Neukölln

Jugendliche treten nach rassistischer Beleidigung auf Rollstuhlfahrerin ein

Gegen 19.30 Uhr am Montagabend gerieten zwei 16-Jährige zusammen mit einem unbekannten Jugendlichen auf dem U-Bahnhof Neukölln mit einer Rollstuhlfahrerin in Streit. Die Frau soll daraufhin das Trio rassistisch beleidigt haben. Zudem soll sie plötzlich aus ihrem Rollstuhl aufgestanden und auf einen der 16-Jährigen zugegangen sein. Der Jugendliche soll die Frau daraufhin getreten haben. Sie soll zu Boden gestürzt sein. Der 16-Jährige und sein unbekannter Begleiter sollen dann wiederholt auf die Frau eingetreten haben.

Vor dem Eintreffen der Polizei versuchten die Jugendlichen noch zu flüchten. Die beiden 16-Jährigen wurden von Beamten gestellt und festhalten. Der Begleiter flüchtete unerkannt. Die unbekannte Rollstuhlfahrerin flüchtete mit der U-Bahn. Die beiden 16-Jährigen wurden vorübergehend festgenommen. Bei den Durchsuchungen fand man bei den Jugendlichen Messer und bei einem einen Schlagstock. (BLZ) 

Hohenschönhausen

Polizei nimmt Mann nach Brandstiftung in Keller fest

Potsdam

Passagiere sitzenn nach Fährunfall auf der Havel fest

Gegen 11.42 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil ein kleineres Boot das Seil der Seilfähre der Potsdamer Verkehrsbetriebe zwischen Hermannswerder und Kiewitt durchtrennt hatte.

Bei dem Vorfall am Montag wurden keine Menschen verletzt, wie eine Sprecherin der Polizei in Brandenburg an der Havel mitteilte. Der Schiffsführer und drei Passagiere mussten von der Feuerwehr an Land gebracht werden. Die Fährverbindung der Linie F1 zwischen Hermannswerder und Auf dem Kiewitt wurde nach Angaben der Potsdamer Verkehrsbetriebe zunächst unterbrochen. Das Seil muss nun ausgetauscht werden. (dpa)

Schöneberg

Brand in Wohngebäude gelöscht - Feuerwehr findet Leiche

Bei einem Brand in einer Wohnung in Berlin-Schöneberg ist am Montag ein 66-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ob es sich um den Mieter der Wohnung handelte, konnte ein Polizeisprecher noch nicht sagen. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden.

Das Feuer war am Montagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache in der Einzimmerwohnung des Mehrfamilienhauses in der Martin Luther-Straße ausgebrochen. Die Flammen griffen auf Küche und Wohnzimmer über. Das übrige Gebäude war von dem Feuer nicht betroffen. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. (dpa)

Charlottenburg

Reifen von Dutzenden Autos zerstochen

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen haben Unbekannte an Dutzenden Fahrzeugen willkürlich die Reifen zerstochen. Am Montagvormittag bemerkten Anwohner platte Autoreifen und alarmierten gegen 9.30 Uhr die Polizei, wie diese mitteilte. Insgesamt 34 betroffene Fahrzeuge stellten die Beamten am Einsteinufer, in der Galvani-, Guericke- und in der Franklinstraße fest. Am 25. Januar wurden rund 100 Fahrzeuge in Buckow beschädigt. Verärgerte Autobesitzer standen im Schlierbacher Weg, Sandsteinweg, Gauwackeweg und Hornblendeweg vor zerstochenen Reifen. (dpa) 

Lichtenberg

32-Jähriger greift Frau mit Nagelschere an

Ein Mann hat am Samstagabend eine junge Frau am Bahnhof Lichtenberg mit einer Nagelschere attackiert. Kurz nach 22 Uhr befand sich die 22-jährige Deutsche gerade auf dem S-Bahnsteig des Bahnhofes, als sie der 32-jährige Deutsche vollkommen unvermittelt von hinten angriff und ihr die Schere in die Schulter stieß. Die Frau trug eine wattierte Jacke, wodurch es nur zu einer oberflächlichen Verletzung kam. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Bundespolizisten nahmen den Angreifer kurz darauf am Bahnsteig fest, stellten die Schere sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Deutschen ein. Eine Ärztin wies den unter dem Einfluss von Drogen stehenden und bereits polizeibekannten 32-Jährigen anschließend in ein Krankenhaus ein. (BLZ)

Friedrichshain

Feuerwehr löscht Wohnungsbrand in Frankfurter Allee

Lichtenberg

Vater und Sohn nach fremdenfeindlichem Angriff festgenommen

Kurz nach Mitternacht am Morgen des Sonnabends beleidigte ein 27-jähriger Deutscher zwei junge Männer fremdenfeindlich auf dem S-Bahnsteig am Bahnhof Lichtenberg. Er war in Begleitung seines 54-jährigen Vaters. Im weiteren Verlauf schlugen beide auf die 22- und 24-jährigen Afghanen ein. Dann flüchteten die Angreifer in Richtung U-Bahnhof. Der 22-Jährige erlitt Rötungen und Abschürfungen im Gesicht. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen die Angreifer kurz darauf fest. Der 27-Jährige leistete Widerstand. Der Mann ist polizeibekannt und wird mit Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht wird. Die Ermittlungen dauern an. (BLZ)

