Potsdam/Berlin

Zug fährt gegen Baum - Reisende kommen mit Schrecken davon

Auf der Bahnstrecke zwischen Calau (Oberspreewald-Lausitz) und Finsterwalde (Elbe-Elster) ist ein Zug gegen einen umgestürzten Baum gefahren. Dabei wurde die Frontscheibe beschädigt, wie die Bundespolizei in Berlin am Montag via Twitter mitteilte. Alle Reisenden seien bei der Karambolage am Sonntagabend unverletzt geblieben. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Baum wegen des stürmischen Wetters umgefallen. (dpa)

Strausberg

Nach Flugzeugabsturz ist Identität der Opfer weiter unklar

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Oberbarnim ist die Identität der beiden Toten weiter ungeklärt. „Das Flugzeug wurde vollständig zerstört“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankfurt (Oder), Helmut Lange. Daher nehme die Obduktion mehr Zeit in Anspruch. Das Leichtflugzeug war am Samstag nahe der Gemeinde Oberbarnim (Landkreis Märkisch-Oderland) auf ein Feld gestürzt.

Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern derweil an. Noch könnten weder technische Mängel noch menschliches Versagen als Unfallursache ausgeschlossen werden, hieß es. Seit Samstag sind Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) vor Ort - Wrackteile werden vermessen, Zeugen befragt und der Funkverkehr erkundet. Auch am Montag gingen die Ermittlungen vor Ort weiter. (dpa)

Berlin

Polizei stoppt Raser auf Stadtautobahn

Bei Geschwindigkeitsmessungen auf der Stadtautobahn hat die Autobahnpolizei mehrere Raser mit deutlich zu hohen Geschwindigkeiten aus dem Verkehr gezogen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war am Sonntagabend auf der Autobahn A 113 zwischen Schönefeld und Adlershof ein 29-Jähriger mit 113 Kilometer je Stunde unterwegs, obwohl dort nur 80 Kilometer je Stunde erlaubt sind. Die Folgen: Ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Strafpunkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei sowie zwei Monate Fahrverbot.

Ebenfalls zwei Monate wird ein 20-Jähriger auf das Auto verzichten müssen, der etwa eine Stunde später von Zivilpolizisten auf der Autobahn 100 am Anschluss Alboinstraße (Tempelhof) mit 143 Kilometer je Stunde gestoppt wurde. Auch dort sind nur 80 Kilometer je Stunde gestattet. Das Bußgeld beträgt in dem Falle 960 Euro zuzüglich drei Punkte in Flensburg.

Nach Mitternacht ging den Polizisten auf der gleichen Autobahn A 100 am Anschluss Spandauer Damm (Charlottenburg) noch ein 27-Jähriger ins Netz, der mit seinem Wagen 139 statt der zulässigen 80 Kilometer je Stunde schnell war. Bei ihm werden mindestens 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot fällig. (dpa)

Kreuzberg

Chlorgas an Grundschule ausgetreten

Eine undichte Chlorgasflasche in einem Schulschwimmbad hat am Montagvormittag einen Feuerwehreinsatz in Berlin-Kreuzberg ausgelöst. Rund 400 Kinder wurden deshalb aus dem Gebäude geführt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Niemand sei bei dem Vorfall in einer Grund- und Förderschule verletzt worden. Die Schüler seien während des Einsatzes im nahe gelegenen Jüdischen Museum untergebracht. So mussten sie bei der Kälte nicht im Freien ausharren.

Die Feuerwehr fuhr nach eigenen Angaben mit 58 Einsatz- und Spezialkräften zum Einsatzort am südlichen Ende der Friedrichstraße. Mitarbeiter der Schule hatten wegen Chlorgeruch Alarm geschlagen. Ausgerüstet mit Chemikalien-Schutzanzügen verschlossen die Feuerwehrleute die Chlorgasflasche wieder. Nach gut einer Stunde und einer Belüftung wurde das Schulgebäude wieder freigegeben. (dpa)

Pasewalk/Prenzlau

Mehrere Verletzte bei Busunfall

Bei einem Busunfall auf dem brandenburgischen Abschnitt der Bundesstraße 104 in der Uckermark sind am Montagmorgen vier Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Der Bus sei bei Glätte und Windböen zwischen dem mecklenburgischen Pasewalk und Strasburg von der Straße gerutscht und im Graben gelandet, teilte die Polizei mit. Zuvor hatte der Radiosender Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Ihm zufolge mussten die Fahrgäste den Bus über die Notausgänge verlassen, da er auf der Seite lag. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 65.000 Euro. (dpa)

Mitte 

Zwischenfall am „taz“-Redaktionsgebäude - Staatsschutz ermittelt

Mehrere Unbekannte haben am Montagmorgen das Redaktionsgebäude der „taz“ in der Friedrichsstraße angegriffen. Laut Polizei sollen sechs bis sieben Täter Flugblätter angebracht sowie eine Angestellte bedrängt haben. Zudem sei vor dem Redaktionsgebäude ein Steinhaufen in Form eines Grabes aufgebaut worden, indem eine rote Fahnde steckte. Der Staatsschutz ermittele wegen Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und eines möglichen politischen Hintergrunds, sagte eine Polizeisprecherin. 

