Berlin - Ein Taxifahrer und mehrere Flüchtlinge sind in Berlin binnen weniger Stunden fremdenfeindlich beleidigt worden. Zunächst sei am Sonntagabend eine Gruppe jugendlicher Asylbewerber in Treptow-Köpenick an einer Straßenbahnhaltestelle von mehreren angetrunkenen Männern beleidigt und bedroht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Auch die Flüchtlinge sollen sich beleidigend geäußert haben. Es kam zu einem Gerangel zwischen den Gruppen, bei dem drei Beteiligte verletzt wurden. Eine Zeugin, die fotografierte, sei von den Betrunkenen geschlagen und gewürgt worden, hieß es weiter.
Am frühen Montagmorgen habe dann am Ostbahnhof in Friedrichshain ein 35-Jähriger einen Taxifahrer mit einem gefüllten Pappbecher beworfen und beleidigt. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Polizisten nahmen den mutmaßlichen Täter fest. Gegen ihn wird wegen fremdenfeindlicher Beleidigung und Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Fußgängerin von Auto erfasst schwer verletzt

Eine 25-Jährige wurde am Sonntagabend beim Überqueren der Straße in Zehlendorf von einem Auto erfasst. Die Frau hatte ersten Ermittlungen zufolge nach dem Verlassen eines Busses den Teltower Damm überqueren wollen. Dabei wurde sie von dem Wagen eines 33-jährigen Mannes erfasst. Sie kam schwer verletzt in eine Klinik. (Polizei)

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Frau wird bei Handtaschenraub verletzt

Eine 40-jährige Frau kam am Sonntagabend nach einem Handtaschenraub in Hellersdorf in eine Klinik. Sie wurde gegen 21.30 Uhr auf einem Hinterhof der Adele-Sandrock-Straße von einem Unbekannten angesprochen, der ihr plötzlich die Handtasche entriss und sie zu Boden stieß. Dabei erlitt sie eine Prellung am Kopf. (Polizei)

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Räuber versuchen Geldautomaten an Möckernbrücke sprengen

Unbekannte haben versucht, einen Geldautomaten an einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg zu sprengen. Am frühen Montagmorgen seien entsprechende Spuren an einem Automaten im U-Bahnhof Möckernbrücke entdeckt worden, teilte die Polizei in Berlin mit. Wer die Täter sein könnten, sei jedoch nicht bekannt. Die Untersuchungen dazu, was genau geschehen ist, dauern noch an. Erst am 17. März war ein Versuch, einen Geldautomaten am nahe gelegenen Moritzplatz in Kreuzberg zu knacken, ebenfalls gescheitert. (dpa)

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Zwei Tote bei Verkehrsunfällen am Wochenende in Brandenburg

Zwei Menschen sind bei Verkehrsunfällen am Wochenende in Brandenburg getötet und 87 verletzt worden. Von Freitag bis Sonntag wurden 467 Unfälle registriert, wie die Polizei am Montagmorgen in Potsdam mitteilte. Am Sonntag verunglückte ein 59 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Überholmanöver auf der Bundesstraße 158 zwischen Wölsickendorf und Sternburg (Märkisch Oderland) tödlich. Er fuhr gegen einen Baum und starb noch an der Unfallstelle. Ebenfalls beim Zusammenprall seines Fahrzeugs mit einem Baum starb bereits am Freitag ein 51 Jahre alter Autofahrer bei Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin). (dpa)

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Unbekannte zünden Auto in Friedrichsfelde an

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag ein Auto in Friedrichsfelde angezündet. Ein Passant bemerkte gegen 3 Uhr das Feuer und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. (Polizei)