er laut Polizei gegen ein Fahrzeug auf der rechten Fahrspur. Der 32-Jährige sowie eine 63-jährige Passagierin im umhergeschleuderten Auto verletzten sich den Angaben zufolge.

Die Autobahn wurde zunächst in Richtung Potsdam voll gesperrt, konnte aber noch am Abend wieder freigegeben werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 17 000 Euro. (dpa)


+++ 23. Januar 2020 +++

Polizist ins Gesicht geschlagen und von Auto mitgeschleift

Ein Berliner Polizist ist in Kreuzberg von einem flüchtenden Autofahrer mit Faustschlägen angegriffen und von dessen Auto einige Meter mitgeschleift worden. Der 28-jährige Beamte hatte sich am Mittwoch durch die offene Fahrertür des Wagens gelehnt und wollte den Zündschlüssel abziehen, um den Mann am Wegfahren zu hindern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dem verletzten Polizisten gelang es trotzdem, die Handbremse zu ziehen und den Schlüssel herauszuziehen. Sein Kollege wurde von dem 17-jährigen Sohn des Fahrers aus dem Wagen heraus angegriffen. Vater und Sohn hatten zuvor die Beamten in Zivil beleidigt, woraufhin diese ihr Fahrzeug kontrollierten und Manipulationen am Kennzeichen feststellten. Die verletzten Polizisten zogen den 41-jährigen Vater und den Sohn nach den Angriffen aus dem Wagen und nahmen beide fest. Beide Sicherheitskräfte kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Bei Überprüfungen des Tatverdächtigen-Duos kam heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte, der Wagen weder zugelassen noch versichert war und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehörten. Außerdem fanden die Beamten Werkzeug und Kleidung, die laut Polizei Einbrüchen dienen könnten. (dpa)

Lastwagenfahrer bei Arbeitsunfall im Havelland gestorben

Ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Donnerstagabend im Havelland auf einem Betriebsgelände bei einem Arbeitsunfall gestorben. Ereignet habe sich der Unfall in Wustermark, sagte ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei war am Abend vor Ort. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Radler weicht Radfahrer aus und stürzt - schwer verletzt

in Radfahrer ist in Berlin-Köpenick bei einem Unfall gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der 19-Jährige wich einem anderen, ihn überholenden Radler am Donnerstagmorgen auf dem Radweg aus und blieb mit dem Fahrradlenker an einem geparkten Auto hängen, wie die Polizei mitteilte. Der junge Mann erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der andere Radfahrer erkundigte sich laut Polizei zwar noch nach dem Befinden des Gestürzten, fuhr dann aber davon. (dpa)

Erfolgloser Rucksackräuber verletzt junge Frau und flüchtet

Ein Unbekannter hat in Berlin-Schöneberg eine junge Frau angegriffen und versucht, ihren Rucksack zu rauben. Der Mann soll sie nach Aussage der 20-Jährigen mit einer Flüssigkeit besprüht haben. Anschließend stürzten beide bei einer Rangelei um den Rucksack zu Boden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zwei Freundinnen des Opfers hätten den Räuber am Morgen schließlich mit Tritten und Schlägen in die Flucht geschlagen. Der Mann flüchtete unerkannt ohne Beute. Die Frau erlitt Augenreizungen und Schürfwunden, ihre Helferinnen blieben unverletzt. (dpa)

Polizeispürhunde erschnüffeln Drogenversteck im Mauerpark

Drogenspürhunde der Berliner Polizei haben am Donnerstag im Mauerpark ein Drogenversteck entdeckt. Polizisten gruben den in der Erde verborgenen Drogenbunker auf und fanden ein große Plastiktüte mit 37 kleinen Tütchen darin, wie ein Sprecher sagte. Bei der darin enthaltenen Substanz handele es sich demnach mutmaßlich um Cannabis. Art und genaue Menge des Rauschmittels müssten aber noch endgültig bestimmt werden. (dpa)

Koffer sorgt für Schreck in Eberswalde

Ein herrenloser Koffer in Eberswalde (Barnim) hat am Donnerstag Bombenentschärfer des Landeskriminalamtes Brandenburg auf den Plan gerufen. Der Rollkoffer mit darauf abgestellter Reisetasche habe auf einem Gehweg in der Goethestraßen gestanden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. Aus dem Gepäckstück hätten Drähte herausgeragt. 28 Anwohner mussten am Mittag aus Sicherheitsgründen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Die Entschärfer untersuchten die beiden Gepäckstücke. Der Inhalt sei aber ungefährlich gewesen, ergänzte der Sprecher. Wer den Koffer auf dem Gehweg abgestellt habe, sei unklar. Beide Gepäckstücke seien von den Ermittlern sichergestellt worden. (dpa)

Kokain-Lieferservice in Berlin gestoppt - neun Haftbefehle

Im Kampf gegen die Clankriminalität haben Berliner Ermittler zu einem großen Schlag ausgeholt. Ermittler stoppten am Donnerstag einen Kokain-Lieferdienst, der in der Hauptstadt etwa 850 feste Kunden mit Drogen beliefert haben soll. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilten, wurden bei der Razzia 36 Objekte durchsucht, neun Haftbefehle vollstreckt und elf Autos beschlagnahmt. Die Tatverdächtigen sind laut Mitteilung im Alter von 16 und 36 Jahren. Sie sollen den illegalen Stoff im gesamten Stadtgebiet ausgeliefert haben. (dpa)

Fußgängerin in Spandau angefahren - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Donnerstagmorgen in Berlin-Spandau angefahren und schwer verletzt worden. Ein 30-jähriger Autofahrer bog rechts in den Askanierring ab und erfasste dabei die Frau mit seinem Wagen, wie die Polizei mitteilte. Die 52-Jährige hatte eine Fußgängerfurt überquert und stürzte. Sie kam mit Verletzungen an Kopf, Becken und am Bein in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (dpa)

Überfall mit Schusswaffe - Mann bedroht zwei Touristen in Mitte

Ein Unbekannter hat zwei Touristen in Berlin-Mitte mit einer Schusswaffe überfallen. Dabei soll er in die Luft geschossen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die 36- und 37-jährigen Männer waren demnach am Mittwoch gegen 19.45 Uhr in der Zimmerstraße unterwegs, als ein als etwa 30 Jahre alt beschriebener Mann sie von hinten angesprochen haben soll. Laut den Überfallenen soll der Mann die Schusswaffe auf beide gerichtet und Geld von ihnen gefordert und dabei auch einen Schuss in die Luft abgegeben haben. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute. (dpa)

Autoknacker auf der Flucht von der Polizei geschnappt

Die Berliner Polizei hat zwei mutmaßliche Autoknacker in Berlin-Moabit festgenommen, nachdem sie sich an einem Auto zu schaffen gemacht hatten. Das Duo habe am Mittwochnachmittag im Hilda-Geiringer-Weg versucht, einen Wagen mit einer teuren Handtasche darin aufzubrechen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Verdächtigen brachen ihren Versuch ab und wurden auf ihrer Flucht von der Polizei geschnappt. Bei Durchsuchungen der Männer fand die Polizei Einbruchswerkzeug und Drogen. (dpa)

Berliner Polizeiauto fährt in Brandenburg gegen Laterne

Ein Berliner Polizeiauto ist in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) gegen eine Straßenlaterne gefahren. Der Wagen war in der Nacht zum Donnerstag unterwegs zu einem Einsatz, als er aus zunächst ungeklärten Gründen von der Straße abkam, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Verletzt wurde dabei niemand. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Erst Mitte Januar war in Berlin-Marzahn ebenfalls ein Polizeiwagen gegen einen Laternenmast gefahren. Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt. (dpa)


+++ 22. Januar 2020 +++

Ohne Zulassung und Führerschein: Motorradfahrer tödlich verunglückt

Während der Flucht vor der Polizei ist ein Motorradfahrer in Berlin-Lankwitz tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, bemerkte eine Funkstreife in der Nacht auf Mittwoch gegen 1.45 einen Motorradfahrer am Kamenzer Damm, Ecke Malteserstraße, der ihnen sehr langsam entgegen kam. Die Beamten entschlossen sich, den Mann zu kontrollieren und wendeten ihren Wagen. Als der 27-jährige Fahrer der Suzuki die Polizisten bemerkte, beschleunigte er stark und fuhr über die Paul-Schneider-Straße in Richtung Leonorenstraße.

Auf der Leonorenstraße kam es zu einem tödlichen Motorrad-Unfall.
Foto: Berliner Zeitung / Morris Pudwell

Kurz vor der Siemensstraße kam der Motorradfahrer in einer Linkskurve der Leonorenstraße nach rechts ab, touchierte mehrmals den Bordstein, kippte nach rechts und prallte dann gegen einen Baum sowie einen Schutzpfosten. Hierbei erlitt der 27-jährige Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen. Die eintreffenden Polizisten begannen mit der Reanimation des Mannes und er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb. Die anschließende Ermittlung ergab, dass die Suzuki nicht zugelassen und versichert war und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Während der Unfallaufnahme war die Leonorenstraße zwischen Calandrellistraße und Siemensstraße bis etwa 6.30 Uhr gesperrt. (BLZ)

Hakenkreuze an Wahlkreisbüro in Kreuzberg

Ein Wahlkreisbüro im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Laut „Morgenpost“ handelt es sich dabei um das Büro der Grünen-Bundestagsabgeordneten Canan Bayram. Die Polizei konnte dazu am Abend keine Angaben machen. Bayram sagte laut Zeitung, solche Vorfälle habe es bereits früher gegeben. „Es ist schon immer widerlich und Hakenkreuzschmierereien sind auch eindeutig immer rassistisch motiviert.“ Der Polizei zufolge ermittelt der Staatsschutz. Bayram sagte, sie hoffe auf Aufklärung - bislang habe es aber nie eine gegeben.  (dpa)

Polizei fängt verirrten Hahn in Schöneberg

Wer einen Hahn vermisst, kann sich bei der Berliner Polizei melden. Das offensichtlich verirrte Tier krähte am Mittwoch gegen 9 Uhr auf dem Schulhof der Spreewald-Grundschule in Schöneberg, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Beamten fingen daraufhin das Geflügel ein und nahmen es mit auf eine Polizeistation. Dort kümmerten sie sich zunächst um das herrenlose Tier, bevor sie es ins Tierheim brachten: „Jetzt hat das Tierheim Berlin einen #Hahn im Korb“, twitterten die Beamten. (dpa)

Zwei brennende Autos in Tempelhof

In Berlin-Tempelhof haben am frühen Mittwochmorgen zwei Autos gebrannt. Gegen 5 Uhr hörte eine Anwohnerin im Marienhöher Weg einen lauten Knall und entdeckte ein brennendes Auto, wie die Polizei mitteilte. Noch bevor Feuerwehr und Polizei eintrafen, war das Feuer auf ein dahinter parkendes Auto übergesprungen. Zusätzlich beschädigten Hitze und Glassplitter zwei weitere Autos und einen Anhänger. Die Feuerwehr löschte die Flammen, das Brandkommissariat ermittelt zu den Brandursachen. (dpa)

Rost, verschlissene Bremsen und kaputte Lenkung: Bus sichergestellt

Die Berliner Polizei hat einen schrottreifen Bus aus dem Verkehr gezogen. Das Vehikel mit 1,3 Millionen Kilometer auf dem Tacho war am Dienstag auf den Weg nach Serbien, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der durchrostete Rahmen des Fahrzeugs hatte Löcher, die mit Bauschaum versiegelt worden waren. Außerdem fiel es durch einen abgebrochenen Stoßdämpfer, verschobene Federbelege und verschlissene Bremsscheiben auf. Obendrein liefen Öl und Hydraulikflüssigkeiten aus und auch die Lenkung reagierte nicht sofort. Der Bus wurde am Zentralen Omnibushof sichergestellt und sollte dem TÜV für ein Gutachten übergeben werden. (dpa)

Mitte: Festnahme von Taschendieben

Ermittler der Polizei haben am Dienstagabend zwei Taschendiebe in Mitte fest. Gegen 14.15 Uhr waren die Ermittler auf die beiden tatverdächtigen Langfinger im Alter von 27 und 32 Jahren aufmerksam geworden, als diese auf der Straße Unter den Linden versuchten, einer 61-jährigen Frau Wertsachen aus ihrem Rucksack zu stehlen. Dabei hatte der 32-jährige Tatverdächtige den Rucksack der Dame mit einem Faltplan abgedeckt, während er die Tasche öffnete und ein Kartenetui entnahm. Die Situation wurde von seinem Komplizen zusätzlich mit dem Körper verdeckt. Als die 61-Jährige das Geschehen bemerkte und sich zu dem Dieb umdrehte, ließ dieser das Etui fallen und machte sie auf ihr angeblich verlorenes Etui aufmerksam. Danach setzten beide Männer ihren Weg fort und wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes von den Polizeikräften gegen 18.55 Uhr festgenommen. (BK)

Maskierter Mann überfällt Tankstelle mit Messer

Ein maskierter Mann hat in der Nacht zu Mittwoch eine Tankstelle in Berlin-Hellersdorf mit einem Messer überfallen und ist mit seiner Beute geflüchtet. Er nahm nach ersten Erkenntnissen zunächst Getränkedosen aus einem Kühlregal, bedrohte anschließend eine 59-jährige Angestellte und forderte Geld, wie die Polizei mitteilte. Die Frau gab dem Räuber Geld und er verließ die Tankstelle. Über die Höhe der geraubten Summe machte die Polizei keine Angabe. Die Angestellte blieb unverletzt. (dpa)

Polizei stellt Musikanlage sicher: 21-Jähriger greift Polizist an

Bei einem Einsatz in Altglienicke ist ein Polizist am Dienstag Abend von einem 21-Jährigen angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei unterstützte der Beamte Ordnungsamtmitarbeiter, die gegen 20.35 Uhr wegen Lärmbelästigung in die Lehmusstraße gerufen worden waren. Die Musikanlage des 21-Jährigen sollte sichergestellt werden, als der junge Mann die Einsatzkräfte wild gestikulierend aus der Wohnung wies. Ein Polizist wurde dabei am Kopf verletzt. Der 21-Jährige wurde daraufhin mit Zwang auf ein Bett gesetzt, woraufhin er den Polizisten ausländerfeindlich beleidigte. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. (BLZ)

Senior stürtzt bei Notbremsung - schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen nach einem Sturz in einer Straßenbahn kam ein Senior am Dienstagvormittag zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge soll eine 64-Jährige gegen 11.40 Uhr bei Rot die Straßenbahngleise in der Osloer Straße überquert haben. Dabei stolperte die Fußgängerin, stürzte auf die Gleise und blieb dort liegen. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn der Linie M13 von der Haltestelle an. Der 48-jährige Fahrer leitete eine Notbremsung ein. Dabei stürzte in der Bahn der 82-Jährige und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Ein Notarzt und Sanitäter versorgten den Verletzten zunächst am Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Passantin blieb unverletzt. (BLZ)

+++ 21. Januar 2020 +++

Tegel: Autofahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Lkw

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Tegel ist am Dienstagnachmittag eine Autofahrerin tödlich verletzt worden. Laut Polizei prallte ihr Fahrzeug in der Bernauer Straße mit einem Lastwagen zusammen. Eine weitere Frau in dem Auto wurde demnach nach der Kollision schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zur Unfallursache machte die Polizei zunächst nicht. Laut einem Sprecher sperrten die Beamten am Nachmittag die Bernauer Straße zwischen Neheimer und Sterkrader Straße ab. Zu dem Unfallhergang wird ermittelt. (dpa)

Ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Bernauer Straße.
Foto: Berliner Zeitung/Morris Pudwell

Bewaffnete Räuber überfallen Laden in Reinickendorf

Zwei bewaffnete Männer haben einen Angestellten eines Getränkemarkts in Berlin-Reinickendorf an einen Stuhl gefesselt und Geld aus den Kassen gestohlen. Zunächst hatte einer der Räuber den 27 Jahre alten Angestellten am Dienstag mit einer Schusswaffe bedroht, wie die Polizei mitteilte. Er führte ihn demnach aus dem Lager zu den Kassen und forderte Geld. Daraufhin sei auch der andere Räuber in den Markt gekommen. Gemeinsam fesselten die Maskierten den Angaben zufolge den Mitarbeiter in seinem Büro, öffneten die Ladenkassen und flüchteten. Der leicht verletzte Angestellte habe sich selbst befreit und die Polizei gerufen, hieß es. (dpa)

38-Jähriger bedroht Mutter und Baby in Charlottenburg

In Charlottenburg ist eine Frau und ihr Baby bedroht worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war die  38-Jährige am Montag in der Wilmersdorfer Straße unterwegs, als der Mann an sie heran trat und die Herausgabe einer Zigarette forderte. Die Frau ignorierte das und lief weiter. Nun soll sich der Mann ihr in den Weg gestellt, ihre vier Monate alte Tochter bedroht und mit einem Besen in ihre Richtung geschlagen haben. Dem Schlag wich die 38-Jährige aus und rettete sich mit dem Baby in ein nahelegendes Geschäft. Alarmierte Polizisten nahmen den 38-Jährigen fest. Die 38-Jährige und ihre Tochter blieben unverletzt. (tc)

BVG-Mitarbeiter mit Teleskopschlagstock attackiert

Mit einem Teleskopschlagstock ist einem U-Bahnhof in Mitte ein Mitarbeiter der BVG angegriffen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am Montagmittag auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz. Die Flucht gelang dem alkoholisierten und aggressiven 33-Jährigen jedoch nicht, da der 40-jährige Mitarbeiter ihn verfolgte und niederrang. Vorausgegangen war ein Vorfall auf dem U-Bahnhof. Kurz nach 12 Uhr hatte der 33-Jährige dort zusammen mit drei weiteren Männern vorbeilaufende Fahrgäste angepöbelt. Der Mitarbeiter verwies sie des Bahnhofs. Doch anstatt zu gehen soll der Täter seinen Teleskopschlagstock aus seinem Rucksack gezogen und damit dem 40-Jährigen auf den Rücken geschlagen haben. Darüber hinaus soll er den Mitarbeiter bespuckt und beleidigt haben. Nun suchte der Betrunkene das Weite und rannte aus dem Bahnhof. Allerdings war der 40-Jährige schneller, holte den Mann ein und hielt ihn am Boden bis zum Eintreffen der Polizei fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme kam der Festgenommene wieder auf freien Fuß. (tc)