Bereits am Wochenende hatten Unbekannte in Berlin-Kreuzberg das Verlagshaus des Satire-Magazins „Titanic“ und das Büro der politischen Gruppierung „Die Partei“ mit Farbe beschmiert. Sicherheitsmitarbeiter hatten am Samstagmorgen verschiedene Wörter und Buchstabenkürzel an der Fassade in der Kopischstraße entdeckt, wie die Polizei mitteilte - darunter unklare Begriffe wie „T-Lake“, „Bless“ sowie „LRZ“. (BLZ/dpa)

Mühlberg

Granate gesprengt - Anwohner dürfen in Häuser zurück

In Mühlberg (Landkreis Elbe-Elster) ist am Montag eine Weltkriegsgranate kontrolliert gesprengt worden. Rund 150 Menschen mussten am Morgen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Kurz nach 10.00 Uhr gab es Entwarnung: „Die Sprengung ist erfolgreich abgeschlossen. Die Straßensperrung wird in Kürze aufgehoben“, twitterte der Blaulicht-Report Elbe-Elster. „Die Menschen dürfen in ihre Häuser zurückkehren“, sagte ein Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes nach der Sprengung.

Um kurz nach 9.00 Uhr begann die Evakuierung im Mühlenberger Ortsteil Brottewitz. 500 Meter um den Fundort, die Südzucker AG in der Mühlberger Straße, wurde ein Sperrkreis gezogen, den Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt kontrollierten. Auch die Zubringerstraßen wurden für den Verkehr gesperrt. Die Granate soll auf einem Feld versehentlich eingesammelt und gemeinsam mit den Zuckerrüben in der Rübenfabrik gelandet sein. (dpa)

Treptow-Köpenick

Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Bei einer Verfolgungsjagd über die Stadtautobahn ist ein 33-jähriger Flüchtiger verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fiel der Mann den Beamten am Sonntagnachmittag auf der A113 Höhe Johannisthaler Chaussee auf, weil er deutlich zu schnell unterwegs war. Die Polizisten setzen sich vor seinem Wagen und winkten ihn raus. Anfangs folgte der dem Polizeiauto. Als dieses jedoch an der Oberlandstraße abfuhr, wechselte der 33-Jährige wieder zurück auf die Autobahn und gab Gas. An der Ausfahrt Alboinstraße fuhr er dann tatsächlich ab, war aber viel zu schnell. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle. Der Wagen drehte sich mehrmals auf der nassen Fahrbahn und rutschte dann rückwärts weiter in den Zaun einer Tankstelle. Der Mann wollte seine Flucht zu Fuß fortsetzen, wurde dann aber festgenommen. Aufgrund des Alkoholgeruchs veranlassten die Beamten eine Blutentnahme. Außerdem wurden Drogen im Wagen gefunden. Zu allem Überfluss war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. (BLZ)

Neukölln

Zwei Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Zwei 14 Jahre alte Mädchen sind bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Neukölln schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Teenager am frühen Sonntagabend bei Rot über die Saalestraße gerannt, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag mitteilte. Ein Auto, das laut Polizei bei Grün von der Sonnenallee in die Straße abbog, erfasste die beiden 14-Jährigen. Der 22 Jahre alte Autofahrer habe noch versucht auszuweichen und dabei mit seinem Wagen einen haltenden BVG-Bus angefahren. Die beiden Mädchen und der Autofahrer seien schwer verletzt worden. (dpa) 

Lichtenberg

Ehepaar bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 73 Jahre alter Mann und seine 66-jährige Ehefrau sind bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Lichtenberg schwer verletzt worden. Wie eine Sprecherin der Polizei am Montag mitteilte, stieß der 73-Jährige am Sonntagabend mit seinem Wagen in der Normannenstraße mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 61-Jährigen zusammen. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. (dpa) 

Pankow

Scheibe eines Parteibüros eingeschlagen

In der Nacht zum Sonntag ist die Scheibe eines Parteibüros in Blankenburg eingeworfen worden. Der Schaden wurde während einer Objektschutzstreife entdeckt. Direkt am Tatort lagen noch einige lose Pflastersteine. Welche Partei Ziel der Attacke war, teilte die Polizei nicht mit. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Pankow

Transporter in Flammen

In der Nacht zum Montag ist ein Transporter in Prenzlauer Berg in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilte, hörten Anwohner zuvor einen lauten Knall und entdeckten dann den Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, dennoch gerieten zwei weitere Autos in Mitleidenschaft. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. (BLZ)