Reinickendorf

Polizeischüler baut betrunken Unfall und greift Kollegen an

Als Polizeischüler soll er eigentlich später einmal Vorbild sein und Recht durchsetzen. Doch am Samstagmorgen verursachte der 26-Jährige in Reinickendorf einen schweren Unfall und griff Polizisten an. Gegen 4.50 Uhr war er mit seinem Mitsubishi auf der Klemkestraße von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum und drei geparkte Autos geschleudert. Eine Anwohnerin rief die Polizei, weil der Fahrer flüchten wollte. Als die Polizisten kamen, leistete der Polizeianwärter erheblichen Widerstand. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Noch im Krankenwagen wurde der Fahrer deshalb mit Handschellen gefesselt. Ihn erwarten nun Anzeigen, unter anderem wegen Fahrens unter Einfluss von Alkohol und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (BLZ)

Rummelsburger Bucht

Ehemaliges Jugendfreizeitschiff „Freibeuter“ von Polizei geräumt

Bereits am Dienstag ist in der Rummelsburger Bucht das SEK angerückt, weil ein Mann mit einer Schusswaffe in der Hand gesehen wurde. Jetzt ließ nach BZ-Informationen der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg das ehemalige Jugendfreizeitschiff „Freibeuter“ von der Polizei räumen. Anscheinend war es zu Auseinandersetzungen zwischen den vom Bezirk geduldeten Besetzern und einer unbekannten Gruppe gekommen, die das Schiff für sich beanspruchte. (BLZ)

Neukölln

Mann mit Fäusten geschlagen und mit Messer angegriffen

Ein Mann wurde Freitagnachmittag vermutlich aufgrund seines sichtbaren, religiösen Tattoos angegriffen. Gegen 17.15 Uhr befanden sich zwei Männer im Alter von 27 und 21 Jahren auf dem Gehweg der Sonnenallee. Nach ihren Angaben sollen zwei, Unbekannte, den 27-Jährigen aufgrund seines Tattoos angesprochen und aufgefordert haben, einer Bettlerin eine Spende zu geben. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, woraufhin einer der Unbekannten ihn festhielt und der andere ihm mehrfach ins Gesicht schlug. Nach dieser Attacke soll einer der Angreifer ein Messer gezogen haben. Dem 27-Jährigen und seinem Begleiter gelang es, sich in ein Geschäft zu retten und die Polizei zu alarmieren, die kurz darauf in der Pannierstraße einer der beiden Tatverdächtigen ermitteln konnte. Ein 24-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Das Opfer begab sich aufgrund von Hämatome im Kopfbereich in ärztliche Behandlung. (BLZ)

Charlottenburg

Farbanschlag auf Fraunhofer Institut - Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben den Eingang des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik in Charlottenburg mit Farbe beschmiert und eine Scheibe beschädigt. „Sicherheitsmitarbeiter hatten morgens gegen 4 Uhr dumpfe Geräusche gehört und den Schaden entdeckt“, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die Eingangstür des Instituts am Einsteinufer sei mit Bitumenfarbe beschmiert worden. Eine Glasscheibe wurde durch mehrere Steinwürfe beschädigt.

„Was das soll, wissen wir nicht. Die Täter sind unerkannt geflüchtet und haben keine Botschaft hinterlassen“, teilte ein Sprecher des Instituts mit. Die genaue Schadenshöhe stand demnach noch nicht fest. Weil politische Gründe nicht ausgeschlossen werden können, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Marzahn-Hellersdorf