22-Jähriger verkauft Drogen an Minderjährigen

Nachdem er Drogen an einen Minderjährigen verkauft hatte, wurde ein 22-Jähriger in Kreuzberg von Polizisten festgenommen. Ermittler in Zivil beobachteten am Montagabend in der Falckensteinstraße, wie der 22-Jährige Drogen an einen Jugendlichen verkaufte. Der Jugendliche ging dann mit seinem 21-jährigen Begleiter zum U-Bahnhof Schlesisches Tor und stieg in die U-Bahn in Richtung Warschauer Straße. Die Zivilbeamten kontrollierten ihn und fanden ein Tütchen Cannabis in seiner Jackentasche. Nach Angaben des 17-Jährigen habe er die Drogen gekauft, nachdem er am U-Bahnhof Schlesisches Tor von einem Unbekannten angesprochen und zum Dealer in die Falckensteinstraße gebracht worden war. Nachdem der Rauschgifthändler gegen 19.50 Uhr wieder in der Straße erschien, nahmen ihn die Beamten fest. Bei ihm fanden sie zehn Tütchen Cannabis, 53 Ecstasy Tabletten und 220 Euro Bargeld. Der 22-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn und den 17-jährigen Käufer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Unerlaubten Handels und des Erwerbs von Marihuana eingeleitet. Der Jugendliche konnte nach der Feststellung seiner Personalien seinen Weg fortsetzen. (tc)

Polizei nimmt Wohnungseinbrecher fest

Polizisten am Montagabend in Mitte drei Männer festgenommen, die in eine Wohnung einbrechen wollten. Ein Polizeikommissaranwärter außer Dienst und ein Anwohner der Barfusstraße hatten die Männer gegen 19.30 Uhr beobachtet, die auf der Rückseite des Wohnhauses durch das Gebüsch schlichen und zwischen Balkonen im Hochparterre hin und her liefen. Kurz darauf hörten sie ein lautes Klirren, woraufhin sie die Polizei alarmierten. Nachdem die Beamten eingetroffen waren, sprangen zwei Täter vom Balkon und versuchten zu flüchten. Polizeibeamte folgten ihnen und nahmen sie fest. Der dritte Tatverdächtige stand noch auf dem Balkon und wurde dort von einem Polizisten festgenommen. Bei den anschließenden Ermittlungen am Ort entdeckten die Einsatzkräfte eine beschädigte Balkontür und fanden einen Schraubendreher, den sie beschlagnahmten. Die drei Wohnungseinbrecher im Alter von 19, 21 und 25 Jahren wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen gebracht und dann dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 3 übergeben. (tc)

Überfall auf Supermarkt in Neukölln

Mit einem Messer bewaffnet hat ein Mann in Neukölln einen Supermarkt überfallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll der unmaskierte Mann am Montag über eine Laderampe am Hintereingang des Geschäfts auf zwei Mitarbeiterinnen der Filiale in der Sonnenallee zugestürmt sein. Während sich eine der beiden Frauen in Sicherheit bringen und die Polizei rufen konnte, wurde ihre Kollegin von dem Mann mit dem Messer bedroht und aufgefordert, Geld auszuhändigen. Die verängstigte Frau kam der Aufforderung nach, und der Täter flüchtete zu Fuß mit der in einer Plastiktüte verstauten Beute in Richtung Leo-Slezak-Straße. (tc)

+++ 20. Januar 2020 +++

Bahnhof Babelsberg: Toter in S-Bahn gefunden

In der S-Bahn-Linie 7 ist am Montagmittag ein Toter gefunden worden. Ein Notarzt habe den Tod des Mannes am S-Bahnhof Babelsberg festgestellt, sagte ein Sprecher der Leitstelle der Polizei Brandenburg. Demnach geht die Polizei nicht von einem Tötungsdelikt aus: Es gebe keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung. Unklar blieb am Abend, wann und wie der Mann starb. Die S-Bahn Berlin hatte auf Twitter zunächst von der „ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes“ berichtet. Ein Sprecher der S-Bahn sagte, die Reisenden seien in Babelsberg ausgestiegen und hätten auf den nächsten Zug gewartet. Bis zum Nachmittag seien die S-Bahnen über ein anderes Gleis umgeleitet worden, so dass es zu keinen großen Verspätungen gekommen sei. Zuerst hatten die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ darüber berichtet. (dpa)

Rigaer Straße: Polizisten angegriffen und verletzt

Polizisten sind bei einem Einsatz in der Nähe des linksautonomen Wohnprojekts „Liebig34“ in Friedrichshain mit Feuerlöschpulver attackiert worden. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt, wie ein Sprecher sagte. Die Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Montag wegen zwei kleinerer Brände im Bereich Rigaer Straße/Ecke Liebigstraße. Laut Polizeisprecher habe ein Unbekannter den beiden Polizisten Feuerlöschpulver ins Gesicht gesprüht und damit leicht verletzt. Beide litten unter Atmennot, im Krankenhaus behandelt werden mussten sie jedoch nicht. Zuvor hatten Unbekannte zwei kleinere Brände gelegt: auf der Straße liegende Weihnachtsbäume wurden angezündet, kurz darauf dann ein E-Roller und Gerümpel. (dpa)

Leiche in Blankenfelde gefunden - Mordkommission ermittelt

Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Blankenfelde (Teltow-Fläming) hat sich am Montag ein Tatverdächtiger bei der Polizei gemeldet. Ob der 59-Jährige vorläufig festgenommen wurde, teilten die Beamten zunächst nicht mit. Am Vormittag hatte die Polizei nach einem Hinweis eine Leiche in einem Haus im Ortsteil Mahlow gefunden. Die Hintergründe des Falles waren zunächst unklar. Ein Krankenwagen und Kriminaltechnik waren am Einsatzort. (dpa)

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Polizei entdeckt Leiche in Blankenfelde-Mahlow.
Foto: dpa/Jordan Raza

Brand unter Stadtbahnbogen: Fernverkehr zeitweise unterbrochen

Nach einem Brand unter dem Stadtbahnbogen in Berlin-Mitte ist der Regional- und der Fernverkehr am Montagnachmittag für etwa 90 Minuten unterbrochen worden. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, brannte es aus noch ungeklärter Ursache unter den Bögen am Monbijoupark in der Nähe des Hackeschen Marktes. Laut der Feuerwehr waren 18 Einsatzkräfte vor Ort, die den Brand noch am Nachmittag löschten. Menschen waren demnach nicht gefährdet. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, mussten bis zu 40 Regional- und Fernbahnen in dieser Zeit umgeleitet werden und hatten zum Teil Verspätung. Die S-Bahnen seien auch während der Löscharbeiten über den Stadtbahnbogen gefahren. (dpa)

Brennendes Smartphone sorgt für Aufregung

Ein Smartphone ist am Montag im Oberstufenzentrum Nauen (Havelland) in Flammen aufgegangen und hat für Aufregung gesorgt. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr am Nachmittag. Zuvor hatte der rbb berichtet. Demnach soll ein Schüler das Smartphone durch den Raum geworfen und anschließend weiter zerstört haben, woraufhin es plötzlich in Flammen aufging. Der Landkreis Havelland konnte zunächst keine näheren Angaben zu dem Hergang machen. Ob es Verletzte gab, war zunächst auch unklar. (dpa)

Betrunkener zeigt Hitlergruß: Polizeieinsätze wegen Volksverhetzung

Zwei stark betrunkene Männer sind in Berlin durch rechtsradikale und neonazistische Äußerungen aufgefallen. Am Sonntagnachmittag rief eine Frau in Friedrichshain wegen Lärm aus der Nachbarschaft die Polizei. Die Polizei forderte einen 36-jährigen Nachbarn zur Ruhe auf, wie sie am Montag mitteilte. Der Mann soll später einen Zettel mit volksverhetzenden Inhalt an die Tür der Frau geklebt haben. Polizisten durchsuchten daraufhin seine Wohnung und beschlagnahmten Beweise. Der Verdächtige hatte 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Am Abend nahm die Polizei einen 31-jährigen Mann am U-Bahnhof Frankfurter Allee in Lichtenberg fest. Der Mann soll beim Betteln rechtsextreme Äußerungen von sich gegeben haben. Als alarmierte Beamten kamen, soll er den Hitlergruß gezeigt und „Heil Hitler“ gerufen haben. Bei ihm wurden 2,2 Promille Alkohol festgestellt. (dpa)

Auto in Siemensstadt ausgebrannt

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Feuer in Siemensstadt zerstört worden. Das Fahrzeug brannte am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr in der Nonnendammallee, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Die Feuerwehr war mit 12 Einsatzkräften vor Ort und löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. (dpa)

Feuer an Charlottenburger Schule - keine Verletzen

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht ein Feuer an einem Schulgebäude in Charlottenburg in die Schillerstraße gelegt. Anwohner alarmierten kurz vor 23 Uhr die Berliner Feuerwehr und die Polizei, als sie die Flammen an der auf dem Schulgelände befindlichen Sporthalle emporsteigen sahen. Einsatzkräfte löschten den Brand, verletzte gab es nicht. (dpa)


+++ 19. Januar 2010 +++

130 Stundenkilometer zu schnell - Polizei stoppt Raser in Berlin

Ein junger Mann ist auf der Berliner Stadtautobahn bei Rudow mehr als doppelt so schnell als erlaubt gefahren. Der 23-Jährige fuhr am Samstagabend mit seinem Wagen in einer Tempo-80-Zone mit 214 Stundenkilometern an einem zivilen Polizeiauto vorbei, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten stoppten den Raser. Der junge Mann muss den Angaben zufolge mit einem Bußgeld von mindestens 680 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Radfahrerin wird von BVG-Bus erfasst

Erneut ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin eine Radfahrerin ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen soll sie gegen 12.20 Uhr am Groß-Berliner Damm, Ecke Pilotenstraße in Johannisthal von einem nach rechts abbiegenden BVG-Bus der Linie 265 erfasst worden sein. 

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Mutter und Tochter von Auto angefahren

Eine Mutter und ihre jugendliche Tochter sind an einer Kreuzung in Berlin-Reinickendorf beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 43-jährige Frau und das 16 Jahre alte Mädchen waren am Samstag zusammen zu Fuß unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Gegen 17.00 Uhr gingen sie bei grüner Ampel über die Ollenhauerstraße. Eine 45-jährige Autofahrerin erfasste sie mit ihrem Wagen. Sie sei von der Humboldtstraße links in die Ollenhauer Straße abgebogen, hieß es. Mutter und Tochter stürzten demnach zu Boden und erlitten schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Sie kamen ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauerten zunächst

Mann beobachtet Einbruch - Polizei nimmt Verdächtige fest

Die Berliner Polizei hat in Wittenau zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Ein Anwohner des Windhalmwegs habe abends einen Mann beim Versuch beobachtet, über einen Balkon in eine Wohnung zu gelangen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Zeuge habe den Mann am Samstag angesprochen, der dann geflüchtet sei.

Den Angaben zufolge sah der Zeuge zeitgleich drei weitere Personen, die bereits in der Wohnung waren und durch ein Seitenfenster flüchteten. Alarmierte Beamte nahmen unweit der Wohnung zwei Tatverdächtige fest. In der Nähe des Tatorts fand die Polizei Schmuck aus der Wohnung.

Mann rassistisch beleidigt - Zeuge schreitet ein und wird geschlagen

Ein 31-Jähriger soll in Berlin-Rummelsburg einen aus Guinea stammenden Mann rassistisch beleidigt haben. Ein Zeuge schritt am Samstagabend in den Konflikt ein und wurde vom Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann soll dem 21-Jährigen aus Guinea zunächst in die Leopoldstraße gefolgt sein, so dass dieser sich bedroht fühlte. Nach eigenen Angaben bat er den 31-Jährigen, ihm nicht weiter zu folgen.

Weil der Täter daraufhin auf den Jüngeren zugestürmt sein soll, warf dieser ihm eine fast leere Plastikflasche entgegen. Nach Polizeiangaben schritt zu diesem Zeitpunkt der 39-jährige Zeuge ein und wurde ins Gesicht geschlagen. Anschließend soll der Täter den Mann aus Guinea im Gerangel mehrfach rassistisch beleidigt haben. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung erstattet.


+++ 18. Januar 2020 +++

Schwerer Unfall in Reinickendorf: Auto erfasst zwei Fußgänger

An einer Kreuzung in Berlin-Reinickendorf hat ein Auto am Samstag zwei Fußgänger erfasst. Mindestens einer der Passanten sei schwer verletzt worden, teilte die Feuerwehr am Abend via Twitter mit. Zwei Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Der Unfall passierte an der Kreuzung Ollenhauerstraße/ Auguste-Victoria-Straße.

Einbrecher verursachen Unfall und flüchten zu Fuß weiter

Handy-Diebe sind auf der Flucht per Auto in Berlin-Charlottenburg mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Die 36 und 38 Jahre alten Insassen dieses Autos wurden leicht verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die drei Insassen des Fluchtfahrzeugs flohen zu Fuß weiter. Ihr Auto, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht gewesen sein sollen, wurde schwer beschädigt. Vor dem Unfall sollen sie eine rote Ampel missachtet haben.

Die Täter hatten sich laut Polizei in der Nacht zu Samstag über den Hof gewaltsam Zugang zu einem Elektrogeschäft in der Wilmersdorfer Straße verschafft. Sie brachen dort einen Metallschrank auf.

Fremdenfeindlicher Angriff: Mann bedroht zwei junge Männer

Ein Mann hat in Marzahn-Hellersdorf zwei junge Männer aus Kasachstan fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Die 18 und 19 Jahre alten Betroffenen seien am Freitagmittag aus einem Fitnessstudio in der Märkischen Allee gekommen, als der 37-jährige Tatverdächtige sie beleidigte. Bei einer Rangelei zwischen ihm und dem 19-Jährigen wehrte sich der Angegriffene mit einem Faustschlag, so dass der Deutsche von ihm abließ. Er bedrohte die beiden jedoch und trat gegen ihr Auto. Gegen den Mann wird nun wegen Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Feuer in Einfamilienhaus - Mann stirbt in Eberswalde

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus ist in Eberswalde (Barnim) ein Mann ums Leben gekommen. „Zwei weitere Menschen erlitten Rauchvergiftungen“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums am Samstagmorgen. Der Brand war am späten Freitagabend in dem Gebäude ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. „Warum es brannte, ist noch nicht klar“, erklärte der Sprecher. (dpa)

Handtaschenraub am S-Bahnhof in Zehlendorf scheitert

Polizisten haben in Zehlendorf einen Handtaschenräuber festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielten sich am Sonnabend, gegen 13.30 Uhr eine 52-Jährige und eine unbekannt gebliebene Frau auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Zehlendorf am Teltower Damm auf. Plötzlich versuchte ein Mann der unbekannt gebliebenen Frau die Tasche zu entreißen, woraufhin es zum Gerangel zwischen beiden kam. Die 52-Jährige bekam das mit und eilte der Angegriffenen zur Hilfe, und der Räuber ließ von ihr ab. Dann folgte der Mann der 52-Jährigen und versuchte nun, ihr die Handtasche wegzunehmen. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei nahm den 27-Jährigen fest. (tc)

Mehrere Verletzte durch Pfefferspray in Heinersdorf

In Pankow-Heinersdorf hat ein Mann mehrere Menschen durch Pfefferspray verletzt. Gegen 18.30 Uhr fiel am Sonnabend einem Mitarbeiter eines Supermarktes an der Rothenbachstraße ein Mann auf, der sich längere Zeit im Geschäft aufhielt, ohne etwas einzukaufen. Der 30-Jährige  forderte ihn auf, den Markt zu verlassen, was dieser auch tat. Allerdings klopfte der Angetrunkene kurze Zeit später von außen gegen die Fensterfront und pöbelte herum. Der 30-jährige Mitarbeiter ging nach draußen, wo ihm der Pöbler sofort Pfefferspray ins Gesicht sprühte.

Mehrere Kunden, die sich zu diesem Zeitpunkt im Eingangsbereich aufhielten, erlitten durch die Pfefferspraywolke Reizungen der Augen und der Atemwege. Der 40-jährige Täter flüchtete. Der Markt musste zeitweise geschlossen werden. Polizisten konnten den Täter in der Nähe festnehmen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille. Feuerwehrleute behandelten den 30-Jährigen und die verletzten Kunden im Alter von 24, 35, 37, 53 und 54 Jahren ambulant am Ort. Die Polizisten brachten den Täter in eine Dienststelle, wo ihm nach richterlicher Anordnung Blut entnommen wurde. Dann kam er wieder frei. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (tc)

Polizisten nehmen Graffiti-Sprayer fest

Bei zwei Graffitisprayern haben am Samstagabend in Kreuzberg die Handschellen geklickt. Kurz vor 22 Uhr hatte der BVG-Sicherheitsdienst die Polizei zum U-Bahnhof Platz der Luftbrücke alarmiert. Die Wachleute hatten drei Personen beim Betreten der Gleisanlagen bemerkt. Die Beamten liefen in den U-Bahntunnel und sahen die Männer an einem Abstellgleis. Als diese die Polizei bemerkten, flüchteten sie. Ein Mann entkam unerkannt, die beiden anderen wurden an einem Notausstieg zum Tempelhofer Damm gestellt und festgenommen. Bei den Männern im Alter von 24 und 27 Jahren stellten die Beamten unter anderem Farbsprühdosen sicher. Im Tunnel entdeckten sie danach zwei offenbar frisch mit Farbe besprühte U-Bahn-Wagen. (tc)

+++ 17. Januar 2020 +++

Neukölln: Senior von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein 74-jähriger Fußgänger soll in Berlin-Neukölln bei rot eine Ampel überquert haben und ist dabei von einem Auto angefahren worden. Der 19-jährige Fahrer des Wagens war am Donnerstagabend gegen 20.00 Uhr auf der Rudower Straße in Richtung Buschkrugallee unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam, wie die Polizei mitteilte. Der Senior kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Beamten stellten fest, dass das Unfallauto wegen des Verdachts der Unterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben war. Dieser Straftatbestand besteht beispielsweise, wenn ein Mietwagen nicht zurückgebracht wird. Das Auto wurde beschlagnahmt. Zum genauen Unfallhergang wird noch ermittelt. (dpa)

Kinder bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

Bei zwei Verkehrsunfällen am Donnerstag-Nachmittag sind in Hellersdorf und Kreuzberg zwei Kinder schwer verletzt worden. Ein 39-jähriger Fahrer eines Hyundai fuhr auf der Torgauer Straße in Richtung Böhlener Straße, als er einen Sechsjährigen kurz nach 16 Uhr erfasste. Der Junge erlitt bei dem Verkehrsunfall Gesichts- sowie Beinverletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Bei dem Autofahrer wurde ein Alkoholwert von 0,38 Promille festgestellt.

