Berlin - In Gropiusstadt soll eine junge Rollstuhlfahrerin von einem Mann angegriffen und verletzt worden sein. Die Polizei erfuhr davon allerdings erst durch einen Facebook-Post, in dem der Vorfall von der 18-Jährigen geschildert wird. Demzufolge habe die junge Frau den Mann gesehen, wie er auf einen Jungen mit dunkler Hautfarbe einschlug und dieses rassistisch beleidigte. Als die Rollstuhlfahrerin den Mann daraufhin ansprach, soll der von seinem Opfer abgelassen und stattdessen auf die Frau losgegangen sein. Diesen Moment nutzte das Kind und flüchtete. Der Unbekannte ergriff den Arm der jungen Frau, stieß rechtsextremistische Äußerungen ihr gegenüber aus und gab ihr eine Ohrfeige. Anschließend fügte er seinem wehrlosen Opfer oberflächliche Schnittverletzungen im Lippenbereich zu und flüchtete. Die 18-Jährige alarmierte ihr nahestehende Personen, die die leicht Verletzte in ein Krankenhaus brachten. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. (BLZ)