Polizeiwagen stößt mit Pkw zusammen

In Marzahn stieß Freitagnachmittag ein Polizeiwagen mit einem Pkw zusammen. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der Wagen auf einer Einsatzfahrt gegen 15.50 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn den Blumberger Damm, verringerte vor der Kreuzung mit der Landsberger Allee die Geschwindigkeit, fuhr in den Kreuzungsbereich ein und wurde von dem Peugeot eines 20-jährigen Fahrers im Heckbereich erfasst, der die Landsberger Allee stadteinwärts befuhr. Die Polizistin, die den Einsatzwagen fuhr, und ihr Kollege wurden leicht verletzt, ambulant in einer Klinik behandelt und beendeten ihren Dienst. Der 20-Jährige erlitt eine Verletzung am Arm und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Ein Teil der Kreuzung war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis kurz vor 18 Uhr gesperrt. (BLZ)

Tempelhof-Schönberg

Mann wird beim Aussteigen aus dem Auto überfallen und verletzt

Zwei Männer haben einen Autofahrer in Berlin-Tempelhof überfallen und mit einem Messer verletzt. Der 26-Jährige wurde am Freitagabend von den Unbekannten am Columbiadamm attackiert, als er gerade seinen Wagen verließ, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Einer der Angreifer soll ihm von hinten gegen den Kopf geschlagen haben. Außerdem wurde der 26-Jährige mit einem Messer an Bauch und Oberschenkel verletzt. Die Räuber griffen sich die Tasche des Autofahrers und flüchteten unerkannt. Der Verletzte wurde im Krankenhaus behandelt. (dpa) 

Treptow-Köpenick

Radfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

In Alt-Treptow ist Freitagnachmittag ein Radfahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben befuhr gegen 16.10 Uhr der 37-Jährige mit einem Fahrrad die Fahrbahn der Kiefholzstraße in Richtung stadteinwärts. Dabei soll der Radfahrer sehr dicht auf den vor ihm fahrenden Pkw aufgefahren sein. Als die 36-jährige Opel-Fahrerin an einem Fußgängerüberweg bremste, um einer Fußgängerin das Überqueren zu ermöglichen, fuhr der Fahrradfahrer auf. Bei dem Aufprall und dem folgenden Sturz zu Boden erlitt der 37-Jährige, der einen Fahrradhelm trug, unter anderem schwere Verletzungen im Gesicht. Rettungskräfte brachten den schwer Verletzten in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin und die beiden Kinder in dem Opel blieben unverletzt. (BLZ)

Pankow

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Pankow wurden Freitagnachmittag drei Personen verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr 16.50 Uhr ein 19-Jähriger mit seinem Honda die Granitzstraße in Richtung Neumannstraße und fuhr plötzlich auf den vor ihm fahrenden Pkw Ford auf. Durch den Zusammenstoß wurden der 19-Jährige und sein 18-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Die 58-jährige Beifahrerin des 57-jährigen Ford-Fahrers wurde mit einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache wird ermittelt. (BLZ)

Lichtenberg

14-Jährige attackiert und rassistisch beleidigt

Ein Mann soll in Berlin ein Mädchen attackiert und rassistisch beleidigt haben. Der 32-Jährige schlug die 14-Jährige laut Zeugen am Freitagabend in Berlin-Lichtenberg ohne Anlass in die Rippen. „Scheiß Kanaken“ rief er dabei, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Angreifer sei zunächst geflüchtet, dann aber zurückgekehrt und von der Polizei vernommen worden, die die Personalien notierte. Er habe ausgesagt, er sei zuvor selbst von einem Jugendlichen angegriffen worden.

Eine Woche zuvor waren in Berlin bereits drei Mädchen laut Polizei fremdenfeindlich beleidigt und attackiert worden. In Marzahn schlug ein Mann eine 15-Jährige und eine 16-Jährige mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Zuvor habe er die Mädchen fremdenfeindlich beleidigt, erklärte die Polizei. Im Bezirk Neukölln versuchte eine Frau, einer Zwölfjährigen ein Kopftuch vom Kopf zu reißen, zog sie an den Haaren und versuchte, sie mit einer mutmaßlich mit Blut gefüllten Spritze zu stechen. Sie wurde leicht verletzt. In allen Fällen ermittelt der Staatsschutz. (dpa)