Kurz vor 17 Uhr fuhr ein 44-jähriger Fahrer eines Mercedes auf der Oranienstraße, vom Moritzplatz kommend, in Richtung Rudi-Dutschke-Straße. Als ein zehnjähriges Mädchen auf die Fahrbahn rannte, konnte der Mann nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste mit seinem Fahrzeug das Kind. Die Zehnjährige erlitt einen Bruch des Unterarms sowie eine leichte Gesichtsverletzung. Sie kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Mann wird an Arbeitsmaschine eingeklemmt und schwer verletzt

Ein Mann ist auf einem Firmengelände in Niederlehme (Landkreis Dahme-Spreewald) an einer Maschine eingeklemmt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten am Freitagmorgen, wie die Polizei mitteilte. „Die Firma beschäftigt sich mit Abfallbehandlung. Die Maschine war ausgeschaltet“, sagte eine Sprecherin. Demnach löste sich ein Teil einer Kette, der Mitarbeiter wurde eingeklemmt. Er kam schwer verletzt in eine Spezialklinik. Einzelheiten zur Maschine und zu den Verletzungen nannten die Beamten nicht. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. (dpa)

Handbremse nicht angezogen: Auto rollt ins Hafenbecken

Feuerwehrleute haben das Auto eines 45-Jährigen aus dem Hafenbecken an der Ziegelei im Zehdenicker Ortsteil Mildenberg (Landkreis Oberhavel) geborgen. Der Mann hatte seinen Wagen am Donnerstagabend auf dem abschüssigen Parkplatz abgestellt, ohne die Handbremse anzuziehen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend sei der Pkw ins Wasser gerollt und sei versunken. Die Feuerwehr forderte Taucher und einen Kran zur Bergung des Fahrzeugs an, so dass es gegen 23.40 Uhr aus dem Wasser geholt werden konnte. Zum Schaden machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

Teilsperrung der A113 nach Lastwagen-Unfall

Bei einem Unfall auf der Autobahn 113 südlich von Berlin ist am Freitagmorgen ein Mensch von einem Lastwagen überfahren worden und ums Leben gekommen. Nach einem Auffahrunfall habe ein Beteiligter die Stelle absichern wollen, berichtete die Polizei. Beim Aufstellen des Warndreiecks sei er von einem nachfolgenden Lkw erfasst worden. Die Autobahn war in Richtung Süden zunächst gesperrt. „Bitte mit längerer Fahrtrichtungssperrung auf der A113 zwischen Waltersdorfer Dreieck und Schönefelder Kreuz wegen eines schweren LKW-Unfalls rechnen!“, teilte die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) am Freitagmorgen bei Twitter mit.

Haselhorst: Mann greift Frau mit Messer an

Am Donnerstagnachmittag musste ein Mann zur psychologischen Betreuung in einem Krankenhaus eingeliefert werden. Er hatte zuvor eine 24-jährige Frau im Lüdenscheider Weg in Haselhorst niedergestochen und anschließend eine Mitarbeiterin eines Spätkaufs in der Gartenfelder Straße geschlagen und mit einer Flasche attackiert. Laut um Hilfe schreiend lief die Frau aus dem Geschäft. Gäste aus einer benachbarten Cocktailbar eilten ihr zu Hilfe und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Mitarbeiterin erlitt eine leichte Kopfverletzung. Die mit dem Messer attackierte 24-jährige Frau wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. (BLZ)

Jugendliche von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Kreuzberg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wie es zu dem Unfall am Donnerstagabend auf der Oranienstraße kam, war zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

A9 bei Beelitz wegen Bombensprengung kurzzeitig voll gesperrt

Wegen einer Bombensprengung müssen sich Autofahrer in der Region um Beelitz (Potsdam-Mittelmark) am Freitagvormittag auf mögliche Staus einstellen. Das teilten die Stadt Beelitz und die Polizei mit. Die Weltkriegsbombe im Wald beim Beelitzer Ortsteil Reesdorf soll gegen 11.00 Uhr gesprengt werden. Den Angaben der Stadt zufolge werden die Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Beelitz und Beelitz-Heilstätten sowie die Bundesstraße 246 dafür bis zu einer Viertelstunde voll gesperrt. Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr werde es zu „erheblichen Verkehrseinschränkungen“ kommen, hieß es. Eine Umleitung werde es wegen der kurzen Dauer nicht geben. Die Stadt kündigte einen Sperrkreis von 600 Metern um den Bombenfundort an. Der Ortsteil Reesdorf werde nicht evakuiert. (dpa)

+++ 16. Januar 2020 +++

Eine 53-Jährige ist in einem Haus im Berliner Stadtteil Köpenick mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden. Ein 44 Jahre alter Tatverdächtiger sei festgenommen worden, die Mordkommission ermittle wegen Verdachts des versuchten Totschlags, teilte die Polizei mit. Auch der Mann wurde bei der Tat am Donnerstag schwer verletzt. Beide wurden in Krankenhäusern notoperiert. Nach Polizeiangaben war die 53-Jährige am Vormittag mit Stichverletzungen aus ihrem Wohnhaus in der Libboldallee gelaufen. Sie habe eine Passantin um Hilfe gebeten. Als Rettungskräfte eintrafen, verwies die Frau laut Polizei auf ihr Haus. Dort soll der Mann gefunden worden sein. Weitere Details teilte die Polizei nicht mit. (dpa)

Mann in Bernau wohl durch Messerstiche schwer verletzt

Ein Mann ist in Bernau (Barnim) nordöstlich von Berlin schwer verletzt in seiner Wohnung gefunden worden. Er wurde laut Polizei am Donnerstagmittag möglicherweise mit einem Messer angegriffen. Der genaue Tathergang war demnach unklar. Verwandte alarmierten die Rettungskräfte, die den Mann in ein Krankenhaus brachten. Es soll keine Lebensgefahr bestehen. Die Beamten nahmen einen 34-jährigen polizeibekannten Angehörigen vorläufig fest. Was dem Mann vorgeworfen wird, wurde nicht genannt. Zum möglichen Tatmotiv machte die Polizei keine Angaben. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagte eine Sprecherin. (dpa)

Fünf Verletzte bei Brand in Einfamilienhaus in Lübben

Bei einem Brand im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses in Lübben (Dahme-Spreewald) sind fünf Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll entzündetes Fett auf dem Küchenherd zunächst eine Rauchentwicklung ausgelöst haben und anschließend in offenes Feuer übergegangen sein. Alle fünf Bewohner des Hauses kamen am Mittwoch ins Krankenhaus. Bei einem 13-jährigen Jungen bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung, die anderen Bewohner wurden wegen Schocksymptomen behandelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Sachschäden im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei ermittelt. Wegen des Feuerwehreinsatzes wurden umliegende Straßen bis in den frühen Mittwochabend gesperrt. (dpa)

Wedding: Betrunkener Autofahrer flüchtet vor Polizei

Ohne Führerschein und mit Alkohol im Blut ist ein Autofahrer in Berlin-Wedding vor der Polizei geflüchtet. Der 27-Jährige sei in der Nacht zum Donnerstag „zunächst sehr schnell und dann sehr langsam“ in Richtung Leopoldplatz gefahren, teilte die Polizei mit. Daraufhin hätten Polizisten den Fahrer zum Anhalten aufgefordert. Doch der Mann habe beschleunigt und sei mit hoher Geschwindigkeit davongefahren. Erst ein zweiter Einsatzwagen der Polizei konnte den Mann den Angaben nach an der Kreuzung Hussitenstraße/Grenzstraße aufhalten. Die Polizei nahm ihn, einen betrunkenen Beifahrer und einen weiteren Insassen vorübergehend fest. Das Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

Tesla rast gegen Ampelmast – Fahrer flüchtet

Gegen 1.20 Uhr kam es in Prenzlauer Berg zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht. Nach Aussagen mehrerer Zeugen war der Unbekannte mit einem Tesla in der Prenzlauer Allee in nördlicher Richtung unterwegs – vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. An der Kreuzung Prenzlauer Allee/Grellstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen eine Fußgängerampel auf der Mittelinsel. Zeugen sahen unmittelbar danach einen Mann und seine Beifahrerin aus dem stark beschädigten Fahrzeug aussteigen und zu Fuß flüchteten. Die Ampel fiel aus. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem Fahrer dauern an.

Unfall auf Kreuzung in Friedrichshain - zwei Menschen verletzt

Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf einer Kreuzung in Berlin-Friedrichshain sind zwei Menschen verletzt worden. Bei dem Unfall am Mittwochabend auf der Kreuzung Frankfurter Tor überschlug sich eines der Fahrzeuge, wie ein Sprecher am Donnerstagmorgen sagte. Beide Verletzen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Details zu den Unfallbeteiligten machte die Feuerwehr nicht. Die Unfallursache war zunächst unklar. (dpa)

Auf der Karl-Marx-Allee kam es an der Kreuzung Frankfurter Tor Richtung stadtauswärts zu einem schweren Verkehrsunfall.
Foto: Morris Pudwell

Tankstelle in Müggelheim ausgeraubt

Ein Unbekannter überfiel am Mittwoch-Abend eine Tankstelle in Müggelheim. Der Mann betrat gegen 20.20 Uhr den Verkaufsraum am Gosener Damm, bedrohte die Kassiererin mit einem Messer und forderte die Einnahmen. Diese nahm er an sich und flüchtete damit zu Fuß in Richtung Gosen. Die 59-jährige Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt.


+++ 15. Januar 2020 +++

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist der Polizei in Kreuzberg mit einem E-Scooter direkt in die Arme gefahren. Die Polizei war am Mittwoch von morgens bis nachmittags im Görlitzer Park unterwegs und wollte den 22-Jährigen kontrollieren, wie sie mitteilte. Der Mann habe versucht, mit einem E-Roller zu flüchten, sei aber von einem Polizisten aufgehalten worden. Die Beamten fanden bei ihm 37 kleine und eine größere Tüte mit Cannabis sowie mehrere hundert Euro. Er erhielt einen Platzverweis. Bei einem 23-Jährigen wurden ebenfalls mehrere Tütchen mit Cannabis gefunden. Zusammen mit Drogenfunden in Gebüschen kamen die Polizisten auf insgesamt 59 Marihuana-Tütchen. Gegen die beiden jungen Männer wird wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Der Görlitzer Park gilt als Drogenhandels-Schwerpunkt und steht deshalb besonders im Fokus der Polizei. (dpa)

Zossen: Mann übergießt Frau mit kochendem Wasser

Bei einem Streit in einer Asylunterkunft in Zossen (Landkreis Teltow-Fläming) hat ein 31 Jahre alter Mann eine Frau mit kochendem Wasser schwer verletzt. Er habe der 61-Jährigen am Dienstag in der Gemeinschaftsküche das Wasser aus einem Kochtopf über den Kopf und das Gesicht gegossen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frau wurde schwer verletzt und mit Verbrühungen von Rettungskräften in eine Spezialklinik gebracht. Der Tatverdächtige sei in der Nacht zu Mittwoch verhört und wieder entlassen worden, berichteten die Beamten. Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung. (dpa)

Feuer überrascht 29-Jährigen im Schlaf - schwer verletzt 

Ein 29-Jähriger ist in Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) bei einem Brand in seiner Wohnung schwer verletzt worden. Der Mann lag im Bett und schlief, als das Feuer ausbrach, wie die Polizeidirektion Nord am Mittwoch mitteilte. Er sei von den Flammen am Dienstag überrascht und schwer verletzt worden, hieß es weiter. Vermutlich habe eine noch glimmende Zigarette zum Brand im Schlafzimmer der Wohnung in der Humboldtstraße geführt. Sein ebenfalls in der Wohnung wohnender 32-jähriger Bruder erlitt nach Polizeiangaben einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte den Brand laut Polizei schnell unter Kontrolle bringen. (dpa)

Motorradfahrer nach Zusammenstoß mit Auto gestorben

Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Mariendorf am Unfallort an seinen Verletzungen gestorben. Nach ersten Erkenntnissen stießen das Auto und der vorfahrtsberechtigte Motorradfahrer am Mittwochmorgen auf der Rathausstraße zusammen, wie die Polizei mitteilte. Die 25-jährige Autofahrerin und die 54-jährige Beifahrerin erlitten beide einen Schock und kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kreuzung Rathausstraße/Prühßstraße war auch am Nachmittag wegen des Unfalls gesperrt. Im Januar sind laut Polizei bereits eine Radfahrerin und ein Fußgänger im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen. (dpa)

Mädchen von Hund gebissen - Hundehalter gesucht

Ein angeleinter Hund hat in Wittenberge (Prignitz) ein Mädchen gebissen. Die 13-Jährige war am Dienstag in Begleitung ihrer Oma unterwegs, als ihnen nach Polizeiangaben ein unbekannter Mann mit einem angeleinten Hund entgegenkam. Der kleine Hund bellte das Mädchen erst an und biss ihm dann ins Bein. Der Hundehalter sprach die 13-Jährige an, setzte seinen Weg dann jedoch fort, ohne sich weiter um den Vorfall zu kümmern. Das Mädchen wollte einen Arzt aufsuchen. Die Polizei sucht nun nach einem 40- bis 50-Jährigen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der Mann hat der Beschreibung nach kurzes Haar und war mit einer blauen Jeanshose und einer rot-schwarzen Winterjacke bekleidet. (dpa)

Auto kracht gegen Baum und Straßenlaterne - Fahrer tot

Ein Autofahrer ist in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen gegen einen Baum und eine Straßenlaterne gekracht und am Unfallort gestorben. Der 43-Jährige kam am Dienstagabend in Höhe des Abzweigs Neudorf in einer Rechtskurve von der Straße ab und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Unfallursache war zunächst unklar. (dpa)

Mutmaßlicher Dieb ohne Führerschein nach Verkehrskontrolle geschnappt

Ein Autofahrer ohne Führerschein ist nach einer kurzen Flucht zu Fuß von der Polizei in Berlin-Spandau gestoppt worden. Der Mann hatte am Dienstagabend mit einem Transporter eine roten Ampel überfahren und war weggerannt, nachdem Polizisten ihn angehalten hatten. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wenig später schnappten die Beamten den 38-Jährigen in der Nähe, der den Angaben nach „völlig außer Puste“ war. Die Beamten fanden im zurückgelassenen Auto abgeschnittene Kupferkabel und mit Benzin gefüllte Kanister. Zudem gehörten die Kennzeichen an dem Transporter nicht zu dem Wagen. Gegen den Mann wird nun wegen Fahrens ohne Führerschein, Verdachts auf Diebstahl, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. (dpa)

Polizei sucht mutmaßlichen Raser - aber Auto beschlagnahmt

Nach einer Verfolgungsjagd quer durch Berlin-Kreuzberg hat die Polizei das Auto eines mutmaßlichen Rasers beschlagnahmt. Der Fahrer selbst war aber bereits verschwunden. Am späten Dienstagabend hatte die Polizei den Raser in der Blücherstraße erstmals bemerkt. Ein zweites Mal stieß die Streife fast mit dem entgegenkommenden Auto des Mannes zusammen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf, verloren das Fahrzeug aber aus den Augen. Ein Zeuge machte die Beamten schließlich auf das Auto in der Gitschiner Straße aufmerksam - der Fahrer war mittlerweile geflüchtet. Die Polizei beschlagnahmte den Wagen und suchte nach dem Verkehrsrowdy. (dpa)

Zwei Jugendliche nach möglichem Einbruchversuch festgenommen

Zwei Sechszehnjährige sind bei einem möglichen Einbruchsversuch in Berlin-Neukölln ertappt worden. Anwohner der Neuköllnischen Allee hätten die zwei Tatverdächtigen und einen dritten Jugendlichen dabei beobachtet, wie sie eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus aufhebeln wollten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dann flüchtete das Trio am Dienstagnachmittag noch vor Ankunft der Polizei. Zwei der mutmaßlichen Täter wurden kurze Zeit später nahe der Neuköllnischen Allee gefasst und mittlerweile von ihren Eltern aus dem Polizeigewahrsam abgeholt. Der dritte Tatverdächtige wurde laut Polizei bislang nicht gefunden. (dpa)

Cannabis-Plantage bei Wohnungsbrand in Spandau entdeckt

Die Feuerwehr hat beim Löschen eines Wohnungsbrands in einem Mehrfamilienhaus in Spandau eine Cannabis-Plantage entdeckt. Nach dem Brand beschlagnahmte die Polizei am Dienstagabend 514 Pflanzen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Der 39-jährige Mieter der Vierzimmerwohnung war bei dem Brand nicht zu Hause. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung und des Drogenanbaus ermittelt. Verletzt wurde bei dem Brand im Erdgeschoss des Hauses in der Ackerstraße niemand. (dpa)

Pärchen überfallen: Frau mehrfach geschlagen

Bei einem versuchten Überfall in Friedrichsfelde ist eine Frau leicht verletzt worden. Die 28-Jährige war mit ihrem 32-jährigen Freund gegen 0.30 Uhr im Rosenfelder Ring nahe des S-Bahnhofs Friedrichsfelde Ost unterwegs, als drei Männer sie nach einer Bar in der Nähe fragten. Ohne die Antwort abzuwarten, umklammerte einer der Täter den Mann, während die anderen beiden versuchten, der Frau ihre Handtasche vom Körper zu reißen. Als die Frau sich wehrte, schlug ein Räuber ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Nachdem ihr Lebensgefährte es schaffte, sich aus der Umklammerung loszureißen, flohen die Männer unerkannt und ohne Beute. (BLZ)

Unbekannte beleidigen und schlagen Amerikaner in Schöneberg

Ein aus den USA stammender 72-Jähriger ist in Berlin-Schöneberg wegen seiner Herkunft beleidigt und geschlagen worden. Auf dem Weg zu seinem Auto am Willmanndamm hätten zwei Männer den Senior am Dienstagnachmittag als „Scheiß-Ami“ beschimpft, kurz darauf habe dieser einen Schlag ins Gesicht verspürt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Offenbar sei der US-Bezug des schon länger in Berlin lebenden Mannes für die Angreifer irgendwie erkennbar gewesen, womöglich durch das Auto oder die Kleidung. Der 72-Jährige ist dem Sprecher zufolge nicht dunkelhäutig. Die Täter entkamen.