Neu-Hohenschönhausen

Brandserie in Hausfluren - vier Menschen verletzt

Unbekannte haben in fünf Hausfluren in Berlin-Neu-Hohenschönhausen Feuer gelegt. Vier Menschen erlitten dadurch am Montagmorgen Verletzungen. Nach Angaben der Feuerwehr brannten in drei Hausfluren in der Vincent-Van-Gogh-Straße und zwei Hochhäusern in der Grevesmühlener Straße leere Kinderwagen. Vier Menschen kamen demnach mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, darunter ein Kind. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben zeitweise mit 140 Kräften im Einsatz. (dpa)

Weißensee

Jugendliche angefahren und schwer verletzt

Eine 17-Jährige ist am Sonntagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Weißensee schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, betrat die Jugendliche offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, die Berliner Allee. Eine 70-jährige Autofahrerin erfasst das Mädchen. Die 17-Jährige erlitt schwere Kopf- und Hüftverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. (BLZ)

Senftenberg 

Angefahrener Wolf eingeschläfert

Nach einem Verkehrsunfall in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ist ein Wolf eingeschläfert worden. Er war zuvor am Freitagabend auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Biehlen und Brieske-Dorf von einem Auto angefahren worden. Trotz seiner Verletzungen flüchtete das Tier zunächst. Ein Autofahrer fand es am nächsten Morgen in einem Straßengraben nahe der Unfallstelle.

Ein Tierarzt versorgte den Wolf, so dass er zunächst überlebte. Wegen seiner schweren Verletzungen musste das Tier jedoch eingeschläfert werden, wie das Landesamt für Umwelt (LFU) am Montag mitteilte. Es kam ins Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Seit 1990 wurden dem LFU zufolge 119 tote Wölfe gemeldet, von denen 87 im Straßenverkehr starben. (dpa) 

Neukölln

Shisha-Bars kontrolliert - Machete sichergestellt, Haftbefehle vollstreckt

Die Polizei hat am Sonntag sieben Shisha-Bars in Neukölln kontrolliert. Dabei wurden zwei Haftbefehle vollstreckt, wie die Polizei twitterte. Außerdem stellten die Beamten eine Machete und unversteuerten Tabak sicher. (BLZ)

Mitte

Männer greifen Polizisten an

Drei Männer haben in der Nacht zu Montag mehrere Zivilpolizisten in Mitte attackiert. Das Trio war gegen Mitternacht bei Rot über eine Ampel auf der Karl-Liebknecht-Straße gelaufen, weswegen die Beamten eine Vollbremsung durchführen mussten. Nachdem sie sich als Polizisten zu erkennen gegeben  und die drei aufgefordert hatten, sich auszuweisen, trat einer der drei gegen das Polizeifahrzeug und schlug in Richtung der Polizisten. Nachdem weitere Polizisten zur Unterstützung kamen, setzten die Beamten Pfefferspray ein und nahmen zwei der Männer vorläufig fest. Alarmierte Rettungskräfte behandelten die beiden, die eine Augenreizung erlitten. Der dritte konnte fliehen. Die beiden 29- und 46-Jährigen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle. Insgesamt wurden vier Beamte leicht verletzt. (BLZ)

Charlottenburg

Zwei Autos der Deutschen Bahn in Flammen aufgegangen

Erneut haben vermutlich Extremisten in Berlin einen Brandanschlag verübt. In der Nacht zu Montag traf es zwei Autos der Deutschen Bahn. Um kurz nach 3.00 Uhr hörte eine Anwohnerin einen lauten Knall und sah kurz darauf die beiden brennenden Autos auf einem Mieterparkplatz in der Arcostraße in Charlottenburg, wie die Polizei mitteilte.
Die Feuerwehr löschte das Feuer, die Fahrzeuge wurden aber komplett zerstört. Die Täter werden in extremistischen Kreisen vermutet, daher ermittelt der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei.

Linksextremisten verüben seit vielen Jahren derartige Brandanschläge. Früher zündeten sie private Autos an, inzwischen sind meist Fahrzeuge großer Firmen, der Bahn oder der Bundeswehr ein Ziel. Auch Kabelschächte der Bahn geraten immer wieder ins Visier. (dpa) 

Kreuzberg 

Feuerwehrleute bei Einsatz angegriffen 

Feuerwehrleute sind bei der Versorgung eines Patienten in Berlin-Kreuzberg angegriffen und verletzt worden. Wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte, flüchteten die Rettungskräfte am Sonntag in ihr Einsatzfahrzeug und harrten dort aus, bis die Polizei kam. Erst danach konnten sich die Feuerwehrleute wieder um den Patienten kümmern und ihn ins Krankenhaus bringen.  (dpa)