Am Ende des Tages stand ich dann doch recht beglückt auf der Terrasse eines alten Güterbahnhofsgebäudes in Moabit und ließ meinen Blick in die warme Nacht schweifen, während ein paar Meter weiter sich ein paar dunkle Gestalten an Tastengeräten, Saiten- und Blasinstrumenten für eine Krach-, Kreisch- und Tut-Gruppenimprovisation fertig machten. Von der Terrasse hatte man einen hervorragenden Blick auf die Verwaltungs- und Speichergebäude des Westhafens; sanft glitten S-Bahnen und Fernverkehrszüge vorbei; auf der weiten dunklen Fläche zwischen dem Güterbahnhofsgebäude und dem Hafenbecken zirpten die Grillen, was man natürlich nur hörte, wenn die dunklen Gestalten auf der Terrassenbühne nicht gerade etwas improvisierten.

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