Der 72-Jährige ging nach der Tat zu seiner Frau und wurde dort kurz bewusstlos, wie die Polizei weiter schilderte. Hinzugerufene Rettungskräfte stellten im Gesicht des Mannes Schnittverletzungen und ein Hämatom fest und brachten ihn in ein Krankenhaus. Laut Polizei ist unklar, womit der Senior geschlagen wurde, möglicherweise habe es sich um einen Gegenstand gehandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Auto der Gewerkschaft der Polizei ademoliert

Vermutlich linksextreme Täter haben ein Auto der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin demoliert. In der Nacht zum Mittwoch seien Scheiben eingeschlagen, Reifen zerstochen und Flüssigkeiten in den Innenraum gespritzt worden, sagte der Sprecher der GdP, Benjamin Jendro. Die Täter hinterließen demnach an der Wand der Tiefgarage, in der das Auto abgestellt war, den Schriftzug „Gegen den Polizeikongress“ - die Veranstaltung ist Anfang Februar in Berlin. Laut Jendro wurden auch Materialien für die Mitgliederbetreuung beschädigt, die sich im Auto befunden hätten. Die GdP habe Anzeige wegen Sachbeschädigung und versuchten Einbruchs erstattet.

Auf der linken Plattform Indymedia heißt es in einem mutmaßlichen Bekennerschreiben, man habe die „Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt“. Unter anderem wird der GdP „politische Einflussnahme“ vorgeworfen. Am Ende heißt es unter anderem: „Keine Freunde - keine Helfer!“. (dpa)

Kellerbrand in Berlin-Mitte

In einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte ist in der Nacht zu Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, brannte kurz nach 1.00 Uhr der Elektroverteiler des Hauses. Die alarmierten Rettungskräfte hatten den Brand in der Tucholskystraße schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Wie der Verteiler Feuer fangen konnte, war noch unklar. Zunächst berichtete die „B.Z.“. (dpa)

+++ 14. Januar 2020 +++

Randalierer zerdeppert U-Bahn-Scheiben und greift Polizist an

Am frühen Dienstag hat die Polizei einen alkoholisierten Randalierer in Tempelhof festgenommen. Der Mann soll mehrere Scheiben einer ausfahrenden U-Bahn am U-Bahnhof Tempelhof mit einem Notfallhammer eingeschlagen haben. Danach habe er am Tempelhofer Damm die Scheiben einer Bushaltestelle teilweise zerstört. Auf frischer Tat erwischten Polizisten den mutmaßlichen Randalierer im Hausflur eines Mehrfamilienhaues an der Ringbahnstraße, als er mit einem Stift eine Glastür beschmierte. Der Mann schrie polizeifeindliche Parolen, schubste einen Polizisten und ging mit erhobener Faust auf ihn zu. Mit Reizgas wurde er von weiteren Angriffen abgehalten, zu Boden gebracht und festgenommen. Nach Untersuchung durch einen Psychiater konnte er seinen Weg zunächst fortsetzen. (BLZ)

Neukölln: 16-Jähriger tritt am Boden liegenden Polizisten gegen Kopf: Haftbefehl

Zivilpolizisten haben am Dienstagmorgen in Berlin-Britz einen 16-jährigen festgenommen, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Bei einem Polizeieinsatz Mitte November 2019 in Prenzlauer Berg wurde der Minderjährige als Verkäufer bei einem mutmaßlichen Drogenhandel ertappt. Der 16-Jährige versuchte laut Polizei, sich der Kontrolle zu entziehen, attackierte einen Polizeibeamten, schleuderte ihn zu Boden, und trat ihn gegen den Kopf.

Ein 35-jähriger Passant, der sich dem Flüchtenden in den Weg stellte, bekam von diesem einen Schlag ins Gesicht. Ein weiterer Polizist konnte ihn jedoch ergreifen und mit einem Schlag zu Boden bringen. Bei dem Intensivtäter wurden neun mutmaßliche Drogentütchen gefunden. Der 16-Jährige wurde nach Feststellung seiner Personalien zunächst seiner Mutter übergeben. Ermittelt wurde gegen den Jugendlichen unter anderem wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Widerstands. Am Dienstag sollte der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. (BLZ)

Smart-Unfall am S-Bahnhof Köllnische Heide

Am Montag-Abend kam es gegen 23.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Sonnenallee auf Höhe S-Bahnhof Köllnische Heide. Der Fahrer eines Smarts durchbrach dabei einen Zaun auf dem Mittelstreifen und streifte ein Taxi.

Nach Angaben von Augenzeugen soll der Mann mehrmals seinen Pkw beschleunigt und kurz darauf abgebremst haben. Als die Polizeibeamten den Fahrer befragten, beleidigte er die Einsatzkräfte und schlug nach der Hand und dem Kopf eines Beamten. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 45-Jährige alkoholisiert war. Im Fahrzeug wurden zudem Tütchen mit Drogen gefunden. Die elfjährige Tochter, die mit im Auto saß, wurde der Mutter übergeben.

Am S-Bahnhof Köllnische Heide kam es zu einem Unfall mit einem Smart.
Foto: Morris Pudwell

Lokal wegen Verdachts des Drogenhandels geschlossen

Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln wurde gestern Abend ein Lokal in Neukölln geschlossen. Beamten einer Einsatzhundertschaft waren gegen 21 Uhr mehrere Handelstätigkeiten in der Bar in der Flughafenstraße aufgefallen. Eine anschließende Überprüfung zweier mutmaßlicher Käufer bestätigte, dass diese Drogen erworben hatten. Die Polizeikräfte besorgten sich einen richterlichen Beschluss und durchsuchten die Lokalität. Hierbei wurden über 20 mutmaßlich mit Betäubungsmitteln gefüllte Reaktionsgefäße gefunden. Das Lokal wurde vorläufig geschlossen und versiegelt. Die Ermittlungen dauern an.

Spätkauf in Friedrichshain überfallen

Montag-Abend haben Unbekannte einen Spätkauf in Friedrichshain überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge betraten zwei der Beschreibung nach Jugendliche kurz vor 19 Uhr den Laden an der Glatzer Straße Ecke Weserstraße, traten an den Verkaufstresen und besprühten eine 64-jährige Mitarbeiterin mit Reizgas. Anschließend griffen die Räuber in die Kasse und flüchteten. Die Angestellte erlitt Reizungen im Gesicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


+++ 13. Januar 2020 +++

Feuer auf Bauernhof: Lagerhalle niedergebrannt

Im Landkreis Havelland hat ein Feuer die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebes am Montag bis auf die Außenmauern komplett zerstört. In dem circa 8 mal 20 Meter großen Gebäude war Tierfutter gelagert und ein Radlader untergestellt, wie ein Polizeisprecher sagte. Menschen oder Tiere auf dem Hof mit Rinderhaltung seien nicht zu Schaden gekommen. Das Feuer brach dem Sprecher zufolge am Nachmittag aus und vernichtete den Dachstuhl. Die Feuerwehr sei mit knapp 50 Einsatzkräften angerückt, die den Brand bis zum Abend unter Kontrolle bekommen und schließlich ganz gelöscht hätten. Sie konnten auch ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Stallgebäude verhindern. Zur Schadenshöhe machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

Zöllner finden 38.000 Schmuggelzigaretten in Laster

Zöllner haben in einem Kleintransporter in Berlin-Neukölln 38.000 Schmuggelzigaretten gefunden. Die Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen waren unter anderem hinter der Seitenverkleidung und im Dachhimmel des Wagens versteckt, wie das Hauptzollamt Berlin am Montag mitteilte. Es bezifferte die hinterzogenen Abgaben auf 7300 Euro. Die Zollbeamten hatten den Transporter im Rahmen von Routinekontrollen an der A113 am Sonntagmittag überprüft. (dpa)

18-Jähriger in Lankwitz von Auto erfasst – schwer verletzt

In Lankwitz ist ein 18-Jähriger von einem rechtsabbiegenden Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, bog ein 26-jähirger VW-Fahrer am Sonntag gegen 9.30 Uhr an der Kreuzung Havensteinstraße/Gallwitzallee/Mühlenstraße nach rechts in die Gallwitzallee ab. Dabei erfasste er den 18-Jährigen, der die Mühlenstraße bei grüner Ampel überquerte. Durch den Zusammenstoß wurde der Fußgänger auf die Fahrbahn geschleudert, erlitt eine Platzwunde am Kopf und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Polizisten, die durch Zufall in der Nähe waren, versorgten den Verletzten und alarmierten die Rettungskräfte, die den jungen Mann ins Krankenhaus brachten. Aufgrund des Unfalls war die Gallwitzallee kurzfristig gesperrt, wovon auch die Buslinie M82 betroffen war. (BLZ)

Diebe stehlen kompletten Geldautomaten aus Berliner Hotellobby

Einen kompletten Geldautomaten haben Diebe aus der Lobby eines Berliner Hotels gestohlen. Die Täter hätten das schwere Gerät einfach frühmorgens auf eine Sackkarre geladen und aus dem Gebäude gebracht, berichtete die Polizei am Montag unter Berufung auf Gäste des Hotels. Demnach ereignete sich die Tat am Sonntagmorgen im Bezirk Lichtenberg. Zeugenaussagen zufolge kamen drei Täter in den Eingangsbereich und transportierten den Geldautomaten mit der Sackkarre zu einem Fahrzeug, das sie vor der Tür geparkt hatten. Anschließend entkamen sie mit der Beute. Die Kriminalpolizei arbeitet an der Aufklärung der Tat. (AFP)

Massenschlägerei nach Fußballturnier in Cottbus

Nach der Massenschlägerei bei einem Fußballhallenturnier in Cottbus hat die Polizei sieben Tatverdächtige ausfindig gemacht. Die Ermittlungen dauerten an, sagte ein Sprecher am Montag. Die Streitigkeiten seien von einer Gruppe mit etwa 20 bis 30 alkoholisierten Personen ausgegangen, teilte die Polizei mit. Zu der Auseinandersetzung war es am Sonntagabend kurz nach dem Ende des Turniers in einer Sporthalle gekommen. Vier Menschen seien dabei verletzt worden, berichtete der Sprecher. Zunächst war von drei Verletzten die Rede gewesen. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die Hinweise zum Ablauf des Geschehens geben können. (dpa)

Versuchter Straßenraub - zwei Festnahmen

Am Sonntagabend hat ein außer Dienst befindlicher Polizist zwei Räuber in Britz festgenommen, nachdem er auf eine Auseinandersetzung zwischen drei Männern aufmerksam geworden war. Eine Funkwagenbesatzung kam ihm bei der Festnahme zu Hilfe. Ein 29-Jähriger war aus einem Spätkauf gekommen, als er von den zwei Männern angegriffen wurde. Nach seinen Angaben schlugen die Männer ihm ins Gesicht und rissen ihn anschließend zu Boden. Einer der Täter forderte das Mobiltelefon des Angegriffenen. Das Eingreifen des Polizeibeamten vereitelte den Raub. Das 29-jährige Opfer wurde nur leicht an Kopf und Rücken verletzt. Die beiden 42- und 43-jährigen Tatverdächtigen wurden festgenommen. (BLZ)

Steine auf zwei fahrende Busse geworfen 

Unbekannte Jugendliche haben im Berliner Ortsteil Haselhorst Steine auf zwei vorbeifahrende Busse geworfen. Bei einer der Steinattacken am Sonntagabend wurde die Seitenscheibe eines BVG-Busses der Linie 236 durchschlagen und traf eine 39-jährige Frau, wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine ebenfalls mitfahrende Seniorin (82) erlitt einen leichten Schock. Beide Frauen mussten aber nicht behandelt werden. Kurz vorher war in der nahe gelegenen Daumstraße bereits ein Bus der Linie 133 mit einem Stein beworfen worden. Der Busfahrer (62) musste stark bremsen und sah sechs bis acht Jugendliche davonrennen. Die Ermittlungen zu den Steinwerfern laufen. (dpa)

Wohnungsbrand in Berlin-Neukölln

In einer Wohnung im Berliner Ortsteil Neukölln ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Im vierten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses gingen Einrichtungsgegenstände in Flammen auf, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Montag sagte. Demnach brachten Polizisten einen Mensch aus der Brandwohnung in der Bouchéstraße in Sicherheit. Verletzt wurde niemand. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr verhinderten eine Ausbreitung der Flammen ins Dach und löschten den Brand. Wer oder was das Feuer auslöste, war noch nicht bekannt. Zunächst berichtete die „B.Z.“. (dpa)

Einschränkungen bei der S-Bahn wegen Signalstörungen

Am Montagmorgen haben Signalstörungen in dem Bereich Yorckstraße sowie am Hauptbahnhof für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn gesorgt. Wegen der Störung am Hauptbahnhof kam es auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zu Verspätungen und vereinzelten Ausfällen, wie die S-Bahn twitterte. Demnach konnte der 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 nur zwischen Hoppegarten und Warschauer Straße angeboten werden. Auch auf den Linien S1, S2, S25 und S26 war wegen der Störung zwischen Anhalter Bahnhof und Yorckstraße mit Einschränkungen und Unterbrechungen zu rechnen. Die Linie S26 verkehrte nur zwischen Teltow Stadt und Südkreuz sowie Nordbahnhof und Waidmannslust. (dpa)

Berliner Ring wird zum Wochenende am Autobahndreieck Pankow gesperrt

Autofahrer auf dem nördlichen Berliner Ring müssen sich am kommenden Wochenende auf Umleitungen und Sperrungen rund um das Dreieck Pankow einstellen. Wegen eines Brückenabrisses ist ab Freitag (22.00 Uhr) die Autobahn 10 zwischen den Dreiecken Barnim und Pankow in Richtung Hamburg und Rostock nicht befahrbar, wie die Havellandautobahn mitteilte. Die Sperrung soll bis Montagmorgen (20.1., 5.00 Uhr) andauern Der Verkehr wird von der A11-Anschlussstelle Wandlitz über Bundes- und Landstraßen zur A10 nach Mühlenbeck umgeleitet. In der Gegenrichtung ist die A10 zeitgleich nur direkt im Dreieck Pankow gesperrt. Autofahrer müssen dort auf die A114 abfahren, bis zur Anschlussstelle Schönlinder Straße. Dann geht es dann in der Gegenrichtung zurück, um wieder auf die A10 in Richtung Osten zu gelangen. Die A114 ist stadtauswärts von den Sperrungen nicht betroffen.

Die A10 und A24 zwischen Pankow und Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Fernstraßen rund um die Hauptstadt. Sie sollen bis 2022 bei laufendem Verkehr erneuert werden. Die Havellandautobahn hat im Auftrag des Bundes das ÖPP-Vorhaben (Öffentlich-private Partnerschaft) im Umfang von 1,4 Milliarden Euro übernommen. (dpa)


+++ 12. Januar 2020 +++

Polizist im Taxi jagt mutmaßlichen Drogenkäufer

In einem Taxi hat ein Berliner Polizist einen flüchtenden mutmaßlichen Drogenkäufer verfolgt. Unterwegs forderte er am Sonntagmorgen weitere Kollegen zur Unterstützung an, die den Fluchtwagen am Leipziger Platz stoppen konnten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 48-jährige Fahrer und der 33-jährige mutmaßliche Drogenkäufer wurden festgenommen. Die Beamten fanden bei ihm einige Tabletten. „Wir vermuten Ecstasy, aber die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen“, sagte ein Sprecher.

Eine Alkoholkontrolle bei dem Fahrer ergab mehr als 2,2 Promille. Zudem besaß er keinen Führerschein. Polizisten hatten zunächst gegen 3.10 Uhr einen 27-jährigen mutmaßlichen Drogendealer in der Straße Am Wriezener Bahnhof in Berlin-Friedrichshain festgenommen. Sie beschlagnahmten das Rauschgift und die mutmaßlichen Einnahmen.

