Ein Autofahrer ist auf einer Landstraße bei Carmzow-Wallmow (Uckermark) tödlich verunglückt. Er sei am frühen Montagmorgen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren, wie die Polizei mitteilte. Der 28 Jahre alte Fahrer starb noch an Ort und Stelle. (dpa)

Dealer schlägt Mann, der keine Drogen kaufen will

Gestern Nachmittag wurde ein Mann in Moabit schwer verletzt, nachdem er den Kauf von Drogen abgelehnt hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich ein 19-Jähriger und sein 24 Jahre alter Bekannter gegen 17.30 Uhr im Fritz-Schloß-Park, als vier Männer an sie herantraten und ihnen Drogen zum Kauf angeboten haben sollen. Das lehnten die beiden Freunde ab, woraufhin sie von dem Quartett bedrängt wurden.

Nachdem der 19-Jährige einen Schlag gegen den Kopf erhalten hatte, wollte der Ältere seinen Bekannten schützen und erlitt dabei eine Stichverletzung im Unterarm. Anschließend flüchteten die Angreifer. Die beiden Angegriffenen fuhren zu ihrer Unterkunft in die Thielallee nach Dahlem und teilten dem Sicherheitsdienst das Geschehene mit. Die Security-Mitarbeiter informierten Polizei und Rettungskräfte. Während der 19-Jährige nach dem Schlag gegen den Kopf nicht behandelt werden musste, musste der Ältere in ein Krankenhaus gebracht, operiert und stationär aufgenommen werden.

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Überfallener wehrt sich und verfolgt Räuber am Kottbusser Tor

Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg einen mutmaßlichen Räuber fest. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich ein 26-Jähriger gegen 0.45 Uhr in der Mittelebene am U-Bahnhof Kottbusser Tor, als drei Männer an ihn herantraten. Während ihn einer von hinten festgehalten haben soll, hätte ein Komplize in die Jackentasche des Opfers gegriffen und das Handy an sich genommen. Ein Dritter hatte währenddessen Schmiere gestanden.

Als die Räuber flüchten wollten, kam es zwischen dem Überfallenen und dem dritten Komplizen zu einem kurzen Gerangel, wobei dieser dem 26-Jährigen in die Hand biss und anschließend mit einem Fahrrad flüchtete. Der Überfallene nahm die Verfolgung der beiden zu Fuß Geflüchteten auf und konnte einen den eingetroffenen Polizisten zeigen, die zwischenzeitlich von Zeugen gerufen worden waren. Den Beamten gelang die Festnahme des Verdächtigen. Der 21-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übergeben. Die Ermittlungen zu den Komplizen dauern an. (BLZ)

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Angestellte schliessen bewaffnete Tankstellen-Räuber ein

Unbekannte haben gestern Nachmittag eine Tankstelle in Tempelhof überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge bemerkte ein 24-jähriger Angestellter der Tankstelle im Tempelhofer Weg gegen 14.50 Uhr zwei Männer, die sich dem Verkaufsraum näherten. Als er wahrnahm, dass einer der beiden maskiert war und eine Schusswaffe in der Hand hielt, informierte er seine 31 Jahre alte Kollegin. Daraufhin flüchteten beide in einen Hinterraum und verschlossen die Tür zu diesem. Im Verkaufsraum stürmten die „Überfall“ brüllenden Verdächtigen direkt zum Verkaufstresen, öffneten die Kassenlade und entnahmen Geld. Zeitgleich konnten die Mitarbeiter der Tankstelle die Eingangstür verriegeln und wollten somit die Räuber an der Flucht hindern. Das Duo brach die Tür jedoch auf und entfernte sich mit der Beute. Die Angestellten blieben unverletzt.

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„Geisterfahrer“ auf zwei Rädern mit fast 4 Promille unterwegs

Mit 3,83 Promille Alkohol im Blut ist ein Radfahrer mitten am Tag in Forst (Spree-Neiße) unterwegs gewesen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, stoppten Beamte den 32-Jährigen am Sonntagnachmittag. Er war aufgefallen, weil er entgegen der Fahrtrichtung schwankend auf dem Radweg gefahren war. Ein Atemtest bestätigte, was die starke Fahne des Mannes schon hatte vermuten lassen. Zur Sicherheit wurde dem Radler auch eine Blutprobe entnommen. (dpa)
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Stillgelegtes Feuerwehrauto angezündet

Unbekannte haben ein altes Feuerwehrauto in Berlin-Hellersdorf angezündet. Das stillgelegte Fahrzeug war auf einem Gewerbehof in der Straße Alt-Hellersdorf geparkt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Es brannte am Sonntag aus. Sein Besitzer hatte es von der Feuerwehr nach der Ausmusterung erworben und abgemeldet. (dpa)
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59 Verletzte am Wochenende auf Brandenburgs Straßen

Am Wochenende sind bei Verkehrsunfällen in Brandenburg 59 Menschen verletzt worden. Von Freitag bis Sonntag gab es 402 Unfälle, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Wegen des Beginns der Schulferien in Berlin kam es bereits am Wochenende vor allem auf den Autobahnen zu stärkerem Reiseverkehr als sonst. Größere Staus gab es aber nicht. In Brandenburg beginnen die Schulferien am Mittwoch. (dpa)