Pubertantenalarm am Potsdamer Platz! Hunderte kreischender Teenager im Hormon- und Schneegestöber bejubelten am Dienstagabend im Sony-Center mit „Spring Breakers“ von Harmony Korine die erste Filmpremiere nach der Berlinale. Und genau dieser Regisseurskollege war auch der Grund für Dietrich Brüggemann („Drei Zimmer/Küche/Bad“), sich dieses Geschrei anzutun: „Ich betrachte Filme nach den Machern und nicht nach dem Gekreisch von Teenagern. Und Harmony Korine ist eine ernstzunehmende Größe im Arthousefilmbereich.“

In den Kinos wird die wilde Geschichte von vier besten Freundinnen, die die Frühjahrsferien als Dauerparty in Florida verbringen wollen, ab dem 21. März laufen. Wobei die Umschreibung „Frühjahrsferien“ arg verharmlosend klingt, denn in den USA steht der Begriff „Spring Break“ für Exzesse mit viel Alkohol und sexuellen Ausschweifungen, die bestimmte Gegenden von Florida zu Gebieten im Ausnahmezustand machen. So etwa wie das hiesige Komasaufen, bloß mit weniger Klamotten und ohne anschließende Diskussionen, ob die Eltern die Klinik zahlen sollten (müssen sie nämlich sowieso).

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