Dem 27-Jährigen wurden Handschellen angelegt. Auch sein mutmaßlicher Kunde - der 33-Jährige - sollte überprüft werden. Er flüchtete aber in ein Auto und setzte sich auf den Beifahrersitz. Der Fahrer gab Gas und fuhr dabei fast einen der Beamten an. Der Polizist blieb jedoch unverletzt - und setzte sich dann in ein Taxi, um die Verfolgung aufzunehmen. (dpa)

Plänterwald: Taxifahrer mit Messer angegriffen und verletzt

Ein Taxifahrer ist in Berlin-Plänterwald von einem Fahrgast mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Der 46-jährige Fahrer habe den Mann am Sonntagmorgen zu seinem Ziel in der Defreggerstraße gebrachte, wo er ausgestiegen sei, teilte die Polizei mit. Das Taxi fuhr anschließend weiter. Weil der Fahrgast offenbar persönliche Dinge im Wagen hatte liegen lassen, orderte er das Taxi zurück. Anschließend habe er dem Fahrer vorgeworfen, mit Absicht mit den Sachen weggefahren zu sein. Dabei soll er ihn mit einem Messer angegriffen haben. Anschließend flüchtete der Mann. Der verletzte Taxifahrer kam mit Schnitten an Armen und Beinen in ein Krankenhaus. (dpa)

Kondom-Dieb in Buckow verletzt Ladendetektiv und Seniorin

Ein Mann hat in Berlin-Buckow einen Ladendetektiv in ein Weinregal geschubst, weil dieser ihn beim Diebstahl von Kondomen beobachtet hat. Der 35-jährige Detektiv bemerkte am Samstag in dem Geschäft in der Rudower Straße, wie der Mann mehrere Packungen Kondome vom Einkaufskorb in seine Tasche steckte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er habe diese beim Verlassen des Ladens nicht bezahlt - daraufhin bat er den 28-Jährigen ins Supermarkt-Büro.

Kurz vor dem Büro soll der Mann den Detektiven geschubst haben. Er stürzte in ein Weinregal, Flaschen gingen zu Bruch. Der mutmaßliche Dieb flüchtete aus dem Laden. Dabei schubste er eine 80-Jährige, die ebenfalls stürzte. Der Sicherheitsmitarbeiter lief hinterher und fasste ihn, als er am Möwenweg stolperte. Die alarmierte Polizei nahm den mutmaßlichen Dieb fest. Er sollte am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Detektiv und die Seniorin wurden leicht verletzt.

Autorennen auf Stadtautobahn: Polizei beschlagnahmt Führerschein und Auto

Die Berliner Polizei hat nach einem verbotenen Autorennen auf der Stadtautobahn den Wagen und den Führerschein eines 20-Jährigen beschlagnahmt. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten schrieben zudem eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. In dem Auto des 20-Jährigen waren ein Schlagstock und Tierabwehrspray gefunden worden. Der zweite Raser entkam am Sonntag kurz nach Mitternacht. Die Ermittlungen dauerten an. (dpa)

Feuerwehrmann außer Dienst von Jugendlichen attackiert

Ein Feuerwehrmann, der über seiner Uniform eine zivile Jacke getragen hat, soll von Jugendlichen beschimpft und mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Ersten Erkenntnissen nach befand sich der 38-Jährige am Samstag gegen 18.00 Uhr in einer U-Bahn der Linie 1 in Richtung Uhlandstraße auf dem Weg zum Dienst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als er den Waggon am U-Bahnhof Prinzenstraße verlassen wollte, sollen sich ihm der Beschreibung nach fünf bis sechs Jugendliche in den Weg gestellt haben.

Als die Jugendlichen nicht weichen wollten, habe er sie beiseite geschoben. Daraufhin sei er mit der Faust attackiert worden. Weitere Gruppenmitglieder sollen ihn getreten haben. Die Polizei nahm vier Verdächtige im Alter von 14 bis 16 Jahren fest. Der 38-jährige Attackierte wurde mit Kopfverletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Er konnte seinen Dienst nicht antreten. Ob es zwischen dem Angriff und dem Beruf des 38-Jährigen einen Zusammenhang gibt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. (dpa)

Frau fährt in Gegenverkehr - drei Verletzte

Bei dem Unfall in wurden drei Personen verletzt.
Foto: Morris Pudwell

Gesundheitliche Probleme einer Fahrerin haben bei einem schweren Unfall auf der Friedrichshagener Straße offenbar eine wichtige Rolle gespielt: Am Sonntag geriet die Frau mit ihrem Kleinbus gegenüber einer Tankstelle in den Gegenverkehr.

Dort prallte ihr Wagen in einen PKW, der mehrere Meter zurückgeschleudert wurde. Anschließend geriet das Fahrzeug in ein geparktes Fahrzeug, wo es zum Stillstand kam. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt, mindestens eine Person schwer. Die Friedrichshagener Straße war am Sonntagnachmittag in beide Richtungen gesperrt.

In der Nacht zu Sonntag war ein Mann im Krankenhaus verstorben, der aufgrund gesundheitlicher Probleme in eine leere Haltestelle gefahren war. Am gleichen Tag war eine ältere Dame, ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, in Pankow in einen Rewe gefahren und war ebenfalls im Krankenhaus verstorben. (BLZ)

Senior bei Brand in Cottbus schwer verletzt

Beim Brand in einem Einfamilienhaus in Cottbus ist ein 77 Jahre alter Bewohner schwer verletzt worden. Die Feuerwehr sei am Sonntagmittag alarmiert worden, weil der Dachstuhl des Hauses aus noch unbekannter Ursache in Flammen gestanden habe, teilte der Lagedienst der Brandenburger Polizei mit. Der 77-Jährige sei von den Rettungskräften in ein künstliches Koma versetzt und in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen worden. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Betrunkene Fahrer wechseln sich am Steuer ab

Als unbelehrbar haben sich zwei Autofahrer erwiesen, die von der Polizei gleich zwei Mal im selben Wagen erwischt wurden. Zunächst sei Beamten am Samstagabend bei einer Kontrolle des Fahrzeugs in Fürstenwalde (Oder-Spree) starker Alkoholgeruch im Fahrzeug aufgefallen, berichtete die Polizeidirektion Ost am Sonntag. Der Fahrer wurde zur Blutentnahme gebracht, er war nach Angaben der Polizei mit einem Alkoholwert von 1,34 Promille fahruntüchtig. Nach seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam sei das Auto in der Nähe erneut von Beamten gestoppt worden, berichtete die Polizei. Diesmal habe der vormalige Beifahrer am Steuer gesessen, bei dem nach einer Blutentnahme sogar 2,41 Promille festgestellt wurden. Daraufhin stellte die Polizei die Fahrzeugschlüssel sicher, um eine weitere Fahrt zu unterbinden. (dpa)

Beim Rechtsabbiegen: Elfjähriger bei Unfall in Pankow schwer verletzt

Beim einem Autounfall ist ein Elfjähriger am Samstag Nachmittag in Pankow schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen erfasste eine 53-jährige Opel-Fahrerin gegen 16.40 beim Rechtsabbiegen in die Mühlenstraße einen 11-jährigen Jungen. Laut Zeugenaussagen soll der Junge die Ampel über die Ampel gelaufen sein. Notärzte versorgten den Elfjährigen vor Ort, er wurde mit Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Feuer in Mehrfamilienhaus: Mann in Potsdamer setzt Bett in Brand

Ein 51-jähriger Mann hat in einem Potsdamer Mehrfamilienhaus das Bett in seinem Schlafzimmer in Brand gesetzt. Der offensichtlich psychisch erkrankte Mann sei am Samstag von der Feuerwehr aus der Wohnung in der 5. Etage gerettet und mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Weitere Mieter seien nicht in Mitleidschaft gezogen worden.

Die Feuerwehr wurde am frühen Samstagvormittag von der Bewohnerin eines Nachbarhauses alarmiert, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest berichtete. Daraufhin waren die Rettungskräfte mit elf Fahrzeugen ausgerückt und mit einer Drehleiter über den Balkon in die Wohnung im 5. Stock eingedrungen. Dort konnten sie den 51-Jährigen in Sicherheit bringen und den Brand löschen. Insgesamt waren 38 Rettungskräfte im Einsatz. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. (dpa)

Von Fahrbahn abgekommen: Autofahrer stirb im Krankenhaus

Nach einem Unfall am 8. Januar in Grunewald ist der 73-jährige Autofahrer Samstag Abend im Krankenhaus gestorben. Der 73-Jährige kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Laternen und eine Bushaltestelle. Die Ursache für den Unfall konnte bislang noch nicht geklärt werden. (BLZ)

Geblitzt: Raser in Siemensstadt 105 km/h zu schnell

Ein Audi-Fahrer in Siemensstadt hat es Samstag Nachmittag eilig gehabt. Kurz nach 16 Uhr wurde der Autofahrer auf der  Nonnendammallee mit 155 km/h bei erlaubten 50 Stundenkilometern geblitzt. Der Wagen soll von einem Mann geführt worden sein und fuhr in Richtung Paulsternstraße. Den Fahrer erwarten ein Bußgeld in Höhe von mindestens 680 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. (BLZ)

Prenzlauer Berg: Männer nach Fußballturnier ausgeraubt

Zwei Fans des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union sind nach einem Hallenturnier im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg überfallen worden. Zwei Männer haben ihnen ihre Union-Schals gestohlen. Die Angreifer traten am Samstagabend in der Cantianstraße auf die beiden 35 und 49 Jahre alten Fußballfans ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei entrissen sie dem Duo die Schals und flüchteten in ein Vereinsheim in der Nähe. Die Polizei machte keine Angaben dazu, welchem Club die Angreifer nahe stehen. Die Beamten holten anschließend die mutmaßlichen Angreifer im Alter von 31 und 35 Jahren aus dem Haus und nahmen sie vorläufig fest. Sie wurden später wieder entlassen. Die beiden Schals blieben jedoch verschwunden. Der 49-Jährige wurde durch das Wegreißen am Hals verletzt, er zog sich Schürfwunden zu. (dpa)


+++ 11. Januar 2020 +++

Razzia am Kottbusser Tor: Drogenhändler festgenommen

Polizei und Bezirksämter haben bei gemeinsamen Kontrollen in Shisha-Bars, Wettbüros und Gaststätten in Berlin-Neukölln und Kreuzberg zahlreiche Verstöße notiert. 200 Beamte nahmen von Freitagvormittag bis zum frühen Samstagmorgen 17 Lokale rund um das Kottbusser Tor unter die Lupe, wie die Polizei mitteilte. Eine Shisha-Bar in der Hermannstraße musste demnach in Teilbereichen geschlossen werden, wegen zu hoher Kohlenmonoxidwerte. Bei den Kontrollen fielen unter anderem Verstöße gegen den Jugendschutz und die Gaststättenverordnung auf.

Zivilpolizistinnen nahmen einen 21-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler fest, der vor einem Café in der Braunschweiger Straße Cannabis an einen 33-Jährigen verkauft haben soll. In dem Lokal wurde zudem ein per Haftbefehl wegen Drogenhandels gesuchter 33-jähriger Mann verhaftet. Die Gaststätte wurde geschlossen.

Bei einer Kontrolle von 158 Autos in den umliegenden Straßen notierten die Beamten verschiedene Verkehrsstraftaten. Ein 27-jähriger Autofahrer musste seinen Wagen aus technischen Gründen abgeben, weil der Auspuff zu laut war. Die Berliner Polizei kontrolliert mit Razzien immer wieder Shisha-Bars und Wettbüros in der Hauptstadt. Die Durchsuchungen gehören zur Strategie im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Mitglieder krimineller Clans. (dpa)

Nach Raubmord-Versuch in Spätkauf: Weitere Festnahme

Ein halbes Jahr nach einem versuchten Raubmord in Berlin-Charlottenburg ist ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 27-Jährige sei am Samstagmorgen bei einem Diebstahl in einem Supermarkt in Moabit aufgefallen und Polizisten übergeben worden, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Abend mit. Bei der Überprüfung des Mannes sei festgestellt worden, dass er mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten gemeinschaftlichen Raubmordes gesucht wurde. Er kam in Polizeigewahrsam.

Am 9. Juli vergangenen Jahres war in einem Spätkauf in der Goethestraße in Charlottenburg ein 35-jähriger Mitarbeiter von zwei Unbekannten niedergeschossen worden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Täter flüchteten. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Wenige Tage nach der Tat wurde der mutmaßliche Haupttäter festgenommen, ein damals 27 Jahre alter Mann. (dpa)

Schlafender Obdachloser wird mit Holzlatte geschlagen

Unter einer S-Bahnbrücke in Berlin-Mitte ist ein schlafender Obdachloser mit einer Holzlatte attackiert worden - den Ermittlungen zufolge von einem anderen Obdachlosen. Dieser habe Geld von dem 48-Jährigen gefordert, teilte die Polizei am Samstag mit. Mit der Holzlatte habe der Angreifer am Freitagabend in der Rosa-Luxemburg-Straße dem Opfer auf den Kopf geschlagen. Bei einer Rangelei zwischen beiden konnte sich der Verletzte befreien. Ein Sicherheitsdienst aus einem Geschäft alarmierte die Polizei. Rettungskräfte versorgten den Mann. Der Angreifer konnte flüchten. Die Identität des Verdächtigen sei jedoch bekannt, teilte die Polizei mit. Es handle sich um einen 23-Jährigen. (dpa)

Männer beleidigen Frau und schlagen deren Freund zusammen

Zwei Männer haben am Samstagmorgen in Hellersdorf eine Frau beleidigt und deren Lebensgefährten verletzt. Wie die Polizei mitteilte, pöbelten die beiden Männer die Frau am S-Bahnhof Wuhletag an. Als der Lebensgefährte der 27-Jährigen die Männer aufforderte, dies zu unterlassen, trat einer der Männer dem 29-Jährigen in den Rücken, der daraufhin auf den Boden stürzte. Beide Täter schlugen und traten nun auf den am Boden liegenden Mann ein. Erst als sie Polizisten in der Nähe bemerkten, ließen sie von ihm ab und flohen unerkannt. Der Lebensgefährte erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen. (BLZ)

Ein Bewohner bei Brand in Potsdamer Mehrfamilienhaus verletzt

Bei einem Brand in einem Potsdamer Mehrfamilienhaus ist ein Bewohner verletzt worden. Die Feuerwehr sei am frühen Samstagvormittag von der Bewohnerin eines Nachbarhauses alarmiert worden, berichtete ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest. Die Feuerwehr sei mit 11 Fahrzeugen angerückt und mit einer Drehleiter über den Balkon in die Wohnung im 5. Stock eingedrungen. Dort konnten sie den Bewohner in Sicherheit bringen, der mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurde. Das Alter des Mannes war zunächst nicht bekannt. Im Schlafzimmer habe aus noch unbekannter Ursache das Bett in Flammen gestanden, erklärte der Sprecher. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Insgesamt waren 38 Rettungskräfte im Einsatz. Die übrigen Bewohner des Hauses seien durch den Brand und die Löscharbeiten nicht betroffen, so der Feuerwehr-Sprecher. (dpa)

Mutmaßlicher Einbrecher bleibt im Baugerüst stecken

Ein Mann hat sich nach einem versuchten Einbruch in Berlin-Lichterfelde in einem Baugerüst verfangen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der 24-Jährige stieg am Freitagabend mit zwei Unbekannten über das Gerüst in ein Wohnheim in der Hortensienstraße ein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Drei machten sich demnach in dem Haus an einer Wohnungstür zu schaffen, wurden dabei aber offenbar gestört, bevor sie diese öffnen konnten. Die mutmaßlichen Einbrecher flüchteten über das Gerüst. Der Mann blieb dabei jedoch mit dem Fuß in einem Spalt stecken und konnte sich nicht mehr lösen. Zeugen alarmierten die Polizei, die Feuerwehr befreite ihn. Die Beamten fanden bei ihm Schmuck und Geld. „Wir prüfen, ob dies eventuell aus anderen Straftaten stammt“, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Seine mutmaßlichen Komplizen konnten unerkannt flüchten. (dpa)

Demonstranten fordern Frieden zwischen Iran und USA in Berlin

Ein Transparent mit der Aufschrift "Nein zum Krieg! Nein zum Militarismus! Nein zur islamischen Republik Iran!" ist bei einer Anti-Kriegs-Demonstration vor dem Brandenburger Tor zu sehen.
Foto: dpa/Jörg Carstensen

Rund 200 Friedensaktivisten haben am Brandenburger Tor gegen eine militärische Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Samstagmorgen in der Nähe der amerikanischen Botschaft. Sie forderten in einem Aufruf eine „gewaltfreie und zivile Konfliktlösung“. Rund 200 Friedensaktivisten haben am Brandenburger Tor gegen eine militärische Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Samstagmorgen in der Nähe der amerikanischen Botschaft. Sie forderten in einem Aufruf eine „gewaltfreie und zivile Konfliktlösung“. (dpa)

15-Jähriger droht mit Messer und verlangt Kopfhörer

Ein 15-Jähriger hat in Berlin-Frohnau einen 17-Jährigen mit dem Messer bedroht und dessen schnurlose Kopfhörer verlangt. Polizisten in Zivil wurden Zeugen und nahmen den 15-Jährigen am Freitagabend am Zeltinger Platz fest, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung beschlagnahmten sie weitere schnurlose Kopfhörer und eine hochwertige Jacke. Die Polizei geprüft, ob sie aus weiteren Raubtaten stammen könnten. (dpa)

Mann sitzt auf S-Bahn Gleisen an Warschauer Straße - von Zug erfasst

Ein Mann ist am Bahnhof Warschauer Straße von einer einfahrenden S-Bahn erfasst und dabei verletzt worden. Er habe am Samstagmorgen auf den Gleisen gesessen, teilte die Feuerwehr in Berlin mit. Rettungskräfte behandelten den Mann erst vor Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus. Auch der Zugführer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr vermutet, dass er einen Schock erlitten hat. Warum der Mann im Gleisbett saß, war zunächst nicht klar. Ob er alkoholisiert war oder Drogen genommen hatte, müsse noch ermittelt werden. (dpa)


+++ 10. Januar 2020 +++

Jugendliche rauben Lieferservice in Marzahn aus

Zwei Jugendliche haben in Berlin-Marzahn einen Lieferservice überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die 16 und 18 Jahre alten Tatverdächtigen am Donnerstagabend in den Laden an der Allee der Kosmonauten gekommen, der Jüngere soll einen 23 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als der Mitarbeiter gesagt habe, dass es sich doch um eine Gaspistole handele, soll der 18-Jährige einen Schuss abgegeben haben. Er habe die Tageseinnahmen von dem Mitarbeiter gefordert, der diese übergab. Mit der Beute flohen die beiden Tatverdächtigen in einem Auto.

