Alt-Hohenschönhausen

Wagen von Raser beschlagnahmt - Ermittlungen zu illegalem Autorennen

Die Berliner Polizei hat einen Raser aus dem Verkehr gezogen und sein Auto in Alt-Hohenschönhausen beschlagnahmt. Es werde wegen eines illegalen Autorennens ermittelt, teilte eine Polizeisprecherin am Sonntag mit. Auch der Führerschein des 22-Jährigen wurde sofort eingezogen. In der Nacht war Zivilbeamten in der Landsberger Allee ein Wagen durch seine rasante Fahrweise aufgefallen. Der Fahrer sei wiederholt dicht auf vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren und habe versucht, sie zu überholen. Beim Überholen über eine Abbiegespur beschleunigte er laut Polizei seinen Wagen auf weit mehr als 100 Stundenkilometer.

Wegen der hohen Geschwindigkeit konnten die Beamten zunächst nicht folgen. An einer Kreuzung hielt der 22-Jährige bei Rot, so dass die Polizisten an das Auto herankamen. Er, ein 21-jähriger Beifahrer sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren, die auf der Rückbank saßen, mussten sich dann um eine andere Fahrgelegenheit kümmern, hieß es. Die bloße Teilnahme an illegalen Autorennen kann neben dem Entzug des Führerscheins mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden. (dpa) 

Tempelhof

36-Jähriger in Klinik gestorben - bewusstlos nach Pfefferspray

In einem Berliner Krankenhaus ist ein Mann gestorben, der bei einem Polizeieinsatz Ende Dezember das Bewusstsein verloren hatte. Das behandelnde Krankenhaus habe die Polizei am Samstag über den Tod des 36 Jahre alten Mannes informiert, teilte die Polizei mit.

Der Mann hatte laut Polizei am 27. Dezember in einer Bäckerei im Stadtteil Tempelhof randaliert. Aufforderungen, das Geschäft zu verlassen, sei er nicht nachgekommen. Beim Versuch, den 36-Jährigen aus dem Geschäft zu führen, habe dieser mit seinem Ellenbogen nach einem Polizisten geschlagen. Von mehreren Beamten sei der Mann, der demnach um sich trat, gefesselt worden und habe später mehrmals mit seinem Kopf gegen die Scheibe des Gefangenentransporters geschlagen.  Als der Gefesselte beim Öffnen der Fahrzeugtür Beamten entgegengesprungen sei, hätte ein Polizist Pfefferspray gegen ihn eingesetzt, um weitere Attacken zu verhindern. Dabei sei der Mann plötzlich bewusstlos geworden. Ein Notarzt habe ihn reanimiert, anschließend sei der 36-Jährige intensivmedizinisch betreut worden, hieß es in einer Mitteilung vom Samstagabend. (dpa)

Charlottenburg

Nach Kehlkopfbruch ins künstliche Koma versetzt

Noch unklar sind die Umstände, die zu einer lebensgefährlichen Verletzung einer 32-Jährigen in der vergangenen Nacht in Charlottenburg geführt haben. Den Aussagen der Mutter zufolge, klingelte die junge Frau offensichtlich alkoholisiert gegen 5 Uhr an ihrer Wohnanschrift und klagte über starke Atemnot. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo sie aufgrund eines Kehlkopfbruchs in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

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Steglitz-Zehlendorf

72-Jähriger liegt bewusstlos auf Straße, wird überrollt und stirbt

Ein 72-Jähriger ist in Berlin-Zehlendorf von einem Auto überrollt und getötet worden. Der Mann lag am Samstagabend bewusstlos auf dem Teltower Damm, als sich ein 64-Jähriger mit seinem Auto näherte und den Mann auf der Straße erfasste, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Rettungskräfte versuchten noch, den Schwerverletzten zu reanimieren, doch der Rentner starb.

Der Autofahrer erlitt laut Polizei einen Schock und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Unfallstelle musste für knapp eine Stunde gesperrt werden. Geprüft wird nun, warum der Fußgänger vor dem Unfall reglos auf der Fahrbahn lag. (dpa)

Nikolassee

Kippa-Träger wird antisemitisch beleidigt - Staatsschutz ermittelt

Ein Mann ist an einem Berliner Bahnhof antisemitisch beleidigt und attackiert worden. Ein Unbekannter bepöbelte am Samstagabend an der S-Bahn-Station Nikolassee den 19-Jährigen in hebräischer Sprache, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Angreifer warf einen Stein in Richtung des jungen Mannes jüdischen Glaubens, der zu diesem Zeitpunkt eine Kippa trug. Er traf ihn jedoch nicht. Anschließend flüchtete der Angreifer unerkannt, bevor die alarmierten Sicherheitskräfte eintrafen. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der fremdenfeindlichen Beleidigung. (dpa)

Schöneberg

34-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall Samstagabend in Schöneberg wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 34-Jährige gegen 19.10 Uhr mit ihrem Ford den linken Fahrstreifen der Hedwig-Dohm-Straße in Richtung Sachsendamm. Beim Linksabbiegen in den Sachsendamm stieß sie mit einer 35-jährigen Radfahrerin zusammen, die dort mit ihrem Rad in einer Fußgängerfurt fuhr. Bei der Kollision zog sich die 35-Jährige eine offene Beinfraktur zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Radfahrerin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste der Sachsendamm in Fahrtrichtung Tempelhof rund 30 Minuten gesperrt werden. (BLZ)

Frankfurt (Oder)

Wohnhausbrand - Neun Verletzte

Bei einem Wohnhausbrand in Frankfurt (Oder) sind acht Erwachsene und ein Kind verletzt worden. „Sie atmeten Rauchgas ein und kamen ins Krankenhaus“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums. Am Hintereingang des Gebäudes gingen am Sonntagmorgen Möbel in Flammen auf. Wie es dazu kam, war unklar. (dpa)