Beamte konnten sie wenig später in der Fichtelbergstraße vorläufig festnehmen, wo sie zu Fuß unterwegs waren. Den Fluchtwagen fand die Polizei später an anderer Stelle. Darin entdeckten sie eine Schreckschusswaffe. Bei den Tatverdächtigen wurden ein Schlagring, ein Messer und ein Elektroschocker gefunden. Der 18 Jahre alte mutmaßliche Fahrer des Fluchtautos konnte keinen Führerschein vorweisen. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben könnte. (dpa)

Kyritz: Senior von Auto angefahren und tödlich verletzt

Ein 87-Jähriger ist in Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls am Donnerstagabend dauern an, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Mann angefahren, als er die Straße überquerte. Er stürzte und verletzte sich schwer. Laut Polizei starb er wenig später im Krankenhaus. (dpa)

Autounfall in Neukölln: Neunjähriger schwer verletzt

Bei einem Unfall ist am Donnerstagabend in Neukölln ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Neunjährige gegen 19.50 Uhr die Ilsestraße in Richtung Ilsenhof. Dabei soll der Junge hinter einem in zweiter Reihe geparkten VW-Bus hervorgetreten sein und wurde von einem Smart erfasst, mit dem ein 23-Jähriger auf der Ilsestraße in Richtung Emserstraße unterwegs war. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Neunjährigen mit einer Beinverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Radfahrer in Adlershof bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Adlershof ist ein Radfahrer Freitagvormittag schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war 52-Jähriger gegen 9 Uhr mit einem Mini in der Oberspreestraße in Richtung Schnellerstraße unterwegs und erfasste kurz hinter dem Bernstadter Weg den 67 Jahre alten Radfahrer, der zunächst den Radweg befahren hatte und dann schräg die Straße überquerte. Der Zweiradfahrer erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Autofahrer erfasst zwei Fußgänger - schwer verletzt

Ein Autofahrer hat in Brandenburg an der Havel am Donnerstagabend zwei Fußgänger erfasst, die die Straße überqueren wollten. Ein 54-jähriger Mann und eine 52 Jahre alte Frau wurden dabei schwer verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine 28-Jährige, die mit den beiden unterwegs war, erlitt einen Schock. Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein umliegendes Krankenhaus. Der 51-jährige Autofahrer war demnach in eine Straße eingebogen und hatte nach eigenen Angaben wegen der Dunkelheit die drei Fußgänger nicht gesehen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Zwei Männer bei Unfall in Mariendorf verletzt

Bei einem Unfall Donnerstagabend in Mariendorf sind zwei Männer leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben befuhr ein 39-Jähriger gegen 20.45 Uhr mit seinem Renault den Mariendorfer Damm in Richtung Friedenstraße und soll an der Straße Alt-Mariendorf bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem Toyota zusammen, mit dem ein 28-Jähriger in der Straße Alt-Mariendorf in Richtung Rathausstraße unterwegs war. Dieser wurde zunächst gegen einen in gleicher Richtung fahrenden Mercedes eines 72-Jährigen geschoben und prallte dann gegen einen geparkten VW, der auf einen geparkten Skoda geschoben wurde. Bei dem Zusammenstoß erlitten der Renault- und der Toyota-Fahrer leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlungen in Kliniken gebracht. (BLZ)

Betrunkener Bahnfahrer ohne Ticket stellt sich bewusstlos

Wegen eines betrunkenen Randalierers, der sich schließlich bewusstlos stellte, hat sich ein ICE von Berlin nach Hamburg um eine halbe Stunde verspätet. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, hatte sich der Mann am Donnerstagabend geweigert, sein Ticket vorzuzeigen. Zudem soll er einen mitreisenden Polizisten und einen Bundeswehrangehörigen getreten haben. Diese brachten den 23-Jährigen den Angaben nach zu Boden, während die Polizei zum Bahnhof Ludwigslust gerufen wurde. Doch das reichte nicht: Weil sich der Randalierer bewusstlos stellte, habe auch der Notarzt kommen müssen. Dieser enttarnte den Trick jedoch - dem Mann habe nichts gefehlt, hieß es. Eine spätere Blutentnahme ergab einen Alkoholwert von 1,91 Promille. Es wurden Ermittlungen wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. (dpa)

Lkw stößt gegen Auto und Tunnelwände - Fahrer verletzt

Nach einem Unfall im Tunnel Flughafen Tegel ist ein Lkw-Fahrer ins Krankenhaus gebracht worden. Der Tunnel wurde ab Donnerstagnachmittag für etwa zehn Stunden in einer Fahrtrichtung gesperrt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach war der Lkw-Fahrer auf der Autobahn 111 vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme zunächst gegen ein Auto auf der linken Fahrspur gestoßen. Danach soll der 45-Jährige rechts und links die Tunnelwände angefahren haben. Laut Polizei wurden nicht nur die Wände, sondern auch Hinweisschilder, Leuchten und Belüftungsturbinen stark beschädigt. Der Fahrer des angefahrenen Autos wurde nicht verletzt. (dpa)

74-Jähriger Autofahrer fährt in ein Gartencenter

Ein Auto in Französisch Buchholz ist Donnerstagnachmittag von der Straße abgekommen und in ein Gartencenter gefahren. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 74-Jähriger gegen 16.30 Uhr mit dem Nissan im Kalvinistenweg in Richtung Cunistraße unterwegs, touchierte in Höhe Arnouxstraße einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Ford, fuhr weiter geradeaus und stieß dann gegen einen geparkten Transporter. Anschließend fuhr der Nissan weiter, durchbrach den Zaun zum Gartencenter, stieß gegen die Fassade sowie gegen vor dem Geschäft stehende Verkaufstische und kam dann zum Stehen. Der 74-Jährige wurde von Rettungskräften aus dem Nissan geborgen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär aufgenommen wurde. (BLZ)

Buttersäure vermutet - Mehrfamilienhaus in Oranienburg evakuiert

Wegen üblen Geruchs ist ein Mehrfamilienhaus in Oranienburg evakuiert worden. Die Polizei vermute, unbekannte Täter hätten Buttersäure im Eingangsbereich verschüttet, sagte eine Sprecherin der Leitstelle am Freitagmorgen. Drei Bewohner seien wegen Übelkeit im Krankenhaus behandelt worden, mittlerweile aber wieder entlassen. Die restlichen 21 Anwohner des Hauses in der Bernauer Straße wurden den Angaben nach in Sicherheit gebracht, unter anderem übernachteten sie in einem Hotel. Das Gebäude selbst sei nicht beschädigt worden, sagte die Sprecherin. Feuerwehrleute waren noch in den frühen Morgenstunden im Einsatz, hieß es zudem von der Feuerwehr. (dpa)

Polizei entdeckt zwei Kilo Marihuana bei Wohnungsdurchsuchung in Charlottenburg

Einsatzkräfte der Polizei haben Donnerstagmittag bei einer Wohnungsdurchsuchung in Charlottenburg Marihuana gefunden. Die Durchsuchung fand gegen 13.10 Uhr in der Pulsstraße zu einem anderen Delikt statt. Die Kräfte des LKAs und einer Einsatzhundertschaft staunten nicht schlecht, als sie einen Rucksack öffneten, den sie in der Wohnung fanden. Circa zwei Kilo Marihuana in einer Plastiktüte kamen zum Vorschein. Der in der Wohnung angetroffene 33-jährige Bruder des Wohnungsinhabers wurde wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen und dem Rauschgiftkommissariat einer Polizeidirektion. (BLZ)

Polizeiwagen kracht gegen Laternenmast - Drei Beamte verletzt

Ein Polizeiwagen ist in Berlin-Marzahn gegen einen Laternenmast gefahren, drei Beamte wurden leicht verletzt. Der Wagen war am Donnerstagabend im Einsatz, als er aus zunächst ungeklärten Gründen beim Abbiegen gegen den Mast fuhr, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Beamten wurden in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Auto gerät in Leitplanke - Fahrer stirbt

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße 5 zwischen Nauen (Havelland) und Berlin in die Mittelleitplanke geraten und gestorben. Unklar war zunächst, ob der Unfall am Freitagmorgen den Tod verursachte: Die Polizei schließt auch vorherige gesundheitliche Probleme nicht aus, sagte eine Sprecherin der Leitstelle. Das Auto habe nahe der Abzweigung Elstal zudem einen weiteren Wagen tuschiert. Die Fahrerin blieb den Angaben nach aber unverletzt. Die Straße wurde laut Polizei zwischenzeitlich in Richtung Berlin gesperrt, ist aber mittlerweile wieder freigegeben.  (dpa)


+++ 9. Januar 2020 +++

Polizei stoppt flüchtende Einbrecher auf der Stadtautobahn

Zivilpolizisten haben auf der Berliner Stadtautobahn am Innsbrucker Platz zwei flüchtende Einbrecher gestoppt - und festgenommen. Die Autos der mutmaßlichen Täter und der Polizisten stießen zusammen, wie die Polizei mitteilte. Die Polizisten beschlagnahmten Einbruchswerkzeug und Handschuhe sowie die vermeintliche Tatbeute. An dem Fluchtauto waren gestohlene Kennzeichen angebracht. Die beiden festgenommenen Männer im Alter von 34 und 37 Jahren werden verdächtigt, am frühen Donnerstagmorgen in einen Zeitungskiosk in Charlottenburg eingebrochen zu sein. Demnach hatten die beiden den Ladenalarm in der Osnabrücker Straße ausgelöst. Der Ladenbesitzer alarmierte die Polizei. Er beobachtete die Verdächtigen beim Einbruch und der Flucht. Ob bei dem Zusammenstoß der Autos auf der Stadtautobahn jemand verletzt wurde, teilte dien Polizei nicht mit.

Autos stoßen frontal zusammen - drei Schwerverletzte

Ein Autofahrer hat in Zossen (Teltow-Fläming) die Vorfahrt missachtet und so einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Der 30-Jährige wollte laut Polizei am Donnerstagmorgen an einer Kreuzung rechts abbiegen und stieß dabei frontal mit dem Wagen einer 50 Jahre alten Frau zusammen. Diese habe gerade einen anderen Pkw überholen wollen. Ihr Auto wurde in den Wagen des 58-jährigen Fahrers geschoben. Alle drei kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Der 58-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden. Die B96 war mehrere Stunden gesperrt.  (dpa)

Drei Autos und ein Rettungswagen brennen - Polizei fasst Verdächtigen

Nach dem Brand mehrerer Autos in Berlin-Schöneberg hat die Polizei in der Nähe des Tatorts den mutmaßlichen Brandstifter gestellt. Er soll einen Wagen angezündet haben, von dem die Flammen dann auf zwei weitere Autos sowie einen Rettungswagen übergriffen. Der Mann war den Polizisten kurz nach dem Feuer in der Nacht zu Donnerstag aufgefallen. Demnach flüchtete er, als sie ihn überprüfen wollten. Die Beamten holten ihn ein und nahmen ihn fest.

Der Verdächtige trug laut Polizei Handschuhe und einen Schlüssel der Marke des angezündeten Wagens bei sich. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 37-Jährige falsche Personalien angegeben hatte und zwei gültige Haftbefehle gegen ihn vorlagen. Auch stellte die Polizei fest, dass das angezündete Auto 2015 als gestohlen gemeldet und die Kennzeichen gefälscht waren. Der Mann sollte am Donnerstag wegen der Haftbefehle in eine Justizvollzugsanstalt überstellt werden.

Anwohner hatten den brennenden Wagen in der Elßholzstraße kurz vor 3.00 Uhr bemerkt. Das Ausmaß des Schadens war zunächst nicht klar. Zunächst hieß es von der Feuerwehr, drei Wagen hätten komplett gebrannt.

In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Feuer beschädigt oder zerstört. 2019 brannten nach Angaben der Polizei 596 Fahrzeuge wegen Brandstiftung. Davon seien 358 direkt angezündet worden. Weitere 238 wurden demnach von übergreifenden Flammen beschädigt oder zerstört. (dpa)

Mann bei Raubüberfall in Neukölln angeschossen

Ein Mann ist bei einem versuchten Raubüberfall in Berlin-Neukölln in der Nacht zu Donnerstag angeschossen worden. Der schwer verletzte Angestellte eines Lokals in der Karl-Marx-Straße wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Täter habe mehrere Schüsse abgegeben, hieß es weiter. Ein Tatverdächtiger sei bereits festgenommen worden. Weitere Details zu den Hintergründen waren am Morgen noch unklar.

In der Nacht zu Donnerstag kam es in der Karl-Marx-Straße vor einer Lokalität zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der ein Mann durch einen Schuss verletzt wurde.
Foto: Morris Pudwell

Autofahrerin im Krankenhaus verstorben

Eine Autofahrerin ist mit ihrem Fahrzeug gestern Vormittag im Ortsteil Französisch Buchholz gegen eine Fassade gefahren. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die 81-Jährige kurz vor 11 Uhr mit ihrem Suzuki das Gelände einer Tankstelle an der Hauptstraße verlassen. Dabei durchbrach sie aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug den Grundstückzaun der Tankstelle und prallte gegen die Fassade eines dahinterstehenden Supermarktes. Die alarmierten Rettungssanitäter  reanimierten die  Frau und brachten sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik, wo sie verstarb.

Der zerstörte Suzuki am Unfallort.
Foto: Pudwell

Drei Fahrzeuge brennen in Schöneberg

Unbekannte haben in Berlin-Schöneberg drei abgestellte Fahrzeuge angezündet. Die Feuerwehr wurde am Donnerstagmorgen in die Elßholzstraße gerufen, wie ein Sprecher sagte. Zwei Autos und ein Kleintransporter standen demnach in Vollbrand. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. 2019 brannten mehr als 320 Autos. (dpa)

Haus in Buch in Flammen - Dachstuhl eingestürzt

Ein leerstehendes Haus hat in Berlin-Buch gebrannt, dabei ist der Dachstuhl eingestürzt. „Die Löscharbeiten waren schwierig, weil wir das Haus wegen des Einsturzes nicht betreten konnten“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Rund 100 Quadratmeter standen demnach in Flammen. Verletzt wurde bei dem Brand am Mittwochabend niemand. Rund 40 Einsatzkräfte löschten das Feuer. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. (dpa)


+++ 8. Januar 2020 +++

Fußgängerin in Schöneberg von Auto erfasst - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Schöneberg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 33-Jährige überquerte am Mittwoch gegen 8.00 Uhr den Ballonfahrerweg Ecke Sachsendamm, als es zu dem Unfall kam, teilte die Polizei mit. Ein 43-jähriger Autofahrer sei links abgebogen, dabei habe sein Wagen die Fußgängerin erfasst. Die Frau sei auf die Straße geschleudert worden und habe Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen erlitten. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Frau rammt mit ihrem Auto Rewe-Markt

Tragischer Unfall in Pankow. Am Mittwochmittag verlor eine Frau in der Hauptstraße in Französisch-Buchholz die Kontrolle über ihren Suzuki, kam von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und rammte mit ihrem Auto einen Rewe-Markt. Dabei riss sie ein großes Loch in Wand des Gebäudes. Im Innenraum des Supermarktes wurden Einrichtungsgegenstände verschoben. Die Front des Fahrzeuges wurde bei dem Unfall völlig zerstört.

Ursache des Crashs waren womöglich gesundheitliche Probleme der Frau. Sie musste von Rettungskräften reanimiert werden und kam in eine Klinik. (Pud/BLZ)

Schwuler Mann mit Pflasterstein angegriffen

Am Dienstagnachmittag ist ein Mann von einem Bekannten in Kreuzberg mit einem Pflasterstein angegriffen worden. Nach bisherigen Ermittlungen trafen sich die beiden 30 und 32 Jahre alten Bekannten im Viktoriapark, wo es, aufgrund der sexuellen Orientierung des 32-Jährigen, zum Streit kam. Dabei nahm der Bekannte einen Kleinpflasterstein und schlug damit dem Homosexuellen gegen den Kopf. Der Angegriffene erlitt eine Kopfplatzwunde und hielt daraufhin einen Streifenwagen der Polizei an. Die Beamten nahmen den Schläger fest. (BLZ)

Trickbetrug-Anrufer gibt sich als Sohn aus

Ein 77-Jähriger ist in Spandau von einem Trickbetrüger um einen Teil seiner Ersparnisse gebracht worden. Ein Unbekannter rief ihn am Dienstag gegen 14.00 Uhr an und gab sich als sein Sohn aus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach bat der Täter den Rentner darum, ihm Geld für das Ersteigern einer Immobilie zu leihen. Das Opfer übergab später einem zweiten Unbekannten in seiner Wohnung am Saatwinkler Damm eine höhere Geldsumme. Der Forderung, noch mehr Geld bei der Bank abzuheben, kam der Senior nicht nach. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (dpa)

Versuchter Buntmetall-Diebstahl von Baustelle

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch versucht von einer Baustelle in Biesdorf Buntmetall zu stehlen. Gegen 0.20 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei zur Baustelle auf dem Polizeigelände in der Cecilienstraße alarmiert. Dort sahen sie zwei Männer in eine Grünanlage flüchten. Die anschließende Suche nach den beiden verlief negativ. Auf der Baustelle wurden abgetrennte Stromkabel und Werkzeuge gefunden. (BLZ)

Festnahme nach Diebstahl aus Kraftfahrzeug

Zivilfahnder der Polizei haben am Dienstagnachmittag zwei Männer im Alter von 26 und 36 Jahren nach einem Diebstahl aus einem Fahrzeug eines Paketzustellers in Reinickendorf festgenommen. Die Beamten hatten den 26-Jährigen dabei beobachtet, wie er aus einem unverschlossenen Zustellerfahrzeug vier Pakete nahm und sie zu einem Auto trug. Ein 36-jähriger Komplize wurde in unmittelbarer Nähe festgenommen. Im Mercedes der beiden Tatverdächtigen fanden sich weitere Pakete. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten in einem Fall weitere Beweismittel beschlagnahmt werden. (BLZ)


+++ 7. Januar 2020 +++

U7 wegen Feuerwehreinsatz zwischenzeitlich unterbrochen

Auf der U7 ist es am Dienstagabend zu einer größeren Unterbrechung gekommen. Grund war ein Feuerwehreinsatz am Bahnhof Neukölln. Von etwa 17 Uhr bis 20 Uhr war die U-Bahnlinie zwischen den Bahnhöfen Hermannplatz und Grenzallee unterbrochen, ein Schienenersatzverkehr war eingerichtet.

Moabit: Cannabisblüten in Kiosk beschlagnahmt

In einem Kiosk in Moabit hat die Polizei am Dienstag Vormittag über 50 Cannabisblüten beschlagnahmt. Gegen 9.50 Uhr betraten Beamte der Verkehrskontrolle einen Kiosks in der Beusselstraße und entdeckten die Cannabisblüten in Verkaufsaufstellern. Die Beamten nahmen die Personalie des 46-jährigen Angestellten auf und beschlagnahmten die Blüten. Der 46-Jährige muss sich nun wegen unerlaubten Handels mit Cannabis verantworten, das Rauschgiftkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

Zug Berlin-Warschau stößt mit Lkw zusammen - Zwei Verletzte

Ein Eurocity-Zug von Berlin nach Warschau ist auf einem Bahnübergang in Polen mit einem Lastwagen zusammengeprallt. Die beiden Lokführer des Zuges wurden bei dem Unfall im westpolnischen Zbaszyn leicht verletzt, sagte ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Der Fahrer des Lkw sei unverletzt geblieben. „Die Lokomotive ist beschädigt, ihr vorderes Fahrwerk entgleist. Die Waggons haben keinen Schaden davongetragen.“ Unter den Passagieren gebe es keine Verletzten, sagte ein Sprecher der polnischen Bahngesellschaft PKP laut Nachrichtenagentur PAP. Der Bahnübergang in der Nähe von Zbaszyn rund 107 Kilometer östlich von Frankfurt/Oder sei mit Signalanlage und Schranken ausgerüstet. „Alles funktionierte, die Schranken waren heruntergelassen“, so der Sprecher. Der Lastwagenfahrer habe jedoch die Schranken umkurvt und sei direkt vor dem Zug auf den Bahnübergang gefahren. (dpa)

Potsdam: Attacke in Straßenbahn - Mutmaßlicher Täter stellt sich

Mehr als ein halbes Jahr nach der Attacke gegen einen Mann in einer Potsdamer Straßenbahn hat sich ein Tatverdächtiger bei der Polizei gestellt. Nach dem 20-Jährigen war gefahndet worden, teilte die Polizeidirektion West am Dienstag mit. Mehrere Hinweise waren zu der Tat eingegangen. Mitte Juni war ein Mann, der in der Straßenbahn mit einer Katzenbox unterwegs war, vermutlich so gestoßen worden, dass er auf die Box stürzte und am Kopf verletzt wurde. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. (dpa)

Mann in U1 antisemitisch beleidigt und geschlagen

Ein 26-jähriger Mann ist laut Polizei in der U-Bahnlinie 1 homophob beleidigt und geschlagen worden. Die Tat ereignete sich zur Mittagszeit am Dienstag zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Gleisdreieck. Dabei soll ein 30 Jahre alter Fahrgast das Opfer zunächst wegen dessen angeblicher Homosexualität beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der 26-Jährige habe eine ärztliche Behandlung abgelehnt, der mutmaßliche Schläger sei erkennungsdienstlich behandelt, anschließend aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Weitere Einzelheiten teilte die Polizei nicht mit. In dem Fall ermittle der Staatsschutz. (dpa)

Hauptbahnhof: Taxifahrerin rassistisch beleidigt

Ein bislang unbekannter Taxifahrer hat am Berliner Hauptbahnhof eine Taxifahrerin aufgrund ihrer Herkunft rassistisch beleidigt. Der Beleidigung vorausgegangen war eine Meinungsverschiedenheit auf der Nachrückspur am späten Montagabend, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Demnach soll der Taxifahrer nicht mit seinem Wagen nachgerückt sein, obwohl vor ihm Platz war - ein Verstoß gegen die Regeln, die unter Taxifahrern gelten. Die 45-Jährige wies ihn darauf hin. Es soll zum Streit gekommen sein. Die Taxifahrerin erstattete Anzeige auf einem Polizeiabschnitt. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Geld und Getränke aus Späti geraubt - zwei Männer gefasst

Sie sollen Geld gefordert und sich auch noch Getränke mitgenommen haben: Nach einem Raub in einem Spätkauf in Berlin-Wilmersdorf hat die Polizei zwei Tatverdächtige gefasst. Einer der Männer soll am Montagabend mit einer Waffe gedroht haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der zweite Verdächtige soll demnach die Beute entgegengenommen haben. Beim Verlassen des Spätis in der Rudolstädter Straße habe sich jeder ein Getränk genommen. Noch am selben Abend wurden die 43 und 39 Jahre alten Tatverdächtigen in einer Wohnung festgenommen. Wie sie gefunden wurden, sagt die Polizei nicht und verwies auf laufende Ermittlungen. Die Männer sollten noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)

Polizisten im Görlitzer Park mit Messer bedroht

Am Montag Nachmittag hat ein 34-jähriger Mann im Görlitzer Park Polizisten mit einem Messer bedroht. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 15 Uhr in der Nähe des Eingangs Falkensteinstaße, als die Polizei auf einen 34-jährigen Mann aufmerksam wurden. Eine Überprüfung des Mannes war jedoch nicht möglich, da er ein Messer zog und die Einsatzkräfte bedrohte. Die Polizisten zogen ihre Dienstwaffen und versuchten vergeblich Reizgas gegen den Mann einzusetzen. Als der 34-Jährige sein Messer in die Jackentasche steckte, konnte die Polizei den Mann kurzzeitig überwältigen. Der befreite sich jedoch wieder und wollte fliehen, woraufhin die Beamten ihm mit dem Einsatz eines Tasers drohten. Nach der Drohung blieb der 34-Jährige stehen, steckte das Messer in den Boden und konnte festgenommen werden. Gegen den 34-Jährigen bestand ein Haftbefehl wegen des versuchten Diebstahls von Dienstwaffen, weshalb er der Zielfahndung des Landeskriminalamtes überstellt wurde. (BLZ)

Senior stirbt an schweren Verletzungen nach Verkehrsunfall

Vier Tage nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Kreuzberg ist ein Senior im Krankenhaus gestorben. Der 81-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen am Montag, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatte der Mann am vergangenen Donnerstag mit seiner ebenfalls 81-jährigen Ehefrau die Adalbertstraße zu Fuß überquert. Ein Kastenwagen habe die Frau erfasst, hieß es. Beim Sturz habe sie ihren Begleiter mit zu Boden gerissen. Beide wurden den Angaben nach verletzt ins Krankenhaus gebracht. Erst später hätten sich bei dem Mann „schwerwiegendere Kopfverletzungen“ herausgestellt, so die Polizei. Angaben zum aktuellen Gesundheitsstatus der Frau konnte die Polizei zunächst nicht machen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (dpa)

Auto kracht gegen Transporter, zwei Verletzte

Auf der B115 bei Lübben (Kreis Dahme-Spreewald) ist am Dienstagmorgen ein Auto mit einem Transporter kollidiert. Die beiden Fahrer, ein Mann und eine Frau, verletzten sich bei dem Unfall, wie ein Polizeisprecher sagte. Rettungskräfte befreiten sie aus ihren Fahrzeugen. Den Angaben nach war das Auto „vermutlich“ auf die Gegenfahrbahn geraten, den genauen Unfallhergang untersuche aber die Dekra. Die Bundesstraße war am Morgen mehrere Stunden gesperrt. Es blieb zunächst unklar, wie lange die Sperrung andauern sollte. Zuvor hatte die „Lausitzer Rundschau“ berichtet. (dpa)

Unbekannter zündet schlafenden Obdachlosen in Bankvorraum an 

Beim Schlafen im Vorraum einer Bank ist ein Obdachloser in Berlin-Charlottenburg angezündet worden. Der Mann habe in der Nacht zum Dienstag eine schwere Brandverletzung am Bein erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Hauptstadt-Polizei mit. Das Hosenbein des 45 Jahre alten Mannes wurde demnach von einem Unbekannten angezündet. „Er gab den Polizistinnen und Polizisten an, dass er in dem Vorraum schlief und durch das Feuer an seinem Hosenbein wach wurde“, erklärten die Ermittler. Anhand der Angaben des Opfers bestehe der Verdacht, dass ein flüchtiger Bekannter von ihm für die Tat in Frage komme, sagte ein Polizeisprecher. Dies werde nun geprüft. Ein Kunde hatte die Polizei kurz nach Mitternacht zu der Bank in der Otto-Suhr-Allee gerufen. Er habe starken Brandgeruch wahrgenommen und mindestens zwei Obdachlose in dem Vorraum schlafen sehen, hieß es. Sowohl der Zeuge als auch der zweite Obdachlose waren bereits weg, als die Beamten eintrafen. Die Männer sollten sich bei der Polizei melden, sagte der Sprecher. Bei dem verdächtigen Bekannten handele es sich nicht um den zweiten Schlafenden. (dpa)

Fußgängerin schwer verletzt bei Autounfall, Straße gesperrt

Eine Fußgängerin ist bei einem Verkehrsunfall im Berliner Ortsteil Lankwitz schwer verletzt worden. Die 41-Jährige überquerte am Montagabend die Gallwitzallee, als sie von einem Auto erfasst wurde, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Demnach wurde der Wagen einer 40-jährigen Fahrerin sichergestellt. Ein Teil der Gallwitzallee war den Angaben nach am Abend für knapp drei Stunden gesperrt.

Gartenlaube in Charlottenburg brennt ab

Eine Gartenlaube mit einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern hat im Berliner Ortsteil Charlottenburg-Nord Feuer gefangen. In der Nacht zum Dienstag stand das gesamte Gebäude im Friedrich-Olbricht-Damm in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach löschten rund 20 Feuerwehrleute den Brand in gut zwei Stunden. Verletzte habe es keine gegeben. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)


+++ 6. Januar 2020 +++

Ein 77-Jähriger ist am Montag in der Potsdamer Innenstadt mit seinem Fahrzeug frontal gegen eine Hauswand gefahren. Aus ebenfalls bislang unbekannter Ursache habe er zuvor zwei parkende Autos touchiert, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West. Der Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei Passantinnen im Alter von 60 und 68 Jahren erlitten einen Schock und wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Sein Führerschein wurde sichergestellt. (dpa)

Kreuzberg: Fußgänger stirbt nach Unfall

Der am 2. Januar bei einem schweren Unfall in Kreuzberg verletzte Fußgänger ist tot. Der 81-Jährige erlag am Montag seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Der Mann war gemeinsam mit einer gleichaltrigen Begleiterin am 2. Januar von einem 22-jährigen Kastenwagenfahrer angefahren worden. Der 81-Jährige stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. (BLZ)

Polizist verschickt rechtsextreme Nachricht – Staatsschutz ermittelt

Ein Polizeibeamter wird verdächtigt, eine Chatnachricht mit laut Polizei „rechtsextremem Inhalt“ versendet zu haben. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet, wie die Berliner Polizei am Montag mitteilte. Geprüft wird demnach, ob der Polizist Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verschickte. Darunter fallen etwa Abbildungen von Hakenkreuzen oder anderer NS-Symbole. Ein Vorgesetzter des Beschuldigten habe Kenntnis von den Vorwürfen erlangt. Die anschließende Sichtung des Chatverlaufs habe zur Folge gehabt, dass „der Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen weiterhin Bestand hatte“, hieß es. In dem Fall ermittle nun der Staatsschutz.  (dpa)

Genthin: Frau fährt gegen Strommast und stirbt

Eine Autofahrerin ist im Jerichower Land gegen einen Strommast geprallt und noch vor Ort gestorben. Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen auf der Bundesstraße 107 zwischen Tucheim und Ziesar kurz vor der Grenze zu Brandenburg, wie die Polizei bestätigte. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet. Laut Polizei war die 58-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto wurde komplett zerstört, auch der Strommast wurde beschädigt. Die Straße war am Vormittag in beiden Richtungen gesperrt. Nach Polizeiangaben hatte die Frau alleine im Wagen gesessen.  (dpa)

Kinder rauben 14-Jährigen in Bus aus

Zwei Jungen haben einen 14-Jährigen im Berliner Ortsteil Falkenhagener Feld in einem Bus ausgeraubt. Die unbekannten Kinder im Alter von elf bis zwölf Jahren setzten sich am Sonntagnachmittag neben den Jugendlichen in dem Bus der Linie 137, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach rissen sie ihm anschließend das Portemonnaie aus der Jackentasche, einer der beiden schlug ihm mit der Faust ins Gesicht, als er es zurückverlangte. An einer Haltestelle stiegen alle drei aus. Als der 14-Jährige die Gruppe erneut auf seinen Geldbeutel ansprach, bedrohte ihn einer der Jungen mit einem spitzen Gegenstand. Anschließend flohen die zwei Täter. (dpa)

Mutmaßlicher Einbrecher in Kirche gefasst

Weil er einen Mann auf einem Kirchendach im Berliner Stadtteil Dahlem gesehen hat, hat ein Zeuge in der Nacht zu Montag die Polizei gerufen. Kurz darauf sahen auch Zivilpolizisten einen Mann - diesmal im Anbau der Kirche im Hüttenweg, wie die Polizei mitteilte. Zusätzlich angeforderte Einsatzkräfte umstellten daraufhin das Gebäude und nahmen einen 36-jährigen Mann in der Kirche fest. Dort hätten bereits technische Geräte zum Abtransport bereit gestanden, so die Polizei. Am Montag sollte der mutmaßliche Einbrecher dem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)

Vermisste 84-Jährige tot im Templiner Stadtsee entdeckt

Nach einer großen Suchaktion hat die Polizei im Templiner Stadtsee (Landkreis Uckermark) die Leiche einer 84-Jährigen entdeckt. Die Frau war am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr von Angehörigen für vermisst erklärt worden, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Demnach machte sich die Polizei umgehend auf die Suche. Ein Polizeihund führte die Beamten zum Templiner See. Gegen 22.00 Uhr begann die Suche mit Booten und Tauchern. Nach 22.15 Uhr wurde der Körper der Vermissten gefunden. Laut der Sprecherin wurden keine Einwirkungen durch andere Personen festgestellt. Zuvor hatte der „Nordkurier“ über die Suche berichtet. (dpa)

Drei Motorroller in Schöneberg angezündet

Unbekannte haben in Berlin-Schöneberg drei Motorroller angezündet. Die Flammen griffen am frühen Montagmorgen in der Gotenstraße auch auf eine Hausfassade und die Räume einer Firma über, wie die Polizei mitteilte. Laut Feuerwehr brannten die Roller komplett aus. 20 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Der Brand sei schnell gelöscht gewesen, sagte ein Sprecher. Laut Polizei hatte eine Anwohnerin die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Verletzt wurde niemand. In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. 2019 brannten mehr als 320 Autos. (dpa)

Drei Verletzte nach Brand eines Weihnachtsbaumes

Drei Menschen sind beim Brand eines Weihnachtsbaumes in einem Einfamilienhaus in Potsdam-Babelsberg verletzt worden. Davon habe ein Bewohner schwere Verletzungen erlitten und sei in ein Spezialkrankenhaus nach Berlin gebracht worden, teilte die Stadt am Montag mit. Das Feuer war am Sonntagabend im Erdgeschoss des Hauses ausgebrochen, die genaue Ursache war zunächst unklar. Ob die Kerzen auf dem Baum den Brand auslösten, soll bei den Ermittlungen geprüft werden. Die Bewohner seien wegen des Feuers und bei dem Versuch, den Brand löschen, verletzt worden. Die Flammen breiteten sich nicht auf andere Gebäude aus. (dpa)

Polizei stoppt Raser - Auto und Führerschein beschlagnahmt

Mit durchdrehenden Reifen und aufheulendem Motor durch Moabit: Die Berliner Polizei hat am Sonntag einen Raser gestoppt. Der 25-Jährige wechselte am Abend in der Müllerstraße mehrfach mit hohem Tempo den Fahrstreifen, wie die Behörde am Montag mitteilte. Andere Autos mussten demnach stark abbremsen, um nicht mit ihm zusammenzustoßen. Auf der Putlitzbrücke hielten die Beamten ihn an. Der Mann gab ihnen eine falsche Zulassungsberechtigung. Die Polizei beschlagnahmte Führerschein und Auto. (dpa)

Auto gerät auf A 24 unter Sattelzug - Beifahrer stirbt

Infolge eines Autounfalls mit einem Toten ist die Autobahn 24 Berlin-Hamburg bei Pritzwalk (Prignitzkreis) am Sonntag gesperrt worden. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, war ein Autofahrer beim Überholen mit dem Wagen seitlich unter einen Sattelzug-Lastwagen geraten. Der 29-jährige Beifahrer starb, der 54 Jahre alte Autofahrer wurde schwer verletzt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Hamburg für rund sechs Stunden komplett gesperrt. Die A24 nutzen auch viele Reisende, die nach Westmecklenburg wollen. (dpa)

Ein Toter und 42 Verletzte bei Unfällen am Wochenende

Auf Brandenburgs Straßen sind bei Unfällen am Wochenende 42 Menschen verletzt worden. Ein Mann kam ums Leben, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums in Potsdam am Montag sagte. Demnach zählte die Polizei zwischen Freitag und Montagmorgen insgesamt 343 Verkehrsunfälle im Land. Auf der Autobahn 24 bei Pritzwalk (Prignitzkreis) geriet am Sonntagnachmittag ein Auto beim Überholen seitlich unter einen Lastwagen. Der 29-jährige Beifahrer starb, der 54 Jahre alte Fahrer des Wagens wurde schwer verletzt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Hamburg für rund sechs Stunden komplett gesperrt. (dpa)


+++ 5. Januar 2020 +++

Autofahrer rast mehreren Streifenwagen davon - Fünf Verletzte

Ein vermutlich betrunkener und unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer hat sich in Berlin eine Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeiwagen geliefert. Es kam dabei am Sonntagabend auch zu Unfällen mit drei der Streifenwagen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vier Polizisten wurden leicht verletzt. Der Autofahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Laut Polizei versuchte sich der 33-Jährige einer Kontrolle auf der Gabriele-Tergit-Promenade zu entziehen. Auf seiner Flucht verursachte der Verdächtige mehrere Unfälle: Zunächst stieß er mit seinem Auto mit einem Bus und einem Streifenwagen zusammen, der ihn verfolgte. Zudem fuhr er gegen ein anderes Auto und einen geparkten Wagen. Schließlich prallte er noch gegen zwei weitere Polizeiwagen. Die Polizisten beschlagnahmten das Auto des Mannes. Bei ihm wurde ein Bluttest durchgeführt. Zwei Streifenwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (dpa)

Marzahn: Maskierte Räuber überfallen Getränkemarkt mit Waffe

Zwei maskierte Räuber haben einen Getränkemarkt in Berlin-Marzahn mit einer Waffe überfallen und eine Geldsumme in unbekannter Höhe erbeutet. Einer der Räuber bedrohte den 31 Jahre alten Angestellten am Samstagabend mit einer Waffe und forderte die Herausgabe von Bargeld, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend ergriff das Duo mit der Beute die Flucht. Über die Höhe der geraubten Geldsumme machte die Polizei keine Angaben. Der Angestellte blieb unverletzt. (dpa)

Steglitzer: Streit in Cocktailbar - Mann lebensbedrohlich verletzt

Ein 22-Jähriger ist in einer Bar in Berlin-Steglitz nach einem Streit mit schweren Kopfverletzungen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Der Mann soll am Samstagmorgen mit mehreren Männern in Streit geraten und angegriffen worden sein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann musste notoperiert werden, sein Gesundheitszustand war am Sonntag nach Polizeiangaben stabil. Der Grund für die Auseinandersetzung war zunächst unklar. Die Polizisten nahmen in der Bar einen 20-Jährigen vorläufig fest und führten einen Bluttest durch. Dieser ergab einen Promillewert von 0,9. Ein weiterer Mann (24) stellte sich am Samstag in Begleitung seines Anwalts. Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Männer sollen am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. (dpa)

Bad Belzig: Taxifahrerin war betrunken unterwegs

Eine Taxifahrerin in Bad Belzig im Kreis Potsdam-Mittelmark ist mit über einer Promille Alkohol am Steuer unterwegs gewesen. Ein Zeuge habe die 55-Jährige am Samstag beobachtet und den Verdacht gehabt, sie steuere das Auto unter Einfluss von Drogen, sagte die Polizei am Sonntag. Er rief die Polizei, die die Frau am Bahnhof fahrend antraf - glücklicherweise ohne Fahrgäste im Taxi. Die Beamten kontrollierten sie und rochen Alkohol in ihrem Atem, ein Test ergab 1,13 Promille. Ein Drogentest war nach Angaben der Polizei dagegen negativ. Die Polizei stellte den Führerschein der Frau sicher und untersagte ihr die Weiterfahrt. (dpa)

Mitte: Autos zusammengestoßen - zwei Leichtverletzte

In der Nacht zum Sonntag sind in Mitte zwei Autos zusammengestoßen. Gegen 2:30 Uhr war ein 20-Jähriger mit einem Carsharing-Auto an der Ecke Behrenstraße/Friedrichstraße mit einem vorfahrtsberechtigen Auto zusammengekracht. Dabei wurden dessen 44-jährige Fahrer und ein unbekannter Insasse des Carsharing-Autos leicht verletzt. Letzterer hatte sich nach der Behandlung durch Rettungskräfte am Ort ohne Feststellung seiner Personalien entfernt. Der 44-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Beide Autos wurden stark beschädigt. (BLZ)

Reinickendorf: Festnahme nach Einbruch in Auto

Ein Zeuge hat in der Nacht zum Sonntag einen Autoeinbrecher in Borsigwalde erwischt. Gegen 0.15 Uhr sah der 38-jähriger Anwohner des Eichborndamms einen Mann an einem Ford stehen und hantieren. Er sprach den Mann laut an, der daraufhin flüchtete. Zusammen mit alarmierten Polizeikräften suchte der Zeuge die Umgebung ab und machte diese auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der sich am S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik befand. Dort nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Anschließend kam der 23-Jährigen in ein Gewahrsam, aus dem er nach einer Blutentnahme wieder entlassen wurde. Eine Atemalkoholmessung hatte einen Wert von ungefähr 1,4 Promille ergeben. (BLZ)

Marzahn-Hellersdorf: Kleintransporter brannte

Bereits in der Nacht zu Sonnabend brannte ein geparkter Kleintransporter in Hellersdorf. Ein Anwohner der Eisenacher Straße hatte die Flammen bemerkt und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert. Noch vor Eintreffen der Brandbekämpfer gelang es dem 26 Jahre alten Zeugen, das Feuer zu löschen und verhinderte somit, dass die Flammen auf den gesamten Transporter übergriffen. (BLZ)

Alt-Hohenschönhausen: Mann auf Heimweg überfallen und schwer verletzt

Unbekannte sollen einen Mann in Alt-Hohenschönhausen getreten, geschlagen und ausgeraubt haben. Zwei Männer sollen den 58-Jährigen am Samstagabend nach ersten Erkenntnissen auf seinem Heimweg angegriffen und Geld aus seiner Hosentasche entwendet haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend flüchteten die beiden Männer und ließen das Opfer vor seinem Wohnhaus in der Landsberger Allee schwer verletzt zurück. Der betrunkene Mann kam mit Kopf- und Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Reinickendorf: Fünf Verletzte bei Unfall

Am Freitagabend kam es in Reinickendorf zu einem Unfall mit fünf Verletzten. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 53-Jähriger gegen 20 Uhr mit einem Transporter in der Wittestraße in Richtung Waldstraße unterwegs und soll bei Rot in die Kreuzung am Eichborndamm eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem VW zusammen. Bei der Kollision wurden der Transporter-Fahrer schwer und der VW-Fahrer sowie ein 28-jähriger Insasse des Autos leicht verletzt. Mit im VW befanden sich noch eine 32 Jahre alte Frau und ihre ein Monat alte Tochter. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Steglitz: Autofahrerin beraubt

Ein Unbekannter hat am Freitag in Steglitz eine Autofahrerin überfallen. Gegen 22.45 Uhr parkte eine 58-Jährige auf der Fronhoferstraße ihren Wagen und stieg aus, als ein Unbekannter sie von hinten würgte und ihr Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Zusammen mit dem Täter fiel sie zu Boden, wobei der Inhalt ihres Einkaufskorbes herausfiel. Der Räuber entriss ihr daraufhin den Korb, in dem sich noch persönliche Gegenstände befanden, rappelte sich auf und flüchtete. (BLZ)

+++ 4. Januar 2020 +++

Auf der Kreuzung Kurfürstendamm/Brandenburgische Straße in Charlottenburg ereigente sich in der Nacht zu Samstag ein schwerer Unfall. Ersten Erkenntnisse zufolge soll gegen 0.50 Uhr ein Kleinwagen mit hoher Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich eingefahren sein, als gerade ein BVG-Bus vom Kurfürstendamm nach links in die Brandenburgische Straße abbiegen wollte. Trotz Vollbremsung konnte der Busfahrer den Zusammenprall nicht verhindern. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde bei dem Unfall eingeklemmt. Sie wurde von der Feuerwehr befreit und kam in ein Krankenhaus. Insgesamt soll es fünf Verletzte gegeben haben, darunter den Busfahrer. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit ermittelt. (BLZ)

Treptow-Köpenick: Fußgänger von Bus erfasst - schwer verletzt

Am Freitagabend wurde ein Fußgänger von einem BVG-Bus an der Kreuzung Sterndamm/Groß-Berliner-Damm erfasst. Vermutlich war der Busfahrer dabei abzubiegen. Die Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Umstände des Unfalls werden ermittelt (BLZ)

Feuer in Wohnhaus in Marzahn und in Haselhorst

Zwei Brände in Mehrfamilienhäusern haben am frühen Samstagmorgen die Berliner Feuerwehr gefordert. In Marzahn brach laut einem Sprecher der Rettungskräfte ein Feuer im Keller eines siebenstöckigen Wohnhauses aus. 35 Anwohner seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es. Verletzte waren der Polizei noch nicht bekannt. 80 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Löscharbeiten dauerten am Morgen an.

Nur eine Stunde später rückte die Feuerwehr nach Berlin-Haselhorst aus. Dort sei es zu einem Feuer in der Erdgeschosswohnung eines achtstöckigen Wohnhauses gekommen, sagte der Sprecher der Feuerwehr. Etwa 30 Anwohner wurden hier in Sicherheit gebracht, Dutzende Rettungskräfte waren im Einsatz. (dpa)

Drei Verletzte bei Unfall - Polizei prallt in Motor des Unfallautos

Bei einem Unfall in Joachimsthal (Landkreis Barnim) sind drei Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen wurden im Auto eingeklemmt und mussten von Rettungskräften befreit werden, wie die Polizei mitteilte. Das Auto war in der Nacht auf Samstag aus noch ungeklärter Ursache bei Althüttendorf von der Bundesstraße 198 in den Graben gerutscht. Nach dem Unfall prallte ein Polizeiauto gegen den auf der Straße liegenden Motorblock des Unfallautos. Die Polizisten waren auf dem Weg zu einem anderen Einsatz und hatten den im Dunkeln liegenden Motor nicht gesehen. Sie blieben unverletzt. (dpa)

+++ 3. Januar 2020 +++

Neukölln: 16-Jähriger rast Polizei im Auto der Mutter davon

Mit dem Auto seiner 50 Jahre alten Mutter hat ein 16-Jähriger in Berlin-Neukölln versucht, der Polizei davonzufahren. Die Polizisten bemerkten den Wagen in der Nacht zum Freitag, als dieser ohne Licht und den Angaben zufolge mit „ruckartigen Fahrbewegungen“ die Buschkrugallee entlang fuhr, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten forderten den Autofahrer laut Mitteilung auf, anzuhalten. Dieser habe den Wagen jedoch stark beschleunigt und sei davongefahren. Die Polizei verfolgte das Auto den Angaben zufolge über mehrere Straßenzüge hinweg. Der Fahrer missachtete demnach Vorfahrtsschilder und Tempolimits. Mehrere Autos mussten ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der Rungiusstraße stoppte der 16-Jährige schließlich den Wagen und schaltete die Warnblinkanlage ein. Er und sein 21 Jahre alter Beifahrer wurden vorläufig festgenommen, letzterer jedoch noch vor Ort entlassen. (dpa)

Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz: 20-Jähriger hantiert mit Schusswaffe

Auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ist es am Donnerstag Nachmittag zu einem Polizeieinsatz gekommen, da ein 20-jähriger Mann mit einer Schusswaffe hantiert haben soll. Wie die Polizei berichtet, informierte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Polizei am Nachmittag über einen Mann in einer Restauranthütte, der eine Schusswaffe bei sich hätte.

Die alarmierten Polizisten forderten besagten Mann daraufhin auf, seine Hände zu heben und die Schusswaffe loszulassen. Als der Mann sich weigerte, brachten die Polizeibeamten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Während der Festnahme leistete der 20-Jährige erheblichen Widerstand, sodass die Polizei körperlichen Zwang anwenden musste. Einer der Polizisten wurde bei dem Einsatz leicht an der Hand verletzt. In der Jacke des Mannes fand die Polizei eine Schreckschusswaffe.

Zeugen gaben an, dass der 20-Jährige sie vor dem Eingreifen der Polizei bedroht haben soll. Der Tatverdächtige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, aus dem er später wieder entlassen wurde. (BLZ)

Radfahrer getötet: Sonne blendete Autofahrer

Ein 84 Jahre alter Radfahrer ist am Donnerstag in Bronkow (Oberspreewald-Lausitz) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. An ersten Aussagen sei der Autofahrer durch tief stehende Sonne geblendet worden, teilte die Polizeidirektion Süd am Freitag mit. Der Fahrer eines Wohnmobils hatte auf der Landstraße aus Richtung Settinchen den Radfahrer nicht bemerkt. Am Donnerstag hatte die Polizei das Alter des tödlich verunglückten Mannes mit 85 angegeben. (dpa)

Mann in Bus rassistisch beleidigt und an Haltestelle getreten

Drei Männer haben einen anderen Mann in einem Bus der Linie M29 aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt. An der Haltestelle Pflügerstraße brachte das Trio den Mann am Donnerstagmittag außerhalb des Busses zu Boden und trat mehrmals auf ihn ein, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Auslöser war demnach ein Streit, nachdem der Attackierte einen der Männer wegen des voll besetzten Busses berührt hatte. Erst als Zeuginnen an der Haltestelle die Angreifer ansprachen, ließen sie von ihrem Opfer ab. Das Trio floh. Der Angegriffene war beim Eintreffen der Polizei am Tatort in Neukölln ebenfalls nicht mehr da. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Fund von Paket mit Granatkörpern führt zu Verzögerungen bei der Bahn

Eine verdächtige Paketsendung mit leeren Granatkörpern in Nudow (Potsdam-Mittelmark) hat am Freitagmittag zu Verzögerungen im Zugverkehr geführt. Der Bahnhof Saarmund war ab 13.19 Uhr für knapp eine Stunde gesperrt, wie ein Sprecher der Bahn sagte. Die Züge der Regionalbahnlinien 21 und 22 hielten dort infolge nicht und wurden umgeleitet. Die Paketsendung war laut Polizei am Vormittag im Depot eines Paketdienstes entdeckt worden. Die Polizei evakuierte den Bereich und richtete einen Sperrkreis ein, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Spezialisten untersuchten das Paket. Schließlich konnte Entwarnung gegeben werden: Bei der vermeintlichen Granate handelte es sich um zwei leere Granatkörper und eine leere Karabinerpatrone. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. (dpa)

Oranienburg: Jugendliche rufen rechte Parolen - Anzeige

Zwei Jugendliche sollen am Donnerstagabend in Oranienburg (Oberhavel) rechtsgerichtete Parolen gerufen haben. Als die alarmierte Polizei zum Lehnitzsee kam, sollen sie mit sechs anderen Jugendlichen weggelaufen sein. Beamte fanden sie nach Angaben vom Freitag kurz darauf in der Nähe, brachten sie zu einer Polizeiinspektion und übergaben sie später ihren Erziehungsberechtigten.

Von zwölf weiteren Jugendlichen, die mit der Gruppe am See waren, wurden die Personalien aufgenommen. Gegen den 14- und den 15-Jährigen ermittelt der Staatsschutz wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Auch in Hennigsdorf ermittelt der Staatsschutz aus demselben Grund. Dort sprühten bislang unbekannte Täter Ende Dezember und Anfang Januar vier Hakenkreuze auf Mülleimer, einen Stein und eine Parkbank. (dpa)

Mutmaßlicher Fahrer eines Drogentaxis festgenommen

Ohne Führerschein soll er Drogen mit dem Auto auf Anruf direkt an seine Kunden geliefert haben - bis die Polizei ihn erwischte: Ein mutmaßlicher Fahrer eines sogenannten Koks-Taxis wurde am Donnerstagabend in Berlin-Neukölln vorläufig festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach hatte die Polizei zuvor mehrere Hinweise erhalten und den 26-Jährigen auch dabei beobachtet, wie er mit einem Auto zu einem Wohnhaus in der Fontanestraße gefahren war.

Ein Drogenschnelltest ergab laut einem Polizeisprecher zudem, dass der Mann mit Cannabis berauscht war. Bei einer Wohnungsdurchsuchung hätten Polizisten mehrere Tütchen der Droge gefunden. Weiterhin hätten sie ein „extrem starkes Schmerzmittel“ im Auto entdeckt und beschlagnahmt, sagte der Sprecher. Dem Mann werden nun Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss berauschender Mittel vorgeworfen.

Autofahrer zwingt Bus zur Vollbremsung - vier Verletzte

Nach der Vollbremsung eines Linienbusses im Berliner Stadtteil Steglitz sind vier Fahrgäste verletzt worden. Der Bus der Linie M48 war am Donnerstagnachmittag auf der Schlossstraße unterwegs, als ein Autofahrer plötzlich die Spur wechselte, teilte die Polizei am Freitag mit. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der Busfahrer scharf. Eine 79-Jährige Frau im Bus zog sich durch die Vollbremsung Kopfverletzungen zu und kam in eine Klinik. Leichtere Verletzungen erlitten zwei 80 und 89 Jahre alte Seniorinnen und eine 26-jährige Frau. Der Autofahrer fuhr weiter, die Ermittlungen laufen. (dpa)

Autofahrer fährt gegen Licht- und Ampelmast - schwer verletzt

In Tempelhof ereignete sich Donnerstagnacht ein schwerer Unfall. Aus bisher noch ungeklärter Ursache fuhr  gegen 22.40 Uhr der Fahrer eines Renault Clio mittig gegen einen Licht- und Ampelmast. Der Mann kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. (BLZ)

Feuerwerksmüll auf dem Radweg: Familie auf Lastenrad stürzt schwer

Ersten Erkenntnissen nach befuhr Donnerstagabend gegen 20.10 Uhr eine Familie mit ihrem Lastenfahrrad die Landsberger Allee Richtung stadteinwärts. Kurz vor der Vulkanstraße kam das Lastenfahrrad, das mit einem Mann, einer Frau und einem Kind besetzt war, zu Sturz. Grund hierfür war hinterlassener Silvesterfeuerwerksmüll auf dem Radweg. Der Mann und das Kind wurden vor Ort behandelt und kamen beide in ein Krankenhaus. Die Frau blieb offenbar unverletzt. Zeugen berichteten, dass das Fahrrad unvermittelt in den Silvester-Müll fuhr und plötzlich kippte. (BLZ)